GESUNDHEIT. Ein gesundes neues Jahr! Das Magazin der BKK ZF & Partner

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1 Nr GESUNDHEIT Das Magazin der BKK ZF & Partner Ein gesundes neues Jahr! Neuer Beitragssatz: finanzielle Entlastung für unsere Mitglieder Wahltarife eine interessante Mehrleistung der BKK ZF & Partner

2 Liebe Leserinnen und Leser, das Jahr neigt sich dem Ende zu und in dieser letzten Ausgabe GESUNDHEIT für 2014 erhalten Sie einen Ausblick über die Änderungen in der Sozialversicherung für das kommende Jahr. Mit der Reform der Krankenkassenbeiträge zum 1. Januar 2015 wird der Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen von derzeit 15,5 auf 14,6 Prozent sinken. Dieser Beitragssatz wird zu gleichen Teilen jeweils mit 7,3 Prozent von den Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Der bisher zusätzliche Arbeitnehmerbeitrag von 0,9 Prozent wird entfallen. Ausgehend davon hat der Gesetzgeber damit eine Unterfinanzierung des Gesundheitsfonds von rund 11 Milliarden Euro prognostiziert. Um diese Lücke zu schließen, können bzw. müssen die Kassen ab 1. Januar 2015 prozentuale, einkommensabhängige Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern erheben. Der vom Bundesgesundheitsministerium ermittelte durchschnittliche Zusatzbeitrag für die rund 120 gesetzlichen Krankenkassen wurde auf 0,9 Prozent festgelegt und liegt damit auf dem Niveau von Durch die solide wirtschaftliche Lage und die nachhaltige Finanzplanung der BKK ZF & Partner konnte der Verwaltungsrat den Zusatzbeitrag ab auf nur 0,5 Prozent festsetzen. Damit werden Sie als Mitglied unserer BKK prozentual mit 0,4 Prozent weniger belastet als im Jahr Weitere Informationen auf Seite 10. Neben einem attraktiven Beitragssatz ist es für uns sehr wichtig, die Leistungen für unsere Versicherten bedarfsgerecht zu gestalten. Auch wenn ca. 97 Prozent der Leistungen der gesetz lichen Krankenkassen vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind, so gibt es doch eine Reihe von Leistungen, mit denen sich die Kassen unterscheiden. Deswegen wird der Leistungskatalog der BKK ZF & Partner permanent weiterentwickelt. In der letzten Ausgabe haben wir Sie über unsere erweiterten Leistungen bei alternativen Behandlungen informiert. Heute möchten wir Sie nochmals auf unsere MEHRLEIS TUNG Wahltarife aufmerksam machen. Bewertet von Focus Money mit Top 10-Plätzen. Mehr auf Seite 8 und 9. Umfassende gesetzliche Änderungen wird es ab auch in der Pflegeversicherung geben. Der Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung steigt zum um 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent. Für kinderlose Versicherte ab dem vollendeten 23. Lebensjahr beträgt der Beitragssatz dann mit dem Kinderlosenzuschlag in Höhe von 0,25 Prozentpunkten insgesamt 2,6 Prozent. Durch diese Maßnahme werden unter anderem die Leistungserweiterungen im ambulanten und stationären Bereich finanziert. Lesen Sie hierzu mehr auf Seite 17. Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start in ein gesundes neues Jahr 2015! Ihr Wilfried Schreiner Vorstand der BKK ZF & Partner

3 Foto: Truelffelpix, Bartlomiej Szewczyk/fotolia.com Inhalt GESUNDHEIT 4 Stoffwechselzentrale: die Leber 6 Apfel oder Birne? eine gewichtige Frage BKK intern 8 Wahltarife eine interessante Mehrleistung der BKK ZF & Partner 10 Neuer Beitragssatz entlastet Mitglieder der BKK ZF & Partner 11 egk löst alten Versicherungsnachweis ab 12 Gesundheitstage in vielen Unternehmen mit Unterstützung der BKK ZF & Partner MEDIZIN 13 Mannomann WOHLFÜHLEN 14 Sauna die heiße Seite des Nordens KRANKENVERSICHERUNG 16 Neues aus der Sozialversicherung REISEN 18 Fürstlich urlauben im Hohenloher Land PFLEGE 20 Plötzlich pflegebedürftig was tun? 21 FREIZEIT 22 KINDER 23 RÄTSEL Wie stärkt man Resilienz? Kurz & fündig Unter Resilienz versteht man die seelische Widerstandskraft, die jedem Menschen innewohnt, um sich gegen die Auswirkungen von Stress und belastenden Lebensereignissen zu schützen. Doch welche Vorgänge im Gehirn des Menschen erzeugen Resilienz? Wie funktionieren diese Schutzmechanismen und wie kann man sie stärken? Diesen Fragen gehen Mediziner, Neurowissenschaftler, Psychologen und Sozial wissenschaftler im Deutschen Resilienz-Zentrum (DRZ) in Mainz nach. Das Zentrum wurde im Sommer 2014 von der dortigen Johannes-Gutenberg-Universität und der Universität s- medizin neu gegründet und ist europaweit einzigartig. TÄGLICH KURZ JOGGEN Wer täglich 10 bis 15 Minuten joggt, kann sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 45 Prozent reduzieren. Das ergab eine in den USA über 15 Jahre durchgeführte Studie mit Teilnehmern. Selbst das Lauftempo habe keine Auswirkungen auf die gesundheitlichen Effekte. Reicht die Kondition fürs Joggen nicht aus, fördert auch ein tägliches 15-minütiges schnelles Gehen die Gesundheit in gleichem Maße.

4 4 GESUNDHEIT Die Stoffwechselzentrale Mit 1,5 Kilo Gewicht ist die Leber das schwerste innere Organ. Und gewichtig ist auch die Zahl ihrer Funktionen. Sie bewältigt mehr als 500 verschiedene Aufgaben, viele davon sind überlebenswichtig. Über die Leber läuft ein Großteil unseres Stoffwechsels. Darüber hinaus baut sie Giftstoffe ab. Eine gesunde Leber, die nicht überstrapaziert wird, schafft all diese Aufgaben sozusagen mit links. Problematisch wird es, wenn die Leber ständig überlastet ist. Muss sie permanente Höchstleistung bringen und kommt sie mit dem Abbau beispielsweise von Fett und Alkohol nicht mehr hinterher, führt das zu Zellschäden.... bis die Leber verfettet Zu fett, zu süß, zu viel: Wer sich über einen längeren Zeitraum ungesund ernährt mit beispielsweise viel Wurst und anderen fettreichen oder zu süßen Speisen, fordert seiner Leber viel Leistung ab. Die Leber verarbeitet das Fett bis zu einem gewissen Grad. Was zu viel ist, speichert sie in Form von Zucker, den sie bei erhöhtem Energiebedarf wieder zur Verfügung stellt. Muss das Organ aber dauerhaft mehr aufnehmen, als es abbauen kann, lagert die Leber dieses Zuviel im Gewebe ab und eine Fettleber entsteht. WIE VIEL ALKOHOL IST ZU VIEL? Allgemein gelten für Männer zwischen 20 und 24 g reiner Alkohol pro Tag als risikoarm, bei Frauen sind es zwischen 10 und 12 g reiner Alkohol pro Tag. So kann man die Alkoholmenge berechnen: Menge des Getränks in ml x (Vol.-% / 100) x 0,8 = Gramm reiner Alkohol. Beispiel: Sie trinken ein Viertel Rotwein, der 13 Vol.-% hat. Nach obiger Formel haben Sie dann 26 g reinen Alkohol zu sich genommen. Männer hätten damit ihr tägliches Limit schon leicht, Frauen ihres um mehr als das Doppelte überschritten! Alkohol: Der häufigste Grund für eine Überlastung der Leber und spätere ernsthafte Leberschäden ist ein hoher Alkoholkonsum. Für den Körper ist Alkohol im Übermaß ein Zellgift. Deshalb beeilt sich die Leber, den Alkohol möglichst schnell abzubauen, noch bevor sie sich an ihre anderen Aufgaben macht. Beim Alkoholabbau entsteht ein Stoff, der sich chemisch Acetaldehyd nennt. Er verhindert den Abtransport von Fetten aus der Leber. So entsteht bei dauerhaft hohem Alkoholkonsum ebenfalls eine Fettleber. Von der Fettleber zu schweren Leberschäden Normalerweise enthält die Leber ungefähr fünf Prozent Fett. Ist mehr als die Hälfte der Leberzellen mit Fetttropfen bedeckt, spricht man von einer Fettleber. Sie ist im Volumen größer als die gesunde Leber und lässt sich unter Umständen sogar von außen ertasten. Eine Fettleber ist noch nicht in ihrer Funktion gestört und kann sich bei Änderung der Essund Trinkgewohnheiten auch wieder zurückbilden. Ist die Fettleber durch zu viel Alkohol entstanden und trinkt man dennoch weiter

