Das Leben von Menschen verbessern

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1 Geschäftsbericht 2011 FINANZIELLE UND NICHT FINANZIELLE LEISTUNGEN Das Leben von Menschen verbessern The Best-Run Businesses Run SAP

2 Um für die Zukunft gerüstet zu sein, setzen schon heute Kunden in 120 Ländern auf neue Technologien, Anwendungen und Strategien der SAP. Denn unsere Lösungen helfen ihnen, auf die Anforderungen unserer Zeit zu reagieren: Hierzu gehört, die Konsequenzen des demografischen Wandels zu bewältigen, die komplexen Auswirkungen des Klima wandels auf das eigene Unternehmen zu verstehen und Geschäftsmodelle zu entwickeln, um neue Chancen in globalisierten Märkten zu nutzen. Darüber hinaus brauchen unsere Kunden innovative Technologien, um einfacher und effizienter arbeiten zu können. Unsere Ideen und Lösungen helfen unseren Kunden, sich in ihrer Branche an die Spitze zu setzen.

3 Kennzahlen Leistungskennzahlen Mio., soweit nicht anders vermerkt Veränderung in % Finanzkennzahlen Softwareerlöse Software- und softwarebezogene Serviceerlöse (IFRS) Non-IFRS-Anpassungen Software- und softwarebezogene Serviceerlöse (Non-IFRS) Umsatzerlöse (IFRS) Non-IFRS-Anpassungen Umsatzerlöse (Non-IFRS) Betriebsergebnis (IFRS) Non-IFRS-Anpassungen Betriebsergebnis (Non-IFRS) Operative Marge in % (IFRS) 34,3 20,8 65 Operative Marge in % (Non-IFRS) Free Cashflow Nettoliquidität Außenstandsdauer der Forderungen (Days of Sales Outstanding, DSO) Eigenkapitalquote (Eigenkapital in % der Bilanzsumme) 54,7 47,0 16 Forschung und Entwicklung Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) F&E-Quote (Aufwendungen für F&E in % der Umsatzerlöse) 13,9 13,6 Mitarbeiter im F&E-Bereich am Jahresende 1) Aktien und Dividende Anzahl der gewichteten durchschnittlichen SAP-Aktien, unverwässert, in Mio Gewinn je Aktie, vollverwässert, in 2,89 1,52 90 Dividende je Stammaktie in 1,10 0,60 83 Börsenkurs der SAP-Aktie am Geschäftsjahresende in 40,85 38,10 7 Börsenkapitalisierung am Jahresende in Mrd. 50,2 46,7 7

4 Leistungskennzahlen Mio., soweit nicht anders vermerkt Veränderung in % Mitarbeiter 1) Mitarbeiter zum Jahresende Personalaufwand pro Mitarbeiter ohne aktienorientierte Vergütungsprogramme 1), in Tsd Mitarbeiterengagement in % 77,0 68,0 13 Gesundheitskultur-Index im Betrieb in % 65,0 59,0 10 Anteil weiblicher Mitarbeiter 1) in % 30,0 30,0 0 Frauen in Managementpositionen 1), 2) in % 18,7 17,8 5 Mitarbeiterbindung 1) in % 93,0 93,0 0 Kunden Kundenzufriedenheit (Skala von 1 bis 10) 7,7 7,6 1 Umwelt Treibhausgasemissionen in Kilotonnen Treibhausgasemissionen pro Mitarbeiter 3) in Kilotonnen 9,0 8,7 3 Treibhausgasemissionen pro Erlös in Kilotonnen 34,4 36,3 5 Gesamtenergieverbrauch in Gigawattstunden Energieverbrauch pro Mitarbeiter 3) in Megawattstunden 15,8 16,1 2 Anteil erneuerbarer Energien in % 47,0 45,0 4 Energieverbrauch in Rechenzentren in Gigawattstunden Energieverbrauch in Rechenzentren pro Mitarbeiter 3) in Kilowattstunden ) umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte 2) Die Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Hierarchiestufen. 3) umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte ohne Akquisitionen

