DAAD. A Word from DAAD New York

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1 1 DAAD D e u t s c h e r A k a d e m i s c h e r A u s t a u s c h D i e n s t A Word from DAAD New York First of all, I would like to thank the entire editorial committee for all the hard work and long nights they put into the making of the DAAD North American Studies Yearbook. I would also like to thank everyone in the program who submitted contributions, without which there would be no yearbook to make. You have all done a wonderful job! It is always a pleasure reading the yearbook and learning about the changes and discoveries you experienced during your year in North America. This academic year has indeed been a challenging one, with the events of September 11 th in the back of everyone s mind. I am happy to report that not one North American Studies Student returned home to Germany as a result of September 11 th, including those in New York City and Washington, D.C. Nevertheless, I am sure each and every one of you has been affected in some way by the tragic events of 9/11; indeed, some of the contributions in this yearbook reflect this. In the wake of September 11 th, the pursuit and support of international exchange and international student mobility is more important than ever. As the cycle of educational exchange continues, I sincerely hope not only that your year in North America broadened your understanding of different people, different cultures and different places, but that you will all help us with our task of promoting mutual understanding among nations by sharing your cultural and educational experiences with your fellow students, friends, family, colleagues and anyone else you may meet in your journey through life. In closing, I would like to wish you all the very best for a happy, healthy and successful future! I have enjoyed working with you, meeting you in Chicago in August and helping and advising you throughout your year in North America. Should

2 you ever find yourself in New York City, stop by DAAD and say hi - you know where to find us! Until then, alles Gute! 2 Sally Glasser Program Officer

3 3 Inhalt A Word From DAAD, New York 001 Canada Sandra Fischer, Carelton University, Ottawa, ON 027 Marc-Aurel Bischoff, University of Toronto, ON 009 Ondrej Veltrusky, York University, Toronto, ON 128 USA East Coast Stefanie Spies, Smith College, Northampton, MA 116 Clemens Spahr, University of Massachusetts, Amherst, MA 112 Sebastian Weinstock, University of Massachusetts, Amherst, MA 131 Claudia Eichler, Mount Hollyoke College, South Hadley, MA 015 Julia Schlüns, Clark University, Worcester, MA 086 Christian Schmidt, Harvard University, Cambridge, MA 091 Diana Wörner, Brandeis University, Boston, MA 138 Frank Obenland, Brown University, Providence, RI 076 Verena Erdmann, Wesleyan University, Middletown, CT 017 Julia Breitbach, Yale University, New Haven, CT 010 Frank Wilker, Cornell University, Ithaca, NY 134 Margarethe Kaniuth, Columbia University, New York, NY 059 Daniel Boese, New York University, NY 009 Stephanie Grupp, New York University, NY 037 Frank-Michael Helmke, Rutgers University, New Brunswick, NJ 049 Fabian Rühle, Rutgers University, New Brunswick, NJ 084 Pavao Vlajcic, Penn State University, State College, PA 128 Patrick Keller, Georgetown University, Wahington D.C. 061

4 4 South Theresa Huber, University of Maryland, College Town, MD 053 Margarete Semenowicz, University of Maryland, College Town, MD 107 Arnd Plagge, University of Virginia, Charlotteville, VA 080 Anne Overbeck, Vanderbilt University, Nashville, TN 080 Carsten Ternes, Duke University, Durham, NC 119 Simon Koschut, University of North Carolina, Chapel Hill, NC 061 Thomas Mauer, University of North Carolina, Chapel Hill, NC 068 Mandy Krezschmar, University of Georgia, Athens, GA 061 Mid West Sabine Meyer, University of Minnesota, Minneapolis, MN 069 Michael Lenz, University of Wisconsin, Madison, WI 066 Katharina Schwarz, University of Wisconsin, Madison, WI 098 Lucius Großheim, Northwestern University, Evanston, IL 035 Carsten Haake, Northwestern University, Evanston, IL 041 Leonard Schmieding, Indiana University, Bloomington, IN 092 Juliane Reitzig, University of Kansas, Lawrence, KS 084 Anne Thiem, University of Kansas, Lawrence, KS 125 South West Kerstin Waldheim, University of New Mexico, Albuquerque, NM 130 Cornelia Schwartz, Arizona State University, Phoenix, AZ 103 Katja Wehrhahn, University of Arizona, Tuscon, AZ 131 Constanze Göbel, University of Texas, Austin, TX 032

5 West Coast 5 Sebastian Gallander, University of Washington, Seattle, WA 028 Unlrich Eschborn, University of California at Davis, CA 021 Kai Hebel, University of California at Berkeley, CA 044 Julia Beckmann, University of California at Los Angeles, CA 006 Ilja Grün, University of California at Irvine, CA 035 Diana Burghardt, University of California at San Diego, CA 013

6 6 Julia Beckmann University of California at Los Angeles Universität Köln Picture it: Los Angeles 2001/2002 oder "I Saw the Side of his Head" Nachdem wir uns an jenem Samstag morgen letztes Jahr im August in Evanston alle voneinander verabschiedet hatten und in die unterschiedlichsten Windrichtungen entschwanden, hatte ich, in LA angekommen, noch 5 Wochen (Quarter-System sei dank) Zeit, um mich erstmal mit der Spezies amerikanische Westküstenmetropole vertraut zu machen. So habe ich diese Zeit, z.b., außer zum Sightseeing, damit verbracht, mir einen Überblick über das Bussystem dieser Riesenstadt zu verschaffen, das zwar nicht so wahnsinnig toll funktioniert, aber vorhanden ist, obwohl die meisten Angelinos das gar nicht wissen oder glauben wollen. Da habe ich dann unter anderem auch schnell angefangen, aktiv meine Spanisch-Fähigkeiten zu verbessern. (Merke: die Antwort auf die Frage, warum es durch Beverly Hills und Bel Air mein täglicher Weg zur Uni eine Buslinie geben muß, ist ganz einfach: irgendwie müssen die Putzfrauen und Kindermädchen schließlich zur Arbeit kommen...) Dennoch möchte ich mich natürlich bei allen bedanken, die mich auf den Schrecken hin, daß ich sonst mit dem Bus gefahren wäre, rumkutschiert haben ganz besonders bei einer ganz besonders lieben Dozentin, deren Sohn in meiner Straße in daycare ist und die mich daher des Öfteren nach der Uni nach Hause gebracht hat... Außerdem muß ich an dieser Stelle betonen, daß der Bus in Speed kein MTA-Bus, sondern ein Santa-Monica-Bus war!: der Bus, der vor ca. 1 Jahr von einem Wahnsinnigen entführt wurde, der drohte, alle Insassen zu erschießen das war ein MTA-Bus!

7 7 Zu LA an und für sich fällt mir als erstes ein: chocolate cities und vanilla suburbs. Die Stadt ist eine Ansammlung von kleinen Städten, in denen es sich Familien aus dem Midwest samt ihrer smalltown values bequem gemacht haben. So eine Kleinstadt ist auch Westwood, wo sich meine amerikanische alma mater, die UCLA, befindet. Obwohl der neoklassizistische Stil des Kern-Campus immer wieder Filmteams dazu bringt hier Filme zu drehen, die dann in Harvard oder anderen Ostküstenunis spielen (z.b. Legally Blond), wirkt er in Westküsten-Setting manchmal doch recht verloren. Dafür ist das Kursangebot, gerade für uns international students, die wir ja shoppen gehen können, wie es uns gefällt, überwältigend. Natürlich mußte auch ich mich erst einmal daran gewöhnen, wieviel Aufwand jeder einzelne Kurs so bedeutet und da frau ja auch gerne ein wenig durch die Gegend reisen möchte, fiel es am Anfang doch ein wenig schwer, alles unter einen Hut zu bringen... Ja, und dann war da ja noch der 11. September... Von dem eigentlichen Geschehen haben meine Mitbewohnerin und ich durch Telefonanrufe unserer besorgten Lieben aus Deutschland erfahren, die uns gegen 6:30 Uhr PT aus dem Schlaf gerissen haben. Dann ging aber hier in LA alles ziemlich schnell. Innerhalb von einer halben Stunde wurde downtown komplett 'dichtgemacht, dann der Flughafen LAX evakuiert und geschlossen, und schließlich fuhren auch fast keine Busse mehr. Das eigentlich schwierige für die meisten Westküstler aber war, daß New York so weit weg ist. Ob nun in Independence Day von Außerirdischen die Welt zerstört wird, oder Terroristen das World Trade Center zum Einstürzen bringen, für viele hier schien der Unterschied eher quantitativ als qualitativ zu sein es leben die modernen Medien, die uns zwar ständig über alles informieren, uns aber gleichzeitig so sehr davon distanzieren, daß es immer schwerer wird, Realität und Filme auseinanderzuhalten... Danach gab es zumindest hier in LA erstmal den großen Telethon der Stars (die Medien haben nicht schlecht Kapital aus der Sache geschlagen, aber was erwartet man auch im selbsternannten Entertainment Capital of the World?) und viele Flaggen, viel "United We Stand" und "God Bless America", wie wahrscheinlich in allen anderen Teilen der USA auch.