5 5 Fotos: ag visuell/fotolia.com; Isabelle Blum/Photocase Sonderfall Virusinfektionen Hepatitis A, B, D oder E sind Infektionen mit Viren, die die Leber angreifen. A und E werden in der Regel durch verunreinigte Nahrungsmittel und Schmierinfektionen, beispielsweise bei schlechten hygienischen Bedingungen, übertragen. Diese Infektionen heilen meist ohne besondere Behandlung aus. Hepatitis B, C und D werden über Blut und Körperflüssigkeiten übertragen, B gehört auch zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Diese Formen der Hepatitis müssen schnellstmöglich behandelt werden. Geschieht dies nicht, kann es zu chronischen Leberentzündungen kommen, die im schlimmsten Fall zu Leberzirrhose oder Leberzellkrebs führen. Gegen Hepatitis B gibt es darüber hinaus eine wirksame Impfung, die für familienversicherte Säuglinge, Kinder und Jugendliche von der BKK übernommen wird. größere Mengen, riskiert man, dass eine sogenannte Fettleber-Hepatitis entsteht. Das ist eine chronische Leberentzündung und die Vorstufe zu einer Leberzirrhose. Auch die Fettleber-Hepatitis ist heilbar, wenn man sie behandelt und vor allem künftig auf Alkohol verzichtet. Bei einer Leberzirrhose schrumpft die Leber. Das bedeutet, Leberzellen werden zu funktionslosem Bindegewebe umgebaut und die Leber kann ihre Aufgaben über kurz oder lang nicht mehr erfüllen. In diesem Stadium kann nur eine Lebertransplantation helfen. Arzneimittel und die Leber Arzneimittel können vereinzelt ebenfalls zu Leberschäden führen. Daher sollte man Schmerzmittel wie Paracetamol keinesfalls dauerhaft oder in hohen Dosen einnehmen. Zum Einnahmezeitraum und zur Dosierung informiert der Beipackzettel. Wer für längere Zeit auf Schmerzmittel angewiesen ist, sollte den Arzt um Rat fragen. Auch pflanzliche Arzneimittel gegen Bronchitis mit dem Wirkstoff der Pelargoniumwurzel oder pflanzliche Mittel mit Traubensilberkerze gegen Wechseljahrbeschwerden können sich bei Dauergebrauch negativ auf die Leber auswirken. Wer schon eine vorgeschädigte Leber hat, sollte deshalb unbedingt den Arzt fragen, bevor er solche Arzneimittel einnimmt. Wie erkennt man, dass die Leber krank ist? Leider schmerzt die Leber nicht, das bedeutet: Eine Schädigung bemerkt man unter Umständen erst spät. Dauernde Müdigkeit und Abgespanntheit können Anzeichen sein, dass mit der Leber etwas nicht stimmt. Bei einer Blutuntersuchung geben die sogenannten Leberwerte Auskunft. Darüber hinaus gibt es äußerliche körperliche Anzeichen, die auf eine Lebererkrankung hindeuten. Anzeichen einer Lebererkrankung Juckreiz Schmerzen im rechten Oberbauch Neigung zu Blutergüssen Spinnartige sichtbare Äderchen (Lebersternchen) Gelbfärbung der Augen Hochrote Zunge Wassereinlagerungen im Gewebe oder im Bauch (Aszites) Dunkler Urin Weiß verfärbte Nägel Fleckige Rötung der Handinnenflächen

6 6 GESUNDHEIT Apfel oder Birne? eine gewichtige Frage Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht irgendwann schon mal mit seinem Körpergewicht auf Kriegsfuß stand. Doch welches Gewicht ist erstrebenswert? Der Body-Mass-Index (BMI) ist das international gültige, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Maß, mit dem das Körpergewicht beurteilt wird. Ermitteln kann man den BMI folgendermaßen: Das Körpergewicht in Kilogramm, geteilt durch die Körpergröße (in Meter) im Quadrat ergibt den individuellen BMI-Wert (kg/m²). Die Spanne dessen, was als normalgewichtig gilt, ist recht groß. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass Menschen individuell sehr unterschiedlich sind. Der BMI sagt nichts über die Fettmasse und -verteilung aus Allerdings gibt der BMI weder Aufschluss über den Muskel- und Fettanteil noch über die Fettverteilung im Körper. Es kann also sein, dass ein Mann mit einem BMI von 28 (er ist laut Tabelle übergewichtig) rank und schlank wirkt. Der Grund: Er ist sehr sportlich, durchtrainiert und weist daher sehr viel Muskelmasse auf, die letztlich mehr wiegt als Fettgewebe. Er braucht sich um sein Gewicht keine Gedanken zu machen. Anders fällt das Urteil bei einem Geschlechtsgenossen mit dem gleichen BMI aus, der keinen Sport treibt und daher wenig Muskelmasse aufweist, dafür aber umso mehr Fettgewebe, deutlich sichtbar beispielsweise am Bauch. Er ist eindeutig übergewichtig und sollte an seinem Lebensstil etwas ändern. Birnen leben gesünder als Äpfel Das Körperfett-Verteilungsmuster lässt sich mit dem Taillenumfang ermitteln. Man nehme ein handelsübliches Maßband. Die Taille wird zwischen Beckenkamm und unterster Rippe gemessen. Den Bauch dabei nicht einziehen! Ein Mensch mit ausgeprägten Rundungen lässt sich so Typ Apfel oder Typ Birne zuordnen. Äpfel mit sehr fülliger Körpermitte und dünnen Beinen sind eher die

