Objektbasierte und objektorientierte Datenbanken

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Objektbasierte und objektorientierte Datenbanken"

Transkript

1 Objektbasierte und objektorientierte Datenbanken in Vorlesung DB2 von Rainer Handel, Christoph Hautzinger Volker Schropp, Robert Westhäuser

2 Inhalt (1) Von Volker Schropp Konzepte Grundkonzepte objektbasierter DBMS Das ODBMS-Manifesto Standards Objektmodell ODL OQL, Programmiersprachenanbindung Das objektrelationale Modell

3 Grundkonzepte objektbasierter Datenbanksysteme Objektdatenbanksysteme basieren auf Objektdatenbankmodellen [1] Objekte haben zunächst Eigenschaften im Sinne der OO-Programmierung [2] Zugriff auf Daten innerhalb eines Objekts nur mithilfe von definierten Methoden [2]

4 Das ODBMS-Manifesto (1) Unbedingt notwendige Bestandteile [1] Komplexe Objekte Objektidentität Kapselung Typen und Klassen Klassen- oder Typhierarchie Overriding, Overloading, Late Binding Berechnungsvollständige Datenbankprogrammiersprache

5 Das ODBMS-Manifesto (2) Nicht notwendige Bestandteile [1] Mehrfachvererbung Nicht Objektdatenbank-spezifisch sind [1] Erweiterbarkeit Persistenz Sekundärspeicherverwaltung Synchronisation und Recovery von Transaktionen Anfragesprachen Verteilung Entwurfstransaktionen

6 Standards OMG (ObjectManagementGroup) [2] ODMG (ObjectData[Base]ManagementGroup) [2][3][4] Untergruppe der OMG Objektmodell ODL (Object Definition Language) QDL (Query Definition Language) Sprachanbindung an C++, Smalltalk, Java

7 Objektmodell (1) 3 Arten von Typen [2] Wertemengen (Literale) Schnittstellen (Interfaces) Klassen (Classes) Extensionen [2] Flache Extension Tiefe Extension Schlüssel [2] Unabhängig von Objektidentität

8 Objektmodell (2) Objekteigenschaften [2] Namen Persistenz Transaktionen

9 ODL ODL [1] definiert Objekt- bzw. Klassenstruktur interface Mitarbeiter (extent MitarbeiterExtension keys mitarbnr) { attribute Long mitarbnr; attribute String name; attribute List<String> telefone; attribute Short gehalt; void gehalt_erhöhen(in Short betrag); };

10 QDL, Programmiersprachenanbindung QDL [2] SQL ähnliche Anfragesprache Programmiersprachenanbindung [2] Anpassungen für die Programmiersprachen Smalltalk oder C

11 Das objektrelationale Datenmodell (Bsp. UNISQL) Motto: Evolution statt Revolution [1] Erweiterungen des Relationenmodells [1] Kollektionstypen Objektidentifikatoren und Referenzen Spezialisierungshierarchien Benutzerdefinierte Funktionen

12 Inhalt (2) Von Rainer Handel Ähnlichkeiten, Unterschiede Objekte Klassen Klassenattribute Schnittstellen Vererbung

13 Objekte OBDBM: Zustand = Menge von Attributen wie integer, real, character... Verhalten = Operationen, Methoden Nachrichten Rückgabewerte Identität = eindeutige Identifizierung und Unterscheidung Kapselung OODBS: Identität Substituierbarkeit Name Persistenz Transaktionen Datenbasen

14 Klassen OBDBM: fassen ähnliche Objekte zusammen Klassendefinition legt somit mögliche Zustände und Verhalten ihrer Objekte fest Objekte sind Instanzen ihrer Klasse Intension einer Klasse = Menge ihrer möglichen Instanzen Extension einer Klasse = Menge der existierenden Instanzen OODBS: Attribute Operationen Beziehungen -> stets bidirektional können Schnittstellen von anderen Klassen erben -> keine Mehrfachvererbung von Klassen definieren nur abstrakte Eigenschaften

15 Klassenattribute OBDBM: stets gleich veränderbar nicht an Instanz gebunden OODBS: Referenzen oder Wertemengen

16 Schnittstellen OBDBM: definieren nur Verhalten (Methoden) keine Vorgaben für Implementierung Vererbung an Klassen oder an andere Schnittstellen OODBS: Menge von Operationen ohne Zustand Name muss eindeutig sein, kein Überladen

17 Vererbung OBDBM: Objekte können ähnlich sein Klasse solcher Objekte ist Spezialisierung der allg. Klasse Substituierbarkeit Klassifikation Spezialisierung OODBS: Klassen können von anderen Klassen deren Schnittstellen erben keine Mehrfachvererbung von Klassen, ausschließlich von Schnittstellen Mehrfachvererbung Polymorphie

18 Inhalt (3) Von Robert Westhäuser Unterschiede zwischen relationalen und objektorientierten Datenbanken Speicher/Objektstruktur Informationsverteilung Standards Im Alltagseinsatz Qualitätsüberprüfung Realisierung komplexer Projekte

19 Erklärung Realisierung im relationalen Datenbankmodell Vorteile Nachteile Realisierung im objektorientierten Datenbankmodell Vorteile Nachteile

20 Speicher / Objektstruktur Tabellen Attribute (Spalte) Tupel (Zeile) Nachteil: Ein Attributwert kann keine Tabelle enthalten Objekte Werte: Literale und selbsdefinierte Datenstrukturen Struktur: Interfaces Struktur und Werte: Klassen Attribute, Methoden Vorteil: ein Objekt kann ein Objekt enthalten (orthogonal)

21 Informationsverteilung Mengenorientiert Zerstreut, d.h. das Objekt betreffende Informationen können über mehrere Tabellen verteilt sein Nachteil: künstliche Schlüssel nötig, die vom User verwaltet werden müssen Objektorientiert Informationen können zerstreut sein, werden aber per automatisch zugewiesener ID identifiziert (Systemverwaltet)

