Neues Abfragesystem läuft!

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Transkript:

News aus der Leitstelle Tirol Ÿ Ausgabe 2 Ÿ Jänner 2017 Ÿ 2. Jahrgang Ÿ ersten Monate der Nutzung von NOAS+ ebenso berichten, wie über den Stand der Arbeiten für die Umsetzung von Phase II. So wurde in den letzten Monaten das neue Modul Bergnotfall in Zusammenarbeit mit der Fa. NOAS GmbH sowie in fachlicher Abstimmung mit Experten der Bergrettung neu entwickelt. Die internen Schulungen werden derzeit abgeschlossen, einem Start mit Februar 2017 steht nichts mehr entgegen. Auch die letzten Module Wassereinsatz und Krankentransport wurden fertig gestellt. Eine Aktivierung dieser Abfragemodule erfolgt am Ende der heurigen Wintersaison. Neues Abfragesystem läuft! Dank perfekter interner Vorbereitung und bester Mit - und Zusammenarbeit mit den hauptbetroffenen Partnern der Feuerwehr, dem Rettungsdienst Tirol, dem Team Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, der Tiroler Gebietskrankenkasse und dem Land Tirol hat die Umstellung auf das neue Notrufabfragesystem NOAS+ am 31.08.2016 problemlos stattgefunden. Mit dem 01. September 2016 hat somit auch der Evaluierungszeitraum für die erste Phase der Umsetzung von NOAS+ begonnen, gleichzeitig auch der Start für die Umsetzung der Phase II, welche wir im ersten Quartal 2017 abschließen werden. Neben der Umsetzung des Projekts TiNAS konnten in den letzten drei Monaten einige weitere Projekte gestartet (Ablöse Hardware Car-PC), beziehungsweise erfolgreich abgeschlossen werden (Leitstelle Portal Feuerwehr). Näheres dazu ebenfalls in dieser Ausgabe der Alarm-Zeit. Ich wünsche Ihnen ein informatives Lesevergnügen! Ihr Bernd Noggler In dieser zweiten Ausgabe der Leitstelleninformation Alarm-Zeit werden wir über die Erfahrungen der Inhalt ERSTE ERFAHRUNGEN NOAS PHASE 2 FEUERWEHR-PORTAL NEWS Seite 1

Neue, standardisierte Notrufabfrage erster Erfahrungsbericht Der 31.08.2016 NOAS Go Live Nach monatelangen Vorbereitungen, Besprechungen und internen und externen Schulungen fand im Beisein geladener Gäste (ÄLRD, LFI, RD GmbH, Land Tirol) am 31.08.2016 um ca. 20:10 Uhr die geplante Umschaltung der standardisierten Notrufabfrage auf NOAS+ statt. Ab ca. 19:30 Uhr starteten die ersten Arbeiten unserer Techniker zur Umstellung. Die Umstellung konnte um ca. 20.15 Uhr mit der Deaktivierung des bisherigen Systems und Aktivierung von NOAS+ ohne Probleme abgeschlossen werden. Für Hilfesuchende waren in diesem kurzem Zeitraum der Umstellung natürlich keinerlei Einschränkungen gegeben. Auch konnten die ersten eingehenden Notrufe nach der Umstellung in der gewohnt hohen Qualität abgewickelt werden! Mittels Beamer wurde jedem im Leitraum symbolisiert, wann die Umstellung auf die neue, standardisierte Notrufabfrage stattfindet. Erster Notruf und erste Alarmierung in Nauders Die erste NOAS+ Abfrage fand nur wenige Minuten nach der Umstellung statt. Die Ortsstelle Nauders des Roten Kreuzes Landeck wurde am 31.08. um 20:19 Uhr als erste Einsatzorganisation zu einem Einsatz auf der Basis der neuen Notrufabfrage und Übermittlung der neuen Einsatzstichworte alarmiert ( B2-KRANK ). Als erster Notarzt war das NEF Hall um 20:41 Uhr zu einem A2-INTERN Einsatz unterwegs. Am 01.09.2016 um 07:08 Uhr erfolgte dann