Thermoplast oder Duroplast?



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Transkript:

Name: Datum: Thermoplast oder Duroplast? Geräte Heißluftgebläse oder Brenner, Tiegelzange, Keramiknetz Materialien verschiedene Kunststoffproben (Joghurtbecher, Einwegflasche, Wasserschlauch, Partybesteck, alte Elektrodose, Legostein u.a.m.) Sicherheitshinweis: Schutzbrille! Abzug! Feuerfeste Unterlage verwenden. Vorsicht beim Arbeiten mit dem Heißluftgebläse. Verbrennungen sind möglich! Einführung Kunststoffe werden unabhängig von ihrem chemischen Aufbau aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften verschiedenen Gruppen zugeordnet. Zwei Gruppen lernst du in diesem Versuch kennen: Thermoplast = unter Wärmeeinwirkung verformbarer Kunststoff Duroplast = harter, nicht verformbarer Kunststoff Durchführung 1. Stelle diverse Kunststoffproben auf das Keramiknetz. 2. Erwärme bzw. erhitze die Kunststoffproben mit einem Heißluftgebläse nacheinander. 3. Beobachte, ob sich die Proben verändern (Verformung, Zersetzung)? 4. Notiere deine Beobachtungen in der Tabelle und überlege, zu welcher Gruppe die Proben gehören. Beobachtung und Auswertung Probe Verformung Zersetzung Thermoplast Duroplast

Name: Datum: Bauprinzipien von Polymeren Geräte 4 Reagenzgläser mit Bördelrand, Reagenzglasständer, Holzklammer, 4 Tropfpipetten, Becherglas (250 ml), Thermometer, Waage, Heizplatte, 1 Stativ mit Muffe, 2 Spatel, 3 Holzspieße, Gasbrenner, Streichhölzer, Tüpfelplatte Materialien Komponente A Ethanol Ethandiol Glycerin* A- -A- -A- Komponente B Eisessig Glutarsäure** Citronensäure* ᴐ-B ᴐ-B-c ᴐ-B-c ᴒ * = wasserfrei ** = 1,5 h bei 50 C im Trockenschrank vorgetrocknet Sicherheitshinweise: Ethanol ist leichtentzündlich. Die Arbeiten werden unter dem Abzug durchgeführt. Handschuhe tragen. Vorsicht beim Arbeiten mit dem Gasbrenner! Reagenzgläser beim Erhitzen immer so halten, dass die Öffnungen vom Körper weg zeigen! Eisessig (100%ige Essigsäure) ist ätzend! I. Reaktion von zwei monofunktionellen Verbindungen: Ethanol (A) und Essigsäure (B) A- + ᴐ-B Durchführung 1. Rieche vorsichtig durch Zufächeln an den Ausgangsprodukten Ethanol und Essigsäure. Welchen Geruch nimmst du wahr? 2. Gib 3 ml Ethanol und 1 ml Eisessig in ein Reagenzglas. 3. Fülle warmes Wasser in ein 250 ml Becherglas (maximal halb füllen) und bereite auf der Heizplatte ein Wasserbad mit 55-60 C vor (Thermometer am Stativ befestigen und ins Wasser eintauchen lassen). 4. Erwärme das Gemisch im Reagenzglas für 10 Minuten in dem Wasserbad.

5. Rieche nun wieder durch Zufächeln an der Flüssigkeit im Reagenzglas. Welchen Geruch nimmst du jetzt wahr? 6. Beschreibe Konsistenz (dickflüssig, dünnflüssig, fest?) und Farbe des Gemisches! II. Reaktion von zwei bifunktionellen Verbindungen: Ethandiol (A) und Glutarsäure (B) -A- + ᴐ-B-c Durchführung 1. Fülle in das trockene Reagenzglas 1,0 g Glutarsäure, füge 1 ml Ethandiol hinzu und lass es in den Feststoff einsickern 2. Klemme das Reagenzglas in die Holzklammer und erhitze das Gemisch unter ständigem Schütteln über dem Bunsenbrenner (ca. 20 Sekunden). 3. Nimm nun das Reagenzglas aus der Flamme und gieße die Hälfte der Flüssigkeit auf eine Tüpfelplatte. 4. Erhitze den Rest im Reagenzglas unter ständigem Schütteln nochmals, und lass die Flüssigkeit ca. 20 Sekunden sieden. 5. Gieße die Masse ebenfalls auf die Tüpfelplatte. 6. Prüfe mit dem Holzspieß die Beschaffenheit (Konsistenz) der beiden Produkte, vergleiche ihre Eigenschaften und notiere deine Beobachtungen. Beobachtung nach kurzem Erhitzen Beobachtung nach langem Erhitzen

