Landschaftspläne in Europa Workshop ,

Ähnliche Dokumente
Birnenleben - Internationaler Streuobstkongress. Fachblock III: Raumordnung, Architektur und Kulturlandschaft- Widerspruch oder Symbiose?

Regionales Entwicklungskonzept S-Bahn Pinzgau

Kuhmilcherzeugung und -verwendung 2015

Vorbehaltsflächen für Wohnen

Landschaftsqualität aus Sicht der Raumplanung

Gemeinde-Selbstverwaltung

Klimaschutz und Raumplanung Raumplanung: Definition, Kompetenzen, Instrumente

Der Gemeinderat der Marktgemeinde SEIBERSDORF beschliesst nach Erörterung der eingelangten Stellungnahmen folgende. Leitbild

Ermittlung der Honorarzonen gem. HOAI 2013

Grün- und Freiräume in der Stadt

Raumplanung als öffentliche Aufgabe. Teil 1. Territoriale Gliederung. Einleitung. Akteure. Raum. Europa. Europäische Union. Bund. Österreich.

weekend MAGAZIN Wien 2016

Die Erstellung eines Örtlichen Entwicklungskonzeptes

Windkraft. Raum- und Regionalplanung. aus Sicht der. Das ÖIR. Unsere Schwerpunkte. Gregori Stanzer. Krieglach, 23. Mai 2014.

Raumplanerische Instrumente und Strategien für eine nachhaltige energiesparende Siedlungsentwicklung

Raumplanung und Klimawandelanpassung

Rechtsgrundlagen der Raumordnung in Österreich

Durchschnittspreise Objektkategorie/Bundesland Durchschnitt Durchschnitt BAUGRUNDSTüCKE. Veränderung %

Gemeinde Söding Söding, Schulplatz 1, Tel /6130, Fax 03137/ Bezirk Voitsberg,

Umgebungslärm-Aktionsplan Österreich Teil A2 Zusammenfassende Darstellung der Daten

Kommunale Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Überblick und Rahmenbedingungen

Niedersächsisches Ministerium für f r Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Generali-Geldstudie 2010

MERKBLATT ZUR UMSTELLUNG VON HEIZÖL LEICHT AUF HEIZÖL EXTRALEICHT. Gesetzeslage für private Anlagen

ALPENKONVENTION. Das Durchführungsprotokoll Bodenschutz. LFI-Hotel / Linz 29. September 2016

Reinigung aktuell. Wien, Juli Nr. 7/8 Auflage: SB: Simacek Ursula. Seite: 1/1

Voranschreitender Bodenverbrauch landwirtschaftlicher Nutzflächen. Mag. Martin Längauer ÖGAUR-Herbsttagung

Kompensation im Wald. Lutz Franke. Rechtliche Rahmenbedingungen und Grundsätze für die Anerkennung von Kompensationsmaßnahmen in NRW

ÖRTLICHES RAUMORDNUNGSKONZEPT KAUNS 1. Fortschreibung

STADTGEMEINDE TRAISMAUER

Kurzstudie Wirtschaftsfaktor Radfahren Volkswirtschaftliche Auswirkungen des Radverkehrs 28. April 2009

I. Bundesgesetzliche Einrichtungen

Frauen in der Spitzenpolitik in Österreich

Flächenbelegung durch Energiepflanzenanbau in Schleswig-Holstein

Energiepflanzenanbau in Niedersachsen aus regionaler Sicht: Wechselwirkungen mit anderen Raumnutzungen

Aufbau, Aufgaben, Zusammensetzung und Organisation des Regionalen Planungsverbands Südostoberbayern

Herzlich Willkommen. Bürgerbeteiligung und Raummanagement Ortsteilgespräche in der Marktgemeinde Stainz

Landschaftsbild im Windenergie-Erlass

Leitlinien Eichstetten Lebensplatz Dorf Zukunftsorientiertes Wohnen Arbeiten - Erholen

Örtliche Hochwasserschutzkonzepte/ Starkregen Was können Kommunen tun?

