Magazin. Big Data eine riesige Herausforderung. Zeitschrift für Versicherer Fakten, Märkte, Positionen Ausgabe 1/2015

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1 TOPICS Magazin Zeitschrift für Versicherer Fakten, Märkte, Positionen Ausgabe 1/2015 Big Data eine riesige Herausforderung Weltweit werden immer mehr Daten generiert. Ihre Auswertung könnte viele Geschäftsprozesse in der Assekuranz verbessern. Doch wie lassen sich die Chancen nutzen? Seite 32 Marine Wachstumsmärkte im Fokus Markt Kanada Die Aussichten: heiter bis wolkig Motormarkt Großbritannien als Trendsetter

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3 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, Big Data, dieses Schlagwort ist in aller Munde. Doch was die Analyse der immer umfangreicheren Daten für die Versicherer mittelfristig tatsächlich bedeutet, ist momentan schwer abzuschätzen. Daher nähern wir uns bei Munich Re dem Thema schrittweise, um Chancen und Risiken auszuloten. So haben wir im Herbst vergangenen Jahres fünf Pilot projekte ins Leben gerufen, mit denen wir anhand konkret definierter Zielsetzungen untersuchen wollen, wo und wie sich Geschäftsprozesse, Risikomanagement und Underwriting tatsächlich ver bessern lassen. Ein Beispiel stellen wir ab Seite 34 vor. Spricht man von Nordamerika, denken die meisten erst einmal an die USA. Doch Kanada, flächenmäßig sogar das größere Land, hat viel Potenzial. Dank seines Rohstoffreichtums ist es sehr wohlhabend und hat auch die Finanzkrise am besten von allen G7-Staaten bewältigt. Doch die boomenden Metropolen mit ihren Wertekonzentrationen werden immer häufiger von wetterbedingten Naturkatastrophen bedroht. Mehr dazu lesen Sie ab Seite 12 und auf Seite 46. Last but not least stellen wir Ihnen in diesem Heft unsere neue Aufstellung im Marinegeschäft vor. John C. Wilkinson spricht in einem Interview ab Seite 42 über die gemeinsamen Ziele seiner Einheit sowie über die Herausforderungen, denen sich die Branche stellen muss. München, im Januar 2015 Torsten Jeworrek Mitglied des Vorstands von Munich Re und Vorsitzender des Rückversicherungsausschusses NOT IF, BUT HOW 1

4 Marktporträt Kanada Kanada, das zweitgrößte Land der Welt, ist ein beliebtes Ziel von Einwanderern; sehr viele kommen aus Asien. Inzwischen existiert in Vancouver die drittgrößte chinesische Gemeinschaft außerhalb der Volksrepublik. Doch der Wohlstand des Landes wird immer häufiger durch heftige Unwetter, Stürme und Überschwemmungen bedroht, die auch die Bilanzen der kanadischen Sachversicherer in den vergangenen Jahren stark durchgeschüttelt haben. 12 2

5 Inhalt Niedrige Zinsen, steigende Schadensummen, enge Margen: Der britische Kfz- Versicherungsmarkt ist in einer schwierigen Lage. Gleichzeitig ist der geschäftliche Trend möglicherweise richtungsweisend. 26 Die Analyse ist bei Big Data der Knackpunkt: Nur wenn aus den vorhan denen Daten die richtigen Schlüsse gezogen werden, lassen sich auch die Geschäftsprozesse verbessern. 32 Enterprise risk management Risikomanagement und Geschäftssteuerung wachsen zusammen 6 Weltweit sind die Aufsichtssysteme im Umbruch. Eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung wird dabei immer wichtiger. marktporträt Kanada Die Aussichten: heiter bis wolkig 12 Dank seines Rohstoffreichtums gehört Kanada zu den wohlhabendsten Ländern der Welt, doch die zunehmende Wertekonzentration birgt Risiken. Keine Ruhe nach dem Sturm 16 Wetterbedingte Naturgefahren machen den Versicherern zu schaffen. Wir wollen stärkere Akzente setzen 20 Philipp Wassenberg, CEO in Kanada, über die bevor stehenden Herausforderungen. Leben mit der neuen Normalität 22 Die kanadischen Versicherer müssen sich mit der neuen Exponierung auseinandersetzen. Motormarkt Großbritannien als Trendsetter 26 Von vielen Entwicklungen können andere Märkte lernen. big data Eine riesige Herausforderung 32 Wie lassen sich die Chancen nutzen, die die neuen technischen Möglichkeiten versprechen? Marine In den Wachstumsmärkten können wir am m eisten bewegen 42 John C. Wilkinson über die Besonderheiten des Marine-Markts und die Ziele der neu gegründeten Einheit Global Marine Partnership. Vorwort 1 Unternehmensnachrichten 4 Rezension 41 Kolumne 46 Impressum 48 3