22 Standards SQL (1983, IBM, Urversion der heutigen) Vorteile: Sehr weit verbreitet (~80%) Quasi-Standard ERM-Entity Relationship Model (seit 1976) UML (Entwicklung) Objektorientierung Vorteil: geringer impedance mismatch (semantische Lücke zwischen Programmiersprache und DB) Nachteil: schwerer erlernbar ODMG (etabliert?) OQL

23 Im Alltagseinsatz Vorteile: Einfache Sprache SQL Leichte Importierung vorhandener Daten (Excel-Tabellen, Messdaten...) Leichte Lesbarkeit von Tabellen Abbildung der mathematischen Mengenlehre Vorteile: Verhalten von Objekten kann beschrieben werden Geeignet für stark OOgeprägte Anwendungen z.b.: CAD (Computer Aided Design), CASE, GIS (Geoinformationssysteme), wissenschaftliche Anwendungen

24 Qualitätsüberprüfung Sehr einfach durch Überprüfung der Datenbank auf Einhaltung der Normalformen Aber: Semantik allein auf Programmierebene überprüfbar Überprüfung nach objektorientierten Kriterien möglich Stark von gewählter Sprache abhängig

25 Realisierung komplexer Projekte Komplexität der Realität nur durch Komplexität in Verwaltung und Abfragen substituierbar Verteilte Datenbanken relativ leicht zu verbinden Möglichkeit Objekte nacheinander zu schachteln (Firma -> Abteilung -> Mitarbeiter) Direkte Repräsentation als Objekt Benutzerdefinierte Datentypen möglich Komplexe Berechnungen möglich

26 Übersicht

27 Inhalt (4) Von Christoph Hautzinger In welchen Datenbanken sind diese Funktionen implementiert Software ObjectStore O2 GemStone Ontos Andere Systeme

28 Software Eher häufig ObjectStore O2 GemStone ONTOS Eher selten ITASCA ONTOS OpenODB POET VERSANT Objectivity

29 ObjectStore Entstammt aus der Entwicklung objektorientierter Sprachen Sehr eng an C++ angelehnt Aus C- und C++-Programmen können entsprechende Bibliotheksfunktionen aufgerufen werden DML, eine C++-Erweiterung, für Anfrageausdrücke Unix/MS-Windows

30 O2 O2 entstammt einem um OO-Konzepte erweitertes DBS Schnittstellen zu C und C++ Eigene Programmiersprache O2C SQL-Erweiterung als Anfragesprache Generator für Userschnittstellen Client-Server-Architektur auf Unix-Workstations

31 GemStone Entwickelt auf SMALLTALK-Basis Entwicklung aus der Linie der OO- Programmiersprachen SMALLTALK-ähnliche Sprache namens OPAL für Datenbankzugriff GemStone beruht auf SMALLTALK => Klassen und Methode Objekte auf der Metaebene Workstation-Plattformen (Sun, DEC, IBM) als Server und Client angeboten

32 Ontos Ebenfalls auf verschiedenen UNIX-Workstations unter OS/2 verfügbar Basiert auf C++ und hat eine Client-Server- Architektur. Eine Datenbank kann hier sogar über mehrere Server verteilt sein C++ einzige Programmiersprachenschnittstelle

33 Andere Systeme (1) ITASCA und OpenODB Entwicklungen von DBS mit OO Konzepten OpenODB läuft auf HP-, ITASCA auf diversen UNIX- Workstations POET, VERSANT durch Erweiterung von C++ um Datenbankkonzepte entstanden POET für MS-Windows entwickelt VERSANT auf UNIX-Workstations Objectivity nur auf DEC stations

34 Andere Systeme (2) Noch einige weitere Systeme => Anwender hat große Auswahl Alle Systeme recht neu => Kinderkrankheiten Es bleibt zu hoffen, dass die Systeme in ein paar Jahren diese Mängel ablegen und möglichst alle Konzepte der OO Datenbanken unterstützen

35 Literatur [1] [2] [3] [4] VS_11_Corba_J2EE_Webservices.pdf Prof. Dr. J. Winckler Verteilte Systeme WS0304 [5] [6]

36 Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Teil 2: Objektorientierte deduktive Datenbanken (DOOD)

Teil 2: Objektorientierte deduktive Datenbanken (DOOD) Teil 2: Objektorientierte deduktive Datenbanken (DOOD) Gerd Stumme Christoph Schmitz Wintersemester 2004/05 Nachteile relationaler Modellierung Polyeder PolyID (4,*) cubo#5 Hülle (1,1) Flächen (3,*) Begrzg

Mehr

Objektorientierte Datenbanken

Objektorientierte Datenbanken Objektorientierte Datenbanken Ein Kompaß für die Praxis rsl dpunkt.verlag 1 Der Weg zur Objektorientierung bei Datenbanksystemen 1 1.1 Zum Einsatz von Datenbanksystemen 1 1.2 Was sind Objekte? 3 1.3 Eigenschaften

Mehr

Objektrelationale Datenbanken

Objektrelationale Datenbanken Vorlesung Datenbanksysteme vom 26.11.2008 Objektrelationale Datenbanken Konzepte objektrelationaler DBs SQL:1999 OO vs. OR Konzepte objektrelationaler Datenbanken Große Objekte (LOBs: Large Objects) Mengenwertige

Mehr

CORBA. Systemprogrammierung WS 2006-2007

CORBA. Systemprogrammierung WS 2006-2007 CORBA Systemprogrammierung WS 2006-2007 Teilnehmer: Bahareh Akherattalab Babak Akherattalab Inhaltsverzeichnis: Verteilte Systeme Vergleich zwischen lokale und verteilte Systeme Verteilte Anwendungen CORBA

Mehr

SQL objektorientiert

SQL objektorientiert Dušan Petković SQL objektorientiert An imprint of Pearson Education München Boston San Francisco Harlow, England Don Mills, Ontario Sydney Mexico City Madrid Amsterdam Vorwort 11 Teil 1: Einführung 15

Mehr

Objektrelationale und erweiterbare Datenbanksysteme

Objektrelationale und erweiterbare Datenbanksysteme Objektrelationale und erweiterbare Datenbanksysteme Erweiterbarkeit SQL:1999 (Objekt-relationale Modellierung) In der Vorlesung werden nur die Folien 1-12 behandelt. Kapitel 14 1 Konzepte objekt-relationaler