der erste Einsatz eines Notarzthubschraubers. Alarmiert wurde der NAH C5 zu einem A2-INTERN. Wenig später wurde um 08.43 Uhr dann der erste Bergrettungseinsatz ALP-B2-ALLERG in Kufstein durch die Bergrettung Kufstein abgewickelt. NOAS GmbH nun mit Qualitätssigel ISO 9001:2015 Die Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001:2015 ist national wie international die meist bedeutende Norm im Qualitätsmanagement. Die Firma NOAS GmbH freut sich als Beleg ihrer kontinuierlichen Qualitätsoptimierung und systematischen Verbesserung im Sinne der Kunden bei stetig steigendem Bedarf, über die nun erfolgte, erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015. Seit September werden alle Prozesse nach der ISO 9001:2015 bearbeitet. Wir als Leitstelle Tirol freuen uns, dass wir mit NOAS+ die einzige QM-zertifizierte, standardisierte Noufabfragesoftware in Verwendung haben. ISO 9001:2015 Zertifikat NOAS GmbH Seite 2

Erste Erfahrungen mit NOAS+ Die Umstellung der standardisierten Notrufabfrage auf NOAS+ am 31.08.2016 lief, wie bereits beschrieben, reibungslos ab. Bereits in den Tagen davor waren alle Änderungen in den Schulungssystemen umgesetzt und eingehend getestet worden, um die größtmögliche Sicherheit zu bieten. Die intensiven Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgten für eine optimale Vorbereitung. So konnte unmittelbar nach der Inbetriebnahme eine erste Telefonreanimation mit NOAS+ ohne Schwierigkeiten angeleitet werden. Laufende Aktualisierungen der Schulungsunterlagen und die Betreuung durch Coaches und Qualitätsmanagement-Beauftragte on the job gewährleisten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ersten Wochen der Umstellung jederzeit in ihrer Tätigkeit unterstützt werden können. erkennen, wie z.b. NEURO neurologische Geschehen oder TRAUMA für alle Arten von Verletzungen. Durch ergänzende Buchstaben ist auch ersichtlich, ob es sich um einen Notarzt oder Rettungsdiensteinsatz bzw. einen Krankentransport handelt. Erste Updates von NOAS+ Mit der Firma NOAS GmbH hat die Leitstelle Tirol einen engagierten und kompetenten Partner gefunden, der auch unseren Vorschlägen und Wünschen gegenüber offen ist. So konnte Mitte Oktober ein erstes Update implementiert werden, das Veränderungen in den Abfragefolgen für Schlaganfälle und Geburten beinhaltet. Auch die Angabe des Patientenalters wurde erweitert, um z.b. bei Kindern genauere Einteilungen zu ermöglichen. Interne Kontrolle (Überwachung) Durch ein engmaschiges und täglich aktualisiertes Reporting wurden und werden leitstelleninterne Kennzahlen überwacht. So wird z.b. analysiert, ob die Umstellung auf NOAS+ zu einer Zunahme der Alarmierungs oder Gesprächszeiten führt; beides ist nicht der Fall. Mit dem Update integriert: Wie alt ist die Person? Besonderheiten, wie die Anforderungen an die Tunnelwarte für das niederrangige Straßennetz wurden bereits in der ersten Projektphase geplant und umgesetzt. Weitere kleinere Updates bzw. Anpassungen wurden bis zum Beginn der Wintersaison eingespielt. Screenshot: Kontrollreport zur internen Überwachung Mit der Umstellung auf NOAS+ erfolgte auch die Einführung neuer Alarmstichworte. An diesen können Einsatzkräfte und DisponentInnen die Notfallart Alle Änderungen und Anpassungen welche bis Ende 2016 an den NOAS Modulen Rettungsdienst und Feuerwehr durchgeführt wurden, resultierten aus internen Anwendungserfahrungen, Erfahrungen oder Erkenntnissen aus der Evaluierungsphase und natürlich auch erforderlicher Anpassungen oder Seite 3

