Updatebeschrieb BauPlus Version 10.15 Bauadministration Ausschreibung Leistungsverzeichnis - Importfilter erweitert o Kapitel Selektion o Menge (Faktor) o Detaillierte Mengen o Preise (Ja/Nein + Faktor) - Zusammenstellung Leistungsverzeichnis o Erweiterte Selektionen - Sprachwechsel: Leistungsverzeichnis kann in weitere Sprachen umgewandelt werde. Die entsprechenden NPK-Kataloge der neuen Zielsprache müssen installiert sein (gleiche Version). - Import Preiserfassung o SIA451 sprachneutral: die Sprache des Unternehmerangebot kann in der gleichen Ausschreibung unterschiedlich sein. Leistungsverzeichnis - Berichte - LvPvDA4H - Vergabeantrag A4-Hoch: Überflüssiges Feld entfernt - LvPvDA4Q - Vergabeantrag A4-Quer: Gruppierung deaktiviert (war überflüssig, hat jedoch auf Folgeseite Notizen nicht richtig dargestellt) - LvaUD - Deckblatt Vorausmass mit allen Unternehmer:, Leerseite bei nur 1 Unternehmer entfernt - LvDZ1 - Zusammenstellung KAG/Objekt: Feldformatierung bereinigt Seite 1
Bauadministration - Baukosten Kostenvoranschlag - Erfassungshilfsmittel KAG Plan Im Kostenvoranschlag kann das Erfassungshilfsmittel (aktueller Kostenplan) zugeschaltet werden (eiund ausblendbar) und Positionen ab dem Hilfsmittel in den Kostenvoranschlag übernommen werden. Die Übernahme erfolgt einzeln mit Doppelklick oder über das Kontextmenü/einfügen (rechte Maustaste) aller markierten Kostenstellen. Seite 2
Baukosten Die Baukosten wurden um die folgenden Punkte erweitert: - Neu: Speichern und Wiederherstellen der aufgeklappten Zeilen pro Projekt in den Ansichten: o Baukosten nach KAG o Baukosten nach sekundärem KAG Bein Wiederherstellen werden die gleichen Zeilen aufgeklappt wie beim letzten Verlassen mit Speichern. - Neu: Generelles auf- und zuklappen der Buchungen Kostenvoranschlag und Mutationen pro Projekt in den Ansichten o Baukosten nach KAG o Baukosten nach sekundärem KAG KV Buchungen anzeigen KV Buchungen nicht anzeigen - Neu: Die Berechnungsoptionen lassen sich pro Benutzer / Gruppe in der Administration sperren. Werden die Optionen nicht zugelassen, sind diese in den Baukosten nicht wählbar und werden in der Berechnung nicht berücksichtigt. - Neue Baukostenansicht Baukosten nach sekundärem KAG. Dient der Darstellung der Baukosten nach sekundärem KAG, bei der Kostenführung nach primärerem und sekundärem KAG. Weiter Informationen können dem nachfolgemden Beschrieb zu Kostenführung nach primärem und sekundärem KAG entnommen werden. Seite 3
Kostenermittlung und Baukostenführung nach ebkp-h/ebkp-t und BKP oder anderem Kostenplan Mit der Einführung des Kostenplan nach ebkp-h resp. ebkp-t steht ein Element basierender Kostenplan zur Verfügung, der speziell für die Kostenermittlung (BauPlus Programm Kostenschätzung) ausgelegt ist. Die Methodik hat sich seit der Einführung etabliert und wird in der Zwischenzeit auch von vielen Bauherrschaften empfohlen und teilweise auch vorgegeben. Dem Wunsch nach einer durchgängigen Lösung von der Kostenermittlung über die Realisierung (Kostenführung) bis zur Nachkalkulation nach ebkp-h resp. ebkp-t zeichnete sich ab und wird von BauPlus unterstützt. Dabei unterstützt BauPlus bisher die folgenden Lösungen: - BK-Variante 1: o Kostenermittlung nach ebkp-h resp. ebkp-t o Kostenführung ebenfalls nach ebkp-h resp. ebkp-t o Aufträge gegliedert nach BKP/NPK oder einem eigenen Kostenplan - BK-Variante 2: o Kostenermittlung nach ebkp-h resp. ebkp-t o Kostenführung nach BKP/NPK