5 Über diesen Bericht Inhalt und Struktur Der vorliegende Bericht enthält finanzielle und nicht finanzielle Informationen über wesentliche Aspekte unserer unternehmerischen Leistung. Zu den finanziellen Informationen zählen der Konzernabschluss, der Lagebericht sowie bestimmte aus dem internen Berichtswesen (Management Reporting) abgeleitete Finanzkennzahlen. Die nicht finanziellen Informationen beschreiben unsere soziale und ökologische Leistung als Teil unserer gesamten Nachhaltigkeitsbilanz. Nähere Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung der SAP finden Sie in unserem jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht unter Grundlagen der Darstellung Unser Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung gewährleistet die Zuverlässigkeit der im Konzernanhang dargestellten Informationen. Die Effektivität des internen Kontrollsystems für die Finanzberichterstattung wurde von der Geschäftsleitung der SAP bestätigt. Unser Lagebericht wird nach dem deutschen Gesetz, den Deutschen Rechnungslegungsstandards und dem vom IFRS veröffentlichten Practice Statement Management Commentary erstellt. Die im Lagebericht enthaltenen Angaben zur sozialen und ökologischen Leistung wurden auf Basis der G3.1-Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Global Reporting Initiative (GRI) sowie in Übereinstimmung mit dem AA1000 Accountability Principles Standard erstellt. Treibhausgasemissionen wurden unter Verwendung von SAP-eigenen Kriterien, die auf dem Greenhouse Gas Protocol basieren, berechnet. Daten Sämtliche Daten und Informationen für die Berichtsperiode wurden mithilfe von SAP-Softwarelösungen erfasst und/ oder gemeldet und von den jeweils zuständigen Geschäftsbereichen bereitgestellt. Die Berichtsperiode ist das Finanzjahr Der Bericht deckt die weltweiten Niederlassungen der SAP und alle Tochterunternehmen des SAP-Konzerns ab. Um ihm eine größtmögliche Aktualität zu verleihen, haben wir relevante Informationen bis zum Redaktionsschluss am 23. Februar 2012 berücksichtigt. Der Bericht wird jährlich in deutscher und in englischer Sprache veröffentlicht. Unabhängige Prüfung und Bewertung Unser Konzernabschluss sowie unser Lagebericht wurden von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (KPMG) geprüft. Der Bestätigungsvermerk findet sich auf Seite 63 dieses Geschäftsberichts. KPMG Sustainability hat eine betriebswirtschaftliche Prüfung (Assurance) für die nicht finanziellen, sozialen und ökologischen Daten einschließlich einer Beurteilung der Wesentlichkeit durchgeführt. Hierzu wurden der International Standard on Assurance Engagements 3000 und der AA1000 Accountability Principles Standard, zwei Prüfungsstandards für Nachhaltigkeitsberichterstattung, zugrunde gelegt. Der unabhängige Prüfbericht hinsichtlich der sozialen und ökologischen Daten ist Teil des jährlichen SAP-Nachhaltigkeitsberichts. 1

6 Inhalt Klimawandel Myriam Cohen-Welgryn Vice President, Nature Danone Demografischer Wandel Subra Sripada Vice President & Chief Information Officer (CIO) Beaumont Health System Urbanisierung Patricia de Lille Südafrikanische Politikerin und Bürgermeisterin von Kapstadt Globalisierung Jason Li Vice President & Chief Financial Officer (CFO) Aigo Electronics Technology Co., Ltd. 2

7 13 An unsere Aktionäre 169 Konzernabschluss Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Brief der Vorstandssprecher Vorstand Investor Relations Corporate-Governance-Bericht Bericht des Aufsichtsrats Vergütungsbericht Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Konzerngesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung Konzernkapitalflussrechnung Konzernanhang Bericht des Vorstands zum internen Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung im Konzernabschluss 67 Zusammen gefasster Konzernlagebericht Allgemeine Informationen zum Lagebericht Der SAP-Konzern Software- und Serviceportfolio Kunden Forschung und Entwicklung 277 Zusätzliche Informationen 5-Jahresübersicht Glossar Adressen Publikationen für unsere Aktionäre Finanzkalender Impressum Partnernetzwerk Akquisitionen und Veräußerungen Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement Energie- und Emissionsmanagement Grundlagen der finanzbezogenen Lageberichterstattung Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SAP AG Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der SAP Corporate Governance Übernahmerelevante Angaben Risikobericht Maßnahmen und Ereignisse nach Geschäftsjahresende Ausblick 3

8 KLIMAWANDEL Globaler Klimawandel bedeutet, dass sich Temperatur, Niederschläge, Luftfeuchtigkeit, Wind und Jahreszeiten permanent und langfristig verändern. Während des nächsten Jahrzehnts werden diese Veränderungen nicht nur Folgen für natürliche Ökosysteme haben, sondern auch für Menschen, Länder und Volkswirtschaften.

