Lehrerinformation 1/22 Arbeitsauftrag Ziel Mit Hilfe einer Werkstatt erarbeiten die Sch Kernwissen zum Islam, das benötigt wird, um anschliessend gewisse Denkhaltungen, Philosophien und Regeln zu verstehen: Posten 1: rundidee des Islams: die fünf Säulen Posten 2: Mohammed Posten 3: Islam auf der Welt Posten 4: Der Koran Posten 5: Arabisches Vermächtnis Posten 6: Vergleich Christentum Islam Die Sch erkennen die Wesensart und die Kernelemente des Islam. Sie verwenden dieses Wissen, um bei den anschliessenden Diskussionen und Fragen konkret und korrekt zu argumentieren. Material Postenblätter Lösungen Sozialform A Zeit 120
2/22 Posten 1 Aufgabe: estaltet ein einfaches Plakat mit den fünf Säulen des Islams. Sucht zu den fünf Säulen Informationen im Internet schreibt ein paar Stichworte/Erklärungen zu jedem Punkt auf. Material: Arbeitsblatt Zeit: 15 Die fünf Säulen des Islams Die fünf Säulen des Islams bilden die rundpflichten, die jeder Muslim idealerweise zu erfüllen hat: 1. Schahada: islamisches laubensbekenntnis 2. Salat: fünfmaliges ebet 3. Zakat: Almosensteuer 4. Saum: Fasten im Ramadan 5. Haddsch: Pilgerfahrt nach Mekka Tag der Haddsch in Mekka Ali Mansuri
3/22 Posten 2 Aufgabe: Füllt einen Steckbrief über Mohammed aus und vervollständigt seinen Lebenslauf. Informationen dazu findet ihr im Internet. Material: 2 Arbeitsblätter Zeit: 30 Mohammed Name und Beiname: geboren/gestorben: Herkunft: Ort der Bestattung: Anfängliche Tätigkeit/Beruf: Spätere Aufgabe: 25 Jahre verheiratet mit: Anzahl Ehefrauen: Anzahl Kinder: Datum der Berufung: Berufung durch: Berufung zu: Mohammeds Botschaft: Predigte gegen: Der Prophet Mohammed; aus der Apokalypse des Mohammed, 1436, Herat. Das Werk befindet sich in der Sammlung der Bibliothèque Nationale in Paris. Die Hoffnung Mohammeds:
4/22 Lebenslauf 609/610 n. Chr. Um 609/610 war Mohammed ca. 40 Jahre alt. Er zog sich häufig ins ebirge zurück und fastete. Es ging öfter in eine Höhle am Berg in der Nähe Mekkas. Dort lebte ein Hanif (ottsuchender), Zeid-ibn-Amr, der seiner Überzeugung wegen aus Mekka vertrieben worden war. Hier begegnete ihm schliesslich der in einem Traumgesicht und offenbarte ihm die ersten Verse des Koran. 622. n. Chr. Flucht von nach Medina aufgrund zunehmend schlimmerer Verfolgung seiner Anhänger. Das ist der Wendepunkt (Beginn der islamischen Zeitrechnung) ründung der ersten muslimischen emeinde in Medina Mohammed eint die zerstrittenen Stämme unter dem neuen Identitätsmerkmal des Islam. Motto: Die emeinschaft der aus Mekka ausgewanderten (muhajirun) Muslime wird um die neuen, ihnen beistehenden (Ansar) Muslime in Medina erweitert. 624 n. Chr. 624/625 n. Chr. Danach: Überfall auf die Karawanen der Mekkaner Sieg in der Schlacht von Badr Niederlage in der Schlacht von Uhud Vergrösserung der emeinschaft durch Bündnisse mit weiteren Stämmen Mohammed bekämpft, die sich der laubensrichtung Mohammeds nicht anschliessen wollen. Mohammed ändert (Beispiel: Die ebetsrichtung wird von Jerusalem nach Mekka geändert). 628 n. Chr. Abkommen von Al-Hudaybiya mit den Mekkanern: 630 n. Chr. Rückkehr Mohammeds nach Mekka und Anerkennung als Prophet und 632 n. Chr. Nach Mohammeds Tod: Muslimische Herrschaft über die gesamte arabische Halbinsel Eroberung weiterer Länder im Nahen Osten und in Nordafrika für die islamische emeinschaft Streit um die Nachfolge (Kalifat) des Propheten als politischer (nicht jedoch religiöser) Führer, was schliesslich zur Spaltung in führt.