6 UnternehmensNachrichten Knowledge in dialogue Client seminar programme 2015 Veranstaltung Big Data and Business Analytics Conference munich Re Preis für nachhaltiges Wirtschaften verliehen Kundenseminare Knowledge in dialogue 2015 Big Data und Business Analytics gewinnen immer mehr Bedeutung für die Wertschöpfungskette von Versicherungsunternehmen. Dies gilt insbesondere für die Gesundheitsversicherung. Doch was versteckt sich hinter diesen Schlag worten? Die Munich Health Big Data and Business Analytics Conference, die am 19. und 20. März 2015 in München stattfindet, möchte darauf Antworten geben. Renommierte Referenten werden hier ihr Fachwissen einbringen und mit den Teilnehmern über Praxisanwendungen etwa beim Betrugsmanagement oder beim Customer-Relationship- Management diskutieren. >> Bitte wenden Sie sich an Ihren Client Manager, wenn Sie dabei sein möchten. Am 5. Dezember 2014 wurde Munich Re im Rahmen des Deutschen Wirtschaftsforums in Frankfurt der Deutsche Investorenpreis für verantwortliches Wirt schaften ver liehen, den Vorstandsmitglied Jörg Schneider (2. v. l.) entgegennahm. Gut 160 deutsche Unternehmen wurden für diese Auszeichnung von einer Jury quantitativ auf der Grundlage der DVFA/EFFAS Key Performance Indicators for Extra-/ Non-Financials und Sustainalytics- Kerndaten analysiert. Doch die Auswahl des Siegers beruht nicht allein auf diesen Zahlen. Der Gewinner muss auch den qualitativen Anforderungen des Environmental, Social & Governance-Panels gerecht werden. Und dieses ist zu dem Schluss gekommen, dass Munich Re diesen Ansprüchen in besonderer Weise gerecht wird. Das neue Kundenseminar- Programm Knowledge in dialogue 2015 ist da. Auch im kommenden Jahr bieten wir unseren internationalen Kunden ein umfangreiches Programm an Seminaren und Workshops. Zur Auswahl stehen Angebote zu allen wichtigen Versicherungssparten wie auch zu speziellen Themenbereichen, etwa Financial lines insurance oder Enterprise risk management. >> Bitte sprechen Sie Ihren Client Manager an, wenn Sie an einem Seminar teilnehmen möchten. Kurznachrichten Unsere Ingenieure begleiten Großprojekte weltweit und unterstützen Kunden mit ihrer technischen Expertise bei der erfolgreichen Umsetzung und darüber hinaus. In unserem neuen kostenlosen -Engineering-Newsletter berichten wir über spannende Engineering-Projekte aus aller Welt. >> Abonnieren Sie den Newsletter unter Am 3. und 4. März 2015 veranstaltet Munich Re in Dubai eine Claims Conference für Kunden aus Afrika und Asien. Unter dem Titel The clock is ticking werden die Themen Business Inter ruption und Delay in start up aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert. Diszipliniertes wie kreatives Zyklusmanagement einerseits und Innovation andererseits: Das sind die beiden Säulen unserer Strategie. Und um die Innovationsfähigkeit zu stärken, geht Munich Re nun auch ganz neue Wege: Im ersten Quartal schickt sie drei Inno-Scouts, Tobias Farny, August Pröbstl und Bob Mozeika, für ein Jahr nach Silicon Valley. Dort sollen sie beobachten, ausprobieren, lernen und unbekanntes Terrain erkunden. Denn, so Torsten Jeworrek, wir brauchen kreative und intelligente Lösungen für die relevanten Risiken der digitalisierten Welt. 4

7 UnternehmensNachrichten Alles im Blick: unsere Twitter-Timeline. Blick hinter die Kulissen: Live-Tweets von Veranstaltungen. Statistiken, Hintergründe und Positionen zu aktuellen Themen. Informationen zu Produkten und Services. Social Media Twittern Sie mit uns! Seit einigen Jahren sind wir auch in den Sozialen Medien aktiv. Ein Beispiel ist unser Twitter-Account Hier finden Sie neueste Informa tionen zu Veranstaltungen, Kommentare zu aktuellen Ereignissen oder übergreifenden Themen, die Assekuranz und Wirtschaft bewegen, oder auch Blicke hinter die Kulissen. Folgen Sie uns, um auf dem Laufenden zu bleiben. Und tweeten Sie uns Ihre Fragen zum Unternehmen, zu seinen Produkten oder Services. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Für spezielle, vertiefte Rück versicherungsthemen bieten wir sogar einen eigenen Kanal Die Links zu unseren anderen Social- Media-Kanälen finden Sie auf Seite 48 des Magazins. Klicken Sie einfach mal rein! 5

8 EnTERpRISE RISK ManagEMEnt Risikomanagement und Geschäftssteuerung wachsen zusammen Weltweit sind die Aufsichtssysteme im Umbruch. Topics sprach mit Bernhard Kaufmann und Jürgen Dümont über die Heraus forderungen bei der unternehmensweiten Risikosteuerung und die Veränderungen im Zuge von Solvency II. Topics: Herr Kaufmann, seit einem Jahr sind Sie für das konzernweite Risikomanagement von Munich Re verantwortlich. Gab es in den vergangenen Monaten ein bestimmtes Thema, das Sie besonders beschäftigt hat? Bernhard Kaufmann: Tatsächlich haben sich die Schwerpunkte im Risikomanagement in den vergangenen Jahren nicht groß verändert. Bereits sehr lange treiben uns die Vorbereitungen auf das neue europäische Solvenzsystem um. Unsere wichtigste Aufgabe bestand darin, ein internes Modell zu entwickeln, mit dem wir künftig unseren Kapitalbedarf unter Solvency II ermitteln wollen. Darüber hinaus mussten wir ein breites Spektrum an Aufgaben bewältigen, die alle damit im Zusammenhang stehen. Es reichte von Governance- Fragen bis hin zu speziellen Reportanforderungen der Aufsichtsbehörden. Der zweite Schwerpunkt, der immer mehr an Gewicht gewinnt, ist das Thema Business Enabling: Wie lassen sich die Erkenntnisse, die wir im Risikomanagement gewinnen, im operativen Geschäft umsetzen? Wie nutzen wir das Knowhow am besten, um unseren Kunden Produkte mit einem besonderen Mehrwert anbieten zu können? Welche Ziele stehen bei Ihrer Arbeit an oberster Stelle? Kaufmann: Das Integrated Risk Management von Munich Re in München verantwortet das gruppenweite Risikomanagement. Ziel ist, versicherungstechnische Risiken, Risiken auf der Aktivseite sowie operative Risiken gesamthaft für das Unternehmen zu beobachten und zu bewerten. Dadurch schaffen wir Transparenz und ermöglichen es, diese Risiken aktiv zu steuern. Wie wichtig dieser Gesamtblick ist, haben uns die Erfahrungen aus den Jahren 2001/2002 gelehrt. Im damaligen Kapitalmarktumfeld trafen uns Risiken auf der Aktivseite, die unser Rating gefährdeten und dadurch negativ auf das Kerngeschäft Rückversicherung auszustrahlen drohten. Sie bringen Erfahrungen aus der Erst- und Rückversicherung mit. Wie hilft Ihnen das bei Ihrer neuen Aufgabe? Kaufmann: Bei einem Rückversicherer steht die Übernahme von Spitzen - risiken wie Naturkatastrophen, Pandemierisiken und anderen Großrisiken primär von Versicherungsunternehmen im Mittelpunkt. Darauf zielen auch die Steuerungsprozesse ab. In der Erstversicherung stehen hingegen Produkte für sehr breite Kundengruppen, deren Vertrieb und die entsprechenden Operations im Vordergrund. Somit spielen etwa operationelle Risiken eine große Rolle. Bei Munich Re verstehen wir das Risikomanagement als eine Klammer zwischen Erst- und Rückversicherung. Weil wir uns mit Themen aus beiden Bereichen auseinandersetzen müssen, ist das Knowhow aus beiden Geschäftsfeldern sehr wichtig. Aus erster Hand mitzu bekommen, welche Themen in der Erstversicherung gerade relevant sind, kommt uns aber auch zugute, wenn wir Produkte für unsere Rückversicherungskunden entwickeln. Jürgen Dümont: Auch bei der Umstellung auf Solvency II treten immer wieder Fragen auf, die uns intern beschäftigen, von denen wir aber zugleich wissen, dass sie auch unsere Kunden betreffen. So lässt sich gut eine Brücke schlagen. Wie stellen Sie sicher, dass Marktveränderungen oder Emerging Risks nicht verschlafen werden? Kaufmann: Gerade als weltgrößter Rückversicherer ist es wichtig, das Thema Emerging Risks im Blick zu behalten, mögliche Entwicklungen vorwegzunehmen und zu analysieren. Um sicherzustellen, dass wir hier stets auf dem Laufenden sind, existiert im Risikomanagement eine eigene Gruppe dafür. Damit sich das nicht zu einer reinen Trockenübung auswächst, haben wir eine enge 6

