1. Klausur in Histologie SS 2010

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1 1. Klausur in Histologie SS Beim gezeigten Gewebe handelt es sich A) straffes Bindegewebe B) Skelettmuskulatur C) kollagene Fasern D) glatte Muskulatur E) Geflechtknochen F) Sehne G) Nerv H) Herzmuskulatur I) lockeres Bindegewebe 2. Die mit einem Pfeil markierte Struktur A) wird als Mitochondrium bezeichnet B) wird von der Kernhülle umgeben

2 C) ist raues ER D) bildet die Zellmembran E) ist ein Abbau-Produkt F) besteht vorwiegend aus Euchromatin G) enthält die Gene für ribosomale RNA 3. Welcher Begriff paßt nicht zum markierten Bereich eines resorbierenden Epithels? A) Mikrovilli B) Zonula occludens C) Glykokalyx D) Schlußleistennetz E) Hemidesmosom F) tight junction G) Macula adhaerens H) terminales Netz I) Aktinfilamente

3 4. Sie sehen einen Ausschnitt eines respiratorischen Epithels. Was kommt hier nicht vor? A) Reihigkeit B) zylindrische Zellen C) Stereovilli D) Kinozilien E) Basalmembran 5. Welcher Begriff paßt nicht zum gezeigten Bild?

4 A) Fibrozytenausläufer B) Granula C) Kollagenfibrillen D) Immunglobulin E) Cytoplasma F) Enzym G) Bindegewebe H) Histamin I) Heparin 6. Welcher Begriff paßt nicht zu dieser Abbildung? A) Chondrozyten B) Asbestfaserung C) Knorpelhof D) Kollagen Typ II E) Perichondrale Ossifikation F) interterritoriale Matrix G) Enchondrale Ossifikation H) Interterritorium I) Kollagenfibrillen

5 7. Welcher Zelltyp ist mit einem Pfeil markiert? A) Osteozyt B) Chondroblast C) Makrophage D) Osteoklast E) Osteoblast F) Leukozyt G) Erythrozyt 8. Welcher Buchstabe kennzeichnet das Axoplasma?

6 A) A B) C C) E D) D E) F F) B G) G 9. Sie sehen einen Ausschnitt der Retina. Die Axone der mit Pfeil bezeichneten Zellgruppe A) bilden den Sehnerven B) verknüpfen Amakrine und Horizontalzellen C) werden von Müller-Glia umhüllt D) dienen als Lichtleiter E) filtern das Licht F) bilden den Nervus oculomotorius G) sind Teil einer Bipolar-Zelle

7 10. Beim gezeigten Gewebe handelt es sich um A) Sehne B) straffes Bindegewebe C) Skelettmuskulatur D) lockeres Bindegewebe E) glatte Muskulatur F) kollagene Fasern G) Geflechtknochen H) Nerv I) Herzmuskulatur 11. Welcher Begriff paßt zu der markierten Knochenmark- Zelle?

8 A) Granula B) Immunabwehr C) Parasitenabwehr D) Makrophage E) Proerythroblast F) Fettzelle G) Monopoese H) Phagozytose I) Fibroblastische Retikulumzelle J) Synthese von Serotonin 12. Welche Aussage zur markierten Zelle ist richtig? A) Monozyt B) Lymphopoese C) Blutstillung D) Promyelozyt E) Neutrophiler Granulozyt F) Eosinophiler Granulozyt G) Lebensdauer von 120 Tagen H) Sauerstofftransport I) Histamin

9 13. Welcher Begriff paßt nicht zum Bild? A) Hormonproduktion B) Speicherfett C) hoher Cytochromgehalt D) Baufett E) univakuoläres Fett F) Adipozyten 14. Welche Aussage zur Cytologie ist richtig? A) Golgi-Apparate kommen in Drüsen-Zellen nicht vor B) Das longitudinale (L-) System der Muskelzellen wird durch das glatte ER aufgebaut C) Das raue ER dient als Kalziumspeicher der Muskelzelle D) Die Kernhülle steht mit den Mitochondrien in Verbindung E) Intermediärfilamente sind ca. 100 nm dick 15. Welche Aussage zu Oberflächen-Epithelien ist richtig? A) Mehrschichtige Formen lassen im TEM eine Crusta erkennen B) Bei mehrreihigen Formen liegen die Zellkerne in unterschiedlichen

