Verkäufe von Agrarland in Baden-Württemberg 2009

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1 Verkäufe von Agrarland 29 Entwicklung der Kaufwerte für Agrarland In Baden-Württemberg haben sich die Bodenpreise im Jahr 29 im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. EUR Kaufwerte je Hektar Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) Im Jahr 29 wurde für Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) ein durchschnittlicher Kaufwert von Euro je Hektar ausgewiesen. Damit lag der durchschnittliche Kaufwert um knapp 2 Prozent oder 33 Euro je Hektar über dem Kaufwert des Vorjahres. Die Bodenpreise bewegen sich seit dem Jahr 2 auf einem relativ konstanten Niveau zwischen etwa 18.5 und 19.2 Euro je Hektar FdlN. Im Jahr 29 wurden Kauffälle ermittelt, das waren 438 mehr als im Vorjahr. Kaufpreise für FdlN nach Regierungsbezirken U29U UVorjahrU Veränd.gg.Vorjahr Regierungsbezirk Stuttgart EUR/ha EUR/ha +,3 % Regierungsbezirk Karlsruhe EUR/ha EUR/ha + 12,4 % Regierungsbezirk Freiburg EUR/ha EUR/ha - 2,9 % Regierungsbezirk Tübingen EUR/ha EUR/ha + 4,6 % Die Differenzierung der Kaufwerte zwischen den einzelnen Regierungsbezirken Baden- Württembergs bleibt weiterhin bestehen. Die Differenz der Kaufwerte zwischen dem Regierungsbezirk Stuttgart und dem Regierungsbezirk Freiburg betrug fast Euro je Hektar. Im Regierungsbezirk Stuttgart blieb der durchschnittliche Kaufwert gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Im Regierungsbezirk Karlsruhe stieg der Kaufwert nach dem relativ niedrigen Vorjahreswert wieder um 12,4 Prozent auf Euro je Hektar FdlN an. Ebenso erhöhte sich im Regierungsbezirk Tübingen der durchschnittliche Kaufwert gegenüber 28 um rund 5 Prozent oder 826 Euro je Hektar und erreichte seit dem Jahr 26 den höchsten Kaufwert von Euro je Hektar FdlN. Im Regierungsbezirk Freiburg ging im Jahr 29 der durchschnittliche Kaufwert um 3 Prozent zurück und lag bei Euro je Hektar FdlN.