8 8 Im aftermath des 11. September empfand ich aber die politische Apathie der meisten Studenten hier und an der Westküste, die mich sonst so oft genervt hat, fast schon als angenehm. Auch wenn die ersten Annäherungsversuche doch ziemlich schockierend waren ("Don t all countries in the world have the death penalty? What about your country, Julia? ), habe ich mich inzwischen sogar fast schon daran gewöhnt, den netten California-Chicks davon abgesehen auch noch zu erklären, daß Cologne despite its French sounding pronounciation (wie sprechen die Amis nur Französisch?) nicht in Frankreich sondern in Deutschland beheimatet ist, und ja, daß ich mir dessen ganz sicher bin... Hier an der UCLA nähern wir uns gerade dem Ende des winter quarters zu, und neben diesem Bericht warten noch ein paar paper auf ihre rechtzeitige Fertigstellung, da sie ja sonst downgegraded werden (was die gewissenhafte DAAD-Studentin natürlich verhindern will), bevor nächste Woche meine zweite finals week mit dem traditionellen "midnight yell" einige...schrien wird. Nach einer Woche spring break fängt dann auch schon mein letztes quarter an, und ich bin schon sehr gespannt, was er mir (außer dem schon gebuchten und lang ersehnten weekend-camping trip nach Yosemite) bringen wird. Was ich davon abgesehen nicht verschweigen möchte (denn dazu genieße ich es zu sehr) ist, daß die UCLA ja auch einige Standortvorteile zu bieten hat: Da ist zuerst das Wetter, das wirklich jeden Vergleich toppt, und dann ist da ja auch noch die Filmindustrie. In Westwood Village finden ständig Weltpremieren statt, bei denen stargazers so richtig auf ihre Kosten kommen. Bei der Premiere von Ocean s Eleven im Dezember konnte ich mich dann auch nicht beherrschen, und obwohl Brad Pitt und George Clooney wirklich einen extremen bad hair day hatten, hat der Rest des cast alles getan, um das wieder auszugleichen. Viel lustiger aber ist es natürlich, die Stars ganz zufällig auf der Straße oder im drugstore zu treffen, sich von Penélope Cruz im SUV beinahe anfahren zu lassen (wie sollte die Arme auch ahnen können, daß an einer Fußgängerampel auch Fußgänger stehen können...) oder Winona Ryder

9 bei Saks Fifth Avenue beim shopp(lift)en zu begegnen..., oder man trifft die Stars einfach auf dem Campus der UCLA, wo so einige bekannte Namen studieren. 9 Das ist so eins der Dinge, die mir fehlen werden, wenn ich Mitte Juli wieder ins Flugzeug Richtung Frankfurt steigen werde und meine 'neue Heimat hinter mir lassen muß. Aber bevor es soweit ist, werde ich mir erst noch ein bißchen San Francisco und die Ostküste anschauen, viele Bagels mit cream cheese und Ben & Jerry s icecream essen, viele smoothies trinken... und mich bei 25 C Mitte März in der Sonne aalen,... um auf Inspiration für meine paper zu warten of course! In diesem Sinne kann ich nur sagen: Dieses Jahr war und ist wirklich eine Erfahrung und hat mir persönlich viel gebracht und mich viel gelehrt. Daher möchte ich auch, bevor ich mich nun gleich wieder meiner History of LA zuwende, dem DAAD in Bonn und New York, und vor allem Sally, ein dickes DANKE aussprechen! I ll never forget the LA experience! Julia Beckmann Marc-Aurel Bischoff University of Toronto Universität Bonn Daniel Boese New York University Humboldt Universität

10 10 Julia Breitbach Yale University Universität Konstanz Well, it s not Austin Austin? Wieso Austin? Im wilden texanischen Westen? Befindet sich die altehrwürdige Yale University etwa nicht in New Haven, New England? Aber natürlich. Seit US-amerikanischen Urzeiten war Dreihundertjahrfeier - okkupiert die Bildungsfestung Yale nun schon jene besagte Kleinstadt in Connecticut: verschanzt hinter neugotischen Mauern und in sicherer Distanz zum (ärgerlicherweise noch älteren und berühmteren) Erzrivalen (im noch rauheren Norden), den man entweder auf postmodernen Terrain mit der hauseigenen Avantgarde attackiert oder von der leibeigenen Phalanx aus College-Fussvolk auf dem Football-Feld überrollen lässt (wenn s denn mal ausnahmsweise klappt). Aber es war nicht Harvard, sondern eben jenes Austin (of all places...), das meinen Einstieg in den zehnmonatigen Yale-Aufenthalt kontrapunktisch begleitete. Nachdem schon in Frankfurt ein amerikanischer Angestellter des Bodenpersonals, der längere Zeit in New Haven gelebt hatte, es sich anscheinend nicht nehmen lassen wollte mich ein wenig zu trösten ( Well, I heard it got a bit better in the last years, don t worry ), verstand Professor Hornung es bei der Einführungsveranstaltung in Evanston geschickt meinen jugendlich naiven Enthusiasmus für die bevorstehende Ivy League-Zeit vollends zu bremsen, indem er aus seinem reichen Erfahrungsschatz plauderte. Die Prophezeiungen waren von anaphorischer Düsterheit: unvorstellbare Arbeitsanforderungen, unsoziale Kommilitonen (die zu allem Überfluss auch noch alle

11 verheiratet sein sollten), unzugängliche Professoren, unsägliches Ghetto New Haven, etc... Hingegen Austin, ja Austin, das sei natürlich etwas ganz anderes, nämlich eine wahre Goldgrube an akademischer und außeruniversitärer Zwischenmenschlichkeit. Tiefe Reue überkam mich: warum hatte ich das schwere Los eines Yale-Stipendiums akzeptiert? Dieses Martyrium, ich muss nicht bei Sinnen gewesen sein. In New Haven angekommen empfing mich dann auch noch eine völlig gestresste Mitbewohnerin, ihres Zeichens gestandene Yale-Studentin, die mir schwärmend von ihren College- Jahren in (wer hätte das gedacht) Austin erzählte. Da kann man schon Paranoia entwickeln , die sich aber letztlich als völlig unbegründet herausstellte: nach acht Monaten Yale ist von meiner anfänglichen texanischen Verwirrung nicht mehr geblieben als das viel zu warme Winterwetter und VIP-undergrad Barbara Bush (komplett mit Bodyguards). Und letztere habe ich nie zu Gesicht bekommen: ich nehme doch stark an, dass sie auf den Spuren ihres Vaters wandelt und es sich in seiner (wahren) alma mater, dem fensterlosen skull-and-bones-gebäude bequem gemacht hat. Entgegen den Richtlinien der Yale security policy muss man sich allerdings nicht in mausoleumsähnlichen Behausungen vergraben um in New Haven zu überleben. Nachdem uns ausländischen Studenten bei diversen Einführungsveranstaltungen wärmstens die Freunde und Helfer der Yale-Polizei, der nächtliche Eskort-Service und die alle 50 Meter aufgestellten Alarmtelephon ans Herz gelegt wurden, war ich doch etwas besorgt. Nichts von alledem habe ich jemals gebraucht und ich glaube mittlerweile, das diese Ghetto-Panik weniger auf tatsächlichen Gefährdungen als auf dem Bewusstsein extremer gesellschaftlicher Gegensätze beruht: obwohl sich Yale um Zusammenarbeit mit New Haven bemüht, ist es letztlich eine Insel der Reichen (und vornehmlich Weißen) in einer Stadt, die weniger rosig dasteht und in der Armutskriminalität an der Tagesordnung ist. Yale muss da wie aus einer anderen Welt erscheinen: auf dem alten Campus im Zentrum New Havens sind die Strassen von Müll und Laub gesäubert, die stolzen Granitbauten sind unvergänglich, die Fenster bleiverglast, die Tore schmiedeeisern,

12 die Räume holzvertäfelt, die Messingklinken poliert, die Hauptbibliothek mosaikverziert, und die students lounge sieht aus wie ein altenglischer Herrenclub. Alles ist superlativisch. Die Art Gallery hat van Goghs, die Rare Book Library Gutenberg-Bibeln und die gym acht Stockwerke. Leute wie Salman Rushdie oder Christo plaudern mit Studenten bei einer Tasse Tee im Master s House. Zur Dreihundertjahrfeier gibt es ein gigantisches Feuerwerk zum staunen und Bill Clinton zum (fast) anfassen. Die Studenten scheinen ihren Schlafbedarf auf ein absolutes Minimum heruntergefahren zu haben, denn in den diversen hübschen Cafés auf dem Campus kommt auch noch um 12 pm auf jede Kaffeetasse ein Laptop. Und last but not least, New Haven ist nur 1 ½ Stunden von der Stadt der Städte entfernt, New York City!: Ein unglaublich aufregender Mikrokosmos, der immer wieder das beste Kontrastprogramm zu Yales exklusiver intellectual community (wie mir eine meiner Professorinnen vorschwärmte) bietet. 12 Die Weihnachtsferien habe ich dann auch in New York verbracht... dank meiner Vermieter, ihres Zeichens letzte Puritaner, die die Anwesenheit meines nicht angetrauten Lebensabschnittsgefährten (Skandal!) in ihrem Haus moralisch einfach nicht verantworten konnten. Mit meinen (internationalen) roommates habe ich mich dafür um so besser verstanden und vieles gemeinsam unternommen. Ich habe in ihnen und anderen Leuten Freunde gefunden, die für das Jahr hier mindestens so prägend und wertvoll waren wie die akademischen Erfahrungen. So bin ich dem DAAD doppelt dankbar für dieses Auslandsjahr. Schon jetzt sehe ich dem Abschied hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Es war eine tolle Zeit. Was werde ich also am meisten vermissen? Die phantastischen Forschungsmöglichkeiten in den riesigen Bibliotheken? Die kleinen Seminare mit sehr schlauen und sehr motivierten Kommilitonen? Das freundliche Grinsen des puertorikanischen Busfahrers, der mich jeden Abend im nostalgischen Yale-Shuttle, sämtliche Schlaglöcher der Stadt abklappernd, nach Hause fährt? Die immensen Anforderungen und durchgearbeiteten Nächte? (just kidding!) Die Nähe zu New York oder die Ausflüge nach Washington und Boston? Die allmorgendlichen Raisin- Brans? Die allabendlichen Plauderstündchen mit den roommates am runden

13 (Küchen)Tisch? Die wöchentlichen kostenlosen Konzerte der School of Music? Die akrobatischen Kunststücke der grauen Eichhörnchen im Baum vor meinem Fenster? Das vielfältige Veranstaltungsangebot von Yale, das einem in Form von lectures, symposia, workshops etc. die interessantesten Menschen aus aller Welt - Wissenschaftler, Politiker, Künstler - nahe bringt:? Wahrscheinlich wird dies alles irgendwie fehlen, so sehr ich mich nach zehn Monaten auch wieder auf mein altes Leben zu Hause freue. Denn ich konnte in dieser Zeit meinen Horizont ein gutes Stück erweitern: Mein Yale-Aufenthalt hat mich daher mehr als entschädigt für die entgangene endlose Vista der texanischen Wüste. Wer hätte das gedacht!? Julia Breitbach 13 Diana Burghardt University of California, San Diego Universität Bonn Ein Herz für Amis!! San Diego das ist Sonne, Strand und Meer, wildes Multikulti und jede Menge Spaß!! Als ich hier Mitte August landete, konnte ich mein Glück kaum fassen. Schon vom Flieger aus hatte ich die Skyline gesehen, die weißen Segelschiffe im Hafen, und den strahlend blauen Himmel, den ich so schrecklich vermissen werde. Welcome to Paradise! Das Jahr, das ich hier verbringen durfte, hat meine Erwartungen wirklich in jeder Hinsicht übertroffen. Ich habe enge Freunde gefunden, bin eingetaucht in das Leben an der University of California, habe durch lange Salsa-Nächte getanzt, und habe 9/11 so intensiv erlebt, dass ich mich heute selbst als Teil dieses wunderbaren Landes empfinde.

