Bildungswissenschaften

Ähnliche Dokumente
Bildungswissenschaften

Lehramt für Sonderpädagogik (Anschluss an den Bachelor rehabilitationswissenschaftliches Profil)

I. Fächer / Module beim Lehramt an Grund-, Haupt- und Werkrealschulen

1 Aufgaben der Studienordnung

Facheinführung Mathematik

I. Fächer / Module beim Lehramt an Sonderschulen im 1. Studienabschnitt

Master of Science in Psychologie Universität Ulm

1 Aufgaben der Studienordnung

geändert durch Satzungen vom 1. September Juni November März Februar 2014

Facheinführung Grundschulpädagogik Informationsveranstaltung zum Grundschullehramtsstudium an der Universität Paderborn

Fachspezifische Bestimmung für das Fach Mathematische Grundbildung im Bachelorstudium für das Lehramt an Grundschulen

Fachspezifischen Bestimmungen für die Master-Teilstudiengänge. (Informatik und Berufliche Informatik) das im

(Entwurf: Fassung im LBR am beraten)

Teilstudienordnung für das Fach Psychologie

MASTER-BERATUNG. im Fach Kunstgeschichte

Fächerspezifische Bestimmung

Polyvalenter Bachelor Lehramt Bildungswissenschaften

Vorläufige Struktur. Politikwissenschaft/Wirtschaftswissenschaft im Staatsexamensstudiengang Lehramt für Gymnasien

PRÜFUNGS- UND STUDIENORDNUNG PSYCHOLOGIE FACHBEREICH HUMANWISSENSCHAFTEN FÜR DEN PROMOTIONSSTUDIENGANG

Module und Modulprüfungen im Lehramtsstudium Mathematik

I. Fächer / Module beim Lehramt an Realschulen

Bachelor / Master of Education - Bildungswissenschaften

Zielsetzung: Vom Bachelor- in das Masterstudium: Lehramt Sonderpädagogik (SP)

Lehramt für Berufskollegs an der Universität Siegen Häufig gestellte Fragen

Amtliche Mitteilungen der Technischen Universität Dortmund 6/2014 Seite 9

Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft

AUFBAU DER ANMELDEMASKE

1 Anwendbarkeit des Allgemeinen Teils der Prüfungsordnung

Studienordnung für den Masterstudiengang Literarisches Schreiben an der Universität Leipzig

Master of Education Philosophie

FAQs zum Bachelorstudiengang Psychologie PO-Version Allgemeine Informationen zum Bachelorstudiengang Psychologie

Vom TT.MM.JJJJ. Geltungsbereich

Historisches Seminar. Philosophische Fakultät. Lehramtsstudiengang. Hinweise zum Studium. (Studienbeginn vor WS 2003/04) Integriertes Proseminar

Modulhandbuch für das Fach Englisch im Masterstudium für das Lehramt an Grundschulen Titel des Moduls Fachwissenschaft Kennnummer.

BEREICH ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT IM LEHRAMT (Erziehungswissenschaften, Umgang mit Heterogenität in der Schule, Schlüsselqualifikationen)

PRÜFUNGS- UND STUDIENORDNUNG MIGRATIONSFORSCHUNG UND INTERKULTURELLE STUDIEN FACHBEREICH SOZIALWISSENSCHAFTEN FÜR DEN PROMOTIONSSTUDIENGANG

Modulkatalog Deutsch als Zweitsprache

Erziehungswissenschaften: 35 LP

Studiengang Bachelor of Arts (B.A.) Im Hauptfach "Bildungsplanung und Instructional Design" sind 120 ECTS-Punkte zu erwerben.

Studien- und Prüfungsleistungen

Staatsexamen. Jenaer Modell

M 4:Geschichte, M 4.4: Schwerpunkt Neuere Geschichte Europas, Erstfach

Philosophische Fakultät I

Das Lehramtsstudium für FH-Studierende. Das bildungswissenschaftliche Studium

geändert durch Satzungen vom 28. Februar September November März Februar Juni 2015

Studienordnung für den Master-Studiengang Management sozialer Dienstleistungen der Hochschule Wismar University of Technology, Business and Design

Erstsemestereinführung

Studienordnung für den Lehramtsstudiengang mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Mittelschulen

Verordnung zur Durchführung des Modellversuchs "Gestufte Studiengänge in der Lehrerausbildung" (VO - B/M) Vom 27. März 2003

Regelung der Erweiterungsprüfung im Unterrichtsfach Pädagogik für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen

Studienordnung für den Lehramtsstudiengang mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Mittelschulen

Amtliche Mitteilungen

Wirtschaftspolitik Ostasiens. Lehrstuhl für Wirtschaft Ostasiens. Klenner mit Assistenten

Studiengang Master of Arts (M.A.) Im Fach "Fremdsprache Deutsch/Interkulturelle Germanistik" sind insgesamt 120 ECTS-Punkte zu erwerben.

Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Georg-August-Universität Göttingen. der Wirtschafts- und Sozialgeschichte

B.SC. und M. Sc. Wirtschaftspsychologie: Informationen zu dem Studium der Nachbarfächer Stand 02/2012

Studienordnung für den. Master-Fernstudiengang Wirtschaftsinformatik. der Hochschule Wismar University of Technology, Business and Design

Studienordnung für den Diplomstudiengang Buchkunst/Grafik-Design an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Academy of Visual Arts StudO-BGD

Amtliche Mitteilungen der Technischen Universität Dortmund 19/2014 Seite 52

(Stand: )

Übung 3: Ergänzen Sie den Text mit den Wörtern aus dem Kasten!

B.SC. und M. Sc. Wirtschaftspsychologie (ab WS 2012/2013) Informationen zu dem Studium der Nachbarfächer Stand 08/2012.

C/SWS insgesamt 3/6 Credits (je nach Prüfungsleistung) 2 SWS

Amtliche Mitteilung. Inhalt

/A13. Inhalt. Anlage 1: Beispielstudienplan Anlage 2: Studien- und Prüfungsplan

Anleitung für die Online-Bewerbung über LSF auf Lehrveranstaltungen aller Lehramtsstudiengänge

Prüfungsordnung BSc-VWL in der Fassung des Senatsbeschlusses der Univ. Freiburg vorbehaltlich der Zustimmung des Ministeriums.

Modulhandbuch Pädagogische Psychologie

NBl. HS MSGWG Schl.-H. 2015, S. 84 Tag der Bekanntmachung auf der Internetseite der CAU: 9. Februar 2015

FAQs zum Bachelorstudiengang Chemie PO-Version Allgemeine Informationen zum Bachelorstudiengang Chemie

Akademische Teilprüfung im zweiten Studienabschnitt des Studiums für das Lehramt an Sonderschulen (nach SPO I vom )

BWL-Spezialisierung: Rechnungswesen & Prüfung. Modulname: Rechnungswesen. Professur: Prof. Dr. Matthias Wolz

Studium für das Lehramt an Grundschulen Bachelor/Master of Education (ab WS 2007/08)

Gegenstand der Erziehungswissenschaft. Institutsaufbau. Studienabschlüsse. Diplomstudiengang

Bachelor of Arts (B.A.) Pädagogik

Bildung und Förderung in der Kindheit

Informationsveranstaltung zum Orientierungspraktikum im Rahmen der Schulpraktischen Studien an der PH Karlsruhe

Beispielhafter Stundenplan bei einem Auslandsaufenthalt im 6. Semester

Amtliche Bekanntmachung Jahrgang 2008 / Nr. 048 Tag der Veröffentlichung: 01. November 2008

NBI. HS MSGWG Schl.-H. Heftnr. 04/2015, S Tag der Bekanntmachung auf der Homepage der NORDAKADEMIE:

Mitteilungen der Justus-Liebig-Universität Gießen

Richtlinie für das Praktikum im Masterstudiengang Linguistik: Kognition und Kommunikation 1 Allgemeines (1) Der Masterstudiengang Linguistik:

DER HOCHSCHULEN DES SAARLANDES

Studienordnung. für den Virtuellen Weiterbildungsstudiengang. Wirtschaftsinformatik (VAWi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

15. Juni Präambel

Studienordnung für den Studiengang Elektrotechnik des Fachbereichs Elektrotechnik an der Fachhochschule Merseburg

Bachelor of Arts Sinologie

Aufgrund von Art. 6 in Verbindung mit Art. 72 Abs. 1 und Art. 86 a des Bayerischen Hochschulgesetzes erlässt die Universität Augsburg folgende

Transkript:

Studiengangsinformation für das Fach Bildungswissenschaften im Master of Education für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen Liebe Studierende, herzlich willkommen bei den Bildungswissenschaften an der WWU! Wenn Sie im Sommersemester 2014 oder später in Münster mit dem Studium des Master of Education für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen (HRGe) begonnen haben, finden Sie hier die grundlegenden Informationen für den bildungswissenschaftlichen Anteil Ihres Studiums. Das Studium der Bildungswissenschaften (BilWiss) ist neben dem Studium ihrer Unterrichtsfächer im Rahmen ihres Lehramtsstudiums ein eigenständiger Bereich. 1. Rechtsgrundlagen Für Sie als Master-Studierende gibt es einige Dokumente, in denen festgelegt ist, wie Ihr Studium aufgebaut sein soll und welche Leistungen Sie erbringen müssen: - Rahmenordnung für die Masterprüfungen innerhalb des Master of Education für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen, - Fachprüfungsordnung Bildungswissenschaften im Master of Education für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen inkl. Modulbeschreibungen, - Ordnung für das Praxissemester der WWU Münster, - Fachprüfungsordnung Deutsch für Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte in den Studiengängen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, an Haupt-, Real- und Gesamtschulen und am Berufskolleg sowie - Änderungsordnungen, die aktuelle Anpassungen dieser Ordnungen abbilden. Alle Ordnungen sind online verfügbar unter: (http://www.uni-muenster.de/bildungswissenschaften/downloads/pruefungsordnungen/pruefungsordnungenmaster.html) 2. Aufbau des Studiums für das Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen Ihr Studium im Master of Education umfasst neben Ihren beiden Unterrichtsfächern (jeweils 16 LP) bildungswissenschaftliche Inhalte, die mit einem Umfang von 39 Leistungspunkten (LP) studiert werden müssen. Zusätzlich müssen Sie ein Praxissemester (25 LP) und das Modul Deutsch für Schüler/innen mit Zuwanderungsgeschichte (DAZ, 6 LP) absolvieren. Das Studium schließt mit der Anfertigung einer Masterarbeit (18 LP) ab. Diese Masterarbeit können Sie in einem Ihrer Fächer oder in den Bildungswissenschaften schreiben. Unterrichtsfach I 16 LP Unterrichtsfach II 16 LP Bildungswissenschaften 39 LP Praxissemester 25 LP DAZ 6 LP Masterarbeit 18 LP Die Bildungswissenschaften repräsentieren ein gemeinsames Lehrangebot der Institute für Erziehungswissenschaft (IfE) und für Psychologie in Bildung und Erziehung (IPBE) sowie dem Philosophischen Seminar an der WWU.

