TEI Text Encoding Initiative 06 G. Görz, J. Schneeberger, mit S. Preibusch, R. Hegewald Lehrstuhl Informatik 8 (KI) goerz@informatik.uni-erlangen.de! josef.schneeberger@fh-deggendorf.de! 1 Digitale Editionen Editionsphilologie: Historisch-kritische Editionen v.a. auf Textausgaben bezogen Dogmen der Buchkultur Spezieller Textbegriff (19.Jh., Lachmann ) Textwiedergabe in reinster Form Rekonstruktion der Urfassung Änderung des Mediums hat Auswirkungen Inhalte, Ziele, Konzeptionen, Begriffe Repräsentation statt Reproduktion Originalität wird relativ Text ist Konstrukt 2
Digitale Editionen Literaturhinweise (über Webseite zugänglich) P. Sahle: Digitale Edition (historischer Quellen) Einige Thesen P.Sahle: Digitales Archiv Digitale Edition. Anmerkungen zur Begriffsklärung S. Glauch: Neue Medien alte Texte? Robinson, Unsworth, Crane, Stella 3 Klassische Aufgaben für digitale Editionen (B. Ries nach W. Ott, Tübingen) 1. Sammlung und vorläufige Zusammenstellung der Textzeugen 2. Kollationierung (Textzeugen-Vergleich) 3. Auswertung des Kollationsergebnisses (Genealogie; endgültige Zusammenstellung der editionsrelevanten Textzeugen; Lesartenauswahl) 4. Herstellung des Editionstextes (kritische Konstitution und Anlage eines Arbeitsmanuskriptes) 5. Zusammenstellung der Apparate (Arbeitsmanuskripte) 6. Erschließung durch Register (Arbeitsmanuskripte) 7. Erstellung des Publikationsmanuskriptes (Resultat der Fortschreibung der Arbeitsmanuskripte 4, 5, 6) 8. Publikation von Editionstext, Apparaten, Registern 4
TEI: Text Encoding Initiative Internationale Initiative (ACL, ALLC, ACH) Ziel: Generische Richtlinien zur Darstellung von heterogenen Texten (primär) in digitaler Form Fokus: Welche Textmerkmale sollen wie codiert und (plattformunabhängig) repräsentiert werden? Basis: XML (früher SGML), Multimedia-Technik Ziele ( Guidelines ) Guidance for individual or local practice in text creation and data capture Support for data interchange Support of application-independent local processing 5 6
TEI Guidelines bieten ein Codierungsschema mittels einer Auszeichnungssprache Elemente und Attribute voller Tag set ca. 500 Elemente modular (textsortenspezifisch): Definition mehrerer DTDs mit gemeinsamem Kern (Tag sets: core, base, additional, auxiliary) erweiterbar Aktuelle Version: P5, XML-basiert P4: XML und SGML, P3 : SGML Guidelines 2007: Umfang 1325 Seiten 7 Warum und wie codieren wir Texte? Nach: S. Rahtz et al., Univ. of Oxford Grundlegende Auswahlen und Entscheidungen 1. Was ist Auszeichnung ( Markup )? What s in a text? Auszeichnungsarten 2. XML, TEI, etc. Vorlage: Using TEI: Workshop for Taiwan, 27-28 March 2009 8
What s in a text? 9 Wo ist der Text? In der Form der Schriftzeichen und im Layout? Im Original, von dem die aktuelle Kopie abstammt? In den Geschichten, die wir (hinein-) lesen? Oder in den Intentionen der Autoren? Ein Text ist eine Abstraktion, die von einer oder für eine Gemeinschaft von Lesern geschaffen wurde. Auszeichnung codiert solche Abstraktionen und macht sie konkret. 10
