Hamburger Rolli-Allianz

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zwischen Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.v. Friedrich-Alfred-Straße 10 47055 Duisburg und Stiftung Allianz für Kinder Dieselstraße 6 8 85774 Unterföhring und Allianz für die Jugend e.v. Nordwest Kapstadtring 2 22297 Hamburg sowie Evangelische Stiftung Alsterdorf Alsterdorfer Markt 4 22297 Hamburg Hamburger Sportbund e.v. Schäferkampsallee 1 20357 Hamburg Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.v. Schäferkampsallee 1 20357 Hamburg unter der Schirmherrschaft der Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen 1

Präambel Grundlegend für dieses Projekt ist der Aufbau einer Struktur zur Bündelung vorhandener Kräfte innerhalb der Kinder- und Jugendförderung hinsichtlich ihrer Mobilität mit dem Rollstuhl. Die Projektpartner werden im Rahmen dieser Vereinbarung den Aufbau und die Entwicklung der Rollstuhlmobilität fördern. Synergieeffekte sollen dabei ausdrücklich genutzt werden. Die drei Initiatoren, der Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.v., die Stiftung Allianz für Kinder und der Verein Allianz für die Jugend e.v. Nordwest streben damit eine Verbreitung der inklusiven Bewegungsangebote sowie einer gleichberechtigen Teilhabe an. Inhalte und Ziele Die Inhalte des Projektes verbinden eine optimale Mobilitätsförderung von Kindern und Jugendlichen mit ihren ersten sportlichen Aktivitäten. Dazu werden im weiteren Verlauf Schnupperkurse diverser Rollstuhlsportarten gezielt angeboten. Zielgruppe sind Schüler und Schülerinnen bis 18 Jahre. Das Angebot richtet sich an alle Hamburger Regelschulen und Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Ziel des Projektes ist es, Kinder- und Jugendliche in ihrer Eigenständigkeit und ihren Mobilitätspotentialen zu fördern, um eine nachhaltige Motivation zur aktiven Teilhabe zu entwickeln. Für alle Kids ohne Behinderung hilft dieses Projekt den Horizont für ein gemeinsames Miteinander zu erweitern. Im Rahmen dieser Begegnungen zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern entstehen intensive Erfahrungen. Damit schafft dieses Projekt inklusive Strukturen. Als gewünschten Nebeneffekt gehen die Projektpartner davon aus, dass die in-volvierten Akteure des organisierten Sports in Hamburg zu einem inklusiven Sport-treiben sensibilisiert werden. Umsetzung Die Umsetzung des Projektes basiert auf dem zwischen den Projektpartnern abgestimmten Konzept des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands (Projektkonzept). 2

1 Leistungen der Projektpartner Aktuelle Projektpartner sind: Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.v. Stiftung Allianz für Kinder und Allianz für die Jugend e.v. Nordwest Evangelische Stiftung Alsterdorf Hamburger Sportbund e.v. Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.v. Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen Weitere potenzielle Unterstützer, hauptsächlich regional aktive Partner, werden angesprochen. Die aktuellen Projektpartner einigen sich einvernehmlich auf die Aufnahme weiterer Unterstützer. Leistungen Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.v. Projektverantwortung, -abwicklung und -koordination Organisation, Durchführung, Anmeldevorgang Abstimmung Termine Bereitstellung und Koordination der Referenten Bereitstellung der Sportgeräte Veranstalter der Sporttage Bereitstellung Informationsmaterialien Dokumentation des Projektes Kommunikation Leistungen Stiftung Allianz für Kinder Finanzierung gemäß Finanzierungsplan (Finanzierungsplan) Öffentlichkeitsarbeit in begrenztem Maße Leistungen Allianz für die Jugend e.v. Finanzierung gemäß Finanzierungsplan (Finanzierungsplan) Organisation der Auftaktveranstaltung Öffentlichkeitsarbeit in begrenztem Maße Leistungen Evangelische Stiftung Alsterdorf Organisation und Durchführung der Train the Trainer -Seminare Bereitstellung der Barakiel Sporthalle Initiator Öffentlichkeitsarbeit 3

Leistungen Hamburger Sportbund e.v. finanzielle Beteiligung für 2017 und 2018 (in 2019 unter Vorbehalt der Zuwendung der Freien und Hansestadt Hamburg) Beratungsleistungen für Vereine und Verbände bei der Einrichtung von inklusiven Sportangeboten Kommunikationsleistungen Leistungen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.v. finanzielle Beteiligung Behindertensportspezifische Beratungsleistungen Kommunikationsleistungen Leistungen Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen Übernahme der Schirmherrschaft für das Projekt Informationen der Behördenleitungen Öffentlichkeitsarbeit 2 Evaluation Es wird eine jährliche Dokumentation und eine Auswertung der Projektmaßnahmen vereinbart. Der Deutscher Rollstuhl-Sportverband bietet der Deutschen Sporthochschule Köln und der Universität Hamburg an, im Rahmen dieses Projektes begleitende wissenschaftliche Untersuchungen (Bachelor- oder Masterarbeiten) durchzuführen. 3 Verschwiegenheit Alle Kooperationspartner sind verpflichtet, sämtliche im Rahmen dieser Projektvereinbarung zugänglich gemachten Daten während und nach Beendigung des Vertragsverhältnisses vertraulich zu behandeln, sie ausschließlich zum Zweck der abgeschlossenen Vereinbarung zu verarbeiten oder zu nutzen, sie nicht an Dritte zu übermitteln und sie nach Abwicklung der Vereinbarung zu löschen, soweit nicht gesetzlich etwas anderes geregelt ist. Der Deutscher Rollstuhl-Sportverband ist ver-pflichtet, die von ihm zur Vertragsdurchführung beauftragten Personen entsprechend schriftlich zu verpflichten. 4 Sonstige Ansprüche und Versteuerung Für die Abrechnung der Reisekosten und Honorare der Lehrpersonen ist der DRS verantwortlich. Zwischen Deutscher Rollstuhl-Sportverband und Allianz wird halbjährlich abgerechnet. 4

