Checker Can Der Handicap-Check

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Transkript:

46 11004 Didaktische FWU-DVD Checker Can Der Handicap-Check Zwei zusätzliche Fassungen: mit Untertiteln für Hörgeschädigte und mit Audiodeskription für Sehbehinderte

Zur Bedienung Mit den Pfeiltasten der Fernbedienung (DVD-Player) oder der Maus (Computer) können Sie Menüpunkte und Buttons ansteuern und mit der OK-Taste bzw. Mausklick starten. Hauptmenü führt zurück zum Hauptmenü. Um das Arbeitsmaterial zu sichten / auszudrucken, legen Sie die DVD in das Laufwerk Ihres Computers ein und öffnen den Ordner material. Die Datei Inhaltsverzeichnis öffnet die Startseite. Bezug zu Lehrplänen und Bildungsstandards Die vorliegende Produktion greift die Themen geistige Behinderung, Lebenssituation und Teilhabe geistig behinderter Menschen, inklusiver Unterricht und inklusiver Sport auf. Ziel des Films ist es, Berührungsängste zu minimieren und Vorurteile abzubauen und so mehr Toleranz und Verständnis für Menschen mit einer Behinderung zu schaffen. Um den Einsatz im inklusiven oder integrativen Unterricht zu erleichtern, wird der Film in einer Fassung mit Audiodeskription und einer mit Untertiteln angeboten. Die Schülerinnen und Schüler können Aussagen dazu machen, was geistige Behinderung ist, können Ursachen für eine geistige Behinderung benennen und unterscheiden, können Folgen einer geistigen Behinderung für den Alltag der betroffenen Menschen beschreiben und darüber nachdenken, kennen das Down-Syndrom als eine Form der geistigen Behinderung, lernen eine Form des inklusiven Unterrichts kennen und ziehen Vergleiche zur eigenen schulischen Lebenswirklichkeit, kennen die Begriffe Special Olympics und Unified Basketball und können sie erläutern, erfahren, dass nicht jeder alles kann, aber jeder Aufgaben in der Gemeinschaft annehmen kann, erkennen, dass die Verschiedenheit der Menschen normal ist und das Leben bereichern kann, entwickeln Verständnis für Menschen mit geistiger Behinderung, bauen Berührungsängste ab, diskutieren, wo im eigenen Umfeld ein gemeinsamer Alltag für Behinderte schwer ist und benennen Gründe dafür. 2

Zum Inhalt Start über Auswahlmenü Film mit Audiodeskription und Hauptmenü Um Menschen mit Sehbehinderung einen direkten und unkomplizierten Zugang zu der Fassung mit Audiodeskription zu ermöglichen, wird diese Filmfassung über ein Auswahlmenü am Anfang angeboten. Auch als gesprochener Text wird diese Auswahl beschrieben. Alle anderen Nutzer klicken auf Hauptmenü und erhalten Zugang zu allen Filmfassungen und Sequenzen. Der Handicap-Check (Film 25 min) Was ist das eigentlich, eine geistige Behinderung und wie gehen Betroffene damit um? Im Handicap-Check trifft Can Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung und erfährt im Gespräch mit ihnen, was sie gut können und welches Handicap sie haben. Can erklärt die verschiedenen Ursachen für eine geistige Behinderung. Julia hat das Down-Syndrom. Was ist das eigentlich? Auch diese Frage wird gecheckt. Can 3

besucht Philipp an seiner Schule. Philipp ist geistig behindert und liebt Musik. Er findet, er ist ganz normal und erzählt Can von seinen Handicaps, seinen Vorlieben und seinem Schulalltag. Benni ist geistig und körperlich behindert und zeigt Can wie man mit einem Rollstuhl und Kopfsteinpflaster zurechtkommt. Schließlich besucht Can die Grundschule in Igling. Hier lernen Kinder mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam. Wie die Kinder das finden und wie so ein Unterricht aussieht, das erfährt Can im Gespräch. Abschließend begleitet Can die Athleten der Unified Basketball Mannschaft aus Amberg bei einem Wettkampf in München. Der Handicap-Check (Film 25 min) in den Fassungen mit Untertiteln und mit Audiodeskription Weiterhin ist der Einsatz in Grundschulen mit dem Schulprofil Inklusion oder in Grundschulen mit integrativen Klassen intendiert. Dazu dienen die beiden zusätzlichen Fassungen, die den Zugang für Kinder mit Sehbehinderung oder für Hörgeschädigte erleichtern. Auch die Arbeitsblätter bieten unterschiedliche Niveaus, die einen differenzierten Einsatz anregen. Geistige Behinderung (Sequenz 1:40 min) Die Ursachen für eine geistige Behinderung können sehr unterschiedlich sein und lassen sich auch nicht immer ein- 4