Codierung von Texten Texte sind mehr als Folgen codierter Glyphen: sie haben Struktur und Inhalt sie haben auch mehrere Lesarten Codierung oder Auszeichnung ist ein Verfahren, dies explizit zu machen Nur, was explizit ist, kann zuverlässig verarbeitet werden. 11 Was ist die Pointe der Auszeichnung? Am Anfang gab es prozedurale Auszeichnung: RED INK ON; print balance; RED INK OFF die zur deskriptiven verallgemeinert wurde: <balance type='overdrawn'>some numbers</balance> auch als Codierung oder Annotation bezeichnet. Deskriptive Auszeichnung unterstützt die Wiederverwendung von Daten durch Explizit-machen (für Maschinen), was (für Personen) implizit ist, und durch Anreicherung mittels mehrfacher Annotationen. Verwendbarkeit desselben Materials in unterschiedlichen Formaten, Kontexten, und für verschiedene Nutzer. 12
Trennung von Form und Inhalt Deskriptive Auszeichnung Auszeichnung als wissenschaftliche Aktivität Mit der Entscheidung, welche Auszeichnung angewandt werden soll, wie diese das Original repräsentiert, übernimmt man Aufgaben eines Herausgebers Es gibt (so gut wie) keine neutrale Auszeichnung es wird immer eine Interpretation vorgenommen 13 Trennung von Form und Inhalt (Forts.) Auszeichnung als wissenschaftliche Aktivität Auszeichnung kann bei der Beantwortung von Forschungsfragen unterstützen, und die Entscheidung über die zu ihrer Ermöglichung benötigte Auszeichnung kann selbst eine Forschungstätigkeit sein Vor der Codierung ist eine detaillierte Dokumentenanalyse erforderlich, damit die resultierende Auszeichnung nützlich wird 14
Was erfasst die Auszeichnung? Vergleiche mit - welche Merkmale? - warum? - Verlässlichkeit? - Ressourcen? 15 Extrem feinkörnige Auszeichnung mit SGML beim Digitalen Beowulf 16
XML, TEI, etc. Die TEI bietet einen einzelsprach-unabhängigen Rahmen zur Definition von Auszeichnungssprachen eine sehr einfache konsens-basierte Weise zur Organisation und Strukturierung textueller (und anderer) Ressourcen...... die in sehr spezialisierten und idiosynkratischen Formen angereichert und personalisiert werden können eine sehr reichhaltige Bibliothek vorhandener spezialisierter Komponenten 17 XML, TEI, etc. Die TEI bietet einen integrierten Satz von standardisierten Stylesheets zur Erzeugung von Schemata und von Dokumentation in verschiedenen Sprachen und Formaten eine große und aktive Benutzgruppe, die sich im Sinn des Open Source Gedankens versteht 18
Der Horizont intelligenter Auszeichnung Schon in der originalen Perspektive der TEI gibt es grundlegende strukturelle und funktionale Komponenten Diplomatische Transkription, Bilder, Annotation Links, Korrespondenz, (paarweiser) Abgleich Auszeichnung für Daten-Objekte wie Kalenderdaten, Uhrzeiten, Orte, Personen, Ereignisse ( named entity recognition ) meta-textuelle Annotationen (Korrektur, Löschung, etc.) Linguistische Analyse auf allen Ebenen Kontext-Metadaten aller Arten, etc. etc. Ist es möglich, alle möglichen Arten von Auszeichnungen enzyklopädisch einzuschränken? 19 Gründe für den Ansatz der Definition eines allgemeinen Rahmens Wiederverwendbarkeit von Ressourcen, auch mit neuen Zwecken Modulare Software-Entwicklung Geringere Ausbildungskosten Frequently Answered Questions allgemeine technische Lösungen für verschiedene Anwendungsgebiete Die TEI wurde so entworfen, dass sie multiple Sichten auf dieselbe Ressource ermöglicht 20
Vorteile der TEI Echte Open Source Lizenz; sichtbare Entwicklung auf Sourceforge Architektur revidiert, um Erweiterung und Integration mit anderen Systemen zu erleichtern Selbstdokumentierend; jede neue Version wird validiert und mit Standardmechanismen ausgeliefert Allgemein verfügbare Verarbeitungswerkzeuge, die zusammen mit den Guidelines verwaltet werden Aktive Entwicklergruppe, Wiki, etc. Testdateien, Exemplare, regelmäßige Aktualisierung... 21 Eine Spezifikationssprache Eine Menge vontei-dokumenten wird durch ein ODD ( One Document Does it all ) beschrieben, welches selbst ein TEI-Dokument ist, das in sich kombiniert: Referenzen auf vorhandene Deklarationen Formale Deklarationen für Elemente und Attribute Dokumentation und Verwendungshinweise Dem liegt zugrunde ein konzeptionelles Modell, das von spezifischen Elementen auf generische Klassen abstrahiert eine modulare Architektur zur Kombination von Mengen von Definitionen 22