5/22 Posten 3 Aufgabe: Material: 1. Teilt den Kreis in die Anteile ein, die die aufgeführten Weltreligionen einnehmen, und malt sie in den richtigen Farben aus. 2. Malt dann auf der Weltkarte auf der nächsten Seite die ebiete aus, wo nach eurem bisherigen Wissen der islamische lauben die vorherrschende Religion ist. Tauscht euch untereinander aus, welche Länder in islamischem Zusammenhang ihr z. B. aus den Medien kennt. Farbstifte, Arbeitsblatt Zeit: 20 Die 5 grössten Religionen der Welt Angaben in % der Weltbevölkerung Christentum ca. 2,2 Milliarden Anhänger (31 %) Islam ca. 1,5 Milliarden Anhänger (21 %) Hinduismus ca. 900 Millionen Anhänger (13 %) Buddhismus ca. 375 Millionen Anhänger (5 %) Judentum ca. 15 Millionen Anhänger (0.2 %) Übrige ca. 2 Milliarden (30 %)
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7/22 Posten 4 Aufgabe 1: Beantwortet die Fragen zum Koran. Um die richtigen Lösungen zu finden, könnt ihr im Internet recherchieren. Material: Arbeitsblatt Zeit: 30 1. Was ist der Koran? 2. Welches ist die wichtigste Botschaft des Korans? 3. Wann entstand der erste Koranband? 4. An wen richtet sich der Koran? 5. Was ist eine Sure? Woraus besteht sie? 6. Beinhaltet der Koran eine fortlaufende eschichte oder lose aneinandergereihte Themen? 7. Welche rechtliche Funktion hat der Koran? 8. Welches sind die Inhalte in den Versen des Korans? 9. Warum wird das Lernen des Korans im arabischen Originaltext empfohlen? 10. Welche Bedeutung hat der Koran für die Muslime?
8/22 Posten 4 Aufgabe 2: Material: Vielleicht kennt ihr jemanden, der sich mit dem Islam auskennt? Führt ein Interview mit dieser Person um zu erfahren, wie sie die Religion lebt. Stellt die Fragen selber zusammen (wie Beispiel Frage 1). Arbeitsblatt Zeit: 30 Interview 1. Was ist für dich die wichtigste Botschaft des Korans? 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Arabischer Koran mit persischer Übersetzung
9/22 Posten 5 Aufgabe 1: Material: Das arabische Vermächtnis ist ein Erbe, d. h. eine Hinterlassenschaft der arabischen Kultur, welche auch die darin entstandene islamische Kultur prägte. Das bedeutet, dass auch in unseren Alltag vieles aus dem arabischen Raum stammt, was uns teilweise nicht bewusst ist. Zählt zu jedem Bereich weitere Dinge oder Produkte auf, welche ihren Ursprung in der arabischen Welt haben. Arbeitsblatt Zeit: 20 Das arabische Vermächtnis Andere Kulturen als die westliche zeugen entweder von der ehemaligen Herrschaft Arabiens, entwickelten gewisse Systeme unter arabischem Einfluss oder aber bedienen sich der Elemente aus der arabischen Alltagskultur. Lebensmittel ewürze etränke Türkischer Kaffee fanafillah.ch
10/22 Architektur Alhambra bei ranada, Spanien Touristik/Wellness Hamam Wirtschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 0 Arabisches Zahlensystem Wissenschaft Astronomie
