SBK Fortbildungsangebot

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Transkript:

SBK Fortbildungsangebot Juli Dezember 2014 Schulung und Bildung mit Kompetenz Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen Sektion St.Gallen Thurgau Appenzell Secziun Grischun Sezione Grigione Sektion Graubünden

Editorial «Professionelle Pflege fördert und erhält Gesundheit, beugt gesundheitlichen Schäden vor, und unterstützt Menschen in der Behandlung und im Umgang mit Auswirkungen von Krankheiten und deren Therapien. Dies mit dem Ziel, für betreute Menschen die bestmöglichen Behandlungsund Betreuungsergebnisse sowie die bestmögliche Lebensqualität in allen Phasen des Lebens bis zum Tod zu erreichen.» Spichiger E., Kesselring A., Spirig R., De Geest S. and the SAMW Zukunft Medizin Schweiz Gruppe. Professionelle Pflege Entwicklung und einer Definition. Pflege: Die wissenschaftliche Zeitschrift für Pflegeberufe 2006; 19(1): 45-51. Kontinuierliche Fortbildung und lebenslanges Lernen sind zu Begriffen geworden, die aus der Diskussion um professionelle Pflege nicht mehr wegzudenken sind. Durch die steigende Lebenserwartung und Zunahme an chronischen Erkrankungen ist eine qualifizierte und fachkundige Beratung und Betreuung der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen gefragt. So sind in der Pflegepraxis insbesondere in der Langzeitpflege wachsende und sich verändernde berufliche Anforderungen spürbar, denen es professionell zu begegnen gilt. Um Sie darin zu unterstützen, bieten wir auch in der zweiten Jahreshälfte ein umfassendes Kursangebot an, das von qualifizierten Dozentinnen und Dozenten praxisnah vermittelt wird. Nebst Fortbildungen zur Erweiterung und Vertiefung des pflegerischen Fachwissens beispielsweise zu Demenzerkrankungen, Verabreichung von Medikamenten, Akut- und Notfallsituationen in der Langzeitpflege werden auch Themen wie Arbeitsrecht, Arbeitszeugnisse und Kommunikation aufgegriffen, welche sowohl für Angestellte als auch Vorgesetzte von Interesse sind. Durch die Zunahme an palliativen Betreuungssituationen bieten wir neu auch einen Kurs Palliative Care in der Langzeitpflege (Level A2) an, im nächsten Jahr wird ein Aufbaukurs folgen. Wir sind sicher, es ist auch das passende Fortbildungsangebot für Sie dabei! Bei Fragen berate ich Sie gerne. Daniela Stadler Kurswesen 3

Allgemeine Informationen und Bedingungen Anmeldung Die Anmeldung wird nach Eingang des Datums berücksichtigt und ist regulär bis 30 Tage vor Kursbeginn, bei freien Plätzen bis einen Tag vor Kursbeginn möglich. Sie kann schriftlich, telefonisch, online oder per Fax erfolgen. Per Post an die Geschäftsstelle: SBK Sektion SG TG AR AI Kolumbanstrasse 2 Den Anmeldetalon finden Sie am Ende der Broschüre. Per Mail an: info@sbk-sg.ch Telefonisch: 071 223 43 66 Online unter: www.sbk-sg.ch Per Fax an: 071 223 54 48 Den Anmeldetalon finden Sie am Ende der Broschüre. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie eine schriftliche Anmeldebestätigung. Kontaktadresse Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 071 223 43 66 zu den Geschäftszeiten oder per Mail unter info@sbk-sg.ch zur Verfügung. Annullierungsregelung Eine Abmeldung hat schriftlich an die Geschäftsstelle zu erfolgen. In jedem Fall wird eine Umtriebsentschädigung von Fr. 50. erhoben. Eine Abmeldung ist bis zum Datum der Anmeldefrist ohne weitere Kostenfolge möglich. Bei späterer Abmeldung werden die vollen Kosten in Rechnung gestellt. Massgebend ist das Datum des Poststempels. Falls die abmeldende Person einen Ersatz stellt oder eine Person von der Warteliste im Modul aufgenommen wird, verrechnen wir nur die Umtriebsentschädigung von Fr. 50.. In Härtefällen können auf Gesuch hin die Kosten ganz oder teilweise erlassen werden. Programmänderungen oder Streichung von Kursen bleiben vorbehalten. Das Kursgeld wird voll zurückerstattet, falls eine Veranstaltung nicht durchgeführt wird. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Ansprüche. Kursangebot Das laufend aktualisierte Kursangebot finden Sie auch unter www.sbk-sg.ch Rabatte für Mitglieder Mitglieder erhalten einen Rabatt von 25 % auf alle Kurse. Dieser wird für mehrtägige Kurse gewährt. Neumitglieder, die vom Kursrabatt für mehrtägige Kurse profitieren möchten, müssen die Mitgliedschaft ab Kursbeginn mindestens zwei Jahre lang aufrechterhalten. 4

Teilnahmebestätigung Nach Abschluss des Kurses erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung über Inhalt und Dauer der Fortbildung. Dazu müssen mindestens 80 % der Veranstaltung besucht worden sein. In der Regel finden die Kurse in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle in St.Gallen statt. Die Beschreibung zur Anreise finden Sie unten. Durch die Zusammenarbeit mit der SBK Sektion Graubünden werden auch Kurse in Chur angeboten, diese finden am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) Chur statt. Kurszeiten Falls nicht anders in der Kursbeschreibung angegeben, finden die Kurse in der Regel von 9.10 16.50 Uhr statt. Zahlung Sie erhalten vor Kursbeginn eine Rechnung. Die Kurse richten sich an diplomierte Pflegefachpersonen sowie teilweise an Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit. Die des jeweiligen Kurses ist in der separaten Kursbeschreibung zu finden. Anreise Mit dem Bus Linie 3 (Heiligkreuz) vom Hauptbahnhof St.Gallen Richtung Heiligkreuz bis Haltestelle Heimatstrasse. Fahrzeit ca. 7 Minuten, Gehzeit ab Haltestelle ca. 5 Minuten. 5 Mit dem Zug bis Bahnhof St.Fiden St.Gallen Ab Hauptbahnhof S-Bahn Richtung Altstätten, Heerbrugg oder Romanshorn, Abfahrt alle 5 15 Minuten, Fahrzeit ca. 3 Minuten. Zu Fuss Ab Bahnhof St. Fiden über Passerellenweg an MM Markt St.Fiden vorbei bis Ecke Kolumbanstrasse, dann links bis Kolumbanstrasse 2. (Rotes Haus, Eingang Lungenliga). Mit dem Auto Zu beachten: Die Besucherparkplätze Haus 2 6 dürfen nicht genutzt werden! Falls Parkplätze in der blauen Zone vorhanden sind, besteht die Möglichkeit in der Kolumban- oder Splügenstrasse zu parkieren. Tageskarten können für Fr. 8. bei uns im Büro gekauft werden. Anfahrt Autobahn von Zürich Ausfahrt Spital/St.Fiden, links abbiegen in die Splügenstrasse Richtung Wittenbach. Am Ende der Brücke rechts abbiegen (rotes Gebäude). Anfahrt Autobahn von St.Margrethen Ausfahrt Spital/Stadtzentrum, links Richtung Kinderspital, links abbiegen in die Lindenstrasse, links abbiegen in die Splügenstrasse Richtung Autobahn/Wittenbach. Am Ende der Brücke rechts abbiegen (rotes Gebäude).