Zuordnungen im Bereich der Datenpflege. All dies konnte dank perfekter Zusammenarbeit aller Beteiligten (Kolleginnen und Kollegen im Betrieb, Stabsstellen in der Leitstelle, Ansprechpartner des Rettungsdienstes, des Teams ÄLRD, der Feuerwehr und natürlich der Fa. NOAS GmbH) rasch und unkompliziert umgesetzt werden. Weitere Module Zusatz ALP versehen. Erste diesbezügliche Informationen wurden an die Bergrettung, NAH-Betreiber und Alpinpolizei bereits Anfang Oktober 2016 übermittelt. Kurz vor Weihnachten wurde das Modul Bergnotfall fertiggestellt. Die wichtigsten Inhalte stellen wir Ihnen im Folgenden vor. Modul Bergnotfall Mit Ende 2016 wurde die Projektphase 2, in der die Module Bergnotfall und Wassernotfall an den Bedarf der Leitstelle Tirol angepasst wurden, ebenfalls abgeschlossen. Auch das Modul Krankentransport wurde zwischenzeitlich so erweitert, dass es grundsätzlich die vollständige Erfassung eines Krankentransports ohne Einsatzleitsystem ermöglichen wird. Die ergänzenden Instrumente für die Qualitätssicherung Telefonie und Disposition werden in den kommenden Wochen umgesetzt. Eine Inbetriebnahme der im Zuge der Projektphase 2 gelieferten Module ist für das erste Quartal 2017 vorgesehen. Im für die Leitstelle Tirol wichtigen Einsatzbereich des alpinen Geländes waren bereits mit dem Start im September schon zahlreiche Abfragen verfügbar. Mit vorgegebenen Fragen, analog zur Feuerwehr und Rettungsabfrage, wird durch das Abfragesystem im Bergnotfall ein exaktes Meldebild erarbeitet, das anschließend zur Alarmierung an den Einsatzleitrechner, das Einsatzleitsystem, weitergeleitet wird. Die erste Frage beim Modul Bergnotfall lautet Welche Art von Bergnotfall liegt vor?. Aus einer Liste können die in der Abbildung links sichtbaren klassischen Bergnotfälle ausgewählt werden. Je nach Auswahl (z.b. bei Person am Berg verletzt oder erkrankt ) wird wie im Modul Rettungsdienst zunächst das Verletzungsbild abgefragt. Als Ergebnis bei diesen Meldungen wird als Einsatzkategorie letztlich eine medizinische Angabe übermittelt. In den Abfragedetails werden aber auch bei medizinischen Bergnotfällen alpinrelevante Zusatzinformationen abgefragt. Bei anderen Bergnotfällen werden dagegen sofort weitere alpinspezifisch relevante Informationen abgefragt. Beim Lawinenabgang wird zunächst abgeklärt, in welchem Bereich die Lawine abgegangen ist (siehe Abbildung unten), anschließend folgen Fragen nach der Anzahl der verschütteten Personen, ob und Screenshot: Welche Art von Bergnotfall liegt vor? Seit September wird bei medizinischen Einsätzen im alpinen Gelände z.b. nach den Verhältnissen vor Ort gefragt (Wetter, Umgebung, usw.). Alle diese Ergebnisse werden bereits im Einsatzcode mit dem Screenshot: Wo ist die Lawine abgegangen? Seite 4