9 Die Umwelt immer im Blick Welche Auswirkungen hat der globale Klimawandel auf Danone? Myriam Cohen-Welgryn: Danone gehört mit 19 Mrd. Umsatz zu den weltweit führenden Herstellern von Milchfrischeprodukten, Mineralwässern, Babykost und medizinischer Nahrung. Wir engagieren uns dafür, möglichst vielen Menschen durch unsere Produkte eine gesunde Ernährung zu ermöglichen. Zur Herstellung dieser Produkte sind wir stark auf natürliche Ökosysteme angewiesen. Daher liegt es in unserem eigenen Interesse, den Umweltschutz fest in unsere geschäftliche Tätigkeit zu integrieren. So führten wir 2008 den CO 2 -Fußabdruck als globale Kennzahl ein, da er eine große Bandbreite an Umweltschutzkriterien abdeckt. Im Zuge dessen haben wir uns selbst das ehrgeizige Ziel gesteckt, unseren CO 2 -Ausstoß im Zeitraum 2008 bis 2012 um 30 % zu senken. Wie hat das Umweltengagement Ihr Unternehmen verändert? Myriam Cohen-Welgryn: Das Reduktionsziel von 30 % ließ sich nur durch eine grundlegende Umstellung realisieren. Danone musste sich selbst und seine Geschäftstätigkeit hinterfragen. Doch bevor es zu organisatorischen Veränderungen kam, brauchten wir zunächst ein Umdenken im Unternehmen. Daher haben wir den CO 2 -Abbau nicht nur als Leitprinzip etabliert, sondern das Reduktionsziel auch ganz konkret als eines unserer Geschäftsziele definiert. So wurden auch die Boni für Führungskräfte weltweit an die Erreichung bestimmter Umweltziele geknüpft. Ich selbst wurde als Vice President für den Bereich Natur berufen und eine meiner ersten Entscheidungen bestand darin, einen Finanzdirektor für dieses Ressort einzustellen. Worin besteht die größte Herausforderung bei der Reduzierung des CO 2 -Fußabdrucks? Myriam Cohen-Welgryn: Jeder weiß: Was man nicht messen kann, kann man nicht verbessern. Anfangs erfassten wir unsere CO 2 -Daten in Kalkulationstabellen. Zu Beginn war es auch gar nicht so schwer, erste Erfolge bei der CO 2 -Reduzierung zu erzielen, denn wir erreichten damit auch eine höhere Produktivität. Durch leichtere Verpackungen beispielsweise senkt man nicht nur den CO 2 -Ausstoß, sondern spart auch Kosten. Doch mit der Zeit wurde es schwieriger, den CO 2 -Fußabdruck weiter zu verringern. Eine präzise Messung wurde deshalb immer wichtiger. Wie hat die SAP Ihnen geholfen, diese Herausforderung zu bewältigen? Myriam Cohen-Welgryn: Es ist eine komplexe Aufgabe, den CO 2 -Fußabdruck für ein einzelnes Danone- Produkt zu berechnen wir müssen dabei zahlreiche Kategorien und ganze Produktlebenszyklen berücksichtigen. Die Auswertung der großen Datenmengen nahm viel Zeit in Anspruch und konnte nur einmal im Jahr durchgeführt werden. Daher brauchten wir eine robuste und leistungsfähige Lösung, mit der wir die erfassten Daten prüfen und lückenlos zurückverfolgen können. Aus der gemeinsamen Erfahrung und dem Know-how von Danone und SAP entstand eine innovative Lösung, mit der wir unseren ökologischen Fußabdruck präzise messen können. Zu diesem Zweck konnten die SAP-BusinessObjects-Lösungen perfekt kombiniert werden. Sie fügen sich außerdem nahtlos in unser vorhandenes SAP-ERP-System ein. Konnte SAP einen echten Beitrag zum Nachhaltigkeitskonzept von Danone leisten? Myriam Cohen-Welgryn: Unsere Teams können den CO 2 -Fußabdruck für alle Danone-Produkte nun monatlich erfassen, messen, analysieren und verringern. Diese Lösung sorgt dafür, dass die CO 2 -Reduzierung jetzt jeden angeht. Die Lebenszyklusanalyse der Produkte ist ein guter Weg, alle Mitarbeiter für das Reduktionsziel zu gewinnen. Als fester Bestandteil unserer IT-Infrastruktur liefert die Analyse außerdem wertvolle Informationen für unsere Entscheidungen und gibt Impulse für den Wandel im Unternehmen insgesamt.

10 Kundenprofil Danone ist einer der schnellsten wachsenden Lebensmittelhersteller der Welt. Erklärtes Ziel von Danone ist, möglichst vielen Menschen durch seine Produkte eine gesunde Ernährung zu ermöglichen. Der Konzern, der seine Produkte auf fünf Kontinenten vertreibt, beschäftigt rund Mitarbeiter in über 180 Werken erwirtschaftete Danone einen Umsatz von 19 Mrd., über die Hälfte davon in aufstrebenden Märkten. Die SAP-BusinessObjects-Lösungen helfen Danone, seinen CO 2 -Fußabdruck zu erfassen, zu messen und zu analysieren. Ziel ist eine Reduzierung von 30 % zwischen 2008 und Auf einen Blick Branche: Konsumgüter Mitarbeiter: Sitz: Paris, Frankreich Website: Lösungen: SAP ERP, SAP BusinessObjects Profitability and Cost Management, SAP BusinessObjects Financial Information Management, SAP BusinessObjects Data Services