deutig bestimmen. Gemeinsam ist eine Schädigung oder Verletzung des Gehirns. Can erklärt im Film, dass es vor, während oder nach der Geburt zu einer Schädigung des Gehirns kommen kann. Was ist das Down-Syndrom? (Sequenz 1:20 min) In der Grundschule Igling hat Can Julia getroffen, ein Mädchen mit Down-Syndrom. Das Down-Syndrom wird als eine Form geistiger Behinderung näher erläutert. Bilder von Menschen mit Down- Syndrom zeigen die charakteristischen Gesichtszüge und Can erklärt typische Handicaps. Der Hochschulabsolvent Pablo Pineda wird kurz vorgestellt. Schön herausgearbeitet wird, dass Menschen mit Down-Syndrom wie alle anderen Menschen auch sehr unterschiedlich sind. Der Filmausschnitt bietet sich als Impuls für Gespräche zum Thema Verschiedenheit an. Hier können die Kinder möglicherweise eigene Erfahrungen mit einbringen. Philipp und sein Handicap (Sequenz 6:10 min) Philipp besucht ein Förderzentrum mit den Förderschwerpunkten Lernen und Geistige Entwicklung. Can trifft ihn dort und bekommt einen Eindruck von Philipps Alltag und seinem Lebensumfeld. Beim Billardspiel erzählt Philipp von seiner Behinderung seinen Handicaps u.a. im Fach Mathematik und seiner Vorliebe für Musik. Can probt mit Philipps Schulband, besucht den Erdkundeunterricht und löst mit Philipp Mathematikaufgaben. Benni und sein Handicap (Sequenz 5:10 min) Benni hat eine geistige und körperliche Behinderung. Er sitzt im Rollstuhl. Zusammen mit seiner Lehrerin Ute drehen Can und Benni erst einmal eine Runde um den See. Dann sprechen sie über seine Behinderung und Lehrerin Ute erklärt was Tetraspastik bedeutet. Can testet beim Ausflug zur Eisdiele, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl unterwegs zu sein. Beim Fahren auf Kopfsteinpflaster ist Benni eindeutig Sieger. Die Filmsequenz regt dazu an, sich in Bennis Situation hineinzuversetzen und thematisiert Hindernisse im Alltag. Auch Berührungsängste und Reaktionen anderer Menschen auf das Anderssein werden offen angesprochen. Deshalb bietet sich dieser Filmausschnitt besonders an, im Gespräch mit den Kindern Verhaltensweisen, Unsicherheiten und Berührungsängste zu reflektieren. 5

Unterricht an der Grundschule Igling (Sequenz 2:40 min) An der Grundschule Igling gibt es eine Klasse für Kinder mit geistiger Behinderung. In den Fächern Sport und Kunst werden Kinder mit und ohne geistige Behinderung gemeinsam unterrichtet. Can besucht Vanessa und Sonja beim gemeinsamen Kunstunterricht. Er erfährt aus der Sicht der Kinder, was sie voneinander lernen. Das Motto lautet, jeder soll in seiner eigenen Geschwindigkeit lernen. Can erklärt, dass Kinder mit geistiger Behinderung in manchen Fächern, z. B. Mathematik, Schwierigkeiten haben und deshalb in der eigenen Klasse lernen. Was ist Unified Basketball? (Sequenz 3:20 min) Unified Basketball ist eine Disziplin bei den Special Olympics Deutschland e.v. ein großer Sportwettbewerb für Athleten mit geistiger Behinderung. Unified Sport gibt es auch in anderen Mannschafts- oder Individualsportarten. Can lernt die Basketballmannschaft aus Amberg kennen, lässt sich zeigen, wie man sicher Körbe trifft und erfährt, dass die Spieler ohne Behinderung Partner heißen und keineswegs alles besser können. 6