Eine Spezifikationssprache (2) Spezifikationen sind verkettbar; Modifikationen werden in ODD geschrieben mit ODD als Input und Output (Werkzeug Roma: eine Schnittstelle hierzu) Unterstützung für viele Schemasprachen (DTD, XML Schema, ISO RELAX NG) In einem TEI ODD kann man... den Definitionsbereich einer Werteliste einschränken Regeln über wechselseitige Abhängigkeiten festlegen Neue Elemente in einem eigenen Namespace einführen (nicht-obligatorische) Child -Elemente entfernen TEI kann andere Namespaces aufnehmen: SVG, MathML, 23 Ein Dokument ist TEI-konform genau dann, wenn es... ein wohlgeformtes XML-Dokument ist gegen ein TEI Schema validiert werden kann, d.h., ein Schema, das aus den TEI Guidelines abgeleitet ist zum TEI Abstract Model konform ist den TEI Namespace (und andere Namespaces, soweit relevant) korrekt benutzt mithilfe einer TEI-konformen ODD-Datei dokumentiert ist, die sich auf die TEI Guidelines bezieht oder wenn es automatisch in ein solches Dokument transformiert werden kann unter Verwendung TEIdefinierter Prozeduren ( TEI-konformierbar ). 24
TEI: Infrastruktur Das TEI-Codierungsschema besteht aus mehreren Modulen diese deklarieren XML-Elemente und ihre Attribute Die Deklaration eines Elements weist es einer (oder mehreren) Modell-Klassen zu Ein anderer Teil deklariert seinen möglichen Inhalt und Attribute durch Referenz auf diese Klassen Diese Indirektion erlaubt Striktheit und Flexibilität Sie macht es leicht, neue Elemente durch Bezugnahme auf existierende Klassen hinzuzufügen oder zu entfernen 25 TEI: Module 26
TEI Grundstruktur 27 TEI Header: Beispiel 28
Wichtige Punkte Marken ( Tags ) für Strukturen hoher Ebenen; Divisions Macrostruktur und globale Attribute Metadaten Mikrostrukturen: unterhalb des Absatzes Begrenzungen wie z.b. für Seiten, Spalten, Zeilen Hervorhebung und Zitierung Herausgeber-Änderungen, z.b. Korrektur, Normalisierung etc. Namen, Zahlen, Kalenderdaten, Adressen... Links und Querverweise Kommentare, Annotation, Indexierung Graphik bibliographische Angaben Wörter und andere Analysen 29 Wichtige Punkte (2) Der TEI Header und Bibliographien Arbeiten mit Faksimiles Namen, Personen und Orte XML-Techniken zum Zugriff auf TEI-Texte Xpath XSL Xquery Hinweis (Diskussionsmodell!): Auszeichnung von Briefen nach TEI P5 http://www.adwmainz.de/fileadmin/ adwmainz/muko_veranstaltungen/ Forum_DM/Briefentwurf.pdf! 30
Auswahl-Präsentation Text Encoding Initiative TEI P5 Lite Modularität der TEI Guidelines Leitlinien auf mehrere TEI Module aufgeteilt Kombination verschiedener Module zu persönlicher Leitlinien-Version Pflichtmodule Grundstrukturen: tei, core genau ein optionales Texttyp-Modul Texttypen: prose, verse, drama, spoken, dictionaries, null bis viele optionale Module z.b.: linking, analysis, textcrit, corpus, figures 32