11 » Diese Lösung sorgt dafür, dass die CO 2 -Reduzierung jetzt jeden angeht. So können wir alle Mitarbeiter für das Reduktionsziel gewinnen.«myriam Cohen-Welgryn Vice President, Nature Danone

12 DEMOGRAFISCHER WANDEL Eine höhere Lebenserwartung, sinkende Sterberaten und alternde Bevölkerungen sind mit tief greifenden Auswirkungen für ganze Gesellschaften verbunden. Die SAP hilft Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, sich auf diese Entwicklungen einzustellen mit Lösungen für die Personalwirtschaft, die Verwaltung von Sozialleistungen oder das Gesundheitswesen.

13 Medizinisch und finanziell in bester Verfassung Westliche Länder stehen in den nächsten zwei Jahrzehnten vor großen demografischen Veränderungen. Was bedeutet das für Beaumont Health System? Subra Sripada: Zurzeit betragen die Gesundheitsausgaben der USA jährlich 2,5 Billionen US$. Gleichzeitig erleben wir einen demografischen Wandel. Die Menschen bleiben länger gesund und leben länger. Das verursacht natürlich Kosten. Rund 78 Millionen Amerikaner wurden letztes Jahr 65 Jahre alt. Medicare, die öffentliche Krankenversicherung für ältere und behinderte Bürger, versorgt bereits jetzt 47 Millionen Menschen. In nur 20 Jahren werden es 80 Millionen sein. Hinzu kommt, dass weniger neue Arbeitskräfte auf den Markt kommen. Das heißt, es stehen weniger Steuergelder zur Finanzierung der Gesundheitsleistungen zur Verfügung. Dieses Ungleichgewicht ist einer von vielen Faktoren, warum die Kosten von Medicare steigen werden. Und dies erzeugt wiederum enormen Kostendruck für Ärzte und Krankenhäuser. Wie wirkt sich der demografische Wandel auf den Gesundheitsmarkt aus? Subra Sripada: Es beginnt ein Umdenken bei der Vergütung medizinischer Leistungen. Ein wichtiger Trend geht dahin, diese nicht mehr nach der Menge der Leistung zu vergüten, sondern nach Qualität. Dahinter steht der Gedanke, dass man Innovation, Effizienz und Resultate stärker honoriert als Tests und Verfahren. Gleichzeitig sind die Patienten heute besser informiert. Dadurch werden sie zu Konsumenten auf dem Gesundheitsmarkt und stellen höhere Ansprüche an die Qualität der Versorgung. Außerdem wollen sie eine größere Auswahl haben, wie und von wem sie medizinische Leistungen erhalten. Wie reagiert Beaumont auf diesen Wandel? Subra Sripada: Zum einen sind wir fest davon überzeugt, dass IT der Schlüssel ist, um bessere Entscheidungen zu treffen und Veränderungen zu bewältigen sowohl im Hinblick auf die Patientenversorgung als auch aus wirtschaftlicher Sicht. Zum anderen profitiert unsere Forschung. Wir sind innovativer. Wir sind effizienter. Und wir konnten uns als Gesundheitsversorger weiterentwickeln. Haben sich auch die Herausforderungen und Chancen von Beaumont verändert? Subra Sripada: Eine unserer größten Herausforderungen hat sich als enorme Chance erwiesen, wie das Beispiel des American Recovery and Reinvestment Act zeigt. Dieses US-amerikanische Gesetz bietet Ärzten und Krankenhäusern finanzielle Anreize für den Einsatz von elektronischen Patientenakten. Für uns bedeutete dies Fördergelder in Millionenhöhe. Doch zunächst mussten wir zwei Voraussetzungen erfüllen: Wir brauchten digitalisierte Patientenakten und eine leistungsfähige Software, um die gesetzlich geforderten Berichte zu erstellen. Außerdem mussten wir unsere Ärzte und Mitarbeiter im Umgang mit der Software schulen und sie bei der Umstellung auf ein völlig neues System unterstützen. Dies erforderte einen hohen Einarbeitungsaufwand. Wie hilft die SAP Beaumont, in diesem anspruchsvollen Umfeld erfolgreich zu agieren? Subra Sripada: Durch SAP-BusinessObjects-Lösungen haben wir eine echte Verbesserung bei der Datennutzung erzielt. Doch auch die SAP-Schulungen waren ein wichtiger Erfolgsfaktor. Durch sie konnten wir deutlich mehr von unseren Investitionen in Business- Intelligence-Software profitieren. Heute erhalten unsere Geschäftsführer, Verwaltungsangestellten und Ärzte umfassendere Informationen über die Patientenversorgung und unseren Geschäftsbetrieb. Dank unserer neuen Analyse- und Berichtsfunktionen konnten wir Fördermittel in Höhe von 12,5 Mio. US$ erlangen. Mithilfe der SAP ist uns außerdem die Umstellung auf eine datengesteuerte Organisation gelungen. Dadurch nehmen wir jetzt eine Pionierstellung bei der Nutzung von Informationstechnologie im Gesundheitssektor ein. Unter dem Strich führt dies zu wesentlich mehr Qualität, Sicherheit und Effizienz bei unseren Betriebsabläufen.

