05/10-W2002-Wei Gebrauchsanweisung 738 481 Einzelfunkenzündsystem (738 481) 1 Anschluss Klemme 15 2 Masseanschluss Klemme 31 3/4 Anschluss Steuergerät 5 Wahlstecker Messwiderstand 6 Einzelfunkenspulen 7 Sicherheitsabdeckung der Zündkerzen 8 Unterbrechung zur Zündaussetzer- Simulation 9 Kapazitiver Sekundärausgang 1 10 Kapazitiver Sekundärausgang 2 1 Beschreibung Experimentierplatte mit zwei Zündeinheiten zur Darstellung der Funktion eines verteilerlosen Einzelfunkensystems. Folgende Parameter können gemessen werden: Primärstromverlauf Zündspannungsverlauf im Sekundärkreis Zündaussetzer Die Messungen im Sekundärkreis erfolgen indirekt über einen Messwiderstand. Der Betrieb ist aus Sicherheitsgründen nur in Verbindung mit dem Universal-Zündmodul (Kat.-Nr. 738 516) oder dem Steuergerät LH Motronik (739 402) möglich. Sicherheitshinweise 2 Lieferumfang Experimentierplatte Einzelfunkenzündsystem (EFS) 3 Technische Daten 2 Einzelfunkenzünspulen von BMW, Typ BREMI 11 856, mit entstörter Zündkerzenzuleitung (R = 1,8 kω) Messwiderstand für Sekundärspannung R = 1 kω) Kapazitive Messung Sekundärspannung: 1 V 5 kv Versorgungsspannung U B = +12...+15 V = - Stellen Sie vor Inbetriebnahme sicher, dass alle Masseverbindungen gesteckt sind! - Greifen Sie nicht in die Sicherheitsabdeckung der Zündkerzen! - Benutzen Sie nur Sicherheitsbrückenstecker und Sicherheitsexperimentierkabel!
o 30 30 15 15 75 50 738 10 ZUENDSTARTSCHALTER IGNITION SWITCH 12 V ~ AUTO-BOX Z KL1 KL4 0 V... 16 V + 524 013 SENSOR-CASSY 2 n OFF ON STROMQUELLEN-BOX CURRENT-SOURCE BOX 739 43 UNIVERSAL - ANTRIEB DISTRIBUTOR DRIVE UNIVERSAL 2 3 4 10 6 7 8 9 12 11 738 516 UNIVERSAL - ZUEND-MODUL UNIVERSAL SPARK CONTROL 738 481 EINZELFUNKEN-ZÜNDSYSTEM (EFS) SINGLE SPARK IGNITION SYSTEM (SSI) Gebrauchsanweisung Seite 2/6 Aufbau und Funktionskontrolle Experimentierplatten Batterieanschluss 738 03 Zündstartschalter 738 10 Universal-Verteilerantrieb 739 43 Kurbelwellen-Sensor (CPS) 738 515 Universal-Zündmodul (UESC) 738 516 Einzelfunkenzündsystem (EFS) 738 481 Zubehör Satz Verbindungskabel I 738 05 Satz Zubehör Zündanlage 738 46 Satz Verbindungskabel 7389821 2 Satz 10 Sicherheitsbrückenstecker 500 59 Satz 10 Brückenstecker mit Abgriff 500 592 Netzteil Kfz 738 02 Sonstiges Stellwiderstand 47 kω 577 82 Messgeräte Sensor-CASSY2 Kfz 524 013SKFZ AutoboxZ 524 077 Stromquellenbox 524 031 Gleich-/Wechselstromzange 738 9991 Kompakt-Spektralphotometer USB 467 251 Hinweis: Alternativ kann das EFS auch an die LH Motronik, 739 402 angeschlossen und betrieben werden. Aufbau mit Universalzündmodul 738 516: 15 15 15 15 0 R I S < 0, R, I 40 30 20 10 0 OT 10 20 > 4000 min -1 < 4000 min -1 CPS SENSOR MOTOR 50 INPUT A I U + 524 077 524 031 INPUT B U R S LD DIDACTIC GMBH. Leyboldstrasse 1. D-50354 Hürth. Phone (02233) 604-0. Fax (02233) 604-222. e-mail: info@ld-didactic.de by LD Didactic GmbH Printed in the Federal Republic of Germany Technical alterations reserved
Seite 3/6 Gebrauchsanweisung Hinweis: Achten Sie auf die Masseverbindungen, im Besonderen bei den Massebuchsen auf der EFS- Platte 738 481! Achten Sie ebenfalls auf eine gute Fixierung des Kurbelwellen-Sensors (CPS) am Universal- Verteilerantrieb! Funktionskontrolle Stecken Sie Sicherheitsbrückenstecker in die Positionen 5 und 8. Bei eingeschalteter Zündung und laufendem Verteilerantrieb springt an den Zündkerzen ein Zündfunke über. Die Zündfolge kann durch Drehen der Scheibe von Hand, bzw. durch langsamen Lauf des Verteilerantriebs durch die Zündfunken an den Zündkerzen überprüft werden. 