9 EnTERpRISE RISK ManagEMEnt Bernhard Kaufmann ist seit Anfang 2013 Chief Risk Officer von Munich Re. Jürgen Dümont leitet die Einheit Solvency Consulting. Verzahnung mit dem Knowhow der Fachbereiche etabliert, etwa über den Emerging Risk Think Tank. Hier sind Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Fachbereichen, darunter Underwriter, Juristen, Geologen, Mathematiker, Physiker und Mediziner, aktiv involviert. Der Vorteil dieses Gremiums ist, dass es Raum für unkonventionelle Ansätze und vielfältige Perspektiven bietet. Durch die enge Vernetzung mit unterschiedlichen Bereichen bekommen wir ein umfassendes Bild. Was treibt Sie gerade um im Think Tank? Kaufmann: Ein gutes Dutzend Emerging Risks haben wir ständig auf dem Monitor. Auf der makroökonomischen Seite sind das momentan vor allem die geopolitischen Entwicklungen und die möglichen Rückwirkungen auf die Stabilität der Eurozone. Andere Themen sind der demografische Wandel, die Klimaveränderung, neue Technologien oder IT-Risiken. Gerade im Bereich Cyberrisiken erleben wir eine große Dynamik. In vielen Firmen wächst das Bewusstsein dafür, wie teuer sie eine Panne mit sensiblen Kundendaten kommen kann, und die Verantwortlichen suchen nach Lösungen. Innerhalb weniger Jahre hat sich hier ein theoretisch als Gefahr erkanntes Phänomen zu tatsächlichen Schadenereignissen ausgewachsen und einige Versicherer bereits Geld gekostet. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell Emerging Risks sich entwickeln können. Bei Munich Re gehört das integrierte Risikomanagement zum Kerngeschäft. Wie gut ist die Branche hier insgesamt aufgestellt? Kaufmann: Der Trend zu einer umfassenden Analyse von Risiken ist unverkennbar. In Deutschland beispielsweise hat das 1998 verabschiedete Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich die Entwicklung in diese Richtung angeschoben. Damals war das Risikomanagement noch überwiegend als Kontrollfunktion aufgesetzt. Im Rahmen der Diskussionen zu Solvency II hat sich das weiterentwickelt hin zu einem proaktiveren Rollenverständnis von Risikomanagement. Diesen Wandel sind wir bei Munich Re kontinuierlich mitgegangen. Allerdings sind nicht alle Unternehmen und Märkte da ebenso weit. Spielt dabei die Größe eines Unternehmens eine Rolle? Kaufmann: Ich würde eher sagen, dass das primär mit der Unternehmenskultur zu tun hat. Wenn wie bei uns der Vorstand das Risikomanagement als einen integralen Bestandteil des Geschäftsmodells ansieht und diese Ansicht im Konzern aktiv propagiert und gelebt wird, dann erhält das Thema eine Unterstützung, die woanders möglicherweise fehlt. Inwieweit kann man andere Unternehmen bei diesem Prozess unterstützen? Dümont: Der Impuls muss letztlich vom Unternehmen selbst ausgehen. Das heutige Risikomanagement bei Munich Re hat seinen Ursprung in der schwierigen Zeit kurz nach der Jahrtausendwende. Viele Unternehmen blieben glücklicherweise von derartigen Erfahrungen verschont und nähern sich dem Thema erst jetzt mit voller Kraft. Während also bei uns schon seit geraumer Zeit die Verzahnung von Geschäftssteuerung und Risikomanagement im Vordergrund steht, sind bei vielen unserer Kunden, gerade auf kleineren Märkten, regulatorische Veränderungen wie Solvency II die treibende Kraft. Den Kunden wird aber auch mehr und mehr bewusst, dass Risikomanagement wertvolle Elemente für die Geschäftssteuerung bietet. Selbst in Märkten, in denen kein regulatorischer Druck herrscht, denken zumindest die größeren Unternehmen verstärkt darüber nach, wie sie durch Risikomanagement einen Wettbewerbsvorteil erzielen können. 7