3. Struktur des bildungswissenschaftlichen Studiums im Master of Education (HRGe) Im bildungswissenschaftlichen Studium sollen Sie für Ihre spätere Tätigkeit als Lehrer/in grundlegende Kompetenzen erwerben. Sie sollen im Studium in die Lage versetzt werden, Praxiserfahrungen systematisch zu reflektieren und die Tätigkeit von Lehrer/innen wissenschaftlich zu analysieren. Dabei sollen Sie Bereiche kennen lernen, die im Lehrerberuf eine herausgehobene Bedeutung haben: die Gestaltung von Unterricht und Erziehung, Diagnostizieren und Fördern, die Anregung von Bildungsprozessen sowie die Beteiligung an der Entwicklung von Schulen. In der Masterphase müssen Sie vier bildungswissenschaftliche Module studieren. Zwei dieser vier Module sind zum einen die Pflichtmodule ULI: Unterricht als Lehr-, Lern- und Interaktionsprozess und SOP: Sonderpädagogik mit jeweils 10 LP. Zudem umfasst das bildungswissenschaftliche Studium folgende Wahlpflichtmodule; aus diesen müssen ein Modul im Umfang von 10 LP und ein Modul im Umfang von 9 LP erfolgreich abgeschlossen werden. Für Studierende mit Studienbeginn vor Sommersemester 2015 gilt folgende Wahlmöglichkeit: ELS: Entwicklungs-, Lern- und Sozialisationsprozesse (10 LP), LES-FA: Lernen, Entwicklung und Soziale Prozesse Forschung/Anwendung (10 LP) oder PHE: Philosophicum elementare (10 LP) und TEB: Theorie und Geschichte der Erziehung und Bildung (9 LP) oder FOL: Forschendes Lernen (9 LP). Für Studierende mit Studienbeginn ab Sommersemester 2015 gilt folgende Wahlmöglichkeit: ELS: Entwicklungs-, Lern- und Sozialisationsprozesse (10 LP) oder LES-FA: Lernen, Entwicklung und Soziale Prozesse Forschung/Anwendung (10 LP) und PHE: Philosophicum elementare (9 LP), TEB: Theorie und Geschichte der Erziehung und Bildung (9 LP) oder FOL: Forschendes Lernen (9 LP). Mit Anmeldung zur ersten Studien- oder Prüfungsleistung innerhalb des Wahlpflichtmoduls ist die Wahl dieses Moduls verbindlich erfolgt. Mindestens eine Prüfungsleistung im bildungswissenschaftlichen Studium muss in Form einer mündlichen Prüfung erbracht werden. Außerdem ist im Rahmen der hochschulischen Begleitveranstaltungen zum Praxissemester (12 LP), das im 2. oder 3. Fachsemester absolviert wird, eine Lehrveranstaltung zu Forschungsmethoden (3 LP) vor Beginn des Praxisaufenthalts sowie ein Projektseminar in den Bildungswissenschaften (3 LP) und jeweils ein Projektseminar in Ihren Unterrichtsfächern (je 3 LP) begleitend zum Praxisaufenthalt zu belegen. Die forschungsmethodische Ausbildung können Sie entweder in den Bildungswissenschaften oder in einem der von Ihnen studierten Unterrichtsfächer, sofern sie dort angeboten wird, absolvieren. Das Praxissemester wird mit einer schriftlichen Prüfungsleistung abgeschlossen, die zwei Studienprojekte an der Praktikumsschule umfasst. Das dritte Studienprojekt wird als Studienleistung eingereicht. Eines dieser Studienprojekte, ob als Teil der Prüfungsleistung oder als Studienleistung, ist im Bereich der Bildungswissenschaften zu wählen. Die Note für die Prüfungsleistung des Praxissemesters geht im Verhältnis von 12/107 in die Gesamtnote des Masterstudiums aber nicht in die Fachnote für Bildungswissenschaften ein. Die Koordinierungskommission Bildungswissenschaften regt folgenden Studienverlauf an, verweist aber darauf, dass die Module auch parallel studiert werden können: Für Studierende vor Sommersemester 2015: a) ULI b) SOP c) ELS oder d) LES-FA oder e) PHE f) TEB oder g) FOL Für Studierende ab Sommersemester 2015: a) ULI b) SOP c) ELS oder d) LES-FA e) PHE oder f) TEB oder g) FOL

