Auflistung der einzelnen Versuche Öl und Wasser Eier und Zähne Lücken im Wasser Das Rennen der Filzstifte Tintenblumen Einzelne Versuche, die zu diesem Themenkomplex passen finden sich auch unter Versuche mit Wasser oder Alles braucht Platz.
Öl und Wasser etwas Speiseöl, etwas Wasser, ein Glas, einen Tropfen Tinte. Fülle in das Glas etwas Speiseöl, danach vorsichtig etwas Wasser! Warte, bis sich beides gesetzt hat. Drücke einen großen Tropfen Tinte darauf! Was geschieht? Welche Flüssigkeit befindet sich oben? Was passiert mit der Tinte? Hast du eine Erklärung dafür? Lösung: Öl und Wasser Im Öl nehmen die Tintentropfen eine Kugelform an. An der Grenzfläche zum Wasser bleiben die Tropfen eine Weile hängen. Langsam arbeiten sie sich durch diese Grenzfläche hindurch. Danach fallen sie in das Wasser und zerplatzen. Die Teilchen des Wassers (die Moleküle) sind sehr kurz. Die Teilchen von Öl bilden ganz lange Ketten. Weil sie so unterschiedlich gestaltet sind, vertragen sich diese Teilchen auch nicht miteinander. Sie lösen sich nicht ineinander auf. Der Tintentropfen ist ähnlich wie das Wasser aufgebaut. Deshalb löst er sich nicht in Öl, aber in Wasser. Gleiches löst sich in Gleichem oder Ähnlichem.
Eier und Zähne ein gekochtes Ei, Zahnpasta, Essig. Reibe die eine Hälfte des Eies mit Zahnpasta ein und lass sie zwei Minuten einwirken! Spüle das Ei danach ab und lege es in Essig ein! Was kannst du beobachten? Was passiert? Lösung: Eier und Zähne An der mit Zahnpasta behandelten Stelle bilden sich viel weniger Bläschen als an den übrigen Stellen. Essig ist eine Säure und löst die Eierschale auf. Die Bläschen weisen darauf hin. Würde man das Ei einen ganzen Tag lang im Essig lassen, würde sich die Schale ganz auflösen. Die Eierschale besteht aus Kalk, wie auch unsere Zähne. Die Zahnpasta bildet einen Schutzfilm und verhindert/verzögert so das Auflösen der Kalkschale.
Lücken im Wasser Zucker, eine Tasse voll mit warmem Wasser, einen Teelöffel. Fülle die Tasse randvoll mit Wasser! Lass langsam einen Teelöffel Zucker in das Wasser rutschen. Wenn du wartest, bis die vorherige Menge sich aufgelöst hat, kannst du den nächsten Löffel Zucker dazu geben. Wie kann das gehen? Lösung: Lücken im Wasser Das Glas geht nicht über, obwohl immer noch ein Löffel Zucker hineinkommt. Die Teilchen des Zuckers, der sich im Wasser auflöst, setzen sich zwischen die Teilchen des Wassers. Da sind noch Plätze frei. So brauchen Zucker und Wasser nicht mehr Platz als das Wasser allein.
Das Rennen der Filzstifte verschiedene Filzstifte, einen Kaffeefilter oder Löschpapier, ein Glas mit etwas Wasser. Male mit Filzstiften, die du untersuchen willst, dicke Punkte etwa 1 bis 2 cm vom Rand entfernt auf das Löschpapier bzw. auf den Kaffeefilter! Tauche den Rand des Papiers so ins Wasser, dass die Farbpunkte selbst gerade noch über der Wasseroberfläche sind. Was kannst du beobachten? Was passiert? Lösung: Das Rennen der Filzstifte Es werden plötzlich viele Farben sichtbar. Warum: Die Farbpunkte werden in ihre Bestandteile, in verschiedene Farben, getrennt. Das Wasser wird vom Papier aufgesaugt und weiter transportiert. Dabei verdünnt es die Filzstiftfarbe und nimmt sie auf seinem Weg mit. Es verdunstet immer mehr Wasser und ein Teil der Farbe bleibt am Papier wieder hängen. Die einzelnen Farben sind verschieden leicht vom Wasser zu transportieren, also können sie verschieden weit mitgenommen werden. Am Ende bildet jede Farbe einen Streifen auf dem Papier.
Tintenblumen einen weißen Teller, Wasser, farbige Tinte (3 Farben), 3 Zuckerwürfel. Fülle den Teller mit Wasser (nicht ganz voll). Gib auf jedes Zuckerstück ein paar Tropfen Tinte und stelle die Zuckerwürfel in die Mitte des Tellers. Was kannst du beobachten? Was passiert? Lösung: Tintenblumen Die Zuckerwürfel lösen sich langsam auf. Die Tinte verteilt sich im Wasser und es entsteht ein buntes Muster. Zucker und Tinte lösen sich im Wasser unterschiedlich schnell auf. Der Zucker löst sich schneller auf und wird für unser Auge unsichtbar dabei nimmt er die Tinte sozusagen huckepack und verteilt sie im Wasser.