Dozentenskript zum Wöhe :



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Transkript:

Dozentenskript zum Wöhe : Günther Wöhe Ulrich Döring Verlag Vahlen Folie 1 Alle Hinweise auf Seiten, Kapitel und Abbildungen in diesem Skript beziehen sich auf das Lehrbuch: Günter Wöhe / Ulrich Döring Einführung in die Allgemeine 25. Auflage, 2013 ISBN: 978-3-8006-4687-6 Verlag Franz Vahlen München

Allgemeiner Hinweis Folie 2 Dieser Foliensatz ist einschließlich aller seiner Teile urheberrechtlich geschützt. Der Verlag Vahlen überträgt Ihnen jedoch das unentgeltliche Nutzungs- und Bearbeitungsrecht im Rahmen Ihrer Lehrveranstaltungen unter dem einzigen Vorbehalt eines deutlichen Hinweises auf das zugrundeliegende Werk. Die Verwendung der Folien ist daher in gekürzter, ergänzter und/oder neu sortierter Form ausdrücklich erwünscht und gestattet, sofern die Verweise auf das Werk im Sinne des Urheberrechts beibehalten werden. Die Quellenangabe für Texte, Bilder und Grafiken lautet Günter Wöhe / Ulrich Döring,, 25. Auflage, München: Vahlen 2013. Der Foliensatz wurde in enger Abstimmung mit diesem Lehrbuch entwickelt. Wir freuen uns, wenn Ihre Lehre durch die vorliegenden Folien unterstützt würde und Sie auch das Lehrbuch aktiv einsetzen. Darüber hinaus ist uns jede Art von Rückmeldung aus Ihrer tagtäglichen Lehrpraxis für die Weiterentwicklung des Buches und der Lehrmaterialien sehr wertvoll. Für diese Ihre Mithilfe und Kritik bedanken wir uns bereits im Voraus! Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 1 966.

Folie 3 An dieser Stelle finden Sie jeweils die Bezeichnung des Schaubildes. Sofern es sich um eine Abbildung handelt, welche direkt aus dem Wöhe entnommen wurde, erkennen Sie dies an dem Hinweis Abb. xx:. Hinweise zur Foliengestaltung 1/4 Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 1 966.

Folie 4 An dieser Stelle finden Sie jeweils die Quelle für die Inhalte, welche auf dem Schaubild dargestellt sind. Sofern es sich um ein Gliederungsschaubild handelt, finden Sie an dieser Stelle den Hinweis auf die Seitenzahlen des gesamten Abschnitts/Kapitels. Hinweise zur Foliengestaltung 2/4 Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 1 966.

Folie 5 An dieser Stelle des Schaubildes finden Sie den Hinweis auf den entsprechenden Abschnitt im Wöhe. Hinweise zur Foliengestaltung 3/4 Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 1 966.

A. (ggf.) Überschrift des Unterabschnitts 1. Überschrift des Kapitels (1. Gliederungsebene) 1.1 Überschrift des Kapitels (2. Gliederungsebene) Folie 6 An dieser Stelle des Schaubildes finden Sie für das jeweilige Kapitel die Überschriften bis zur 2. Ebene der Gliederungstiefe. Hinweise zur Foliengestaltung 4/4 Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 1 966.

Folie 7 Sie können diesen Bereich individualisieren, indem Sie auf Ansicht Folienmaster klicken. Dort sollten Sie die Platzhalter Dozent, Einrichtung und Semester in den Design-Vorlagen an Ihre Wünsche anpassen. Hinweis zur Individualisierung Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 1 966.

Folie 8 1. Abschnitt: Standort und Geschichte der BWL : Aufbau des Betriebes 3. Abschnitt: Produktion 4. Abschnitt: Marketing 5. Abschnitt: Investition und Finanzierung 6. Abschnitt: Betriebswirtschaftliches Rechnungswesen Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 25 270.

Folie 9 : Aufbau des Betriebes Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 25 270.

: Aufbau des Betriebes Folie 10 A. Grundlagen 1. Gegenstand der 2. Gliederung der B. Unternehmensführung 1. Grundlagen 2. Unternehmensziele 3. Planung und Entscheidung 4. Organisation 5. Personalwirtschaft 6. Kontrolle 7. Informationswirtschaft 8. Controlling C. Konstitutive Entscheidungen 1. Wahl der Rechtsform 2. Wechsel der Rechtsform 3. Zusammenschluss von Unternehmen 4. Wahl des Standortes 5. Liquidation Inhaltsüberblick Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 25 270.