10 EnTERpRISE RISK ManagEMEnt Das Risikomanagement kann wertvolle Impulse für das operative Geschäft liefern. Bernhard Kaufmann Weltweit sind die regulatorischen Aufsichtssysteme in Bewegung. Stellen sie die Versicherer vor ähn liche Herausforderungen oder wo liegen die Unterschiede zu Solvency II? Dümont: Der gemeinsame Nenner ist das, was man bei Solvency II als die zweite, die qualitative Säule kennt die Vorschriften zum Risikomanagement und zum Governance- System. Auch beim aufsichtsrechtlichen Prozess lassen sich viele Ähnlichkeiten rund um die Welt erkennen. Ein einfaches Beispiel ist die Trennung von Risikonahme und Risikokontrolle, ein fundamentales Prinzip des Risikomanagements. Große Unterschiede bestehen dagegen in der quantitativen Behandlung der Risiken sowie beim Aufstellen der Solvenzbilanz. Bei Solvency II hat man sich mit der ökonomischen Bilanz für einen strengen Ansatz entschieden. Andere Aufsichtsregime haben weniger strikte Anforderungen. Bei der dritten Säule, dem Berichtswesen, betreiben wir in Europa sicherlich den größten Aufwand, was der hohen Komplexität geschuldet ist. Wie stehen Sie zu den Bestrebungen der Aufsichtsbehörden, mit Com- Frame einen globalen Kapitalstandard für Versicherer zu etablieren, um die Kapitalanforderungen weltweit vergleichbar zu machen? Was bedeutet das für Solvency II, muss man erneut umdenken? Dümont: Noch ist ComFrame nicht in Kraft, und die USA sind keine großen Freunde der Bestrebungen. Ihr System hat sie gut durch die Finanzkrise gebracht, daher sind sie wenig geneigt, etwas daran zu ändern. Falls ComFrame kommt, erwarte ich nicht, dass wir an unserer Kapitalausstattung etwas ändern müssen. Wir müssten uns aber mit den vermutlich vielschichtigen Vorgaben einer weiteren Institution auseinandersetzen. Kaufmann: Solvency II besticht ja gerade dadurch, dass sich die Erkenntnisse für die Geschäftssteuerung nutzen lassen. Wenn wir nun ein globales Solvenzregime bekämen, das die Kapitalstandards nach anderen Prinzipien ermittelt, könnte es problematisch werden. Wir müssen dann möglicherweise Entscheidungen, die wir intern für sinnvoll erachten, überdenken, weil sie unter ComFrame zu einem höheren Kapitalbedarf führen. Dann hätten wir ein Management- und Steuerungsproblem. Deshalb ist es unser Anliegen, dass ComFrame auf ähnlichen Prinzipien basiert wie Solvency II. Da die Amerikaner aber schon bei den Prinzipien unterschiedliche Auffassungen vertreten, werden sich Lösungen, die allen gerecht werden, nur schwer finden lassen. Wird es unter diesen Voraussetzungen überhaupt zu weltweit einheitlichen Standards kommen? Kaufmann: Davon bin ich überzeugt. Ob sie sich auf alle Säulen der regulatorischen Welt beziehen oder nur auf Säule 2 und die quantitative Thematik außen vor bleibt, werden wir sehen müssen. Dümont: Im Grunde existiert ja schon ein einheitlicher Standard, die Insurance Core Principles der International Association of Insurance Supervisors. Das ist die Blaupause für eine moderne Aufsicht und liest sich in vielen Zügen wie Solvency II. So wird etwa eine vernünftige Bilanz nach ökonomischen Prinzipien gefordert. Der Unterschied: Die Bestimmungen sind weniger detailliert und die quantitativen Vorgaben nicht spezifiziert. Die Grundprinzipien wären also vorhanden, doch wenn es um die konkrete Umsetzung geht, wird es schwierig, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen. 8

