Mobbing-Cybermobbing

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Transkript:

Mobbing-Cybermobbing

Was ist Mobbing? Negative kommunikative Handlungen (von einer Person oder mehreren Personen) die gegen eine Person (oder mehrere Personen) gerichtet sind und die sehr oft und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer bestimmen. Heinz Leymann,1993

* *die Nutzung moderner Kommunikationsmittel um anderen Menschen zu schaden. *Dabei werden die Opfer durch Bloßstellung im Internet, permanenter Belästigung oder durch Verbreitung falscher Behauptungen gemobbt. www.wikipedia.at

*Mobbing ist ein immer wieder auftretendes Verhaltensmuster, keine Einzeltat. (GEMEINSAM) *Sachbezogene Konflikte am Arbeitsplatz stellen noch kein Mobbing dar.

*Mobbing wird (zumindest vom Opfer) als negativ empfunden. *Mobbing hat viele Formen, z. B. verbal körpersprachlich nonverbal organisatorisch

Erhöhung durch Erniedrigung

Wie funktioniert Mobbing am besten! Wenn sie keinen Kompromiss wünschen, sondern eine Eskalation, ist es am wichtigsten, dass sie ihr Gegenüber als GEGNER und FEIND sehen. Das ist die wichtigste und erforderliche Einstellung, damit Mobbing funktioniert.

Wie richtig mobben? Widersprechen sie im so oft wie möglich Kritisieren sie sein Äußeres, seine Grammatik und seinen Wortschatz Benutzen sie Fachbegriffe und Fremdwörter, die ihr Gegenüber nicht kennt (wenn sie selber keine kennen, erfinden sie wichtige Fachbegriffe) Dringen sie in seinen Raum, berühren sie ihn Fangen sie Sätze an mit : Nie machst du.. Immer machst du Erzählen sie unwahre Geschichten über ihn Seien sie sarkastisch und zynisch ihm gegenüber Lachen sie ihn aus Unterbrechen sie ihn Beenden sie Sätze für ihn Verbessern sie ihn ständig

Missverstehen sie ihn, auch akustisch Lachen sie an der falschen Stelle Machen sie auf Schönheitsfehler, kleine Fehler und Irrtümer aufmerksam Machen sie Bemerkungen ( Natürlich! ) und Geräusche ( Ts,Ts! ) Sprechen sie ihn mit dem falschen Namen an Sagen sie zu Männern Fräulein und zu Frauen Mein Herr Ignorieren sie ihn, lesen sie z.b. dabei Hefte oder Bücher Seufzen, nörgeln oder schreien sie Zeigen sie übertriebenes Mitleid für seine Situation Schneiden sie missbilligende Grimassen Beharren sie unbedingt auf ihrem Standpunkt Machen sie permanent bekannt, dass das Recht auf ihrer Seite ist

Suchen sie nur Lösungen, die ihre Interessen maximal befriedigen Stellen sie den Gegner vor vollendete Tatsachen Reden sie über ihn, als wäre er nicht da Murmeln sie oder sprechen sie so leise, dass er sie nicht versteht, sich aber angesprochen fühlt Suchen sie sich Verbündete, die ihnen bedingungslos folgen Schauen sie auf ihn herab Drohen sie Gewalt an Geben sie viele Rat-Schläge, egal ob sinnvoll oder nicht Erklären sie ihrem Gegenüber die Welt und belehren sie ihn dabei Akzeptieren sie auf keinen Fall Vermittlungsversuche Dritter Ziehen sie Erkundigungen über das Privatleben des Gegners ein und nutzen sie diese gegen ihn Verbreiten sie Gerüchte Beleidigen sie ihn, seinen Lieblingsverein, seine Herkunft/Familie

Und das alles nach dem Motto: Gemeinsam mit dem Gegner unterzugehen ist allemal besser, als Zugeständnisse zu machen, schließlich geht es ja um den Sieg der Wahrheit.

*Mobbing ist (oftmals) charakterisiert durch ungleiche Machtverhältnisse, sei es durch offizielle Hierarchieunterschiede oder Machtunterschiede inoffizieller Art, wie Beliebtheit, Ansehen und Respekt. *Die hierdurch überlegene Person wird meist als Mobber oder Täter bezeichnet, die unterlegene Person als Gemobbter oder Opfer.

*Es gibt (mindestens) ein Opfer und (mindestens) einen Täter. Oftmals wehrt sich der Gemobbte zu Beginn - insbesondere bei verbalen Mobbing-Attacken - und für Außenstehende ist deswegen nicht gleich klar, wer über- und wer unterlegen ist. *Im Mobbingverlauf wird aber (mindestens) eine Person zunehmend als Opfer erkennbar. Der Täter ist sich möglicherweise nicht bewusst, dass er mobbt.

Mobbing existiert als Gruppenphänomen latent in allen Gruppen - am Arbeitsplatz, in der Schule, im Büro.

KV T T T O

Rolle des Opfers

Rolle der Täter - Copingstrategie

Psychologie Neurobiologie Psychosomatik

Kann ich mich vor Mobbing schützen? Gibt es das geborene Mobbingopfer?

Schutzmaßnahmen gegen Cybermobbing

Datenschutz im Internet Tipps für Social Communities: 1)Nur die unbedingt erforderlichen Daten bei der Anmeldung bekannt geben und falls möglich den Privatsphärefilter entsprechend einstellen, damit nicht jeder die persönlichen Informationen sehen kann 2)Nur Freundschaftsanfragen oder Kontaktanfragen bestätigen, wenn man die anfragende Person auch kennt. Viele Anfragen werden auch durch Betrüger und Spammer durchgeführt. 3)Keine Passbilder, Unterschriften und andere Dokumente hochladen, da diese von anderen Personen gespeichert, gedruckt oder anderwertig gebraucht werden könnten. 4)Keine Bilder oder Inhalte einstellen, die sich selbst oder anderen zum Nachteil gereichen könnten. Oft können Bilder nicht mehr gelöscht werden. 5)Gesetzeswidrige Inhalte können zumeist mit einem Melde Button gemeldet und somit bis zur Prüfung offline gestellt werden.