7 7 Männer, Birnen typischerweise die Frauen, mit reichlich Pölsterchen an Oberschenkeln und Po. Der Sinn des Messens ist es, Risiken zu ermitteln. Vergleicht man Äpfel mit Birnen, so leben die Äpfel gefährlicher. Denn Bauchfett führt schneller zu einer Unempfindlichkeit gegen Insulin. Der Körper braucht dann mehr Insulin, um den Zucker zu verstoffwechseln. Häufig mündet das Problem in die Diagnose Diabetes Typ 2. Fett am Oberbauch ist zudem stoffwechselaktiv, es bildet entzündungs-wirk same Substanzen. Deshalb ist auch das Risiko für koronare Herzkrankheiten oder Herz-Kreislauf-Probleme erhöht. Fettspeicher im Bereich von Po, Hüften und Beinen wie bei den Birnen sind dagegen harmloser: Sie dienen in erster Linie als Energiespeicher. Kategorie BMI (kg/m 2 ) starkes Untergewicht < 16,0 mäßiges Untergewicht 16,0 16,9 leichtes Untergewicht 17,0 18,4 Normalgewicht 18,5 24,9 Präadipositas 25,0 29,9 Adipositas Grad I 30,0 34,9 Adipositas Grad II 35,0 39,9 Adipositas Grad III > 40,0 Interview Die WHO bezeichnet Übergewicht und Fehlernährung als eine der größten gesundheit lichen Herausforderungen. Der Begriff Adipositas ist auch hierzulande kein Fremdwort mehr. Fünf Fragen an Dr. Christina Holzapfel, Wissenschaftliche Geschäftsführerin beim Kompetenznetz Adipositas an der Technischen Universität München. Dr. Christina Holzapfel» Haben die Deutschen ein gewichtiges Problem? Dr. Holzapfel: Im internationalen Vergleich liegen wir mit weit über 50 Prozent übergewichtigen Erwachsenen vorne mit dabei. Fakt ist, dass vor allem die Anzahl der Personen mit extremer Adipositas in den letzten Jahren gewaltig zugenommen hat. Wir sprechen hierbei von BMI-Werten über 40 kg/m². Entsprechend lässt die Lebensqualität nach, häufig treten Folgeerkrankungen auf. Das ist mit enormen Kosten für das Gesundheitssystem verbunden. genetische Komponente hat. Interessant ist, dass in den vergangenen zehn Jahren genetische Detailuntersuchungen zu anderen Ergebnissen geführt haben: Die untersuchten Gene stehen zwar mit dem Körpergewicht in Verbindung, diese Gene haben aber tatsächlich nur einen sehr geringen Effekt auf das Körpergewicht. Die entdeckten genetischen Varianten erklären bei Weitem nicht die 30, 40 oder 50 kg Übergewicht, die eine Person mit sich herumschleppt. Ab welchem Alter ist es völlig normal, fülliger zu werden? Welche Gründe hat das?» An einem konkreten Alter möchte ich das nicht festmachen, aber mit zunehmendem Alter wird die Fettmasse im Körper mehr und die Muskelmasse weniger. Bei einem 70-, 80-Jährigen mit Übergewicht würde ich ein Auge zudrücken und nicht zum Abnehmen raten. Denn der Appetit lässt im Alter nach und das Gewicht reguliert sich dann oft von selbst. Fotos: anitassudio/fotolia.com; complize/photocase» Warum steigt die extreme Adipositas an? Diesen Trend haben Studien gezeigt. Die Essgewohnheiten und das Bewegungsverhalten sind natürlich ungesünder geworden. Beim Zunehmen scheint es keinen Stopp mehr zu geben. Eine Begründung hierfür gibt es nicht. Welchen Einfluss hat die Veranlagung auf das» Körpergewicht? Ältere Studien, in denen Zwillinge, die getrennt voneinander aufwuchsen, Familien und Adoptionskinder untersucht wurden, haben gezeigt, dass das Körpergewicht eine» Wie sollte man es generell mit dem Abnehmen halten? Insgesamt haben die WHO-Kriterien Gültigkeit. Ein BMI unter 25 kg/m² gilt als Normalgewicht. Allerdings muss man Personen mit Adipositas bei ihrem aktuellen Körpergewicht abholen, das heißt, es ist wichtig, sich beim Abnehmen ein realistisches Ziel zu stecken. Dieses liegt nicht automatisch immer im Normalgewichtsbereich. Ein primäres Ziel sind fünf bis zehn Prozent des Ausgangsgewichts. Dadurch verbessern sich bereits die Werte etwa beim Blutdruck und den Blutfetten. Damit ist schon viel gewonnen.

8 8 BKK INFO Mehrleistungen Wahltarife eine interessante Mehrleistung der BKK ZF & Partner Prämie bei Leistungsfreiheit, Selbstbehalt oder Kostenerstattung gestalten Sie Ihren individuellen Versicherungsschutz mit der Vielfalt unserer Wahltarife selbst. Mit unseren Wahltarifen können alle Versicherten der BKK ZF & Partner egal, ob pflicht- oder freiwillig versichert Geld sparen oder ihren Versicherungsschutz variieren. Damit werden Wahltarife zu einem wesentlichen Unterscheidungsmerkmal zwischen den Krankenkassen und im Vergleich zur privaten Krankenversicherung. Seit mehreren Jahren bieten wir unseren Versicherten diverse Wahltarife an. Kennen Sie die Wahltarife der BKK ZF & Partner schon? Top-Platzierungen unserer Wahltarife im Vergleich unter den gesetzlichen Krankenkassen Unsere Tarife Prämienzahlung und Selbstbehalt belegten in der Gesamtbewertung aller Tarife der gesetzlichen Krankenkassen durch Focus-Money im Oktober 2014 Top-10- Plätze. Bei Tarifen mit Beitragsrückerstattung Platz 10 und bei Tarifen mit Selbstbehalt Platz 1. Hier möchten wir Ihnen diese beiden Tarife vorstellen. Wahltarif Prämienzahlung Stichtag und kein finanzielles Risiko Bei dem Tarif mit Beitragsrückerstattung bleibt Ihr voller Versicherungsschutz uneingeschränkt erhalten. Die Prämie von bis zu 350 wird gezahlt, wenn das Mitglied und die mitversicherten Familienangehörigen ab 18 Jahren im Kalenderjahr außer Vorsorgeuntersuchungen keine Leistungen zu Lasten der BKK in Anspruch genommen haben. Alle Leistungen für mitversicherte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bleiben unberücksichtigt. Wurden von Versicherten über 18 Jahren doch Leistungen benötigt, entfällt die Erstattung, aber es entsteht kein finanzielles Risiko. bis zu 350 Geldprämie jährlich Die Höhe der jährlichen Beitragserstattung ist an das Einkommen gebunden und darf bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