11 EnTERpRISE RISK ManagEMEnt Eine Reihe von Erstversicherern wurde bereits als systemrelevant eingestuft. Jetzt gibt es Bestrebungen, auch Rückversicherer in diese Liste einzubeziehen. Was halten Sie davon? Kaufmann: Ich kann nicht erkennen, inwieweit der Ausfall eines Rückversicherers eine systemische Krise auslösen würde. Diese Auffassung vertreten wir auch bei den relevanten Entscheidungsprozessen. Meiner Ansicht nach ist die ganze Diskussion politisch getrieben. Die Politik ist bestrebt, dass künftig kein Finanz institut mehr in einer prekären Situation vom Staat und damit vom Steuerzahler gerettet werden muss. Das ist auch nachvollziehbar. Doch es wird sehr pauschal argumentiert, und man schert Banken, Erst- sowie Rückversicherer über einen Kamm. Große Banken gelten aufgrund der engen Vernetzung untereinander zu Recht als systemrelevant, bei Rückversicherern ist diese Vernetzung nicht gegeben. Dümont: Die Definition, wer systemrelevant ist, entstand in einem bürokratischen Prozess, mit Größe und Vernetzung untereinander als wichtigste Kriterien. Unserer Ansicht nach wurde dabei die Größe zu stark gewichtet, die Verflechtung kam zu kurz. Unter diesen Voraussetzungen liegt es natürlich nahe, die großen Versicherer in die Kategorie systemrelevant einzuordnen. Die Einführung von Solvency II in der EU ist mehrmals verschoben worden. Sind Sie froh, dass es 2016 endlich so weit ist? Kaufmann: Wenn unser internes Modell im nächsten Jahr tatsächlich zertifiziert wird und Solvency II dann einige Monate später beginnt, sind wir alle erst einmal erleichtert. Dann können wir endlich einen Haken hinter die ganzen Vorbereitungen machen, die wir in der Gruppe betrieben haben. Wir sind vor allem aber auch deshalb froh, weil wir uns dann verstärkt dem Thema Business Enabling widmen können sowie der Frage, wie wir uns in der Steuerung noch besser verzahnen. Wie weit sind die Vorbereitungen zu Solvency II auf dem Gesamtmarkt gediehen? Kaufmann: Es gibt ein paar Unternehmen, die wie wir bereits seit Längerem ein internes Modell verfolgen. Doch die kann man etwa in Deutschland an einer Hand abzählen. Die Konsequenz ist ein zweigeteilter Markt: Einige wenige sind bestens vorbereitet, stehen in engem Dialog mit der Aufsicht und haben ein sehr klares Bild, was auf sie zukommt. Die breite Masse, die sich jetzt auf Solvency II vorzubereiten beginnt, bekommt erst langsam ein Gefühl dafür, welche Facetten das neue Solvenzregime mit sich bringt. Gibt es in diesem Zusammenhang viele Anfragen an Solvency Consulting? Dümont: Eindeutig. Wir haben schon in den vergangenen Jahren ein großes Interesse festgestellt. Die ständigen Terminverschiebungen bei Solvency II waren allerdings nicht sehr hilfreich, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Gerade kleinere Kunden haben noch viele Fragen. Was passiert, wenn ein Unternehmen die Solvency-II-Anforderungen nicht erfüllt? Dümont: Es ist schwer vorherzusehen, wie die Aufsicht reagieren wird, wenn ein Versicherer nicht perfekt vorbereitet ist. Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, wonach nur 80 Prozent der Unternehmen in Europa bis zum 1. Januar 2016 die Solvency-II-Vorschriften voll erfüllen. Das heißt im Umkehrschluss, jeder fünfte Versicherer ist nicht ausreichend vorbereitet. Die Reaktion der Behörden wird sicher davon abhängen, wie schwer die Versäumnisse sind. Da müssen wir abwarten, welche Aufsichtspraxis sich etabliert. 9

12 EnTERpRISE RISK ManagEMEnt Regulatorische Veränderungen sind die treibende Kraft für die bessere Verzahnung von Geschäftssteuerung und Risikomanagement. Jürgen Dümont Sind durch Solvency II Änderungen in der Zeichnungspolitik von Munich Re zu erwarten? Kaufmann: Dadurch, dass wir unsere interne Steuerung schon länger an ökonomischen Prinzipien ausgerichtet haben, erfüllen wir die Anforderungen von Solvency II, sowohl was die Versicherungstechnik betrifft als auch bei den Kapitalanlagen. Deshalb erwarte ich für die interne Steuerung in der Rückversicherung sowie die Zeichnungspolitik eigentlich keine Veränderung. Unter Solvency II steigt die Bedeutung von Rückversicherung, da sie künftig eine unmittelbare Bilanz wirkung entfaltet. Welche Auswirkungen dürfte das haben? Dümont: Ich würde durchaus eine stärkere Nachfrage erwarten. Ein Teil der Unternehmen wird feststellen, dass ihre Kapitalausstattung nicht ausreicht, und sich über Rückversicherung Entlastung verschaffen. Andere werden sich für einen Sicherheitspuffer entscheiden, bis sie sich an das neue Regime gewöhnt haben. Mittelfristig wird sich die Motivation des Rückversicherungseinkaufs verändern. Zum Risikotransfer wird die Funktion des Kapitalmanagements hinzukommen, was jetzt noch eine Sonderrechnung ist. In bestimmten Ländern und Branchen, beispielsweise im kanadischen Leben-Geschäft, beobachten wir diese Kundenmotivation allerdings bereits seit Längerem. Dort hat sich das Kapitalmanagement zu einer treibenden Kraft entwickelt. Wird Solvency Consulting unsere Kunden auch nach der Implementierung weiter unterstützen? Dümont: Ich denke, es wäre vermessen zu sagen, dass mit der Implementierung von Solvency II noch ein enormer Beratungsbedarf besteht. Doch dass man das Regime scharfschaltet, heißt andererseits nicht, dass damit auf einen Schlag unsere Arbeit beendet wäre. Die Kunden sollten auch danach die Möglichkeit haben, bei Fragen zu Solvency II einen kompetenten Ansprechpartner zu finden. Darüber hinaus entstehen ja unter anderem in Asien und Lateinamerika derzeit neue Aufsichtsregimes, bei denen unsere Kunden eine ähnliche Unterstützung benötigen und bekommen sollen. 10

13 Ist Ihr Geschäft geointelligent genug? Wer heute Risiken ganzheitlich managen will, muss das räumliche Umfeld exakt kennen. Mit der NATHAN Risk Suite können Sie Naturgefahrenrisiken adressgenau einschätzen und ganze Risikobestände analysieren und das weltweit. UNSERE LÖSUNGEN, IHR ERFOLG Mit der NATHAN Risk Suite profitieren Sie von ortsgenauem Wissen für eine maßgeschneiderte Tarifierung, transparenten Zusammenhängen für klare Entscheidungen sowie mehr Wissen für eine optimale Risikostreuung. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Client Manager oder besuchen Sie connect.munichre.com not if, but how 11