BAHNHOFSMEDIEN SeRIeN BaHNHOFSPLaKaTe

Das örtliche Entwicklungskonzept Der Fahrplan der Siedlungsentwicklung für die nächsten 20 Jahre

Erstellung überörtlicher Raumpläne

Windkraft in der Planungsregion Landshut

Österreichische Schischulgesetze

ERLÄUTERUNG ZU DER GEPLANTEN ÄNDERUNG:

Verantwortung der Kommunen für den Hochwasserschutz

Landschaftsrahmenplan

Regionale Dimension der Integration Fachtagung: Land.Stadt.Vielfalt. Von der Migration zur Integration IUFE

Zur inhaltlichen Abgrenzung der unterschiedlichen Bewertungsbereiche können die nachfolgenden Leitfragen herangezogen werden.

BIOTOP KARTIERUNG BAYERN

Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms für den Landkreis Hameln-Pyrmont. Öffentliche Bekanntmachung der allgemeinen Planungsabsichten

Angehörige. barrierefrei, Barrierefreiheit. Angehörige sind meistens Verwandte. Zum Beispiel: Eltern Kinder Großeltern Enkel

Zunehmende Naturgefahren Höhere Anforderungen an die Planung

HausgehilfInnen ohne Kochen. Werte für 2015 und 2016 gb DLS gb DLS gb DLS gb DLS gb DLS gb DLS gb DLS gb DLS gb DLS Bundesland

Stand: Siehe auch Blätter Nr. E.5 / F.2 / F.3 / F.4 / F.10 / I.1. Dienststelle für Wald und Landschaft

Großprojekte und Regionalplanung verfreundete Partner? Andreas Hacker Stadt-Umland-Management Wien/Niederösterreich

Flächeninanspruchnahme

Naturschutzgesetz Baden-Württemberg

Monarchie zur Republik wurde. Oktober 1918 österreichischen Abgeordnetenhauses deutsch österreichischen Staat Regierungsgeschäften.

Raumentwicklungsstrategien zur Bewältigung des demographischen Wandels und zur Sicherung der regionalen Daseinsvorsorge

Mitgliederdaten Burgenland

Veröffentlichung. Leitfibel vorbeugender Hochwasserschutz Hrsg. Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

MAGISTRAT DER STADT WIENER NEUSTADT. Änderung des Örtlichen Raumordnungsprogrammes (Flächenwidmungsplan) Neudarstellung 2016/2. Erläuterungsbericht

Vereinbarung zur Vermeidung von Tragetaschen

Generali Geldstudie 2016

Schleswig-Holstein Der echte Norden

Zelten und Biwakieren in Österreichs Bergen eine Übersicht rechtlicher Rahmenbedingungen

Umweltaspekte des Flächenmanagements

Aspekte forstlicher Raumplanung. Gottfried Diwold Amt der Oö. Landesregierung Abteilung Land- und Forstwirtschaft

Information über Hochwasser und Gefahrenzonenplan aus Sicht der Raumplanung

Sechster Österreichischer Kreativwirtschaftsbericht

Pflanzenschutzmittel und Grundwasser aus der Sicht des Lebensministeriums

Gewerbliche Arbeitskräfteüberlassung in Österreich im Jahr 2013

LANDSCHAFTSKONTO UMSETZUNGSLEITFADEN ETABLIERUNG DES LANDSCHAFTSKONTOS ALS STRATEGISCHEN MODELLANSATZ

REGIONALES ENTWICKLUNGSPROGRAMM REGION OBERSTEIERMARK OST

Raumplanung und Energieverbrauch

Der Fragebogen.

Möglichkeiten und Grenzen der Regionalplanung für die Windenergienutzung Bericht aus der aktuellen Rechtsprechung

Der Landtag von Niederösterreich hat am... beschlossen: NÖ Kulturflächenschutzgesetz 2007 (NÖ KFlSchG) 1 Ziel

Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen

Großräumig übergreifender Biotopverbund. in der Landschaftsrahmenund Regionalplanung

Kulturlandschaft und Raumordnungsplanung

Generali Geldstudie 2015

Who cares? Herausforderungen im Pflegebereich und aktuelle Entwicklungen

Die Wahl der optimalen Rechtsform bei einer Gemeindekooperation am Beispiel einer gemeinsamen Bauverwaltung und eines gemeinsamen Gewerbeparks