Mehr

Das diesem Dokument zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen

Das diesem Dokument zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen Das diesem Dokument zugrundeliegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 16OH21005 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser

Mehr

Curriculum des Wahlfaches Informatik für das Gymnasium Dialog

Curriculum des Wahlfaches Informatik für das Gymnasium Dialog 10.Klasse: Themenschwerpunkt I: Datenbanken Datenbanken o Einsatzbereiche von Datenbanken o Verwaltung von großen Datenmengen o Probleme aus dem Alltag in Datenbanken abbilden o Relationale Datenbanksysteme

Mehr

Analyse und praktischer Vergleich von neuen Access- Layer-Technologien in modernen Webanwendungen unter Java. Oliver Kalz

Analyse und praktischer Vergleich von neuen Access- Layer-Technologien in modernen Webanwendungen unter Java. Oliver Kalz Analyse und praktischer Vergleich von neuen Access- Layer-Technologien in modernen Webanwendungen unter Java Oliver Kalz Agenda Grundlagen Objektpersistenz Objektrelationales Mapping Performance Fazit

Mehr

Objektorientierte Datenbanken

Objektorientierte Datenbanken OODB 2 Slide 1 Objektorientierte Datenbanken Vorlesung 2 Sebastian Iwanowski FH Wedel OODB 2 Slide 2 Offene Frage vom letzten Mal: Wie können wir objektorientiert modellieren und dennoch eine Datenbank

Mehr

Objektorientierte Datenmodelle und - verwaltung

Objektorientierte Datenmodelle und - verwaltung Schlagworte der 90er: Objektorientiertes GIS OpenGIS Case-Tool Geoökologe Legt Problemstellung fest (Art, Anzahl, Dimension, Skalierung) Wählt Koordinatensystem Wählt Fachattribute OOUI (object-oriented

Mehr

Client/Server-Systeme

Client/Server-Systeme Fachbereich Informatik Projektgruppe KOSI Kooperative Spiele im Internet Client/Server-Systeme Vortragender Jan-Ole Janssen 26. November 2000 Übersicht Teil 1 Das Client/Server-Konzept Teil 2 Client/Server-Architekturen

Mehr

JDO Java Data Objects

JDO Java Data Objects JDO Java Data Objects Ralf Degner, Chief Consultant Ralf.Degner@poet.de Agenda POET Motivation Geschichte Einführung Architekturen FastObjects POET Gegründet 1993 Zwei Produktlinien esupplier Solutions:

Mehr

Datenbanken. Dateien und Datenbanken:

Datenbanken. Dateien und Datenbanken: Dateien und Datenbanken: Professionelle Anwendungen benötigen dauerhaft verfügbare, persistent gespeicherte Daten. Datenbank-Systeme bieten die Möglichkeit, Daten persistent zu speichern. Wesentliche Aspekte

Mehr

objektrelationale Datenbanken

objektrelationale Datenbanken Vorlesung Objektrelationale Datenbanken Universität Magdeburg, SomSem 04 Eike Schallehn VL Objektrelationale Datenbanken 0 1 Organisatorisches Vorlesung Freitag: 11:15-12:45, Raum G02-109 Vorlesungsmaterial

Mehr

3.2 Der CORBA-Standard Common Object Request Broker Architecture

3.2 Der CORBA-Standard Common Object Request Broker Architecture 3.2 Der CORBA-Standard Common Object Request Broker Architecture (Bildquelle: OMG) Kapitel 3.2: Vorlesung CORBA 1 CORBA Middleware im Ueberblick G CORBA = Common Object Request Broker Architecture. Standard

Mehr

1. Einführung. Datenbanken Grundlagen

1. Einführung. Datenbanken Grundlagen 1. Einführung Datenbanken Grundlagen Wo finden wir Datenbanken? Was sind Datenbanken/ Datenbankensysteme(DBS)? A collection of related data items mit folgenden Eigenschaften: Eine Datebank repräsentiert

Mehr

Grundlagen von Datenbanksystemen

Grundlagen von Datenbanksystemen Ramez Elmasri Shamkant B. Navathe Grundlagen von Datenbanksystemen 3., überarbeitete Auflage ein Imprint der Pearson Education Deutschland GmbH Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 Über die Autoren 13 Teil 1 Grundkonzepte

Mehr

Persistenz. Workplace Solutions. Persistenz. ÿ RDBMS und OO ÿ Strukturkonflikt ÿ Object-RDBMS-Mapping. Abbildung Objekte auf RDBMS

Persistenz. Workplace Solutions. Persistenz. ÿ RDBMS und OO ÿ Strukturkonflikt ÿ Object-RDBMS-Mapping. Abbildung Objekte auf RDBMS Persistenz ÿ RDBMS und OO ÿ Strukturkonflikt ÿ Object-RDBMS-Mapping APCON Abbildung Objekte auf RDBMS Der Strukturkonflikt Basisklassen und Domänen Klassen zur Kapselung der relationalen Datenbank Abbildung

Mehr

Vorlesung Datenbanken II SS 2006

Vorlesung Datenbanken II SS 2006 Vorlesung Datenbanken II SS 2006 1 Vorlesung Datenbanken II SS 2006 Sven Wachsmuth, Technische Fakultät, AG Angewandte Informatik Vorlesung Datenbanken II SS 2006 2 Objektorientierte Modelle: Paradigma

Mehr

10. Datenbank Design 1

10. Datenbank Design 1 1 Die Hauptaufgabe einer Datenbank besteht darin, Daten so lange zu speichern bis diese explizit überschrieben oder gelöscht werden. Also auch über das Ende (ev. sogar der Lebenszeit) einer Applikation

Mehr

O/R Mapper. O/R Mapper anhand von NHibernate & Entity Framework Thomas Mentzel März 2010

O/R Mapper. O/R Mapper anhand von NHibernate & Entity Framework Thomas Mentzel März 2010 O/R Mapper O/R Mapper anhand von NHibernate & Entity Framework Thomas Mentzel März 2010 Agenda Object-relational impedance mismatch Mapping Session Abfragen No. 2 Object-relational impedance mismatch Object-relational