11/22 Posten 5 Aufgabe 2: Welche Wörter könnten arabischen Ursprungs sein? Kreist ein! Material: Internetanschluss, Arbeitsblatt Zeit: 10 Arabisches Vermächtnis oder nicht? Viele Worte, die in unserem täglichen Sprachgebrauch Einzug gehalten haben, stammen aus dem Arabischen. Bestimmt kennt Ihr die aufgeführten Begriffe aber wisst ihr auch, wo sie ihren Ursprung haben? Alkohol Algebra Beduine Charakter Distanz Fabel iraffe Karaffe Karawane Makramee Magazin Mokka Safari Tinte Schach(matt) Ziffer
12/22 Posten 6 Aufgabe: Material: Füllt die Lücken und findet Unterschiede oder emeinsamkeiten zwischen Islam und Christentum. Kennzeichnet die Punkte mit einem U (Unterschied) oder einem (emeinsamkeit). Arbeitsblatt Zeit: 20 Christentum und Islam ein Vergleich ott Islam Christentum U/ Der ott der Muslime heisst (arabisch = Allah). Im Paradies wird man mit ihm vereint sein. Der wichtigste Prophet im Islam ist Mohammed. Weitere wichtige Propheten sind Jesus, David, Jakob, Moses, Noah oder Abraham. Der ott der Christen heisst. Im Paradies wird man mit ihm vereint sein. Der wichtigste Prophet im Christentum ist. Weitere wichtige Propheten sind David, Jakob, Moses, Noah oder Abraham. Mohammed Wunder. Jesus Wunder. U Jesus wurde nicht wie ein Mensch gezeugt, und sein Tod lässt sich nicht rational erklären. Jesus starb nicht am Kreuz, sondern wurde von ott zu sich geholt. Jesus wurde nicht wie ein Mensch gezeugt, und sein Tod lässt sich nicht rational erklären. Er ist der. Jesus starb am Kreuz und ist danach wiederauferstanden. Jesus ist nicht Sohn ottes. Jesus ist Sohn ottes. U U/ U Das religiöse Leben Islam Christentum U/ Das Buch der Muslime ist der, enthält das Wort Allahs (die Offenbarungen ottes). Ansprechpartner für Muslime ist ott. Das Buch der Christen ist das, enthält das Wort ottes. Christen anerkennen auch das alte Testament, jedoch nicht den Koran. Ansprechpartner für Christen sind. Es wird gebetet. Es wird gebetet. Muslime fasten (im Fastenmonat Ramadan, im Monat der Offenbarung an Mohammed). Muslime beten gemeinsam in einem otteshaus und hören eine Predigt. Der Prediger und Vorsteher der Muslime wird genannt. Christen fasten (vor Ostern, wie Christus vierzig Tage lang gefastet hat.) Christen beten einmal wöchentlich gemeinsam in einem otteshaus und hören eine Predigt. Der Prediger und Vorbeter der Christen wird Priester genannt. U/ U/ U
13/22 Der laube Islam Christentum U/ Jesus ist der und wird am Ende der Zeit ottes Reich auf Erden errichten. Für Muslime gibt es. Muslime glauben an ein Leben nach dem Tod im ewigen Paradies. Ein Mensch ist von eburt an Muslim, muss dies aber bei Eintritt der Reife bekennen. Muslime glauben dass ott die Welt sowie erschaffen hat. In den Himmel (Paradies) kommt nur, wer an ott und das jüngste ericht glaubt, die laubenspflichten erfüllt und utes tut. Jesus ist der Messias und wird am Ende der Zeit ottes Reich auf Erden errichten. Für Christen gibt es Fegefeuer, Hölle und Teufel. Christen glauben an ein Leben nach dem Tod im ewigen Paradies. Ein Mensch wird zum Christen, sobald er d. Christen glauben, dass ott die Welt sowie Adam und Eva erschaffen hat. In das Paradies kommt, wer an Jesus Christus als Sohn ottes und sein stellvertretendes Opfer ( ) glaubt. U U/