9 Beispiele: Azubi beitragspflichtiges Bruttoeinkommen im Monat zwischen 500 und 1.000, dann beträgt die jährliche Prämie 75. Arbeitnehmer beitragspflichtiges Bruttoeinkommen im Monat zwischen und 3.000, dann beträgt die jährliche Prämie 250 ; bei einem beitragspflichtigen Bruttoeinkommen im Monat über 3000 beträgt die jährliche Prämie 350. Sie haben im Jahr 2014 noch keine Leistungen benötigt? Dann holen Sie sich Ihre Prämie! Die schriftliche Teilnahmeerklärung muss der BKK ZF & Partner spätestens bis zum Ablauf des Kalenderjahres vorliegen, für das die Prämienzahlung erstmals erfolgen soll, also rückwirkend für das Jahr Wahltarif Selbstbehalt bis zu 600 Geldprämie jährlich Dieser Wahltarif eignet sich für Mitglieder, die keine Leistungen bzw. nur Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Mitglieder, die jeweils für ein Kalenderjahr einen Teil der von der BKK ZF & Partner zu tragenden Kosten übernehmen (Selbstbehalt), werden mit einer Beitragserstattung wie in der privaten Krankenversicherung belohnt. Es werden nur Leistungen für das Mitglied, nicht für mitversicherte Familienangehörige berücksichtigt. bis zu 600 Geldprämie jährlich Was ist zu beachten? Auf den Selbstbehalt werden die Kosten für die Inanspruchnahme folgender Leistungen nicht angerechnet: Prävention und Schutzimpfungen ( 20 SGB V) Leistungen zur Verhütung von Zahnerkrankungen (Gruppen- und Individualprophylaxe, Zahnprophylaxe gem. 55 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 SGB V) medizinische Vorsorgeleistungen ( 23 SGB V) mit Ausnahme ambulanter Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten Gesundheitsuntersuchungen nach 25, 26 SGB V (Check-Up, Krebsvorsorge u. Ä.) Vorsorgeleistungen während der Schwangerschaft nach den Mutterschafts-Richtlinien Leistungsinanspruchnahme durch familienversicherte Angehörige Vertragsärztliche und vertragszahnärztliche Leistungen ohne Verordnungsfolgen werden ebenfalls nicht auf den Selbstbehalt angerechnet. Mehr Informationen Die Teilnahmeerklärung und alle Informationen finden Sie unter Leistungen Wahltarife. Auch erhalten Sie diese in unseren Geschäftsstellen. Der jährliche Selbstbehalt kann, abhängig von der Höhe der jährlichen beitragspflichtigen Einnahmen des Mitglieds (Jahreseinkommen), aus vier Tarifgruppen gewählt werden. Für die Dauer der Entscheidung für den Selbstbehalt erstattet die BKK ZF & Partner dem Mitglied einen Teil der gezahlten Beiträge als Prämie. Diese kann bis zu 600 jährlich betragen. bis zu 900 Geldprämie jährlich Bei Inanspruchnahme von mehreren Wahltarifen kann die Prämie bis zu 900 jährlich betragen. Die Bindungsfrist beträgt dann drei Jahre. Fotos: Shao-Chun Wang/123RF

10 10 BKK INFO Neuer Beitragssatz entlastet Mitglieder der BKK ZF & Partner Der Gesetzgeber streicht zum den Sonderbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung. Durch individuelle Zusatzbeiträge sollen die Krankenkassen die entstehende Finanzlücke schließen. Zum 1. Januar 2015 sinkt der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent. Er wird jeweils zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Der Gesetzgeber hat den allein vom Mitglied zu zahlenden Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent gestrichen und auch pauschale Zusatzbeiträge, auf die manche Kassen angewiesen waren, um ihre Ausgaben decken zu können, dürfen nicht mehr erhoben werden. Für die Krankenkassen entsteht durch diese Änderungen eine Finanzierungslücke von etwa 11 Milliarden Euro, so die Prognose des Schätzerkreises der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Gesetzgeber hat für dieses Problem die Lösung gleich mitgeliefert. Er erlaubt den Kassen, ab einen individuellen, einkommensabhängigen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern zu erheben. Dieser müsse bei 0,9 Prozent liegen, um die Finanzlücke zu schließen. Unterm Strich bleibt also alles beim Alten? Nicht für Mitglieder der BKK ZF & Partner sie pro fitieren von der neuen Beitragssatzregelung. Die BKK ZF & Partner nutzt die Gesetzesänderung, um ihre Mitglieder finanziell zu entlasten. Durch die solide wirtschaftliche Lage und die nachhaltige Finanzplanung der BKK ZF & Partner konnte der Verwaltungsrat den Zusatzbeitrag ab auf nur 0,5 Prozent festsetzen. Damit werden Sie als Mitglied unserer BKK prozentual mit 0,4 Prozent weniger belastet als im Jahr Das bedeutet für Sie eine jeweilige Ersparnis von beispielsweise: 48 jährlich bei einem mtl. Bruttoeinkommen von jährlich bei einem mtl. Bruttoeinkommen von jährlich bei einem mtl. Bruttoeinkommen von jährlich bei einem mtl. Bruttoeinkommen von Wir werden Sie mit einem persönlichen Schreiben dazu informieren. Auf einen Zusatzbeitrag wird keine Kasse auf Dauer verzichten können. Er ist erforderlich, um die sinkenden Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds in den zunächst alle Beiträge fließen auszugleichen und gleichzeitig steigende Ausgaben bewältigen zu können. Der BKK ZF & Partner ist es zudem wichtig, weder bei ihren Leistungen noch bei den umfangreichen Extraleistungen Abstriche machen zu müssen. Beides haben unsere Ver sicherten nicht zu befürchten. Wirtschaftliches und vorausschauendes Handeln werden sowohl die Liquidität als auch die Leistungsstärke der BKK ZF & Partner langfristig und nachhaltig sichern. Machen Sie sich im Internet mit den Mehrleistungen der BKK ZF & Partner vertraut, entweder unter Privatkunden Vorteile, in unseren Geschäfts- und Servicestellen oder bei einem individuellen Beratungstermin. Zwei Mehrleistungen stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe auf den Seiten 8 und 9 vor. Sie sind von uns überzeugt? Dann empfehlen Sie die BKK ZF & Partner auch Ihren Freunden und Kollegen! Sie erhalten für jedes neue Mitglied eine Prämie von 20 und Sie nehmen ab 5 erfolgreichen Empfehlungen zusätzlich an der Verlosung einer Gesundheitsreise für 2 Personen teil.

11 Elektronische Gesundheitskarte löst alten Versicherungsnachweis ab Zum 1. Januar 2015 wird sie als Berechtigungsnachweis in den Arztpraxen verpflichtend: die elektronische Gesundheitskarte mit Lichtbild. Fotos: anoli/fotolia.com; kzenon/123rf Die meisten Versicherten nutzen schon längere Zeit die neue elektronische Gesundheitskarte (egk). Denn die gesetzlichen Krankenkassen haben nahezu flächendeckend alle Versicherten mit den neuen Karten ausgestattet. Was bislang nur als Kür galt, wird Anfang des kommenden Jahres Pflicht: Egal, ob ärztliche oder zahnärztliche Praxis, die medizinischen Leistungen können mit Start des Jahres 2015 ausnahmslos nur noch über die neue elektronische Gesundheitskarte mit Lichtbild abgerechnet werden. Generell gilt dann: Wer die Karte in der Praxis nicht vorlegen kann, muss erst einmal mit einer Privatrechnung rechnen. Abteilungsleiter Tobias Schaff von der BKK ZF & Partner rät: Denken Sie schon jetzt daran, in Ihrem Geldbeutel die neue Versicherungskarte zu deponieren. Sie können diese Karte schon jetzt nutzen. Ihren alten Versicherungsausweis entsorgen wir gerne, wenn Sie uns diesen zusenden. Denn sicher ist: Die Arztpraxen können ab Januar 2015 ausnahmslos nur noch über die elektronische Gesundheitskarte die erbrachten Untersuchungen und Behandlungen mit uns abrechnen. Ab Januar verliert Ihre alte Karte die Gültigkeit selbst dann, wenn das aufgedruckte Datum eine längere Frist suggeriert. Sie haben die neue Versicherungskarte noch nicht erhalten oder sie ist nicht auffindbar? Dann melden Sie sich schnellstmöglich bei Ihrer BKK ZF & Partner. Ihre Ansprechpartnerin Verena Mustermann A Versicherung Versichertennummer Tatjana Koroll (Teamleiterin) Telefon: Gesundheitskarte G 1