Mehr

OM Datenbanken. OM Datenbanken. 8.1 Was ist ein Datenbanksystem? Motivation

OM Datenbanken. OM Datenbanken. 8.1 Was ist ein Datenbanksystem? Motivation 1 Inhalt: Relationale Datenbanken 8.1 Was ist ein Datenbanksystem? 8.2 Relationale Datenbanksysteme 8.3 Abbildung des objektorientierten Modells auf Tabellen 2 8.1 Was ist ein Datenbanksystem? Motivation

Mehr

Profilbezogene informatische Bildung in den Klassenstufen 9 und 10. Schwerpunktthema Daten und Datenbanken

Profilbezogene informatische Bildung in den Klassenstufen 9 und 10. Schwerpunktthema Daten und Datenbanken Profilbezogene informatische Bildung in den Klassenstufen 9 und 10 Schwerpunktthema Robby Buttke Fachberater für Informatik RSA Chemnitz Fachliche Einordnung Phasen relationaler Modellierung Fachlichkeit

Mehr

4. Objektrelationales Mapping Grundlagen der Programmierung II (Java)

4. Objektrelationales Mapping Grundlagen der Programmierung II (Java) 4. Objektrelationales Mapping Grundlagen der Programmierung II (Java) Prof. Dr. Bernhard Humm Hochschule Darmstadt University of Applied Sciences Sommersemester 2006 Übersicht Grundlagen der Programmierung

Mehr

3. Das Relationale Datenmodell

3. Das Relationale Datenmodell 3. Das Relationale Datenmodell Das Relationale Datenmodell geht zurück auf Codd (1970): E. F. Codd: A Relational Model of Data for Large Shared Data Banks. Comm. of the ACM 13(6): 377-387(1970) DBMS wie

Mehr

Andreas Heuer Gunter Saake Kai-Uwe Sattler. Datenbanken. kompakt

Andreas Heuer Gunter Saake Kai-Uwe Sattler. Datenbanken. kompakt Andreas Heuer Gunter Saake Kai-Uwe Sattler Datenbanken kompakt Inhaltsverzeichnis Vorwort v 1 Was sind Datenbanken 1 1.1 Warum Datenbanken 1 1.2 Datenbanksysteme 4 1.3 Anforderungen: Die Codd'schen Regeln

Mehr

Vorlesung Informatik II

Vorlesung Informatik II Vorlesung Informatik II Universität Augsburg Wintersemester 2011/2012 Prof. Dr. Bernhard Bauer Folien von: Prof. Dr. Robert Lorenz Lehrprofessur für Informatik 08. Exkurs: Datenbanken 1 Motivation Datenbanksysteme

Mehr

Allgemeines zu Datenbanken

Allgemeines zu Datenbanken Allgemeines zu Datenbanken Was ist eine Datenbank? Datensatz Zusammenfassung von Datenelementen mit fester Struktur Z.B.: Kunde Alois Müller, Hegenheimerstr. 28, Basel Datenbank Sammlung von strukturierten,

Mehr

Klassenbeziehungen & Vererbung

Klassenbeziehungen & Vererbung Klassenbeziehungen & Vererbung VL Objektorientierte Programmierung Raimund Kirner teilweise nach Folien von Franz Puntigam, TU Wien Überblick Arten von Klassenbeziehungen Untertypen versus Vererbung in

Mehr

Einführung in Generatives Programmieren. Bastian Molkenthin

Einführung in Generatives Programmieren. Bastian Molkenthin Einführung in Generatives Programmieren Bastian Molkenthin Motivation Industrielle Entwicklung *!!*,(% % - #$% #!" + '( & )!* Softwareentwicklung Rückblick auf Objektorientierung Objektorientierte Softwareentwicklung

Mehr

Datenbanken. Einführung

Datenbanken. Einführung Datenbanken Einführung Einsatzbereiche von Datenbanken Unterstützung von Routinearbeiten Mehrfachnutzung von Daten Bewältigung der Informationsflut Fehlervermeidung Änderungen vornehmen Verbesserung der

Mehr

Prinzipien Objektorientierter Programmierung

Prinzipien Objektorientierter Programmierung Prinzipien Objektorientierter Programmierung Valerian Wintner Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 1 2 Kapselung 1 3 Polymorphie 2 3.1 Dynamische Polymorphie...................... 2 3.2 Statische Polymorphie........................

Mehr

COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE. Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE. Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg Gliederung Motivation Was ist CORBA? Object Management Architecture (OMA ) Interface Definition Language

Mehr

Relationales Modell: SQL-DDL. SQL als Definitionssprache. 7. Datenbankdefinitionssprachen. Anforderungen an eine relationale DDL

Relationales Modell: SQL-DDL. SQL als Definitionssprache. 7. Datenbankdefinitionssprachen. Anforderungen an eine relationale DDL Relationales Modell: SQLDDL SQL als Definitionssprache SQLDDL umfaßt alle Klauseln von SQL, die mit Definition von Typen Wertebereichen Relationenschemata Integritätsbedingungen zu tun haben Externe Ebene

Mehr

Kapitel DB:III. III. Konzeptueller Datenbankentwurf

Kapitel DB:III. III. Konzeptueller Datenbankentwurf Kapitel DB:III III. Konzeptueller Datenbankentwurf Einführung in das Entity-Relationship-Modell ER-Konzepte und ihre Semantik Charakterisierung von Beziehungstypen Existenzabhängige Entity-Typen Abstraktionskonzepte

Mehr

Nachtrag: Farben. Farbblindheit. (Light und Bartlein 2004)

Nachtrag: Farben. Farbblindheit. (Light und Bartlein 2004) Nachtrag: Farben Farbblindheit (Light und Bartlein 2004) 1 Vorgeschlagene Farbskalen (Light and Bartlein 2004) Farbkodierung metrisch skalierter Daten Unterscheide: 1. Sequential Data (ohne Betonung der

Mehr

3. Konzepte der objektorientierten Programmierung

3. Konzepte der objektorientierten Programmierung 3. Konzepte der objektorientierten Programmierung 3.1 Basiskonzepte 3.2 Generalisierung / Spezialisierung 3.3 Aggregation 3.4 Assoziation 3.5 Nachrichten 3.6 Polymorphismus 3. Konzepte der Objektorientierung