Lageplan Langgasse 6

Kurse der zweiten Jahreshälfte 2014 im Monatsüberblick Daten Seite August Führen von Teams und Gruppen (Tag 1 & 2) 14./15.08.2014 St.Gallen 9 Medikamentöse Therapie beim geriatrischen Patienten: 15.08.2014 Chur 10 Wissenswertes für Pflegende Refresherkurs: Umgang mit Medikamenten und 18./25.08.2014 St.Gallen 11 spezifischen Medikamentengruppen (Tag 1 und 2) Arbeitsrecht Wissenswertes für Pflegefachpersonen 20.08.2014 St.Gallen 12 Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 1: 22.08.2014 St.Gallen 14 Pflegeprozess (Tag 1) Akut- und Notfallsituationen in der Langzeitpflege 28.08.2014 St.Gallen 15 Arbeitszeugnisse erstellen und interpretieren 29.08.2014 St.Gallen 16 September Refresherkurs: Umgang mit Medikamenten 1./8./15.09.2014 St.Gallen 11 und spezifischen Medikamentengruppen (Tag 3 5) Gerontologische Pflege 03.09.2014 St.Gallen 17 Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 1: 5./16./19.9.2014 St.Gallen 14 Pflegeprozess, EBN, Gesundheits- und Bildungspolitik (Tag 2 4) Wundtherapie bei chronischen Wunden 09.09.2014 St.Gallen 18 Arbeitszeugnisse erstellen und interpretieren 11.09.2014 Chur 16 Herausforderndes Verhalten bei Demenz 12.09.2014 St.Gallen 19 Applikation von Nahrung und Medikamenten über Sonden 17.09.2014 St.Gallen 20 Führen von Teams und Gruppen (Tag 3) 25.09.2014 St.Gallen 9 Oktober Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 2: 20./21.10.2014 St.Gallen 21 Pflegetechnische Verrichtungen 7

Bitte beachten Sie auch unsere Homepage www.sbk-sg.ch mit den laufend aktualisierten Kursangeboten! Daten Seite Professionelle Pflege von Menschen mit Demenz 23./24.10.2014 Chur 22 Kommunikation ist alles! 24.10.2014 St.Gallen 23 Einführungsseminar (101) in die Transaktionsanalyse (Tag 1) Förderung von Selbstmanagement im Umgang mit 27./28.10.2014 St.Gallen 24 chronischen Krankheiten (Tag 1 & 2) Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 4: 30.10.2014 St.Gallen 25 Tag 1: Diabetes November Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 3: 04./05.11.2014 St.Gallen 26 Modernes Wundmanagement Kommunikation ist alles! 07./21.11.2014 St.Gallen 23 Einführungsseminar (101) in die Transaktionsanalyse (Tag 2 & 3) Angehörige Belastung oder Entlastung für Pflegende? 10.11.2014 St.Gallen 27 Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 4: 11./12.11.2014 St.Gallen 25 (Tag 2 6) 18.11.2014 24./25.11.2014 Förderung von Selbstmanagement im Umgang mit 14.11.2014 St.Gallen 24 chronischen Krankheiten (Tag 3) Medikamentöse Therapie beim geriatrischen Patienten: 17.11.2014 St.Gallen 10 Wissenswertes für Pflegende Physiologie und Pathophysiologie Atmung und Atemtherapie 27./28.11.2014 St.Gallen 28 Dezember Modernes Wundmanagement 02./03.12.2014 St.Gallen 29 für Pflegefachpersonen mit Basiskenntnissen Palliative Care in der Langzeitpflege Niveau A2 08./09.12.2014, St.Gallen 30 weitere Daten folgen (für Januar 2015) 8

Führen von Teams und Gruppen Mit der Aufgabe des Führens von Teams und Gruppen beispielsweise in der Funktion als Gruppen- oder Stationsleitung oder der Tagesverantwortung kommen neue, anspruchsvolle Tätigkeiten wie die fachkundige Mitarbeiterführung und Arbeitsorganisation hinzu. Auch braucht es Zeit für die Auseinandersetzung mit der neuen Rolle und die Entwicklung des eigenen Führungsstils. In diesem Kurs erhalten Sie theoretische Inputs zu den Grundprinzipien der Führungsaufgaben und lernen verschiedene Führungsstile kennen. Sie erhalten eine fundierte Basis, die Sie auf die Führungspraxis vorbereitet, können sich mit anderen Führungspersonen austauschen und persönliche Erfahrungen einbringen. Tag 1 und 2 relevante Führungsaufgaben Rollenverständnis Führung, Reflexionskompetenz Zeitmanagement und Umgang mit Stress Führungsgespräche Einstieg: Delegieren, Feedback geben Führungsstile und deren Anwendung Tag 3 Führungsgespräche Vertiefung: Leistungen beurteilen, Ziele vereinbaren Vertiefung in Themen nach Wahl der Teilnehmenden Reflexion und Erfahrungsaustausch über Fragestellungen und Beispiele aus der Praxis 9 kennen und verstehen die grundlegenden Führungsaufgaben entwickeln eigene Strategien für den Umgang mit Zeitressourcen und Stress erlangen Wissen und Verständnis für das Übernehmen ihrer Führungsrolle erlangen Grundlagenkenntnisse über relevante Führungsgespräche und deren Anwendung Inputreferate, Gruppenarbeiten, Reflexion, Diskussion Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe mit Führungsfunktion/Tagesverantwortung in Gruppen oder Teams Heidi Johann Beratung und Training in Organisationen 14./15. August und 25. September 2014 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 550. Nichtmitglieder Fr. 730.

