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Titel von Prozessen Zweck Diese legt den Ablauf von saktivitäten fest, wie stätigkeiten zu planen, vorzubereiten, durchzuführen und zu dokumentieren sind, indem: das Ziel der, inkl. der Akzeptanzkriterien festgelegt wird, ausreichende und verlässliche (mit Hilfe justierter/kalibrierter Instrumente gewonnene) Daten zum Nachweis gewonnen werden, dass das sziel erreicht wurde und die Ergebnisse bewertet werden und Nachweise liefern, dass sie auf die Routinebedingungen der Produktion übertragbar sind. Durch eine wird der dokumentierte Beweis erbracht, dass ein Prozess oder ein System die vorher spezifizierten Anforderungen im praktischen Einsatz erfüllt. Geltungsbereich Diese gilt für die gesamte Fa. _. Prozessverantwortlicher Prozessverantwortlicher für das sverfahren ist _. Die Verantwortung für die Ermittlung der Notwendigkeit einer und die Umsetzung der saktivitäten liegt bei den jeweiligen Prozess- bzw. Bereichsverantwortlichen. Werden andere Bereiche an der beteiligt, so sind die Zuständigkeiten klar zu definieren. Seite 2 von 10

Grundlegende Vorgehensweisen spolitik Ziel unserer saktivitäten ist es in den Herstellungsprozessen diejenigen Schritte zu unternehmen, um produktions- und produktrelevante Fehler auszuschließen, die zu einer Beeinträchtigung der Qualität unserer Produkte führen könnten. Hierbei gehen wir systematisch vor und validieren bevorzugt diejenigen Prozesse, wo durch In-Prozess-Prüfungen nicht verifiziert wird, bzw. nicht verifiziert werden kann, bei Produktfehlern die Sicherheit unseres gewerblichen Kunden oder des Konsumenten gefährdet wäre, im Fehlerfall nachfolgende Prozesse beim Kunden gestört würden oder durch einen schlechten Prozess unsinnig hohe Kosten für uns entstehen würden. sbedingungen Zur Sicherstellung, dass die sergebnisse auf die Realität und Routinebedingungen der Produktion, übertragbar sind, müssen die folgenden Aspekte des betrieblichen Alltags bei den sbedingungen soweit möglich berücksichtigt werden: Die wird von dem Personal durchgeführt, dass auch später in der Routine mit der Anlage oder dem Prozess arbeitet. Es wird die Ausrüstung verwendet, die auch in der laufenden Produktion verwendet wird. Kommen Ausgangsstoffe von unterschiedlichen Lieferanten/Herstellern zum Einsatz und kann das Einfluss auf die Produktqualität haben, so wird dies bei der berücksichtigt. Zeitparameter, die in der Praxis variieren und Einfluss auf die Produktqualität haben können (z.b. Standzeiten, Trocknungszeiten, Einwirkzeiten) werden bei der berücksichtigt. schargen werden im Praxismaßstab hergestellt. smatrix In der smatrix wird eine Übersicht über die Kombination der Anlagen/Produkte, die lt. spolitik validiert werden müssen geführt. Grundlage hierfür sind immer diejenigen Kombinationen, die am schwierigsten zu beherrschen sind und daher den worst case darstellen. Valididierungsplan und sprotokoll Risikoanalyse Vor der Erstellung des splanes sollten bei komplexen Vorgängen die Prozesse (in der Herstellung und Qualitätssicherung) so gestaltet werden, dass sie mit einem begrenzten Risiko ablaufen und die risikobehafteten Schritte sollten in den splan einfließen. Seite 3 von 10