14 Kundenprofil Beaumont Health System im US-amerikanischen Bundesstaat Michigan ist ein Klinikverbund mit über Betten, Ärzten und Mitarbeitern. Die SAP half Beaumont, durch den Einsatz von Informationstechnologie mehr Transparenz und einen besseren Einblick in Daten zu gewinnen. Dies sorgt für effektivere und effizientere Abläufe sowohl in der Patientenversorgung als auch im allgemeinen Geschäftsbetrieb. Zudem konnte Beaumont mit Unterstützung der SAP-Software Fördermittel in Höhe von 12,5 Mio. US$ erlangen. Auf einen Blick Branche: Gesundheitswesen Mitarbeiter: Sitz: Royal Oak, Michigan, USA Website: Lösungen: SAP-BusinessObjects-Lösungen für Business Intelligence, SAP-BusinessObjects- Lösungen für Enterprise Information Management, SAP BusinessObjects Web Intelligence, SAP BusinessObjects Data Integrator, SAP Crystal Reports

15 » Zum einen sind wir fest davon überzeugt, dass IT der Schlüssel ist, um bessere Entscheidungen zu treffen und Veränderungen zu bewältigen sowohl im Hinblick auf die Patientenversorgung als auch aus wirtschaftlicher Sicht. Zum anderen profitiert unsere Forschung. Wir sind innovativer. Wir sind effizienter. Und wir konnten uns als Gesundheitsversorger weiterentwickeln.«subra Sripada Vice President & Chief Information Officer (CIO) Beaumont Health System

16 URBANISIERUNG ERSTMALS IN DER GESCHICHTE LEBEN MEHR MENSCHEN IN STÄDTEN ALS IN LÄNDLICHEN GEBIETEN. IN DEN KOMMENDEN JAHRZEHNTEN WIRD SICH FAST DAS GESAMTE WELTWEITE BEVÖLKERUNGSWACHSTUM AUF DIE STÄDTE KONZENTRIEREN. INSBESONDERE FÜR DIE STADTVERWALTUNGEN BRINGT DIES GROSSE HERAUSFORDERUNGEN MIT SICH.

17 Effizient und bürgernah Welchen Einfluss hat die zunehmende Urbanisierung auf Kapstadt? Patricia de Lille: Kapstadt geht es wie vielen anderen Städten auf der Welt. Wir stehen vier großen Trends gegenüber: Urbanisierung, Dezentralisierung, Globalisierung und Verwaltungsreform. Vor rund zwölf Jahren hat sich Kapstadt mit sieben separaten Stadtverwaltungen im Ballungsraum am Kap zu einer gemeinsamen Verwaltung zusammengeschlossen. Wir sind diesen Schritt in einer Zeit gegangen, die von einem umfassenden Wandel geprägt war. Die Globalisierung und die wissensbasierte Wirtschaft bringen tief greifende Veränderungen mit sich. Und sie führen zu einem Wettbewerb zwischen Städten, die in der globalisierten Wirtschaft mithalten können oder eben nicht. Wir wollen eine der Städte sein, denen dies gelingt. Wirken sich diese Trends auf die Beziehung zwischen Kapstadt und seinen Bürgern aus? Patricia de Lille: In Südafrika war es immer so, dass die meisten Leistungen für Bürger von staatlichen Stellen kamen. Die städtischen Verwaltungen spielten hier nur eine untergeordnete Rolle. Heute ist es genau umgekehrt. Für uns zeigt dies, dass die Städte und Gemeinden für die Entwicklung Südafrikas immer wichtiger werden. Es bedeutet natürlich auch, dass die Bürger von ihrer Stadt viel mehr als nur eine angemessene Wasser- und Stromversorgung erwarten. Sie wollen, dass wir uns auch mit Themen wie Armut, sozialer Ausgrenzung, wirtschaftlicher Entwicklung, Sicherheit und Umweltschutz auseinandersetzen. Wie hat Kapstadt bisher hierauf reagiert? Patricia de Lille: Kapstadt hat sich ein Ziel gesetzt: Wir wollen eine intelligente Stadt werden eine Stadt, in der informierte Bürger leben, die technologisch an die Welt angebunden und miteinander vernetzt sind. Wir fördern neue Technologien, steigern die Produktivität unserer Verwaltung und gehen soziale Probleme an. Alles mit dem Ziel, wirtschaftlich wettbewerbsfähiger und erfolgreicher zu werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist unser integrierter Entwicklungsplan. Er legt die wichtigsten Prioritäten für Kapstadt für die nächsten fünf Jahre fest: Arbeitsplätze, Wohnraum und Sicherheit. Was sind Ihre wichtigsten Herausforderungen? Patricia de Lille: Wie viele Städte muss auch Kapstadt künftig mehr mit weniger Mitteln erreichen. Folglich müssen wir unsere Leistungen für die Bürger wesentlich effizienter gestalten. Die Verwaltung von Kapstadt braucht mehr standardisierte Finanzrichtlinien und -verfahren. Wir brauchen IT- und Backoffice-Systeme, die uns nicht nur produktiver machen, sondern uns auch umfassendere Informationen liefern. Denn mit guten Informationen können wir die besten politischen Entscheidungen für unsere Bürger treffen. Wie hilft die SAP Kapstadt bei der Bewältigung dieser Aufgaben? Patricia de Lille: Die SAP hat jahrzehntelange Erfahrung mit Lösungen für öffentliche Verwaltungen weltweit. Diese Erfahrung ist in die Lösungen, die für uns konzipiert wurden, eingeflossen. Mit der SAP- Software konnten wir unsere Stellung als sozial gerechte, weltweit anerkannte und wettbewerbsfähige Stadt deutlich verbessern. Mit den SAP-Lösungen hat Kapstadt beste Voraussetzungen, eine bürgernahe und effizient geführte Stadt zu werden.

