Unsere Spitfire Unsere Spitfire
~ 2 ~ und wie es dazu kam Unser Michel hatte schon mehrere Jahre seine wunderschöne Spitfire von Yellow Aircraft (Spannweite 2,30m, Gewicht ca 11 kg) zu Hause im Keller versteckt. Er wollte schon ein paar Jahre lang seinen Glühzünder (OS BGX 35 ccm Methanol) gegen einen richtigen Benzinmotor austauschen hatte aber zeitlich irgendwie nie geklappt. Mehrfach hatte ich dem Michel vorgeschlagen und gedrängt, die Spitfire zu unserem Olli zu bringen, da dieser vorgeschlagen hatte den Motorumbau zu übernehmen. Was lange währte wurde dann endlich wahr. Da stand nun die Spitfire beim Olli. Gesagt getan es wurd net lang gebabbelt und dann war Motor aus und umgebaut und das Innenleben der Spit neu ausgerichtet und danach von Olli neu eingeflogen.. Da war er baff der Michel. Und dann saß er da, der Olli (das Hirn) zu Hause in seinem Keller und schaute und überlegte und holte Wäscheleine, Harz und Lötzinn heraus und fing einfach an und formte mal alles ab. Dann rief Olli mich an und fragte ob ich mir das mal anschauen mag. Das hab ich auch sofort gemacht und wir waren Feuer und Flamme für einen Nachbau. Die eigentliche Bauphase übernahm Olli und ich unterstützte ihn beim bauen und bei der Beschaffung von Info`s und Material. Da wir noch einiges an Baumaterial zur Verfügung hatten konnten wir eine Low Budget Version aufbauen. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Aufbau der ersten und der zweiten Spitfire. Nun aber geht`s los.
~ 3 ~ Der Rumpf Die Spanten wurden wie nach alter Väter Sitte mit der Dekupiersäge ausgeschnitten Schnell war eine Flenshelling gebaut und mit Balsaleisten bestückt.
~ 4 ~ Inklusive Flächenanformung
~ 5 ~ Der zweite Rumpf Die Beplankung
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~ 7 ~ Balsa, Balsa,Balsa
~ 8 ~ Hammerhart Unterseite und Oberseite
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~ 10 ~ Die Flächenübergänge am Rumpf werden beplankt. alles Reste
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~ 12 ~ Nun geht`s an die Keulen
~ 13 ~ Hier war jede Menge Schleif und Füllarbeit. Stunden ohne Ende und Dreck wie Sau
~ 14 ~ Auch an den Auspuffrohren war Low Budget angesagt, das sind 20mm Röhrchen für die Elektroinstallation (1,45 ) durch die ersten beiden werden später über Teflonröhrchen dieauspuffgase abgeleitet.
~ 15 ~ Die Pilotenkanzel Auch hier waren zahlreiche Versuche erforderlich eine richtiges Urmodell zu erzielen.
~ 16 ~ Das war das Ergebnis, nach dem Tiefziehen (ein Freund von Olli hat uns die Kabinenhauben tiefgezogen)
~ 17 ~ Die Leitwerke
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fertischhhhhhhhhhhh ~ 20 ~
~ 21 ~ Und nun die Flächen
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~ 23 ~ Und nun ab in den Sack (Oberseite)
~ 24 ~ Untere Seite: Einbauten Fahrwerk und Klappen
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~ 26 ~ Und wieder in den Sack (Unterseite) Un fertisch
~ 27 ~ auch das passiert Weiter geht`s
~ 28 ~ Querruder einbauen Da freut sich einer
~ 29 ~ Flächen zusammenkleben Ölkühler mal schnell bauen
~ 30 ~ Die Landeklappen anpassen
~ 31 ~ Querruder verkasten gehört auch dazu Ruderhörner selber bauen auch Ruderhörner einbauen
~ 32 ~ und jetzt glasen
Ölkühler anpassen an Fläche ~ 33 ~
~ 34 ~ Jetzt noch die Einbauten für Schalter und Betankung Tankhalterung
~ 35 ~ Servobrett bauen Motor anpassen
~ 36 ~ Und noch ein Auspuff muss ja auch sein Einbauten für das Cockpit 1 Einbauten Cockpit 2
~ 37 ~ und jetzt füllern Wiwawutzegeil
~ 38 ~ Und nun schleifen, schleifen, schleifen,
~ 39 ~ Die Blechstöße haben wir aus 1,5 mm und 3mm selbstklebender Folie vor dem lackieren aufgeklebt
~ 40 ~ Das Lackieren fand bei mir in der Garage statt, alles abgehängt und mit 2 K Lack aus der Lackiererei und unter reger Anteilnahme von Vereinskollegen mit glänzenden Augen und vollen Weizenbiergläsern statt. Dann noch die Invasionsstreifen und Aufkleber
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~ 42 ~ Die Fahrwerkabdeckungen haben wir auch aus alten Lithoblechen selbst geschnitten und mit Nieten versehen Ooor, es des scheeeee
~ 43 ~ Da die Spit ja ein Warbird ist gehören auch die Bordkanonen dazu, konstruiert aus alten Kugelschreibern, lackiert mattschwarz
~ 44 ~ Hier noch einige Bilder vom fertigen Modell von Oliver Ein Traum
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~ 47 ~ Die Bilder zeigen noch meine Betty, die zu diesem Zeitpunkt des Bauberichts noch nicht fertiggestellt war. Erster Start meiner Spit
~ 48 ~ Nun noch ein paar technische Daten: Spannweite: 2,38 m Rumpflänge: 2,12 m Gewicht nass : 9,5kg (ganz ehrlich) Motor DA 50 gebraucht gekauft (ebay) Servo`s : 9 x Standard (gefunden im Keller) Einziehfahrwerk: elektrisch low budget (Wild Technik) Akkuweiche: low budget (ebay) Stromversorgung: 2 x 2 Zellen Lipo (ebay) Abachi zum beplanken bei einem Modellfliegerkollegen günstig gekauft. Cockpit : Noll Modellbau (Rest aus einer AT 6) Pilot: ebay Styropor im Baumarkt Balsa gefunden im Bastelkeller und noch einige Brettchen bestellt. Harz bei ebay bestellt Glasseide und Kohlestoff bei einem Modellbaukollegen für kleines Geld erstanden 2 K Lack aus Lackiererei hat für 2 Spit`s gereicht Bordkanonen aus alten Kugelschreibern Decals und Aufkleber selbst gedruckt (Decalpapier aus ebay) Ihr seht Low Budget
~ 49 ~ Leider sind wir am Ende unseres kleinen Bauberichts über unser Großmodell der Spitfire. Ich hoffe euch macht das Lesen und Betrachten der Bilder genau so Spaß wie mir. Ich möchte mich bei Oliver bedanken für die lange Geduld und lange Bauzeit bei Ihm im Keller incl. Flenskasten und Kaffee. Bei Michel möchte ich mich bedanken für die Bereitstellung des Modells zum Abformen und Ideen geben. Weiterhin Holm und Rippenbruch. Danke Euer Kalli November 2015