Maschinenbau- Barometer

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Transkript:

www.pwc.de/maschinenbau-barometer Maschinenbau- Barometer Studie zu den Geschäftsaussichten der Branche, Juli 2014 Rückblick auf das 2. Quartal 2014 Ausblick auf die nächsten zwölf Monate

Maschinenbau- Barometer Studie zu den Geschäftsaussichten der Branche, Juli 2014 Rückblick auf das 2. Quartal 2014 Ausblick auf die nächsten zwölf Monate

Maschinenbau-Barometer Herausgegeben von der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) Studienkonzeption, Redaktionsleitung: Juliana Milla, M.A. und Dr. Thomas Wolf Durchführung der Befragung: TNS Emnid, Bielefeld Juli 2014, 36 Seiten, 28 Abbildungen, Softcover Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigungen, Mikroverfilmung, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien sind ohne Zustimmung des Herausgebers nicht gestattet. Die Inhalte dieser Publikation sind zur Information unserer Mandanten bestimmt. Sie entsprechen dem Kenntnisstand der Autoren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Für die Lösung einschlägiger Probleme greifen Sie bitte auf die in der Publikation angegebenen Quellen zurück oder wenden sich an die genannten Ansprechpartner. Meinungsbeiträge geben die Auffassung der einzelnen Autoren wieder. In den Grafiken kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. Juli 2014 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten. PwC bezeichnet in diesem Dokument die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die eine Mitgliedsgesellschaft der PricewaterhouseCoopers International Limited (PwCIL) ist. Jede der Mitgliedsgesellschaften der PwCIL ist eine rechtlich selbstständige Gesellschaft.

Vorwort Vorwort Sehr geehrte Leserinnen und Leser, für die vorliegende zweite Ausgabe des PwC Maschinenbau-Barometers haben wir erneut ein Stimmungsbild der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche eingeholt. Wie schätzen die befragten rund 100 Führungskräfte die deutsche und globale Wirtschaftslage ein? Welche potenziellen Wachstumshindernisse aber auch -chancen sehen sie? Die aufschlussreichen Ergebnisse haben wir für Sie in dieser Studie zusammengefasst. Festzuhalten bleibt: Auch im 2. Quartal 2014 beurteilen die Befragten die Aussichten für das laufende Jahr positiv. Sie sind besonders für das eigene Unternehmen zuversichtlich gestimmt. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau bleibt weiterhin stark exportorientiert: 72 Prozent der befragten Unternehmen erwarten mindestens die Hälfte ihres Gesamtumsatzes aus dem Ausland. Digitaler Vertrieb, die Transformation also vom Außen- und Innendienst, technischen Vertrieb und Produktentwicklung in den digitalen Bereich, ist für Maschinen- und Anlagenbauer ein bedeutender Erfolgsfaktor. Wir haben die Studien teilnehmer nach der Relevanz des Themas für ihr Unternehmen befragt. Umsatz- und mitarbeiterstarke Unternehmen so zeigen die Ergebnisse messen den Instrumenten des digitalen Vertriebs eine hohe Bedeutung bei. Kleinere Unternehmen haben anscheinend das Potenzial, das das Thema bietet, noch nicht erkannt. Mein Dank gilt allen Führungskräften, die an der Umfrage teilgenommen haben. Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freue mich auf Ihre Fragen und Anregungen. Essen, Juli 2014 Martin Theben Partner und Leiter Industrielle Produktion Maschinenbau-Barometer 5

Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis...7 Hintergrund und Untersuchungsansatz...8 Zentrale Ergebnisse...10 Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick...12 Ergebnisse... 14 1 Aktuelle Wirtschaftslage...15 2 Unternehmensentwicklung...17 3 Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate...22 4 Aktuelles Thema: Digitaler Vertrieb...28 Teilnehmerstatistik...31 Ihre Ansprechpartner...33 6 Maschinenbau-Barometer

Abbildungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick Abb. 1 Geschäftsausblick der Maschinenbauer auf die nächsten zwölf Monate...13 Aktuelle Wirtschaftslage Abb. 2 Aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland...15 Abb. 3 Entwicklung der deutschen Wirtschaft in den nächsten zwölf Monaten...15 Abb. 4 Aktuelle globale Wirtschaftslage...16 Abb. 5 Entwicklung der Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten...16 Unternehmensentwicklung Abb. 6 Umsatzentwicklung der Branche 2014...17 Abb. 7 Eigene Unternehmensentwicklung 2014...18 Abb. 8 Entwicklung der Gewinnmarge in den letzten drei Monaten...18 Abb. 9 Entwicklung der Kosten in den letzten drei Monaten...19 Abb. 10 Entwicklung der Verkaufspreise in den letzten drei Monaten...19 Abb. 11 Entwicklung der Investitionen in den letzten drei Monaten...20 Abb. 12 Auslastung des Unternehmens in Prozent...20 Abb. 13 Geschäftsentwicklung im Ausland in den letzten drei Monaten...21 Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate Abb. 14 Umsatzwachstum des eigenen Unternehmens 2014...22 Abb. 15 Umsatzwachstum des eigenen Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten...22 Abb. 16 Auslandsumsatz in den nächsten zwölf Monaten...23 Abb. 17 Entwicklung der FTE-Zahl in den nächsten zwölf Monaten...24 Abb. 18 Investitionsvolumen (Umsatzanteil)...24 Abb. 19 Ausgabenerhöhungen in den nächsten zwölf Monaten...25 Abb. 20 Hindernisse für das Unternehmenswachstum in den nächsten zwölf Monaten...26 Abb. 21 Geplante Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten...27 Aktuelles Thema: Digitaler Vertrieb Abb. 22 Relevanz des Themas Digitaler Vertrieb...28 Abb. 23 Relevante Aspekte von Digitaler Vertrieb...29 Abb. 24 Relevante Aspekte von Digitaler Vertrieb (Unternehmen ab 1.000 Mitarbeiter)...30 Teilnehmerstatistik Abb. 25 Branchenzugehörigkeit der befragten Unternehmen...32 Abb. 26 Funktion der befragten Zielpersonen in den Unternehmen...32 Abb. 27 Mitarbeiterzahl in den befragten Unternehmen...32 Abb. 28 Jahresnettoumsatz in den befragten Unternehmen...32 Maschinenbau-Barometer 7

Hintergrund und Untersuchungsansatz Hintergrund und Untersuchungsansatz 1 8 Maschinenbau-Barometer

Hintergrund und Untersuchungsansatz Hintergrund und Untersuchungsansatz Das Maschinenbau-Barometer ist die Auswertung einer Umfrage unter Führungs kräften des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus mit dem Ziel, eine Einschätzung der Befragten hinsichtlich der deutschen und globalen Wirtschaftslage zu erheben. Ferner sind die Bewertung und Entwicklung der Gesamtbranche und des eigenen Unternehmens von großem Interesse in Bezug auf entscheidende Einflussfaktoren wie Umsatz, Kosten, Investitionen und Personalentwicklung. Die Umfrage ist als Panelbefragung konzipiert. Sie wird quartalsweise erhoben und enthält neben einem festen Fragenkatalog auch immer ein Thema von aktueller Relevanz. Die Ergebnisse der Befragung werden zukünftig in zwei Branchen-Indizes für die gegenwärtige Einschätzung sowie für die Prognose einfließen: Der erste Index misst die aktuellen Trends der Preise, Umsätze, Vollzeitbeschäftigung und Investitionen der Maschinenbauer, während der Index für die Prognose einen Hinweis auf die Erwartung der genannten Wirtschaftsfaktoren gibt. Somit wird sich mit der Zeit die Möglichkeit ergeben, die erwartete und tatsächliche Entwicklung der globalen Maschinenbaubranche genau zu analysieren. Um das aktuelle Stimmungsbild der Branche abzurunden, wird in jeder Ausgabe des Barometers auch ein Thema aufgegriffen, das im deutschen Maschinenbau von besonderer Relevanz ist. Die Befragten werden somit in jedem Quartal zu einem neuen zeitgemäßen Thema Stellung nehmen können. Alle Ausgaben des Maschinenbau-Barometers stehen im Internet unter www.pwc.de/maschinenbau-barometer als Download zur Verfügung. Untersuchungsansatz Erhebungsmethode Telefonische CATI-Interviews Zielgruppe Führungskräfte der Unternehmen in der Maschinenbaubranche Erhebungszeitraum 04.06. 26.06.2014 Stichprobengröße N = 101 Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Maschinenbau-Barometer 9