12 12 BKK INFO Gesundheitstage in vielen Unternehmen mit Unterstützung der BKK ZF & Partner Viele Unternehmen unterstützen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter mit Gesundheitstagen innerhalb des Unternehmens. Die BKK ZF & Partner informierte dabei nicht nur am Informationsstand, sondern begleitete die Tage mit wertvollen Aktionen rund um das Thema Gesundheit. Bei der Firma Magna Steyr Fuel Systems GmbH im Werk Schwäbisch Gmünd und bei der ZF Gusstechnologie in Nürnberg konnten sich die Mitarbeiter im Oktober bzw. November 2014 am zweiten Gesundheitstag rund um das Thema Gesundheit informieren. Weitere Partnerunternehmen, wie beispielsweise ZF Lenksysteme in Berlin und Boge Rubber & Plastics in Simmern (ehemals ZF) sowie die Firmen Späh in Scheer bei Sigmaringen, Schaefer Kalk in Steeden und Hahnstätten, führten gemeinsam mit der BKK ZF & Partner in ihren Unternehmen Gesundheitstage durch. An den Informationsständen der BKK ZF & Partner gab es neben interessanten Gesprächen und Broschüren auch die Möglichkeit, mit sogenannten Rauschbrillen einen Alkohol-, bzw. Drogenkonsum zu simulieren. Anhand eines Parcours, den die Mitarbeiter zu durchlaufen hatten oder mit der Aufgabe, etwas zu sortieren, wurde eindrucksvoll gezeigt, wie sehr der Konsum von derartigen Mitteln den Zustand der Sinne beeinträchtigt. Mit einem Funktionstest konnten Lungenfunktion bzw. das Lungenvolumen ermittelt werden. Außerdem gab es Informationsmaterial zum Thema mit vielen Tipps und Hinweisen. Des Weiteren bot die BKK ZF & Partner den Mitarbeitern die Möglichkeit, das Kraftverhältnis von Bauch- und Rückenmuskulatur messen zu lassen. Wertvolle Tipps für Übungen zu Hause motivieren, an eventuell festgestellten Defiziten gleich zu arbeiten. Sandra Tegas von der BKK ZF & Partner testet mit einem der Mitarbeiter die Rauschbrille. Foto: Magna Steyr

13 MEDIZIN 13 Mannomann Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme... Pah, Wechsel jahre und dazugehörige Probleme kennen Männer nicht! Stimmt das denn tatsächlich? Auch bei Männern gibt es natürlich im Laufe des Lebens hormonelle Veränderungen. Ab dem 40. Lebensjahr nimmt der Testosteronspiegel beim Mann kontinuierlich um jährlich ein bis zwei Prozent ab. Bei einem 65-Jährigen ist das Hormonlevel im Vergleich zu seinen Jugendjahren bereits um rund 50 Prozent gesunken. Doch dieser Prozess geht sehr langsam vonstatten und kann nicht direkt mit den Wechseljahren der Frau verglichen werden. Ob man daher von Klimakterium virile sprechen sollte, ist in der Wissenschaft umstritten. Das Absinken der männlichen Geschlechts hormone auf ein sehr tiefes Niveau bei betagten Männern kann allerdings sehr wohl Symptome wie Antriebsschwäche, Stimmungsschwankungen, abnehmende Knochendichte und Muskelschwund auslösen. Auch Probleme mit der Libido und Zunahme des Körperfettes insbesondere am Bauch kann man mit dem Hormonmangel in Verbindung bringen. Foto: Mitmachfoto/fotolia.com BRAUCHEN ÄLTER WERDENDE MÄNNER EINE HORMONERSATZ-THERAPIE? Testosteronmangel ist eine völlig normale Alterserscheinung. Nur wenn ein Mann sehr starke gesundheitliche Beschwerden hat, zieht der Arzt unter Umständen auch eine Therapie mit Testosteron in Erwägung. Was ist Testosteron? Testosteron gehört zu den sogenannten Androgenen, den männlichen Sexualhormonen. Gebildet wird es bei den Männern in erster Linie in den Hoden. Daher leitet sich auch ein Teil des Namens ab, denn die lateinische Bezeichnung für Hoden lautet testis. Auch die Nebennieren produzieren eine kleinere Menge Testosteron. Das Hormon steuert sowohl bei Männern als auch bei Frauen körperliche Prozesse wie beispielsweise Knochenund Muskelaufbau. Beim jungen Mann in der Pubertät ist das Testosteron unter anderem dafür verantwortlich, dass die Stimme tiefer wird und der Bart sprießt. Frauen bilden Testosteron in den Eierstöcken und Nebennieren. Allerdings in einer sehr viel geringeren Konzentration. Und auch bei den Frauen kann es dafür sorgen, dass Barthaare sprießen nämlich nach den Wechseljahren, wenn kaum noch Östrogen produziert wird.

14 14 WOHLFÜHLEN HITZE GEGEN ERKÄLTUNGEN Die Erfinder der Sauna sind sie nicht, aber die Finnen haben die Schwitzstuben aus Ostasien so kultiviert wie keine andere Nation. Die heiße Seite des Nordens Wer regelmäßig, also mindestens ein Mal in der Woche, zum Saunabaden geht, schützt sich vor Infekten: Zum einen sind durch das Wechselspiel von Wärme und Kälte die Schleimhäute auch im Alltag besser auf Temperaturschwankungen vorbereitet. Zum anderen verändert sich das Immunsystem: Die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut steigt an. Außerdem wird im Mund vermehrt Immunglobulin A freigesetzt, das eine erste Barriere gegen eingedrungene Krankheitserreger darstellt. Bei Saunagängern ist zudem das Interferon im Blut erhöht. Interferon ist eine von den Körperzellen produzierte Substanz, die unter anderem vor viralen Infekten schützt. Priv.-Doz. Dr. Rainer Brenke, Berlin, Medizinischer Berater des Deutschen Sauna-Bundes BITTE NICHT! Wer akut krank ist, gehört auf keinen Fall in die Sauna. Bei chronischen Krankheiten wie beispielsweise Asthma, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Rheuma, Nierenleiden sollten Patienten vor einem Saunabesuch mit ihrem Arzt sprechen. Es ist nur folgerichtig, dass das finnische Wort Sauna in fast alle anderen europäischen Sprachen übernommen wurde. Und mit ihm die Holzverkleidung, der frei stehende Ofen und die Temperatur von etwa 90 Grad. Dennoch gibt es Unterschiede: Während die finnische Sauna hierzulande trockene Wärme bedeutet, ist das Klima im Original deutlich feuchter. Dort gießt alle paar Minuten ein Gast ein paar Kellen Wasser über die Steine; hier ist der Aufguss meist ein Ritual, das der Saunameister zu festgelegten Zeiten durchführt. Weil sich die Feuchtigkeit durch die Aufgüsse im Minutentakt gut verteilt, wedelt in Finnland niemand mit dem Handtuch. In Deutschland hingegen ist es feste Gewohnheit. Eine Sauna in fast jedem Haus Die unterschiedliche Handhabung des Aufgusses hat vor allem rechtlich-praktische Gründe, wie Saunameister André di Terlizzi aus dem BadeLand Wolfsburg erläutert: In öffentlichen Saunen ist den Betreibern das Risiko zu groß, dass ein Kunde sich beim Aufguss versehentlich verbrüht. In Finnland gehören fast alle Saunen zu Wohnhäusern. Wer dort sauniert, ist also entweder Besitzer oder Gast.