Lösungen 14/22 Posten 1 Lösung: Die fünf Säulen des Islams Schahada: islamisches laubensbekenntnis Das laubensbekenntnis (Schahada) lautet: Es gibt keinen ott ausser ott, und Mohammed ist sein Prophet. Dieses Bekenntnis wird unter anderem im Pflichtgebet aufgesagt, welches fünf Mal am Tag durchgeführt wird. Salat: fünfmaliges ebet Die fünf täglichen ebete (arabisch: salat, Fürbitte, Segenswunsch) sind für alle volljährigen und geistig gesunden Muslime verpflichtend. Sie werden zu genau festgelegten Tageszeiten gesprochen und jeweils kurz zuvor durch den Ruf des Muezzins angekündigt. Vor jedem ebet werden esicht, Hände, Unterarme und Füsse gewaschen, wo der läubige in einen Zustand der rituellen Reinheit tritt, den er benötigt, um ott im ebet gegenübertreten zu können. Zakat: Almosensteuer Einmal jährlich spendet der läubige einen bestimmten Anteil des während des Jahres erworbenen Besitzes an Bedürftige (üblicherweise rund 2,5 % des Vermögens; die Berechnung ist jedoch sehr kompliziert). Er ist vor ott verpflichtet, seine Spende den Armen oder einer Organisation, welche Bedürftige unterstützt, zu übergeben. Diese Armensteuer wird Zakat genannt. Eine weitere Almosensteuer wird von den meisten läubigen am Ende des Ramadan ausgerichtet (Zakat al-fitr). Daneben werden auch oft freiwillige wohltätige Spenden (sadaqat) gemacht. Saum: Fasten im Ramadan Im Fastenmonat Ramadan wird vom Zeitpunkt der Morgenröte bis Sonnenuntergang weder gegessen noch getrunken. Auch alle anderen leiblichen enüsse sollten vermieden werden (Sexualverkehr, aber auch das Rauchen, was für viele betroffene Muslime schwierig ist). Durch das Fasten kann man ottes Nähe spüren; der läubige merkt, wie es armen Menschen geht. Haddsch: Pilgerfahrt nach Mekka Die im letzten islamischen Mondmonat stattfindende Pilgerfahrt nach Mekka (Haddsch) soll jeder Muslim, mindestens einmal in seinem Leben antreten, um dort unter anderem die Kaaba sieben Mal zu umschreiten und andere Pilgerriten zu vollziehen (z. B. die symbolische Steinigung des Teufels). Entscheidend dafür, ob die Pilgerfahrt zur Pflicht wird, sind unter anderem seine finanziellen und gesundheitlichen Lebensumstände.