III. Reaktion einer bi- und einer trifunktionellen Verbindung: Ethandiol (A) und Citronensäure (B) -A- + ᴐ-B-c ᴒ Durchführung 1. Fülle in das trockene Reagenzglas1,0 g Citronensäure, gib mit der Tropfpipette 1 ml Ethandiol hinzu und lass es in den Feststoff einsickern. 2. Klemme das Reagenzglas in die Holzklammer und erhitze das Gemisch unter ständigem Schütteln über dem Bunsenbrenner, bis du eine klare Lösung erhältst. Erhitze dann weitere 30 Sekunden unter Schütteln. 3. Nimm nun das Reagenzglas aus der Flamme und gieße die Hälfte der Flüssigkeit auf eine Tüpfelplatte. 4. Den Rest im Reagenzglas erhitzt du unter ständigem Schütteln nochmals und lässt die Flüssigkeit mindestens 40 Sekunden sieden. 5. Gieße die Masse ebenfalls auf die Tüpfelplatte. 6. Prüfe mit dem Holzspieß die Beschaffenheit (Konsistenz) der beiden Produkte, vergleiche ihre Eigenschaften und notiere deine Beobachtungen. Beobachtung nach kurzem Erhitzen Beobachtung nach langem Erhitzen IV. Reaktion von zwei trifunktionellen Verbindungen: Glycerin (A) und Citronensäure (B) -A- + ᴐ-B-c ᴒ Durchführung 1. Fülle in das trockene Reagenzglas1,0 g Citronensäure, füge 1ml Glycerin hinzu und lass es in den Feststoff einsickern. 2. Klemme das Reagenzglas in die Holzklammer und erhitze das Gemisch unter ständigem Schütteln über dem Bunsenbrenner, bis du eine klare Lösung erhältst. Erhitze dann weitere 30 Sekunden unter Schütteln.

3. Nimm nun das Reagenzglas aus der Flamme und gieße die Hälfte der Flüssigkeit auf eine Tüpfelplatte. 4. Den Rest im Reagenzglas erhitzt du unter ständigem Schütteln nochmals und lässt die Flüssigkeit mindestens 40 Sekunden sieden. 5. Gieße die Masse ebenfalls auf die Tüpfelplatte. 6. Prüfe mit dem Holzspieß die Beschaffenheit (Konsistenz) der beiden Produkte, vergleiche ihre Eigenschaften und notiere deine Beobachtungen. Beobachtung nach kurzem Erhitzen Beobachtung nach langem Erhitzen Auswertung Welche Eigenschaften haben die Produkte? Wie ändern sich diese beim Erwärmen? Wie erklärst du dir die Veränderung? Was ist bei der Reaktion passiert? Wie sehen die entstandenen Moleküle wohl aus? Schau dir die Bausteine genau an!

Name: Datum: Veresterung von Glycerin mit unterschiedlichen Säuren Geräte Spatel, 2 Tropfpipetten, 3 Reagenzgläser, Glasstab, Holzklammer, Stoppuhr, Reagenzglasständer, Waage, Gasbrenner, Anzünder, Holzspieße, Tüpfelplatte Materialien Essigsäure konzentriert, Weinsäure, Citronensäure (wasserfrei), Glycerin (wasserfrei) Systematik der Materialien: Glycerin 3 funktionelle Gruppen (-OH) -A- Essigsäure 1 Säuregruppe ᴐ-B Weinsäure 2 Säuregruppen ᴐ-B-c Citronensäure 3 Säuregruppen ᴐ-B-c ᴒ Sicherheitshinweise: Die Arbeiten werden unter dem Abzug durchgeführt. Vorsicht beim Arbeiten mit dem Gasbrenner. Handschuhe tragen. Reagenzgläser beim Erhitzen immer so halten, dass die Öffnungen vom Körper weg zeigen! Durchführung: 1. Fülle in das trockene Reagenzglas 2 g Citronensäure, füge 1 ml Glycerin hinzu und lass es in den Feststoff einsickern. 2. Klemme das Reagenzglas in die Holzklammer und erhitze das Gemisch unter ständigem Schütteln über dem Bunsenbrenner (ca. 20 Sekunden). 3. Nimm nun das Reagenzglas aus der Flamme und gieße die Hälfte der Flüssigkeit auf eine Tüpfelplatte. 4. Erhitze den Rest im Reagenzglas unter ständigem Schütteln nochmals, und lass die Flüssigkeit ca. 30 Sekunden sieden. 5. Gieße die Masse ebenfalls auf die Tüpfelplatte. 6. Prüfe mit dem Holzspieß die Beschaffenheit (Konsistenz) der beiden Produkte, vergleiche ihre Eigenschaften und notiere deine Beobachtungen. 7. Wiederhole das ganze mit Weinsäure und mit Essigsäure anstelle der Citronensäure. Beobachtung nach kurzem Erhitzen