15 15 Bei der Art der Aufgüsse halten es aber auch die deutschen Saunameister wie die Finnen: so natürlich wie möglich. Duft richtungen à la Mango-Vanille haben in der finnischen Sauna nichts zu suchen, findet André di Terlizzi. Er gibt stattdessen einige Tropfen ätherisches Öl aus Kiefer oder Eukalyptus ins Aufgusswasser. Sein Favorit allerdings kommt direkt aus dem Wald: ein Bündel Birkenzweige. Mit heißem Wasser überbrüht, lösen sich die ätherischen Öle aus dem Holz und ein dezenter Duft erfüllt den Saunaraum. Mit den übrigen Zweigen machen die Saunabesucher das, was auch in Finnland feste Sauna sitte ist: durch sanfte Hiebe die Haut massieren und damit die Blutzirkulation anregen. Der einfachste Weg, sich nach dem Saunagang abzukühlen, ist, sich im Schnee zu wälzen oder in den See einzutauchen. Doch auch in Finnland ist nicht immer Winter und nicht jeder besitzt ein Häuschen auf dem Lande Mit einer kalten Dusche sind deutsche Saunafreunde also ziemlich nah an der modernen finnischen Schwitzkultur. Saunieren aber nicht zu ehrgeizig Sauna für jeden und zu jeder Zeit ist die Devise in Finnland. Einst kamen Babys in der Sauna zur Welt; noch heute lernen sie den Hitzeraum im frühen Windelalter kennen. Babys und Kinder profitieren von den Wirkungen der Sauna genau wie Erwachsene. Für die Kleinsten sind spezielle Babysaunen am besten geeignet, sagt André di Terlizzi. Allerdings muss man bei Kindern besonders darauf achten, dass sie nur so lange in der Sauna bleiben, wie sie sich wohlfühlen. Erwachsene merken selbst, wenn ihnen die Hitze zu viel wird. Das Problem ist nur: Nicht jeder mag auf seinen Körper hören. Verwechseln Sie Saunen bitte nicht mit Sport und denken Sie nicht, Sie müssten eine bestimmte Temperatur über einen festen Zeitraum durchhalten, so der Appell des Saunameisters. Die Finnen sehen das übrigens entspannt. Sie pflegen Sauna-Sitzungen, die sich über den halben Tag erstrecken, aber statten der Schwitzstube auch mal nur einen zehnminütigen Besuch zum Runterkommen nach Feierabend ab. So läuft die finnische Sauna ab 1. sauber Auch wenn die Sauna den denkbar gründlichsten Reinigungseffekt hat, ungeduscht sollten Sie sie schon aus Rücksicht auf die anderen Saunabesucher nicht betreten. Danach trocknen Sie sich gründlich ab, denn so kommt man leichter ins Schwitzen. 2. heiß Wie heiß Ihnen in der Sauna werden soll, können Sie mitbestimmen: Je höher man im Raum sitzt, desto höher ist die Temperatur. Liegen oder sitzen? Geschmackssache! Im Liegen muss der Körper keine Temperaturunterschiede ausgleichen; im Sitzen fühlen sich insbesondere Saunaeinsteiger oft wohler. 3. kalt Am angenehmsten ist die Abkühlung nach dem Kneipp schen Verfahren: erst die herzfernen Körperteile wie Waden und Unterarme kalt abbrausen und sich dann langsam zur Körpermitte vorarbeiten. Den Kopf können Sie guten Gewissens aussparen, denn hier empfinden viele die Kälte als unangenehm. Und wer sich statt mit eiskaltem lieber mit lauwarmem Wasser duscht, kann die Körpertemperatur auch so schonend herunterfahren. 4. ruhig Während der Entspannungsphase sollten Sie den Flüssigkeitsspeicher wieder auffüllen. Auch wenn in Finnland zu diesem Zweck gern Bier und andere Alkoholika gereicht werden Wasser oder Tee sind doch die bessere Wahl. Bis zu drei Mal können Sie den Dreiklang aus schwitzen-abkühlen-ausruhen durchführen. Kürzere Sauna-Sitzungen sind immer möglich, längere sind für den Organismus in der Regel zu anstrengend. Fotos: noerenberg, freebird/fotolia.com; F1online

16 16 KRANKENVERSICHERUNG Neuigkeiten aus der Sozial Für das Jahr 2015 erwarten uns insbesondere in der Kranken- und Pflegeversicherung Veränderungen. Der Gesetzgeber hat einiges auf den Weg gebracht: Der Beitragssatz zur Krankenversicherung wird gesenkt, die Leistungen der Pflegeversicherung werden deutlich erhöht. Beides hört sich für Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung zunächst gut an. Doch auch die Möglichkeit der gesetzlichen Krankenkassen, einen Zusatzbeitrag zu erheben, ist beschlossene Sache. Neuer Beitragssatz in der Krankenversicherung Der Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung sinkt ab von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent. Er wird jeweils zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Der bisher allein vom Mitglied zu tragende Beitragsanteil von 0,9 Prozent entfällt. Dadurch entsteht vermutlich eine Finanzierungslücke von etwa elf bis 13 Milliarden Euro Die Grundlage für die Berechnung der Versicherungsbeiträge ist der Monatsbruttolohn des Arbeitnehmers, gedeckelt durch die Beitragsbemessungsgrenze. Alle Beiträge werden jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt. Vom Arbeitnehmer kann außerdem ein einkommensabhängiger Zusatzbeitrag erhoben werden. Voraussichtliche Beitragsbemessungsgrenzen/Beitragssätze ab Krankenversicherung (Beitragssatz 14,6 %, 7,3 % vom Arbeitnehmer, 7,3 % vom Arbeitgeber) West Ost jährlich monatlich jährlich monatlich Pflegeversicherung (Beitragssatz* 2,35 %) Rentenversicherung (Beitragssatz 18,7 %) Arbeitslosenversicherung (Beitragssatz 3,0 %) *Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung für Kinderlose = 0,25 Prozent Zahlen bei Redaktionsschluss am:

17 17 versicherung hinderungspflege, Tages- und Nachtpflege und führen zu höheren Zuschüssen etwa für ambulant betreute Wohngruppen (205 Euro), zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel (40 Euro monatlich) oder Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes (4.000 Euro, begrenzt auf Euro bei mehreren Pflegebedürftigen in einer Wohnung). Pflegestufen neue Zahlen Den beiden folgenden Tabellen können Sie entnehmen, welche Leistungsverbesserungen bezogen auf die Pflegestufen 0 sowie I bis III ab gelten. Die Sachleistungen und das Pflegegeld werden erhöht und betragen ab dem : Pflegestufe Sachleistung Pflegegeld 0 (Demenz***) I (mit Demenz***) 468 / /316 II (mit Demenz***) / /545 III (mit Demenz***) / /728 Härtefall (mit Dem.***) /1.995 Die Zuschüsse für Tages- und Nachtpflege sowie bei vollstationärer Pflege betragen ab dem : Foto: irinabutusova/fotolia.com für die Krankenkassen, die sich gleichzeitig mit ständig steigenden Ausgaben konfrontiert sehen. Der Gesetzgeber hat die Lösung gleich mitgeliefert und erlaubt den Kassen, einen Zusatzbeitrag zu erheben. Dessen Höhe soll vom Einkommen des einzelnen Mitglieds abhängen und natürlich von der Finanzlage seiner Krankenkasse. Sicher ist, Arbeitgeber werden sich an diesem Zusatzbeitrag nicht beteiligen. Der prozentual vom Brutto-Einkommen eines Mitglieds abhängige Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung ist gedeckelt durch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Diese wird 2015 auf Euro pro Monat steigen. Die Jahresentgeltgrenze wiederum gibt an, ab welchem Einkommen sich jemand zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung entscheiden kann. Sie erhöht sich 2015 auf Euro. Umfassende Änderungen für die Pflege Die Pflegeversicherung wird reformiert. Dies soll in zwei Schritten erfolgen, für die der Gesetzgeber ein Budget von jeweils 2,4 Milliarden Euro festgelegt hat. Erste Maßnahmen zur Optimierung von Sach- und Geldleistungen werden bereits Anfang 2015 umgesetzt. Die Leistungsverbesserungen gewähren beispielsweise pflegenden Angehörigen auch für die Pflegestufe 0** einen Anspruch auf Kurzzeit- und Ver **Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, z. B. Demenzkranke, die nicht die Voraussetzungen für die Pflegestufen I bis III erfüllen, können seit 2013 Pflegegeld oder Sachleistungen in der sogenannten Pflegestufe 0 erhalten. Pflegestufe Tages- und Nachtpflege vollstationäre Pflege 0 (Demenz***) 231 I (mit Demenz***) 468 / /1.064 II (mit Demenz***) / /1.330 III (mit Demenz***) / /1.612 Härtefall (mit Dem.***) /1.995 ***Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von 45a XI das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen. Ausblick Die rasche Zunahme von pflegebedürftigen und an Demenz erkrankten Menschen sei eine Herausforderung für das System Pflege, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes, sagte Gesundheitsminister Hermann Gröhe in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im April Spätestens 2017 will er deshalb die Pflegestufen I bis III gegen fünf neue Pflegegrade austauschen. Der Plan dahinter: Die Pflegebedürftigkeit lässt sich differenzierter bestimmen und die Hilfe individueller auf die Menschen abstimmen. Dazu soll auch beitragen, dass neben körperlichen Einschränkungen psychische Leiden ins Leistungsspektrum der Pflegeversicherung stärker einbezogen werden.

18 18 REISEN Schlösser und Burgen sind charakteristisch für das Hohenloher Land. Und wie Edelleute können sich auch die Urlauber fühlen: Hier erleben sie vollendeten Genuss und herrliche Ruhe in der Natur. Fürstlich urlauben Der Reiz des Hohenloher Landes hängt nicht an einer berühmten Sehenswürdigkeit, ja nicht einmal an einer atemberaubenden Landschaft. Vielmehr ist es das Zusammenspiel von idyllischer Natur, alten Burgen und Schlössern sowie einer quicklebendigen Kultur- und Genussszene, das den Charme der Region ausmacht. Wer den Landstrich im Nordosten Baden-Württembergs zwischen Schwäbisch Hall und Würzburg erst entdeckt hat, kommt begeistert und bald wieder. Sanfte Höhen und viel Wasser Die sanft gewellte Hohenloher Ebene lässt sich komfortabel erwandern oder erradeln und selbst die Höhen der Waldenburger Berge (bis um die 500 Höhenmeter) sind gut zu bewältigen. Die Wege führen vorbei an Getreidefeldern und Streuobstwiesen. Immer wieder unterbrechen Mischwälder die landwirtschaftlich genutzten Flächen. Und allerorten hört der Wanderer Wasser plätschern: Hier fließen Kocher und Jagst, ihre kleinen Zuflüsse und zahlreiche Seen. In die liebliche Natur fügen sich Kulturdenkmäler harmonisch ein: Hohenlohe ist eine Hochburg der Burgen und Schlösser und so führt seit 60 Jahren die Burgenstraße durch die Region. In Krautheim kann man noch ein frühgotisches Palast portal bewundern; an anderen Orten wurden mittel alterliche Burgen im Laufe der Jahrhunderte zu repräsentativen Schlössern umgebaut. Prächtige Residenzen finden Sie beispiels weise in Langenburg (siehe großes Foto), Neuenstein und Dörzbach. Die Hohenloher: lauter Originale Zu hochherrschaftlichen Gebäuden gehören Fürsten und Freiherren. Und tatsächlich leben viele noch im Hohenloher Land und gestalten es maßgeblich mit indem sie beispielsweise ihre Residenzen zu Museen, Hotels oder Konzertsälen umgewidmet haben. Von Respekt, aber nie von Unterwür Foto: Touristikgemeinschaft Hohenlohe, Künzelsau (Fotografin Marion Schlund) Mittelalter und Moderne Auch wenn Schwäbisch Hall zu einem anderen Landkreis gehört, ist die Stadt traditionell ein wichtiger Teil des Herrschaftsgebietes der Hohenloher Fürsten. Ein Ausflug in die größte Stadt des Hohenloher Landes lohnt sich schon allein für einen ausgiebigen Bummel durch das mittelalterliche Stadtzentrum mit einem der schönsten Marktplätze in Deutschland. Als weitere Stationen bieten sich das ehemalige Benediktinerkloster Comburg und das Museumsdorf Hohenloher Freilandmuseum an. Und mit der Kunsthalle Würth hat Sammler und Mäzen Reinhold Würth ein echtes Kultur-Highlight geschaffen. Wie das Museum in Künzels au zeigt sie moderne Kunst in spektakulärer Architektur. In der Johanniterkirche kann man eine bedeutende Sammlung Alter Meister sowie die legendäre Schutzmantelmadonna von Hans Holbein dem Jüngeren bewundern. Hoch über der Jagst befindet sich Schloss Langenburg eines der schönsten Renaissance-Schlösser in Süddeutschland.