2 UWeiter höchste Grundstückspreise in Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume Wie in den Vorjahren wurden vor allem in den Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume, häufig Gebiete mit besseren natürlichen Ertragsbedingungen, die höchsten Grundstückspreise erzielt. Absolute Spitzenposition hatte der Stadtkreis Heidelberg mit Euro je Hektar, wobei allerdings nur 1,24 Hektar insgesamt veräußert wurden. Das Preisniveau dürfte hier stark vom örtlichen Baulandpreis beeinflusst sein. Weiterhin steigende Grundstückspreise verzeichneten Stadtkreise, wie die Landeshauptstadt Stuttgart mit Euro je Hektar, der Stadtkreis Ulm mit Euro je Hektar, der Stadtkreis Mannheim mit Euro je Hektar, der Stadtkreis Baden-Baden mit Euro je Hektar und der Stadtkreis Karlsruhe mit Euro je Hektar. Unter den Landkreisen führen Ludwigsburg, Böblingen, Esslingen und Rhein-Neckar mit durchschnittlichen Kaufwerten von 31.4 bis fast 34. Euro je Hektar FdlN. Die eher ländlichen Gebiete mit meist unterdurchschnittlichen Bodenqualitäten wie die Landkreise Neckar-Odenwald, Zollernalb, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Waldshut und Main-Tauber erreichten Bodenpreise von 8.8 bis 12.4 Euro je Hektar FdlN. Veräußerte Flächen nach Größenklassen der EMZ, ohne Gebäude und ohne Inventar Neben der regionalen Lage wurden unter EUR/ha die Kaufpreise wesentlich von der 2 bis unter EUR/ha Bodenqualität bestimmt. Für geringwertigere Böden mit Ertragsmesszahl 3 bis unter EUR/ha 4 bis unter EUR/ha (EMZ) zwischen 2 und 3 wurden durchschnittlich Euro je Hektar 5 bis unter EUR/ha entrichtet, für eine EMZ zwischen 4 6 bis unter EUR/ha und 5 waren es Euro je 7 und mehr 28.4 EUR/ha Hektar, während für gute Böden (EMZ Baden-Württemberg EUR/ha größer 7) ein Kaufwert von 28.4 Euro je Hektar ermittelt wurde. Die Parzellengröße hat ebenfalls Einfluss auf die Kaufwerte für die veräußerte landwirtschaftlich genutzte Fläche. Für Flächen unter,25 Hektar wurde ein Kaufwert von Euro ausgewiesen und von,25 bis unter 1 Hektar ein Kaufwert von Euro. Bei Flächen von 1 bis 2 Hektar erreichte der Kaufwert Euro je Hektar, bei 2 bis 5 Hektar Euro je Hektar und bei einer Fläche von über 5 Hektar Euro je Hektar. Für Ackerland von 1 bis 2 Hektar wurde 29 ein durchschnittlicher Kaufwert von Euro je Hektar entrichtet, für Grünland Euro je Hektar. Für Ackerland von 2 bis 5 Hektar wurde 29 ein durchschnittlicher Kaufwert von Euro je Hektar ausgewiesen, für Grünland Euro je Hektar. Bei einer Fläche von über 5 Hektar lag der durchschnittlicher Kaufwert für Ackerland bei Euro je Hektar und für Grünland bei Euro je Hektar. Des Weiteren zeigt sich eine deutliche Preisdifferenzierung nach den jeweiligen Erwerbern der Grundstücke: Nichtlandwirtschaftliche Käufer bezahlten höhere durchschnittliche Grundstückspreise für Ackerland als Haupt- bzw. Nebenerwerbslandwirte. Die Preisspanne bewegte sich bei Ackerland von Euro je Hektar beim Kauf durch Nebenerwerbslandwirte, über Euro je Hektar bei Haupterwerbslandwirten und bis zu Euro je Hektar bei Nichtlandwirten. Die Fläche des verkauften Ackerlandes lag insgesamt bei Hektar, dabei wurden 72 Prozent der Fläche von Haupterwerbslandwirten erworben, rund 15 Prozent von Nebenerwerbslandwirten und 13 Prozent von Nichtlandwirten. Bei Grünland wurden die höchsten Preise von Haupterwerbslandwirten Euro je Hektar bezahlt, Nebenerwerbslandwirte bezahlten Euro je Hektar und nichtlandwirtschaftliche Käufer 12.5 Euro je Hektar. Die verkaufte Grünlandfläche lag insgesamt bei 619 Hektar, wobei 73 Prozent der Fläche von Haupterwerbslandwirten erworben wurde, rund 16 Prozent von Nebenerwerbslandwirten und nur 11 Prozent von nichtlandwirtschaftlichen Käufern.