Mehr

Objektrelationale Datenbanken

Objektrelationale Datenbanken Objektrelationale Datenbanken Ein Lehrbuch von Can Türker, Gunther Saake 1. Auflage Objektrelationale Datenbanken Türker / Saake schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG dpunkt.verlag

Mehr

Java lernen mit BlueJ

Java lernen mit BlueJ Java lernen mit BlueJ Eine Einführung in die objektorientierte Programmierung David J. Barnes Michael Kölling 4.0 Lernen in Eigenregiegi Vorlesungen Seminare Übungen Bücher Webseiten Diskussionslisten

Mehr

7. Objektorientierte Softwareentwicklung/3. Informatik II für Verkehrsingenieure

7. Objektorientierte Softwareentwicklung/3. Informatik II für Verkehrsingenieure 7. Objektorientierte Softwareentwicklung/3 Informatik II für Verkehrsingenieure Überblick FOLGENDE BEGRIFFE/PRINZIPIEN SOLLTEN BEKANNT SEIN Objekte Klasse Attribute Fähigkeiten ZIEL DER HEUTIGEN LEHRVERANSTALTUNG

Mehr

Datenbanken 16.1.2008. Die Entwicklung der Datenbanksysteme ist eng an die der Hardware gekoppelt und wird wie jene in Generationen eingeteilt:

Datenbanken 16.1.2008. Die Entwicklung der Datenbanksysteme ist eng an die der Hardware gekoppelt und wird wie jene in Generationen eingeteilt: Datenbanksysteme Entwicklung der Datenbanksysteme Die Entwicklung der Datenbanksysteme ist eng an die der Hardware gekoppelt und wird wie jene in Generationen eingeteilt: 1. Generation: In den fünfziger

Mehr

Vorlesung. Grundlagen betrieblicher Informationssysteme. Prof. Dr. Hans Czap. Email: Hans.Czap@uni-trier.de. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I

Vorlesung. Grundlagen betrieblicher Informationssysteme. Prof. Dr. Hans Czap. Email: Hans.Czap@uni-trier.de. Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I Vorlesung Grundlagen betrieblicher Informationssysteme Prof. Dr. Hans Czap Email: Hans.Czap@uni-trier.de - II - 1 - Inhalt Kap. 1 Ziele der Datenbanktheorie Kap. 2 Datenmodellierung und Datenbankentwurf

Mehr

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Anlage zu 45-6512-2420/31 Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Schulversuch 51-6624.20/100 (früher: /84) vom 26. August 2003 Lehrpläne für das berufliche Gymnasium der sechs- und

Mehr

Objektorientierte Datenbanken

Objektorientierte Datenbanken OODB 8 Slide 1 Objektorientierte Datenbanken Vorlesung 8 Sebastian Iwanowski FH Wedel OODB 8 Slide 2 Offene Fragen vom letzten Mal: Kann man in einer JDOQL-Anfrage Elemente herausfiltern, deren Attribute

Mehr

Die folgende Tabelle stellt die Grundbegriffe der objektorientierten und der relationalen Welt gegenüber:

Die folgende Tabelle stellt die Grundbegriffe der objektorientierten und der relationalen Welt gegenüber: 1.Einleitung: Bei der Arbeit mit objektorientierten Programmiersprachen stellt sich häufig die Frage wie Objekte persistiert werden können. Da vor allem relationale Datenbanken sich großer Beliebtheit

Mehr

Vortrag von: Ilias Agorakis & Robert Roginer

Vortrag von: Ilias Agorakis & Robert Roginer MDA Model Driven Architecture Vortrag von: Ilias Agorakis & Robert Roginer Anwendungen der SWT - WS 08/09 Inhalt Was ist MDA? Object Management Group (OMG) Ziele Konzepte der MDA Werkzeuge Vor- und Nachteile

Mehr

Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases)

Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases) Raumbezogene Datenbanken (Spatial Databases) Ein Vortrag von Dominik Trinter Alexander Christian 1 Inhalte Was ist ein raumbezogenes DBMS? Modellierung Abfragen Werkzeuge zur Implementierung Systemarchitektur

Mehr

Datenbanken. Grundlagen

Datenbanken. Grundlagen Datenbanken Grundlagen Dozent: Diana Troancă E-mail: dianat [at] cs.ubbcluj.ro Website: www.cs.ubbcluj.ro/~dianat/ Fragen und Feedback sind immer erwünscht: per e-mail oder per persönlichem Gespräch Anonymes

Mehr

PIWIN I. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler I. Vorlesung 3 SWS WS 2007/2008

PIWIN I. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler I. Vorlesung 3 SWS WS 2007/2008 PIWIN I Kap. 7 Objektorientierte Programmierung - Einführung 1 PIWIN I Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler I Vorlesung 3 SWS WS 2007/2008 FB Informatik

Mehr

Software- /Systemarchitektur

Software- /Systemarchitektur Software- /Systemarchitektur Agenda: Definition von Softwarearchitektur Voraussetzungen Was bedeutet Objektorientierung? Wie speichert man Daten persistent? Client-Server-Architektur Schichtenarchitektur

Mehr

Vorlesung "Software-Engineering"

Vorlesung Software-Engineering Vorlesung "Software-Engineering" Rainer Marrone, TUHH, Arbeitsbereich STS Vorige Vorlesung Pflichtenheft (requirements specification document) Charakterisierung von Software-Qualität Detaillierte Anforderungsanalyse

Mehr

6 Implementierung komplexer Systeme. 6.2 Datenbank-Anbindung

6 Implementierung komplexer Systeme. 6.2 Datenbank-Anbindung 6 Implementierung komplexer Systeme 6.2 Datenbank-Anbindung Analyse Entwurf Implementierung Test, Integration Wartung Literatur: Balzert LE 24-26, 31 Ambler Kap. 10 Einsatz von Datenbanksystemen Persistente