: Aufbau des Betriebes Folie 11 A. Grundlagen 1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL 1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL 1.3 Unternehmerisches Handeln im marktwirtschaftlichen System 1.4 Entscheidungsorientierte BWL 1.5 Abgrenzung der BWL zu anderen Disziplinen 2. Gliederung der BWL 2.1 Funktionale Gliederung der BWL 2.2 Institutionelle Gliederung der BWL 2.3 Genetische Gliederung der BWL 2.4 Prozessorientierte Gliederung der BWL Inhaltsüberblick Kapitel A. des s Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 27 46.

Folie 12 Gliederung Lehrinhalt 1. Gegenstand der 1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL 1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL 1.3 Unternehmerisches Handeln im marktwirtschaftlichen System 1.4 Entscheidungsorientierte BWL 1.5 Abgrenzung der BWL zu anderen Disziplinen 1. Wirtschaften im Betrieb 1.1 Welche Betriebsarten gibt es? 1.2 Was versteht man unter Wirtschaften? 1.3 Betriebe müssen Gewinne machen 1.4 Wissenschaftliche Anleitung zu erfolgreicher Unternehmensführung 1.5 Arbeitsteilung: Die BWL betrachtet nur die wirtschaftliche Seite betrieblicher Prozesse Lehrinhalte Kapitel A.1. des s Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 27 42.

Folie 13 : Aufbau des Betriebes A. Grundlagen 1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 27 32.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 14 Allgemeiner Gegenstand: Das Wirtschaften eines Betriebes Spezieller Gegenstand: Das Wirtschaften eines Betriebes im marktwirtschaftlichen System Gegenstand der Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 27.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 15 Als Betrieb bezeichnet man eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzen. Definition Betrieb Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 27.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 16 Wirtschaftsordnung: Betrieb eingebettet im Marktsystem Beschaffungsmarkt Absatzmarkt Kapitalmarkt Gesellschaftsordnung (Staat): Betrieb muss Gesetze beachten Steuern zahlen Der Betrieb im Rahmen der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 28 f.

Folie 17 Abb. 1: Betriebliche Leistungserstellung und -verwertung Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 28.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 18 Nachfolgende Erläuterungen (1) bis (9) beziehen sich auf die Abbildung 1: Betriebliche Leistungserstellung und -verwertung : (1) Beschaffung der Produktionsfaktoren (ausführende und dispositive Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe) (2) Umwandlung der in (1) beschafften Produktionsfaktoren in Produkte bzw. Dienstleistungen (DL) im Produktionsprozess (3) Absatz der in (2) produzierten Produkte/DL an private Haushalte oder betriebliche Abnehmer (4) Betrieb fließen Einzahlungen aus dem Absatz (3) zu (5) Auszahlungen an Lieferanten aus (1) reduzieren finanzielle Mittel des Betriebes (6) Beschaffung finanzieller Mittel (Eigen- bzw. Fremdkapital) am Kapitalmarkt (Finanzierung von Investitionen) (7) Entgelt und ggf. Tilgung für Kapitalüberlassung (8) Subventionen des Staates als Einzahlungen beim Betrieb (9) Staat erhebt Steuern (Auszahlungen beim Betrieb) Erläuterung des Güter- und Geldkreislaufs Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 28 f.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 19 Finanzielles Gleichgewicht = Existenzbedingung des Betriebes gewahrt, wenn langfristig: Einzahlungen Auszahlungen verletzt, wenn langfristig: Einzahlungen < Auszahlungen Wird ein Betrieb zahlungsunfähig, muss er seine Tätigkeit einstellen. Bedeutung des finanziellen Gleichgewichtes Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 29 u. 37 f.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 20 Wirtschaftseinheiten bestehen aus: Betrieben (Produktionswirtschaft) Haushalten (Konsumtionswirtschaft) Abb. 2: Betriebe und Haushalte Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 29.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 21 Private Betriebe: Erwerbswirtschaftliches Prinzip (= Gewinnstreben) Öffentliche Betriebe: Kostendeckungsprinzip (teilweise Zuschuss aus öffentlichen Mitteln) Kennzeichen privater und öffentlicher Betriebe Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 29 f.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 22 Begriff Betrieb versus: Unternehmung Firma Fabrik Geschäft Abgrenzung des Begriffs Betrieb von artverwandten Begriffen Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 30.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 23 Einteilung der Betriebe nach: Art des Betriebsziels Art der erstellten Leistung Wirtschaftszweigen Betriebsgröße Betriebstypologie Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 30.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 24 Anzahl Private Haushalte: ca. 40 Millionen Betriebe: Sachleistungsbetriebe ca. 0,7 Millionen Dienstleistungsbetriebe ca. 2,9 Millionen insgesamt ca. 3,6 Millionen Statistische Angaben für Deutschland Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 32.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 25 Abb. 3: Gliederung nach Art der erstellten Leistung Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 31.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 26 Abb. 4: Gliederung nach Wirtschaftszweigen (Stand 31.05.2012) Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 32.