Zentrale Ergebnisse Zentrale Ergebnisse 2 10 Maschinenbau-Barometer

Zentrale Ergebnisse Zentrale Ergebnisse Die befragten deutschen Maschinenbauer bleiben hinsichtlich der aktuellen Wirtschafts lage und der Entwicklung des Wirtschaftswachstums auch weiterhin verhalten optimistisch. Wie im Vorquartal wird auch gegenwärtig die deutsche Wirtschaft und ihre Entwicklung leicht optimistischer gesehen als die Entwicklung der Weltwirtschaft. Die zuversichtliche Grundstimmung spiegelt sich auch in der Wahrnehmung der eigenen Branche wider. Die positivsten Erwartungen verbinden die Befragten allerdings stark mit ihren eigenen Unternehmen. Hierbei sehen 90 Prozent der Befragten die Unternehmensentwicklung mindestens auf Branchenniveau. Im Schnitt erwarten die Unternehmen ein Umsatzwachstum von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vorquartal lag dieser Wert noch bei 4,6 Prozent. 72 Prozent der Befragten erwarten mindestens die Hälfte ihres Gesamtumsatzes aus dem Ausland. Das Ergebnis spricht für die Exportorientierung der deutschen Maschinenbaubranche. Insgesamt ergibt sich das folgende Stimmungsbild: nach wie vor werden die größten Hindernisse in den kommenden zwölf Monate in der Konkurrenzsituation mit ausländischen Mitbewerbern und der eigenen Kostenstruktur gesehen. Zentrale Maßnahmen zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition sind Ausgabenerhöhungen in den Bereichen F&E, Produkteinführungen, IT sowie Expansion auf ausländische Märkte. Im Vergleich zum Vorquartal sind die geplanten Ausgabenerhöhungen leicht rückläufig. 50 Prozent der größeren Unternehmen (ab 1 Milliarde Umsatz) und erfolgreiche Unternehmen (gemessen an Wachstums- und Umsatzerwartungen) haben die Bedeutung des Themas Digitaler Vertrieb erkannt. Kleinere Unternehmen haben anscheinend Chancen und Risiken des Themas noch nicht richtig analysiert. Ersatzteil-Online-Shop (68 Prozent), Online-CRM-System (59 Prozent) und Produktkonfiguratoren (55 Prozent) sind die am häufigsten genannten Digitalen Vertriebsinstrumente. Mit offenen Plattformen und Online-Händler-Vertrieb tun sich deutsche Maschinen- und Anlagenbauer noch schwer. Größere Unternehmen (ab 1.000 Mitarbeiter) messen den Instrumenten des Digitalen Vertriebs bereits heute eine höhere Bedeutung bei als kleinere Unternehmen. Vor allem kundennahe Themen wie Mobile Commerce und Kunden-Produktkonfigurator werden als besonders wichtig angesehen. Maschinenbau-Barometer 11

Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick 3 12 Maschinenbau-Barometer

Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsausblick Abb. 1 Geschäftsausblick der Maschinenbauer auf die nächsten zwölf Monate 2014 Veränderung Seite 1Q 14 2Q 14 1Q 14 2Q 14 Optimistisch hinsichtlich deutscher Wirtschaftslage 66 % 69 % = 15 Optimistisch hinsichtlich globaler Wirtschaftslage 55 % 54 % = 16 Erwartung eines positiven Umsatzwachstums 80 % 87 % 22 Durchschnittlich erwartete Wachstumsrate 4,6 % 4,5 % = 22 Erhöhung der Anzahl von Vollzeitbeschäftigten 33 % 29 % 24 Durchschnittliche Erhöhung der Personalzahl 0,1 % 0,1 % = 24 Planung größerer Investitionen 51 % 50 % = 24 Anteil des Investitionsvolumens am Gesamtumsatz 6,3 % 7,0 % 24 Erwartete Hindernisse für das Unternehmenswachstum: Konkurrenz aus ausländischen Märkten 68 % 71 % = 26 Mangel an Fachkräften 58 % 60 % = 26 steigende Personalkosten 61 % 54 % 26 Wechselkursschwankungen 38 % 48 % 26 Mitarbeitermangel in Produktion und Service 40 % 45 % 26 sinkende Rentabilität 41 % 43 % = 26 Rohstoff- und Energiekosten 43 % 42 % = 26 gesetzliche Vorschriften 30 % 33 % = 26 schwache Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen 39 % 32 % 26 Finanzierungseinschränkungen 24 % 22 % = 26 Steuerpolitik 27 % 21 % 26 politische Entwicklung im Ausland 21 % 12 % 26 höhere Zinsen 16 % 11 % 26 Anmerkung: Eine Abweichung von bis zu drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal wird als unverändertes Stimmungsbild gewertet. Maschinenbau-Barometer 13

Ergebnisse Ergebnisse 4 14 Maschinenbau-Barometer

Aktuelle Wirtschaftslage 1 Aktuelle Wirtschaftslage Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage in Deutschland, 2. Quartal 2014 Wie schätzen Sie die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland ein? 75 Prozent der Maschinenbauer gehen bezüglich der aktuellen Wirtschaftslage in Deutschland von einem mäßigen bis starken Wachstum aus. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Nach wie vor erwarten lediglich fünf Prozent einen Rückgang. Abb. 2 Aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland 2Q 2014 75 % 20 % 5 % 1Q 2014 80 % 15 % 5 % wachsend unverändert zurückgehend Einschätzung der deutschen Wirtschaftslage, nächsten zwölf Monate Mit Blick auf die nächsten zwölf Monate, wie bewerten Sie die Entwicklung der deutschen Wirtschaft? 69 Prozent der Befragten sehen der Entwicklung der deutschen Wirtschaft in den kommenden zwölf Monaten optimistisch entgegen. Während im letzten Quartal 27 Prozent in dieser Frage unentschlossen waren, sind es jetzt noch 23 Prozent. Lediglich acht Prozent sind pessimistisch gestimmt. Abb. 3 Entwicklung der deutschen Wirtschaft in den nächsten zwölf Monaten 2Q 2014 69 % 23 % 8 % 1Q 2014 66 % 27 % 7 % optimistisch unentschlossen pessimistisch Maschinenbau-Barometer 15