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15 Kanada Die Aussichten: heiter bis wolkig Kanada gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt und ist ein begehrtes Ziel für Einwanderer. Doch die boomenden Metropolen mit ihren wachsenden Werte konzentrationen bergen für die Ver sicherer Risiken. Die extremen Schäden aus wetterbe dingten Naturkatastrophen im Jahr 2013 machten dies sehr deutlich. von Till Heydel und David Flikkema Das mit einer Fläche von knapp zehn Millionen Qua dratkilometern zweitgrößte Land der Welt übt bis heute eine besondere Anziehungskraft aus. Eine grandiose Natur und reiche Bodenschätze locken Abenteurer und Entdecker aus aller Welt an. Doch weite Teile des Nordens sind bis heute unbesiedelt, der Großteil der Bevölkerung lebt in einem etwa 200 Kilometer schmalen Streifen entlang der Grenze zu den USA und an den Küsten. Die Mehrheit der gut 35 Millionen Kanadier lebt in den Städten im Süden des Landes. Unwetterschäden häufen sich Das Jahr 2013 war im Hinblick auf Extremwetter gleich in mehrfacher Weise bemerkenswert: Die Überschwemmungen in der Provinz Alberta und das heftige Unwetter über der Millionenstadt Toronto entpuppten sich als der teuerste bzw. drittteuerste ver sicherte Schaden in der Geschichte des Landes. Beide Ereignisse fanden innerhalb weniger Wochen im Juni bzw. Juli statt, wodurch sich ein weiteres Novum ergab: Erstmals traten innerhalb eines Jahres zwei Naturkatastrophen auf, deren volkswirtschaft liche Schäden die Marke von jeweils 1,65 Milliarden kanadischen Dollar (1,5 Milliarden US-Dollar) über schritten. Das Häusermeer von Toronto. Die Mehrheit der gut 35 Millionen Kanadier lebt in den Städten im Süden des Landes. 13

16 kanada Und schließlich war 2014 das sechste Jahr in Folge, in dem die Versicherer Schäden durch Extremwetter von mehr als einer Milliarde kanadischen Dollar regulieren mussten. Ein Trend, der sich möglicherweise fortsetzen wird. Denn die Metropolen und damit auch die Konzentration von Werten werden weiter stark wachsen, auch aufgrund des stetigen Zustroms an Einwanderern. In seiner Geschichte blickt das Land auf eine Reihe von Immigrationswellen zurück. Heute dominieren Einwanderer aus Asien. Sie stellen den Löwenanteil der Neuankömmlinge und prägen mancherorts das Stadtbild. In Vancouver im Südwesten der Provinz British Columbia hat sich inzwischen die drittgrößte chinesische Gemeinschaft außerhalb der Volks republik entwickelt. Stammte dort 2006 knapp jeder fünfte Einwohner (18 Prozent) aus China, dürften es nach einer von der Einwanderungsbehörde Citizenship and Immigration Canada in Auftrag gegebenen Studie 2031 rund 23 Prozent sein. Auch der Strom der Zuwanderer aus Afrika, der Karibik sowie aus Mittel- und Südamerika hat über die Jahre zugenommen. Insgesamt sind gut 20 Prozent der Bewohner des Landes laut Statistikamt im Ausland geboren, so viel wie sonst in keinem anderen G7-Staat. Rohstoffe und Energie dominieren Wirtschaftlich steht Kanada, nicht zuletzt wegen seiner Einwanderer, äußerst erfolgreich da. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von fast 1,9 Billionen kanadischen Dollar im Jahr 2013 ist es die elftgrößte Volkswirtschaft der Welt. Es verfügt nach Saudi-Arabien über die zweitgrößten Rohölreserven, vor allem in Form von Ölsand in der Provinz Alberta. Zu den wichtigsten Sektoren gehören neben den Bereichen Rohstoffe und Energie auch Industrie und Landwirtschaft. Obwohl die Wirtschaft dank eines starken Bankensektors und einer soliden Haushaltspolitik gut durch die globale Wirtschaftkrise 2008/09 gekommen ist, konnten sich die in hohem Maß exportabhängigen Unternehmen nicht dem globalen Abschwung entziehen. Wichtige ökonomische Kennzahlen wie die Arbeitslosenquote (siehe Abb. 1) haben ihr Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht, auch weil der Industriesektor aufgrund nachlassender Produktivität innerhalb des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA an Stellenwert verloren hat. Die damit verbundenen Strukturprobleme betreffen vorrangig die östlichen Landesteile. Dagegen profitieren die westlichen Provinzen vor allem British Columbia und Alberta vom Rohstoffreichtum und der wachsenden Bedeutung des Handels mit den pazifischen Anrainerstaaten. Allerdings war der Beitrag der Exportwirtschaft zum Wachstum zuletzt eher verhalten, und das kanadische Wirtschaftswachstum fiel in den vergangenen Jahren schwächer aus als in anderen rohstoffexportierenden Ländern. Private Verschuldung gibt Anlass zur Sorge Insbesondere den ausgabefreudigen Verbrauchern und dem regen Wohnungsbau war es zu verdanken, dass die Konjunktur während der globalen Wirtschaftskrise nicht stärker nachgegeben hat. Kehrseite der Medaille ist die hohe Verschuldung der privaten Haushalte. Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stieg die private Verschuldung zwischen 2007 und 2012 auf 165 (143) Prozent des verfügbaren Einkommens. Das ist unter den G7-Staaten ein Spitzenwert. In den USA lag dieser Wert 2012 bei 111 Prozent, in Japan bei 123 Prozent und in Deutschland bei 93 Prozent. Abb. 1: Bruttoinlandsprodukt und Arbeitslosenquote in % 9,0 8,0 7,0 6,0 5,0 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0-1,0-2,0-3,0 9,0 8,0 7,0 6,0 5,0 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0 1,0 2,0 3, * 2015* * Prognose Seit 2010 sinkt die Arbeitslosenquote kontinuierlich, dennoch liegt sie noch etwas höher als vor der Finanzkrise. Im Zuge der Finanzkrise war das Bruttoinlandsprodukt spürbar eingebrochen, hat sich jedoch schnell erholt. Quelle: OECD, Munich Re 14