wenn ja, wie schwer verletzt betroffene Personen sind. Bei der Meldung von vermissten Personen erfolgen mehrere Abfragen zu den vermissten Personen, welche dann an die Polizei und andere BOS übermittelt werden. Screenshot: Sonstige Bergnotfälle Screenshot: Welche Personen sind abgängig oder werden vermisst? Person(en) gesichert oder frei zugänglich und wie sind die Wetterverhältnisse vor Ort - sind für einen Alpineinsatz natürlich von hoher Relevanz. Bei vermissten oder abgängigen Personen werden zahlreiche Zusatzinformationen erhoben, hier eine nicht vollständige Auflistung: Name, Geschlecht, Alter, Körpergröße und gewicht, Haarfarbe, Bekleidung, Telefonnummer, besondere Kennzeichen, alpine Erfahrung, Erkrankung oder Behinderung Beschreibung des Weges bzw. der vorgesehenen Route (geplante Route, Startort, Zielort, Zwischenziel, Startzeit, letzter Kontakt) All diese Informationen werden nach Beendigung der Abfrage entweder zunächst an die bei Sucheinsätzen gesetzlich zuständige und verantwortliche Polizeidienststelle übergeben, oder die Leitstelle Tirol alarmiert bei Gefahr in Verzug sofort eine zivile Organisation. Screenshot: Wie sind die Wetterverhältnisse am Notfallort? Spezielle Meldungen werden im Modul Bergnotfall unter sonstiger Bergnotfall geführt. Hier finden sich unter anderem Hilferufe, SOS Signale und sogenannte Negativmeldungen, d.h. Meldungen ohne Schäden. Wie bereits erwähnt, folgen bei Bergnotfällen abschließend noch mehrere weitere, einsatzrelevante Fragen. Ist die bzw. sind die betroffene(n) Screenshot: Wie weit können Sie noch gut sehen? Seite 5

Bei Auswahl von Nebel, Schneefall oder Regen folgen weitere Abklärungen Wie weit können Sie noch gut sehen? und Ist in der Nähe eine Hubschrauber-Landung möglich?. Als Standardfrage bei allen Abfragen im Modul Bergnotfall ist zur Sicherheit immer die Abfrage nach GPS Koordinaten und eine Einsatzortbeschreibung integriert. Auch wenn diese Daten und Informationen bereits im Vorfeld bei der Einstiegsfrage Wo genau ist der Einsatzort? - abgefragt und hoffentlich auch beantwortet wurden, dient diese nochmalige Abfrage der Sicherheit. beschrieben und für die Partner Feuerwehr und Rettungsdienst (Boden und Luft) mit 01.09.2016 erfolgreich eingeführt. Derzeit wird an den neuen Einsatzstichworten für die Partner Wasserrettung sowie der Grubenwehr gearbeitet. Einsatzstichworte und Einsatzkategorien der Bergrettung Ausrückorder Bergrettung (A und B) Screenshot: Abfrage GPS Koordinaten Als Ergebnis der Abfrage wird das resultierende Einsatzstichwort an die KollegInnen der Disposition übermittelt (z.b. ALP-B1-VERSTIEG) und die zuständige Bergrettung und/oder ein NAH alarmiert. Alle Informationen aus der Abfrage werden den alarmierten Einsatzorganisationen natürlich übermittelt (Email, Alarm-Fax). Neue Einsatzstichworte und Ausrückorder Phase II einfach übersichtlich klar Mit der Einführung von NOAS wurde auch das bisherige, komplexe System der Einsatzstichworte und Ausrückordnung überarbeitet. Dieser Prozess wurde in der ersten Ausgabe der Alarm-Zeit ausführlich Einsätze der Dringlichkeit A werden in der Regel sofort mit einem Notarzthubschrauber (NAH) beschickt, da hier eine Notarztindikation vorliegt. Die Einsatzkategorie liefert zudem eine verständliche Erstinformation über das medizinische oder alpine Notfallgeschehen (u.a. TRAUMA, LAW KLEIN), wobei die medizinischen Einsatzkategorien aus dem Modul Rettungsdienst übernommen wurden. Wie bisher wird bei den Einsatzstichworten der Dringlichkeitsstufe B primär die Einsatzleitergruppe der zuständigen Bergrettung alarmiert und in weiterer Folge die Rückmeldung des Einsatzleiters (für weitere Alarmierungen, z.b. Notarzthubschrauber und/oder Ortsstellenalarm) abgewartet. Bei dringlichen Einsätzen kann wie bisher auch sofort ein Ortsstellenalarm ausgelöst werden (z.b. bei Lawinenabgängen). Die Unterscheidung 1 und 2 sind taktischer Natur und für das Einsatzleitsystem der Leitstelle Tirol relevant. Seite 6