14 Das Stichwort Vielfalt beschreibt San Diego und die Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, wohl am besten. An einem einzigen Tag kann man zunächst im warmen Pazifik schwimmen, dann die Einsamkeit der Wüste suchen, und schließlich am Abend in den Bergen snowboarden. Alles ist mit dem Auto innerhalb weniger Stunden zu erreichen. Ich selbst habe die meiste Zeit meines Aufenthalts (lesend) an der Küste verbracht. Einfach traumhaft, alle Uniunterlagen mit an den Strand nehmen zu können und dann zu lernen, während man die freilebenden Robben am Strand von La Jolla Cove oder die Kunststücke der Surfer am Blacksbeach bewundern kann! 14 Das Political Science Department der UCSD war auch ausgesprochen gut. Durch das (von mir sehr geschätzte) Quarter-System der Uni war es möglich, Kurse über viele verschiedene Themen zu belegen insbesondere zum amerikanischen Rechtssystem, zu Fragen nationaler Sicherheit, und zum amerikanischen Engagement in World Crisis. Im übrigen habe ich durch die langen Gespräche mit meiner sehr netten palästinensischen Mitbewohnerin Suhad, deren Familie teilweise in Ramallah wohnt, und durch meine Freundschaft mit Gerri, einer sehr liebenswerten jüdischen Rentnerin, die ich an einer Bushaltestelle in Downtown San Diego kennengelernt habe, viel gelernt. Kulturelle Vielfalt ist in San Diego durch die starken mexikanischen und asiatischen Einflüsse garantiert. Ich habe es genossen, ein Konzert von Luis Miguel vor fast ausschließlich spanisch-sprechendem Publikum zu erleben! Auf der Whale Watching Tour des International Centers der UCSD hingegen hörte man Studenten in sicher zehn verschiedenen Sprachen die Delphine und den einen großen Grauwal bestaunen. Es gibt so viele Erlebnisse die mir unvergesslich bleiben werden Spring Break in Arizona und der Hubschrauberflug über den Grand Canyon gehören sicher auch dazu. Was bleibt zu sagen? Es ist ein seltsames Gefühl, diesen Bericht nun geschrieben zu haben. Es bleiben mir noch gut zwei Monate hier, und trotzdem weiß ich, daß diese Zeit wie im Flug vergehen wird und daß dann der Tag der Abreise ungnädig und schrecklich auf mich wartet Ich werde die Amis vermissen!! Den netten Kassierer

15 im Vons um die Ecke, und die verrückten Mormonen, neben deren spektakulärer Kirche ich wohne, und die nicht aufhören wollen, meine Seele zu retten. Besonders aber Suhad, Havie, Aaron und Yobi. I lost my heart in San Diego. Und dafür, mir diese wunderbare Zeit ermöglicht zu haben, möchte ich dem DAAD über alles danken!! 15 Diana Burghardt Claudia Eichler Mount Holyoke College, South Hadley Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Warum mein kleines Frauencollege der Mittelpunkt der Welt ist: - weil hier die Welt noch in Ordnung ist: bunte Blätter im Herbst, Schnee im Winter, Tulpen im Frühling und Sonnenschein im Sommer. - weil es jeden Abend um halb zehn "Milk & Cookies" für alle gibt. - weil man hier zum Frühstück, zum "Sunday Brunch" und zu den ersten Kursen morgens schon mal ungewaschen und im Schlafanzug erscheint. - weil man "Dates" zum Zähneputzen hat. - weil unser Eishockeyteam statt echten Uniformen nur T-Shirts hat, auf denen mit Edding die Nummer und "Chicks with Sticks" geschrieben steht, und gegen U- Mass 0:18 verloren hat. - weil hier statt Schneemännern eben Schneefrauen oder Schnee-Engel (ich hasse die neue Rechtschreibung) gebaut werden. - weil man sich hier auch freundlich anlächelt, wenn man sich nicht kennt, weil man ja doch irgendwie zusammengehört. - weil unsere Dorms nicht "Dorms" heißen, sondern "Residence Halls" und mit Kronleuchtern, offenem Kamin, Flügel, Samtsofas, goldenen Spiegeln und Perserteppichen ausgestattet sind.

16 - weil es hier einen "Mountain Day" gibt, an dem morgens die Kirchenglocken läuten, zum Zeichen, daß man ausschlafen kann und nicht in die Uni muß, einfach nur so. - weil abschließen hier ein Fremdwort ist und man seine Tür den ganzen Tag sperrangelweit offen lassen kann, auch wenn man weggeht. - weil Frauen so unglaublich anders miteinander umgehen, wenn keine Männer in der Nähe sind. - weil man mit den Mädels die besten Late Night-Unterhaltungen über den Sinn des Lebens oder über die Vorzüge von Johnny Depp haben kann. - weil unsere Badezimmer "coed" sind, damit die Herrschaften sich sonntags morgens auch wo die Zähne putzen können. - weil ich fast jeden Abend beim Einschlafen jemanden "With or without you" von U2 auf dem Klavier spielen höre. - zugegebenerweise auch weil man Kurse an den anderen vier Unis hier machen kann und weil es einen Gratis-Busverkehr gibt nach Amherst und Northampton, und damit auch zur echten Welt mit Läden, Coffeeshops, Kinos, Bars, Parties, Konzerten, ja und auch Männern und Freunden mit Autos und damit nach Boston, mit allem, was dazugehört. So hat man die perfekte Mischung aus idyllischem, friedlichen Leben in unserer kleinen rosaroten Seifenblase und Real Life und Action auf Knopfdruck. Sooooo schön. 16 Ich denk' mal, hier gehört's hin, das Danke an den DAAD. Jawohl. Claudia Eichler

17 Verena Erdmann 17 Wesleyan University, Middletown Johannes Gutenberg-Universität Mainz Ego-tripping More or less exactly one year ago, I opened the long-expected letter from the DAAD, which would tell me if I would make it to the US or not. When I read it the first time I didn t get much further than Wir freuen uns. I sat down on the sofa stupefied and could not believe it (my Mom couldn t, either). When the news spread to my friends who had already been to the US on the same program, they flooded me with former Jahrbücher to give me an idea what I should expect (the common consent was work, work, work). And now I am sitting here ( nun bin ICH der Groβvater ), needing to write an article about my own experiences. I thought a lot about what I wanted to write, but didn t come to any conclusion. I guess it ll be a mélange of some of the things that happened to me while I lived in room number 2 on 3 Brainerd Ave (or Brainard Ave, depending on which end of the street you happen to look at the street sign), Wesleyan University, Middletown, Connecticut, USA world. So here we go: August: We arrived in Chicago on the 15th, and I met all you interesting and intelligent people. Three days in the windy city were, I guess, not enough, but I had to move on, heading back eastwards. On the 20th I arrived at my final destination: Middletown. The name is little more than ridicule, since it is hardly a town and has no apparent middle, either. Its best virtue is that it is not far from Boston and New York (and, of course, that it has this university). The first week I attended the international student orientation and tried to get accommodated to my new home. After I had successfully managed to spoil most of my clothes within the shortest time (my slippers broke, my rucksack tinged my trousers, I sat on a chewing gum, spilled half-cooked carrots over myself, etc.), on the eve of my first semester in the US, I

18 found myself in the dreadful position of either having to go naked or look like a dirty bum. I decided for the latter and discovered that I adapted very well to all my new colleagues Wesleyan isn t the country s most liberal university for nothing! And nine more months to go. 18 September: My classes began and, as I was able to save some of my clothes to look more or less decent, I became befriended with other foreigners. I also got to know the bunch of other Germans who had come here by direct exchange from Regensburg. I discovered that my American fellow students were very, very young. Although everybody ascertained me that I was by no means old (23), I did sometimes feel like some strange animal on the verge of extinction. September was also the month when the big scare began. As I don t have a TV here (a blessing, as I discovered) the dimensions and lasting impacts of that day weren t clear to me right away. But the ambitious DAAD-Stipendiaten kept me updated, until their omniscience, I m sorry to say, was rather unnerving. Everybody has his/her own opinion by now, anyway. I personally wouldn t have needed the anxiety and the anthrax-angst (big in CT!) to be added to my abroad -experience, but neither the Atta-täter nor the CIA cared - and only eight to go. October: My parents visited me during those rocky times, after long debates if it was safe to travel to NYC, which it turned out to be. A lot of fun to guide your parents from Mainz ( inhabitants) through a 7-million-people world-capital: Which building is this? And this? And that? That s the same one whose name I couldn t tell you two minutes ago. Well, it was nice to have them over, anyway (for a week). During that same month, one night my room suddenly began to stink so horribly that I could hardly breath. I opened the windows and it intensified. I looked out, but didn t see anything. Two days later I discovered under my window, hidden by a tree, a skunk over which someone had run with a car. As you may know, skunks smell bad even if they lie not flat, dead, and leaking on the street. If their gland bursts.oh, you don t want to know. I mean, how big is the chance that a car and a skunk meet under my window for a deadly duel? My friends at home, however, were

