Verborgene Performancedaten bringen den großen Wurf

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1 toms spotlight NOVEMBER/DEZEMBER Klartext Komplexe Regeln im Zusammenspiel 5 Lösungen Die Performance im Blick 7 Referenz Performancegewinn bei s.oliver 4 Fakten Knallharte Tatsachen 6 Wirkung Erfolgsrezept für Höchstleistungen 8 Partner Verborgene Performancedaten bringen den großen Wurf Und das bei diesem Starensemble: die schnellsten Server, die breitesten Leitungen und eine Datenbank, die in der obersten Liga spielt doch die entscheidende Applikation kriecht vor sich hin. Da helfen auch alle Beteuerungen nichts, dass jeder Einzelne in dieser Riege eine tadellose Leis tung bringt, es hapert ganz offensichtlich am Zusammenspiel. Aber wieso? Zum Herumexperimentieren ist jedenfalls keine Zeit, schließlich geht es hier um viel Geld.

2 Applikationsperformance ist ein weites Feld. Und mal ganz ehrlich: Die Wenigsten durchschauen das komplizierte Regelwerk, nach dem das Zusammenspiel zwischen den Infrastrukturkomponenten abläuft. Natürlich kann man auch versuchen, alle Probleme mit zusätzlichen Investitionen zu lösen. Nur: dadurch läuft es meist nicht schneller. Impressum Herausgeber Computacenter AG & Co. ohg Europaring Kerpen Tel. +49 (0) 2273/597-0 Fax +49 (0) 2273/ Handelsregistereintrag: Amtsgericht Köln HRA Sitz der Gesellschaft: Kerpen Umsatzsteuer-Identifi kationsnummer: DE Redaktion Matthias Vogel Tel. +49 (0) 2102/ Gestaltung design blaues Wunder, Köln Druck johnen-druck GmbH & Co. KG, Bernkastel-Kues

3 Klartext Thomas Rode Senior Consultant, System & Service Management, Computacenter Herrje, ist das Netz heute langsam! Sollte mit der neuen Anwendung nicht alles einfacher und vor allem viel schneller vonstattengehen? Vielleicht liegt es ja auch am PC, ist ja schließlich nicht mehr das neues te Modell. Mal hören, was das Helpdesk dazu sagt. So oder so ähnlich nimmt das Dilemma meist seinen Anfang, wenn ein Benutzer über die schlechte Performance einer Applikation klagt. Denn tatsächlich sind es in gut drei Vierteln aller Fälle erst die Anwender, denen die Trägheit ihres Arbeitsmittels auffällt. Die Anwender! Mit anderen Worten: das Kind ist längst in den Brunnen gefallen. Das sagt nicht nur viel über das existierende Applikationsmonitoring aus, sondern auch über die Testverfahren im Vorfeld eines Anwendungsrollouts. Im schlimmsten Fall sagt das Helpdesk dazu nämlich: Alle Systeme sind okay. Und das kann durchaus stimmen: Die Prozessorlast auf den Applikations- und Datenbankservern ist gering, Netzwerkbandbreite steht ausreichend zur Verfügung und der Client des Benutzers ist ohnehin viel besser, als dieser meint. Die gefühlte Antwortzeit der ersehnten neuen Anwendung, für die eigens State-of-the- Art-Hardware und zusätzliche WAN-Kapazitäten beschafft wurden, rangiert dennoch irgendwo zwischen unbrauchbar und unzumutbar. Und das ist noch nicht mal verwunderlich. Das Monitoring gibt nämlich lediglich Auskunft über den Zustand jedes einzelnen Systems, das an der Kommunikation zwischen Client und Server beteiligt ist. Das Zusammenspiel aller Infrastrukturkom ponenten hingegen entgeht den wachsamen Systemmanagement-Agenten. Ein gering ausgelastetes Weitverkehrsnetz hat deshalb beispielsweise nicht automatisch eine schnelle Antwortzeit der Anwendung zur Folge. Und auch ein im Labor mit Bravour bestandener Lasttest ist noch keine Garantie für eine gute Performance der Applikation nach dem Rollout. Die Folge dieser fehlenden End-to-End- Betrachtung: Dutzende Personen sind oft tagelang vergeblich mit der Fehlersuche beschäftigt und optimieren nicht selten Systeme, die bereits perfekt funktionieren. Wo die Applikation ihre Antwortzeit einbüßt, bleibt dabei meist im Verborgenen. Und schlimmer noch: es tritt keine Besserung ein. Zusätzliche Prozessoren, mehr Speicher, Bandbreitenupgrades erst wenn auch die letzte Technologieschlacht verloren geht, wird klar, dass die Lösung des Problems auf einer anderen Ebene zu suchen ist. Wie und wo, das steht in dieser Ausgabe von toms spotlight. 3

