Präkonzeptionelle Beratung durch die Hebamme eine Zukunftsvision

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1 Departement Gesundheit Institut für Hebammen Präkonzeptionelle Beratung durch die Hebamme eine Zukunftsvision 2. Zukunftswerkstatt für Hebammen aus Schule, Forschung und Praxis in Bern, November 2012 Christina Roth, Hebamme MSc

2 Inhalt Referat Einführung ins Thema / Problematik Ergebnisse Befragung Lösungsansätze / Vision: Präkonzeptionelle Beratung durch Hebammen Vorstellung des Kurskonzeptes «schlauschwanger»

3 Problematik Zeitpunkt der ersten Schwangerschaftskontrolle: Informationen erreichen die Frauen zu spät. Beispiele: Folsäureprophylaxe Impfungen Ernährung Toxoplasmoseinfektion Noxen Möglichkeiten der Betreuung während der Schwangerschaft Krankenkasse

4 Masterthesis Methodik Empirische Felduntersuchung Explorative Untersuchung Schriftliche Befragung (Online-Fragebogen)

5 Frauen im gebärfähigen Alter Frauen mit Kinderwunsch Alle Frauen Anamnese Aufklärung über Faktoren mit negativen Folgen für das Ungeborene. (Alkohol, Drogen, Nikotin, Medikamente, Toxoplasmose, Röteln). Angebot: Beratung zu Zyklus, Betreuung während der Schwangerschaft, Krankenkasse, Angebote, Rechte Risiko Individuelles Beratungsgespräch evtl. unter Zuzug weiterer Fachpersonen Aufklärung über Präventionsmassnahmen (Folsäureprophylaxe, Ernährung) Angebot: Beratung / Information zu pränataldiagnostischen Verfahren

6 Inhalt Referat Einführung ins Thema / Problematik Ergebnisse Befragung Lösungsansätze / Vision: Präkonzeptionelle Beratung durch Hebammen Vorstellung des Kurskonzeptes «schlauschwanger»

7

8

9 Möglichkeiten der Betreuung in der Schwangerschaft

10 Pränataldiagnostische Untersuchungsmethoden

11 Alpha-Feto-Protein Test

12 Bemerkungen zu Pränataldiagnostik Ich finde es sehr wichtig, dass man sich schon vor einer Schwangerschaft Gedanken über diese Themen machen kann, damit man in der Schwangerschaft nicht aufs Mal mit allem konfrontiert wird. Das sind ja heikle ethische Themen. Und für mich wäre es sehr wichtig, dass auch der Partner in die Fragen frühzeitig miteinbezogen wird.

13 Informationsquellen

14 Zusammenfassung der Resultate aus der Umfrage zum aktuellen Informationsstand der Frauen Frauen sind informiert über die Einflüsse von Nikotin und Drogen Nicht alle Frauen sind informiert über Alkoholkonsum, Medikamenteneinnahme, Toxoplasmose, Röteln Nicht alle Frauen sind informiert über Folsäure, Ernährung, Zyklus, Betreuungsmöglichkeiten, Angebote, Rechte, Krankenkasse, Pränataldiagnostik

15 Wahl der Beratungsperson / Informationsquelle

16 Ist-Zustand und Wunsch

17 Gründe für die Wahl der Beratungsperson Ich persönlich wusste nicht, dass man eine Hebamme um Rat fragen kann, bevor man überhaupt schwanger ist. Wenn ich dies gewusst hätte, dann hätte ich es jedoch bestimmt getan. Ich hatte leider vor der Schwangerschaft nie Kontakt mit einer Hebamme, hätte auch gar nicht gewusst, wie ich das hätte organisieren sollen.

18 Habe nicht recht gewusst, welche Funktion die Hebamme hat, würde aber in einer nächsten Schwangerschaft gerne eine Hebamme beiziehen.

19 Inhalt Referat Einführung ins Thema / Problematik Ergebnisse Befragung Lösungsansätze / Vision: Präkonzeptionelle Beratung durch Hebammen Vorstellung des Kurskonzeptes «schlauschwanger»

20 Abschlusskompetenzen diplomierte Hebamme BSc: Die Hebamme begleitet die Frau, das ungeborene Kind / Neugeborene, den Partner, das Paar und die Familie kontinuierlich durch das Erleben von Präkonzeption, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Rückbildungs- und Stillzeit.

21 Warum lassen sich so wenig Frauen durch eine Hebamme präkonzeptionell beraten? Frauen ist Angebot nicht bekannt Wenig Hebammen bieten Beratungen an Kaum Vorbereitung in der Ausbildung Konzentration auf Kerngeschäft Keine Pflichtleistung der Krankenkasse

22 Schritte Bereitschaft der Hebammen erhöhen, präkonzeptionelle Beratungen anzubieten Bekanntmachung des Angebotes in der Bevölkerung Vorbereitung der zukünftigen Hebammen auf präkonzeptionelle Beratungsgespräche Klärung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse

23 Lösungsmöglichkeiten Bestehende Angebote mit «präkonzeptioneller Beratung» erweitern in Kliniken angegliederten Hebammensprechstunden in Hebammenpraxen durch freiberufliche Hebammen

24 Inhalt Referat Einführung ins Thema / Problematik Ergebnisse Befragung Lösungsansätze / Vision: Präkonzeptionelle Beratung durch Hebammen Vorstellung des Kurskonzeptes «schlauschwanger»

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26 Kursinhalte 1. Teil Körperliche Vorgänge Organisatorisches Prophylaktische Massnahmen 2. Teil Pränataldiagnostik

27 Unterlagen die im Kurs abgegeben werden Literaturempfehlungen Adresslisten von Beratungsstellen Prospekte zu verschiedenen Themen

28

29 Schlussfolgerungen Wenn Frauen / Paare umfassende Informationen erhalten Zeit haben, sich mit Themen auseinander zu setzen Zugang zu Adressen, Literatur und / oder Fachpersonen erhalten ermöglicht dies ihnen, Entscheidungen zu treffen, die ihren Wünschen entsprechen

30 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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