Achtsamkeit Medikamentöse im Team Therapie beim geriatrischen Patienten: Wissenswertes für Pflegende Geriatrische Patienten sind generell durch Multimorbidität und ein erhöhtes Lebensalter gekennzeichnet. Die damit verbundenen physiologischen Veränderungen des Körpers erfordern auch eine Anpassung in der medikamentösen Therapie. Pflegefachpersonen sollten diese Besonderheiten kennen, um die Medikamenteneinnahme und -wirkung sorgfältig überwachen zu können. Zudem gibt es häufig Fragen dazu, wie die Einnahme der Tabletten erleichtert werden kann. Wann ist zum Beispiel das Teilen von Tabletten oder die Zerkleinerung im Mörser erlaubt und was gilt es bezüglich des Einnahmezeitpunktes zu beachten? altersabhängige Veränderungen in der Pharmakokinetik und Pharmakodynamik Leitsätze geriatrischer Pharmakotherapie Tablettenverabreichung beim geriatrischen Patienten Wissenswertes zu Einnahmezeitpunkten kennen die altersphysiologischen Veränderungen leiten Schwerpunkte für die korrekte Medikamentenverabreichung und Überwachung ab können Hilfsmittel zur Tabletteneinnahme bei geriatrischen Patientinnen und Patienten gezielt einsetzen Referat, Praxisbeispiele 10 Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Sabine Schweiger, Spitalapothekerin und e (2 Termine) 15. August 2014, 9.10 16.50 Uhr Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) Chur, Gürtelstrasse 42/44, 7000 Chur 17. November 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Kursraum, Kolumbanstrasse 2, SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250.

Refresherkurs: Umgang mit Medikamenten und spezifischen Medikamentengruppen Der umsichtige Einsatz von Medikamenten und die adäquate Überwachung von Wirkung, Interaktionen und Nebenwirkungen erfordert aktuelles Fachwissen. Welche gesetzlichen Bestimmungen gelten im Handling, in der Aufbewahrung und bei der Verabreichung? Bei welchen Erkrankungen werden die diversen Medikamente therapeutisch eingesetzt und wie wirken diese? In diesem Kurs erhalten Sie Antworten auf Neuerungen und Fragen aus Ihrer Praxis. Tag 1 Theoretische Grundlagen zu Arzneimitteln Tag 2 Antihypertonika, Antiarrhythmika, Diuretika Tag 3 Psychopharmaka Tag 4 Analgetika Tag 5 Antibiotika kennen aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Bestimmungen in Bezug auf Arzneimittel kennen den korrekten Umgang mit und die adäquate Aufbewahrung von Medikamenten sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Darreichungsformen verfügen über aktuelles Praxiswissen zu den oben genannten Medikamentengruppen in Bezug auf Indikation und Wirkprinzip, Nebenwirkungen, Interaktionen und Kontraindikationen Referat Dipl. Pflegefachpersonen, die im Berufsalltag in die Medikamentenabgabe involviert sind. Sabine Schweiger, Spitalapothekerin 18./25. August und 01./08./15. September 2014, jeweils 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 890. Nichtmitglieder Fr. 1 190. 11

Arbeitsrecht Wissenswertes für Pflegefachpersonen Nicht nur für Arbeitgebende, sondern auch für Arbeitnehmende ist es wichtig, über die rechtlichen Grundlagen des Arbeitsverhältnisses umfassend informiert zu sein. Häufig herrscht Unsicherheit darüber, welche Rechte und Pflichten man mit dem Arbeitsvertrag eingeht und wie man diese gegenüber Vorgesetzten selbstbewusst vertreten oder gegebenenfalls auch einfordern kann. Dazu werden die notwendigen Grundlagen gemäss OR und Arbeitsgesetz zu relevanten Fragestellungen aus dem Arbeitsrecht vermittelt. Zudem bietet der Kurs die Möglichkeit, unserem Rechtsanwalt konkrete arbeitsrechtliche Fragen zu stellen. Inhalt des Arbeitsvertrages Rechte und Pflichten im Anstellungsverhältnis Arbeits- und Ruhezeiten Überstunden und Überzeit Lohn und Lohnzulagen Mutterschutz Beendigung des Anstellungsverhältnisses Ansprechpersonen intern/extern, Vorgehen bei Schwierigkeiten kennen die vertragliche Rechten und Pflichten im Anstellungsverhältnis kennen Ansprechpersonen und Anlaufstellen für Fragen des Arbeitsrechtes Referat, Diskussion Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe lic. iur. Andreas Petrik 20. August 2014, 9.10 13.00 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 108. Nichtmitglieder Fr. 143. 12

Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege Modul 1 4 (komplett) Dieser modular aufgebaute Kurs bietet die Gelegenheit, nach einem Unterbruch der Berufstätigkeit die Kenntnisse und Fertigkeiten aufzufrischen und zu erweitern, Unsicherheiten abzubauen und den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zu erleichtern. Die Kursmodule wurden überarbeitet und an den aktuellen Bedarf des pflegerischen Praxisfeldes angepasst. So wird im Modul 4 der Palliative Care mehr Zeit gewidmet sowie das Thema Sterbebegleitung neu aufgenommen. Die Module können auch einzeln besucht werden, sofern freie Plätze bei Anmeldeschluss vorhanden sind. Modul 1 (4 Tage) Theoretische Grundlagen Modul 2 (2 Tage) Pflegetechnische Verrichtungen Modul 3 (2 Tage) Modernes Wundmanagement Modul 4 (6 Tage) Diabetesbehandlung, Palliative Care, Sterbebegleitung, Demenz erweitern und vertiefen fachliche Kenntnisse gewinnen Sicherheit in praktischen Pflegeverrichtungen kennen aktuelle Entwicklungen im Berufsfeld Pflege setzen sich mit komplexen chronischen Krankheitsbildern auseinander 13 Referat, Simulation von Fallbeispielen Dipl. Pflegefachpersonen Diverse Dozierende 22. August 25. November 2014 (14 Kurstage), jeweils 9.10 16.50 Uhr Kurstage Palliative Care (11./12. Nov. 2014): 8.30 16.50 Uhr Gesamter Kurs: SBK-Mitglied: Fr. 1 950. Dieser Rabatt ist nur möglich, wenn alle Module zusammen gebucht und an diesen Daten besucht werden. Nichtmitglied: Fr. 3 010. Exkl. der Bücher «Pflegediagnosen & Pflegemassnahmen» (2013), Doenges, Moorhouse, Murr ca. Fr. 78., «Pflegetechniken heute» (2010), Hrsg. Ina Brandt, ca. Fr. 37.50 Diese Bücher bitte selbst kaufen und zum Kurs mitbringen. Die SBK-Publikation «Die Pflege dokumentieren» kann für Fr. 10. vor Ort gekauft werden.

Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 1: Pflegeprozess, Aspekte von Evidence Based Nursing und Gesundheits- und Bildungspolitik In diesem Modul werden die einzelnen Schritte des Pflegeprozesses detailliert betrachtet und der Prozess der Pflegediagnostik anhand von Beispielen geübt. Auch die Erhebung der Pflegeanamnese sowie der Einsatz von Assessmentinstrumenten werden thematisiert. Am Tag 3 erhalten Sie einen Einblick, wie Wissen aus der Pflegeforschung in die Pflegepraxis einfliessen kann. Am Schluss des Moduls erhalten Sie aktuelles Wissen zur Gesundheits- und Bildungspolitik. Tag 1 und 2: Pflegeprozess Pflegeprozess inkl. Erstellung von Pflegediagnosen Anamnese- und Assessmentinstrumente Pflegedokumentation Tag 3: Aspekte von EBN Definition und Geschichte von EBN 6 Schritte der EBN-Methode Bedingungen für die Einführung von EBN in eine Institution des Gesundheitswesens Wie findet man aktuelles Pflegewissen? Aufgaben und Grenzen von EBN aktuelle Projekte bezüglich EBN 14 Tag 4: rechtliche und politische Grundlagen Bildungssystematik Gesundheit, aktuelle Ausbildungen Skills- und Grademix Rechtliche und politische Grundlagen Zuständigkeit Bund, Kanton, Gemeinde Arbeitsrecht und Sozialversicherungen Tarifsysteme und Finanzierung der Pflege Referate, Arbeit in Kleingruppen, Einzelarbeit Dipl. Pflegefachpersonen und 22. August und 05. September 2014: Armella Häne-Züger, Dipl. Pflegefachfrau, Erwachsenenbild./Berufsschullehrerin Pflege 16. September 2014: Dorothea Christen, Master of Science in Pflege (MScN), FHS St.Gallen 19. September 2014: Anke Lehmann, Master of Science in Pflege (MScN), Leiterin Fachbereich Pflege und Entwicklung Kanton St.Gallen Einzelmodul: SBK-Mitglied: Fr. 720. Nichtmitglied: Fr. 960. Exkl. des Buches «Pflegediagnosen & Pflegemassnahmen» (2013), Doenges, Moorhouse, Murr, ca. Fr. 78.. Bitte dieses Buch selbst kaufen und zu den Kurstagen mitbringen. Die SBK-Publikation «Die Pflege dokumentieren» kann für Fr. 10. vor Ort gekauft werden.

Akut- und Notfallsituationen in der Langzeitpflege In Notfallsituationen oder bei akuter Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Patientinnen und Patienten müssen schnell Entscheidungen bezüglich des weiteren Handelns getroffen werden. Oft ist die Ursache nicht sofort ersichtlich. Um erste Symptome und Phänomene einordnen und bewerten zu können, braucht es nicht nur praktische Erfahrung, sondern auch theoretisches Wissen zu wichtigen Krankheitsbildern und ersten therapeutischen Interventionen. In diesem Kurs können Sie Ihr Wissen auffrischen und vertiefen, um Sicherheit im Umgang mit Akut- und Notfallsituationen zu gewinnen. Aspiration Atemnot Angina pectoris Hypertone Krise Neurologische Ausfälle Hypo- und Hyperglykämie Schocksymptomatik Infekte und Fieber erkennen Akut- und Notfallsituationen und nehmen eine erste Einschätzung der Symptome vor kennen Erstmassnahmen leiten diese ein können gezielt Hilfe einfordern und Massnahmen delegieren erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen Referat, Simulation von Fallbeispielen Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Annina Röthlisberger Dipl. Pflegefachfrau Intensivpflege, Ausbildnerin 28. August 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK Kursraum, Kolumbanstrasse 2 SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250. 15

Arbeitszeugnisse erstellen und interpretieren Arbeitszeugnisse sind heute für die berufliche Laufbahn von grosser Bedeutung. Damit werden auch hohe Anforderungen an die korrekte Formulierung eines Arbeitszeugnisses gestellt. Welche Grundsätze und rechtliche Rahmenbedingungen bei der Ausstellung eines Arbeitszeugnisses beachtet werden müssen und welche Stolperfallen lauern, wird praxisnah vermittelt. Zudem erhalten Sie wichtige Hinweise zum Lesen und Bewerten von Arbeitszeugnissen im Rahmen von Bewerbungsverfahren. Beurteilungsbogen als Grundlage zur Zeugniserstellung Aufbau des Arbeitszeugnisses Grundsätze und rechtliche Aspekte des Arbeitszeugnisses Inhaltliche Aspekte: was kann/darf erwähnt werden, was nicht Formulierung einer negativen Beurteilung können auf Basis der Grundsätze und des geltenden Rechts ein aussagekräftiges und faires Arbeitszeugnis erstellen können Arbeitszeugnisse interpretieren Referat, Diskussion, Übungen mit Fallbeispielen Angestellte aus Akut- und Langzeitpflege mit Personal-/Führungsverantwortung, interessierte Pflegefachpersonen lic. iur. Andreas Petrik (3 Lektionen) Andrea Hässig, SBK (4 Lektionen) und 29. August 2014, 9.10 16.50 Uhr, SBK-Kursraum, Kolumbanstrasse 2, 11. September 2014, 9.10 16.50 Uhr, Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) Chur, Gürtelstrasse 42/44, 7000 Chur SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250. 16