4 Fakten Knallharte Tatsachen Wahr ist, was ankommt und zwar beim Anwender. Warum die Antwort des Applikationsservers mitunter so lange auf sich warten lässt, das kann man sogar messen. Von einem Ende bis zum anderen. Für IT-Abteilungen und das Business hat der Begriff Verfügbarkeit sehr unterschiedliche Bedeutungen. Während die einen stolz von den vielen Neunen berichten, die der Hersteller des neuen Systems für dessen prozentuale Bereitschaft verspricht, interessieren sich die anderen für dieses Zahlenspiel solange nicht, wie es nicht für die Verfügbarkeit des gesamten Geschäftsprozesses steht. Was nützt der Server, der immer läuft, wenn man mit der trägen Applikation mehrere Stunden täglich kaum arbeiten kann? Dazu passt, dass nur etwa drei von zehn IT-Managern die wirtschaftlichen Konsequenzen von Performanceproblemen überhaupt bewerten können. Entscheidend ist eben, was beim Benutzer ankommt. Und auch die IT-Verantwortlichen haben viel davon, wenn sie das ganz genau wissen. Nicht nur die Lokalisierung von Störungsursachen gelingt so viel schneller, auch für die Priorisierung der Anforderungen und die Planung von Infrastrukturkapazitäten liefert ihnen das sogenannte End-to-End-Monitoring wichtige Informationen. Der geschäftliche Nutzen wiederum liegt auf der Hand: Neben der Kontrolle über die Servicequalität lassen sich aus den Daten beispielsweise auch wichtige Erkenntnisse über das Verhalten von Kunden und Anwendern gewinnen. Internet Anwender WWW Firewall Appliance ohne Agent Anwender WAN Rechenzentrum Applikationsinfrastruktur Nur wie kommt man heran an die Daten? Dafür gibt es vier gängige Methoden mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Application Availability Monitoring (AAM) nutzt beispielsweise eine zentrale Workstation, die gleichzeitig die Verfügbarkeit einer Reihe verschiedener Dienste, Datenbanken und Webseiten überwachen kann. Eine aussagekräftige Performanceanalyse erhält man mit dieser Technik allerdings nicht. Dazu eignet sich ein aktives Monitoring schon wesentlich besser. Mithilfe eines Software-Roboters erzeugt bei diesem Verfahren ein Anwendersystem ohne Benutzer rund um die Uhr künstliche Trans - aktionen und misst deren Antwortzeiten. Auch der Einfl uss einzelner Sys tem ausfälle auf die Performance lässt sich so sehr gut ermitteln. Bei der passiven Messmethode übernehmen diesen Job hingegen in die Applikation integrierte Software-Agenten, die auf den Systemen echter Benutzer agieren. Der große Vorteil der kleinen Helfer: Mit geringen Mitteln stehen in jedem Netzabschnitt eigene Messpunkte zur Verfügung. Doch die bei Weitem komfortabels te Lösung ist sicher eine agentenlose Appliance, die den gesamten Datenaustausch, den eine Applikation über TCP/IP und HTTP(S) betreibt, lesen und analysieren kann. Ohne ein Polling ist sie in der Lage, Daten über den Zeitverlust zu liefern, den eine Anwendung an jeder einzelnen Station zwischen Benutzer und Rechenzentrum aufweist. Allerdings braucht es viel Erfahrung, um im Problemfall die oft komplexen Auswirkungen richtig zu deuten und aus den umfangreichen Messergebnissen effektive Maßnahmen abzuleiten. Unternehmensnetzwerk Passiv mit Agent AAM Aktiv mit Roboter Anwender LAN 4