TEI Lite ist auch nur eine Modulkombination TEI Lite tei, core, header, textstructure, figures, linking, analysis, tagdocs TEI Bare tei, core, header, textstructure TEI with Drama tei, core, header, textstructure, linking, drama TEI for Speech Representation tei, core, header, textstructure, spoken, namesdates, linking, corpus 33 ROMA Online-Tool Werkzeugunterstützung zur persönlichen Modulkombination 34
ROMA Online-Tool (2) 35 ROMA Online-Tool (3) 36
ROMA Online-Tool (4) 37 TEI-Dokument <TEI> <teiheader> <text> <front> </text> </TEI> <body> <back> Metadaten: Dokumentbeschreibung, bibliographische Angaben, Versionsgeschichte Titelseite: Autor, Titel, Vorwort, Widmung Textkörper: der eigentliche Text mit Auszeichnungen Rückseite: Appendizes, Epistel (formaler Aufbau wie front ) </teiheader> </front> </body> </back> 38
Zusammengesetztes TEI- Dokument <TEI> <teiheader>... </teiheader> <text> <front>... </front> <group> <text> <front>... </front> <body>... </body> <back>... </back> </text> <text> <front>... </front> <body>... </body> <back>... </back> </text> </group> ein TEI-Text noch ein TEI-Text <back>... </back> </text> </TEI> 39 TEI: Text-Korpus <teicorpus> <teiheader>... </teiheader> <TEI> <teiheader>... </teiheader> <text>... </text> </TEI> <TEI> <teiheader>... </teiheader> <text>... </text> </TEI> ein TEI- Dokument noch ein TEI-Dokument </teicorpus> 40
TEI-Sprachelemente Auszeichnung des Body : p, div Text besteht aus Absätzen <body> <p>bli</p> <p>bla</p> <p>blo</p> </body> Absätze können gruppiert werden: <body> <div> <p>bli</p> <p>bla</p> </div> <div> <p>blubb</p> <p>blopp</p> </div> </body> Schachtelung und Hierarchie-Ebenen mit @type-attribut <body> <div type="book"> <div type="chapter">... </div> <div type="chapter">... </div> </div> <div type="book"> <div type="chapter"> <div type="section">... </div> <div type="section">... </div> </div> </div> 41 Universalattribute @xml:id @n eindeutiger Schlüssel für Element zusätzlicher oder alternativer Schlüssel für Element mnemonisch oder kanonisch aus bestehender Nomenklatur @xml:lang Sprache des Element-Inhalts @rend Schrifteigenschaften; zunächst ohne Semantik <div rend="italic"> <p rend="gothic">! 42
Überschriften Überschriften: <head> schließende Zeilen: <trailer> <div xml:id="ugt1" n="winter" type="part"> <div xml:id="ugt11" n="1" type="chapter"> <head>mellstock-lane</head> <p>to dwellers in a wood almost every species of tree...</p> <p>...</p> <trailer>end of Chapter 1</trailer> </div> </div> 43 Textstrukturierung nach Texttyp Prosa <div> <head>...</head> <p>...</p> <p>...</p> </div> Poesie: Verszeile und Strophe <lg> <l>...</l> <l>...</l> </lg> Drama: <div type="scene" n="1"> <head>scene I</head> <stage rend="italic">enter Barnardo...</stage> <sp> <speaker>barn</speaker> <l part="y">who's there?</l> </sp> 44
Zitate, direkte Rede und Jargon generisches Zitat: <p> Few dictionary makers are likely to forget Dr. Johnson's description of the lexicographer as <q>a harmless drudge.</q> </p> direkte Rede <p> <q>who-e debel you?</q> he at last said <q>you no speak-e, damme, I kill-e.</q> And so...</p> (wissenschaftliches) Zitat: <quote> Zitat ohne Zueigenmachung: <socalled> Formatierungskodierung über @rend: <q rend="italic"> 45 Listen und Aufzählungen Liste ohne Nummerierung: <list> <head>a short list</head> <item n="1">first item in list.</item> <item n="2">second item in list.</item> <item n="3">third item in list.</item> </list> Glossar: <list type="gloss"> <head>vocabulary</head> <label xml:lang="enm">nu</label> <item>now</item> <label xml:lang="enm">lhude</label> <item>loudly</item> </list>! 46