Fertiggestellt sind die neuen Einsatzkategorien für die Bergrettung Tirol. Im medizinischen Bereich entspricht das Einsatzstichwort im Wesentlichen dem des Rettungsdienstes, wobei jedoch weniger Einsatzstichworte relevant sind. Hinzu kommen einige spezielle Einsatzkategorien welche alpinrelevant sind. Die Ausarbeitung der neuen Einsatzstichworte und Ausrückorder für die Tiroler Bergrettung wurde von der Leitstelle Tirol in Zusammenarbeit mit der Landesleitung Bergrettung durchgeführt und im Jänner 2017 beschlossen. Alarmierung Nach erfolgter NOAS Abfrage wird automatisch ein Einsatzcode an das Einsatzleitsystem übergeben, die DisponentInnen im Team Notfallrettung alarmieren die zuständigen Einsatzeinheiten (Einsatzmittel). Im Fall eines Bergrettungseinsatzes z.b. der Code ALP-B1-TRAUMA. Über den Einsatzort bzw. die Einsatzörtlichkeit werden geographische, örtliche einsatzrelevante Informationen übermittelt, welche in der medizinischen oder speziellen Einsatzkategorie nicht enthalten sind. Beispiel: ALP-B1-TRAUMA Einsatzstichwort mit Zusatzinformation zum Einsatzort: unterer Teil Klettersteig Martinswand ALP-B1-VERSTIEG Einsatzstichwort mit Zusatzinformation zum Einsatzort: beim Ausstieg Kletterroute Ostriss / Martinswand Im Alarmfax oder Alarmmail werden zusätzlich zum Einsatzstichwort noch alle weiteren Detailinformationen aus der NOAS Abfrage übermittelt. Liste der Einsatzkategorien im Bereich Bergrettung / Alpine Rettung ten oder Hilfesuchenden oft zeitraubend. Lagemeldungen werden nicht selten mit wir sind beim Wandern/Schifahren in Tirol beantwortet. Das oftmals lange und mühsame Auffinden des Einsatzortes verlängert einerseits das Notrufgespräch und führt andererseits zur Verzögerung einer Alarmierung. Notfall App: Bereits 2012 hat die Leitstelle Tirol, gemeinsam mit der Bergrettung Tirol, mit dem Notfall App Bergrettung Tirol operated by Leitstelle Tirol GmbH reagiert. Bisher wurde diese App auf etwa 100.000 Smartphones heruntergeladen. Über diese App werden auf Knopfdruck die GPS- Koordinaten des eigenen Standorts übermittelt und gleichzeitig eine Telefonverbindung hergestellt. Im Durchschnitt geht über diese App aber nur eine Notfallmeldung pro Woche in der Leitstelle Tirol ein. SMS-Ortung: Bei ca. 9.000 Alarmierungen von Not- Screenshot: Ergebnis einer Abfrage Koordinatenübermittlung (GPS) an die Leitstelle Tirol Im Gelände ist die Angabe des Standortes besonders schwierig und das Lokalisieren des Verunfall- Der Anrufer erhält zunächst eine SMS-Meldung Seite 7