oder einem eigenen Kostenplan o Aufträge gegliedert nach BKP/NPK oder einem eigenen Kostenplan Bei der BK-Variante 2 können die gewonnen Daten aus der Kostenermittlung über die Funktion Kostenschätzung/Extras/Kostenvoranschlag erstellen gemäss den Definition des KAG2 in den Kostenvoranschlag übernommen werden. Als Unterstützung dienen die Umbuchungsvorgaben aus Stammdaten/KAG Umbuchung, die den Bedürfnisse angepasst, resp. eigene Umbuchungsvorlagen erstellt werden können. BK Variante 1 BK Variante 2 Kostenermittlung ebkp-h / ebkp-t ebkp-h / ebkp-t Kostenführung ebkp-h / ebkp-t BKP / NPK - KV oder eigenem - Mutation Kostenplan - Vertrag (Buchung) - Rechnung (Buchung) Auftrag - Vertrag - Rechnung Rückführung Kennwerte BKP / NPK oder eigenem Kostenplan Ja, gemäss der Kostenermittlung und Kostenführung nach der Realisierung BKP / NPK oder eigenem Kostenplan Ja, auf Basis der Kostenermittlung nach der Realisierung Seite 4
Kostenführung mit primärem und sekundärem Kostenplan Die beiden BK-Varianten 1 und BK-Variante 2 erfüllen die Bedürfnisse nicht immer. In Zusammenarbeit mit Anwender wurde eine weitere BK-Variante 3 in BauPlus aufgenommen. Die BK-Variante 3 bildet eine Vereinigung der BK-Variante 1 und BK-Variante 2. Dabei werden Gleichzeit die Baukosten nach ebkp-h resp. ebkp-t im primären Kostenplan und nach BKP resp. NPK oder einem weiteren Kostenplan im sekundären Kostenplan geführt. - Primärer Kostenplan nach ebkp-h resp. ebkp-t - Sekundärer Kostenplan nach BKP resp. NPK oder einem weiteren Kostenplan Die Berechnung der Baukosten (KV-Offen, Prognose) erfolgt bei der BK-Variante 3 immer nach dem primären Kostenplan. Durch die Zuordnung der Buchungen zum sekundären Kostenplan können jedoch die Baukosten nach beiden Kostenplänen abgebildet und ausgegeben werden. Kostenermittlung Kostenführung - KV - Mutation - Vertrag (Buchung) - Rechnung (Buchung) Auftrag - Vertrag - Rechnung Rückführung Kennwerte BK Variante 3 ebkp-h / ebkp-t + Zuordnung zu KAG2 ebkp-h / ebkp-t BKP / NPK oder eigenem Kostenplan (KAG2) ebkp-h / ebkp-t BKP / NPK oder eigenem Kostenplan Ja, gemäss der Kostenermittlung und Kostenführung ab der Vergabe und nach der Realisierung Vorteile und Nutzen dieser Variante: - Baukosten können in der Kostenführung nach dem sekundären Kostenplan abgebildet werden und erhöhen die Vergleichbarkeit und Akzeptanz in gewohnten und bisherigen Strukturen (zum Beispiel nach BKP resp. NPK). - Mit der Vergabe und Rechnungen können Bezugsgrössen (Geometrie) mit definiert werden: Ein Vergleich zum Kostenvoranschlag wird zusätzlich auch auf den Elementmengen unterstützt. - Der Verbrauch kann mit der ausgeführten Menge beurteilt werden. - Kennwerte können bereits auf der Stufe der Verträge gewonnen, resp. beurteilt werden. - Rückführung von Kennwerten ist gewährleistet. Die gewonnen Kennwerte können für weitere Kostenermittlung als eigene Werte beigezogen werden. Seite 5
Definition für der BK- Variante 3 Die Kostenführung mit sekundärem Kostenplan wird definiert durch die folgenden Projekt Einstellungen: - Kostenschätzung o Kostenplan: ebkp-h resp. ebkp-t - Kostenführung o o Kostenplan: Bedingt gleicher Kostenplan wie Kostenschätzung (ebkp-h resp. ebkp-t) Kostenplan (sekundär): BKP resp. NPK oder einen anderen Kostenplan (sekundäre Kostenplan sollte sich vom primären Kostenplan unterscheiden). Baukosten nach BK-Variante 1 + BK-Variante 3 Die folgenden Punkte veranschaulichen die Möglichkeiten für den Einsatz der BK-Variante1 und BK-Variante 3 in den dem Programmen: - Kostenschätzung für die Kostenermittlung - Kostenvoranschlag - Kostenmutation - Vergabe - Rechnung - Baukosten o Baukosten nach primärem Kostenplan o Baukosten nach sekundärem Kostenplan Seite 6