Lösungen 15/22 Posten 2 Lösung: Lebenslauf und Steckbrief von Mohammed Name und Beiname: Mohammed der elobte (Rufname), eburtsname: Abu l-qasim geboren/gestorben: ca. 570 632 n. Chr. (eburtsjahr nur geschätzt) Herkunft: aus dem Stamm der in Mekka herrschenden Koraischiten Ort der Bestattung: in seinem Wohnhaus in Medina (heute Saudi Arabien, zweitwichtigste Stadt des Islam) Anfängliche Tätigkeit/Beruf: Karawanenleiter, mekkanischer Kaufmann Spätere Aufgabe: Prediger, Schiedsrichter, emeindevorsteher, militärischer Anführer 25 Jahre verheiratet mit: Chadidscha (erste und einzige Ehefrau bis zu seinem Tod) Anzahl Ehefrauen: mindestens 9 (meist politisch bedingte Ehen) Anzahl Kinder: vier Töchter und drei Söhne (alle Söhne starben als Kleinkinder) Datum der Berufung: 610 n. Chr. Berufung durch: Engel abriel Berufung zu: esandter (rasul) und Prophet (nabi) ottes Es gibt nur einen einzigen ott Mohammeds Botschaft: ott wird am Ende der Welt einen Tag des erichts halten, die Toten wiederaufstehen und ewig im Paradies (oder in der Hölle) weiterleben lassen Predigte gegen: Vielgötterkult, soziale Ungerechtigkeit, Habsucht usw. Die Hoffnung Mohammeds: Christen, Juden und Muslime unter einem ott zu vereinen
Lösungen 16/22 Lebenslauf 609/610 n. Chr. Um 609/610 war Mohammed ca. 40 Jahre alt. Er zog sich häufig ins ebirge zurück und fastete. Es ging öfter in eine Höhle am Berg Hira in der Nähe Mekkas. Dort lebte ein Hanif (ottsuchender), Zeid-ibn-Amr, der seiner Überzeugung wegen aus Mekka vertrieben worden war. Hier begegnete ihm schliesslich der Engel abriel in einem Traumgesicht und offenbarte ihm die ersten Verse des Koran. 622. n. Chr. Flucht von Mekka nach Medina aufgrund zunehmend schlimmerer Verfolgung seiner Anhänger. Das ist der Wendepunkt (Beginn der islamischen Zeitrechnung) ründung der ersten muslimischen emeinde in Medina Mohammed eint die zerstrittenen Stämme unter dem neuen Identitätsmerkmal des Islam. Motto: Sie schützen sich gegenseitig ohne Rücksicht auf Stämme und Sippen Die emeinschaft der aus Mekka ausgewanderten (muhajirun) Muslime wird um die neuen, ihnen beistehenden (Ansar) Muslime in Medina erweitert. 624 n. Chr. Überfall auf die Karawanen der Mekkaner Sieg in der Schlacht von Badr Niederlage in der Schlacht von Uhud Vergrösserung der emeinschaft durch Bündnisse mit weiteren Stämmen 624/625 n. Chr. Danach: Mohammed bekämpft jüdische Sippen, die sich der laubensrichtung Mohammeds nicht anschliessen wollen. Mohammed ändert einige von Juden übernommene Dinge (Beispiel: Die ebetsrichtung wird von Jerusalem nach Mekka geändert). 628 n. Chr. Abkommen von Al-Hudaybiya mit den Mekkanern: Durch diesen Vertrag haben die Quraisch von Mekka Mohammed als vollwertigen Verhandlungspartner, allerdings nicht als Propheten anerkannt 630 n. Chr. Rückkehr Mohammeds nach Mekka und Anerkennung als Prophet und emeinschaftsführer 632 n. Chr. Letzte Pilgerfahrt nach Mekka Nach Mohammeds Tod: Muslimische Herrschaft über die gesamte arabische Halbinsel Eroberung weiterer Länder im Nahen Osten und in Nordafrika für die islamische emeinschaft Streit um die Nachfolge (Kalifat) des Propheten als politischer (nicht jedoch religiöser) Führer, was schliesslich zur Spaltung in Sunniten und Schiiten führt.