Einfache Tabellen Tabelle mit Label: <p>einleitender Text zur Tabelle: <table rows="2" cols="4"> <row role="data"> <cell role="label">label für Zeile 1</cell> <cell>spalte 2, Zeile 1</cell> <cell>spalte 3, Zeile 1</cell> <cell>spalte 4, Zeile 1</cell> </row> <row role="data"> <cell role="label">label für Zeile 2</cell> <cell>spalte 2, Zeile 2</cell> <cell>spalte 3, Zeile 2</cell> <cell>spalte 4, Zeile 2</cell> </row> </table> </p> 47 Abbildungen, Illustrationen und Grafiken im Text Grafik ohne Zusatzinformation (mit Positions- und Verweisangabe): <pb n="412"/> <graphic url="graph412.png"/> <pb n="413"/>! Grafikblock mit Titel und Abbildungsbeschreibung: <figure> <graphic url="waldi1.png"/> <head>hund im Schnee</head> <figdesc>waldi vergräbt seinen Knochen im Schnee, den er nach heftigem Schneegestöber leider nicht wiederfindet. </figdesc> </figure>! Hund im Schnee 48
Seiten-, Zeilenumbrüche und allgemeine Grenzpunkte Seitenumbruch: <pb/> Zeilenumbruch: <lb/> Allgemeine Grenzpunkte: <milestone/> Im Normalfall zur Markierung/Trennung sich ändernder Bezugssystem zwischen denen jedoch keine explizite, strukturelle Trennung vorhanden ist. Beispieltext mit Seiten- und Zeilentrennern: <p>i wrote to Moor House and to Cambridge immediately, to say what I had done: fully explaining also why I had thus acted. Diana and <pb ed="ed1" n="475"/> Mary approved the step unreservedly.<lb ed="ed1" n="320"/> Diana announced that she would <pb ed="ed2" n="485"/>just give me time to get over the honeymoon, and then she would come and see me.</p> 49 Orthografische Sätze S-Unit: Trennung in diskrete und identifizierbare Einheiten später: Analyse- und Interpretationsmöglichkeiten <div type="chapter" n="38"> <p> <s n="001">reader, I married him.</s> <s n="002">a quiet wedding we had:</s> </p> </div> 50
@rend Hervorhebung ohne und mit Angabe eines Grundes Schrifteigenschaften; zunächst ohne Semantik <div rend="italic"> <p rend="gothic"> Hervorhebung ohne Angabe eines Grundes und als eigenständiges Element <p>wie aus dem Artikel <hi rend="italic">xyz</hi> ersichtlich...</p> Hervorhebung mit Angabe eines Grundes hervorgehoben: <emph> zu anderen Sprache gehörend: <foreign> Definition, Fußnote: <gloss> <label>, <mentioned>, <term>, <title> 51 Fußnoten und Referenzen Fußnoten, Endnoten, Randbemerkungen: <p>collections are ensembles of distinct entities or objects of any sort. <note place="foot" n="1">we explain below why we use the uncommon term <mentioned>collection</mentioned>... </note> </p> @place: foot, margin, end Einfache Querverweise: Referenz zu anderer Position, optional ist ein Kommentar oder Text: See especially <ref target= #SECTION1">section 1 on page 34</ref>! Zeiger (Pointer) als leeres Element: See especially <ptr target="#section1"/>! 52
Fußnoten und Referenzen (2) Einfache Querverweise: Segment (arbiträr) <seg type="target" xml:id="abcd">...</seg>! Anker <anchor type="bookmark" xml:id="abcd"/>! 53 Spezielle Verweise Element verweist auf seine Interpretation @ana <seg type="sentence" ana="svo">...</seg> Element verweist auf ein korrespondierendes Element @corresp <seg xml:lang="fra" xml:id="fr1" corresp="#en1"> Jean aime Nancy</seg> <seg xml:lang="en" xml:id="en1" corresp="#fr1"> John loves Nancy</seg> Element verweist auf vorhergehendes bzw. nachfolgendes Element @prev bzw. @next <q xml:id="name1" next="#name2">hallo</q> sagt er 54 <q xml:id="name2" prev="#name1">wie geht s</q>!