1.1 Der Betrieb Erfahrungsobjekt der BWL Folie 27 Abb. 5: Gliederung nach der Betriebsgröße (Stand 31.05.2012) Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 32.

Folie 28 : Aufbau des Betriebes A. Grundlagen 1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 33 35.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 29 Das Erkenntnisobjekt Betrieb kann aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Betriebswirte Techniker Juristen Betrieb Soziologen Arbeitsmediziner Psychologen Mögliche Perspektiven hinsichtlich des Erkenntnisobjektes Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 33.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 30 Als Auswahlprinzip bezeichnet man die zur Erforschung des Erfahrungsobjektes (Betrieb) eingenommene Untersuchungsperspektive. Definition Auswahlprinzip Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 33.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 31 Ökonomisches Denken orientiert sich am Rationalprinzip. Ein Wirtschaftssubjekt handelt nach dem Rationalprinzip, wenn es sich bei der Wahl zwischen (zwei) Alternativen für die bessere Lösung entscheidet. Definition Rationalprinzip Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 33.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 32 Abb. 6: Vom Erfahrungs- zum Erkenntnisobjekt Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 33.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 33 Nach dem ökonomischen Prinzip dürfen knappe Mittel nicht verschwendet werden. Das ökonomische Prinzip verlangt, das Verhältnis aus Produktionsergebnis (Output, Ertrag) und Produktionseinsatz (Input, Aufwand) zu optimieren. Abb. 7: Output, Input; Ertrag, Aufwand und Erfolg Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 34.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 34 Ökonomisches Prinzip als Input Output Maximumprinzip Minimumprinzip 10 Liter Kraftstoff (Datum) Möglichst wenig Kraftstoffverbrauch ( min!) Möglichst weite Fahrstrecke ( max!) 100 km Fahrstrecke (Datum) Beispiel zum ökonomischen Prinzip Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 34.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 35 Abb. 8: Versionen des ökonomischen Prinzips (Wirtschaftlichkeitsprinzip) Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 34.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 36 Ausgangslage Ökonomische Handlungsmaxime gegebener Aufwand: gegebener Ertrag: Strebe nach maximalem Ertrag! Strebe nach minimalem Aufwand! Allgemein: Maximiere Differenz zwischen Ertrag und Aufwand Prinzip langfristiger Gewinnmaximierung Ökonomische Handlungsmaxime Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 34.

1.2 Wirtschaften im Betrieb Erkenntnisobjekt der BWL Folie 37 Aus ökonomischer Sicht haben alle betrieblichen Entscheidungen dem ökonomischen Prinzip zu gehorchen. Erst so wird der Betrieb zur planvoll organisierten Wirtschaftseinheit. Definition planvoll organisierte Wirtschaftseinheit Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 34.

Folie 38 : Aufbau des Betriebes A. Grundlagen 1.3 Unternehmerisches Handeln im marktwirtschaftlichen System Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 35 37.

1.3 Unternehmerisches Handeln im marktwirt. System Folie 39 A. Kapitalistische Marktwirtschaft B. Sozialistische Planwirtschaft C. Soziale Marktwirtschaft = Marktwirtschaft mit sozialen und ökologischen Leitplanken Wirtschaftssysteme Quelle: Wöhe/Döring,, 25. Auflage, München 2013, S. 35.