Der neue Einheitswert

KREMS.bewegen. Raumordnungsprogramm

Austrian Energy Agency

Raumplanung und Wasserwirtschaft

FORSCHUNGSTELEGRAMM 04/2008

Die wirtschaftliche Bedeutung. Pressegespräch Eisenstadt, 15. Februar 2016

Umsetzung der Hessischen Biodiversitätsstrategie

Transkript:

Landschaftspläne in Europa Workshop 17.-20.9.2008, Vilm Landschaftspläne in Österreich DI Thomas Knoll Knoll Planung & Beratung ZT Geschäftsführer der ÖGLA (Öst. Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur)

Situation in Österreich Landschaftsplanung in Österreich nicht in einem eigenen Gesetz verankert Bundes und Landesgesetze im Wirkungskreis sind zu beachten Bund Forstwesen Wasserwirtschaft Bundesstrassenplanung, Eisenbahnwesen Denkmalschutz Landesebene Raumplanungs- und Raumordnungsgesetz Naturschutzgesetz

Situation in Österreich Aufteilung auf 9 Bundesländer landschaftsplanerische Instrumente auf örtlicher Ebene z.b. in: Salzburg (Freiraumkonzept, Landschaftspflegeplan) Niederösterreich (Landschaftskonzept) Oberösterreich (Landschaftspflegeplan, Grünlandkonzept) Kärnten (Landschaftspflegeplan) Tirol (Naturpflegeplan) Steiermark (Landschaftsrahmenplan, Landschaftspflegeplan)

Ziele Raumordnungsgesetz NÖ Generelle Ziele: Vorrang überörtlicher Interessen Ressourcenschonung, nachhaltige Nutzbarkeit, sparsame Verwendung Energie Sicherung Gebiete mit Standorteignung Bedacht auf Verkehrsauswirkung Erhaltung u. Verbesserung Landschaftsbild Freier Zugang zu Wäldern, Bergen, Gewässern und schonende Erschließung Unterstützung Nationalparks Vermeidung von Gefahren

Ziele Raumordnungsgesetz NÖ Besondere Ziele überörtliche RO: Versorgung mit techn. und soz. Einrichtungen Maßnahmen zur Unterstützung wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklung Gewährleistung Ver- und Entsorgung Abstimmung Verkehrserfordernisse Sicherung reg. Siedlungsstrukturen und typischer Landschaftselemente Abstimmung Materialabbau auf Bedarf

Ziele Raumordnungsgesetz NÖ Besondere Ziele örtliche RO: Planung Siedlungsentwicklung im Anschluss an Ortsbereiche Flächensparende, verdichtete Siedungsstruktur Sicherung und Entwicklung Ortskerne Klare Abgrenzung Ortsbereiche Sicherstellung Wasserversorgung/Abwasserentsorgung Sicherstellung räuml. Vorraussetzung für örtl. Wirtschaft sparsame Verwendung von für Land- und Forstwirtschaft geeigneter Böden Netz verschiedenartiger Spiel- und Freiräume..

Ablauf Planungsprozess NÖ Grundlagen Grundlagenerhebung mit landschaftsplanerischen Details Analyse Stärken - Schwächen Landschaftskonzept Fachliche Entscheidungsgrundlage Örtliches Entwicklungskonzept Rechtlich verordnet, sieht Gemeindeentwicklung der nächsten 10-15 Jahre vor Flächenwidmungsplan Rechtlich verordnet, parzellenscharf

Inhalte Landschaftskonzept Rechtliche Rahmenbedingungen Naturräumliche Beschreibung Naturräumliche Grundlagen Landschaftscharakter Raumnutzung außerhalb des Siedlungsgebietes ( Siedlungsrelevante Freiräume. Naherholung, kleinklimatisch relevante Strukturen etc.) Siedlungsstruktur Naturräumliche Analyse (Stärken Schwächen) Naturräumliches Leitbild Ziel- und Maßnahmenkonzept

Beispiele Regionales Landschaftskonzept: Neusiedler See West (1994) Landschaftsrahmenplanung: Wulkatal (1990) Wien-Nordost (1990) Landschaftsplan: Amstetten (1998) Bad Waltersdorf (2003) Gurgltal (2004) Landschaftskonzept Oberneukirchen (1994) Kremsmünster (1994) Gföhl 1997) Breitenau (2007) Hohe Wand (2008) Freiraumkonzept Westlliches Bregenz (2001) Stadtentwicklungsgebiet Mais, Wien (2002)

