Gezielte Mitarbeiterintegration - Nutzen



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Mitarbeiterintegration und Onboarding

Gezielte Mitarbeiterintegration - Nutzen Ein gezieltes Vorgehen zur Mitarbeiterintegration und -bindung bringt mehrere Vorteile für das Unternehmen Tatsächlicher und potenzieller Ertrag der ausgeschiedenen Mitarbeiter mit weniger als 18 Monaten Betriebszugehörigkeit 600.000,00 weniger als 18 Monate Betriebszugehörigkeit Ertrag 12.900.000,00 bei 24 Monate Betriebszugehörigkeit Beispiel: Aus einem Kundenprojekt unter Betrachtung der Fluktuationsdaten von ca. 5.000 Mitarbeitern Schnellere Erreichung des gewünschten Produktivitätslevels durch größere Motivation Längere Bindung an das Unternehmen Höherer Wertbeitrag der Mitarbeiter Niedrigere Rekrutierungskosten durch gesenkte Fluktuation

Das HRmatic Onboarding-Modell Das HRmatic Onboarding-Modell beinhaltet 3 Phasen und zusätzliche prozessbegleitende Schritte Phase 1: Vorbereitung des Mitarbeitereintritts i i i Phase 2: Der erste Arbeitstag und die erste Arbeitswoche Phase 3: Die ersten sechs Monate im Unternehmen Vor dem Eintritt Erster Tag / Erste Woche Prozessbegleitend Ersten 6 Monate

Phase 1 Vor dem Eintritt Mitarbeiterbindung beginnt vor dem Eintritt in das Unternehmen Informationsmaterial zum Unternehmen versenden Kontakt halten mit dem neuen Mitarbeiter Arbeitsvertrag zusenden Einarbeitungsplan erstellen Entwicklung eines individuellen Erfolgsplans Vorstellung des neuen Mitarbeiters in Unternehmensorganisation ti und Kooperationsabteilungen Darstellung des Aufgabenbereiches Konkrete Einarbeitungsschritte it itt definieren i Persönlichen Betreuer festlegen Monatliche Feedback-Gesprächstermine zum Fortschritt der Einarbeitung definieren

Phase 1 Vor dem Eintritt Betreuungsprogramm festlegen Mentoring/Mentorship/Paten Betreuung des neuen Mitarbeiters durch einen erfahrenen Mitarbeiter Ziel notwendiges Wissen, Kompetenzen und Erfahrung vermitteln Coaching Einarbeitung durch einen erfahrenen Mitarbeiter Mentor/Paten/Coach t /C festlegen Arbeitsplatz und Arbeitsmittel vorbereiten Kollegen informieren

Phase 1 Beispiel Einführung neuer Mitarbeiter Für Mitarbeiter: Pers.Nr.: Aktion Status Akteur Nach Vertragsunterzeichnung - Kollegen über neuen Mitarbeiter / neue Mitarbeiterin informieren GF 2 Wochen vor Arbeitsbeginn - Arbeitsplatz gestalten OFF / IT - Willkommensmail/-schreiben an neuen Mitarbeiter senden Inkl. Übersicht benötigter Informationen & Unterlagen am 1. Tag GF 1 Woche vor Arbeitsbeginn - Alle Mitarbeiter über neuen Mitarbeiter / neue Mitarbeiterin informieren GF - Mailaccount einrichten IT - Büromaterial zusammenstellen OFF GF = Geschäftsführung; OFF = Backoffice; IT = IT; KO = Kollegen

Phase 2 Erster Tag / Erste Woche Erster Arbeitstag Begrüßung Ggf. Vorstellung des Mentors/Paten Arbeitsplatz vorstellen Aufgabenbeschreibung g Vorstellung der Kollegen Gemeinsames Mittagessen mit den Kollegen und ggf. dem Mentor Standortführung Vorstellung des Vorgesetzten Ggf. Einführungsveranstaltung g für alle neuen Mitarbeiter

Phase 2 Erster Tag / Erste Woche Erste Woche Überblick und Beschreibung der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens und deren Verbindung zur Stelle Vorstellung und Ablauf der allgemeinen Unternehmensprozesse z.b. Wie gestaltet sich der Prozess der Gehaltsabrechnung? Wie funktionieren die Prämien- und Provisionssysteme? Wie sind die Mitarbeitergespräche organisiert? Wie werden Fortbildungen und Trainingsmaßnahmen gestaltet? Wie ist der Ablauf bei einer Dienstreise? Wie gestaltet sich der Ablauf bei Urlaub?

Phase 2 Erster Tag / Erste Woche EDV-Einweisung Welche Tools/Anwendungen werden konkret k genutzt t z.b. für Bestimmte Produkte des Unternehmens Abteilungsspezifische Aufgaben Urlaubsplanung Stundenerfassung Dienstreisen Erläuterung und Übertragung erster Aufgaben Informelle Regelungen erläutern (nicht niedergeschriebene Gesetze ) Kooperationsabteilungen vorstellen

Phase 3 Ersten 6 Monate Integration endet nicht nach der ersten Ab Arbeitswoche eine zielführende Strategie t bindet die Mitarbeiter an das Unternehmen Gruppenintegration ti sicherstellen Buddy System Betreuung durch erfahrenen Kollegen Team Aktivitäten Einbindung der Kollegen in den Onboarding-Prozess Aufgaben der Integration / Wissensvermittlung an direkte Kollegen übertragen Schnelle Integration des neuen Mitarbeiters in Arbeitsgruppen, - umgebung und -kultur

Phase 3 Ersten 6 Monate Unternehmenszusammenhänge vermitteln Mentoring/Coaching Feedbackgespräch Transfer von unternehmensspezifischen und methodischen Wissen durch den Mentor/Coach/Paten und die Kollegen Schrittweise mehr Aufgaben und Verantwortung übertragen

Phase 3 Ersten 6 Monate Einführungsveranstaltung für alle neue Mitarbeiter Vermittlung unternehmensübergreifender Informationen Unternehmenskultur vermitteln Abteilungsübergreifendes Netzwerk aufbauen Ggf. Seminarbesuche zur Entwicklung von Kompetenzen und Fähigkeiten Basierend auf dem Einarbeitungsplan Feedback Mentor/Paten Direkte Vorgesetzten

Prozessbegleitend Ständiges Feedback Erreichung der definierten Einarbeitungsziele kontrollieren Zuvor definierten Einarbeitungsplan befolgen Checklisten aufstellen Evaluation der Einarbeitungsprozesse it mit dem Ziel der Qualitätssicherung

Ihr Kontakt HRmatic GmbH Thorsten Sand Geschäftsführer Burgmauer 60 50667 Köln Tel 0221 130 561-62 Fax 0221 130 561-80 Mail thorsten.sand@hrmatic.com