arzthubschraubern, ca. 2.500 Alarmierungen von Bergrettungen pro Jahr, bleiben somit hunderte, wenn nicht 1000ende Notfallmeldungen mit schlechten, ungenauen oder gar keinen Positionsangaben über. Um dies zu verbessern, hat die Leitstelle Tirol im Herbst 2016 ein eigenes Programm entwickelt, über welches GPS Nach dem Öffnen der SMS erscheint die dargestellte Abfrage Koordinaten von Smartphones mittels SMS, also ohne Nutzung der Notfall App rasch er bzw. übermittelt werden können. Zur Ermittlung der Position des Anrufers wird diesem via SMS ein Link übermittelt, welcher die Ortung startet. Mit Klick auf den Button Mit der Ortung meines Telefons beginnen! stimmt der Anrufer der Ortung zu und die Ermittlung der Position beginnt. Eine erfolgreiche Ortung wird dem Anrufer am Smartphone angezeigt. Allein in den ersten Jänner Tagen wurde dieser, von einem Mitarbeiter der Abteilung IT der Leitstelle Tirol, entwickelte Dienst zwei bis dreimal am Tag angewandt. Die SMS Positionsabfrage stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zur Notfall App dar und verkürzt den Alarmierungszeitraum deutlich. Geschlossener Informations-Kreislauf BFÜST und der Leitstelle Tirol. Die Anzeige und Darstellung der Ressourcen bzw. Einsätze sowie die Informationen und Usability wurde in der neuen Anwendung um einiges verbessert. Zusätzliche Features: Es werden alle aktuellen Einsätze inklusive der Fahrzeug Statusmeldungen der jeweiligen Feuerwehr sowohl in Listen als auch in der Karte dargestellt. Zusätzlich können im Datumsintervall 2 Tage oder 30 Tage in Auswahl der Anzeige in der Karte der Vergan- Neues Feuerwehr Portal Update Das Projekt FW-Portal wurde vom Landesfeuerwehrverband Tirol in Auftrag gegeben und betrifft sämtliche Feuerwehren und deren Mitglieder in Tirol. Die seit dem Jahr 2011 bestehende Anwendung wurde um einige zusätzliche Features erweitert und vereinfacht. Unter anderem verbessert es nun den Ablauf (Kommunikation) bei Großschadensereignissen zwischen den Ortsfeuerwehren (Florian) / FW- Kartendarstellung genheit sämtliche Einsätze in Listenform und in der Karte angezeigt werden. Seite 8

Bei jedem Einsatz werden alle Einsatzinformationen + Alarminformation angezeigt Bei jedem Einsatz werden alle Einsatzinformationen + Alarminformationen angezeigt. men können. Diese Einsätze werden direkt in das Einsatzleitsystem der Leitstelle Tirol übermittelt und es wird automatisch eine Übermittlung der Alarminfo ausgeführt. Nicht dringende Einsätze: BSW (Brandsicherheitswache) Absperrdienst Wespennestentfernung Diese Auswahl von Einsätzen kann jederzeit auf Wunsch des LFV Tirol erweitert werden. Dasselbe gilt auch bei Übungsmeldungen der Ortsfeuerwehr. Auch diese können die Feuerwehren über das FW-Portal an die Leitstelle Tirol melden. Weitere Features: Auflistung und Anzeige der BMA im jeweiligen Ortsgebiet Bsp.: Ansicht Bezirk Kufstein FW Portal Das FW-Portal ermöglicht den Tiroler Feuerwehren bei Unwetterlagen selbst Einsätze aufzunehmen (z.b. jene, die telefonisch in der Florianstation gemeldet wurden) und beenden zu können. So können die Führungskräfte die Anzahl der bereits alarmierten Feuerwehren, die Anzahl der aktiven und abgearbeiteten Einsätze (aktuelle Momentaufnahmen) besser einschätzen. Diese Entscheidungsunterstützung bietet den Führungskräften für weitere Entscheidungsfindungen (Aktivierung des BFÜST, usw.) eine große Hilfe. Das ganze System ist natürlich nur aussagekräftig,, wenn die Daten auch flächendeckend korrekt eingegeben und vor allem, wenn die Statusmeldungen von Florian und Fahrzeugen gewissenhaft übermittelt werden. Mit dem LFV Tirol wurde vereinbart, dass die Tiroler Feuerwehren nicht dringende Einsätze (keine Gefahr in Verzug) selbst über das FW-Portal aufneh- Auflistung und Export der Einsätze im Monat und Jahr Downloadbereich aller feuerwehrrelevanter Formulare tiris OEI Örtliche Einsatz- Informationen tiris OEI ist das einheitliche Geographische Informationssystem (webgis) des Landes Tirol zur Datener- Seite 9