a) Das Pflichtmodul ULI: Unterricht als Lehr-, Lern- und Interaktionsprozess Das Pflichtmodul ULI besteht aus einer Vorlesung (2 SWS) und zwei Seminaren (je 2 SWS). Die Lehrveranstaltungen werden von Lehrenden des IfE angeboten. Thematisiert werden u.a. Konzepte der Allgemeinen Didaktik, Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung, erziehungswissenschaftliche Aspekte der Diagnose und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sowie die Planung von Lehr-Lernprozessen und die Auswertung von Ergebnissen. Für Studierende, die das Masterstudium vor dem Sommersemester 2015 begonnen haben, gilt: In der Vorlesung muss eine Studienleistung (festgelegt durch die Dozentin bzw. den Dozenten; z.b. Test) bestanden werden. Die Prüfungsleistung müssen Sie in Form einer schriftlichen Präsentation oder mündlichen Prüfung ablegen. Die Note für die Prüfungsleistung ist zugleich die Modulnote. Für Studierende, die ab dem Sommersemester 2015 im Master studieren, muss die Studienleistung in der Vorlesung bestanden werden. Die Prüfungsleistung als schriftliche Präsentation oder mündliche Prüfung ist an ein Seminar aus dem Bereich Thematische Lehrveranstaltung zur pädagogischen Diagnostik gebunden. Hierbei sind alle erworbenen Kompetenzen des Moduls prüfungsrelevant, diese Note bildet auch zugleich die Modulnote. b) Das Pflichtmodul SOP: Sonderpädagogik Dieses Modul, das vom IfE verantwortet wird, vermittelt einen basalen Überblick über grundlegende Theorien und Konzepte der Integrativen und Inklusiven Pädagogik. Die Studierenden lernen Möglichkeiten der Diagnose von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf insbesondere in den Bereichen Lernen und emotional-soziale Entwicklung kennen. Darüber hinaus werden einige Ansätze sonderpädagogischer Intervention, der integrativen Förderung im gemeinsamen Unterricht in integrativen Schulklassen sowie des Umgangs mit Heterogenität in der Schule thematisiert. Das Modul besteht aus einer Vorlesung (2 SWS) und zwei Seminaren (je 2 SWS). Folgende Vorgaben gelten für Studierende, die das Masterstudium vor Sommersemester 2015 begonnen haben: In einem der Seminare müssen Sie die Studienleistung, festgelegt durch den Dozenten bzw. die Dozentin z.b. in Form einer Situations- oder Fallbeschreibung, ablegen. Die modulabschließende Prüfungsleistung ist als mündliche Prüfung oder Hausarbeit in Form des Entwurfs eines diagnostischen Gutachtens/Förderplans zu absolvieren. Die Note der Prüfungsleistung ist zugleich die Modulnote. Für Studierende, die ab dem Sommersemester 2015 im Master studieren, ist die Studienleistung (festgelegt durch die Dozentin bzw. den Dozenten; z.b. Test) in der Vorlesung zu bestehen. Die Prüfungsleistung ist in Form einer mündlichen Prüfung oder Hausarbeit an ein Seminar aus dem Bereich Ansätze der Intervention und Förderung im gemeinsamen Unterricht gebunden. Diese Prüfung umfasst die gesamten Kompetenzen des Moduls und bildet zugleich die Modulnote. c) Das Modul ELS: Entwicklungs-, Lern- und Sozialisationsprozesse In diesem Wahlpflichtmodul lernen Studierende, sich Lern-, Entwicklungs- und Sozialisationsprozesse von Kindern und Jugendlichen aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive zu erschließen. Dabei werden diese Prozesse sowohl als Bedingungen für schulische und unterrichtliche Erfahrungs- und Bildungsprozesse als auch als Ergebnisse des Einflusses von Bildungsinstitutionen und weiteren Sozialisationsinstanzen betrachtet. Die Lehrveranstaltungen des Moduls ELS werden von Lehrenden des IfE angeboten und umfassen eine Vorlesung (2 SWS) und zwei Seminare (je 2 SWS). Für Studierende, die das Masterstudium vor dem Sommersemester 2015 begonnen haben, gilt: Die Studienleistung (festgelegt durch die Dozentin bzw. den Dozenten; z.b. Referat mit Thesenpapier) ist im Seminar zu bestehen. Die Prüfungsleistung muss in Form einer Hausarbeit oder mündlichen Prüfung erbracht werden. Die Note für die Prüfungsleistung ist zugleich die Modulnote. Folgende Vorlage gelten für Studierende, die ab Sommersemester 2015 im Master studieren: Die Studienleistung (festgelegt durch die Dozentin bzw. den Dozenten; z.b. Test) ist in der Vorlesung zu erbringen. Die Prüfungsleistung als Hausarbeit oder mündliche Prüfung, die die gesamten Kompetenzen des