Bibliografische Angaben Lose Form bibliografischer Elemente: <bibl> <author>mr. T</author> <date>26.08.08</date> </bibl> Mögliche Subelemente von <bibl>: <author>, <biblscope>, <date>, <editor>, <publisher>, <pubplace>, <title> Liste mehrerer bibliografischer Anführungen: <listbibl> 55 Korrekturen»fürcht dich nicht, liebes Kind, bleib bei mir, wenn du alle Arbeit im Haus ordentlich thun willst, so soll dirs gut gehn: nur mußt du recht darauf Acht geben daß dir die Gans nicht fortläuft, und sie fleißig aufschüttelst, daß die Federn fliegen, dann schneit es in der Welt; ich bin die Frau Holle.«Element <corr> enthält korrigierte Form:...nur mußt du recht darauf Acht geben daß <corr resp="#grimm"> du mein Bett gut machst, und es</corr> fleißig aufschüttelst...! Element <sic> enthält nicht korrigierte Form:... <sic> die Gans nicht fortläuft, und sie</sic>... 56
Normalisierung und Auswahl der Codierungsform Element <orig> markiert Text als Original Element <reg> enthält normalisierte Form (z.b. thun zu tun) Element <choice> enthält gruppierte Alternativen <choice> <orig>thun</orig> <reg>tun</reg> </choice> 57 Auslassung, Löschung und Hinzufügung <add> und <del> klar Element <gap> zeigt an, dass Inhalt ausgelassen wurde Element <unclear> enthält nicht transkribierbare Textausschnitte One hundred & twenty good regulars joined to me <unclear> <gap reason="indecipherable"/> <desc>ho23u12s32e?</desc> </unclear> 58
Abkürzungen und deren Erläuterung Abkürzungen...der Vortrag über <abbr>tei</abbr> nimmt <sic>kein</sic> Ende... Abkürzung und Erläuterung als Alternativen <choice> <abbr>z.b.</abbr> <expan>zum Beispiel</expan> </choice> 59 Namen Referencing String (Mischformen möglich): <rs type="person">jón!ór Birgisson</rs> spielte mit <rs type="person">seinen Bandmitgliedern</rs> im <rs type="place">tempodrom Berlin</rs>. Kommst du <rs type="place">hierher</rs>? Namen (nur Nomen oder NP): <name> 60
Datum, Zeit und Zahlen Datum <date when="2008-08-24">24. August 2008</date> <date when="--09">september</date> Zeit @when enthält normalisiertes Format (z.b. ISO 8601) Zahlen <time when="15:15:00"> Viertel nach Drei'en Nachmid'sch </time> <num value="33">xxxiii</num> <num value="cardinal" value="1">one</num> @type: cardinal, percentage, ordinal 61 Formeln, Code, etc. und Adressen Illustratives Bsp.: <eg> Code formaler Sprachen, Programmiersprachen: <code> <ident>, <gi>, <att>, <formula>, <val> Darstellung von XML als Text (es findet keine Interpretation statt): <![CDATA[ <list>...</list> ]]> Adressen <address> <addrline>feriendorf Wieck bei Greifswald</addrLine> <addrline>cichoriusstr. 4, 04318 Leipzig</addrLine> <addrline> <name type="city">leipzig</name>... </addrline> </address> 62
