Mikroprozessortechnik

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Klaus Wüst Mikroprozessortechnik Grundlagen, Architekturen, Schaltungstechnik und Betrieb von Mikroprozessoren und Mikrocontrollern 3., aktualisierte und erweiterte Auflage Mit 195 Abbildungen und 44 Tabellen STUDIUM VIEWEG+ TEUBNER

VII Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 1.1 Geschichtliche Entwicklung der Mikroprozessortechnik 1 1.2 Stand und Entwicklungstempo der Mikroprozessortechnik 3 1.3 Grundbestandteile eines Mikrorechnersystems 4 1.4 Aufgaben und Testfragen 6 2 Informationseinheiten und Informationsdarstellung 7 2.1 Bits, Tetraden, Bytes und Worte 7 2.2 Die Interpretation von Bitmustern 8 2.3 Zahlensysteme 9 2.4 Die binäre Darstellung von Zahlen 10 2.4.1 Vorzeichenlose ganze Zahlen 11 2.4.2 Vorzeichenbehaftete ganze Zahlen (Zweierkomplement-Darstellung).. 11 2.4.3 Festkommazahlen 13 2.4.4 Gleitkommazahlen 14 2.5 Aufgaben und Testfragen 18 3 Halbleiterbauelemente 19 3.1 Diskrete Halbleiterbauelemente 19 3.1.1 Dotierte Halbleiter 19 3.1.2 Feldeffekttransistoren 19 3.2 Integrierte Schaltkreise (Integrated Circuits) 21 3.2.1 Allgemeines 21 3.2.2 Schaltkreisfamilien 23 3.2.3 TTL-Bausteine 24 3.2.4 CMOS-Bausteine 25 3.2.5 Weitere Schaltkreisfamilien 27 3.2.6 Logische Verknüpfungen und Logische Schaltglieder 27 3.3 Aufgaben und Testfragen 30 4 Speicherbausteine 31 4.1 Allgemeine Eigenschaften 31 4.2 Read Only Memory (ROM) 34 4.2.1 Masken-ROM (MROM) 34 4.2.2 Programmable ROM (PROM) 35 4.2.3 Erasable PROM (EPROM) 36

Inhaltsverzeichnis 4.2.4 EEPROM und Flash-Speicher 37 4.3 Random Access Memory (RAM) 38 4.3.1 Statisches RAM (SRAM) 38 4.3.2 Dynamisches RAM (DRAM) 40 4.4 Magnetoresistives RAM und Ferroelektrisches RAM 52 4.5 Aufgaben und Testfragen 54 Ein- und Ausgabe 56 5.1 Allgemeines 56 5.2 Eingabeschaltung, Ausgabeschaltung 56 5.3 Ein-/Ausgabe-Steuerung von Bausteinen und Geräten 58 5.3.1 Aufbau von Bausteinen und Geräten mit Ein-/Ausgabe-Steuerung.. 58 5.3.2 Fallbeispiel: Der programmierbare Ein-/Ausgabebaustein 8255... 59 5.4 Aufgaben und Testfragen 61 Systembus und AdressVerwaltung 62 6.1 Busaufbau 62 6.1.1 Warum ein Bus? 62 6.1.2 Open-Drain-Ausgänge 63 6.1.3 Tristate-Ausgänge 64 6.1.4 Bustreiber 65 6.1.5 Synchrone und asynchrone Busse 67 6.1.6 Busdesign 68 6.1.7 Busvergabe bei mehreren Busmastern 69 6.2 Busanschluss und Adressverwaltung 70 6.2.1 Allgemeines zu Adressen und ihrer Dekodierung 70 6.2.2 Adressdekodierung von Ein-/Ausgabebausteinen 71 6.2.3 Adressdekodierung von Speicherbausteinen 76 6.2.4 Big-Endian- und Little-Endian-Byteordnung 80 6.3 Chipsätze moderner PCs 81 6.4 Aufgaben und Testfragen 85 Einfache Mikroprozessoren 87 7.1 Die Ausführung des Maschinencodes 87 7.2 Interner Aufbau eines Mikroprozessors 89 7.2.1 Registersatz 89 7.2.2 Steuerwerk 91 7.2.3 Operationswerk (Rechenwerk) 93 7.2.4 Adresswerk 95 7.2.5 Systembus-Schnittstelle 99 7.3 CISC-Architektur und Mikroprogrammierung 100 7.4 RISC-Architektur 101 7.5 Programmierung von Mikroprozessoren 103 7.5.1 Maschinenbefehlssatz 103 7.5.2 Maschinencode und Maschinenprogramme 105 7.5.3 Assemblersprache und Compiler 106 7.5.4 Hardware-Software-Schnittstelle (Instruction Set Architecture)... 107