Vorgehensweise bei der Risikoanalyse: Prozess zergliedern in Teilprozesse und Prozessschritte Einflussgrößen und Fehlerursachen bei den einzelnen Prozessschritten ermitteln Risiken bewerten Rangreihe der Risiken aufstellen Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos festlegen und realisieren Erneute Risikobewertung nach Abschluss der Maßnahmen vornehmen Prozessschritte mit hohen Risiken in den splan aufnehmen Mindestkriterien des splans Eine System- bzw. Prozessbeschreibung mit Angaben zu den Anlagen und Ausrüstungsteilen (einschließlich Mess- und Registriergeräte) und deren Kalibrierstatus Das Ziel der, was wird validiert, welche Produktfamilien Den kritischsten Prozess und Begründung der Wahl Die jeweiligen Prüfvariablen Prozessbeschreibung (Maschinen-Programmablauf) Flussdiagramm Die zu verwendenden Proben (wo, wann, wie, wie viele) Die zu prüfenden Leistungsmerkmale des Produkts und die zugehörigen Testmethoden Die jeweils noch akzeptablen Grenzwerte, z.b. der Prozessfähigkeit Eine Zeitplanung Prozesskontrollstrategie Eine Einteilung der Verantwortlichkeiten Angaben zu den Aufzeichnungs- und Auswertungsmethoden, einschließlich statistischer Verfahren Beispiel eines splans mit den kritischen Prozessparametern: Prozessschritte Prüfung auf Probennahme/ Messung Zu erfassende Parameter Soll- Wert Ist- Werte 1. Granulation Trocknungsverlust Korngrößenverteilung Ermittlung durch vergleichende Wägung vorher/nachher Siebanalyse mit entsprechenden Geräten Eingangstemperatur, Ausgangstemperatur, Trocknungstemperatur, Prozessdauer Sieblinie 2. Mischen Homogenität der Mischung Je 9 Proben (3 unten, 3 mitte, 3 oben) bei verschiedenen Mischzeiten, anschließend Gehaltsbestimmung Mischdauer und Umdrehungszahl Wirkstoffgehalt, Reinheit Absetzverhalten Nach Lagerung 1 Probe über mindestens 30 Tage Trübungswert Seite 4 von 10

Mindestkriterien des sprotokolls Aufzählung der Prozessdokumente mit Einzelheiten zu den kritischen Prozessschritten Eine detaillierte Zusammenfassung der Testergebnisse aus den Inprozess- Kontrollen und den am Fertigprodukt durchgeführten Tests (einschließlich Daten aus Tests). Bei Weglassen der Rohdaten sollte ein Verweis auf die entsprechenden Quellen und den Archivierungsort enthalten sein. Angaben (mit formeller Begründung) zu zusätzlichen, außerprotokollarisch durchgeführten Arbeiten und sonstigen Abweichungen vom Protokoll Eine Prüfung der erhaltenen Ergebnisse im Vergleich mit den erwarteten Ergebnissen Eine formelle Genehmigung oder Ablehnung der Umgang mit Abweichungen fehlgeschlagener en Bei Ablehnung der seitens des verantwortlichen Teams oder der verantwortlichen Personen sind zur Vorbereitung von Korrekturmaßnahmen für die Wiederholung der Arbeiten die Fehler nach folgendem Schema auszuwerten und zu dokumentieren. Mögliche Ursachen von Abweichungen Fehler im Herstellungsbereich Fehler in der Qualitätsplanung Prozessabhängig Nicht Prozessabhängig Nachvollziehbare QS-Fehler Zweifelhafte QS-Fehler Nicht nachvollziehbare QS-Fehler Falsches Prozessdesign Mangelhafte Optimierung Menschlicher Fehler Gerätefehler Rechenfehler Methodischer Fehler Gerätefehler Trendabweichungen Stark streuende Werte Produktionseinfluss? Seite 5 von 10