Beobachtung nach langem Erhitzen Auswertung Welche Eigenschaften haben die Produkte?Wie ändern sich diese beim Erwärmen? Wie erklärst du dir die Veränderung? Was ist bei der Reaktion passiert? Wie sehen die entstandenen Moleküle wohl aus? Schau dir die Bausteine genau an!

Name: Datum: Umformung von PET und Vergleich einiger Eigenschaften mit PE PET = Polyethylenterephthalat, PE = Polyethylen Geräte Dreifuß mit Keramikdrahtnetz, Gasbrenner, Anzünder, Tiegelzange, 2 Aluschalen, 2 Holzspieße, 2 kleine Glaspetrischalen, Maßband Materialien PET-Stücke (z.b. aus Flaschenresten, je ca. 1 cm 2 ), LD-PE-Stücke (z.b. Heißkleber) Sicherheitshinweis: Vorsicht beim Arbeiten mit dem Gasbrenner. Handschuhe tragen. Durchführung: 1. Untersuche die beiden Kunststoffe genau und vergleiche ihre Eigenschaften 2. Gib in die eine Aluschale einige PET-Stücke, in die andere etwas PE und stelle beide auf das Keramiknetz. 3. Erhitze die Schalen langsam mit kleiner Flamme und beobachte was passiert. Beobachtung beim Erhitzen Eigenschaft PET PE Farbe Form Festigkeit 4. Probiere aus, wie man mit den Holzspießen Fäden aus den geschmolzenen PETund PE-Massen ziehen kann. 5. Versuche, die Fäden durch vorsichtiges Ziehen zu strecken. 6. Erhitze die Massen weiter, bis sie flüssig werden und gieße die Massen in die Glaspetrischalen. 7. Ziehe die erkalteten Massen nach dem Abkühlen vorsichtig von dem Schalenboden ab.

Beobachtung nach dem Erhitzen Eigenschaft PET PE Fadenlänge direkt Fadenlänge nach dem Verstrecken Festigkeit des Fadens Aussehen der Folie Festigkeit der Folie Auswertung

Name: Datum: Herstellung von Nylon Geräte 100 ml- Becherglas, 200 ml-becherglas weit, 50 ml-messzylinder, Pipette, Spatel, 2 Glasstäbe, Pinzette, 200 ml-becherglas eng Materialien Petrolether, Adipinsäuredichlorid, Wasser, Phenolphthalein-Lösung 1%, 1,6-Diamino-hexan Sicherheitshinweis: Der Versuch wird unter dem Abzug durchgeführt. Vorsicht: Adipinsäurechlorid und Diaminohexan sind ätzend. Petrolether ist gesundheitsschädlich. Durchführung 1. Miss 50 ml Petrolether im Messzylinder ab und gieße sie in das 100 ml-becherglas. 2. Füge mit der Pipette 2 ml Adipinsäuredichlorid dazu und rühre um. 3. Miss 50 ml Wasser ab, fülle es in das weite 200 ml-becherglas und gib einen Tropfen Phenolphthalein-Lösung dazu. 4. Füge 2 g Diaminohexan dazu und löse es unter Rühren. 5. Schichte anschließend sehr vorsichtig die Petroletherlösung über das Wasser. Was passiert? 6. Ziehe mit der Pinzette vorsichtig die sich an der Grenzschicht bildende Substanz senkrecht nach oben und wickle sie um ein schmales Becherglas. 7. Versuche vorsichtig, das Produkt zu strecken und verdrehen. Beobachtung Erklärung