19 delighted by the story. Yeah, there was a time when I still had time to write s, but that should change. And only seven to go. 19 November: One of my professors invited me to his real Thanksgiving-dinner, which was great (though very patriotic, too). With Birgit, my wonderful German cowarrior, I went on a trip to Boston. I usually run into the most ridiculous situations (as you might have noticed), and Birgit has the same astonishing ability. Together, we were unbeatable! We stumbled (unknowingly) into a Hooters Restaurant, to the great joy of the customers. We were talked to by every weirdo who crossed our way. We got lost on the freedom trail. Everybody who has been to Boston knows that this should be impossible. We walked ourselves almost to death in a city with a good subway system. We managed to take this subway to go to the same place we had come from. We had a great time! In university, everything went the way it should it drove me crazy. But time went fast, and only six to go. December: Gruesome. Test on Monday, 1st paper due on Thursday, 2nd on Friday, 3rd on Monday, plus another test the same day. I made it in time by omitting sleeping, eating, drinking, chatting, showering, cleaning. My room and myself took on the same horrible look. My bum-image intensified. Fortunately, very many people at Wesleyan changed in the same way. After the semester was finally over, I fell into a deep, prolonged coma. Only five to go. January: I had a nice long break it was lovely. On the 23rd, the 2nd semester began. I dropped Japanese and thus didn t have to stand up at 8 am anymore what an unspeakable relief. To see my people again showed me that I had grown quite attached to many here in Middletown. I had my first vegan dinner cooked for me. Four to go February: My German friend Frauke visited me. I went down to NYC to pick her up, and in the city ran into Ian, and English traveler, who was to become sort of my guru. I talked with Ian for hours and hours and hours. He altered my perspectives. He set me straight. He reassured me. After leaving NYC, I realized how much I had

20 spiritually grown in this year, how much I had learned, and what a big step I had made into the direction of myself. What Ian said began to repeat itself in the literary works I read for my classes, as well as in the dialogues I had with my friends here. It is far too much to write it all down here. But I still wanted to include it in this review since it means so much to me. And only three to go. 20 March: Month of spring! Month of break! Month to go to Miami! Of course, I wouldn t allow myself to have a normal trip, so I went there by bus, and stayed in North Miami with my Brazilian friend and his crazy boyfriend instead of enjoying South Beach. Sure, if I had taken a plane, we might not have run out of pilots in the middle of the trip, we might not have lost our way, the toilet might not have run over, we might not have been more than 7 hours late, and I might not have had to spend two nights in uncomfortable Greyhound-seats, with my legs and knees hurting. But hey, a bus can t crash into the 87th floor of an office building! All in all, of course, Miami was great, and from the bus I saw parts of this big country (they were FLAT). Barren, wintery CT welcomed me back with the duty of still having to write some 10-page midterm papers. Two more to go. wow. April: I have to write this Jahrbuch-thing until the 1st (today is the 1st). I will reread this article and be astonished how little I wrote about academics, and how much about other stuff. Everything else hovers unpredictably in the future probably I will start working on my papers, to avoid another finals week emergency situation and consecutive coma. Is there really only one more month left? May: I most probably won t have started on my papers in April, and most definitely will have another extremely stressful week. I will think back to one year ago when everything still lay ahead of me, and I will think of how much I changed during this year, how I have been, and still am, ego-tripping. I tried out so many new things, became more open-minded and receptive. I met great and amiable people, changed my mind, changed, and changed again. I will miss this university, although it got on my nerves now and then. I will miss everybody I got to know, even the (very few) obnoxious ones. I will be grateful that I lived to see all I ve seen, and that I had the

21 opportunity to study abroad in the first place. I will be humbled before my parents because they so bravely support me in whatever I m doing, however stupid it seems to be. When it s all over, I will become horribly sentimental (this might even happen already on April 1st). I will wish back the stinking skunk just so that I can imagine it being October again. I will be amazed how quickly these 10 months have passed. I will be grateful for my friends at home who didn t get mad at not hearing a word from me for weeks, patiently assuring me that they understand. I will be sobered to find out that I will have to study in Germany again. I will miss the tons of organic food available here (highly valued by Wesleyan students), the fat-free, meat-free, pseudo-meat, and the 99% eggs (no, that s a lie, I won t miss it). I will pat my own shoulders and say: well done, I m proud of you. Then, I ll pack my things and trip right on. 21 Verena Ulrich Eschborn University of California at Davis Johannes Gutenberg-Universität Mainz Quiet Days in Davis Ich bin nun seit mehr als sieben Monaten hier in Davis, Kalifornien, das nordöstlich von San Francisco und nicht weit von der Staatshauptstadt Sacramento entfernt liegt. Heute am 1. April ist es schon wieder sehr heiß. Die bisherige Zeit hier war großartig, und ich freue mich auf das spring quarter, das heute beginnt.

22 22 Zufällig schickte mich Sally Glasser an die Universität, wo sich gerade meine Mainzer Dozentin, Frau Dr. Balestrini, aufhielt, die eines der beiden DAAD- Empfehlungsschreiben für mich geschrieben hatte. Frau Dr. Balestrini half mir in den ersten Tagen nach meiner Ankunft. Mit Hilfe der Wohnungsanzeigen, die sie mir brachte, konnte ich innerhalb von zwei Tagen mein jetziges Zimmer finden. Und damit war das Problem, das mir die meisten Sorgen bereitet hatte, gelöst. Seitdem wohne ich hier in Nord-Davis im Haus von George, 30, meinem Vermieter, und Stephanie, 25, die zusammen leben. Beide arbeiten und studieren in Sacramento. Auch in George und Stephanie fand ich zwei sehr hilfsbereite Mitmenschen. Durch George, der im Alter von zehn Jahren aus Taiwan in die USA kam und ein ausgezeichneter Koch ist, lernte ich sogar ein wenig die chinesische Küche kennen. Was mir negativ an den beiden auffällt, ist ihre ausgeprägte psychische Abhängigkeit von amerikanischer Massenkultur, die sie sich regelmäßig in Form der Serie Friends und von ausgeliehenen Hollywood-Filmen zuführen. Ich halte es für eine ernsthafte Bedrohung der geistigen Gesundheit, fünfmal pro Woche oder mehr Friends zu schauen. Da hört die Freundschaft auf. (Hier bitte den Lacher einspielen, denn der Gag war schwach!) Schwächen zeigten sich bei den beiden auch in Geographie und Rechtschreibung. Das alles störte mich aber nicht besonders.

23 23 Da ich schon am 18. August in Davis ankam und das Viertel erst am 28. September begann, hatte ich viel Zeit, mich an das Leben in Davis und die Hitze zu gewöhnen. Mit der Zeit wurde es ein wenig langweilig, weil ich niemanden kannte. Doch die International Student Orientation, die am 12. September, begann, sollte mir Gelegenheit geben, andere internationale Studenten kennenzulernen. Am 11. September berichtete mein Vater am Telefon aus Deutschland von den Anschlägen, von denen ich noch nicht gehört hatte. Am Abend ließ ich mich sogar von der patriotischen Stimmung rühren, als ich im Fernsehen die Abgeordneten sah, die God Bless America sangen. Was in der Zeit danach allerdings noch an Chauvinismus hochschwappte, widerte mich ziemlich an. Am nächsten Tag, meinem 23. Geburtstag, begann die Orientierung, bei der ich die meisten meiner jetzigen Freunde und Bekannten hier kennenlernte, fast ausschließlich ausländische Studenten. Meine besten Freunde hier sind ein Japaner, ein Amerikaner und ein Schwede. Ich fühle mich wohl in der Gemeinschaft internationaler Studenten, die sich regelmäßig zu Parties treffen. Diese Gemeinschaft gibt einem Hoffnung, daß Menschen verschiedener Herkunft und verschiedene Völker friedlich zusammenleben können. Durch meine Freunde habe ich mehr über Japan, die USA und Schweden erfahren. Mit Koji, meinem japanischen Freund, der ein überzeugter Buddhist ist, gründete ich sogar einen auf buddhistischen Prinzipien beruhenden Friedensklub. Ich muß allerdings dazu sagen, daß Koji das Ganze

24 organisiert und ich nur die Treffen besuchte und eine Unterschrift beisteuerte, damit der Klub als offizieller UC Davis-Klub anerkannt werden konnte. Der Schauplatz der ganzen Ereignisse war Davis. Es ist eine ruhige Stadt von ca Einwohnern, von denen etwa die Hälfte Studenten sind. Die Stadt bietet keine Sehenswürdigkeiten, wenn man vom Campus absieht. Immerhin ist Davis mit der höchsten Zahl von Fahrrädern pro Einwohner als Fahrradhauptstadt der USA bekannt. Auf dem Campus wimmelt es nur so von parkenden und fahrenden Fahrrädern, und die Straßen bieten breite Seitenstreifen für Fahrräder. Das Fahrrad war auch mein Hauptfortbewegungsmittel. Ich muß eine ordentliche Zahl von Kilometern zurückgelegt haben. Bisher hatte ich nur einen Sturz. Der passierte natürlich, als ich eine der wenigen Erhebungen in Davis hinab fuhr eine Brücke. Vielleicht war es keine so gute Idee freihändig zu fahren und gleichzeitig Staub von meiner Brille zu pusten. Seitdem lasse ich die Hände fast immer am Lenker. Es darf nicht vergessen werden, wozu uns der DAAD vor allem hierher geschickt hat: zum Studieren. Das Studium nimmt natürlich die meiste Zeit in Anspruch. Der größte Teil dieser Zeit wiederum war der umfangreichen Lektüre gewidmet. Da Englisch nun einmal nicht die Muttersprache ist, nimmt das Lesen viel Zeit in Anspruch. Es hat wahrscheinlich mit diesem langsameren Lesetempo zu tun, daß das Studium hier so anstrengend sein kann. Außerdem ist das quarter system meiner Meinung nach besonders zu empfehlen, um Studenten ordentlich zu stressen. Aber die Arbeit lohnte sich immer. Die faszinierendsten Kurse, die ich bisher hatte, waren A Decade in American Civilization: The 1960s (American Studies) und A Survey of Ethnicity in the U.S. (African American Studies). Die Aufgaben für die papers im ersten Kurs erwiesen sich als sehr spannend. Wir sollten einen populären Song aus den 60er Jahren mit Hinblick auf den historischen Hintergrund analysieren. Ich wählte The Lonesome Death of Hattie Carroll von Bob Dylan. Für die andere Hausarbeit interviewte ich einen Professor vom American Studies Department über sein Engagement in der Friedensbewegung der 60er Jahre und besonders über seine Teilnahme am Marsch auf Washington gegen den Krieg in Vietnam im Jahre Das waren Aufgaben, die ich wohl in Deutschland nie erlebt hätte. Der andere Kurs, A Survey of Ethnicity in the U.S., veränderte geradezu mein Weltbild, denn mir wurde klar, daß die dominante Gruppe innerhalb einer 24