fassung und Datenabfrage von katastrophen und feuerwehrrelevanten Einsatz-Informationen. Die tiris OEI Anwendung und die tiris Kartenwerke informieren, unterstützen und retten im Einsatz sowie Katastrophenfall Leben. Hydranten, Gasanschlüsse, den Lagerort gefährlicher Stoffe, Stromleitungen und noch vieles mehr, können einerseits digital erfasst, sowie dem digitalen tiris OEI System entnommen werden. Spezielle Dokumente können direkt in die Anwendung hochgeladen werden und stehen im Anlassfall zur Verfügung. Spezialmodule: Wassereinsatz Löschwasserförderberechnung Digitalfunk Tirol tiris OEI Wassereinsatz unterstützt die Leitstelle Tirol sowie die Einsatzkräfte bei der Suche nach verunfallten Personen an 13 Tiroler Fließgewässern. Das System ermittelt nach Eingabe des Einsatzpunktes und unter Einbezug der Daten der landeseigenen Pegelmessstellen die aktuelle Position der verunglückten Person und zeigt auch zudem deren Eintreffzeit im weiteren Verlauf des Fließgewässers an. Mit diesen Informationen sind die Einsatzorganisationen in der Lage, den Rettungseinsatz effizient zu planen, sowie Boot und Rettungskräfte punktgenau zu positionieren. Informationen zukommen zu lassen, werden die erfassten Daten (inkl. der Dokumente) direkt von den Systemen des Landes Tirol der Leitstelle laufend zur Verfügung gestellt, um so einen aktuellen Datenstand garantieren zu können. Neben den großen Vorteilen des gut gewarteten und ständig aktuellen tiris Datenpools, der leichten Bedienbarkeit sowie den weitreichenden Möglichkeiten, der für die Feuerwehren vom Land Tirol zur Verfügung gestellten webgis Anwendung, ist der aktive Datenkreislauf zwischen tiris und der Leitstelle Tirol, ein großer Mehrwert dieses Systems. (Thomas Geiler, Msc., AdTL, Abt. Ziv.Kat.) Kompass Verlag neuer Partner der Leitstelle Tirol Das Innsbrucker Traditionsunternehmen KOMPASS- Karten GmbH unterstützt die Leitstelle Tirol bei Auffindung von Hilfesuchenden in alpinen Notlagen. Seit Oktober 2016 sind im Einsatzleitsystem der Das Modul Löschwasserförderberechnung ermöglicht den Einsatzkräften eine einfache und sehr schnelle Berechnung einer Löschwasserleitung über lange Wegstrecken und wird für die Tiroler Feuerwehren zur Verfügung stehen. Das Modul Digitalfunk Tirol visualisiert die Netzabdeckung des Digitalfunks in Tirol und zeigt mögliche Versorgungsengpässe bei einem Netzausfall an. Das Modul wird voraussichtlich bis Mitte 2017 fertiggestellt sein. Datenübermittlung an die Leitstelle Tirol Um im Einsatzfall rasch und ohne Verzögerung der Feuerwehr via Alarm-Email bzw. Alarm-Fax Einsatz- Kompass Karten ab sofort im ELS der Leitstelle Tirol Leitstelle Tirol für das gesamte Bundesland Tirol und das Grenzgebiet flächendeckend die Kompass Wanderkarten hinterlegt. Durch die Aktualität des Kartenmaterials und die laufende Aktualisierung stehen der Leitstelle Tirol somit immer die aktuellen Wegverläufe und Wegnummern zur Verfügung. Seite 10