Didaktische Hinweise Zielgruppe dieses Films und der dazugehörigen Arbeitsblätter sind vor allem die Klassen 2 bis 4 der Grundschule in den Fächern Sachkunde, Katholische Religion, Evangelische Religion und Ethik. Weiterhin ist der Einsatz in Grundschulen mit dem Schulprofil Inklusion oder in Grundschulen mit integrativen Klassen intendiert. Dazu dienen die beiden zusätzlichen Fassungen, die den Zugang für Kinder mit Sehbehinderung oder für Hörgeschädigte erleichtern. Auch die Arbeitsblätter bieten unterschiedliche Niveaus, die einen differenzierten Einsatz anregen. Zur vertiefenden Erarbeitung oder um differenzierte Schwerpunkte im Unterricht setzen zu können, ist der Handicap-Check zusätzlich in sechs Filmsequenzen gegliedert. Sachinformationen zum Thema geistige Behinderung erfahren die Schüler und Schülerinnen v. a. in den Sequenzen Geistige Behinderung, Was ist das Down-Syndrom? und Was ist Unified Basketball?. Die Fallbeispiele eignen sich besonders zur Förderung der Sozialkompetenz. Die Sequenzen Philipp und sein Handicap, Benni und sein Handicap und Unterricht an der Grundschule Igling liefern Impulse zum Nachdenken über Anderssein. Neben der Verschiedenheit gibt es im Leben der Kinder und Jugendlichen viele Gemeinsamkeiten mit Menschen ohne Behinderung: Sie gehen in die Schule, sie mögen Tiere, sie haben Stärken, Vorlieben und Schwächen. Die Schüler und Schülerinnen erkennen, dass es normal ist, verschieden zu sein und das kann das Leben bereichern. Für jede Sequenz steht ein Arbeitsblatt zur Verfügung, teilweise werden die Inhalte weiterführend vertieft. Ergänzend zum Film liefern auch folgende Internetadressen weiterführende Informationen zum Thema geistige Behinderung und Inklusion: www.blinde-kuh.de, www.leichtesprache.org, und www.aktion-mensch.de. Die ersten vier Arbeitsblätter beziehen sich auf den gesamten Filminhalt. Unterschiedliche Schwierigkeiten der Aufgabenstellungen ermöglichen eine Differenzierung. Die Arbeitsblätter 1 und 2 eignen sich besonders für niedrige Klassenstufen oder als Differenzierungsangebot für Schüler und Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf im Bereich Lernen oder geistige Entwicklung. Hier geht es um die Zuordnung von Bildern. Die Arbeitsblätter 3 (leichtes Niveau) 7