25 Gesellschaft Minderheiten, wie z.b. Einwanderer in den USA, in der Regel nach einem bestimmten System unterdrückt. Dieses System kann folgende Mittel umfassen: Vorurteile, Stereotype, Gesetze, getrennte Wohngebiete, zwangsweise Assimilierung durch Religion und Erziehung und wirtschaftliche Ausbeutung. Dieser Kurs hat mich auch sensibilisiert für die Probleme der Einwanderer in Deutschland und ihrer Nachkommen. Er zeigte, wie Menschen mit Menschen, die in irgendeiner Weise anders sind, umgehen jedenfalls in den meisten Fällen. Anfangs meinte ich, daß das Studium in Davis anspruchsvoller und effektiver sei als in Mainz. Mit der Zeit nahm ich aber die Schwächen wahr. Die undergraduate students werden an der Hand geführt. Sie haben klar umrissene Aufgaben, die wenig Freiraum lassen. Sekundärliteratur müssen sie so gut wie gar nicht benutzen. Das Studium ist oft stark auf Reproduktion angelegt. Ich glaube, daß in Deutschland das Studium mehr Eigeninitiative und eigene Urteilskraft verlangt. Ich nehme an, daß diese Faktoren bei den graduate studies eine größere Rolle spielen. In einem Punkt scheint eine amerikanische Universität wie Davis einer deutschen Universität jedoch klar überlegen zu sein: Sie hat einfach mehr Geld. Beispielsweise kann die Uni Mainz von einer Bibliothek wie der Shields Library der UC Davis nur träumen. Mit Interesse verfolgte ich die politischen Debatten in den USA. Das einzige amerikanische Nachrichtenmedium, das ich in Anspruch nahm, war das Fernsehen und hier die Nachrichtensender CNN, MSNBC und Fox News ( For fair and reactionary news ). Mir kommt es so vor, als ob die Nachrichten hier auch nur eine Form der Unterhaltung sind. Wann sieht man schon einmal eine Reportage, die die Zusammenhänge erklärt, die hinter einem Konflikt stehen? Es geht immer Schlag auf Schlag von einem zum anderen, auch wenn zwei politische Gegner, die sich kaum gegenseitig ausreden lassen, aufeinandergesetzt werden, um den höchsten Unterhaltungswert zu erzielen. Bei den politischen Debatten war ich manchmal sprachlos angesichts der Aussagen mancher Konservativer. So sagte ein Kriegsveteran auf Fox News, er habe unzählige Menschen im Krieg getötet, z. B. in Vietnam, aber es sei niemand unter diesen Feinden gewesen, der es nicht verdient habe. Ein Moderator von Fox News Hannity heißt er, glaube ich- fragte einen Demokraten bei einer Debatte über den Treueid in der Schule: Don t you think that America is the best, greatest country that God gave the world? Da möchte ich mit 25

26 den Worten des Malers Max Liebermann sprechen: Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich da kotzen möchte. An einer Universität wie Davis trifft man zum Glück genug Leute, die ein Gegengewicht zu solchen politischen Tendenzen darstellen. Ich hoffe, daß mein Dozent aus dem besagten 1960s-Kurs recht hat: Die meisten Amerikaner liegen politisch in der Mitte. Die Zeit hier in Davis geht zu Ende. Als ich in Deutschland den Bericht meiner Vorgängerin in Davis, Kristina Hoeppner, las, konnte ich kaum glauben, daß ihr der Abschied von Davis schwer fiel. Ich dachte, daß man nach einer so langen Zeit im Ausland sich nach Hause sehnen müsse. Inzwischen glaube ich zu wissen, was sie meint. Meine Gefühle angesichts des baldigen Abschieds sind ambivalent. Einerseits wird es mir schwer fallen, von meinen Freunden Abschied zu nehmen, ohne zu wissen, wann oder ob ich sie wiedersehen werde. Es macht mich auch ein wenig traurig, diesen herrlichen Campus und das wunderbare Wetter zurückzulassen und zu Hause vielleicht wieder in eine weniger spannende Routine zurückzufallen. Andererseits sehne ich mich nach der Heimat, wo ich z.b. endlich wieder meinen Hobbies Klavier und Tischtennis nachgehen kann. Klavier und Sport mußte ich wegen all der Arbeit hier vernachlässigen. 26

27 Schließlich möchte ich noch verschiedenen Leuten und einer Körperschaft meinen Dank aussprechen: zunächst dem deutschen Staat, der uns so großzügig unterstützt hat; Sally Glasser für die Organisationsarbeit und die Bereitschaft, bei Fragen immer prompt mit einer zu antworten; Frau Dr. Balestrini für die Unterstützung bei der Bewerbung und später nach meiner Ankunft in Davis (Schön, solche Dozenten zu haben!); meinen Eltern, die die finanziellen Mittel, die über das Stipendium hinaus notwendig waren, zur Verfügung stellten und Martin Widmann, der mir geradezu literarische Briefe hierher schickte. These may have been the best days of our lives. 27 Ulrich Eschborn Sandra Fischer Carleton University Universität Bonn

28 Sebastian Gallander 28 University of Washington, Seattle Freie Universität Berlin Rain Happens "A tall Latte to go, please", sage ich. Der Starbucks direkt neben dem Uni-Campus ist erfüllt von fleißigen Studenten. Im Hintergrund läuft Blink 182: What s my age again? Auch die Leute hinter der Bar sind Studenten wie ich. Ein rothaariges Mädchen in einer weißen Bluse und einer grünen Schürze nimmt meine Bestellung auf. Sie hat ein paar Sommersprossen auf der Nase. Ich habe Regentropfen auf der Brille. 'Pacific Wind comes blowing in' war irgendwie das erste was mir durch den Kopf ging, als ich hörte, daß mich der DAAD wunschgemäß nach Seattle schicken würde. In der Tat, nun bin ich wirklich hier, in der trendsetting city im äußersten Nordwesten der USA - zwischen dem ruhigen Lake Washington und den rauhen Ausläufern des Pazifik, dem Puget Sound. Eingerahmt von den schneebedeckten Gipfeln der Olympic Mountains und der Cascades, erfreut sich die Stadt nicht nur des oben erwähnten frischen Windes, sondern auch eines kleinen, oft besprochenen, aber in Wahrheit doch eher unbedeutenden Nebeneffekts: jede Menge Regen. Das ist zwar keinesfalls so schlimm wie immer behauptet, dennoch lernt man hier sonnige Stunden und Tage besser schätzen. Seinen wahren und ganz besonderen Charakter erhält Seattle jedoch eher durch seinen Ruf als eine der hippsten und angesagtesten Städte in den

29 Vereinigten Staaten, zu dem es in den 90er Jahren aufgestiegen ist. Untrennbar damit verbunden sind die Seattleites, die von da an Zeitgeist und pop culture nicht nur in Amerika zu prägen begannen: Microsoft und The Simpsons-Erfinder Matt Groening, Sleepless in Seattle und Eddie Bauer, Grunge und Amazon.com, die sprechenden Kühe des berühmten Cartoonisten Gary Larson (The Far Side), die erfolgreiche NBC Sitcom Frasier und natürlich Starbucks Coffee. Auch David Guttersons Bestseller Snow Falling on Cedars spielt hier in der Gegend. 29 Trotz der aktuellen Rezession merkt man sehr deutlich, daß es Seattle die gesamte letzte Dekade hindurch wirtschaftlich sehr gut ging. Das Klima ist mild, die Atmosphäre offen und liberal. Die Space Needle, Seattles Wahrzeichen seit der Weltausstellung 1962, verleiht der Skyline ihre ganz unverwechselbare Note. Vor allem wenn sie nachts hell erleuchtet ist, läßt sie mich, auch nach vielen Monden in der Stadt, noch immer überwältigt schmunzeln. Direkt nebenan: das Experience Music Project (EMP), das interaktive Museum der Rock 'n Roll-Geschichte, unverkennbar futuristisch designed von Stararchitekt Frank Gehry. Hier manifestiert sich Seattles Bedeutung im Musik-Universum das Wort Grunge mußte der Vollständigkeit halber ja leider schon erwähnt werden so daß dem zumindest jetzt noch entgegengehalten werden sollte, daß Jazz-Legende Ray Charles in Seattle aufwuchs, Jimi Hendrix hier begraben ist, und Bob Dylans erste E-Gitarre jetzt im EMP ihr zu Hause hat. Immerhin. Vom ehemaligen Weltsausstellungsgelände führt die Monorail, die Hochbahn ebenfalls aus der EXPO-Zeit, nach Downtown, einem sauberen, edlen shopping district. Das eigentliche Leben spielt sich allerdings in den einzelnen Stadtteilen ab, von denen jeder sein eigenes kleines Zentrum mit Geschäften, Restaurants und Cafés, Kinos und Buchläden hat. Noch vielseitiger wird die Stadt dadurch, daß sie sich über viele Hügel ausbreitet, und man so von überall einen anderen Blick über Seattle und das Wasser hat. Einer der schönsten Plätze der Stadt aber ist, wir ahnen es, der Campus. Geprägt von altem Baumbestand und neogotischen Backsteinbauten zieht er sich, großzügig angelegt, bis zum Lake Washington hinunter. Bei guter Sicht hat man von den Rosenbeeten an der Drumheller Fountain, dem großen Springbrunnen, einen traumhaften Blick zum Mt. Rainier, dem 4000 Meter hohen Vulkan, der am Horizont