Anhang Rechtliche Verankerung der Landschaftsplanung in den Bundesländern

Burgenland ROG (1969): kein Instrument der Landschaftsplanung angeführt NSchG (1990): keine Landschaftsrahmenpläne oder Landschaftspflegepläne verankert Instrument Landesentwicklungsprogramm Regionales Entwicklungsprogramm Regionales Entwicklungskonzept Flächenwidmungsplan Räumlicher Bezug Landesweit regional Regional örtlich

Wien BAUORDNUNG (1998): beinhaltet die Landschafts- und Freiraumplanung nicht ausdrücklich NSchG (1998): Der 15 beinhaltet ein Arten- und Biotopschutzprogramm und den Begriff des landschaftspflegerischen Begleitplanes im 20. Raumplanung Naturschutz Instrument Stadtentwicklungsplan ( Grünraum Auszug aus dem längerfristigen Leitbild) ersetzt in Wien das Landschaftsprogramm Landschaftsrahmenplan Landschaftsplan Grünordnungsplan Landschaftspflegerische Begleitplanung Räumlicher Bezug Überörtliche Raumplanung Überörtlicher Bezug Örtlicher Bezug Örtlicher Bezug Objektplanungsebene

Niederösterreich ROG (1976): Seit 1.1.1996 ist die Erstellung eines Landschaftskonzepts anlässlich der Erstellung eines örtlichen Raumordnungsprogrammes verpflichtend. Der Begriff des Landschaftskonzepts ist im 1 Abs. 10 definiert. NSchG: Spezifische Instrumente der Landschaftsplanung sind bislang nicht verankert. Auf freiwilliger Basis wurden zahlreiche Projekte durchgeführt.

Oberösterreich ROG (1994): im Text- und Planteil des Örtlichen Entwicklungskonzeptes sind bestimmte Aussagen die Landschaft betreffend zu machen: Die natürlichen Voraussetzungen und Umweltbedingungen unter besonderer Berücksichtigung von ökologisch wertvollen Gebieten, Gebiet mit besonderer Eignung für die landwirtschaftliche Nutzung, Neuaufforstungsgebiete sowie Freiund Erholungsflächen Die räumliche und funktionelle Gliederung des Baulandes im Hinblick auf künftige Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung einschließlich der Festlegung von Vorrangflächen des Baulandes und des Grünlandes Die Sicherung eines wirksamen Landschafts- und Umweltschutzes Instrument Raumplanung Naturschutz Landschaftsrahmenplan Naturschutzrahmenplan Landschaftspflegepläne

Steiermark ROG (1974): Es ist kein Instrument der Landschaftsplanung ausdrücklich angeführt. Querbezüge zur Landschaftsplanung finden sich in verschiedenen Paragraphen (z.b. 3 Abs. 2; 3 Abs. 3, 4, 9, ). Laut 21 Abs. 5 ist die Erstellung von Sachbereichskonzepten möglich, die mit einer Zweidrittelmehrheit vom Gemeinderat zu beschließen sind. NSchG (1976): Es sind Landschaftsrahmenpläne ( 2 Abs. 3) und Landschaftspflegepläne ( 31) verankert. Raumplanung Naturschutz Überörtliche Entwicklungsprogramm für Natur- und Landschaftspflege (1985) Freiraumkonzept Regionales Sachprogramm Naherholungsraum Örtliche Instrumente Landschaftskonzept ( Freilandleitbild ) Instrumente Landschaftspflegeplan Landschaftspflegeplan Räumlicher Bezug Landesweit Regional Regional Raumbezug Gemeindegebiet Raumbezug Landesweit oder regional Regional oder lokal

Salzburg ROG (v. 1998): Das Freiraumkonzept ist als Teil des räumlichen Entwicklungskonzepts der Gemeinden definitiv angeführt. Indirekt beinhaltet es jedoch zahlreiche Bestimmungen, die im Rahmen von landschaftsplanerischen Arbeiten zur Zielerreichung eingesetzt werden können bzw. für deren Umsetzung landschaftsplanerische Fachbeiträge notwenig sind (wären). NSchG (v. 1999): Landschaftspflege- und Detailpläne ( 35) sind als Instrumente der Landschaftsplanung angeführt.

