Kommunikationsvarianten für Smart Meter - Gateways

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1 Kommunikationsvarianten für Smart Meter - Gateways und praktische Erfahrungen VDE Thüringen Zählerfachtagung Friedrichroda 27./ Lutz Berger, Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH

2 Agenda 1. Anforderungen an die Kommunikation zu Smart Meter Gateways 2. Verfügbare Kommunikationstechnologien im Vergleich 3. Kommunikationsvarianten 4. Herangehensweise bei der Auswahl 5. Beispiel Konfiguration 6. Kostenbetrachtungen 7. Praktische Erfahrungen aus dem RLM Bereich 8. Fazit 2

3 1. Anforderungen an die Kommunikation(1) Vorhandensein des Kommunikationskanals Verfügbarkeit in Gebäuden und Kellern Zählerschrankverfügbarkeit Ortsverfügbarkeit Bandbreite in Abhängigkeit des Datenvolumens Antwortzeiten Leistungsfähigkeit Betriebssicherheit(Stromversorgung, hohe Netzbelastungen) Ausfallsicherheit Montagefreundlichkeit Kosten(Hardware, Betrieb) 3

4 1. Anforderungen an die Kommunikation(2) 4

5 1. Anforderungen an die Kommunikation(3) Quelle: VDE FNN Anforderungen an TK-Einrichtungen für den Betrieb von Messsytsemen

6 2. Verfügbare Kommunikationstechnologien(1) 6

7 2. Verfügbare Kommunikationstechnologien(2) 7

8 3. Kommunikationsvarianten(1) PLC GPRS, DSL, Eigene Netze Daten Internet Trafostation POP Gateway Datenquelle GPRS, 450 MHz Funk SMGWA, EMT Datensenke PLC Trafostation GPRS, DSL, Internet PLC Trafostation PLC Trafostation GPRS, DSL, Eigene Netze 8

9 3. Kommunikationsvarianten(2) PLC(Zubringer) GPRS PLC(Zubringer) MS-PLC DSL Internet PLC(Zubringer) Eigenes Netz PLC(Zubringer) 450 MHz - Funk GPRS DSL Internet 450 MHz Funk Eigenes Netz 9

10 4. Herangehensweise bei der Auswahl 1. Auswahl der geeigneten Technologien GPRS, BPL, Eigene Netze, DSL 2. Kartierung der betroffenen Messstellen Nutzung Geografischer Informationssysteme 3. Kombination mit weiteren Daten Trafostationen NS Netz, ggf. MS Netz Eigene FM Netze, Multifunktionsgehäuse(DSL Netkom) Netzabdeckung Funknetze 10

11 5. Beispiel Konfigurationen Stadt(1) 11

12 5. Beispiel Konfigurationen Stadt(2) VDE Zählerfachtagung 27./

13 5. Beispiel Konfigurationen Stadt(3) Eigenes FM - Netz Station Station mit BPL Headend und Netzwerkmodem Zählpunkte mit Gateway und BPL - Modem 13

14 5. Beispiel Konfiguration Stadt(4) HW UW Werk HW UW Station Station Station LWL Kupfer FM BPL Station Station 14

15 6. Kostenbetrachtungen(1) Kosten per GPRS: Tendenz 0,30 /Mbyte 3,- /Monat Sinnvoll bei geringer Dichte Ab wann lohnt BPL als Zubringer? Modempreise identisch, Montage und Betrieb, unterschiedlich Bei Datenabtransport per GPRS ab Station Kosten summiert? Headend/GPRS Modem: 600,-, d.h. 5,- bis 7,- /Monat Datenvolumen GPRS muss um ca. 25 Mbyte sinken sinnvoll bei schlechter ZS Verfügbarkeit 15

16 6. Kostenbetrachtungen(2) Datenabtransport über eigene Netze Wenn vorhanden Ggf. Aufbau bei künftiger Netzerneuerung(Kosten ohne Tiefbau bei ca. 10,- /m Wenn Netz mehrfach genutzt werden können Kosten eigener Netze: 500 Meter FM pro Station, 290,- /a Netzwerk Infrastruktur pro Station 1000,-, 117,- /a Betrieb pro Station, 80,- /a Gesamtkosten 487,- /a Gegenüber GPRS Abtransport lohnt ab ca. 10 pro Station Bei Mehrfachnutzung: ab 5! 16

17 7. Praktische Erfahrungen RLM Pilotprojekt 2009 mit BPL Aufbau neuer ZFA 2011 Komplett neue Zähler Kommunikationsart: IP basiert 60% Basis GPRS, 35% IP über BPL, 5% GSM Bei GPRS übliche Störungen des Netzbetreiber BPL Ausfälle nur beim Aufbau durch Administrationsfehler 17

18 8. Fazit Grundsätzlich alle Technologien geeignet, bis auf Smallband PLC Entscheidet: Verfügbarkeit im Zählerschrank! Montagefreundlichkeit Kosten: unter 30,- /a/ Bis auf Einzelstandorte ist BPL sinnvoll Konzentration auf wenige Technologien Herausforderung: Ländlicher Bereich 18

19 Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher und Staatsmann Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH Lutz Berger Industriestraße Weimar Tel.: 03643/ Mail: 19

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