30 über Seattle thront. Gegründet 1861, gehört die University of Washington in Seattle besser bekannt als Yu-Dub - heute zu den renommiertesten Universitäten der Vereinigten Staaten. 30 Inzwischen strömt mir bei Starbucks der Geruch von frisch gebrühtem Espresso in die Nase. Die Musik hat gewechselt - zu The Middle von Jimmy Eat World. Das rothaarige Mädchen streicht sich eine Strähne aus dem Gesicht. Sie ist jetzt beim Milch aufschäumen. Seattle ist also wirklich ein interessanter und, ja, cooler Platz für ein kleines Auslandsstudienjahr zwischendurch. Allerdings ist der Arbeitsaufwand dafür hier so hoch, daß kaum noch Zeit zum Spielen bleibt. Im Gegenzug scheint mich das Studium in der Tat fachlich zu bereichern. Professor Lance Bennett und das Center

31 for Communication and Civic Engagement, das mich hauptsächlich nach Seattle lockte, beweist sich als inspirierendes und angenehmes Umfeld. Und endlich die Idee Campus ausleben. Die meisten Studenten sind allerdings noch auf dem College und nicht wie ich in der Graduate School. So what? Stimmt eigentlich, wenn ich nicht irgendwie glauben würde, doch da tatsächlich einen Altersunterschied zu merken. Verdammt. Gelegentlich Kino und Theater sorgen für Zerstreuung und nourishment of the spirit. Obwohl aus der Stadt der Bühnen kommend, bedurfte es erst der exzellenten UW School of Drama wohl die viertbeste ihrer Art in ganz Amerika meine Begeisterung für das Theater zu wecken. Neben dem Wandern, wohl eine neue Bereicherung, die ich mit nach Hause bringen werde. Trips & Tours mit anderen Internationals bringen mich auf die San Juan Islands, in die kanadische Metropole Vancouver und nach Victoria, die englisch anmutende Hauptstadt von British Columbia. Kleinere Differenzen mit meinem Vermieter lehren mich, wie wichtig es ist, daß das Recht nicht nur auf der Seite derer sein sollte, die Eigentum haben. Dafür Live Konzert von R.E.M. und Alanis Morissette. Außerdem kann ich doch tatsächlich in Los Angeles eine Aufzeichnung der Jay Leno Show sehen und, draußen in den Hollywood Studios, den yes, photo opportunity originalen DeLorean aus Zurück in die Zukunft I wiederentdecken. Das Sportzentrum der Universität erweist sich als komfortabel, geißelt doch der Regen mein schönes blaues Fahrrad zum Kellerdasein. Besseres Wetter eröffnet wieder die Saison im Gas Works Park, das zu einem lichten, grünen Park umgewandelte alte Gaswerk auf einer kleinen Halbinsel im Lake Union. An schönen Sonntag Nachmittagen ist er bevölkert von Pärchen, Rentnern und jungen Familien mit Kindern, die spazieren gehen, im Gras liegen, picknicken, und Drachen steigen lassen, oder einfach nur den herrlichen Blick auf die Skyline genießen. Eine nicht minder erholsame Pause vom Studieren bieten die fetten Sessel im gut beleuchteten, nicely branded environment des großen Barnes & Noble im University Village, wo viele Studenten abends gerne bei einem guten Kaffee durch ein paar Bücher und Zeitschriften meandern. Schon blühen auf dem Campus die Obstbäume. Das letzte Quarter ist da. Agenda: Hoffentlich scheinfrei werden, ein kleines get away zu einer Freundin nach Indianapolis, eine Konferenz zu Corporate Social Responsibility organisieren helfen, großes A Capella-Konzert (The Persuasions), Seattle Mariners vs. New York Yankees, 31

32 vielleicht das Pop Disaster, auf jeden Fall noch mal ans Meer und die, wie der DAAD sagt, Wiedereingliederung nach Deutschland vorbereiten. Den Regen werde ich hier lassen, so viel steht fest. Die pazifische Erfrischung, aber, bleibt. 32 Bei Starbucks läuft jetzt Paul Simons Me and Julio Down by the Schoolyard aus dem Soundtrack von The Royal Tenenbaums. Here is your tall Latte. Sorry, it just took some time. Sie lächelt. Hat es etwa aufgehört zu regnen? Ich glaube schon. Sebastian Gallander Constanze Göbel University of Texas, Austin Universität Leipzig Willkommen im Lone Star-State "Ins Land der Todesstrafe", "nach Bush-Country", "to America's Bavaria" so wurde mir manchmal etwas höhnisch meine Wahl, ein Jahr nach Texas zu ziehen, kommentiert. Oder zumindest kam es mir etwas höhnisch vor. Aber mal ganz ehrlich ich hatte auch so meine Bedenken. Obwohl ich Texas schon zweimal besucht hatte, war ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie viele der Texaner heimlich zu hause mit Lasso und Cowboyhut herumliefen, von Waffen ganz zu schweigen. Auf der Straße ließen sich unsere deutschen Klischee-Texaner jedenfalls kaum blicken. Ich kann nach sieben Monaten in Texas auch die Vorstellung vom totalen Konservatismus hier ich nicht bestätigen. Was sicherlich auch damit zusammenhängt, im liberalen Austin an der University of Texas zu studieren. So schwer mich die Ereignisse im September trafen, so fand ich mich hier doch dem schnell hervorgeschossenen Patriotismus nicht "schutzlos" ausgeliefert... Die linke

33 Studentenschaft machte mir Mut, mich kritisch den Ereignissen gegenüber zu äußern, und ich mußte mich nicht schlecht fühlen, in meinem Gastland plötzlich so viele Dinge zu finden, die mich störten. 33 Besonders in meinem undergraduate-kurs wurde offen anti-bush diskutiert, während ich von meinen graduate Kommilitonen eher enttäuscht war ("What will happen now? We ll bomb the living s*** out of someone!") Insofern hat der 11. September 2001 bei mir auch positive Erfahrungen mit dem als so konservativ verschrienen Texas hervorgebracht. Aber natürlich gab es in Texas für mich noch viel mehr und dagegen eher amüsante Überraschungen, z.b. die Schließung der Unibibliothek wegen einem Briefumschlag mit einem mysteriösen weißen Pulver. Oder der Tag, an dem zwei Etagen unter unserem Seminarraum eine Szene mit Kevin Spacey für seinen nächsten Film gedreht wurde. (Wir mußten wegen der schreienden Fans sogar die Fenster schließen.) Auch das Wetter hatte so seine Eigenarten. Zum Beispiel gab es in San Antonio doch tatsächlich Schnee am 1. Januar. Die "Flocken" waren allerdings mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Doch wie ging es eigentlich los? Mit einer etwas chaotischen Wohnungssuche, Mini- Ameisen in der Küche und im Bad (zur meiner Verteidigung: das ist in Austin noch die kleinste Insektenplage in den Häusern) und einer Immatrikulation mit Hürden (die wir aber sicher alle überwinden mußten). Bald hatte ich auch schon die erste andere Deutsche aufgespürt, die mir gleich ein paar Tips zur Stadt gab und mir ein Fahrrad für das Jahr lieh. Und dann war da noch die Begrüßungsfeier für alle Freshmen und first-year graduate students: ein einstündiges Loblied auf die Uni und seine Absolventen mit abschließendem gemeinsamen Uni-Lied-Lernen ("The Eyes of Texas Are Upon You..."). Naja. Und dann mußte auch noch das "Hook'em Horns"- Zeichen (Zeigefinger und kleinen Finger abspreizen und Arm weit hochhalten) gelernt werden. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, kam ich mir als Deutsche inmitten dieser Longhorns -Massenzeremonie etwas komisch vor.

34 Für meine Studienabsichten war UT eine exzellente Wahl, da ich mich auf das Gebiet der ethnischen Minderheiten konzentriere, speziell auf Mexican Americans. Hier konnte ich mich nicht nur mit mexianisch-amerikanischen Studenten anfreunden, sondern hatte auch die Gelegenheit, akademisch viel dazuzulernen, u. a. durch einen für mich die ich an deutsche Studienbedingungen gewöhnt bin luxuriösen Independent Studies-Kurs. Obwohl es am Anfang etwas eigenartig war, einem Professor mit einem Erfahrungsschatz von siebzig Jahren allein gegenüber zu sitzen, war es doch eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Nicht zuletzt weil er im "Valley", wie hier das Grenzgebiet entlang des Rio Grande genannt wird, aufwuchs und von dort interessante Geschichten aus seiner Kindheit erzählen konnte. 34 Nun sind es noch sechs Wochen oder anders: eine Präsentation, zwei book abstracts und drei Hausarbeiten. Ja, ich habe hier auch gelernt, in assignments zu rechnen. Was mit viel Streß verbunden ist, mich für mein letztes Jahr in Leipzig allerdings ausreichend vorbereitet und abgehärtet hat. Hoffe ich. Die Erfahrungen, Überraschungen, Freuden und Leiden meiner letzten sieben Monate auf zwei Seiten zu beschreiben ist ein unmögliches Unternehmen, und so belasse ich es bei diesen Zeilen, die nur einen minimalen Einblick in meine Zeit an der UT bieten. Es bleibt nur noch so viel zu sagen: Sucht doch auch mal die Cowboys in Texas. Auf dem UT Campus steht einer - als Statue gegenüber dem Football-Stadion, und gibt dem Team das "Hook'em"-Zeichen zum Angriff. Oder ist es doch nur ein Trompeter der Marching Band? Constanze Göbel

35 Lucius Großheim 35 Northwestern University Ludwig Maximilians-Universität München Ilja Grün University of California, Irvine Universität Regensburg Probably the most valuable thing about going abroad is the new look on places where you came from - in my case on Russia and Germany. One suddenly becomes conscious how little one looks around himself in his own country, exactly because everything seems familiar. Only here, visiting new cities, meeting new people, I

36 realized, how many interesting places were around me that I did not go to, because they were so close, so easy to reach that I always used to say, "Well, another time." The same with meeting people: I have the impression to have met more Americans in the first 6 month than I met Germans in Germany in the 6 years that I spent there. And this is of course a question of the attitude - I came to Germany to live, I came to US to meet people. Who knows whether I missed much there, or found a lot here? Probably both, but now at least I know what to do when I come back. 36 The most striking problem for me comes now when I am asked the question where I am from (and I am asked this question many times a day). What shall I say? In Germany the answer was clear, from Russia, but here I suddenly feel that I have the same right (or even the greater right) to say that I am from Germany, especially because the question is 9 times out of 10, "Where are you from? From Germany, right?" And the remaining one of ten say, "Ah, from Germany, that's what I thought!" Once I asked somebody at the university what time it is, and the answer was, "Half past six. Actually, I guess you are from Germany, so could you help me with this grammar exercise in the workbook?" It is like a gift of an additional identity that was an invisible part of you, and now you meet your second half. Let's see whether I will be identified as Russian or American (or Rumerican?) when I come back.