Bergwelten.com: Notfall am Berg Ruhige Silvesternacht Unter Mitwirkung der Leitstelle Tirol, dem NAH Stützpunkt C1 sowie den Alpinexperten Peter Plattner und Walter Würtl hat Red Bull Media House im Bereich der Bodenstein Alm (Nordkette) Anfang September 2016 ein Sicherheitsvideo zum Thema Notfall am Berg gedreht. Ein Ausrutscher mit Folgen: Das Video zeigt, wie man bei einem Unfall im alpinen Gelände richtig reagiert. Überblick, Notruf absetzen, Erste Hilfe, Bergung und sich bemerkbar machen. Diese Punkte werden für die Sicherheitstipps des BergWelten Magazins behandelt. Video: www.bergwelten.com/a/notfall-am-berg Informationen zum Car-PC Die Car-PC s werden seit heuer in allen Anwendungsbereichen (Krankentransport, Notarzt und Sanitäterprotokoll) jetzt mehr und mehr flächendeckend verwendet. Nach doch langer Vorlaufeit können so endlich praktische Erfahrungen gewonnen und Daten gesammelt werden. Bekannt ist uns allen, dass die Car-PC Hardware sicherlich nicht den Anforderungen draußen gewachsen ist. Die Akkuprobleme und sonstige technische Reparaturen sind für alle Anwender im Rettungsdienst extrem störend und den technischen und fachlichen Verantwortlichen in der Leitstelle Tirol als auch bei der RD-GmbH und dem Team ÄLRD (NEF) bekannt. Gemeinsam mit dem Land Tirol (Büro LR DI B. Tilg und LAD-Stv. Dr. D. Schennach) werden in den nächsten Tagen wesentliche Entscheidungen fallen. Jedenfalls sollen im Laufe des Jahres die derzeitigen Car-PC Geräte durch neue, robuste ersetzt werden. Wie in den vergangenen Jahren verzeichnete die Leitstelle Tirol auch zum Jahreswechsel 2016/17 eine ruhige Nacht. Alljährlich wird auf Grund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahreswechseln die reguläre Dienstmannschaft um ein vielfaches für die generell einsatzstärkste Nacht des Jahres aufgestockt. Da gerade im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 4 Uhr mit einem sehr starken Einsatzaufkommen zu rechnen ist, wurde die Nachtschicht mit 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt und Weitere befanden sich auf Bereitschaft im Vergleich dazu sind in einer normalen Nacht 4 Personen im Dienst. In der Kernzeit von 23:30 Uhr und 2 Uhr gab es insgesamt 129 Alarmierungen und Dispositionen (aller Blaulichtorganisationen). Über die gesamte Silvesternacht (19 Uhr bis 5 Uhr) führten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle Tirol 423 Alarmierungen und Dispositionen der Tiroler Blaulichtorganisationen durch (Vergleich 2015/16: 439 Alarmierungen, -3,7%) und unterstützten diese im Einsatzgeschehen. Rettungsdienst Tirol: 323 Alarmierungen Feuerwehr: 83 Alarmierungen Bergrettung: 17 Alarmierungen IMPRESSUM Informationszeitung der Leitstelle Tirol GmbH. Herausgeber: Leitstelle Tirol. Verantwortlich: Mag. Bernd Noggler Fotos/Screens und Texte: Leitstelle Tirol NOAS GmbH Kontakt: Leitstelle Tirol Öffentlichkeitsarbeit, Hunoldstrasse 17a, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 512 3313, Mail: presse@leitstelle-tirol.at OFFENLEGUNG GEMÄSS 25 MEDIENGESETZ: Medieninhaber: Leitstelle Tirol. Erklärung über die grundlegende Richtung: Information der Systempartner der Leitstelle Tirol über die Arbeit der Leitstelle Tirol. Seite 11