Inhaltsverzeichnis IX 7.6 Reset und Boot-Vorgang 108 7.7 Ergänzung: Hilfsschaltungen 109 7.7.1 Taktgenerator 109 7.7.2 Einschaltverzögerung 109 7.8 Aufgaben und Testfragen 109 8 Besondere Betriebsarten 111 8.1 Interrupts (Unterbrechungen) 111 8.1.1 Das Problem der asynchronen Service-Anforderungen 111 8.1.2 Das Interruptkonzept 112 8.1.3 Interrupt-Behandlungsroutinen 112 8.1.4 Aufschaltung und Priorisierung von Interrupts 113 8.1.5 Vektorisierung und Maskierung von Interrupts, Interrupt-Controller. 114 8.2 Ausnahmen (Exceptions) 116 8.3 Direct Memory Access (DMA) 116 8.4 Aufgaben und Testfragen 118 9 Beispielarchitekturen 119 9.1 Die CPU08 von Freescale 119 9.1.1 Übersicht 120 9.1.2 Der Registersatz 121 9.1.3 Der Adressraum 123 9.1.4 Die Adressierungsarten 123 9.1.5 Der Befehlssatz 127 9.1.6 Unterprogramme 129 9.1.7 Reset und Interrupts 130 9.1.8 Codebeispiele 133 9.2 Die MSP430CPU von Texas Instruments 141 9.2.1 Übersicht 141 9.2.2 Der Registersatz 142 9.2.3 Der Adressraum 143 9.2.4 Die Adressierungsarten 144 9.2.5 Der Befehlssatz 145 9.2.6 Reset und Interrupts 147 9.2.7 Unterstützung für die ALU: Der Hardware-Multiplizierer 150 9.2.8 Codebeispiele 151 9.3 Kurzer Architekturvergleich CPU08 - MSP430CPU 155 9.4 Aufgaben und Testfragen 157 10 Speicherverwaltung 159 10.1 Virtueller Speicher und Paging 159 10.2 Speichersegmentierung 163 10.3 Caching 166 10.3.1 Warum Caches? 166 10.3.2 Strukturen und Organisationsformen von Caches 169 10.3.3 Ersetzungsstrategien 173 10.3.4 Aktualisierungsstrategien 173