3 Entwicklung der verkauften Fläche Hektar Verkaufte Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) In Baden- Württemberg hat sich im Jahr 29 der Umfang der verkauften Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung wie schon in den Vorjahren weiter erhöht. Es wechselten 5.58 Hektar FdlN den Besitzer. Das waren 2 Prozent oder 934 Hektar mehr als im Vorjahr. Damit wurde seit 1997 der größte Umfang an landwirtschaftlich genutzter Fläche veräußert. Größenklasse der FdlN Veräußerte FdlN Kaufwert FdlN unter,25 ha 43 ha EUR/ha,25 bis unter 1 ha ha EUR/ha 1 bis unter 2 ha 1.75 ha EUR/ha 2 bis unter 5 ha ha EUR/ha 5 ha und mehr ha EUR/ha Baden-Württemberg 5.58 ha EUR/ha Der größte Anteil (1.575 Hektar) wurde in der Größenklasse 2 bis 5 Hektar verkauft, gefolgt von der Größenklasse über 5 Hektar mit Hektar verkaufter Fläche und der Größenklasse,25 bis 1 Hektar mit Hektar verkaufter Fläche. Anzahl Veräußerungsfälle von Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN) Im Jahr 29 erhöhte sich die Zahl der Veräußerungen um 438 (7 Prozent). Es wurden Verkaufsfälle registriert. Seit dem Jahr 1997 wurde somit die größte Zahl an Veräußerungen ermittelt. Im Jahr 29 wurde je Verkaufsfall eine Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung von annähernd,9 Hektar veräußert.

4 Kaufpreise für FdlN nach Landkreisen 29 Bodenqualität - EMZ je Ar Regierungsbezirk Stuttgart EUR/ha 51 Stadtkreis Stuttgart EUR/ha 61 Böblingen EUR/ha 52 Esslingen EUR/ha 55 Göppingen EUR/ha 43 Ludwigsburg EUR/ha 69 Rems-Murr-Kreis EUR/ha 52 Region Stuttgart EUR/ha 55 S tadtkreis Heilbronn EUR/ha 79 Heilbronn EUR/ha 65 Hohenlohekreis EUR/ha 51 S chwäbis ch Hall EUR/ha 43 Main-Tauber-Kreis EUR/ha 48 Region Heilbronn-Franken EUR/ha 53 Heidenheim EUR/ha 47 Os talbkreis EUR/ha 4 Region Ostwürttemberg EUR/ha 43 Regierungsbezirk Karlsruhe EUR/ha 54 S tadtkreise Baden-Baden EUR/ha 59 Satadtkreis Karlsruhe EUR/ha 59 Karlsruhe EUR/ha 62 Ras tatt EUR/ha 66 Region Mittlerer Oberrhein EUR/ha 62 S tadtkreis Heidelberg EUR/ha 82 Stadtkreis Mannheim EUR/ha 71 Neckar-Odenwald-Kreis 1.7 EUR/ha 48 Rhein-Neckar-Kreis EUR/ha 62 Region Rhein-Neckar EUR/ha 51 Stadtkreis Pforzheim EUR/ha 48 Calw EUR/ha 44 Enzkreis 17.9 EUR/ha 51 Freudenstadt 13.9 EUR/ha 45 Region Nordschwarzwald 14.6 EUR/ha 46 weiter auf nächster Seite

5 Bodenqualität - EMZ je Ar Regierungsbezirk Freiburg EUR/ha 52 Stadtkreis Freiburg im Breisgau EUR/ha 63 Breis gau-hochs chwarzwald EUR/ha 6 Emmendingen EUR/ha 68 Ortenaukreis EUR/ha 69 Region Südlicher Oberrhein EUR/ha 65 Rottweil EUR/ha 41 Schwarzwald-Baar-Kreis EUR/ha 36 Tuttlingen EUR/ha 34 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg 1.92 EUR/ha 37 Kons tanz EUR/ha 51 Lörrach EUR/ha 61 Walds hut EUR/ha 48 Region Hochrhein-Bodensee EUR/ha 52 Regierungsbezirk Tübingen EUR/ha 45 Reutlingen EUR/ha 39 Tübingen 19.4 EUR/ha 55 Zollernalbkreis EUR/ha 38 Region Neckar-Alb EUR/ha 42 S tadtkreis Ulm EUR/ha 45 Alb-Donau-Kreis EUR/ha 45 Biberach EUR/ha 47 Region Donau-Iller EUR/ha 46 Bodenseekreis EUR/ha 49 Ravensburg EUR/ha 47 Sigmaringen EUR/ha 44 Region Bodensee-Oberschwaben EUR/ha 46 Erstellt: Juni 21 (rs). Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

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