Zuständigkeiten und Beschreibungen Prozessablauf Dokumente D M I 10 sbedarf smatrix 20 Prozess- und Systembeschreibung erstellen splan/ Flussdiagramm 30 Risikoanalyse durchführen FMEA-Vorlage 40 Maßnahmen erforderlich? nein 60 kritische Parameter/ und Schritte für den splan festlegen ja 50 Präventivmaßnahmen durchführen Maßnahmenliste splan FK 70 durchführen splan Kalibrier- und Einstellprotokolle 80 Auswertung und Beurteilung der Kriterien nicht erfüllt Statistische Verfahren FE Kriterien erfüllt 90 Ursachenfindung Fehlerliste 100 Maßnahmen umsetzen Maßnahmenliste 110 Prozessfreigabe Freigabeprotokoll 120 Bericht erstellen sprotokoll Seite 6 von 10

Erläuterungen zu den Tätigkeitsschritten: 10 sbedarf feststellen sbedarf aus der smatrix ermitteln. 20 splan erstellen Prozess- und Systembeschreibung erstellen. Dieser sogenannte splan stellt die zu prüfenden Prozessschritte im Ablauf dar. 30 Durchführung einer Risikoanalyse Durchführung der Risikoanalyse nach der FMEA- Methode. Hierbei werden die Prozessschritte nacheinander auf mögliche Fehler und deren Folgen analysiert. Anschließend wird der derzeitige Zustand der Prozessschritte nach Auftrittswahrscheinlichkeit, Entdeckungswahrscheinlichkeit sowie Tragweite für den Kunden bewertet und die RPZ wird berechnet. Prozessschritte mit einer RPZ > 100 müssen überprüft werden, Maßnahmen zur Verbesserung sind zu ergreifen. Anschließend müssen diese Maßnahmen durchgeführt und die betreffenden Prozessschritte erneut bewertet werden. 60 Kritische Parameter identifizieren Neben den kritischen Parametern werden die Schritte der in den splan aufgenommen und der Plan vervollständigt. 70 durchführen Die wird durchgeführt und die Ergebnisse werden ausgewertet. Kalibrier- und Einstellprotokolle dokumentieren dabei die Einrichtung der Anlage. Mit diesen Werten lässt sich eine evtl. Rücksetzung der Anlage erreichen. 80 Auswertung der sergebnisse Ist die erfolgreich verlaufen, erfolgt die Prozessfreigabe. Im sprotokoll werden die Ergebnisse sowie Abweichungen vom Plan dokumentiert und mit den Erfolgskriterien verglichen. Bei Bedarf Ermittlung der Prozessfähigkeit (Cp) unter Berücksichtigung der betrieblichen Randbedingungen (betriebswarme Maschine, Werkzeug, Rohteilcharge, Störeinflüsse). Für Den Nachweis der Prozessfähigkeit gilt: Berechnungsformeln C p C pk Zielwerte für Koeffizienten <1,33 <1,00 nicht qualitätsfähig >1,33 >1,00 bedingt qualitätsfähig >1,67 >1,33 qualitätsfähig Schlussfolgerungen und Bemerkungen, Empfehlungen und Kriterien für eine Revalidierung sind ebenfalls im sprotokoll zu vermerken. Ist die nicht erfolgreich, so müssen die Ursachen gefunden und in einer Fehlerliste dokumentiert werden. Anschließend wird erneut validiert und entsprechende Maßnahmen umgesetzt, welche in den splan aufgenommen werden. Seite 7 von 10

Prozesskennzahlen: % Anteil erfolgreicher Erstvalidierungen Hinweise zur Nutzung des Dokumentes: Zu Tätigkeits- und Entscheidungsfeldern, die mit Nummern versehen sind, wurden erläuternde Informationen hinterlegt. Zur besseren Zuordnung, wo weitere Informationen hinterlegt wurden, sind die entsprechenden Nummern fett formatiert. Verwendete Abkürzungen: D Durchführungsverantwortung (diese Stelle ist verantwortlich für Umsetzung) M Mitwirkung (diese Stelle ist verpflichtet mitzuwirken) I Information (diese Stelle muss informiert werden) Geschäftsführer Qualitätsbeauftragter Fachbereich MA Mitarbeiter EK Einkauf FE Forschung und Entwicklung Erstellt: Geprüft: Freigegeben: Seite 8 von 10