5 Lösungen Die Performance im Blick Unsere Profis im End-to-End-Performancemanagement haben ein Auge für schnelle Lösungen und punkten damit in Situationen, die jeder IT-Verantwortliche allzu gut kennt. Troubleshooting: Warum ist die Performance so schlecht? Unsere Experten können diese Frage mit Sicherheit beantworten. Mit speziellen Mess- und Analysewerkzeugen untersuchen sie die Interaktion aller beteiligten Systeme. Ohne dabei das bestehende Monitoring infrage zu stellen, bestimmen sie die Störfaktoren meist innerhalb weniger Tage. Und selbstverständlich lassen wir Sie mir den aufgespürten Problemen nicht alleine. Vom Client über das Netzwerk bis zur Datenbank, von über SAP bis zur Webapplikation mit seinen zwölf technologischen Fachbereichen deckt Computacenter die Kompetenz zur Beseitigung aller erdenklichen Fehlerquellen ab. Gleichzeitig helfen Ihnen unsere Applikationsspezialisten, alle wichtigen Performanceparameter Ihrer Anwendung wie die Prozess- und Antwortzeiten zu optimieren; so reduzieren Sie zudem die Last auf Ihren Systemen. Und das Beste daran: Zusätzliche Lizenzkosten entstehen Ihnen dadurch nicht, die für das Troubleshooting benötigte Software nehmen unsere Experten anschließend wieder mit. Das Wissen hingegen lassen wir gerne bei Ihnen. In Klassenraumschulungen und Workshops vermitteln unsere Consultants Ihrer Entwicklungsabteilung die Erkenntnisse unserer Untersuchungen, beispielsweise über die Zusammenhänge zwischen der Programmierung und der Performance Ihrer Applikationen. Umzug und Konsolidierung welche Applikationen eignen sich dafür? Mit derselben Analysemethode können unsere Consultants auch ermitteln, ob bestimmte Applikationen für einen Umzug oder eine Konsolidierung überhaupt infrage kommen. Nicht immer lässt sich beispielsweise eine Anwendung über WAN- Strecken mit der gleichen Performance betreiben wie vorher im lokalen Netz egal wie hoch die Bandbreite im WAN ist. Oft reichen unseren Experten wenige Stunden, um Ihnen auf diese Weise langfristigen Ärger zu ersparen. Denn der ist vorprogrammiert, wenn Anwendungen nach ihrem Umzug an Performance einbüßen. Ein weiteres sinnvolles Einsatzgebiet für dieses sogenannte Application Profi - ling: die Zentralisierung von Rechenzen- tren, wo für die Applikationsperformance die gleichen Zusammenhänge gelten. Wie reagieren neue Anwendungen im Netz? Bevor sie eine neue Anwendung in den Betrieb aufnehmen, führen IT-Verantwortliche fast immer einen Lasttest durch und sind bereits zufrieden, wenn die Applikation ihn besteht. Was sie jedoch oft übersehen: Die neue Anwendung verändert auch das Netzwerk, und WAN-Verbindungen nehmen starken Einfl uss auf die Antwortzeiten der Applikation gegenüber dem Benutzer. Stellt man daraus erwachsene Probleme erst nach dem Rollout fest, muss man häufi g sogar zur alten Version der Anwendung zurückkehren, bis diese Probleme gelöst sind. Mit den gleichen Untersuchungen wie bei Umzügen und Konsolidierungen können unsere Consultants diese Situation vermeiden. Sie klären schon im Vorfeld die beiden entscheidenden Fragen für die Performance einer Applikation: Wie wirkt sie sich auf das Netzwerk aus? Und wie beeinfl usst das Netzwerk die Anwendung?