Aktuelle Wirtschaftslage Einschätzung der aktuellen globalen Wirtschaftslage, 2. Quartal 2014 Und wie schätzen Sie die aktuelle globale Wirtschaftslage ein? Bei der Einschätzung der aktuellen globalen Wirtschaftslage ergibt sich ein ähnliches Bild wie im Vorquartal: Die überwiegende Mehrheit der Befragten (69 Prozent) rechnet mit einem Wachstum. Allerdings bewerten lediglich drei Prozent dieses Wachstum als stark, während 66 Prozent das Wachstum als mäßig einstufen. Weiterhin nehmen neun Prozent einen mäßigen Rückgang wahr. Abb. 4 Aktuelle globale Wirtschaftslage 2Q 2014 69 % 22 % 9 % 1Q 2014 71 % 20 % 9 % wachsend unverändert zurückgehend Einschätzung der globalen Wirtschaftslage, nächsten zwölf Monate Und wie schätzen Sie die Entwicklung der Weltwirtschaft, bezogen auf die nächsten zwölf Monate, ein? Knapp mehr als die Hälfte sieht der Entwicklung der Weltwirtschaft zumindest leicht optimistisch entgegen, sechs Prozent sind hingegen pessimistisch gestimmt. 40 Prozent der Befragten sind in dieser Frage unentschlossen. Das entspricht weitestgehend dem Stimmungsbild des Vorquartals. Abb. 5 Entwicklung der Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten 2Q 2014 54 % 40 % 6 % 1Q 2014 55 % 39 % 6 % optimistisch unentschlossen pessimistisch 16 Maschinenbau-Barometer

Unternehmensentwicklung 2 Unternehmensentwicklung Umsatzentwicklung der Gesamtbranche 2014 Nun zu Ihrer Branche. Wie schätzen Sie die Umsatzentwicklung Ihrer Gesamtbranche für 2014 im Vergleich zum Vorjahr ein? 77 Prozent der Befragten erwarten auch für den Maschinenbausektor eine positive Umsatzentwicklung für 2014 im Vergleich zum Vorjahr. Im Schnitt gehen die Befragten von 0,9 Prozent weniger Wachstum als im Vorquartal aus. Abb. 6 Umsatzentwicklung der Branche 2014 negativ konstant 6 % 4 % < 2 % Wachstum 2 unter 5 % Wachstum 5 % Wachstum keine Angabe 5 % 2 % arithmetischer Mittelwert 1,6 % 2,5 % 13 % 12 % 2Q 2014 1Q 2014 18 % 16 % 19 % 18 % 40 % 48 % Maschinenbau-Barometer 17

Unternehmensentwicklung Unternehmensentwicklung 2014 im Vergleich zur Gesamtbranche Wie schätzen Sie Ihre eigene Unternehmensentwicklung für 2014, im Vergleich zur Gesamtbranche ein? Insgesamt sind die Befragten bezüglich der eigenen Unternehmensentwicklung positiv gestimmt: ganze 90 Prozent gehen 2014 von einer Entwicklung aus, die sich zumindest auf Branchenniveau bewegt. Dieses Ergebnis ist deckungsgleich mit dem aus dem Vorquartal. Abb. 7 Eigene Unternehmensentwicklung 2014 2Q 2014 47 % 43 % 11 % 1Q 2014 48 % 42 % 10 % besser als die Branche gleich schwächer Gewinnmarge der letzten drei Monate Nun zur jüngsten Geschäftsentwicklung in den letzten drei Monaten. Ist Ihre Gewinnmarge in den vergangenen drei Monaten? In den letzten drei Monaten ist die Gewinnmarge bei mehr als der Hälfte der Unternehmen gleich geblieben und bei 17 Prozent gesunken. 28 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Gewinnmarge im fraglichen Zeitraum gestiegen sei. Abb. 8 Entwicklung der Gewinnmarge in den letzten drei Monaten 2Q 2014 1Q 2014 28 % 27 % gestiegen gesunken 17 % 53 % 2 % 14 % 55 % 4 % gleich geblieben weiß nicht/keine Angabe 18 Maschinenbau-Barometer

Unternehmensentwicklung Kosten in den letzten drei Monaten Sind Ihre Kosten in den letzten drei Monaten? Für die Hälfte der Maschinenbauer sind die Kosten im vergangenen Quartal gleich geblieben, während mehr als ein Drittel mit höheren Kosten konfrontiert war. Mit zwölf Prozent geben im Vergleich zum Vorquartal weniger der Befragten einen Kosten rückgang an (minus vier Prozentpunkte). Insbesondere umsatzstärkere Unternehmen geben überdurchschnittlich häufig an, dass ihre Kosten gesunken seien. Abb. 9 Entwicklung der Kosten in den letzten drei Monaten 2Q 2014 37 % 12 % 50% 1 % 1Q 2014 36 % 16 % 47 % 1 % gestiegen gesunken gleich geblieben weiß nicht/keine Angabe Änderungen der Verkaufspreise Und sind Ihre Verkaufspreise für Ihre Produkte oder Dienstleistungen in den letzten drei Monaten? 19 Prozent der Befragten haben im ersten Quartal die Verkaufspreise für ihre Produkte oder Dienstleistungen angehoben. Das sind sechs Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Demgegenüber boten 18 Prozent ihre Leistungen zu einem günstigeren Verkaufspreis an, zwei Prozent weniger als im Vorquartal. Abb. 10 Entwicklung der Verkaufspreise in den letzten drei Monaten 2Q 2014 19 % 18 % 62 % 1 % 1Q 2014 25 % 16 % 59 % gestiegen gesunken gleich geblieben weiß nicht/keine Angabe Maschinenbau-Barometer 19