19 nach Würzburg nach Frankfurt Bad Mergentheim 19 figkeit ist das Verhältnis der Bürgerlichen zu den Fürsten geprägt. Überhaupt zeichnet die Hohenloher quer durch alle Berufe und Schichten ein gesundes Selbstbewusstsein aus und Stolz auf die Geschichte und das Land. Die Hohenloher sind bodenständig und weltoffen zugleich und deshalb so gute Gastgeber. Bei der reichen Tradition überrascht es nicht, dass die aktuelle Kulturszene blüht. Beim Musikfestival Hohenloher Kultursommer treten renommierte Ensembles in historischen Gebäuden auf eine besonders atmosphärische Verbindung von Klang und Raum. Die Freilichtspiele in Schwäbisch Hall und die Burgfestspiele in Jagsthausen sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Museen stehen das ganze Jahr offen. Heimat- und Schlossmuseen machen höfisches und bäuer liches Alltagsleben der Vergangenheit lebendig. Freunde zeitgenössischer Kunst besuchen anschließend das Museum Würth in Künzelsau. Ein kühn gestaltetes Gebäude beherbergt eine beachtliche Sammlung von Bildern der klassischen Moderne sowie Plastiken und Skulpturen. Dazu gibt es wechselnde Ausstellungen. nach Mannheim A6 Neckar Heilbronn A81 Krautheim Jagst Dörzbach Schöntal Niedernhall Mulfingen Ingelfingen Weißbach Rothenburg Forchtenberg Künzelsau ob der Tauber Zweiflingen Langenburg Neuenstein Kupferzell Öhringen Bretzfeld A6 Waldenburg nach Nürnberg Pfedelbach Obersulm Breitenauer Schwäbisch Hall A81 See Wüstenrot Gut zu erreichen: das Hohenloher Land im Nordosten Baden-Württembergs. nach Stuttgart Kocher Rind, Schwein und Wein Genusskultur in kaum einem deutschen Landstrich hat dieser Begriff so sehr seine Berechtigung wie in Hohenlohe. Landwirte und Spitzenköche eint die Liebe zu regionalen Spezialitäten: So erleben alte Rassen wie das Schwäbisch Hällische Landschwein, das Mohrenköpfle, das Limpurger Rind und das Boeuf de Hohenlohe eine Renaissance. Gemüse, Obst und Milchprodukte stammen oftmals aus ökologischer Landwirtschaft und werden über den Hof und über Märkte vertrieben. Übrigens: Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Demeter-Höfe wie in der Region Hohenlohe. Zu den deftigen Spezialitäten passen edle Tropfen. Der Weinbau, der im Mittelalter noch beinah in jeder Siedlung betrieben wurde, beschränkt sich heute auf die besten Lagen: mineralstoff reiche Muschelkalkböden und Hänge mit Sonnengarantie. Auch dies ist typisch für das Hohenloher Land: allein die besten Traditionen weiterzuführen. Ein Wochenende im romantischen Hotel Altes Amtshaus mit Sterne-Restaurant zu gewinnen In Ailringen im Hohenloher Land inmitten einer Bilderbuchlandschaft gelegen lädt das romantische Landhotel zu einer erholsamen Auszeit ein. Das schmucke Fachwerkhaus bietet 15 liebevoll im modernen Landhausstil eingerichtete Zimmer und Maisonette-Suiten. Am Morgen lockt ein köstliches Frühstücksbuffet, am Abend werden die Gäste im Restaurant Amtskeller (1 Michelin Stern, 16 Gault Millau Punkte) von Sternekoch Sebastian Wiese verwöhnt. GESUNDHEIT verlost zwei Übernachtungen für zwei Personen im Hotel Altes Amtshaus inklusive 2 x 4-Gänge-Gourmet-Menüs am Abend. Außerdem erhalten die Gewinner Fotos: Hotel Altes Amtshaus Eintritt in das nahegelegene Quadratmeter große, mehrfach ausgezeichnete Spa des 5-Sterne Superior Partnerhotels Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe das beste deutsche Wellness-Hotel laut Relax Guide Wenn Sie gewinnen möchten, rufen Sie an unter (50 ct/gespräch aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) und geben Sie das Stichwort Altes Amtshaus mit deutlicher Nennung von Name, Anschrift und Telefonnummer an. Teilnahmeschluss ist der viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinne können nicht in bar ausgezahlt werden. Mehr Infos unter: und

20 20 PFLEGE Plötzlich pflegebedürftig was tun? In Deutschland steigt die Zahl der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind. Doch kaum jemand bereitet sich auf eine solche Situation vor. Was ist zu tun, um schnell Hilfe zu erhalten? Die wichtigsten Schritte haben wir für Sie zusammengefasst. Kontakt zur BKK aufnehmen Können Sie dauerhaft ganz alltägliche Dinge des Lebens nicht mehr selbstständig erledigen, wie zum Beispiel sich waschen oder essen, sollten Sie oder ein Angehöriger sich über Hilfen und Ansprüche bei Pflegebedürftigkeit informieren. Der erste Kontakt gilt in dem Fall der Kranken- bzw. Pflegekasse Ihrer BKK. Sie berät umfassend und verständlich zum Thema Pflege und leitet gegebenenfalls weitere Schritte ein, damit Hilfe geleistet werden kann. KOSTEN VERGLEICH Liegt Pflegebedürftigkeit vor? Ob bei Ihnen eine Pflegebedürftigkeit im Sinne des Gesetzes vorliegt, muss von einem Gutachter festgestellt werden. Deshalb müssen Sie bzw. ein bevollmächtigter Angehöriger einen Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit bei der Pflegekasse Ihrer BKK stellen ggf. mit der Angabe, ob Sie in einem Heim oder zu Hause gepflegt werden möchten. Die Pflegekasse beauftragt dann den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit der Feststellung. Ein Gutachter kommt zu Ihnen nach Hause und wird später gegenüber der Pflegekasse eine Empfehlung für eine bestimmte Pflegestufe abgeben. Es gibt drei Pflegestufen: Pflegestufe I bei Feststellung einer erheblichen Pflegebedürftigkeit, Stufe II bei Schwerpflegebedürftigkeit, Stufe III bei Schwerstpflegebedürftigkeit. Je nach Pflegestufe unterscheiden sich die Leistungen der Pflegekasse. Die Kosten für ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen können sehr unterschiedlich sein. Um sie vergleichen zu können, bitten Sie Ihre Pflegekasse, Ihnen eine Liste der zugelassenen Dienste und Einrichtungen in Ihrer Nähe zukommen zu lassen. Den Besuch des Gutachters vorbereiten Der Gutachter muss sich ein möglichst konkretes Bild davon machen, welche Hilfe für Sie notwendig ist. Deshalb sollten Sie seinen Besuch vorbereiten. Führen Sie oder die Person, die Sie pflegen möchte, ein Tagebuch darüber, bei welchen Verrichtungen Ihnen geholfen werden muss und wie viel Zeit die Hilfe in Anspruch nimmt. Stellen Sie die Medikamente, die Sie täglich nehmen, und die von Ihnen genutzten Hilfsmittel für die Begutachtung bereit. Legen Sie vorhandene Arzt- und Krankenhausentlassungsberichte bereit. Bitten Sie die Person, von der Sie gepflegt werden, bei der Begutachtung anwesend zu sein. Wichtig ist auch Ihre Einschätzung dazu, ob Sie teilweise oder ausschließlich auf Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes angewiesen sind. Alle diese Angaben sind wichtig für den Gutachter des MDK. Wann kommt der Bescheid? Spätestens fünf Wochen nach Antragstellung muss die Pflegekasse über den Antrag auf Feststellung einer Pflegebedürftigkeit entschieden haben. Diese Zeit verkürzt sich deutlich, wenn Sie als Betroffener zum Beispiel im Krankenhaus liegen. Übrigens: Auch Menschen mit einer Demenzerkrankung können Leistungen der Pflegeversicherung zustehen. Für sie kommt häufig die sogenannte Pflegestufe 0 in Betracht. Auch hierzu berät Sie die Pflegekasse Ihrer BKK. Definition Pflegebedürftigkeit Den Begriff der Pflegebedürftigkeit hat der Gesetzgeber im Sozialgesetzbuch XI geregelt. 14 (1) Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße ( 15) der Hilfe bedürfen. Foto: CHW/fotolia.com

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