6 Wirkung Erfolgsrezept für Höchstleistungen Spitzenleistung kommt nicht von ungefähr, dahinter steckt Methode. Für Applikationsperformance lautet sie: bewerten, verbessern, kontrollieren und beheben. Application Performance Profiling Man muss kein Prophet sein, um das Verhalten einer neuen Applikation im eigenen Netzwerk vorhersagen zu können. Denn abhängig von der Technologieumgebung, in der sie operiert, weist jede Anwendung charakteristische Verhaltensmerkmale auf. Misst man dieses Verhalten für jede ihrer Funktionen und Transaktionen vom Mausklick über die Verarbeitung auf dem Server bis zur Darstellung des Ergebnisses auf dem Bildschirm, so lassen sich daraus zuverlässige Aussagen über die Performance der Applikation bei geänderten Umgebungsbedingungen ableiten. Das Erstellen eines solchen Performanceprofi ls sollte Bestandteil jeder Entwicklungs- und bei einem Softwareeinkauf Evaluierungsphase sein. Nicht nur das Go-Live-Risiko reduziert dieses Application Performance Profi ling genannte Verfahren nämlich, auch die aufwendigen Lasttests können sich IT-Manager im Falle ungeeigneter Profi le gleich ganz sparen. Bei Outsourcingvorhaben hilft das Profi ling ebenfalls: Ob der Dienstleister die Anwendung mit der gewohnten Leistungsstärke zur Verfügung stellen kann, vermögen Experten anhand des Profi ls sehr gut zu antizipieren. Application Performance Tuning Ungünstige SQL-Statements, stark schwankende CPU-Last auf Serversystemen und diverse Beeinfl ussungen auf den WAN-Strecken können beispielsweise die Ursache für lange Antwortzeiten einer Applikation oder einzelner Transaktionen sein. Mit ähnlichen Analysemethoden wie beim Profi ling lassen sich diese Performanceminderer exakt benennen. So können Entwickler den Quellcode gezielt modifi zieren oder Schwachstellen in zugekauften Modulen aufdecken. Und Infrastrukturverantwortliche können Hardwareoder Bandbreitenupgrades genau dort vornehmen, wo sie optimal wirken. Application Performance Monitoring Wenn es darum geht, die beim Benutzer tatsächlich vorhandene Applikationsperformance zu beurteilen, reichen die klassischen, siloartigen Monitorings nicht aus. Zu eindimensional ist die getrennte Überwachung einzelner Klassen von Infrastrukturkomponenten wie Server- oder Netzwerksysteme. Nahezu in Echtzeit meldet hingegen das Performancemonitoring nach einem End-to-End-Messverfahren Abweichungen von vereinbarten Service- level-agreements sowie aktuelle Trends und Fehler. IT-Abteilungen müssen somit nicht mehr auf die Störungsmeldung verärgerter Anwender warten; sie können stattdessen oft schon im Voraus Maßnahmen zur Abwendung von Performanceeinbußen ergreifen. Application Performance Troubleshooting Vermutlich bietet ein effektives End-to- End-Troubleshooting im akuten Fall den größten, zumindest aber den offensichtlichsten Nutzen. Insbesondere dort, wo CIOs jede Sekunde verlorener Antwortzeit in harten Euros ausdrücken können. Doch obwohl geschäftskritischen Applikationen oft hochkomplexe IT-Infrastrukturen zugrunde liegen, müssen sich Troubleshooting-Projekte nicht über Wochen oder Monate hinziehen. Im Gegenteil: mit dem richtigen Know-how ausgestattet sind diese Projekte sogar oft sehr klein und beeinfl ussen die produktive Umgebung nicht. Ihr Effekt allerdings kann riesig sein.