18 Kundenprofil Kapstadt ist die zweitgrößte Stadt in Südafrika. Mit einem Budget von 22 Mrd. Rand (2,1 Mrd. ) betreuen mehr als städtische Angestellte 3,4 Millionen Einwohner in einem Ballungsraum von km 2. Mit SAP konnte Kapstadt der Globalisierung begegnen und isolierte Geschäftsprozesse miteinander verknüpfen. Die Bürger von Kapstadt profitieren nun von einem umfassenderen und effizienteren Serviceangebot. Auf einen Blick Branche: Öffentlicher Sektor Mitarbeiter: Sitz: Kapstadt, Südafrika Website: Lösungen: SAP ERP Human Capital Management, SAP CRM, SAP-BusinessObjects-Lösungen für Business Intelligence, SAP-BusinessObjects- Lösungen für Strategy Management, SAP NetWeaver Business Warehouse, SAP Solution Manager, SAP NetWeaver Folders Management (ehemals SAP Records Management), SAP for Utilities

19 » Kapstadt hat sich ein Ziel gesetzt: Wir wollen eine intelligente Stadt werden eine Stadt, in der informierte Bürger leben, die technologisch an die Welt angebunden und miteinander vernetzt sind. Wir fördern neue Technologien, steigern die Produktivität unserer Verwaltung und gehen soziale Probleme an. Alles mit dem Ziel, wirtschaftlich wettbewerbsfähiger und erfolgreicher zu werden.«patricia de Lille Südafrikanische Politikerin und Bürgermeisterin von Kapstadt

20 Globalisierung DIE WELTWIRTSCHAFT HAT SICH IN DEN LETZTEN ZEHN JAHREN grund- LEGEND VERÄNDERT. DIESER WANDEL SETZT SICH UNGEHINDERT FORT. LÄNDER RÜCKEN NÄHER ZUSAMMEN UND GEHEN IM ZUGE DES GRENZ- ÜBERSCHREITENDEN WAREN-, KAPITAL- UND PERSONENVERKEHRS IMMER ENGERE BEZIEHUNGEN EIN.