Gestaltungselemente der Titelseite <titlepage rend="roman"> <doctitle> <titlepart type="main"> PARADISE REGAIN'D. A POEM In IV <hi>books</hi>. </titlepart> <titlepart> To which is added <title>samson AGONISTES </title>. </titlepart> </doctitle> <byline>the Author <docauthor>john MILTON</docAuthor> </byline> <docimprint><name>london</name>,printed by <name>j.m.</name> for <name>john Starkey</name> at the <name>mitre</name> in <name>fleetstreet</name>, near <name>temple-bar.</name> </docimprint> <docdate>mdclxxi</docdate> 63 </titlepage> Rückseite Schlusselement: <back> Unterteilung mittels <div> und @type: <back> <div type="appendix">anhangstext</div>... </back> @type-werte: appendix, glossary, notes, bibliography, index, colophon 64
TEI-Header Komplette, bibliografische Beschreibung: <filedesc> Kodierungsbeschreibung von der Quelle zum elektronischen Dokument: <encodingdesc> Nicht-bibliografische Beschreibung (Sprachen, Beitragende, besondere Situationen): <profiledesc> Zusammenfassung der Revisionen: <revisiondesc> <teiheader> <filedesc></filedesc> <encodingdesc></encodingdesc>... </teiheader>! 65 Dateibeschreibung: Titel Information über den Titel eines Werkes (obligatorisch): <titlestmt> Kann folgende Elemente enthalten: <title>, <author>, <sponsor>, <funder>, <principal>, <respstmt> <titlestmt> <title>two stories by Edgar Allen Poe: a machine readable transcription</title> <author>poe, Edgar Allen (1809-1849)</author> <respstmt> <resp>compiled by</resp> <name>james D. Benson</name> </respstmt> </titlestmt> 66
Dateibeschreibung: Auflage, Umfang, Publikation Informationen über die Auflage/Ausgabe: <editionstmt> Beschreibung der Einzelteile des Textes: <edition n="a2"> <respstmt> Beschreibung des Umfangs: <extend>34 bytes</extend> Informationen über die Publikation: <publicationstmt> Kann enthalten: <publisher>, <distributor>, <authority>, <pubplace>, <address>, <idno> (Identifying Number), <availability>, <date> <publicationstmt> <publisher>oxford University Press</publisher> <pubplace>oxford</pubplace> <date>1989</date> <idno type="isbn"> 0-19-254705-5</idno> <availability> <p>copyright 1989, Oxford University Press</p> </availability> </publicationstmt> 67 Dateibeschreibung: Reihe, Notizen, Quellen Informationen zu Reihen (Zuordnung zu Publikation): <seriesstmt> Kann enthalten: <respstmt>, <title>, <idno> Sammlung aller Notizen zum Text: <notesstmt> Quellenbeschreibung: <sourcedesc> Kann enthalten: <bibl>, <biblfull>, <listbibl> <sourcedesc> <bibl> <author>cnn Network News</author> <title>news headlines</title> <date>12 Jun 1989</date> </bibl> </sourcedesc> 68
Codierung Profil/Form Revision Kodierung: <encodingdesc> Kann enthalten: <projectdesc>, <samplingdecl>, <editorialdecl>, <refsdecl>, classdecl> Profil/Form: <profiledesc> Kann enthalten: <creation>, <langusage>, <textclass> Revision: <revisiondesc> enthält: <change when="2007-02-03" who="rh"> Dateiformat verändert </change>! 69