und 4 (schwierig) greifen die drei im Film genannten Checker-Fragen auf. Sie beziehen sich auf die Sachinformationen des Films und erfordern von den Kindern neben Konzentration und Aufmerksamkeit auch eine gute Merkfähigkeit. Das Arbeitsblatt Wieso haben manche Menschen eine geistige Behinderung? (schwierig) gehört zur ersten Filmsequenz. Das Arbeitsblatt greift die Sachinformationen zu den im Film genannten Ursachen für eine Schädigung des Gehirns auf. Arbeitsblatt 6 (schwierig) thematisiert die Inhalte der Sequenz Was ist das Down-Syndrom? und vertieft mit zusätzlichen Sachinformationen das Thema. Auch für ethische Fragestellungen und das Nachdenken zum Umgang mit Behinderungen im Laufe der Zeit regen die Inhalte des Arbeitsblattes an. Die Arbeitsblätter 7 (leichtes Niveau) und 8 (schwierig) beschäftigen sich mit Philipp. Die Schüler und Schülerinnen füllen einen Steckbrief zu Philipp aus und beschäftigen sich so intensiv mit dem Gesehenen und Gesagten. Im Film werden Philipps Schwächen in Mathematik deutlich. Er hat zum Beispiel Schwierigkeiten beim Rechnen mit Geld. Hier bietet sich an, dass die Schüler und Schülerinnen über die Folgen einer geistigen Behinderung im Alltag diskutieren. Was bedeutet das, wenn man nicht gut rechnen lernen kann? Was bedeutet das, wenn man nicht gut lesen lernen kann? Darüber hinaus werden die Kinder aufgefordert, die Integration von behinderten Kindern in den eigenen Schulalltag zu bedenken und gegebenenfalls aktiv begleiten zu können. In den Arbeitsblättern 9 (leichtes Niveau) und 10 (schwierig) geht es um Benni. Beim Ausfüllen des Steckbriefs zu Benni beschäftigen sich die Schüler und Schülerinnen mit dem Fallbeispiel. Auch hier werden sie aufgefordert, die Integration von behinderten Kindern in den eigenen Schulalltag zu bedenken. Mithilfe der Sequenz Unterricht an der Grundschule Igling und dem dem dazugehörigen Arbeitsblatt 11 (schwierig) lernen die Schüler und Schülerinnen ein Modell des inklusiven Unterrichts kennen. Hier bietet sich an, mit den Schülern und Schülerinnen über die Situation an der eigenen Schule zu sprechen. Gibt es Kinder mit einem besonderen Handicap? Welche Unterstützung brauchen die Kinder? Nach Ansehen der Sequenz Was ist Unified Basketball? können die Schüler und 8

Schülerinnen das erworbene Wissen auf Arbeitsblatt 12 (schwierig) anbringen. Bei diesem Thema bietet es sich an, zusätzlich im Internet zu recherchieren. Die offiziellen Seiten der Special Olympics können auch in leichter Sprache nachgelesen werden. Zusätzlich zu den Beschreibungen der Inhalte und Arbeitsblätter enthält der Text Didaktische Hinweise, den Sie im Arbeitsmaterial im Ordner Lehrer finden, eine tabellarische Übersicht mit vielfältigen konkreten Anregungen zum Unterrichtsverlauf. Arbeitsmaterial Als Arbeitsmaterial steht Ihnen im ROM- Teil ein umfangreiches Angebot an ergänzenden Materialien zur Verfügung (siehe Tabelle). Die Arbeitsblätter liegen sowohl als PDFals auch als Word-Dateien vor: Die PDF-Dateien können am PC direkt ausgefüllt oder ausgedruckt werden. Die Word-Dateien können bearbeitet und so individuell an die Unterrichtssituation angepasst werden. Ordner Didaktische Hinweise Arbeitsblätter (verschiedene Niveaus, zum Teil mit Lösungen) Programmstruktur Weitere Medien Produktionsangaben Materialien Hinweise zum Einsatz des Films, der Sequenzen und der ergänzenden Arbeitsmaterialien 1. Benni und Philipp Verbinde die Bilder (leicht) 2. Julia und Unified Basketball Verbinde die Bilder (leicht) 3. Bist du ein Handicap-Checker? Fragen zum Film (leicht) 4. Bist du ein Handicap-Checker? Fragen zum Film (schwierig) 5. Ursachen einer geistigen Behinderung (schwierig) 6. Was ist das Down-Syndrom? (schwierig) 7. Philipp (leicht) 8. Philipp (schwierig) 9. Benni (leicht) 10. Benni (schwierig) 11. Unterricht an der Grundschule Igling (schwierig) 12. Unified Basketball (schwierig) Didaktische FWU-DVD Info zu ergänzenden FWU-Medien Zur DVD und dem Film 9

