DIE LOKALE KRYOTHERAPIE Die Kryotherapie (Kryostimulation) ist eine nichtinvasive Anwendung von Dämpfen der kondensierten Gase mit extrem tiefen Temperaturen, um die Außenoberfläche des Körpers des Patienten abzukühlen. Rasche Abkühlung nimmt eine sehr kleine Wärmemenge aus den Geweben ab, trotzdem ist das ein sehr starker Anreiz, der die lokalen und zentralen Reaktionen und Thermoregulationszentren für Aufrechterhaltung und Verteilung der Wärme betätigt. Durchführung der Behandlung Die Zeit der Durchführung der Behandlung liegt zwischen 40 Sekunden bis mehrere Minuten je nach der abzukühlenden Fläche. Bei einem Patienten kann man einmalig bis 5-7 Stellen abkühlen, wobei die optimalen Ergebnisse zu erwarten sind, wenn man die Behandlungen 2 Mal täglich mit einem Abstand zwischen denen von 4 Stunden, immer in Verbindung mit einer Kinesiotherapie durchführt. Die Behandlungen sind jeden Tag ab Montag bis Freitag in einer Serie durchgeführt, deren Dauer von der Erkrankungsart abhängt: * Rheumatische Erkrankungen ab 2 bis 6 Wochen * Orthopädisch-traumabezogene Erkrankungen ab 1 bis 4 Wochen * Muskelschmerzen, Quetschungen, Blutergüsse 1-4 Behandlungen * frische Hautverbrennungen 1-2 Behandlungen Die Technik für die Durchführung von Behandlungen beruht auf einer möglichst langsamen Verlagerung der Düse, in solcher Entfernung von der Haut, dass die Strömung von Stickstoffdampf keine Erfrierungen verursacht. Die Behandlung wird immer in der Stelle begonnen, wo die Muskelschicht die größte Dicke hat. Die Hautfläche muss ständig visuell beobachtet werden, um die Signale für die Unterbrechung der Behandlung wahrzunehmen, solche wie: * Blasswerden der Haut, * Bluterguss, * die Symptome der "Orangenhaut". Das Signal für die Unterbrechung der Behandlung ist sowohl das Auftreten des Schmerzens bei Patienten ohne sensorische Störungen.
Ergebnisse der Kryotherapie Ein paar bis mehrere Minuten nach der Behandlung Die Erweiterung von Gefäßen und der Verschluss der arteriovenösen Fistel, die 3 bis 4 Stunden dauern. * Die Verkleinerung der Spastizität der Skelettmuskulatur * Die Verkleinerung der Anschwellung - mehrstündiger aktiver Blutandrang im Bereich der der Kryotherapie unterzogenen Gewebe verbessert den Stoffwechsel und beseitigt die angesammelten Metaboliten, sowie verbessert den Kreislauf in Lymphgefäßen. * Die Stimulation des Immunsystems * Die Verkleinerung der Morgensteifigkeit Nach Durchführung einer Behandlungsserie * Die Vergrößerung des Bereiches der Gelenkmobilität. * Der Anstieg der Muskelkraft. * Die Vergrößerung der Toleranz physischer Anstrengung. * Die Schmelzlinderung. * Die Begrenzung der Annahme von entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten.
Indikationen * Rheumatoide Arthritis (polyarthritis rheumatoidea) * Entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule (spondyloarthritis) * Die Schuppenflechtenarthritis (arthritis psoriatica) * Die degenerative Erkrankung der Gelenke (osteoarthrosis) * Die Enthesopathie (enthesopathia) Die Schultergelenkentzündung (periarthritis humeroseapularis) Epicondylitis * Tendopatie, Myalgie * Gelenkkrankheiten verbunden mit metabolischen Störungen Die Gichtarthropathie * Algodystrophisches Syndrom Wandernde Osteoporose * Diskopathie * Die bakterielle Gelenkentzündung (mit Antibiothika) Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparats akute und chronische: * Entzündung der gelenkumgebenden Sehnen, der Gelenkkapsel, der Schleimbeutel, der Muskeln * Beschwerden verbunden mit Mikroverletzungen * Quetschungen und deren Folgen - Anschwellungen und Ergüße * Zerren von Sehnen und Bänderansätzen sog. Tenisellbogen (chronische Entzündung des inneren und seitlichen Gelenkknorrens des Oberarmknochens) * Postoperative Zustände (die haltenden Beschwerden nach der Beseitigung von Meniskus, operative Behandlung der Instabilität der Gelenke * Die Muskel- und Gelenkkontraktur * Verstauchung der Gliedmaßen * Chronische Schmerz- und Überlastungssyndrome (hauptsächlich Schulter, Wirbelsäule) * spastische Teillähmung - Hautverätzungen (frische) * Biologische Erbeuerung
Im Gegensatz zu anderen physiotherapeutischen Behandlungen gibt es bei Kryotherapie keine Kontraindikationen bei: 1. paroxysmaler Tachykardie 2. Zuckerkrankheit 3. Krampfader der unteren Gliedmaßen 4. Schmetterlingsflechte 5. systemischer Sklerodermie Die Erkrankungen, im Falle denen man eine besondere Vorsicht bei Durchführung von Behandlungen der Kryotherapie üben muss: 1. Angina Pectoris 2. Herzrhythmusstörungen 3. Herzklappenfehler 4. arterieller Thrombus, Embolie 5. Raynaud-Syndrom Kontraindikationen 1. Geschwulstkrankheiten 2. Kachexie 3. Kälteunverträglichkeit 4. Fortgeschrittene Sklerose 5. Lokale Erfrierung 6. Fortgeschrittene eiterige und gangränöse Veränderungen in unteren Gliedermaßen 7. Die Entzündung von kleinen Gefäßen in gemischten Kryoglobulinämie
Schlussfolgerungen 1. Die Kryotherapie erlaubt, deutlich die Symptome, Anzeichen und Probleme, die mit chronischem Schmerzen zusammenhängen, zu lindern, wie Depression, Frustration, Beunruhigung, Schlafstörungen, Libidosenkung, Behinderung der körperlichen Tüchtigkeit, häufige Annahme der Medikamente, Störungen des Selbstwertsgefühls, häufige Krankschreibungen. 2. Kryotherapie ermöglicht, früher die Heilübungen einzuführen. 3. Kryotherapie ist eine sichere Behandlung, die gut durch die Patienten angenommen ist.