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Transkript:

DER SUPERMARKT DER ZUKUNFT Am Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in St. Wendel erforscht man, wie ein Supermarkt in der Zukunft aussehen kann. Dort bekommen Kunden die Informationen zu den Produkten über ihr Handy. Bezahlt wird nicht bar, sondern zum Beispiel mit dem Autoschlüssel. Viele Kunden sind noch nicht überzeugt. MANUSKRIPT Ein Griff zur Pasta und schon ruft das Regal ein Rezept auf, dazu die Empfehlung für das passende Getränk. Die Kasse menschenleer scannt die Produkte. Der Kunde zahlt mit seiner Kreditkarte, die im Autoschlüssel vernetzt ist. SPRECHER KASSE: Vielen Dank für Ihren Einkauf und bis zum nächsten Mal! So stellen sich Wissenschaftler die Zukunft des Handels vor. Hier im saarländischen Sankt Wendel am Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz erproben sie, wie Kunden bald einkaufen könnten. Schon jetzt sagen Prognosen: Die Deutschen werden jeden vierten Euro im Internet ausgeben. Deshalb holen sich Geschäfte bei den Forschern Rat, wie sie dennoch bestehen könnten. GERRIT KAHL (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz): Der Handel muss davon ausgehen, dass die Kunden immer mehr Informationen wollen. Die wollen eine entsprechende Transparenz, die wollen verschiedenen Serviceleistungen, die sie jetzt aus dem Onlinehandel kennen. Damit wächst der Druck: Der Handel muss sich digitalisieren, um schnell und informativ zu sein. Über elektronische Etiketten wird Nachschub beim Lager geordert, die Kundeninformationen sind eingeblendet. So erfährt der Verbraucher auch auf seinem Mobilfunkgerät Fakten über Allergieauslöser oder Rabatte. EINKÄUFER: Sollen wir das nehmen? EINKÄUFERIN: Ja, schau mal, dann bekommen wir bei den Bananenchips Rabatt. Das bedeutet aber auch, dass der Kunde viel von sich preisgeben muss. GERRIT KAHL (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz): Der Kunde muss sich registrieren beispielsweise über seinen Fingerabdruck, indem er sich einfach hier authentifiziert. Dann Seite 1/5

wird automatisch im Hintergrund sein Benutzerprofil geladen. Natürlich ist es auch verständlich, dass es auch negativ ist, man gibt ja verschiedene Daten von sich selbst preis. Deswegen ist es auch immer so realisiert, dass der Kunde selbst entscheiden kann, gibt er die Daten preis, dann kriegt er die Mehrwertinformationen. In Saarbrücken in einem Supermarkt von heute: An den Kassen sitzen Menschen, die Kunden suchen sich ihre Produkte selbst. Befragt nach den Vorteilen des intelligenten Ladens, reagieren viele skeptisch. EINKÄUFERIN: Ich möchte Empfehlungen haben können, ich möchte fragen können: Wo ist was? Und ich möchte einfach was Persönliches beim Einkauf haben. EINKÄUFER: Mit Handy zahlen oder Schlüssel also, ich kann mir das nicht so gut vorstellen. Also, mir wäre es lieber, wenn s die herkömmliche Art, wie jetzt Bargeld oder halt mit Karte. Dennoch sind sich Forscher einig: Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Sie beginnt schon im Wohnzimmer mit Produkten, die direkt vom Tisch bestellt werden. Nicht alle, aber viele kostensparende, zeiteffiziente Ideen wird der Handel wohl umsetzen. So wandert, was eben noch im Fernseh-Clip beworben wurde, direkt auf den digitalen Einkaufszettel. Mit dem geht es dann zurück in die Zukunft. Seite 2/5

GLOSSAR Pasta (f., nur Singular) die Nudeln menschenleer so, dass keine Menschen da sind; einsam etwas scannen hier: etwas elektronisch erfassen vernetzt so, dass mehrere Dinge verbunden sind saarländisch so, dass etwas im Bundesland Saarland im Südwesten Deutschlands liegt Forschungszentrum, -zentren (n.) ein Ort, wo mehrere Wissenschaftler forschen Künstliche Intelligenz (f., nur Singular) hier: die Wissenschaft, die sich mit intelligentem Verhalten von Computern und Maschinen beschäftigt etwas erproben etwas testen; etwas ausprobieren Prognose, -n (f.) die Aussage darüber, wie etwas in Zukunft sein wird bestehen hier: in einer schwierigen Situation noch Erfolg haben von etwas aus gehen voraussetzen, dass etwas so ist entsprechend hier: zu etwas passend; richtig Transparenz (f., nur Singular) die Tatsache, dass man etwas offen sagt oder macht Serviceleistung, -en (f.) hier: die Leistungen eines Anbieters für einen Kunden Onlinehandel (m., nur Singular) der Kauf und Verkauf von Waren im Internet sich digitalisieren hier: etwas so machen, dass es elektronisch mit dem Computer/Smartphone gemacht werden kann (Substantiv: Digitalisierung) Etikett, -en (n.) der Zettel mit einer Beschreibung, der auf den Waren bzw. auf den Verpackungen klebt Nachschub, -schübe (m.) die neue Ware; das neue Material Lager, - (n.) hier: ein Raum oder eine Halle, in der Waren so lange liegen, bis sie gebraucht werden etwas ordern etwas bestellen Seite 3/5

etwas ein blenden etwas anzeigen; dafür sorgen, dass man etwas sehen kann Mobilfunkgerät, -e (n.) das Handy Fakt, -en (m.) die Tatsache Allergieauslöser, - (m.) etwas, durch das man eine gesundheitliche Probleme bekommt, weil man bestimmte Dinge, z. B. Lebensmittel, nicht verträgt Rabatt, -e (m.) die Preissenkung Bananenchips (m., meist Plural) die getrockneten Scheiben von Bananen, die in Fett gebraten wurden etwas preis geben hier: etwas öffentlich machen; anderen etwas von sich verraten sich registrieren hier: sich für etwas anmelden Fingerabdruck, -drücke (m.) die Spur von Fingern auf Oberflächen und Stoffen sich authentifizieren hier: zeigen, dass es sich um die eigene Person handelt Hintergrund, -gründe (m.) hier: die nicht sichtbare Umgebung, in der etwas stattfindet Benutzerprofil, -e (n.) alle über einen Nutzer erstellten Informationen Mehrwertinformation, -en (f.) hier: die zusätzliche Information skeptisch kritisch; unsicher; mit Zweifel herkömmlich normal; am meisten verbreitet; so wie bislang gemacht Bargeld (n., nur Singular) das Geld in Münzen und Scheinen einig so, dass alle einer Meinung sind etwas auf halten etwas stoppen kostensparend so, dass etwas wenig Geld kostet zeiteffizient hier: so, dass man wenig Zeit braucht etwas um setzen etwas durchführen; etwas wie geplant machen Fernseh-Clip, -s (m.) hier: eine Werbung im Fernsehen etwas bewerben hier: für etwas Werbung machen Seite 4/5

digitaler Einkaufszettel, - (m.) eine elektronische Datei, in die man schreibt, welche Dinge man kaufen muss Autorinnen: Jana Wochnik-Sachtleben Redaktion: Ingo Pickel Seite 5/5