Programmstruktur Vorauswahl mit Sprechertext: Film mit Audiodeskription Hauptmenü Hauptmenü Untermenü Der Handicap-Check Fassung mit Untertiteln Fassung mit Audiodeskription Der Handicap-Check Arbeitsmaterial Film 25 min Film 25 min Film 25 min Sequenzen Der Handicap-Check Geistige Behinderung 1:40 min Was ist das Down-Syndrom? 1:20 min Philipp und sein Handicap 6:10 min Benni und sein Handicap 5:10 min Unterricht an der Grundschule Igling 2:40 min Was ist Unified Basketball? 3:20 min Hauptmenü Arbeitsmaterial (im ROM-Teil der DVD) Legen Sie die DVD in das DVD-Laufwerk Ihres Computers und öffnen Sie im Windows-Explorer den Ordner material. Die Datei Inhaltsverzeichnis öffnet die Startseite. Didaktische Hinweise 12 Arbeitsblätter (verschiedene Niveaus, teilweise mit Lösungen) Programmstruktur Weitere Medien Produktionsangaben 10

Produktionsangaben Checker Can: Der Handicap-Check (DVD) Produktion FWU Institut für Film und Bild, 2013 DVD-Authoring und Design msm-studios GmbH im Auftrag des FWU Institut für Film und Bild, 2013 Konzept Petra Müller Arbeitsmaterial Sabine Haas Bilder Bayerischer Rundfunk Pädagogische Referentin im FWU Petra Müller Produktionsangaben zum Film Checker Can: Der Handicap-Check Produktion megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks, 2012 Herausgabe FWU Institut für Film und Bild Moderation Can Mansuroglu Regie Johannes Honsell Schnitt Rainer Schmidt Redaktion Bayerischer Rundfunk Andreas M. Reinhard Redaktion FWU Petra Müller Nur Bildstellen/Medienzentren: öv zulässig 2013 FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH Geiselgasteig Bavariafilmplatz 3 D-82031 Grünwald Telefon (089) 6497-1 Telefax (089) 6497-240 E-Mail info@fwu.de vertrieb@fwu.de Internet www.fwu.de 11

Didaktische FWU-DVD 46 11004 Checker Can: Der Handicap-Check Vanessa, Philipp, Julia und Benni lieben Musik, malen gerne oder sind große Fußballfans. Und sie haben ein Handicap, eine geistige Behinderung. Can begleitet die vier und erlebt, dass sie ziemlich viel drauf haben, aber manche Dinge auch nicht so gut können. Je nach Fähigkeiten ist besondere Unterstützung nötig. Wie Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen zeigt das Beispiel der Grundschule Igling. Und Unified Basketball ist ein Beispiel für gemeinsamen Sport. Der Film wird zusätzlich in einer Fassung mit Untertiteln für Hörgeschädigte und mit Audiodeskription für Kinder mit Sehbehinderung angeboten. Die Arbeitsblätter berücksichtigen verschiedene Niveaus. Erscheinungsjahr: 2013 Laufzeit: 25 min Film: 1 Filmsequenzen: 6 2 zusätzliche Filmfassungen: mit Audiodeskription und Untertiteln Sprache: Deutsch DVD-ROM-Teil: Unterrichtsmaterialien Arbeitsblätter: 12 Adressaten: Allgemeinbildende Schule (Klasse 2-4), Grundschulen mit dem Schulprofil Inklusion oder integrativen Schulmodellen Schlagwörter: Geistige Behinderung, Integration, Inklusion, inklusiver Unterricht, Verschiedenheit, Gemeinsamkeit, Gehirnschädigung, genetischer Defekt, Down-Syndrom, Berührungsängste, Empathie, Verständnis, Special Olympics, unified Sport Systematik: Grundschule Religion Ethik Sachkunde Soziales Lernen Sensibilisierung Sachkunde Mensch Lebensbedürfnisse Sachkunde Behinderte FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH Geiselgasteig Bavariafilmplatz 3 82031 Grünwald Telefon +49 (0)89-6497-1 Telefax +49 (0)89-6497-240 info@fwu.de www.fwu.de Lehrprogramm gemäß 14 JuSchG GEMA Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten. Nicht erlaubte / genehmigte Nutzungen werden zivil- und / oder strafrechtlich verfolgt. Systemvoraussetzungen bei Nutzung am PC: DVD-Laufwerk und DVD- Player-Software, empfohlen für Windows ME/2000/XP/ Vista/Windows 7 4611004010 4611004010 www.fwu-shop.de Bestell-Hotline: +49 (0)89-6497-444 vertrieb@fwu.de