Kostenschätzung Die sekundäre Kostenstelle kann in der Kostenschätzung in der Spalte KAG2 definiert werden (einschalten der Spalte in der Spaltendefinition). Der gewählte sekundäre Kostenplan ist dem Eingabefeld KAG2 hinterlegt. Zusätzlich kann die Beziehung zwischen Element und KAG2 als Vorgabewert für den weiteren Einsatz hinterlegt werden (wird bei der 1. Zuordnung und Abweichung der Vorgabe abgefragt). Die Zuordnung wird bei der Erstellung eines Kostenvoranschlags aus der Kostenschätzung berücksichtigt (Kostenschätzung/Extras/Kostenvoranschlag erstellen ). Seite 7
Kostenvoranschlag Der Kostenvoranschlag kann sowohl aus der Kostenschätzung generiert werden (Kostenschätzung/Extras/Kostenvoranschlag erstellen ) oder manuell definiert werden. Der Kostenvoranschlag ist in den BK-Varianten 1 und der neuen BK-Variante 3 um die Elementdefinitionen (Bezug, Einheit, Menge + Kennwert) und in der BK-Variante 3 zusätzlich um den KAG2 erweitert. - Die Kosten pro ebkp Element kann bestimmt werden durch: o Menge * Kennwert - Die Menge ist referenzierbar auf eine dem Element zugeordnete Bezugsgrösse. Mengen mit gleichen Bezügen werden automatisch in allen betroffenen Elementen berücksichtigt und bei Mutationen neu berechnet. - Für die Kostenführung mit sekundären Kostenplan (KAG2), kann pro Element die Beziehung zum KAG2 definiert werden (gleich wie in der Kostenschätzung). Seite 8
Mutationen Mutationen können pro Buchung (Element) erweitert definiert werden: - KAG2 (nur bei der BK-Variante 3) - Menge - Mengeneinheit - Kennwert Seite 9
Verträge Der Vertrag kann pro Buchung (Element) erweitert definiert werden: - KAG2 (nur bei der BK-Variante 3) - Menge - Mengeneinheit - Kennwert - Ausführung (ausgeführter Anteil der Vertragsbuchung) Seite 10
Rechnungen Die Rechnung kann pro Buchung (Element) in Projekten mit BK-Varianten 1+3 erweitert definiert werden: - Rechnung mit Vertrag o KAG2 (nur bei der BK-Variante 3) o Menge Vertrag o Mengeneinheit Vertrag o Kennwert Vertrag o Ausführungsanteil Vertag - Rechnung ohne Vertrag o KAG2 (nur bei der BK-Variante 3) o Menge o Mengeneinheit o Kennwert o Ausführung (ausgeführte Elementmenge) Seite 11
Baukosten Baukosten nach primärem Kostenplan (Ansicht Baukosten nach KAG) Die bisherige Baukostenansicht nach KAG ist für die BK-Variante1 und BK-Variante 3 um die folgenden Spalten erweitert: - Sekundärem KAG (nur BK-Variante 3) - Bezug - Menge - Mengeneinheit - Kennwert - Ausgeführt - Anteil Ausgeführt Seite 12
Baukosten nach sekundärem KAG Die zusätzliche Baukostenansicht steht in allen Projekten zur Verfügung, die einen sekundären KAG definiert haben und nach den Regeln BK-Variante 3 aufgebaut sind. Die Auswertung gliedert sich nach dem sekundären KAG und hat die gleichen Spalten wie die Baukostenansicht nach KAG. Seite 13
Baukosten Verbrauch Neuen Auswertungsmöglichkeiten der Baukosten für Kostenführung nach BK-Variante 1 und BK-Variante 3. Die Ausgeführte Menge basierend auf den Elementmengen können zu jedem Zeitpunkt bestimmt und mit der vorgesehenen Mende überprüft werden. Eine Beurteilung der Baukosten ist somit nicht nur vom Rechnungsstand sondern auch vom Ausführungsstand möglich. Seite 14