17 kanada Der Hafen in Vancouver: Die west lichen Provinzen profitieren besonders vom wachsenden Handel mit den pazifischen Anrainerstaaten. Hypotheken und mit Immobilien besicherte Verbraucher kredite machen in Kanada schätzungsweise 80 Prozent der privaten Verschuldung aus und stellen für die kanadischen Banken nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) das größte Einzelrisiko dar. Auch für die Finanzstabilität des Landes ist der Boom auf dem Immobilienmarkt aus Sicht des IWF ein wesentliches Risiko. Allerdings würden die Behörden über wirksame Instrumente wie die Hypothekenversicherung verfügen, um die Kreditaufnahme in geregelte Bahnen zu lenken. Auch restriktivere Richtlinien zur Hypothekenvergabe und die Kontrolle der staatlichen Canadian Mortgage and Housing Corporation (CMHC) hätten dazu beigetragen, dass sich der Anstieg bei der Verschuldung der Privaten und bei den Häuserpreisen verlangsamt habe. Dennoch gilt der kanadische Immobilienmarkt als teuer: Der IWF schätzt, dass die Häuserpreise 2013 im Durchschnitt um rund zehn Prozent überbewertet waren. Manche Analysten gehen sogar von einer weit größeren Preisblase aus. Dagegen ist die Lage der Staatsfinanzen im Vergleich zu anderen Industrieländern vergleichsweise komfortabel, auch wenn die Schuldenquote gemessen am Bruttoinlandsprodukt nach der Wirtschaftskrise laut IWF-Berechnung spürbar auf 89 Prozent im Jahr 2013 gestiegen ist. Weil die Regierungen sowohl auf nationaler Ebene als auch in den einzelnen Provinzen ihre Haushalte inzwischen konsolidieren, dürfte die Schuldenquote in den kommenden Jahren wieder sinken. Orientierung zu den Pazifikstaaten Nach wie vor sind die USA mit Abstand wichtigster Handelspartner. Rund drei Viertel aller Warenexporte haben ihr Ziel im südlichen Nachbarstaat, gefolgt von der EU mit gut sieben Prozent und China mit gut vier Prozent. Um den Handel mit Energierohstoffen zu diversifizieren so gut wie alle Ölexporte gehen in die USA, sollen neue Transportmöglichkeiten geschaffen werden. Gerade in Bezug auf die Energieexporte nimmt die Bedeutung von Asien für Kanada kontinuierlich zu. Der Trend jedenfalls zeigt nach oben. Während vor zehn Jahren die Exporte der Provinz British Columbia in die Pazifikregion gerade einmal 24 Prozent ausmachten, sind es heute knapp 43 Prozent. Und 2011 gingen aus British Columbia erstmals mehr Güter nach Asien als in die USA. Aufgrund seiner multikulturellen Bevölkerungsstruktur und der Nähe zum pazifischen Raum verfügt British Columbia über beste Voraussetzungen, um die Handelsbeziehungen mit den aufstrebenden Volkswirtschaften im pazifischen Raum auszuweiten. 15

18 Kanada Keine Ruhe nach dem Sturm Heftige Unwetter schüttelten die Bilanzen der kanadischen Schadenver sicherer in den vergangenen Jahren schwer durch. Außerdem machen ihnen Änderungen der regulatorischen Rahmen bedingungen zu schaffen. Mit einem Prämienaufkommen von rund 131 Milliarden kanadischen Dollar das entspricht einem globalen Marktanteil von rund 2,8 Prozent gehörte der kanadische Erstversicherungsmarkt 2013 zu den Top Ten in der Welt. Die Bereiche Schaden & Unfall (P&C) und Leben waren mit rund 52 bzw. 55 Milliarden kanadischen Dollar annähernd gleich groß. Die private Krankenversicherung machte rund 24 Milliarden kanadische Dollar aus. Doch während die Marktdurchdringung gemessen am Bruttoinlands produkt bei P&C mit 2,8 Prozent in etwa dem Niveau anderer Industrieländer entspricht, sind Lebensversicherungen mit 2,9 Prozent eher unterrepräsentiert. Autoversicherung größte Sparte Den Bereich Nicht-Leben dominiert das Segment Kfz, gefolgt von der Sachversicherung (siehe Abb. 3) haben Unwetter, Hagel- und Eisstürme sowie Überflutungen nie zuvor erreichte Schäden hinterlassen. Dennoch ist es der P&C-Branche gelungen, das Jahr mit einem positiven versicherungstechnischen Ergebnis von 285 Millionen kanadischen Dollar (Vorjahr: 1,858 Milliarden) abzuschließen. Die Schaden-Kosten-Quote stieg von 96,0 auf 99,4. Während sich die Aufmerksamkeit 2013 auf die wetterbedingten Ereignisse richtete, ist der Einfluss des sich wandelnden regulatorischen Umfelds ab 2014 auf die Unternehmen nicht zu unterschätzen. Dazu zählen etwa die strengeren Richtlinien bei der Berechnung des obligatorischen Minimum Capital Test (MCT) oder die nun bestehende Pflicht einer unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk und Solvency Assessment (ORSA). Sinkende Tarife bereiten Probleme Besondere Aufmerksamkeit verdient die in Ontario verfügte Absenkung der Kfz-Beiträge. Dort hat die Regierung jüngst angekündigt, dass die Tarife in der Kfz-Versicherung innerhalb von zwei Jahren um 15 Prozent sinken müssen. Weitreichende Auswirkungen sind zu erwarten. Zwar ist die Schadenquote im Segment Kfz 2013 geringfügig gesunken, mit 80 Prozent liegt dieser Wert aber immer noch recht hoch. Der eisige und schneereiche Winter 2013/2014 hat insbesondere die Kosten für Sachschäden in die Höhe getrieben. Die Margenerosion angesichts rückläufiger Prämien dürfte die Schadenversicherer in Ontario erheblich belasten. Ohne zusätzliche Reformen des bestehenden Systems und neue Herangehensweisen wie der Pay as you drive -Versicherung ist es fraglich, ob die verfügte Prämienabsenkung auf Dauer Bestand haben kann. Bei diesem System erkennt ein GPS-Empfänger, wie ein Fahrer den Wagen beschleunigt, bremst und in die Kurven geht. Abb. 2: Prämienentwicklung auf dem kanadischen Versicherungsmarkt in Mio. CAD P&C Health Life Quelle: Munich Re 16