Überörtliche Räumlicher Bezug Raumplanung Landesentwicklungsprogramm 1994 (LEP 1994) Sachprogramm Siedlungsentwicklung und Betriebsstandorte im Salzburger Zentralraum Sachprogramm generell Landesweit Zentralraum (seit 1995) Landesweit oder Landesteile Sachprogramm Golf Landesweit (seit 1998) Sachprogramme u.a.: Überörtliche Siedlungsgrenzen Landschafts- und Freiraumnutzung Rohstoffsicherung Natur und Umwelt: o Renaturierung und Restrukturierung o Landwirtschaftliche Vorrangzonen Kulturlandfunktionskartierung Geplant lt. LEP 1994 Erstellung nicht absehbar o Bodenschutz o Sport-, Freizeit- und Naherholungsanlagen Naturschutz Regionalprogramme Örtliche Instrumente Freiraumkonzept als Teil des räumlichen Entwicklungskonzeptes Instrumente Landschaftspflegeplan und Detailplan Landschaftspflegerischer Begleitplan Regional Raumbezug Lokal Raumbezug Lokal und/oder projektbezogen projektbezogen

Tirol ROG (1997): es gibt einige Anknüpfungspunkte zur Landschaftsplanung, für die Überörtliche Raumordnung in 1 Abs. 2 lit. b+c (Aufgaben und Ziele), 7 Abs. 1 lit. a (Raumordnungsprogramme) und 27 Abs. 2 lit. g, h + i (Aufgaben und Ziele der örtlichen Raumordnung) TROG 1997. Weiters sind die nach 30 des Tiroler Naturschutzgesetzes vorgesehenen Naturpflegepläne als Raumordnungsprogramme zu erlassen. NSchG (1997): Landschaftspflegepläne nach 17 sowie die Naturinventare- bzw. pflegepläne sind

Tirol Raumplanung Instrument Raumordnungsprogramm für die Festlegung überörtlicher landwirtschaftlicher Freihaltegebiete Raumordnungsprogramm für die Festlegung überörtlicher Grünzonen (für die Erhaltung der landwirtschaftlichen Flächen, der Erholungsfunktion, der ökologischen Ausgleichfunktion und der Landschaftsbildfunktion) Örtliches Raumordnungskonzept Freiraumteil daraus abgeleitet auf freiwilliger Basis Freiraumleitbild bzw. Freiraumkonzept Räumlicher Bezug Regional (Kleinregionen) Regional (Kleinregionen) Lokal Naturschutz Landschaftspflegerische Begleitpläne Lokal Naturpflegepläne Regional in den Schutzgebieten nach den 10, 11, 13, 20 und 21 Tiroler Naturschutzgesetz 1997

Vorarlberg ROG: Aspekte der Landschaftsplanung in 2 der Raumplanungsziele berücksichtigt. 11 sieht die Erstellung von räumlichen Entwicklungskonzepten für die Gemeinden auf freiwilliger, aber auch vom Land geförderter Basis vor. NSchG (1997): 5 sieht alle drei Jahre die Erstellung eines Berichts über den Zustand der Entwicklung von Natur und Landschaft vor. 6 regelt die Erstellung von Inventaren von Natur- und Landschaftsräumen durch Landesregierung unter Einbeziehung der Gemeinden. In 7 ist festgehalten, dass die Gemeinden ein räumliches Entwicklungskonzept für das jeweilige Gemeindegebiet erstellen kann. Instrument Raumplanung Landschaftskonzepte Freiraumplanung Naturschutz Natur- und Landschafbericht Inventare v. Natur- und Landschaftsräumen (Biotopinventar Vorarlberg) Entwicklungskonzepte

Kärnten Raumplanung Naturschutz Instrument Regionales Entwicklungskonzept Örtliches Entwicklungskonzept Raumverträglichkeitsprüfung Landschaftspflegeplan Landschaftspläne Kärntner Naturschutzprogramm (N.A.B.L.) Räumlicher Bezug Regional Kommunal Lokal Regional oder kommunal Kommunal