21 International am Zug Welchen Einfluss hat die Globalisierung auf Aigo? Jason Li: Vor 15 Jahren war Aigo ein ganz kleines Start-up-Unternehmen. Die Globalisierung hat innerhalb sehr kurzer Zeit einige wichtige Wachstumschancen für uns eröffnet. Wir entdecken ständig neue Märkte für unsere MP4-Player, Flash-Drive-Speichermedien und Digitalkameras. Unser internationales Wachstum hilft uns auch beim Aufbau einer globalen Marke. Inzwischen macht unser Auslandsgeschäft 20 % unseres Umsatzes aus. Russland und Spanien sind schon heute zwei unserer größten Märkte. Und jeden Monat kommen weitere Länder hinzu. Hat Ihr schnelles internationales Wachstum Ihre Beziehung zu den Ländern, in denen Sie tätig sind, verändert? Jason Li: Wachstum und international sind für uns immer mehr zu Synonymen geworden: Wir können die beiden Begriffe nicht mehr wirklich getrennt voneinander sehen. Deshalb haben wir 2005 unsere Six-win -Ideologie ins Leben gerufen. Mit ihr gewährleisten wir, dass wir im Einklang mit unseren sechs Anspruchsgruppen unseren Konsumenten, Vertretern, Mitarbeitern, Lieferanten, unserem Unternehmen und der Gesellschaft wachsen. Nur wenn wir zusammenarbeiten, kann Aigo einen angemessenen Gewinn und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung erzielen. Wie geht Aigo mit seinem schnellen internationalen Wachstum um? Jason Li: Als kleines Start-up kamen wir noch gut mit einem eher improvisierten Managementstil zurecht. Jetzt, da Aigo expandiert, funktioniert das nicht mehr so gut. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, dieses improvisierte Management mit Elementen der westlichen Geschäftskultur zu mischen. In vielem erinnert das an das klassische Schach. Das westliche Schach steht für Teamarbeit. Die Läufer treten beispielsweise als Paar auf und kooperieren miteinander. Im chinesischen Schach bekämpfen sie sich. Wir haben das geändert und sozusagen zwei neue Steine aus der chinesischen Schachtradition in das Schachspiel von Aigo aufgenommen: zwei runde Steine namens Kanonen. Die Kanonen sind mit keiner westlichen Schachfigur vergleichbar. Sie können jederzeit ziehen und andere durch Überspringen schlagen. Die Kanonen stehen für Flexibilität. Und auf dem globalen Markt ist das genau eine unserer Stärken. Vor welchen großen Herausforderungen steht Aigo zurzeit? Jason Li: Aigo will über seinen chinesischen Heimatmarkt hinaus expandieren. Wir wollen uns als internationale Marke etablieren. Aber um dahin zu kommen, müssen wir unseren Geschäftsstil ändern. Einerseits wollen wir so schnell und flexibel wie ein kleines Startup-Unternehmen bleiben. Um weltweit zu agieren, brauchen wir aber auch die ausgereiften Geschäftsprozesse globaler Unternehmen. Hierfür haben wir verschiedene wichtige Schritte unternommen. So haben wir gerade das Unternehmen nach Produktgruppen umorganisiert. Über 20 neue Tochterunternehmen sind daraus entstanden, die alle ein großes Maß an Autonomie haben. In der Zukunft wird aber eine unserer großen Herausforderungen darin bestehen, alle diese Töchter mit einheitlichen Geschäftsprozessen und Best Practices auszustatten. Denn dann können wir die Stärken von Aigo bündeln, um noch mehr Innovation zu erzielen. Wie hilft SAP Aigo, seine Chancen auf dem Weltmarkt zu nutzen? Jason Li: Wir haben uns verschiedene Softwarelösungen angesehen, sowohl On-Premise- als auch Cloud- Lösungen. Letztendlich brauchten wir aber eine Lösung, die mit uns in unserem Tempo wachsen kann. SAP Business ByDesign war ideal für das weltweite Wachstum, das wir anstreben. Mit der Lösung konnten wir unsere Datensicherheitsprobleme lösen. Auch unsere Geschäftsprozesse haben wir damit verbessert. Und weil SAP Business ByDesign eine Cloud-Lösung ist, erreichen wir damit das Gleiche wie mit einem umfassenden globalen IT-System aber ohne eine große IT-Abteilung. Wenn man noch einmal ans Schachspielen denkt, war SAP wirklich ein entscheidender Zug für Aigo.

22 Kundenprofil Aigo Electronics Technology Co., Ltd., (Aigo) wurde 1993 gegründet und produziert mobile Speichermedien, Multimedia-Player, Computerperipheriegeräte und Datensicherheitslösungen. Das Unternehmen mit Sitz in Peking unterhält regionale Geschäftsstellen in Frankreich, Hongkong, Singapur und den USA. Mit Mitarbeitern in 20 Tochterunternehmen erwirtschaftet Aigo einen Umsatz von 20 Mio.. Auf einen Blick Branche: Verbraucherelektronik Mitarbeiter: Sitz: Peking, China Website: en.aigo.com Lösung: SAP Business ByDesign Mit der Lösung SAP Business ByDesign kann sich Aigo die Flexibilität eines innovativen Start-up- Unternehmens bewahren und profitiert gleichzeitig von den ausgereiften Geschäftsprozessen eines globalen Großunternehmens.

23 » Aigo will über seinen chinesischen Heimatmarkt hinaus expandieren. Wir wollen uns als internationale Marke etablieren. Aber um dahin zu kommen, müssen wir unseren Geschäftsstil ändern. Einerseits wollen wir so schnell und flexibel wie ein kleines Start-up-Unternehmen bleiben. Um weltweit zu agieren, brauchen wir aber auch die ausgereiften Geschäftsprozesse globaler Unternehmen.«Jason Li Vice President & Chief Financial Officer (CFO) Aigo Electronics Technology Co., Ltd.