19 Kanada Die Versicherungsgesellschaft erfährt so etwas über den Fahrstil des Versicherten und kann den Tarif für die Versicherung entsprechend anpassen. Die Experten der Motor Consulting Unit von Munich Re haben auch für solche Versicherungsformen passende Lösungen im Angebot. Gemeinsam mit dem Kunden entwickeln sie Strategien und Prozesse, um die Geschäfte abhängig von der spezifischen Marktsituation zu optimieren. Das Team bietet Erst versicherungskunden eine umfassende Analyse ihres Geschäfts, angefangen beim Underwriting über Risikoauswahl, Moni toring, Tarifierung und Schadenbearbeitung bis hin zu IT-Systemen, Marketing und Vertrieb. Als weitere Herausforderung für die Branche dürfte sich erweisen, dass die Wohngebäudeversicherung künftig nicht mehr die zuverlässigen und stabilen Erträge der Vergangenheit liefern wird. Nach einer Studie der kanadischen Property and Casualty Insurance Compensation Corporation und dem Institute for Catastrophic Loss Reduction ist die Schadenquote in diesem Segment über die vergangenen Jahrzehnte deutlich volatiler geworden. Der Unterschied zur Schwankungsbreite des traditionell anfälligen Kfz- Bereichs hat sich immer weiter verringert. Ein Trend, der die Anbieter beunruhigt: Sie können sich nicht länger darauf verlassen, mit der Wohngebäudeversicherung einen verlässlichen Puffer zu haben, der schwierige Jahre im Kfz-Geschäft abfedert. Als Reaktion auf die höhere Schadenanfälligkeit bei Wohngebäuden haben Versicherer vereinzelt damit begonnen, in ihren Allgefahren-Policen die einzelnen Gefahren separat zu bewerten. Sie passen Prämien, Selbstbehalte und Sublimite individuell auf die jeweilige Gefahr Wind, Hagel, Kanalisationsrückstau an. Wie Aufsichtsbehörden auf diese Entwicklung reagieren und ob diese Produkte bei den Kunden auf ausreichend Akzeptanz stoßen, muss sich erst noch zeigen. Abb. 3: Aufteilung des Geschäfts in Nicht-Leben Motor Property Quelle: Munich Re Allgemeine Haftpflicht Andere Das anhaltende Niedrigzinsumfeld und die jüngsten Naturkatastrophen machen aber deutlich, dass zu viel Selbstzufriedenheit fehl am Platz ist und es immer stärker darauf ankommt, die Risiken im Underwriting richtig zu beurteilen. Bei der Einschätzung von Einzelrisiken sowie bei der Bewertung von Portfolios und Kumulen sind die Experten von Munich Re of Canada Ansprechpartner erster Wahl. Steigende Exponierungen, komplexere sowie neue Risiken stellen das Underwriting vor Herausforderungen. Ein präziseres Enterprise Risk Management und effizientes Kapitalmanagement gewinnen an Bedeutung. Auch beim Umgang mit den ORSA-Regelungen, wie in der seit Anfang 2014 gültigen Richtlinie des Office of the Superintendent of Financial Institutions Canada (OSFI) vorgesehen, bietet Munich Re wertvolle Unterstützung. Unternehmen sind gut kapitalisiert Auf der Investmentseite haben sich die weiter rückläufigen Renditen bemerkbar gemacht. Die Kapitalerträge der kanadischen P&C-Versicherer sanken 2013 um 9,4 Prozent auf 4,048 Milliarden kanadische Dollar. Alles in allem sank die Rendite auf das Eigenkapital auf 7,77 (Vorjahr 11,3) Prozent der niedrigste Wert seit Dessen ungeachtet ist es den Gesellschaften gelungen, ihre Kapitalbasis weiter zu verbreitern, und die Ratingagentur A.M. Best hat im Jahresverlauf sieben Unternehmen hochgestuft. 17

20 Kanada Im Griff der Naturgewalten Kanada ist verschiedensten Naturgefahren ausgesetzt, da runter Winterstürmen, Dürren oder auch Überflutungen. Das Erdbebenrisiko darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Und gerade die wetterbedingten Gefahren werden häufiger. Mehr dazu lesen Sie auch ab Seite 22. Beaufort Sea Mackanzie Riv er Al ask a Yukon Territory Whitehorse Erdbeben Zone 0: MM V und darunter Zone 1: MM VI Zone 2: MM VII Zone 3: MM VIII Zone 4: MM IX und darüber Juneau Wahrscheinliche Maximalintensität (MM: modifiz. Mercalli-Skala) mit einer Überschreitungswahrschein lichkeit von 10 % in 50 Jahren (entspricht einer Wiederkehrperiode von 475 Jahren bei mittleren Unter grundbedingungen). Yell British Columbia Tropische Zyklone Colu mbia Rive r Zone 0: Zone 1: Zone 2: Zone 3: Zone 4: Zone 5: 300 Typische Zugbahnen * Wahrscheinliche Maximalgeschwindig keit mit einer Überschreitungswahrschein lichkeit von 10 % in 10 Jahren (entspricht einer Wiederkehrperiode von 100 Jahren). Vancouver Quelle: Munich Re, NATHAN World Map of Natural Hazards 18 ca r Edmonton Saskatchewan Calgary Regin Gefahrenlage Die Effekte von Wind, Brandstiftung und Präventionsmaßnahmen fließen hier nicht ein. s ba ha At er v Ri Victoria Feuer keine Gefahr Zone 1: gering Zone 2 Zone 3 Zone 4: hoch Peace River ALBERTA Spitzenwindgeschwindigkeiten (in km/h)* Northwest territories USA

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