Hinweise zur Nutzung der : Die setzt die von der DIN EN ISO 9001:2000 geforderten Vorgaben zum Thema der Prozesse zur Produktion und zur Dienstleistungserbringung um. Die sich unmittelbar auf den Themenkreis der Prozesse zur Produktion und zur Dienstleistungserbringung erstreckenden Forderungen der DIN EN ISO 9001 finden Sie nachfolgend dargestellt (Quelle: DIN EN ISO 9001:2000-12, Seite 28/29, Herausgeber: Deutsches Institut für Normung e.v., Alleinverkauf durch Beuth Verlag GmbH). 7.5.2 der Prozesse zur Produktion und zur Dienstleistungserbringung Die Organisation muss sämtliche Prozesse der Produktion und Dienstleistungserbringung validieren, deren Ergebnis nicht durch nachfolgende Überwachung oder Messung verifiziert werden kann. Dies betrifft auch alle Prozesse, bei denen sich Unzulänglichkeiten erst zeigen, nachdem das Produkt in Gebrauch gekommen oder die Dienstleistung erbracht worden ist. Die muss die Fähigkeit dieser Prozesse zur Erreichung der geplanten Ergebnisse darlegen. Die Organisation muss Regelungen für diese Prozesse festlegen, die, soweit zutreffend, enthalten a) festgelegte Kriterien für die Bewertung und Genehmigung der Prozesse, b) Genehmigung der Ausrüstung und der Qualifikation des Personals, c) Gebrauch spezifischer Methoden und Verfahren, d) Anforderungen zu Aufzeichnungen (siehe 4.2.4), und e) erneute. Seite 9 von 10

Hinweise zur Anpassung des Dokumentes an die Organisation: Um das Tool an Ihre Dokumentenstruktur anzupassen, gehen Sie (hier am Beispiel der Version MS Office 2003 dargestellt) bitte folgendermaßen vor: 1. Setzen Sie das Häkchen unter Extras - Optionen... - Ansicht - Formatierungszeichen im Feld Alle, indem Sie dieses anklicken. 2. Löschen Sie das Titelblatt, indem Sie dieses außerhalb der Textfelder markieren und die Entfernen-Taste (Entf) betätigen. 3. Löschen Sie den verbliebenen Abschnittswechsel, indem Sie diesen markieren und ebenfalls die Entfernen-Taste (Entf) betätigen. 4. Mittels Doppelklick auf die Kopf- oder Fußzeile können Sie diese nun öffnen und die Texte und deren Formatierungen entsprechend Ihren Wünschen gestalten. 5. Die Kopfzeilen-Grafik können Sie wie vorher löschen, indem Sie diese markieren und die Entfernen-Taste (Entf) betätigen. 6. Eine neue Grafik fügen Sie über die Menüpunkte Einfügen - Grafik - Aus Datei ein. 7. Diese Hinweisseite(n) entfernen Sie, indem Sie die (ab dem letzten Seitenumbruch) alles markieren und die Entfernen-Taste (Entf) betätigen. Nutzungsbedingungen von Fachinformationen: (1) Für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen haftet der Lizenzgeber. Dies gilt auch für Erfüllungsgehilfen. (2) Für Garantien haftet der Lizenzgeber unbeschränkt. (3) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Lizenzgeber begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. (4) Der Lizenzgeber haftet nicht für Schäden, mit deren Entstehen im Rahmen des Lizenzvertrags nicht gerechnet werden musste. (5) Für Datenverlust haftet der Lizenzgeber nur, soweit dieser auch bei der Sorgfaltspflicht entsprechender Datensicherung entstanden wäre. (6) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, für Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den Lizenznehmer sowie für sonstige Folgeschäden ist ausgeschlossen. (7) Der Lizenzgeber haftet nicht für den wirtschaftlichen Erfolg des Einsatzes der Tools oder Trainings. (8) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Seite 10 von 10