Lösungen 17/22 Posten 3 Lösung: Religionen auf der Welt Angaben in % der Weltbevölkerung Christentum ca. 2,2 Milliarden Anhänger (31 %) Islam ca. 1,5 Milliarden Anhänger (21 %) Hinduismus ca. 900 Millionen Anhänger (13 %) Buddhismus ca. 375 Millionen Anhänger (5 %) Judentum ca. 15 Millionen Anhänger (0.2 %) Übrige ca. 2 Milliarden (30 %)
Lösungen 18/22 Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/datei:weltreligionen.png
Lösungen 19/22 Posten 4 Lösung: Der Koran 1. Was ist der Koran? Heilige Schrift des Islams, die gemäss dem lauben der Muslime die wörtliche Offenbarung ottes (arab. Allah) an den islamischen Propheten Mohammed, vermittelt durch den Engel abriel, enthält. Das Wort Koran bedeutet eigentlich Rezitation, da der Text im Ritual laut gesprochen und ursprünglich mündlich überliefert wird. 2. Welches ist die wichtigste Botschaft des Korans? Dass es nur einen und nicht viele ötter gibt, dass die Welt von ott erschaffen wurde und am jüngsten Tag wieder untergeht, dass der Mensch nach dem Tode aufersteht und je nach seine Handeln ins Paradies oder in die Hölle kommt, was der Mensch zu tun hat, damit ersteres passiert (Paradies) und nicht letzteres (Hölle). 3. Wann entstand der erste Koranband? Ca. 30 Jahre nach dem Tod Mohammeds, 632 n. Chr. Ursprünglich wurde der Koran mündlich überliefert und von den läubigen auswendig gelernt und weiter gelehrt. 4. An wen richtet sich der Koran? An gläubige Muslime, an Nichtgläubige und an Angehörige anderer Religionen, d. h. an die gesamte Menschheit. 5. Was ist eine Sure? Woraus besteht sie? Ein Abschnitt des Korans, bestehend aus Versen. Der Koran hat 114 Suren, nach ihrer Länge geordnet sind 6. Beinhaltet der Koran eine fortlaufende eschichte oder lose aufeinanderfolgende Themen? Unzusammenhängende Themen deshalb ist der Koran auch nicht an einem Stück zu lesen; man kann frei darin herumblättern und darin lesen. 7. Welche rechtliche Funktion hat der Koran? Der Koran hat ursprünglich keine rechtliche Funktion, sondern ist eine religiöse Richtschnur. Er dient später als Hauptquelle der islamischen esetzgebung, der Scharia. Der Koran ist nicht die einzige Rechtsquelle. 8. Welches sind die biblischen Inhalte in den Versen des Korans? Erzählungen von Propheten, Schilderungen der Schöpfung der Welt, des Paradieses und der Hölle, Episoden aus dem Leben von Mohammed, Anweisungen, wie man persönlich und in der emeinschaft ein gottgefälliges Leben führen kann (religiöse Vorschriften, Zivilrecht, Strafrecht, soziale Ordnung), Vorschriften und laubensgrundsätze (laubensbekenntnis).
Lösungen 20/22 9. Warum wird das Lernen des Korans im arabischen Originaltext empfohlen? Weil die vollkommene Sprache des Korans als Wunder und Beweis für die göttliche Herkunft des Inhaltes gilt. Dieses sprachliche Wunder geht in der Übersetzung zwingend verloren. 10. Welche Bedeutung hat der Koran für die Muslime? Eine ähnliche Bedeutung wie die Bibel für die Christen. Der Koran gilt als das unverfälschte und direkte Wort ottes, wobei es unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, ob dies für jedes Wort oder nur den übermittelten Inhalt und Sinn gilt. Posten 5 Lösung 1: Arabisches Vermächtnis Alkohol trockenes Pulver, von alkuhul ( Antimonpulver, Augenschminke ) Alkohol wurde als die geistige Essenz verstanden. Algebra Von al-dschabr ( das Zusammenfügen gebrochener (Knochen-) Teile ), aus dem Titel des Rechenlehrbuchs Hisab aldschabr wa-l-muqabala des Mathematikers al- Chwarizmi. Beduine Beduine von arabisch badawī ( nicht sesshaft, nomadisch ) bezeichnet einen nomadischen Wüstenbewohner z. B. der arabischen Wüsten, der Sahara, des Sinai und des israelischen Negev. Charakter Kein arabisches Wort Distanz Kein arabisches Wort Fabel Kein arabisches Wort iraffe Über das Italienische von arabisch zurāfa die Liebliche. Karaffe Über das Französische, Italienische und Spanische aus arabisch gharrāfa, Wasserheberad mit Schaufeln. Karawane Kein arabisches Wort (persisch). Makramee Das Wort Macramé stammt vom arabischen miqrama ab und bedeutet so viel wie geknüpfter Schleier. Magazin Über das Italienische von arabisch machzān, Plural machāzin (Vorratslager). Die Bedeutung bebilderte Zeitschrift ist vom Englischen Sammelstelle von Information abgeleitet. Mokka über das Französische oder Englische aus arabisch Muchā, einer Stadt im Jemen Safari Kommt vom arabischen safar und bedeutet "Reise" Tinte Kein arabisches Wort! Schach(matt) Der Ausdruck schāh māt (= der König ist tot ) kommt ursprünglich aus dem Persischen. enauer: schāh, König, ist persisch, māt = starb ist arabisch. Ziffer sifr = arabisch für Null.