7 Referenz Performancegewinn bei s.oliver Flotte Applikationen sind für den Bekleidungshersteller nicht nur komfortabel, sie bringen ihm auch bares Geld. Bei s.oliver außerdem schwer in Mode: kleine Projekte mit großer Wirkung. tom sprach mit Klaus Bretz, Leiter der Abteilung für Anwendungsentwicklung bei s.oliver, über ein Applikationstuning mit Computacenter. Klaus Bretz s.oliver tom: Herr Bretz, die Modemarke s.oliver ist jedem Endkunden ein Begriff, aber Sie beliefern natürlich auch den Handel. Bretz: Ja, s.oliver hat mehrere Säulen in seinem Unternehmen. Zum einen haben wir eine Großhandelssäule und einen Retail-Bereich mit circa 150 eigenen Läden hier in Deutschland und in Teilen von Eu ro pa. Und zum anderen haben wir unseren Onlineshop, der rein im Endkundenbereich tätig ist. tom: An welcher Stelle Ihres Geschäfts brauchen Sie unbedingt eine hohe Anwendungsperformance? Bretz: s.oliver hat in den größeren Städten deutschlandweit Showrooms. In diese Showrooms kommen die Handelskunden und schreiben mit dem Vertreter zusammen die Order. Und die Order-Zeit ist recht knapp bemessen: Eine Woche im Monat ist Verkaufszeit, und diese Verkaufszeit stellt natürlich eine gewisse Anforderung an die IT, dass die Systeme stabil und schnell laufen. Da haben wir zum Beispiel ein Planungstool, mit dem der Vertreter gemeinsam mit dem Kunden seine Einund Abverkäufe plant. tom: War es diese Anwendung, deren Performance Sie mithilfe von Computacenter optimiert haben? Bretz: Das war genau diese Anwendung. Ein Mitarbeiter von Computacenter kam in einen Showroom und hat während der Verkaufszeit die Applikation überwacht. Er hat dem Anwender, sprich dem Vertreter, über die Schulter geguckt, was er gerade in der Applikation tut, und im Hintergrund hat er die Aktionen, die über die Leitungen gingen, aufgezeichnet und analysiert. tom: Klingt geheimnisvoll. Hat es denn funktioniert? Bretz: Das hat sehr gut funktioniert. Der Mitarbeiter von Computacenter hat nach der Analyse eine entsprechende Empfehlung und einen Vorschlag abgegeben. Der beinhaltete einen Workshop mit unseren Entwicklern, um an der Applikation selber, also im Quellcode, zu erläutern, wie man beispielsweise SQL-Abfragen anders gestaltet, um ein schnelleres Ergebnis zu bekommen. tom: Sie haben das Problem also wirklich an der Wurzel gepackt? Bretz: Ja, das Erfreuliche war, dass man ziemlich schnell einen Erfolg gesehen hat. Man hat zum Beispiel bei den Druckausgaben Veränderungen vorgenommen. Da ging es um Bildschirmupdates, die so eingestellt wurden, dass sie nicht mehr so häufi g stattfanden. Und dadurch hatten wir enorme Performancesteigerungen in der Größenordnung: vorher 180 Sekunden, nachher 40 Sekunden. tom: Fast 80 Prozent Verbesserung, Respekt! Wie sehr spürt das der Vertreter im Showroom? Bretz: Ja, das kann man auch ganz gut messen. Wenn ein Vertreter vor seinem Bildschirm sitzt und gerade mit diesem Tool arbeitet und einen Ausdruck macht, sein Kunde sitzt da und er muss dann zum Drucker gehen und ewig warten, bis der Ausdruck rauskommt, dann ist das natürlich auch für ihn und für den Kunden nicht gerade förderlich. Sie müssen sich vorstellen, dass gleich der nächste Kunde hintendran sitzt. Und wenn dann der Druck wesentlich schneller rauskommt, dann ist da schon eine ganz andere Akzeptanz vorhanden. tom: Welche Lehren haben Sie, die Anwendungsentwickler, daraus gezogen? Bretz: In diesem kleinen Projekt hat uns der Mitarbeiter von Computacenter auch Empfehlungen gegeben, worauf wir in Zukunft achten sollten, wenn wir Applikationen schreiben. Diese Empfehlungen werden bereits umgesetzt und in die zukünftigen und momentan laufenden Entwicklungen eingebaut. tom: Kann man also sagen, dass für Sie der Nutzen dieses Projekts weit über den einen Performancegewinn hinausgeht? Bretz: Das kann man sagen, ja. Bei diesem Projekt ist das Verhältnis optimal gewesen: kleiner Aufwand mit einer großen Wirkung. 7

8 Partner Computacenter unterhält Partnerschaften mit allen führenden Technologieanbietern. Die in diesem Heft beschriebenen Lösungen realisieren wir insbesondere mit Produkten von Computacenter AG & Co. ohg Europaring Kerpen Tel. +49 (0) 2273/597-0 Fax +49 (0) 2273/

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