Moduls umfassen, ist im Seminar aus dem Bereich Thematische Lehrveranstaltung zur außerschulischen Sozialisation zu bestehen. Diese Note bildet zugleich die Modulnote. d) Das Modul LES-FA: Lernen, Entwicklung und Soziale Prozesse Forschung/Anwendung Dieses bildungswissenschaftliche Wahlpflichtmodul dient der Vermittlung ausgewählter forschungs- und (schul-)anwendungsbezogener Themen in den Bereichen Lernen (Lernen von Verhalten, kognitive Lehr- Lernprozesse, Motivation und Emotion), Entwicklung im Kindesalter (Entwicklung von Lernen, Gedächtnis, Denken, Motivation und Emotion) und Soziale Prozesse (Interaktion und Kommunikation beim Lernen und Lehren). Die Lehrveranstaltungen des Moduls LES-FA werden von Lehrenden des IPBE angeboten und umfassen eine Vorlesung (2 SWS) und zwei Seminare (je 2 SWS). Die Studienleistung (festgelegt durch die Dozentin bzw. den Dozenten; z.b. Test) wird in der Vorlesung erbracht. Die modulabschließende Leistungsüberprüfung umfasst alle Kompetenzen des Moduls und erfolgt anhand einer mündlichen Prüfung oder Klausur, deren Note zugleich die Modulnote ist. e) Das Modul PHE: Philosophicum elementare Dieses Wahlpflichtmodul wird von Lehrenden des Philosophischen Seminars verantwortet und besteht aus einer Vorlesung (2 SWS) und zwei Seminaren (je 2 SWS). Ziel der Vorlesung ist es, die Studierenden am Beispiel einer philosophischen Teildisziplin in elementare und zentrale Fragestellungen der Philosophie einzuführen. Die Studierenden setzen sich mit paradigmatischen Modellen und Konzeptionen auseinander und werden in ihrer Deutungskompetenz sowie kritisch-hermeneutischer, analytischer, argumentativer und kommunikativer Kompetenz geschult. Das vertiefende Seminar behandelt darüber hinaus die Entwicklung und Anwendung philosophischer Methoden. In der einführenden Vorlesung muss eine Studienleistung in Form einer Klausur und im Rahmen eines gewählten Seminars die modulabschließende Prüfungsleistung in Form einer Hausarbeit oder mündlichen Prüfung absolviert werden. In dieser Prüfung sollen alle Kompetenzen des Moduls nachgewiesen werden. Dieses Modul ist nicht wählbar für Studierende des Unterrichtsfaches Praktische Philosophie. f) Das Modul TEB: Theorie und Geschichte der Erziehung und der Bildung Wesentliche Inhalte dieses Wahlpflichtmoduls beziehen sich auf die theoretische, philosophische und historische Betrachtung von Erziehung und Bildung. In den Blick genommen werden hierbei insbesondere entsprechende Institutionen in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Kontext sowie die historisch-kulturelle Entwicklung von Kindheit, Jugend und des Generationsverhältnisses. Lehrveranstaltungen im Modul TEB werden von Lehrenden des IfE angeboten und umfassen eine Vorlesung (2 SWS) und zwei Seminare (je 2 SWS). Für Studierende, die vor dem Sommersemester 2015 das Masterstudium begonnen haben, gilt: In einem der Seminare muss eine Studienleistung (festgelegt durch die Dozentin bzw. den Dozenten; z.b. Kurzvortrag oder Essay) erbracht werden. Die Prüfungsleistung ist in Form einer Hausarbeit oder mündlichen Prüfung zu bestehen. Die Note für die Prüfungsleistung ist zugleich die Modulnote. Für Studierende, die ab Sommersemester 2015 im Master studieren, muss die Studienleistung (festgelegt durch die Dozentin bzw. den Dozenten; z.b. Test) in der Vorlesung bestanden werden. Die Prüfungsleistung als Hausarbeit oder mündliche Prüfung ist an ein Seminar aus dem Bereich zur historischen Bildungsforschung gebunden, schließt alle Kompetenzen des Moduls mit ein und bildet zugleich die Modulnote. g) Das Modul FOL: Forschendes Lernen Dieses Wahlpflichtmodul dient der Unterstützung, inhaltliche Themen unter dem Fokus von Diagnostik, Förderung und Beratung an Grundschulen in praxistaugliche kleine Forschungsprojekte zu überführen. Basisfragen der Planung und Durchführung von empirischen, erziehungswissenschaftlichen Untersuchungen im schulischen Kontext werden thematisiert. Quantitative und/oder qualitative Verfahren zur Gewinnung und Auswertung empirischen Datenmaterials werden erarbeitet und grundlegende Kenntnisse über