1 Zündspannung im Sekundärkreis - Funktionskontrolle Stecken Sie die AutoboxZ auf den Kanal A des Sensor-CASSY 2. Schließen Sie über dem Messwiderstand 5 die Eingänge Primärspannung Kl. 1 gegen Masse der Autobox Z an. Schließen Sie Kanal B des Sensor-CASSY 2 an den Sekundärspannungsausgang 9 an. Die Zeit zwischen zwei Zündimpulsen beträgt etwa 21 ms. Berechnen Sie die Drehzahl: n = 60 1 0,021s = 2857[ 1/ min] Stecken Sie einen Sicherheitsbrückenstecker in Pos. 5. Wiederholen Sie die obige Messung. Kein Messergebnis, da der Messwiderstand kurzgeschlossen ist. 2 Primäroszillogramm Stecken Sie die AutoboxZ auf den Kanal A des Sensor-CASSY 2. Schließen Sie das Primärsignal der rechten Spule 4 an die Eingänge Primärspannung Kl. 1 gegen Masse der Autobox Z an. Schließen Sie Kanal B des Sensor-CASSY 2 an den Sekundärspannungsausgang der rechten Spule 9 an. Versuch 1
Gebrauchsanweisung Seite 4/6 3 Simulation von Zündaussetzern Öffnen Sie die Verbindung 8. Nehmen Sie das System in Betrieb. Oszilloskopieren Sie. Vergleichen Sie die Oszillogramme. Sie können feststellen, dass jede zweite Spannungsspitze im Oszillogramm fehlt. Versuch 2.1 Detaillierte Auswertung: 4 Vergleich der Sekundärspannungen der linken und der rechten Spule Schließen Sie die kapazitiven Sekundärspannungsausgänge der linken Spule 10 an Kanal A und der rechten Spule 9 an Kanal B des Sensor-CASSY 2 an. Versuch 2.2 Die primäre Spitzenspannung erreicht einen Wert von: U primmax = 210 V Die Brenndauer beträgt: t Brenn = 1,7 ms Der Ausschwingvorgang dauert etwa: t aus = 0,24 ms Versuch 4 Es ist deutlich erkennbar, dass die Spulen abwechselnd zünden. Beide Sekundärspannungen erreichen einen Wert von: LD DIDACTIC GMBH. Leyboldstrasse 1. D-50354 Hürth. Phone (02233) 604-0. Fax (02233) 604-222. e-mail: info@ld-didactic.de by LD Didactic GmbH Printed in the Federal Republic of Germany Technical alterations reserved
Seite 5/6 Gebrauchsanweisung U seki = 14 kv U sekii = 14 kv 5 Ansteuersignale der Spulen Trennen Sie die Verbindung zwischen Steuergerät und Spulen 3 und 4. Schließen Sie die Steuergeräteausgänge an Kanal A und an Kanal B des Sensor-CASSY 2 an. Versuch 6.1 Versuch 6.2 Messwiderstand: R M = 905 Ω Versuch 5 Rückwirkungsfrei sind die Steuersignale rechteckförmig. 6 Widerstandmessungen Primärspulenwiderstand: R prim = 0,8 Ω 7 Primärstrommessung Stecken Sie die Stromquellenbox 524 031 auf Kanal A des Sensor-CASSY 2. Messen Sie nun die Widerstandwerte des Messwiderstands 5 und der Primärspule. Schließen Sie die Strommesszange an Kanal B des Sensor-CASSY 2 an und schalten Sie sie ein. Stecken Sie die AutoboxZ auf Kanal A. Messen Sie mit der Stromzange den Strom in der Primärleitung der linken Spule und auf Kanal A die zugehörige Spannung.
Gebrauchsanweisung Seite 6/6 Molekularer Stickstoff Versuch 8.1 Versuch 7 Eisen 620 nm, 623 nm, 685 nm, 695 nm 777 nm und 845 nm Atomarer Sauerstoff Deutlich erkennbar ist die Stromzunahme nach Schaltbeginn und die Induktionsspannung beim Abschalten des Stromes. 8 Spektraluntersuchung des Zündfunkens (Plasma) Schließen Sie das SpektraLab-Modul an den PC an und starten Sie die Software. Halten Sie das freie Ende des Lichtwellenleiters vor eine der Öffnungen 7, durch die die Zündfunken zu sehen sind. Nehmen Sie das Diagramm auf. Versuch 8.2 Auswertung Man erkennt, dass das durch die Hochspannung angeregte Plasma besonders im Bereich der Luft -Gase Sauerstoff und Stickstoff aber auch im Bereich von Eisen aktiv ist. Die Zersetzung des Eisens ist jedoch shr klein, wie an den kleinen Ausschlägen erkennbar ist. Daher hält eine Zündkerze durchaus 100.000.000 Zündzyklen ohne nennenswerten Materialverlust Stand. LD DIDACTIC GMBH. Leyboldstrasse 1. D-50354 Hürth. Phone (02233) 604-0. Fax (02233) 604-222. e-mail: info@ld-didactic.de by LD Didactic GmbH Printed in the Federal Republic of Germany Technical alterations reserved