Mehr

Webbasierte Informationssysteme

Webbasierte Informationssysteme SS 2004 Prof. Dr. Stefan Böttcher Universität Paderborn - SS 2004 - Prof. Dr. Stefan Böttcher Folie 1 Was ist eine relationale Datenbank? Menge von Relationen (=Tabellen) und Constraints (=Integritätsbedingungen)

Mehr

Entwurf des Datenbanksystems (DBS)

Entwurf des Datenbanksystems (DBS) Entwurf des Datenbanksystems (DBS) Inhalt Gründe für die Auswahl eines DBS Haupttätigkeiten beim Entwurf eines Relationalen DBS Relationenmodell (Schemata, Schlüssel, Integritätsbedingungen) Normalisierung

Mehr

Klausur Objektorientierte Datenbanken WS 2004/2005

Klausur Objektorientierte Datenbanken WS 2004/2005 Klausur Objektorientierte Datenbanken WS 2004/2005 Hinweise: Iwanowski 16.02.2005 Bearbeitungszeit: 60 Minuten Erlaubte Hilfsmittel: im Anhang, sonst keine Diese Klausur besteht aus 9 Aufgaben (Seiten

Mehr

OO Softwareentwicklung

OO Softwareentwicklung OO Softwareentwicklung Objektorientierung Prof. Dr. Bernhard Schiefer 1 OO als Ansatz zur Verbesserung der Software-Qualität Modellierung der Welt als selbständig agierende Objekte. Gemeinsame Beschreibung

Mehr

Prüfungsberatungs-Stunde Datenbanksysteme 1 (Dbs1)

Prüfungsberatungs-Stunde Datenbanksysteme 1 (Dbs1) Prüfungsberatungs-Stunde Datenbanksysteme 1 (Dbs1) Herbstsemester 2013/14 Prof. S. Keller Informatik HSR Januar 2014, HS13/14 Dbs1 - Prüfungsvorbereitung 1 Dbs1 Ziele Grundlagenwissen in folgenden Gebieten

Mehr

DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER

DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER DATENBANKEN SQL UND SQLITE VON MELANIE SCHLIEBENER INHALTSVERZEICHNIS 1. Datenbanken 2. SQL 1.1 Sinn und Zweck 1.2 Definition 1.3 Modelle 1.4 Relationales Datenbankmodell 2.1 Definition 2.2 Befehle 3.

Mehr

Design mit CASE-Tools

Design mit CASE-Tools Geodatabase Objekt Modell Teil 2: Design mit CASE-Tools Andreas Greithanner Team Entwicklung Kranzberg 2002 ESRI Geoinformatik GmbH Agenda Was ist CASE? Entwicklung eines Datenmodells Anlegen verschiedener

Mehr

2. Datenbank-Programmierung

2. Datenbank-Programmierung 2. Datenbank-Programmierung SQL ist eingeschränkt bezüglich der algorithmischen Mächtigkeit, z.b. Berechnung einer transitiven Hülle ist in Standard-SQL nicht möglich. Die Einschränkung ist von Bedeutung

Mehr

Programmieren I. Prinzipieller Ablauf. Eigenschaften von JAVA. Source-Code Javac Bytecode. Java Virtual Machine (Java, Browser, Appletviewer)

Programmieren I. Prinzipieller Ablauf. Eigenschaften von JAVA. Source-Code Javac Bytecode. Java Virtual Machine (Java, Browser, Appletviewer) Programmieren I Grundlagen von JAVA Dr. Klaus Höppner Hello World in JAVA Hochschule Darmstadt WS 2007/2008 Elementare Datentypen 1 / 17 2 / 17 Eigenschaften von JAVA Prinzipieller Ablauf Plattform-und

Mehr

LISE MEITNER GYMNASIUM NEUENHAUS UELSEN

LISE MEITNER GYMNASIUM NEUENHAUS UELSEN Entwurf eines schulinternen Curriculums im Fach Informatik für die Qualifikationsphase (Jahrgang 11 und 12) Für die Gestaltung des Informatikunterrichts in der Qualifikationsphase sind für das schulinterne

Mehr

Kapitel 6. Vererbung

Kapitel 6. Vererbung Kapitel 6 Vererbung Vererbung 1 Ziele Das Vererbungsprinzip der objektorientierten Programmierung verstehen Und in Java umsetzen können Insbesondere folgende Begriffe verstehen und anwenden können: Ober/Unterklassen

Mehr

Kapitel 6. Vererbung

Kapitel 6. Vererbung 1 Kapitel 6 2 Ziele Das sprinzip der objektorientierten Programmierung verstehen Und in Java umsetzen können Insbesondere folgende Begriffe verstehen und anwenden können: Ober/Unterklassen Subtyping Überschreiben

Mehr

LINQ to SQL. Proseminar Objektorientiertes Programmieren mit.net und C# Christoph Knüttel. Institut für Informatik Software & Systems Engineering

LINQ to SQL. Proseminar Objektorientiertes Programmieren mit.net und C# Christoph Knüttel. Institut für Informatik Software & Systems Engineering LINQ to SQL Proseminar Objektorientiertes Programmieren mit.net und C# Christoph Knüttel Institut für Informatik Software & Systems Engineering Agenda 1. LINQ allgemein Vorteile Bausteine und Varianten

Mehr

Architekturen. DB-Anwendungen: Aufgaben. Aufteilung der Funktionen. ƒ Datenbankanwendungen

Architekturen. DB-Anwendungen: Aufgaben. Aufteilung der Funktionen. ƒ Datenbankanwendungen Architekturen ƒ Datenbankanwendungen Aufgaben und Komponenten Aufteilung ƒ Architektur Web-basierter Anwendungen HTTP-basierte Architekturen Applet-basierte Architekturen Vorlesung Internet-Datenbanken

Mehr

Datenbanken. Prof. Dr. Bernhard Schiefer. bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer

Datenbanken. Prof. Dr. Bernhard Schiefer. bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer Datenbanken Prof. Dr. Bernhard Schiefer bernhard.schiefer@fh-kl.de http://www.fh-kl.de/~schiefer Wesentliche Inhalte Begriff DBS Datenbankmodelle Datenbankentwurf konzeptionell, logisch und relational