24 7 Mrd wurde die Marke von sechs Milliarden Menschen auf der Erde erreicht. Seitdem steigt die Weltbevölkerung konstant an und überschritt 2011 die Sieben-Milliarden-Grenze. 12

25 An unsere Aktionäre Brief der Vorstandssprecher Vorstand Investor Relations Corporate-Governance-Bericht Bericht des Aufsichtsrats Vergütungsbericht Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers 13

26 Brief der Vorstandssprecher Sehr geehrte Aktionäre, verehrte Kunden und Geschäftspartner, liebe Kollegen, dieses Jahr feiert die SAP ihr 40-jähriges Firmenjubiläum. Seit unserem Gründungsjahr 1972 hat die Welt ein anderes Gesicht bekommen. Es ist eine vernetzte Welt, in der Volkswirtschaften mehr denn je voneinander abhängen. Unternehmen handeln global und sind in größere Netzwerke eingebunden, zu denen auch Geschäftspartner, Kunden und sogar Wettbewerber gehören. Immer mehr Menschen ziehen in städtische Ballungsräume, wo sie bessere Lebensbedingungen vorfinden und Chancen auf eine höhere Lebenserwartung haben. Dies geht jedoch mit einer hohen Ressourcen- und Klimabelastung einher. Eine nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen ist daher nicht mehr nur wünschenswert, sondern notwendig. Die Vernetzung unserer modernen Welt ist weitgehend auf digitale Technologien zurückzuführen, die sich mit rasanter Geschwindigkeit weiterentwickeln. Alle 18 Monate verdoppelt sich die Datenmenge auf unserem Planeten. Bis 2013 werden über 15 Milliarden mobile Endgeräte mit dem Internet verbunden sein. Schon jetzt können 80 % der neuen Softwareprodukte über die Datenwolke, die Cloud, bezogen und dadurch einfach und effizient genutzt werden. Über eine Milliarde Menschen sind über soziale Netzwerke virtuell miteinander verbunden. Diese Entwicklungen bieten uns eine enorme Chance: Informationstechnologie und vor allem innovative Software wie die Lösungen der SAP machen die digitalisierte Welt greifbar und nutzbar. Durch sie können wir die Abläufe in der globalen Wirtschaft effizienter und nachhaltiger gestalten und das Leben von Menschen verbessern. Das ist unsere Vision bei der SAP und hierauf beruht auch unsere Strategie der kundenorientierten Innovation. Diese Strategie haben wir 2011 erfolgreich umgesetzt. Mehr Unternehmen als jemals zuvor nutzten SAP-Software, um Wachstum zu erzielen, ihren Ressourceneinsatz zu optimieren und ihre Mitarbeiter zu inspirieren. Dadurch verzeichneten wir in jedem Quartal zweistelliges Wachstum. Im Gesamtjahr 2011 stiegen unsere Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) um 15 % (währungsbereinigt um 17 %), womit wir deutlich über den Markterwartungen lagen. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) lag bei 4,71 Mrd. (währungsbereinigt 4,78 Mrd. ). Dies führte zu einem Anstieg der währungsbereinigten operativen Marge (Non-IFRS) um 1,1 Prozentpunkte auf 33,1 %. Diese Ergebnisse sprechen für sich: Unsere Strategie des Wachstums durch kundenorientierte Innovation überzeugt den Markt. Doch unsere Innovationen sorgen nicht nur bei den neuen Produkten für Aufwind, sondern beleben auch die Nachfrage nach unseren Kernanwendungen und nach Analytiksoftware. Gezielter Mehrwert in fünf Marktkategorien Unseren Kunden bieten wir Mehrwert durch branchen- und bereichsspezifische Lösungen in fünf Marktkategorien: Anwendungen, Analytik, mobile Lösungen, Cloud-Lösungen sowie Datenbanken und Technologie haben wir in jeder dieser Kategorien wesentliche Fortschritte erzielt. Anwendungen: 2011 haben wir den Innovationsfahrplan für die SAP Business Suite vorgestellt. SAP-Business- Suite-Kunden können damit Innovationen schneller und ohne größere Unterbrechung des Geschäftsbetriebs nutzen. Durch die Verlängerung der Wartung bis 2020 erhalten sie langfristige Planungssicherheit. Außerdem haben wir unser Angebot an SAP-Rapid-Deployment-Lösungen weiter ausgebaut. Hierbei handelt es sich um vorkonfigurierte Softwarepakete mit branchenspezifischer Ausrichtung, die innerhalb von sechs Wochen produktiv eingesetzt werden können. Unsere Übernahme von Right Hemisphere war zudem ein wichtiger Schritt, um die Benutzeroberfläche unserer Kernprodukte weiter zu verbessern. 14 An unsere Aktionäre

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