37 37 Everything else that I can say about being here and about what I have seen is relatively small in importance: the most beautiful city in US is, of course, San Francisco, the most interesting - New York, the nicest weather, best roads, most flowers, the richest people and most tasteless houses are in Orange County (not to forget the cheapest oranges!). Ilja Grün Stefanie Grupp New York University Freie Universität Berlin Living Liberty New York, 5. Oktober 2001 Sie ist eine Frau ohne Kinder. Dennoch sieht eine ganze Nation die Mutter in ihr. Jennifer Stewart lacht, wenn sie ihre Visitenkarte überreicht. "Living Liberty" steht darauf geschrieben, was sowohl "Lebende Freiheitsstatue" als auch "Gelebte Freiheit" meint. "Ich stehe für eine Staatsphilosophie, die seit dem elften September ins Wanken geraten ist", sagt sie. "Umso wichtiger ist es, dass ich für die New Yorker sichtbar bin in dieser schwierigen Zeit." Seit fünfzehn Jahren lebt die New Yorkerin Jennifer Stewart davon, möglichst genau so auszusehen wie sie - die Dame im Hafen New Yorks, die die Neuankömmlinge aus aller Welt begrüßt mit ihrer Fackel, hoch über ihrem aufrechten Haupt. "Ich kann nicht glauben, dass ich ein Leben auf ihre Kosten führe", sagt sie. "Sie hat ein Leben in mir angenommen, das größer ist als ich." In einem landesweiten Wettbewerb zum hundertjährigen Geburtstag der Freiheitsstatue wählte Amerika sie zur offiziellen "Miss Liberty". Das war Danach gab es kein Zurück mehr für die Kunsterzieherin aus der Kleinstadt Audubon

38 in Iowa. Als sie im selben Jahr ihr Studium an der New York University aufnahm, war aus dem schönen Landmädchen eine urbane Attraktion geworden. Zunächst trat sie im South Street Seaport, dem historischen Hafen an der Südspitze Manhattans, als Straßenkünstlerin auf. Irgendwann buchten die ersten Unternehmen die junge Kunststudentin für Firmenjubiläen von der Strasse weg und 38 reiche Familien bestellten sie zum Kindergeburtstag an die Upper East Side. Fünfzehn Jahre später, am Morgen des 29. Augusts 2001, frühstückt sie in gleicher Rolle mit einer Gruppe neuseeländischer Investoren im Panoramarestaurant "Windows of the World" im World Trade Center. "Ich kann die Höhe des 109. Stocks noch immer spüren, wenn ich den Schutt sehe." Die Ereignisse haben ein Nachdenken in ihr ausgelöst. Sie schweigt. Lange Zeit habe sie ein schlechtes Gewissen geplagt, als kritische Künstlerin ein Leben auf Kosten des Nationalstolzes zu führen. "Nicht jeder Amerikaner verdient siebenhundert Dollar pro angebrochene Arbeitsstunde", sagt sie und hat Recht. Denn Ikonen dürften die einzigen Arbeitnehmer sein, deren Einkommen selbst in Zeiten hereinbrechender Rezession stabil bleibt. "Die vergangenen Tage waren Tage amerikanischer Ikonographie". "It was a comfort to see the Statue of Liberty, the fact that she is still standing" - Es sei eine Wohltat gewesen, die Freiheitsstatue zu sehen, die Tatsache, dass sie noch immer steht. Stewart wußte, was ihre Mission zu sein hatte. Endlich konnte sie aus ihrem Geschäft mit dem Nationalstolz eine gute Tat machen. Am Morgen nach dem Unglück trug sie grüne Körperschminke auf, drapierte die wehende Toga um ihre schmalen Schultern, rückte den siebenzackigen Strahlenkranz zurecht, holte ihre Fackel und ihren Sockel aus dem Kleiderschrank und begab sich dorthin, wo sie die Nation am meisten brauchte. Ihr Ziel war der Union Square, jener Platz auf Höhe der 14. Strasse in Manhattan, zu dem New Yorker nach wie vor streben. Auf dem sie gemeinsam hoffen, singen und trauern. Vereinzelt stehen Hinterbliebene weinend in einer der ruhigeren Ecken. Noch immer sind Vermissten-Plakate an den Zaun des Parks geheftet. Die Gesichter auf ihnen erzählen Geschichten, die den aufmerksamen New Yorker bis hinab in die Bahnsteige der U- Bahnen begleiten. Blumen, Kerzen, Stofftiere, Spruchbänder umgeben die Reiterstatue im Herzen des Platzes. Der Union Square ist zu einem Raum voller Zeichen geworden. Jennifer Stewart ist eines der Zeichen, deren Summe ein

39 hippieesk-pazifistischer Nationalismus ist. "The best nation is a do-nation", sagte sie sich und verbrachte neun Tage als Freiheitsstatue auf dem Union Square. Sie sprach mit den Passanten, führte Diskussionen über die Verfassung, posierte Ufer Fotos. "Für viele New Yorker war es die erste Begegnung mit ihr, denn ein echter New Yorker vermeidet erstens unnötige Mobilität und zweitens jegliche touristisch geprägten Ort", sagt sie. Eine neue Langsamkeit hat die Stadt ergriffen, denn es gibt fast keinen New Yorker, der nicht stehenbleibt, wenn er "Living Liberty" erblickt. "Ich habe immer viel Zuneigung erfahren", sagt sie. "Doch niemals waren die Menschen dankbarer Ufer meine Gegenwart als in den vergangenen Tagen". "Miss Liberty, should we go to war?", "Freiheitsstatue, sollen wir in einen Krieg eintreten?", fragten sie Kinder auf dem Union Square. Und Jennifer Stewart beginnt zu verstehen, was Ufer ein Privileg es ist, in einem Land zu leben, in dem eine Frau jahrelang als Nationalsymbol verkleidet auf den Strassen herumlaufen kann und dafür Verehrung und liebevolle Kommentare erntet. Ganz zu schweigen von dem Geld, das sie in den Tagen nach dem Anschlag jeden Tag in ihrem kleinen Sockel hortete Dollar hat sie in neun Tagen Ufer das Rote Kreuz und die Angehörigen von Feuerwehrmännern aus dem Stadtteil Brooklyn gesammelt. "Es war der Wille von einzelnen Menschen, denn es waren fast ausschließlich Eindollar-Noten, die ich jeden Abend in meiner Wohnung zählte." Bisher hatte sie geglaubt, sie sei nur ein einziges Pünktchen innerhalb der Stadt New York. "Doch jetzt glaube ich wieder, dass der einzelne etwas bewegen kann innerhalb seiner nächsten Umgebung." Sie stützt sich auf ihre Ellenbogen, die Hände zu Fäusten geballt an ihren Wangen. Diese Frau hat eine ewige Energie - auch nach neun Tagen Stassenperformance und der Trennung von Mister Liberty vor kurzer Zeit. Mit einem Lächeln formuliert ihr nächstes Ziel: "Ich werde so lange ehrenamtlich weiterarbeiten, bis ich zehntausend Dollar zusammen habe". Die ersten Raten hat sie bereits gespendet. "Schon jetzt vermisse ich die Geldhaufen, die im Moment noch auf dem Boden meines Wohnzimmers liegen", sagt sie. Ein rotes Haar liegt auf ihrer Grünen Stirn. Es hat 39

40 einen Weg aus dem Grün des Strahlenkranzes auf ihrem Kopf gefunden. Anders als die Menschen im World Trade Center hat es einen Weg nach draußen gefunden. Stewart lacht. 40 Eine historische Parallele liegt auf der Hand: Jennifer Stewart erinnert die Passanten in diesen Tagen gerne daran, wie einst der Sockel finanziert wurde, auf dem die echte Freiheitsstatue ruht. Zwar war die Statue ein Geschenk Frankreichs an Amerika als Zeichen einer hundertjährigen Freundschaft, die ihren Anfang in der Amerikanischen Revolution nahm." Doch die Freundschaft war nicht groß genug Ufer einen zusätzlichen Sockel", weiß Stewart. "Bevor im August 1885 mit dem Bau des Sockels begonnen werden konnte, mussten New Yorker selbst in die Tasche greifen", erinnert sie ihr Publikum auf der Strasse. "Damals musste Joseph Pulitzer in Aktion treten, um die spendenfaulen Bürger zu motivieren". Pulitzer druckte die Namen der Spender auf der Titelseite seiner Zeitung "The World". "Ein kluger Schachzug in einer eitlen Stadt, die New York bis zum elften September 2001 über Jahrhunderte war", findet sie. "Die Ereignisse haben die Welt galvanisiert - wir wurden aus einem narzisstischen Schlaf gerissen". Während sie spricht, reflektieren ihre Augen den Grünspan, den sie sich auf den Körper geschminkt hat. Aus einem blauen Augenpaar ist ein grünes Augenpaar geworden. "Diese Tage werden Spuren in meiner Arbeit hinterlassen", sagt sie. Wie diese aussehen werden, vermag sie noch nicht zu sagen. Sie erinnert sich, wie sie dazu kam, die lebendige Freiheitsstatue zu sein. "1985, ein Jahr, bevor ich nach New York zog, arbeitete ich als Erzieherin schizophrener Schüler in Iowa City. Einer von ihnen sagte eines Tages: 'Jennifer, du siehst aus wie die Freiheitsstatue' ". Seitdem hat sie einiges über ihr Land gelernt: "Eine grüne Frau zu sein, heißt Farbigsein in diesem Land. Das ist ein Grund Ufer viele Taxifahrer, mich nicht einsteigen zu lassen." Stefanie Grupp