Mehr

Kapitel 6. Vererbung

Kapitel 6. Vererbung 1 Kapitel 6 2 Ziele Das sprinzip der objektorientierten Programmierung verstehen Und in Java umsetzen können Insbesondere folgende Begriffe verstehen und anwenden können: Ober/Unterklassen Subtyping Überschreiben

Mehr

EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0. EDV Kurs 13/2

EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0. EDV Kurs 13/2 EinfÅhrung in die objektorientiere Programmierung (OOP) unter Delphi 6.0 EDV Kurs 13/2 Inhaltsverzeichnis 1 Objekte... 1 2 Klassen... 3 2.1 Beziehungen zwischen Klassen... 4 2.1.1 Vererbung... 4 2.1.2

Mehr

Übersicht über Datenbanken

Übersicht über Datenbanken Übersicht über Datenbanken Vergleich zwischen normaler Datenorganisation und Datenbanken Definition einer Datenbank Beispiel (inkl. Zugriff) Der Datenbankadministrator Relationale Datenbanken Transaktionen

Mehr

Relationale Datenbanken Datenbankgrundlagen

Relationale Datenbanken Datenbankgrundlagen Datenbanksystem Ein Datenbanksystem (DBS) 1 ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe eines DBS ist es, große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern

Mehr

9. Einführung in Datenbanken

9. Einführung in Datenbanken 9. Einführung in Datenbanken 9.1 Motivation und einführendes Beispiel 9.2 Modellierungskonzepte der realen Welt 9.3 Anfragesprachen (Query Languages) 9.1 Motivation und einführendes Beispiel Datenbanken

Mehr

Übersicht. Vorstellung des OO-Paradigmas

Übersicht. Vorstellung des OO-Paradigmas Java, OO und UML Vorstellung des OO-Paradigmas Übersicht Umsetzung des OO-Paradigmas in Java Einführung (seeeeeehr rudimenter) in UML zur graphischen Darstellung von OO Grammatik und Semantik von Java

Mehr

Einführung in die Programmierung mit Java. Hörsaalübung

Einführung in die Programmierung mit Java. Hörsaalübung Einführung in die Programmierung mit Java Hörsaalübung Folie 1 Grundlagen der Objektorientierung Seit Anfang der Neunzigerjahre Standardmethode der Softwareentwicklung. Die OOP Objektorientierte Programmierung

Mehr

Relationale Datenbanken Kursziele

Relationale Datenbanken Kursziele Relationale Datenbanken Kursziele DB Grundlagen Daten-Modellierung Relationales Modell und DB => Praxis: Mit SQL als Anfragesprache Mit MySQL als DB RDB 1-1 Kursinhalt (Tage) 1. DB Einleitung / Entity-Relationship

Mehr

Java Generics & Collections

Java Generics & Collections Java Praktikum Effizientes Programmieren (Sommersemester 2015) Dennis Reuling Agenda 1 2 3 1 / 30 Praktikum Effizientes Programmieren (Sommersemester 2015) Java Subtyping Teil 1 2 / 30 Praktikum Effizientes

Mehr

XAMPP-Systeme. Teil 3: My SQL. PGP II/05 MySQL

XAMPP-Systeme. Teil 3: My SQL. PGP II/05 MySQL XAMPP-Systeme Teil 3: My SQL Daten Eine Wesenseigenschaft von Menschen ist es, Informationen, in welcher Form sie auch immer auftreten, zu ordnen, zu klassifizieren und in strukturierter Form abzulegen.

Mehr

Kommunikation und Datenhaltung

Kommunikation und Datenhaltung Kommunikation und Datenhaltung Datenhaltungsteil Frank Eichinger, Mirco Stern Charakteristika von Datenbanken Eine Bank: Langfristige Aufbewahrung von Werten (hier: Daten) Werte werden zur Sicherheit vor

Mehr

Factory Method (Virtual Constructor)

Factory Method (Virtual Constructor) Factory Method (Virtual Constructor) Zweck: Definition einer Schnittstelle für Objekterzeugung Anwendungsgebiete: Klasse neuer Objekte bei Objekterzeugung unbekannt Unterklassen sollen Klasse neuer Objekte

Mehr

Abschnitt 4: Grundlagen der Datenbanktechnologie

Abschnitt 4: Grundlagen der Datenbanktechnologie Abschnitt 4: Grundlagen der Datenbanktechnologie Inhalt: Dateien vs. Datenbanken Datenbanken: Tabellen, Attribute und Datentyp Datenmodellierung mit dem Entity-Relationship-Modell Normalformen einer Datenbank

Mehr

Teil VI. Datenbanken

Teil VI. Datenbanken Teil VI Datenbanken Überblick 1 Grundlegende Begriffe Motivation 2 Relationale Datenbanksysteme Das Relationale Datenmodell SQL 3 Entwurf von Datenbanken Das Enity Relationship (ER) Modell Abbildung von

Mehr

Übung 1 mit C# 6.0 MATTHIAS RONCORONI

Übung 1 mit C# 6.0 MATTHIAS RONCORONI Übung 1 mit C# 6.0 MATTHIAS RONCORONI Inhalt 2 1. Überblick über C# 2. Lösung der Übung 1 3. Code 4. Demo C# allgemein 3 aktuell: C# 6.0 mit.net-framework 4.6: Multiparadigmatisch (Strukturiert, Objektorientiert,

Mehr

fbi h_da Datenbanken Kapitel 1: Einführung Schestag Datenbanken (Bachelor) Kapitel 1-1

fbi h_da Datenbanken Kapitel 1: Einführung Schestag Datenbanken (Bachelor) Kapitel 1-1 Datenbanken Kapitel 1: Einführung Schestag Datenbanken (Bachelor) Kapitel 1-1 Einführung Inhalte des Kapitels Einsatzgebiete von Datenbanken Datenbank Datenbanksystem Datenbankmanagementsystem Historische

Mehr

Klassendiagramm. Kurzer Überblick über UML - Stand 2006. BlaBla

Klassendiagramm. Kurzer Überblick über UML - Stand 2006. BlaBla BlaBla Diese Kennzeichnungen sind nur Erläuterungen und nicht Bestandteil des Diagramms Quelle: P.Grässle, H.Baumann, P.Baumann, UML projektorientiert, Galileo Verlag, 2003 21 Primäre Begriffe Kapselung

