ENERGIEEFFIZIENZ IN SPORTVEREINEN!

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1 ENERGIEEFFIZIENZ IN SPORTVEREINEN! Mehrwert für Vereine und Kommunen? Walter Göppel, Geschäftsführer Energieagentur Ravensburg ggmbh

2 15 Jahre unabhängige Energieagentur Ravensburg Freiburg Lörrach Ortenau Emmendingen Breisgau- Hochschwarzwald Rastatt B.-Baden Waldshut Mannheim Karlsruhe Rhein-Neckar Karlsruhe Freudenstadt Rottweil Schwarzwald- Baar Heidelberg Enzkreis Pforzheim Calw Tuttlingen Konstanz Heilbronn Böblingen Tübingen Zollernalb Neckar- Odenwald Heilbronn Ludwigsburg Stuttgart Esslingen Bodensee Main- Tauber Hohenlohe Rems-Murr Reutlingen Energieagentur Sigmaringen Sigmaringen Energieagentur Bodenseekreis Schwäbisch Hall Göppingen Alb-Donau- Kreis Biberach Ulm Ostalb Energieagentur Ravensburg Heidenheim Energieagentur Biberach Zuständig für vier Landkreise mit ca Einwohnern Drei Niederlassungen mit insgesamt 35 Energieberatungsstellen 10 fest Angestellte und zehn freiberufliche Ingenieure Unabhängige und produktneutrale Energieberatung Energie- und Klimaschutzkonzepte zur Umsetzung der Energiewende in der Region Oberschwaben >55 Klimaschutzkommunen

3 Warum Energieeffizienz in Sportvereinen?

4 > 36% der Einwohner in Sportvereinen > 40% der Sportstätten und Anlagen sind sanierungsbedürftig Steigende jährliche Unterhaltungskosten und stagnierende Mitgliederzahlen

5 Die Ziele und der Projektinhalt führen zur Energiekosteneinsparung und zum sportlichen Erfolg!

6 Energieeffizienz in Sportvereinen Ziel bis 2014: > 10% Energie- und CO 2 -Einsparung Energieeffizienz muss oberstes Vereinsziel werden Mitgliederschulung/Nutzersensibilisierung Fortbildung zum Energiebeauftragten in Vereinen Laufendes Energiecontrolling / Jährlicher Energiebericht Gebäudecheck mit Verbesserungsvorschlägen, Einbindung von erneuerbaren Energien und Mobilitätskonzepte Erfahrungsaustausch der Energiebeauftragten

7 Die Energiemanagerschulung/Inhalte Energiekennwerteermittlung Beurteilung der Heizungsanlage Lüftung des Gebäudes Stromverbrauch (Beleuchtung, Lüftung, Kühlung, Heizungs- und Zirkulationspumpen, Sportplatzbeleuchtung) Trinkwasser und Abwasserbereich Solare Strom- und Wärmeerzeugung Mobilität in Vereinen Abfallreduzierung/ Trennung/ Entsorgung Gebäudehülle/ Zustand des Objektes Best Practice Beispiele Hilfsmittel für den Energiemanager/ innen Jährlicher Energiebericht Möglichkeiten der Förderungen

8 Jährlicher Energiebericht Vorstellung der Energie/Wasser- Verbräuche zur Mitgliederjahres- Versammlung! Jahr 20 Datenerhebung und Handlungsempfehlungen Empfehlungen : Ein jährlicher Energiebericht zeigt auf, wo mit Einsparungen anzusetzen ist. Er zeigt darüber hinaus den Erfolg von Einsparmaßnahmen oder technischen Verbesserungen messbar auf. Bei steigenden Energiepreisen kann hier auch die finanzielle Belastung des Vereines abgeschätzt werden. Die Aufgabe des Energiemanagers sollte auch beinhalten, diesen Bericht auf einfache Art und Weise 1 x jährlich zu erstellen. Es kann aber auch sehr interessant sein, die Daten monatlich zu erheben, um z.b. die Verbräuche in Ferien- und Leerstandszeiten rechtzeitig zu erfassen, um stille Verbraucher zu entlarven und abzustellen. Die Angaben in der obigen Tabelle sind Anhalt für einen sehr einfachen Bericht, welcher auch Veränderungen im Verein berücksichtigt. Eine Ampel gibt Hinweise auf Anstieg, oder etwa das Verharren oder auf Senkung der Verbräuche/Kosten.

9 Die entdeckten Energiefresser und Verluste Verkalkter Warmwasserspeicher Heizkessel und Verteilung Getränkeautomat Wärmetauscher Sportplatzbeleuchtung Oberste Geschossdecke

10 Die entstandenen gelungenen Projekte

11 Animation zur Veranschaulichung So sieht es in der Realität aus

12 Zahlen Daten Fakten Nutzfläche: qm Volumen: cbm Errechneter Heizwärmebedarf nach EnEV: kwh Errechneter Jahres-Heizwärmebedarf-PHPP: kwh Tatsächlicher Jahres-Heizwärmebedarf: kwh reduziert durch Umluftsystem und Temperatur Grad Jahres-Stromproduktion der PV-Anlage: kwh Lichtkosten jährlich (5000 Stunden): Heizkosten jährlich (4 Tonnen Pellets): Lüftungsanlage (Jahres-Stromverbrauch): Jahresgesamtkosten also: Bezogen auf einen Quadratmeter: 2,58 /qm im Jahr (Heizung und Strom)

13 Die ersten Junior-Klimaschutzmanagerinnen in Sportvereinen es begann am Die Schulungsinhalte in drei Teilen: Teil 1: Klimawandel Energieversorgung/Energieverbrauch Erneuerbare Energien Teil 2: Energieverschwender Richtiges Heizen und Lüften Beleuchtung Beispiele Teil 3: Vorstellung von Messgeräten Praxisübungen

14 Einsparpotentiale in % Fazit: Einsparpotentiale bei den untersuchten Vereinsgebäuden > 25% 2 25% 3 20% 9 15% 19 10% 22 5% Anzahl der Gebäude

15 Anzahl Gebäudealter bis ab

16 Anzahl Maßnahmen für Einsparungen Mehrfachbenennungen waren möglich

17 Energieeffizienz in Sportvereinen Packen wir`s an und schalten auf Sparflamme!

Energieeffizienzsteigerung, Energiekosteneinsparung, Versorgungssicherheit mit dem Energieeffizienz-Netzwerk Oberes Schussental/Federsee

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