41 Carsten Haake 41 Northwestern University Universität Leipzig Addicted to Film Film ist meine Leidenschaft. Ich liebe Filme und Fernsehen zu gucken. Und ich studiere hier Film. Das kleine Department (je ca. 20 PhDs und 20 MFAs) der Northwestern University in Evanston ist in zwei Bereiche unterteilt: Praxis und Theorie. Während ich mich auf den letzteren Teil konzentriere, habe ich dennoch die Chance genutzt und ein wenig praktische Filmemacherei belegt. "Graduate Production Aesthetic Workshop" hieß der Kurs im Herbst. Dort durfte ich Regie führen, spielen, schreiben, und produzieren, so daß ich mittlerweile zwei volle DVC Pro Tapes (ein Videoformat) mit unzähligen kleinen Projekten mein Eigen nennen darf. Als zunächst weniger spannend stellte sich für mich die technische Seite des Filmens heraus (z.b. Wo ist der Power Schalter der Kamera? Wie leuchte ich meinen Set aus? Wie zum Teufel funktioniert die verdammte Software zum Schneiden des Filmmaterials?); ließ sich aber auch lernen. Diese Erfahrungen waren für mich Grund genug, um im Dezember ein wenig auf dem Set des Abschlußfilms meines Mitbewohners, Lars, herumzuhängen. Lars ist ein MFA und deren thesis sind Kurz- oder Spielfilme. Sein Project heißt "An Addiction to Life" und ist auf eine halbe Stunde Dauer ausgerichtet. Nur ein MFA bekommt in der Regel seinen MFA Abschluß pro quarter. Im Herbst hat Allen Colombo (Lars bester Freund) seinen Spielfilm "The Misanthrope" vorgeführt. Das Projekt wurde vor einem Jahr innerhalb von 1,1/2 Monaten gefilmt und hat die unglaubliche Summe von Dollar verschlungen. Die 90 Minuten Resultat waren brillant (er hat schon ein paar Preise gewonnen), aber Allen hatte auch definitiv das Glück reiche Eltern zu haben. Lars ist das weniger gut dran. Er hat die letzten zwei Jahre gearbeitet, um Dollar zusammenzusparen: sein Budget.

42 Es ist der 7. Dezember. Ich komme in einem Altersheim in der Nähe unserer Wohnung an. Eigentlich sollte ich meine Hausarbeiten schreiben, aber die Versuchung ist zu groß. Filmerei ist phantastisch und hier wird ein großes Projekt gefilmt. Da ich im zarten Alter von 24 bin, erkennen mich die Krankenschwestern des Altersheims sofort als einen der "Film People" und schicken mich in die Lounge im ersten Stockwerk (man, da habe ich ja Schwein gehabt, nicht mit den alten Leuten verwechselt zu werden). Alle Mitarbeiter des Altersheimes unterstützen den Film. Als die Besitzerin herausfand, daß Lars ein Altersheim als Set gesucht hat, hat sie ihn so angefleht hierher zu kommen, daß sie sogar Kaffee kochen wollte. Obwohl für den Kaffee auf andere Art gesorgt wird, hat Lars bei der Möglichkeit als Leute im Hintergrund sitzen zu haben und eine kostenlose location zu bekommen zugeschlagen. 42 Ich suche meinen Weg durch ein Labyrinth von Gängen, bis ich in der Lounge ankomme. Lars sitzt grummelnd in einem Sessel. Der Anblick war bis vor kurzem nichts Ungewöhnliches für mich. Als der Druck für ihn vor Beginn der Dreharbeiten immer größer wurde, hat er seine schlechte Laune meistens daheim abreagiert. Seit der ersten Drehminuten war diese Stimmung allerdings wie weggeblasen und etwas muss vorgefallen sein (kombiniere, kombiniere!). Früher an diesem Morgen hatte sich ein Scheinwerfer, der außen am Gebäude hing, gelöst und war auf ein vorbeifahrendes Auto gestürzt. Der Scheinwerfer ist hin und das Auto hat auch eine fette Beule, aber immerhin ist der Fahrerin nichts passiert. Die Reparaturen werden jedoch ein Loch in das Budget reißen, von dem er noch nicht weiß, wie er es füllen soll (Naja, erst einmal gibt es ja Kredite). Immerhin liefen die Dreharbeiten extrem gut und sie sind schon weiter als geplant. Lars hat eine riesige Crew an seinem Projekt arbeiten. Am heutigen Tag braucht er nur drei seiner Schauspieler. John Connelly (leider nicht mit Jennifer Connelly diesjährige Oscarpreisträgerin und meine Lieblingsschauspielerin verwandt). John ist derzeit gut im Geschäft. Er hatte u.a. eine Rolle in "Ali" und verdient so viel, daß er ziemlich gut von seinem Job leben kann (ungewöhnlich für einen amerikanischen Schauspieler) und diesen Film außerdem als Spaßprojekt nebenbei betrachtet. Keiner

43 der Darsteller (alle Profis) wird bezahlt. John und Lars diskutieren die nächste Szene, in der Johns Charakter mit einer Krankenschwester über den an Alzheimer erkrankten Vater redet. Es ist eine einfache Einstellung: wenig Kamerabewegung und andere technische Spielereien. Es arbeiten ca. 10 Personen an dieser Szene. Kameramann, Beleuchter (ebenfalls Profis, die aus purer Liebe zum Film hier dabei sind), etc. Die meisten Leute der Crew sind undergrads und keiner hier wird bezahlt. Gehälter zu zahlen wäre einfach zu kostspielig und ist unter den Studenten auch nicht üblich. Nicht einmal Allen, trotz des vielen Geldes, hat jemanden bezahlt. Die Szene ist schnell gefilmt und Lars ist mit Ton und Darstellern hochzufrieden. Er läßt alles noch aus verschiedenen Einstellungen drehen, bis er ein paar Versionen im Kasten hat. 43 Während die nächste Szene vorbereitet wird kommt eine alte Frau vorbei und erzählt uns über ihre Vergangenheit als Amateurdarstellerin und ihr Alter. 93, sagt sie (Wow, we thought you were 60) und auch bei Lady MacBeth zeigen wir uns so beeindruckt, daß sie zufrieden davonzieht. Es tauchen immer wieder Bewohner auf und die Krankenschwestern lassen es sich nicht nehmen, den gutaussehenden John anzuschmachten. Eine weitere Szene wird noch vor dem Mittagessen gedreht. Die Beleuchtung neu auszurichten und aufzubauen dauert ca. 30 Minuten, was ziemlich schnell ist. Jemand kümmert sich um das Make-up der Darsteller und Allen, der hier für den Ton verantwortlich ist, weckt seinen Boom-Operator auf. Weitere 30 Minuten und wir stürzen alle wieder in die Lounge zurück. Wir haben Berge von chinesischem Essen vor uns stehen (ich genieße es, nicht arbeiten zu müssen, aber dennoch durchgefüttert zu werden). Das Essen ist lecker und mal wieder umsonst. Lars hat zwei brillante Produzentinnen (Joana und Amanda), die einfach alles organisiert haben. Kurz danach gehe ich, um wieder Hausarbeiten zu schreiben. Aber ich bin zutiefst beeindruckt von dem Engagement der Leute hier. Einige haben wahrscheinlich auch Arbeiten einzureichen, arbeiten hier 16 Std. am Stück und bekommen es nicht einmal

44 bezahlt. Andererseits sollte man so ein Verhalten von den zukünftigen Spielbergs und Scorseses auch erwarten. 44 Mittlerweile sind 4 Monate vergangen. Der Film ist entwickelt, der Nachdreh hat stattgefunden (ein paar Szenen waren unscharf) und Lars hat ewig an Schnitt, Ton und Effekten gearbeitet. Im Juni, am Ende des quarters, wird er "An Addiction to Life" zeigen. Die Crew und alle anderen Filmstudenten werden dort sein. Für alle ist Film eine Leidenschaft und für mich auch. Carsten Haake Kai Hebel University of California at Berkeley Philipps-Universität Marburg Mittelkalifonische Definitionsversuche Berkeley: eine Mixtur aus Arbeitslager, Vergnügungspark und Sonnenstudio. Berkeley : $700 Miete + Nebenkosten für ein unmöbiliertes Zimmer mit kaputter Heizung und einem artist-gone-hausmeister. Berkeley ist ein Ort, an dem immer irgendetwas los ist: sit-ins, teach ins, Symposien, Vorträge, Konzerte, slam poetry contests, Model UNs, Job-Messen, nudistische Kundgebungen, Fussballturniere, Grillfeste, Filmpremieren...ein Ort, an dem klar wird, warum Marburg den Spitznamen Schnarch an der Lahn trägt...

45 45 Berkeley ist ein autopoietisches System, an dem Luhmann seine Freude gehabt hätte: Kommunikation erzeugt an Kommunikation erzeugt Kommunikation, z.b. wird immer für oder gegen etwas demonstriert, z.b. für (oder gegen) die Demonstration am Tag zuvor. Berkeley-Studenten sind links, aber auf amerikanisch: also ungefähr halbrechts vom linken Flügel der Jusos, also irgendwo zwischen Ché Guevara, Ralph Nader und einem sicheren Job bei McKinsey. Berkeley: ein Campus, der sich für einen Nationalpark hält und ziemlich stolz ist auf seine Hauptattraktion, den Blick auf die Golden Gate Bridge. Berkeley: Endlos-Ping-Pong-Diskussionen auf dem Campus: Wer ist denn nun böser, die Palästinenser oder die Israelis? (Konsens nach mehreren Stunden: bin Laden )

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