Mehr

Session Beans & Servlet Integration. Ralf Gitzel ralf_gitzel@hotmail.de

Session Beans & Servlet Integration. Ralf Gitzel ralf_gitzel@hotmail.de s & Servlet Integration Ralf Gitzel ralf_gitzel@hotmail.de 1 Themenübersicht Ralf Gitzel ralf_gitzel@hotmail.de 2 Übersicht Motivation Das Interface Stateful und Stateless s Programmierung einer Stateful

Mehr

Vorlesung 30.03.2009 1) Einführung

Vorlesung 30.03.2009 1) Einführung Vorlesung 30.03.2009 1) Einführung Was versteht man unter dem Begriff Datenbank? - Eine Datenbank ist eine Struktur zur Speicherung von Daten mit lesendem und schreibendem Zugriff - Allgemein meint man

Mehr

Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9

Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9 Prof. Dr. Wilhelm Schäfer Paderborn, 15. Dezember 2014 Christian Brenner Tristan Wittgen Musterlösung zur Vorlesung Modellbasierte Softwareentwicklung Wintersemester 2014/2015 Übungsblatt 9 Aufgabe 1 Codegenerierung

Mehr

Code-Erzeugung aus UML-Klassendiagrammen

Code-Erzeugung aus UML-Klassendiagrammen Dominik 09.03.2009 Universität Ulm Gessenharter Inst. f. Programmiermethodik und Compilerbau Code-Erzeugung aus UML-Klassendiagrammen Theorie und Praxis Seite 2 REConf 2009 München Dominik Gessenharter

Mehr

7. Übung - Datenbanken

7. Übung - Datenbanken 7. Übung - Datenbanken Informatik I für Verkehrsingenieure Aufgaben inkl. Beispiellösungen 1. Aufgabe: DBS a Was ist die Kernaufgabe von Datenbanksystemen? b Beschreiben Sie kurz die Abstraktionsebenen

Mehr

Datenbanken I - Einführung

Datenbanken I - Einführung - Einführung April, 2011 1 von 30 Outline 1 Organisatorisches 2 Vorlesungsinhalt 3 Begrisklärung 4 Motivation 5 Abstraktion 6 Datenmodelle 7 Literaturangabe 2 von 30 Scheinkriterien Belegübung Regelmäÿige

Mehr

Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung Teil D Objektorientierte Programmierung Kapitel D 2001 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik I 1 Teil D Grundlagen der objektorientierten Programmierung 2001 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik I 2 Objektorientierung

Mehr

Oracle PL/SQL Objekte und objektrelationale Techniken. Marco Skulschus Marcus Wiederstein

Oracle PL/SQL Objekte und objektrelationale Techniken. Marco Skulschus Marcus Wiederstein Oracle PL/SQL Objekte und objektrelationale Techniken Marco Skulschus Marcus Wiederstein Oracle PL/SQL Objekte und objektrelationale Techniken Marco Skulschus Marcus Wiederstein Webseite zum Buch: www.comelio-medien.com/buch-katalog/oracle/oracle_pl_sql_objekte

Mehr

Übungsaufgabe Transaktion als Middleware

Übungsaufgabe Transaktion als Middleware Übungsaufgabe Transaktion als Middleware und Java Persistence API Client/Server Abstraktes Komponentenmodell Entscheidende Punkte Erweiterung der Invoke-Methode Context-Verwaltung Transaktionsbehandlung

Mehr

Knasmüller.book Seite vii Mittwoch, 28. März 2001 11:11 11. vii. Inhaltsverzeichnis

Knasmüller.book Seite vii Mittwoch, 28. März 2001 11:11 11. vii. Inhaltsverzeichnis Knasmüller.book Seite vii Mittwoch, 28. März 2001 11:11 11 vii 1 Einführung 1 1.1 Motivation.................................... 1 1.2 Vorteile der neuen Techniken...................... 3 1.3 Aufbau des

Mehr

Willkommen zur Vorlesung. Objektorientierte Programmierung Vertiefung - Java

Willkommen zur Vorlesung. Objektorientierte Programmierung Vertiefung - Java Willkommen zur Vorlesung Objektorientierte Programmierung Vertiefung - Java Zum Dozenten Mein Name: Andreas Berndt Diplom-Informatiker (TU Darmstadt) Derzeit Software-Entwickler für Web- Applikationen

Mehr

DB1. DB SQL-DQL 1 Mario Neugebauer

DB1. DB SQL-DQL 1 Mario Neugebauer DB1 DB1-12 041-SQL-DQL 1 Mario Neugebauer Einführung Informationsmodellierung Relationales Datenbankmodell Datenbanksprache SQL Einführung Daten-Abfrage-Sprache - DQL Daten-Definitions-Sprache - DDL Daten-Manipulations-Sprache

Mehr

Übungen zur Softwaretechnik

Übungen zur Softwaretechnik Technische Universität München Fakultät für Informatik Lehrstuhl IV: Software & Systems Engineering Markus Pister, Dr. Bernhard Rumpe WS 2002/2003 Lösungsblatt 9 17. Dezember 2002 www4.in.tum.de/~rumpe/se

Mehr

5. Objekt-relationale Systeme 5.1. Erweiterungen des Relationalen Modells 5.2. SQL-Erweiterungen 5.3. MM-DB

5. Objekt-relationale Systeme 5.1. Erweiterungen des Relationalen Modells 5.2. SQL-Erweiterungen 5.3. MM-DB 5. Objekt-relationale Systeme 5.1. Erweiterungen des Relationalen Modells 5.2. SQL-Erweiterungen 5.3. MM-DB Beschränkungen des Relationalen Modells NF1: Atomare Attribute nicht erweiterbares Typkonzept

Mehr

Grundlagen von Python

Grundlagen von Python Einführung in Python Grundlagen von Python Felix Döring, Felix Wittwer November 17, 2015 Scriptcharakter Programmierparadigmen Imperatives Programmieren Das Scoping Problem Objektorientiertes Programmieren

Mehr