Rückblick und Ausblick

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Transkript:

Rückblick und Ausblick Was wird 2018 kommen? Bruno Kudermann, Senior Product & Relationship Manager, Roadshow Zürich, 25. Oktober 2017

Agenda Mai 2017 neue Betriebszeiten Migration auf ISO 20022 für Banken abgeschlossen oder nicht? Releases Rel. 2017 und Ausblick 2018 Strukturierte Adressen und grenzüberschreitende Zahlungen neue Lösungsansätze Neuerungen für Drittsysteme Webportal als Unterstützung für Banken Seite 2

Mai 2017 neue Betriebszeiten ab Mai 2017 Seite 3

Drei wichtige Ziele der Betriebszeitenverlängerung Teilnehmer können ihren Kunden bessere Verarbeitung am selben Tag anbieten Teilnehmer können Zahlungen später am Tag auslösen zu günstigen Konditionen Die Infrastruktur im Finanzplatz ist länger verfügbar Seite 4

Neue Betriebszeiten erste Erkenntnisse Positives Feedback der Teilnehmer Banken mit Kundenzahlungsverkehr profitieren deutlich Mehr Zeit für interne Kontrollen bei den Teilnehmern (Konto/Compliance) Zuschläge führen dazu, dass der Massenzahlungsverkehr vor 13:00 Uhr verrechnet wird Migration der Zahlungen zugunsten von PostFinance wird durch die neuen Betriebszeiten und das neue Preismodell unterstützt Seite 5

Banken verrechnen Zahlungen später als bisher Aufteilung nach Stunden Bis ca. 13:00 Uhr sind die meisten Zahlungen eingeliefert bzw. verrechnet Seite 6

Banken verrechnen Zahlungen später als bisher Aufteilung nach Monaten Seite 7

Migration auf ISO 20022 für Banken abgeschlossen oder nicht? Seite 8

Migration im Interbankbereich im Plan Sowohl bei den Zahlungseingängen als auch bei den -ausgängen liegen wir exakt im Plan Zahlungseingänge (SIC an Teilnehmer) Zahlungsausgänge (Teilnehmer an SIC) Daten des 09.10.2017 Daten des 09.10.2017 Seite 9

Migration FIN auf ISO 20022 Seite 10

Migration auf ISO 20022 heisst... FIN-Meldungen (z.b. MT103) können nicht mehr verwendet werden die betroffenen Teilnehmer müssen ebenfalls ISO 20022 benutzen ggf. kann eine Konversionslösung den Übergang erleichtern die Datenübertragung kann aber problemlos via SWIFT- Netzwerk erfolgen verwendet wird der SWIFT Service InterAct Seite 11

Releases Rel. 2017 und Ausblick 2018 Strukturierte Adressen und grenzüberschreitende Zahlungen neue Lösungsansätze Seite 12

Release 2017 Auszug Anpassung des XML-Schemas für «pacs.008» Abweisung von Meldungen im SIC-Meldungsstandard (Risikozuschlag für Restanten ca. 14 Tage) Einführung von SWIFT InterAct zur Unterstützung der Migration von FIN auf ISO 20022 Seite 13

ISO-Migration und Crossborderzahlungen Die Schweiz ist Vorreiterin für die Migration mit allen Vorteilen, aber auch mit Herausforderungen bei grenzüberschreitenden Zahlungen SEPA hat nicht den vollen ISO-Datensatz freigegeben Non-SEPA-Zahlungen werden immer noch auf Basis von FIN- Meldungen verarbeitet. Eine Umstellung anderer Systeme ist vorderhand nicht zu erwarten Fazit: Es kann bei voller ISO-Ausprägung und/oder vollstrukturierten ISO-Adressen zu Problemen kommen. (Analog Trunkierung vor Migration in der Schweiz) Die EU-Geldtransferverordnung wäre aber ein guter Grund für vollstrukturierte ISO-Adressen Seite 14

Datenmenge 70 70 16 16 35 2 140 80 35 35 2 35 Seite 15

Lösungsansatz 1: Default Routing für SEPA Default Routing: Ein Teilnehmer sendet die Zahlungsart Kundenzahlung. eurosic/secb wandelt diese sofern möglich in SEPA- Zahlungen um. Vollstrukturierte ISO-Adressen sind gemäss SEPA nicht zugelassen. Wenn Bankkunden vollstrukturierte ISO-Adressen verwenden, wäre dies eine Non-SEPA-Zahlung. Alternative: Bank wandelt diese aufwändig um. Mit Default Routing wird ab November 2017 die vollstrukturierte ISO-Adresse in eine SEPA-kompatible Adresse umgewandelt. Seite 16

Lösungsansatz 1: Default Routing für SEPA Seite 17

Lösungsansatz 2: Vollstrukturierte ISO-Adressen für Non-SEPA-Zahlungen Umwandlung von vollstrukturierten ISO-Adressen in SWIFT- FIN-kompatible F-Optionen Die Prüfung der relativ komplexen Anforderung ist im Gang. Feedback der Teilnehmer ist willkommen Umsetzung geplant für Frühjahr bzw. Sommer 2018 Anpassungen durch die Teilnehmer sind nicht erforderlich Seite 18

Lösungsansatz 2: ISO in F-Option Seite 19

Release 2018 Ausblick SIC/euroSIC Abschaffung von Vorvalutazahlungen Anpassung in den Meldungen und im Bankenstamm aufgrund der QR-Rechnung Anpassungen an Meldungen für Cash Management Leichte Anpassungen bei minisic Abschaffung von CD für Backup und minisic Seite 20

Release 2018 Ausblick SEPA Request for a Recall by the Originator (RRO) Negative & positive response to a RRO Status investigation in case the Originator Bank did not receive an answer to a RRO Negative & positive response to the RRO status investigation Seite 21

Neuerungen für Drittsysteme Seite 22

Drittsysteme Definition und Verwendung Debit Verrechnung Bankomat, PoS & Tankomat Eurex Zahlungsstrom Wertpapier-Leihe via Eurex Repo Zahlungsstrom Wertpapier-Leihe der SNB Secom Zahlungsstrom Börsengeschäfte Terravis Zahlungsstrom Verkauf von Immobilien Seite 23

Mögliche Vorgehensweisen zur Anpassung Opt-In: Banken müssen aktiv erklären, dass sie am jeweiligen Drittsystem teilnehmen wollen. Stammdaten werden dann entsprechend mutiert. Opt-Out: Alle Banken werden durch uns für alle Drittsysteme automatisiert freigeschaltet, darüber informiert und können dann im Anschluss widersprechen, wenn sie nicht am jeweiligen Drittsystem teilnehmen wollen. As-Is: Übernahme Status quo; die Betreiber der Drittsysteme teilen SIC verbindlich mit, welche Teilnehmer dem jeweiligen Drittsystem eine Berechtigung erteilt haben. Auf dieser Basis erfolgt dann die Umstellung der Stammdaten der Teilnehmer. Die Teilnehmer werden per Brief darüber informiert, welche Drittsysteme auf ihr Verrechnungskonto Zugriff haben. Seite 24

Vorgehensweisen Die Umstellung erfolgt «As-IS»; anschliessend erfolgt die (neue) Berechtigung von Drittsystemen im SIC mit «Opt-In» Termin für die Umstellung ist geplant für Februar 2018. Seite 25

Webportal als Unterstützung für Banken Seite 26

Anzeige von Details im Modul RTGS Seite 27

Weitere Optionen Liquiditätsreservation Mutation der Verrechnungsreihenfolge Annullation von Zahlungen Alle Abfragen Nachforschung bis zu 90 Tagen nach Verrechnung Seite 28