Gerontologische Pflege In fast allen Bereichen (Spital, Rehabilitation, Spitex und Pflegeheime) werden Pflegende mit gebrechlichen alten Menschen konfrontiert. Sie bieten den Betroffenen in verschiedenen Situationen Unterstützung in vielen Aktivitäten des täglichen Lebens. Besondere Herausforderungen in der Pflege sind dabei abnehmende Mobilität und Gewichtsverlust, die als wesentliche Kennzeichen von Gebrechlichkeit gelten und Aufmerksamkeit erfordern. Gerade diese Phänomene verlangen spezifische Kompetenzen im Erkennen und Bewerten der Situationen und in der Planung angemessener Interventionen für die betroffenen Menschen. Grundlagen zu Gebrechlichkeit Phänomene gerontologischer Patientinnen und Patienten (Mobilität und Gewichtsverlust im Alter) Anamnese und klinische Einschätzung inkl. Assessmentinstrumente Ableiten individueller pflegerischer Interventionen verfügen über Kenntnisse der Entstehung und den Auswirkungen von Gebrechlichkeit erkennen und erfassen gerontologische Phänomene und können diese korrekt einordnen leiten angepasste Pflegeinterventionen aus den Beobachtungen und eingesetzten Instrumenten ab Referat, Gruppenarbeit Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe mit Berufserfahrung in der Langzeitpflege Jutta Dreizler, Master of Science in Pflege (MScN) 3. September 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250. 17

Wundtherapie bei chronischen Wunden: arterielle und venöse Ulcera In der Langzeitpflege ist der professionelle Umgang mit chronischen Wunden ein wichtiger Bestandteil pflegerischer Arbeit. Auf Basis der pathophysiologischen Grundlagen zur Entstehung von Ulcus cruris, der chronisch venösen Insuffizienz (CVI) und der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) werden sowohl die Basismassnahmen wie die Kompressionstherapie und Hautpflege als auch die spezifische Wundbehandlung thematisiert. Physiologie und Pathophysiologie der Haut Pathophysiologische Grundlagen zu Ulcus cruris, chronisch venöser Insuffizienz (CVI) und peripher arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) Indikationen und Kontraindikationen der Kompressionstherapie, theoretische Grundlagen & praktische Anwendung Bedeutsamkeit der Hautpflege und wirksamer Hautschutz spezifische Wundbehandlungsprodukte mit Materialkunde; unterstützende therapeutische Massnahmen erweitern Ihr Wissen bezüglich den zugrunde liegenden Krankheitsbildern chronischer Wunden lernen die Basismassnahmen sowie die spezifische Behandlung chronischer Wunden kennen können die Kompressionstherapie mittels Strümpfen und Bandagen korrekt durchführen kennen aktuelle Wundbehandlungs- und Hautpflegeprodukte und setzen diese gezielt ein Referat, praktische Übungen. Bitte für die Übungen bequeme Kleidung anziehen oder mitbringen. Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Sabine Egg-Luchsinger Diplomierte Pflegefachfrau HF, Wundmanagerin 9. September 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250. 18

Herausforderndes Verhalten bei Demenz Die Pflege demenzkranker Menschen erfordert hohe fachliche und kommunikative Kompetenzen. Die Betroffenen neigen zu Verhaltensweisen, die bei den Pflegepersonen Verunsicherung, Angst oder gar Ärger hervorrufen. Problematisch ist dies auch für die Patientinnen und Patienten, die ihre Bedürfnisse nicht mehr offensichtlich ausdrücken können. Diesen Verhaltensweisen auf den Grund zu gehen, korrekt zu deuten und angepasste pflegerische Interventionen abzuleiten, ist Inhalt dieses Kurses. Definition herausforderndes Verhalten Formen herausfordernden Verhaltens NDB-Modell Assessmentinstrumente Empfehlungen zum Umgang mit herausforderndem Verhalten nehmen herausforderndes Verhalten wahr und können dieses korrekt einordnen können das NDB-Modell zur Ursachendiagnostik anwenden wählen der Situation angepasste Interventionen aus und setzen diese um Referat, Übungen, Fallbeispiele Dipl. Pflegefachpersonen Cristina De Biasio Marinello, Pflegeexpertin HöFa 2, Berufsschullehrerin Pflege 12. September 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250. 19

Applikation von Nahrung und Medikamenten über Sonden Teilweise bestehen zur gleichzeitigen von Sondennahrung oder Medikamenten über die Ernährungssonde hausinterne Richtlinien, vielfach ist die korrekte Vorgehensweise jedoch nicht geregelt und wird in der pflegerischen Praxis kontrovers diskutiert. Die Vorbereitung, Durchführung und Überwachung der Ernährungstherapie sowie die Durchführungsverantwortung der medikamentösen Therapie obliegt den Pflegefachpersonen. Dieser Kurs vermittelt das dazu notwendige Fachwissen. Nährstoff- und Flüssigkeitsbedarf Ernährungsprodukte und Applikationssysteme Verabreichung von Sondennahrung, Sondenpflege Komplikationen und deren Vorbeugung/ Behebung Einnahmezeitpunkte der oralen Medikation Tabletten teilen, mörsern, via Sonde verabreichen kennen die verschiedenen Produkte zur klinischen enteralen Ernährung (Trinknahrung, Sondennahrung) kennen den sachgerechten Umgang mit Ernährungssonden und verabreichen Sondennahrung fachgerecht wenden Massnahmen zur Sondenpflege an erkennen Komplikationen im Zusammenhang mit der Ernährung und leiten entsprechende Interventionen ein verabreichen Medikamente fachgerecht über die Sonde Referat Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Andrea Brogle, Dipl. Pflegefachfrau, Fresenius Kabi Daniela Wilms, Ernährungswissenschaftlerin, Fresenius Kabi Sabine Schweiger, Spitalapothekerin 17. September 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250. 20

Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 2: Pflegetechnische Verrichtungen In diesem Modul werden zunächst die aktuellen theoretischen Grundlagen anschaulich und praxisnah vermittelt. Im Anschluss daran bietet der Kurs ausreichend Übungsmöglichkeiten für die Blutentnahme, das Legen einer Venenverweilkanüle und das Richten von Infusionen. Somit kann Sicherheit in der Durchführung der pflegetechnischen Verrichtungen erlangt und der Umgang mit aktuellen Produkten geübt werden. Injektionen Infusionen Port-à-Cath Venöse und kapilläre Blutentnahme; suprapubischer Blasenkatheter; enterale Ernährung über PEG-Sonde und Magensonde Referate und praktische Übungen Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe und 20. und 21. Oktober 2014 Daniela Stadler, Dipl. Pflegefachfrau Intensivpflege, Ausbilderin mit FA Annina Röthlisberger, Dipl. Pflegefachfrau Intensivpflege, Ausbilderin mit FA Gabriela Stoller, Dipl. Pflegefachfrau, Höfa 1 Onkologie Einzelmodul: SBK-Mitglieder: Fr. 368. Nichtmitglieder: Fr. 490. Exkl. Buch «Pflegetechniken heute» (2010), Hrsg. Ina Brandt, Verlag Urban & Fischer, ca. Fr. 37.50 Bitte dieses Buch selbst kaufen und zu den Kurstagen mitbringen. 21

Professionelle Pflege von Menschen mit Demenz Die zunehmende Anzahl an Demenzerkrankungen verlangt eine fachkundige Betreuung und Begleitung der Betroffenen und ihrer Angehörigen, wie auch die nationale Demenzstrategie 2014-2017 feststellt. Symptome wie Unruhe, Apathie, Gangunsicherheit, Aggressivität, Widerstand und Verhaltensveränderungen beeinträchtigen den Alltag der Menschen mit Demenz. Im Fokus der professionellen pflegerischen Betreuung stehen die Reduktion der beschriebenen Symptome sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Wie dies mittels angepasster Kommunikation und adäquater Alltagsgestaltung gelingen kann, ist Thema dieses zweitägigen Kurses. Basiswissen der Demenzerkrankungen ethische Aspekte Nationale Demenzstrategie 2014 2017 Hilfestellungen für Menschen mit Demenz herausforderndes Verhalten bewegungseinschränkende Massnahmen sinnvolle Alltagsgestaltung Angehörigenbegleitung erwerben spezifisches Fachwissen als Grundlage für die Pflege wissen und reflektieren, welche Bedürfnisse Menschen mit Demenz in der Betreuung und Pflege haben und was in der Gestaltung der Beziehung zu Demenzkranken und im Umgang mit ihnen, im Team und mit den Angehörigen wichtig ist werden befähigt, die Pflege und Betreuung den Menschen mit Demenz anzupassen und professionell und individuell zu gestalten Referate, Gruppenarbeiten, praktische Übungen Dipl. Pflegefachpersonen Pia Hollenstein Master in angewandter Ethik (MAE) Master in Geriatric Care (MGC) 23. und 24. Oktober 2014, 9.10 16.50 Uhr Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS) Chur, Gürtelstrasse 42/44, 7000 Chur SBK-Mitglieder Fr. 368. Nichtmitglieder Fr. 490. 22

Kommunikation ist alles! Einführungsseminar (101) in die Transaktionsanalyse «Alles ist Kommunikation»! Dies ist im Pflegeberuf ganz besonders wichtig, wenn es um das Verstehen von Patienten, Heimbewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Vorgesetzten geht. Wenn Sie sich beruflich und persönlich weiterentwickeln wollen, bietet die Transaktionsanalyse reichhaltige und hilfreiche Werkzeuge zur Analyse und Bearbeitung von zwischenmenschlichen Themen wie z.b. Kommunikation, Interaktion, Konfliktmanagement, Stolperfallen etc. Dieser offizielle Grundkurs (101) ist von den internationalen TA-Organisationen EATA/ITAA anerkannt und gilt als Basis für jede weitere Aus- und Weiterbildung in Transaktionsanalyse. Menschenbild der Transaktionsanalyse Grundkonzepte und Modelle der Transaktionsanalyse Grundregeln professioneller Kommunikation lernen die wesentlichen Konzepte und Modelle der Transaktionsanalyse kennen wissen um die Grundregeln der Gesprächsführung können das eigene Kommunikationsverhalten reflektieren Referat, Gruppenarbeiten, Übungen Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Armella Häne-Züger Dipl. Pflegefachfrau, Feldenkrais Pädagogin SFV, Transaktionsanalytikerin CTA-E, Erwachsenenbildnerin 24. Oktober, 07. und 21. November 2014, 9.10 16.50 Uhr 9008 St. Gallen SBK-Mitglieder Fr. 550. Nichtmitglieder Fr. 730. 23

Förderung von Selbstmanagement im Umgang mit chronischen Krankheiten Die Zunahme an chronischen Erkrankungen stellen veränderte Anforderungen an die Versorgung der Patientinnen und Patienten. Pflegefachpersonen sind gefordert, Kompetenzen zur adäquaten Information, Schulung und Beratung der Betroffenen zu entwickeln. Erkrankte müssen lernen, mit den Symptomen der chronischen Krankheit umzugehen, Veränderungen frühzeitig wahrnehmen sowie Therapieempfehlungen korrekt umzusetzen mit dem Ziel bestmöglicher Lebensqualität. In der Förderung des Selbstmanagements spielen Pflegefachpersonen eine zentrale Rolle. kennen die verschiedenen Elemente der Patientenedukation und setzen diese zielgerecht zur Förderung des Selbstmanagements ein entwickeln ein Rollenbewusstsein in der Förderung des Selbstmanagements schätzen den Informations- und Beratungsbedarf ein und planen entsprechende Massnahmen führen Informations- und Beratungsgespräche sowie Mikroschulungen durch und evaluieren diese gestalten eine professionelle und kooperative Beziehung mit Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen Referat, Übungen, Fallbeispiele Grundlagen und Begriffsdefinitionen der Patientenedukation (Gesundheitskompetenz, Empowerment, Selbstmanagement, Selbstwirksamkeit) Patientenedukation im Kontext der Akutund Übergangspflege pflegerische Methoden zur Patientenedukation und Förderung des Selbstmanagements Informationsgespräche und Mikroschulungen vorbereiten, durchführen und evaluieren Beratung von Patientinnen und Patienten sowie den Angehörigen Assessment zur Erkennung und Einschätzung der Bedürfnisse und des Bedarfs Rolle der Pflege in der interdisziplinären Zusammenarbeit 24 Dipl. Pflegefachpersonen; ist als Nachweis für die Akut- und Übergangspflege geeignet Monika Beck, Master of Science in Pflege (MScN) Nina Kolbe, Master of Science in Pflege (MScN) 27./28. Oktober und 14. November 2014, 9.10 16.50 Uhr 9008 St. Gallen SBK-Mitglieder Fr. 550. Nichtmitglieder Fr. 730.

Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 4: Diabetes/ Palliative Care/ Sterbebegleitung/Demenz Tag 1: Diabetes Typ 1 und Typ 2-Diabetes Blutzucker-Normwerte und Stoffwechseleinstellung Grundlagen der Diabetesernährung Medikamentöse Behandlung (Insulin, Antidiabetika) Blutzucker-Messgeräte, Selbstkontrollen Folgeerkrankungen / Diabetischer Fuss Tag 2 und 3: Palliative Care Grundlagen, Definition, Kultur Erfassung der Bedürfnisse (Assessment) Schmerzassessment und -therapie Vorstellung des Palliativen Brückendienstes Spirituliatät Ethik in der Palliative Care Tag 4: Sterbebegleitung heute Was ist gutes Sterben, ein guter Tod? Phasen des Sterbens Herausforderungen an Pflegende Sterbe- und Abschiedskultur Leitlinie für eine professionelle Begleitung Begleitung über den Tod hinaus: Rituale und Trauer Tag 5 und 6: Professionelle Pflege von Menschen mit Demenz Basiswissen der Demenzerkrankungen ethische Aspekte Nationale Demenzstrategie 2014-2017 Hilfestellungen für Menschen mit Demenz herausforderndes Verhalten bewegungseinschränkende Massnahmen sinnvolle Alltagsgestaltung Angehörigenbegleitung Referate, Gruppenarbeiten, praktische Übungen Dipl. Pflegefachpersonen und 30. Oktober 2014, 9.10 16.50 Uhr (Diabetes): Selma Rothenberger, Dipl. Pflegefachfrau Hf, Höfa I Diabetes, Geschäftsleiterin Diabetesgesellschaft GL-GR-FL 11. und 12. November 2014, 8.30 16.50 Uhr (Palliative Care): Renate Praxmarer, Dipl. Pflegefachfrau, Höfa I Onkologie, Bereichsleiterin Palliativer Brückendienst Lic.theol. Lisa Palm, Spitalseelsorgerin USZ Arnd Zettler, Dipl. Pflegefachmann Intensivpflege, BA in Philosophie 18. November 2014, 9.10 16.50 Uhr (Sterbebegleitung): Mona Mettler und Barbara Grossenbacher-Gschwend, Palliativzentrum Kantonsspital St.Gallen 24. und 25. November 2014, 9.10 16.50 Uhr (Demenz): Pia Hollenstein, Master in angewandter Ethik (MAE), Master in Geriatric Care (MGC) Einzelmodul: SBK-Mitglieder: Fr. 1 058. Nichtmitglieder: Fr. 1 410. 25

Wiedereinstieg ins Berufsfeld Pflege, Modul 3: Modernes Wundmanagement Die richtige Beurteilung und Behandlung von Wunden ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Hier werden die dazu erforderlichen Basiskenntnisse zur Beurteilung und Versorgung einer Wunde vermittelt. Zudem kann die Anwendung aktueller Materialien geübt werden. Hygienegrundsätze in der Wundbehandlung Wundbeurteilung, Wunddokumentation und -verlauf Prinzipien der modernen Wundbehandlung Wundpflegematerialien Umgang mit Materialien kennen die Grundlagen der Wundbehandlung kennen die Kriterien zur Wundbeurteilung können eine Wunde beobachten, einschätzen, beurteilen und beschreiben kennen die Materialien zur Wundbehandlung und deren Anwendung Referat, Gruppenarbeit, praktische Übungen Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Sabine Egg-Luchsinger Diplomierte Pflegefachfrau HF, Wundmanagerin 04. und 05. November 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 368. Nichtmitglieder Fr. 490. 26

Angehörige Belastung oder Entlastung für Pflegende? Besonders in der Langzeitpflege sind Pflegefachpersonen nicht nur mit den Wünschen und Bedürfnissen der Pflegeempfängerin oder des Pflegeempfängers, sondern auch mit denen der Angehörigen konfrontiert. Manchmal wird dies auch als Kritik an der pflegerischen Arbeit empfunden oder kostet zusätzlich Zeit, die dann für die direkte Pflege nicht mehr zur Verfügung steht. Doch Angehörige sind ein wichtiger Bestandteil ganzheitlicher Pflege, sie können wertvolle Informationen liefern und Unterstützung leisten. In diesem Kurs erfahren Sie, wie diese Interaktion gestaltet werden und gelingen kann. Situation der Angehörigen Bedürfnisse von Angehörigen Bedürfnisse von Pflegenden Bedürfnisse von Bewohnerinnen/ Bewohnern und Patientinnen/Patienten Möglichkeiten erarbeiten, die das gegenseitige Verständnis fördern (Regeln, Abmachungen usw.) können die Bedürfnisse Angehöriger erfassen und Möglichkeiten/Regeln im Umgang zum gegenseitigen Verständnis erarbeiten. Referat, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Loretta Giacopuzzi, Pflegeexpertin HöFa II, Leiterin Pflege Gerontopsychiatrie 10. November 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 188. Nichtmitglieder Fr. 250. 27