Lösungen 21/22 Posten 5 Lösung 2: Christentum und Islam ein Vergleich ott Islam Christentum U/ Der ott der Muslime heisst ott (arabisch = Allah). Im Paradies wird man mit ihm vereint sein. Der wichtigste Prophet im Islam ist Mohammed. Weitere wichtige Propheten sind Jesus, David, Jakob, Moses, Noah oder Abraham. Der ott der Christen heisst ott. Im Paradies wird man mit ihm vereint sein. Der wichtigste Prophet im Christentum ist Jesus. Weitere wichtige Propheten sind David, Jakob, Moses, Noah oder Abraham. Mohammed erlebt Wunder. Jesus vollbrachte Wunder. U Jesus wurde nicht wie ein Mensch gezeugt, und sein Tod lässt sich nicht rational erklären. Jesus starb nicht am Kreuz, sondern wurde von ott zu sich geholt. Jesus wurde nicht wie ein Mensch gezeugt, und sein Tod lässt sich nicht rational erklären. Er ist der Sohn ottes. Jesus starb am Kreuz und ist danach wiederauferstanden. Jesus ist nicht Sohn ottes. Jesus ist Sohn ottes. U U/ U Das religiöse Leben Islam Christentum U/ Das Buch der Muslime ist der Koran, enthält das Wort Allahs (die Offenbarungen ottes). Das Buch der Christen ist das neue Testament, enthält das Wort ottes. Christen anerkennen auch das alte Testament, jedoch nicht den Koran. Ansprechpartner für Muslime ist ott. Ansprechpartner für Christen sind Jesus und ott. U/ Es wird gebetet. Es wird gebetet. Muslime fasten (im Fastenmonat Ramadan, im Monat der Offenbarung an Mohammed). Muslime beten einmal wöchentlich gemeinsam in einem otteshaus und hören eine Predigt. Der Prediger und Vorsteher der Muslime wird Imam genannt. Christen fasten (vor Ostern, wie Christus vierzig Tage lang gefastet hat.) Christen beten einmal wöchentlich gemeinsam in einem otteshaus und hören eine Predigt. Der Prediger und Vorbeter der Christen wird Priester genannt. U/ U
Lösungen 22/22 Der laube Islam Christentum U/ Jesus ist der Messias und wird am Ende der Zeit ottes Reich auf Erden errichten. Jesus ist der Messias und wird am Ende der Zeit ottes Reich auf Erden errichten. Für Muslime gibt es Fegefeuer, Hölle und Teufel. Für Christen gibt es Fegefeuer, Hölle und Teufel. Muslime glauben an ein Leben nach dem Tod im ewigen Paradies. Ein Mensch ist von eburt an Muslim, muss dies aber bei Eintritt der Reife bekennen. Muslime glauben dass ott die Welt sowie Adam und Eva erschaffen hat. In den Himmel (Paradies) kommt nur, wer an ott und das jüngste ericht glaubt, die laubenspflichten erfüllt und utes tut. Christen glauben an ein Leben nach dem Tod im ewigen Paradies. Ein Mensch wird zum Christen, sobald er getauft wird. Christen glauben, dass ott die Welt sowie Adam und Eva erschaffen hat. In das Paradies kommt, wer an Jesus Christus als Sohn ottes und sein stellvertretendes Opfer (Kreuzigung) glaubt. U U/