10 Höhen. C) Alle Zellen sitzen der Basalmembran auf D) Sie sind entweder mehrschichtig oder mehrreihig E) Mehrreihige Formen sind im Allgemeinen verhornt 16. Welche Aussage zu Kollagen ist richtig? A) Dicke Fasern kommen in der Epidermis vor B) Im TEM ist Kollagen Typ I nicht von Typ III zu unterscheiden C) Fibrillen sind 67 nm dick D) Fasern färben sich mit Azan blau an E) Fasern sind bis zu 200 µm dick 17. Welche Aussage ist falsch? Elastische Fasern A) haben eine amorphe Komponente B) werden auch als präkollagene Fasern bezeichnet C) kommen in herznahen Gefäßen vor D) sind reversibel zugelastisch E) haben eine fibrilläre Komponente 18. Welche Aussage zu Knorpel ist richtig? A) Knorpel ist reichlich kapillarisiert B) Knorpelhaltiges Gewebe muß zum Schneiden entkalkt werden C) Knorpel zeigt gute Regenerationsfähigkeit D) Die Knorpelmatrix enthält viel Calciumphosphat E) Der Anulus fibrosus des Discus intervertebralis besteht aus Faserknorpel 19. Welche Aussage zum Knochen ist falsch? A) Spongiosa und Kompakta der Röhrenknochen bestehen aus Lamellenknochen.

11 B) Perichondrale Verknöcherung führt zu Dickenwachstum. C) Osteoprogenitorzellen differenzieren sich zu Osteoblasten. D) Geflechtknochen kann durch desmale Ossifikation entstehen. E) Bei der desmalen Ossifikation differenzieren sich Chondrozyten zu Osteoblasten. 20. Welcher Begriff paßt nicht zum Nervengewebe? A) Endomysium B) Rezeptor C) Axon D) motorische Faser E) Transmitter 21. Welche Aussage zu Neuronen ist richtig? A) Nissl-Schollen bestehen aus Anhäufungen von Mitochondrien B) Bipolare Neurone haben ein Axon und einen Dendriten C) Der Durchmesser ihres Somas beträgt mehr als 50 µm D) Multipolare Neurone haben mehrere Axone E) Axone sind kürzer als 10 cm 22. Welche Aussage zur Muskulatur ist falsch? A) In den perinukleären Feldern der Herzmuskelzellen befinden sich die Organellen B) Elektrische Impulse werden im Herzen durch spezialisierte Myozyten generiert C) Das L-System der Herzmuskelzelle dient als Kalium-Speicher D) Die Muskelfaszie besteht aus straffem Bindegewebe E) Der Bereich zwischen zwei Z-Linien wird als Sarkomer bezeichnet

12 23. Welche Aussage ist falsch? A) B) C) D) E) Retikulozyten sind unreife Erythrozyten, die noch einen Zellkern aufweisen Im Normalfall haben basophile Granulozyten mit 0-2 % der Leukozyten den niedrigsten Anteil Der Hämatokrit ist der prozentuale Anteil der zellulären Bestandteile am Gesamtvolumen des Blutes Das Auswandern von Leukozyten aus dem Blutstrom bezeichnet man als Diapedese (Emigration) Für die Gestalt der Erythrozyten sind spezielle Zytoskelettproteine wie Spektrin verantwortlich 24. Welche Aussage ist richtig? A) Die Erkennung und der Abbau von überalterten Erythrozyten findet im Knochenmark statt B) Der typische Durchmesser eines Thrombozyten beträgt 1-4 µm C) Hämatopoetische Stammzellen sind totipotent D) Der neutrophile Granulozytentyp ist mit 20 µm Durchmesser der größte Leukozyt im Blutbild E) Die Anzahl der Thrombozyten beträgt im Normalfall ca pro µl Blut 25. Welcher Begriff paßt nicht zum Golgi-Apparat? A) saure Hydrolasen B) polarer Aufbau C) kleine Vesikel D) Stapel membranbegrenzter Zisternen E) Phosphorylierung von Proteinen

13 Lösungen: 1A 6E 11E 16D 21B 2G 7D 12E 17B 22C 3E 8E 13C 18E 23A 4C 9A 14B 19E 24B 5D 10E 15B 20E 25A

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