X Inhaltsverzeichnis 10.4 Fallstudie: Intel Pentium 4 (IA-32-Architektur) 175 10.4.1 Privilegierungsstufen 175 10.4.2 Speichersegmentierung, Selektoren und Deskriptoren 177 10.4.3 Paging 181 10.4.4 Kontrolle von E/A-Zugriffen 183 10.4.5 Caches 183 10.4.6 Der Aufbau des Maschinencodes 184 10.5 Aufgaben und Testfragen 187 11 Skalare und superskalare Architekturen 189 11.1 Skalare Architekturen und Befehls-Pipelining 189 11.2 Superskalare Architekturen 195 11.2.1 Mehrfache parallele Hardwareeinheiten 195 11.2.2 Ausführung in geänderter Reihenfolge 198 11.2.3 Register-Umbenennung 200 11.2.4 Pipeline-Länge, spekulative Ausführung 200 11.2.5 VLIW-Prozessoren 202 11.2.6 Prozessoren mit mehreren Kernen 202 11.3 Fallbeispiel: Intel Pentium und Core Architektur 205 11.3.1 Die Entwicklung bis zu Pentium III und Athlon 205 11.3.2 Pentium 4 207 11.3.3 Die 64-Bit-Erweiterung 209 11.3.4 Core-Architektur 210 11.4 Fallbeispiel: IA-64 und Itanium-Prozessor 212 11.5 Aufgaben und Testfragen 217 12 Energieeffizienz von Mikroprozessoren 219 12.1 Was ist Energieeffizienz und warum wird sie gebraucht? 219 12.2 Leistungsaufnahme von integrierten Schaltkreisen 220 12.2.1 Verminderung der Leistungsaufnahme 222 12.3 Praktische Realisierung von energieeffizienten Architekturen und Betriebsarten 223 12.3.1 Mikrocontroller 223 12.3.2 PC-Prozessoren 224 12.3.3 Prozessoren für Subnotebooks 227 12.4 Aufgaben und Testfragen 228 13 Single Instruction Multiple Data (SIMD) 229 13.1 Grundlagen 229 13.2 Fallbeispiel: SIMD bei Intels IA-32-Architektur 230 13.2.1 Die MMX-Einheit 231 13.2.2 Die SSE-, SSE2-, SSE3-Befehle und Digital Media Boost (SSE4)... 234 13.3 Aufgaben und Testfragen 236 14 Mikrocontroller 238 14.1 Allgemeines 238 14.2 Typische Baugruppen von Mikrocontrollern 239 14.2.1 Mikrocontrollerkern (Core) 239

Inhaltsverzeichnis XI 14.2.2 Busschnittstelle 240 14.2.3 Programmspeicher 240 14.2.4 Datenspeicher 241 14.2.5 Ein-/Ausgabeschnittstellen (Input/Output-Ports) 241 14.2.6 Zähler/Zeitgeber (Counter/Timer) 242 14.2.7 Analoge Signale 247 14.2.8 Interrupt-System 249 14.2.9 Komponenten zur Datenübertragung 250 14.2.10 Bausteine für die Betriebssicherheit 252 14.2.11 Verminderung der Leistungsaufnahme 254 14.3 Software-Entwicklung 254 14.3.1 Das Einspielen des Programmes auf das Zielsystem 255 14.3.2 Einschub: Die JTAG-Schnittstelle 256 14.3.3 Programmtest 258 14.3.4 Integrierte Entwicklungsumgebungen 260 14.4 Fallbeispiel: Infineon C167 262 14.4.1 Kern 263 14.4.2 Speicherorganisation und Busschnittstelle 266 14.4.3 Kommunikationsschnittstellen 267 14.4.4 Zeitgeber/Zähler-, Capture/Compare- und PWM-Einheiten 268 14.4.5 Input/Output-Ports und Analog-Digital-Wandler 270 14.4.6 Interruptsystem und PEC 271 14.4.7 Oszillator, Energie-Management und Sicherheitseinrichtungen 274 14.4.8 XC167CI 276 14.5 Aufgaben und Testfragen 276 15 Digitale Signalprozessoren 277 15.1 Digitale Signalverarbeitung 277 15.2 Af'chitekturmerkmale 280 15.2.1 Kern 280 15.2.2 Peripherie 283 15.3 Fallbeispiel: Die DSP56800-Familie von Freescale 283 15.3.1 Kern der DSP56800 284 15.3.2 DSP-Peripherie am Beispiel des DSP56F801 288 15.4 Aufgaben und Testfragen 289 Lösungen zu den Aufgaben und Testfragen 290 Literaturverzeichnis 301 Sachwortverzeichnis 304