Unternehmensentwicklung Investitionsentwicklung der vergangenen drei Monate Wie würden Sie für die vergangenen drei Monate die Investitionsentwicklung Ihres Unternehmens in Prozent vom Umsatz beschreiben? Sind Ihre Investitionen? Bei mehr als der Hälfte der Befragten blieb die Investitionsentwicklung gemessen am Umsatz konstant. Gegenüber dem Vorquartal haben weniger der befragten Maschinen bauer ihre Investitionen in den letzten drei Monaten gesenkt (minus fünf Prozentpunkte). 22 Prozent geben einen Anstieg an. Abb. 11 Entwicklung der Investitionen in den letzten drei Monaten 2Q 2014 22 % 12 % 57 % 9 % 1Q 2014 21 % 53 % 17 % 9 % gestiegen gesunken gleich geblieben weiß nicht/keine Angabe Aktuelle allgemeine Auslastung Wie hoch in Prozent würden Sie die aktuelle Auslastung Ihres Unternehmens sehen? Bezogen auf die allgemeine Kapazität des Unternehmens liegt die aktuelle Auslastung kaum verändert bei durchschnittlich 87,1 Prozent. Bei 34 Prozent sind die Kapazitäten fast ausgeschöpft. Das sind zehn Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Abb. 12 Auslastung des Unternehmens in Prozent 2Q 2014 15 % 32 % 19 % 34 % 87,1 % 1Q 2014 < 80 % 80 unter 90 % 90 unter 95 % 95 100 % durchschnittliche prozentuale Auslastung 14 % 31 % 9 % 44 % 87,8 % < 80 % 80 unter 90 % 90 unter 95 % 95 100 % durchschnittliche prozentuale Auslastung 20 Maschinenbau-Barometer

Unternehmensentwicklung Auslandsgeschäft in den letzten drei Monaten Ist Ihr Geschäft im Ausland in den vergangenen drei Monaten? 41 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass ihr Auslandsgeschäft in den vergangenen drei Monaten gestiegen ist. Bei 52 Prozent ist das Geschäft im Ausland gleich geblieben, bei lediglich sieben Prozent gesunken. Die umsatzstärksten Unternehmen (ab 500 Millionen Umsatz) konnten ihren Auslandsgeschäft in den vergangenen drei Monaten überdurchschnittlich häufig steigern. Abb. 13 Geschäftsentwicklung im Ausland in den letzten drei Monaten 2Q 2014 41 % 52 % 7 % 1Q 2014 47 % 42 % 9 % 1 % 1 % gestiegen gleich geblieben gesunken kein Geschäft im Ausland weiß nicht/keine Angabe Maschinenbau-Barometer 21

Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate 3 Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate Umsatzwachstum 2014 Mit welchem Umsatzwachstum rechnen Sie für Ihr Unternehmen 2014 verglichen mit 2013? 80 Prozent der befragten Maschinenbauer rechnen für ihr Unternehmen im Jahr 2014 mit einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Im Schnitt beläuft sich das geschätzte Umsatzplus auf 3,9 Prozent. Im Vorquartal lag der Durchschnitt noch bei 4,6 Prozent. Abb. 14 Umsatzwachstum des eigenen Unternehmens 2014 negativ 13 % 12 % konstant 6 % 4 % < 2 % Wachstum 13 % 6 % 2 unter 5 % Wachstum 17 % 5 % Wachstum keine Angabe 1 % 4 % arithm. Mittelwert 3,9 % 4,6 % 2Q 2014 1Q 2014 26 % 50 % 48 % Umsatzwachstum, nächsten zwölf Monate Und mit welcher Umsatzentwicklung rechnen Sie für die nächsten zwölf Monate für Ihr Unternehmen? (Frage wurde erstmals ab 2. Quartal 2014 gestellt.) 87 Prozent der befragten Maschinenbauer rechnen für ihr Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten mit einem Wachstum. Im Schnitt beläuft sich das geschätzte Umsatzplus auf 4,5 Prozent. Abb. 15 Umsatzwachstum des eigenen Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten 2Q 2014 7 % 6 % 13 % 29 % 45 % 1 % negativ konstant < 2 % Wachstum 2 unter 5 % Wachstum 5 % Wachstum keine Angabe 22 Maschinenbau-Barometer

Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate Gesamtumsatz aus dem Ausland, nächsten zwölf Monate Wie viel Prozent Ihres Gesamtumsatzes erwarten Sie in den kommenden zwölf Monaten aus dem Ausland? Die befragten Unternehmen erwarten, dass ihr Auslandsgeschäft in den kommenden zwölf Monaten im Schnitt einen Anteil von 57,4 Prozent am Gesamtumsatz ausmachen wird. 72 Prozent der Befragten erwarten mindestens die Hälfte ihres Gesamtumsatzes aus dem Ausland. Im Vorquartal lag dieser Wert bei 68 Prozent. Mit zunehmender Umsatzgröße der Unternehmen steigt auch der durchschnittliche prozentuale Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz. Abb. 16 Auslandsumsatz in den nächsten zwölf Monaten 2Q 2014 13 % 16 % 47 % 25 % 1 % 57,4 % < 25 % 25 unter 50 % 50 unter 75 % 75 % weiß nicht/ keine Angabe durchschnittlicher prozentualer Anteil 1Q 2014 14 % 17 % 32 % 36 % 1 % 58,9 % < 25 % 25 unter 50 % 50 unter 75 % 75 % weiß nicht/ keine Angabe durchschnittlicher prozentualer Anteil Maschinenbau-Barometer 23

Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate Geplante Anzahl Vollzeitbeschäftigter, nächsten zwölf Monate Planen Sie in den nächsten zwölf Monaten die Anzahl der FTEs (rechnerische Vollzeitbeschäftigte) in Ihrem Unternehmen? 61 Prozent der Unternehmen planen keine Veränderung bezüglich des Auf- oder Abbaus ihres Personals (Vollzeitbeschäftigte) in den nächsten zwölf Monaten. Mit acht Prozent liegt der Anteil der Unternehmen, die ihren Personalbestand reduzieren wollen, deutlich unter dem Wert aus dem ersten Quartal. Im Schnitt soll die Personalzahl wie im Vorquartal marginal um durchschnittlich 0,1 Prozent angehoben werden. Abb. 17 Entwicklung der FTE-Zahl in den nächsten zwölf Monaten Arithmetischer Mittelwert 1. Quartal und 2. Quartal 2014: 0,1 % 2Q 2014 29 % 61 % 8 % 2 % 1Q 2014 33 % 52 % 14 % 1 % erhöhen gleichbleibend reduzieren keine Angabe Größere Investitionsplanung, nächsten zwölf Monate Zum Unternehmenswachstum: Planen Sie in den nächsten zwölf Monaten größere Investitionen? Die Hälfte der befragten Maschinenbauer plant in den nächsten zwölf Monaten größere Investitionen. Das durchschnittliche Investitionsvolumen beläuft sich auf sieben Prozent des Gesamtumsatzes. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozentpunkte. Der Anteil derer, die mindestens zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes investieren wollen, ist um elf Prozentpunkte gestiegen. Abb. 18 Investitionsvolumen (Umsatzanteil) 2Q 2014 30 % 38 % 28 % 4 7 % 1Q 2014 25 % 48 % 17 % 10 % 6,3 % < 5 % 5 unter 10 % 10 % weiß nicht/keine Angabe arithmetischer Mittelwert 24 Maschinenbau-Barometer

Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate Ausgabenerhöhungen nach Bereichen, nächsten zwölf Monate Planen Sie in den nächsten zwölf Monaten, Ihre Ausgaben in den folgenden Bereichen zu erhöhen? Nach wie vor stehen die Bereiche Forschung und Entwicklung (53 Prozent), Produkteinführung (51 Prozent) und IT (51 Prozent) im Fokus der Ausgabenerhöhungen der kommenden zwölf Monate. Die durchschnittliche prozentuale Ausgabenerhöhung liegt bei Forschung und Entwicklung bei 11,3 Prozent und bei IT bei 11,9 Prozent. Diese Werte lagen im Vorquartal bei 10,2 respektive 11,5 Prozent. Abb. 19 Ausgabenerhöhungen in den nächsten zwölf Monaten Forschung und Entwicklung Produkteinführung Informationstechnologie Expansion ins Ausland Anlagenerweiterung Marketing und Vertrieb Werbung Übernahme von Unternehmen 12 % 22 % Internethandel 7 % 10 % andere Bereiche 11 % 11 % 32 % 34 % 38 % 43 % 41 % 50 % 47 % 45 % 53 % 51 % 51 % 48 % 61 % 69 % 2Q 2014 1Q 2014 Maschinenbau-Barometer 25

Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate Hindernisse fürs Unternehmenswachstum, nächsten zwölf Monate Sehen Sie in den folgenden Punkten Hindernisse für ihr Unternehmenswachstum in den nächsten zwölf Monaten? Die Konkurrenz aus ausländischen Märkten, der Mangel an Fachkräften und die steigenden Personalkosten stellen für die befragten Maschinenbauer auch im 2. Quartal die größten Hindernisse für das Unternehmenswachstum in den nächsten zwölf Monaten dar. Abb. 20 Hindernisse für das Unternehmenswachstum in den nächsten zwölf Monaten Konkurrenz aus ausländischen Märkten Mangel an Fachkräften steigende Personalkosten Wechselkursschwankungen 48 % 38 % Mangel an Mitarbeitern in Produktion und Service 45 % 40 % sinkende Rentabilität 43 % 41 % Rohstoff- und Energiekosten 42 % 43 % gesetzliche Vorschriften 33 % 30 % schwache Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen 32 % 39 % Finanzierungseinschränkungen 22 % 24 % Steuerpolitik 21 % 27 % politische Entwicklungen im Ausland 12 % 21 % höhere Zinsen 11 % 16 % 2Q 2014 1Q 2014 60 % 58 % 54 % 61 % 71 % 68 % 26 Maschinenbau-Barometer

Geschäftsausblick auf die nächsten zwölf Monate Geplante Aktivitäten, nächsten zwölf Monate Planen Sie die folgenden Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten? Die Expansion auf neue ausländische Märkte, neue Produktions- und Vertriebsanlagen im Ausland und die Aufnahme einer strategischen Allianz sind nach wie vor die am häufigsten geplanten Aktivitäten der befragten Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten. Einen deutlichen Zuwachs gab es bei dem Anteil der Unternehmen, die eine Ausgliederung von Unternehmensbereichen planen. Abb. 21 Geplante Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten Expansion auf neue ausländische Märkte neue Produktions- und Vertriebsanlagen im Ausland 37 % 36 % Aufnahme einer strategischen Allianz 24 % 28 % Start eines Joint Ventures mit einem anderen Unternehmen 21 % 22 % Kauf eines anderen Unternehmens 18 % 25 % Reduzierung der Aktivitäten auf bestimmte ausländische Märkte 10 % 6 % Ausgliederung von Unternehmensbereichen 10 % 2 % Reduzierung, Schließung oder Verkauf von bestimmten Produktions- und Vertriebsanlagen im Ausland 3 % 3 % Verkauf von Unternehmensbereichen an andere Unternehmen 1 % 5 % 58 % 59 % 2Q 2014 1Q 2014 Maschinenbau-Barometer 27

Aktuelles Thema: Digitaler Vertrieb 4 Aktuelles Thema: Digitaler Vertrieb Relevanz des Themas Digitaler Vertrieb Wie wichtig ist das Thema Digitaler Vertrieb für Ihr Unternehmen? Würden Sie sagen das Thema Digitaler Vertrieb ist für ihr Unternehmen? 50 Prozent der größeren Unternehmen (ab 1 Milliarde Umsatz) sowie erfolgreiche Unternehmen (gemessen an Einschätzung der eigenen Wachstums- und Unternehmens entwicklung) haben Bedeutung des Digitalen Vertriebs erkannt. Kleinere Unternehmen (nach Anzahl der Mitarbeiter) haben anscheinend Chancen und Risiken noch nicht richtig analysiert bzw. gedeutet. Abb. 22 Relevanz des Themas Digitaler Vertrieb 2Q 2014 22 % 55 % 23 % Unternehmen nach Umsatz < 100 Mio. 16 % 52 % 32 % 100 unter 500 Mio. 500 unter 1.000 Mio. > 1 Mrd. Umsatz 29 % 17 % 51 % 63 % 50 % 50 % 20 % 20 % Unternehmen nach Mitarbeitern < 500 MA 5 % 68 % 27 % 500 1.000 MA 20 % 53 % 28 % > 1.000 MA 33 % 51 % 16 % Unternehmen nach Einschätzung der eigenen Wachstums- und Unternehmensentwicklung > 5 % Wachstum Entwicklung besser als die Branche 24 % 54 % 22 % 25 % 60 % 15 % wichtig weniger wichtig nicht wichtig 28 Maschinenbau-Barometer

Aktuelles Thema: Digitaler Vertrieb Besonders wichtige Aspekte Für diejenigen Unternehmen, denen das Thema Digitaler Vertrieb wichtig ist: Welche Aspekte sind dabei für Ihr Unternehmen besonders wichtig? (Mehrfachnennungen möglich) Ersatzteil-Online-Shop (68 Prozent), Online-CRM-System (59 Prozent) und Produktkonfiguratoren (55 Prozent) sind die am häufigsten genannten Digitalen Vertriebs-Instrumente. Mit offenen Plattformen und Online-Händler-Vertrieb tun sich deutsche Maschinen- und Anlagenbauer hingegen schwer. Abb. 23 Relevante Aspekte von Digitaler Vertrieb Online-Shop für Ersatzteile Online-CRM-System Produktkonfiguratoren für unseren Außendienst auf dem Laptop oder Tablet 55 % komplett digitale Auftragsabwicklung von der Bestellung bis zur Bezahlung 50 % Vertrieb über geschlossene Online-Plattformen, wie z. B. SupplyOn, Ariba, usw. 45 % Online-Shop für Gebrauchtmaschinen Online-Produktkonfigurator für unsere Kunden 27 % Online-Shop für Ersatzteile für Mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones 27 % Augmented Reality System zum Vorführen neuer Produkte 23 % Vertrieb über Online-Händler 18 % 32 % 59 % Vertrieb über offene Plattformen, wie z. B. amazonsupply.com, alibaba.com, usw. 14 % 68 % Maschinenbau-Barometer 29