Physiologie und Pathophysiologie Atmung und Atemtherapie In der Akut- sowie Langzeitpflege treffen Pflegefachpersonen vielfach Patientinnen und Patienten an, die an Atemwegserkrankungen leiden. Einerseits ist eine deutliche Zunahme an chronischen Erkrankungen wie der COPD, Asthma und Schlafapnoe zu erkennen, die zu Einschränkungen im Alltag sowie einer reduzierten Lebensqualität führen. Doch auch akute pulmonale Erkrankungen wie Pneumonien und Atelektasen sind bei pflegebedürftigen und hospitalisierten Pflegeempfängern anzutreffen und mindern nicht nur das Wohlbefinden, sondern verlängern auch den Genesungsprozess. In diesem Kurs lernen Sie pflegerische Massnahmen zur wirkungsvollen Unterstützung der Patientinnen und Patienten sowie wichtige Beobachtungsschwerpunkte zur Verlaufseinschätzung kennen. Anatomie und Physiologie des Atemsystems Erkrankungen des respiratorischen Systems: COPD, Schlafapnoe, Asthma, Pneumonie, Atelektasen respiratorische Insuffizienz: Symptome und Phänomene, klinische Beurteilung (als Grundlage für Pflegediagnosen) prophylaktische Massnahmen pflegerisch-therapeutische Interventionen repetieren und vertiefen ihr Wissen zur Anatomie und Physiologie des Atemsystems erlangen relevante Kenntnisse zu den häufigen pulmonalen Erkrankungen erfassen und bewerten Symptome und Phänomene der respiratorischen Insuffizienz und nehmen eine klinische Einschätzung vor leiten adäquate prophylaktische Massnahmen/pflegerisch-therapeutische Interventionen ab und evaluieren deren Wirkung Referat, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele Dipl. Pflegefachpersonen Annina Röthlisberger Dipl. Pflegefachfrau Intensivpflege, Ausbildnerin 27. und 28. November 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 368. Nichtmitglieder Fr. 490. 28

Modernes Wundmanagement für Pflegefachpersonen mit Basiskenntnissen Die richtige Beurteilung und Behandlung von Wunden stellt Pflegefachpersonen in der Akut- und Langzeitpflege immer wieder vor Herausforderungen: keine Wunde gleicht der anderen. Daher braucht es Expertise in der Einschätzung von Wunden und Kenntnisse der aktuellen Produkte zur Wundbehandlung. Der Kurs bietet Gelegenheit, das Fachwissen zur modernen Wundbehandlung zu vertiefen sowie die praktische Anwendung verschiedener Wundauflagen kennen zu lernen. allgemeine Grundlagen der modernen Wundbehandlung Wundbeurteilung, Wundklassifizierung Wunddokumentation Wundheilungsstörungen Hygienegrundsätze in der Wundbehandlung Methoden und Techniken der modernen Wundbehandlung neue/aktuelle Wundbehandlungsprodukte und deren korrekte Anwendung repetieren die Grundlagen der Wundbehandlung kennen die Kriterien zur Wundbeurteilung können eine Wunde beobachten, einschätzen, beurteilen und beschreiben kennen die neuesten Produkte zur Wundbehandlung und deren Anwendung Referat, Übungen, Fallbeispiele, Erfahrungsaustausch Fotos von Wunden können gerne mitgebracht werden. Dipl. Pflegefachpersonen mit Basiskenntnissen Sabine Egg-Luchsinger Diplomierte Pflegefachfrau HF, Wundmanagerin 2. und 3. Dezember 2014, 9.10 16.50 Uhr SBK-Mitglieder Fr. 368. Nichtmitglieder Fr. 490. 29

Palliative Care in der Langzeitpflege Niveau A2 Palliative Care umfasst nicht nur die Pflege und Betreuung von Menschen mit unheilbaren oder akut lebensbedrohlichen Krankheiten, sondern schliesst auch Betroffene mit chronisch fortschreitenden Erkrankungen ein. Damit ist die Palliative Care das zentrale Konzept in der Langzeitpflege. Mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensqualität schwerkranker und sterbender Menschen durch Symptomlinderung ist eine individuelle und interprofessionelle Begleitung der Betroffenen und ihrer Angehörigen gefragt. Diese anspruchsvolle Aufgabe erfordert spezifisches Wissen zur Erfassung der Bedürfnisse, über das Symptommanagement sowie die Auseinandersetzung mit dem Prozess des Abschieds und des Sterbens, welches in diesem Kurs praxisnah vermittelt wird. Definition und Geschichte des Konzeptes Palliative Care Lebensqualität: professionelle gerontologische Pflege und deren Konzepte Spiritualität Schmerz und Therapieformen chronischer Schmerz Flüssigkeitszufuhr und Ernährungsprobleme, Verwirrtheit, Dyspnoe, Schlaflosigkeit, Angst Bedürfniserfassung und Kommunikation bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen Grundbegriffe der Ethik, Bedeutung von Autonomie und Würde Pflege der Betreuenden: Psychohygiene und Bewältigungsstrategien das Instrument Fallbesprechung erleben Qualitätsmanagement in der Palliative Care, Schwerpunkt Dokumentation und Evaluation 30 kennen das Konzept der Palliative Care und seine Bedeutung für die Langzeitpflege erfassen die Bedürfnisse der Betroffenen, wählen individuelle Interventionen zur Symptomkontrolle aus, evaluieren und dokumentieren den Verlauf sind sich der Bedeutsamkeit der Interprofessionalität sowie der Angehörigenarbeit bewusst und beziehen diese in die Pflege ein lernen das Instrument Fallbesprechung kennen reflektieren ethische Fragestellungen sowie die eigene Haltung und das Befinden Referat, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele Dipl. Pflegefachpersonen und FaGe Astrid Hunter, Leiterin Pflegezentrum Spital Limmattal, MAS Gerontological Care Angelika Bischofberger, Dipl. Pflegefachfrau, MAS Palliative Care Diverse weitere Dozentinnen und Dozenten. 08. und 09. Dezember 2014, jeweils von 8.30 16.50 Uhr. Die weiteren Termine werden sobald vollständig bekannt auf der Homepage veröffentlicht. SBK-Mitglieder Fr. 890. Nichtmitglieder Fr. 1 190.

Anmeldetalon Kurstitel: SBK-Mitglied: ja nein Sektion: Arbeitgeber: Funktion: Ausbildung: Name: Vorname: Strasse/Postfach: PLZ/Ort: Telefon Privat: Telefon Geschäft: E-Mail:

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