Präsentations- und Berichtsformen vermittelt. Die Lehrveranstaltungen des Moduls FOL werden von Lehrenden des IfE angeboten und umfassen drei Seminare (je 2 SWS). Für Studierende, die vor dem Sommersemester 2015 das Masterstudium begonnen haben, gilt: Die Leistungsüberprüfung erfolgt in einem der Seminare durch eine schriftliche Präsentation, in der die eigenständig durchgeführten Forschungsarbeiten und deren Ergebnisse vorgestellt werden. Die Note ist zugleich die Modulnote. Für Studierende, die ab Sommersemester 2015 im Master studieren, ist die schriftliche Präsentation in einem Vertiefungsseminar zur Datenauswertung und -interpretation abzulegen. Hierbei sind alle Kompetenzen des Moduls prüfungsrelevant. Die Note der Prüfungsleistung bildet zugleich die Modulnote. Zudem muss eine Studienleistung, festgelegt von dem Dozenten bzw. der Dozentin z.b. als Kurzvortrag oder Essay, im Seminar aus dem Bereich Planung und Durchführung empirischer Studien im schulischen Kontext bestanden werden. h) Das Wahlmodul MT: Masterarbeit Ihre Masterarbeit können Sie in den Bildungswissenschaften verfassen, wobei die Aufgabenstellung aus einer der drei wissenschaftlichen Disziplinen Erziehungswissenschaft, Philosophie oder Psychologie entwickelt und an eines der studierten bildungswissenschaftlichen Module angebunden wird. Mit der Masterarbeit kann begonnen werden, sobald die (für Studierende mit Studienbeginn vor Sommersemester 2015: bildungswissenschaftliche) Methodenausbildung im Rahmen des Praxissemesters und ein weiteres bildungswissenschaftliches Modul erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Thema wird in Abstimmung mit dem Betreuenden ausgewählt. Durch das Verfassen einer Masterarbeit sollen Sie zeigen, dass sie in der Lage sind, eine eingegrenzte wissenschaftliche Problem- bzw. Fragestellung aus den Bildungswissenschaften selbstständig auf der Grundlage wissenschaftlicher Theorien und empirischer Erkenntnisse sowie unter Wahrung wissenschaftlicher Standards zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgemäß darzustellen, kritisch zu reflektieren und in einen theoretischen Rahmen einzuordnen. Die Masterarbeit in den Bildungswissenschaften wird studienbegleitend abgelegt. Die Arbeit wird in der Regel innerhalb von sechs Monaten bearbeitet und umfasst ca. 60 Seiten. 4. Anmeldung zu Veranstaltungen Die Veranstaltungsangebote der Bildungswissenschaften finden Sie wie die aller anderen Fächer ab Ende der Vorlesungszeit des vorangehenden Semesters in einer eigenen Rubrik im elektronischen Vorlesungsverzeichnis HIS LSF, sortiert nach Studiengängen und Modulen. Zu allen teilnehmerbegrenzten Veranstaltungen der Bildungswissenschaften (i.d.r. alle Seminare) müssen Sie sich vor Beginn der Vorlesungszeit im HIS LSF anmelden. Dazu benötigen Sie Ihre ZIV-Kennung, die Sie bei der Immatrikulation erhalten haben. Beachten Sie unbedingt jeweils die Anmeldefristen, die je nach Anteilsdisziplin variieren können! Sie können die Anmeldefristen mit den zugehörigen Kommentaren der bildungswissenschaftlichen Homepage entnehmen. 5. Verbuchung von Prüfungsleistungen Wenn Sie Studien- und Prüfungsleistungen erbringen wollen, müssen Sie diese unbedingt im elektronischen Prüfungsverwaltungssystem QISPOS anmelden. Ohne diese Anmeldung kann eine Studien- oder Prüfungsleistung nicht verbucht werden, eine Teilnahme an der entsprechenden Prüfung wäre dann nutzlos. Studienund Prüfungsleistungen müssen Sie i.d.r. zwischen der 3. und 10. Vorlesungswoche eines Semesters im elektronischen Prüfungsverwaltungssystem QISPOS anmelden. Den aktuellen Stand der Verbuchung Ihrer Leistungen können Sie jederzeit elektronisch einsehen. Bei Problemen im Zusammenhang mit der elektronischen Prüfungsverwaltung wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt. 6. Weitere Informations- und Beratungsangebote > Internetseite der Bildungswissenschaften: www.uni-muenster.de/bilwiss > Institut für Erziehungswissenschaft (IfE): www.uni-muenster.de/ew

> Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung: wwwpsy.uni-muenster.de/psychologie.inst5 > Philosophisches Seminar: www.uni-muenster.de/philsem/ > Zentrum für Lehrerbildung (ZfL): www.uni-muenster.de/lehrerbildung > Zentrale Studienberatung: zsb.uni-muenster.de Einen guten Start sowie einen erfolgreichen Verlauf und Abschluss Ihres Studiums wünscht Ihnen Dr. Tim Brüggemann