5 Kommunikation Allianz für die Jugend e.v. und Evangelische Stiftung Alsterdorf erstellen ein Konzept zur Kommunikation und Organisation des Auftaktes und der Veranstaltung. Die Projektpartner verständigen sich auf mindestens ein Planungs- und Dokumentationstreffen im 4. Quartal des Projektjahres. 6 Status, Beendigung der Kooperation (1) Die Laufzeit dieser Kooperation beginnt am 1. März 2017 und endet mit Abschluss am 28. Februar 2020, ohne dass es einer Kündigung bedarf. (2) Die aktuellen Projektpartner haben im Zuge einer Projektverlängerung ein Erstverhandlungsrecht. Die Verhandlungen zur Projektverlängerung müssen bis zum 30. November 2019 abgeschlossen sein. (3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grunde bleibt unberührt. 7 Verjährung Ansprüche aus dieser Projektvereinbarung müssen von den Parteien innerhalb von einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn geltend gemacht werden, andernfalls sind sie verjährt. 8 Gerichtsstand Liegen die Voraussetzungen für eine Gerichtsstands Vereinbarung gemäß 38 der Zivilprozessordnung vor, so ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten über die Gültigkeit dieses Vertrages und aus diesem Vertragsverhältnis Hamburg. 9 Schriftformenerfordernis, salvatorische Klauseln (1) Diese Projektvereinbarung bedarf der Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt auch für Nebenabreden und nachfolgende Änderungen. Auf das Schriftformerfordernis kann nur durch schriftliche Vereinbarung verzichtet werden. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. (2) Ist eine oder sind mehrere Bestimmungen dieser Kooperation unwirksam, so wird hiervon die Wirksamkeit des übrigen Vertrages nicht berührt. Im Falle der Unwirksamkeit einer Bestimmung dieses Vertrages gilt anstelle der unwirksamen eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die der unwirksamen wirtschaftlich am Nächsten kommt. 10 Ausfertigung der Projektvereinbarung Jede Vertragspartei erhält eine schriftliche Ausfertigung dieser Projektvereinbarung. 5

Hamburg, den 19. Januar 2017 Ulf Mehrens Vorsitzender Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.v. Dr. Markus Nitsche für Stiftung Allianz für Kinder Roya Ahmadi Vorsitzende Allianz für die Jugend e.v. Dr. Thilo von Trott Vorstand Evangelische Stiftung Alsterdorf Ralph Lehnert Geschäftsführer Hamburger Sportbund e.v. Thomas Fromm 1. Vorsitzender Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Hamburg e.v. Ingrid Körner Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen der Freien und Hansestadt Hamburg 6

Projektkonzept Ziel des Projektes Teilhabe von Kindern und Jugendlichen durch Förderung der Rollstuhlmobilität und neuer Aktivitäten mit Rollstuhl. Grundlegend für dieses Projekt ist der Aufbau einer Struktur zur Bündelung vorhandener Kräfte innerhalb der Kinder- und Jugendförderung hinsichtlich ihrer Mobilität mit Rollstuhl. Die Projektpartner werden im Rahmen dieser Vereinbarung den Aufbau und die Entwicklung der Rollstuhlmobilität fördern. Synergieeffekte sollen dabei ausdrücklich genutzt werden. Die Inhalte des Projektes verbinden eine optimale Mobilitätsförderung von Kindern und Jugendlichen mit ihren ersten sportlichen Aktivitäten. Dazu werden im weiteren Verlauf Schnupperkurse diverser Rollstuhlsportarten gezielt angeboten. Zielgruppe sind Schüler und Schülerinnen bis 18 Jahre. Das Angebot richtet sich an alle Hamburger Regelschulen und Schulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf. Ziel des Projektes ist es, Kinder- und Jugendliche in ihrer Eigenständigkeit und ihren Mobilitätspotentialen zu fördern, um eine nachhaltige Motivation zur aktiven Teilhabe zu entwickeln. Für alle Kids ohne Behinderung hilft dieses Projekt, den Horizont für ein gemeinsames Miteinander zu erweitern. Im Rahmen dieser Begegnungen zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern entstehen intensive Erfahrungen. Damit schafft dieses Projekt inklusive Strukturen. Das Projekt ist auf 3 Jahre ausgelegt und beginnt am 20. März 2017. Das Projekt besteht aus vier korrespondierenden Modulen, die in der Folge erläutert werden. Angestrebt wird, dass alle Module jährlich angeboten werden. 7