Aktuelles Thema: Digitaler Vertrieb Besonders wichtige Aspekte (Unternehmen ab 1.000 Mitarbeiter) Für diejenigen Unternehmen, denen das Thema Digitaler Vertrieb wichtig ist: Welche Aspekte sind dabei für Ihr Unternehmen besonders wichtig? (Mehrfachnennungen möglich) Größere Unternehmen (ab 1.000 Mitarbeiter) messen den Instrumenten des Digitalen Vertriebs bereits heute eine höhere Bedeutung bei als kleinere Unternehmen. Vor allem kundennahe Themen wie Mobile Commerce und Kunden-Produktkonfigurator werden als besonders wichtig angesehen. Abb. 24 Relevante Aspekte von Digitaler Vertrieb (Unternehmen ab 1.000 Mitarbeiter) Online-Shop für Ersatzteile 68 % Online-CRM-System 71 % 59 % Produktkonfiguratoren für unseren Außendienst auf dem Laptop oder Tablet 57 % 55 % komplett digitale Auftragsabwicklung von der Bestellung bis zur Bezahlung 50 % 50 % Vertrieb über geschlossene Online-Plattformen, wie z. B. SupplyOn, Ariba, usw. 50 % 45 % Online-Shop für Gebrauchtmaschinen 29 % 32 % Online-Produktkonfigurator für unsere Kunden 36 % 27 % Online-Shop für Ersatzteile für Mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones 36 % 27 % Augmented Reality System zum Vorführen neuer Produkte 21 % 23 % Vertrieb über Online-Händler 14 % 18 % Vertrieb über offene Plattformen, wie z. B. amazonsupply.com, alibaba.com, usw. 21 % 14 % 79 % > 1.000 Mitarbeiter total 30 Maschinenbau-Barometer

Teilnehmerstatistik Teilnehmerstatistik 5 Maschinenbau-Barometer 31

Teilnehmerstatistik Die Umfrage wurde von TNS Emnid vom 4. Juni bis 26. Juni anhand eines strukturierten Fragebogens, der nur einzelne offene Fragen enthielt, telefonisch durchgeführt. Befragt wuden netto 101 Führungspersonen der Maschinen- und Anlagenbaubranche. Abb. 25 Branchenzugehörigkeit der befragten Unternehmen 2Q 2014 19 % 70 % 12 % 1Q 2014 19 % 72 % 9 % Anlagenbau Maschinenbau andere Abb. 26 Funktion der befragten Zielpersonen in den Unternehmen 2Q 2014 35 % 29 % 9 % 16 % 7 % 5 % 1Q 2014 39 % 29 % 7 % 10 % 15 % Geschäftsführung Vertriebsleitung Marketingleitung Stabstelle (von Vorstand, Geschäftsführung) Leitung Finance Sonstiges Abb. 27 Mitarbeiterzahl in den befragten Unternehmen 2Q 2014 22 % 36 % 43 % 1Q 2014 23 % 47 % 30 % < 500 Mitarbeiter 500 999 Mitarbeiter 1.000 Mitarbeiter Abb. 28 Jahresnettoumsatz in den befragten Unternehmen 2Q 2014 31 % 35 % 30 % 4 % 1Q 2014 36 % 43 % 15 % 6 % < 100 Mio. 100 unter 500 Mio. 500 unter 1.000 Mio. 1.000 Mio. 32 Maschinenbau-Barometer

Ihre Ansprechpartner Ihre Ansprechpartner Martin Theben Partner und Leiter Industrielle Produktion Tel.: +49 201 438-1524 martin.theben@de.pwc.com Martin Petry Partner IP Leader Advisory Tel.: +49 201 438-2116 martin.petry@de.pwc.com Nikolas Beutin Partner Pricing, Sales & Marketing Tel.: +49 89 5790-5926 nikolas.beutin@de.pwc.com Über PwC Unsere Mandanten stehen tagtäglich vor vielfältigen Aufgaben, möchten neue Ideen umsetzen und suchen Rat. Sie erwarten, dass wir sie ganzheitlich betreuen und praxisorientierte Lösungen mit größtmöglichem Nutzen entwickeln. Deshalb setzen wir für jeden Mandanten, ob Global Player, Familienunternehmen oder kommunaler Träger, unser gesamtes Potenzial ein: Erfahrung, Branchenkenntnis, Fachwissen, Qualitätsanspruch, Innovationskraft und die Ressourcen unseres Expertennetzwerks in 157 Ländern. Besonders wichtig ist uns die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Mandanten, denn je besser wir sie kennen und verstehen, umso gezielter können wir sie unterstützen. PwC. 9.300 engagierte Menschen an 28 Standorten. 1,55 Mrd. Euro Gesamtleistung. Führende Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft in Deutschland. Maschinenbau-Barometer 33

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