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1 ÖNORM H Ausgabe: Auch Normengruppe M Ersatz für Ausgabe ICS ; Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in geschlossenen Warmwasser- Heizungsanlagen mit Betriebstemperaturen bis 100 C Prevention of damage by corrosion and scale formation in closed warm-waterheating systems up to 100 C operating temperatures Prévention des dommages causés par la corrosion et la formation de tartre dans les installations de chauffage à eau chaude avec températures de service jusq'à 100 C Fortsetzung Seiten 2 bis 11 Medieninhaber und Hersteller: Österreichisches Normungsinstitut, A-1021 Wien Fachnormenausschuss 058 Copyright ON Alle Rechte vorbehalten; Heizungsanlagen Nachdruck oder Vervielfältigung, Aufnahme auf oder in sonstige Medien oder Datenträger nur mit Zustimmung des ON gestattet! Verkauf von in- und ausländischen Normen und technischen Regelwerken durch: ON Österreichisches Normungsinstitut, Heinestraße 38, Postfach 130, A-1021 Wien Tel.: (+43 1) , Fax: (+43 1) , Internet: Preisgruppe 11

2 Seite 2 Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung Anwendungsbereich und Zweck NormativeVerweisungen Begriffe Ablagerungen Ausfällung Betriebstemperatur Ergänzungswasser Füllwasser Gesamthärte Heizungswasser (Wärmeträger) Inhibitoren Konservierung Korrosion Leitfähigkeit ph-wert Planungs-undAusführungshinweise Allgemeine Planungshinweise Verschmutzung AnforderungenundMaßnahmenhinsichtlichderWasserbeschaffenheit Anlagenprotokoll Wasser Gesamthärte Chloride Ammoniumsalze ph-wert Schutzstoffe,Inhibitoren Sauerstoff AnforderungenandieWerkstoffeundWerkstoffkombinationen KorrosionsverhaltenvonWerkstoffenundWerkstoffkombinationen AnforderungenundMaßnahmenhinsichtlichInstallationundBetriebsweise Allgemeine Anforderungen Systempflege Wartung BestimmungundMessgenauigkeit KonservierungstillgelegterAnlagen Trockenkonservierung Nasskonservierung KonservierungwährendderFrostperiode...8 Anhang A (normativ): Anlagenprotokoll Heizungswasser....9 Anhang B (informativ): Hinweise zur Durchführung der periodischen Heizungswasserüberprüfung AnhangC(informativ):Literaturhinweise...11

3 Seite 3 Vorbemerkung Das Korrosionsverhalten einer Heizungsanlage wird durch die Eigenschaft der Werkstoffe und des Wärmeträgers (Heizungswassers), durch die Planung und Ausführung der Installation, durch die Verarbeitung der Werkstoffe und durch die Betriebsverhältnisse beeinflusst. Wird diese ÖNORM auch auf bestehende Anlagen angewendet, so ist zu überprüfen, ob die Betriebsverhältnisse den in dieser ÖNORM festgelegten Anforderungen entsprechen. Bei Abweichungen ist zu klären, ob verfahrenstechnische und konstruktive Anpassungen durchzuführen sind. 1 Anwendungsbereich und Zweck Diese ÖNORM soll dazu dienen, Korrosionsschäden und Ablagerungen in geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen zu verhüten. Diese ÖNORM ist für direkt mittels Heizkessel und indirekt mittels Umformer beheizte geschlossene Heizungsanlagen (gemäß ÖNORM B 8131) mit Betriebstemperaturen bis maximal 100 C anzuwenden. Sie wendet sich sowohl an den Planer und den Errichter als auch an den Betreiber. In dieser ÖNORM werden Maßnahmen zur Verhütung von Korrosion und Ablagerungen beschrieben. Werden vom Hersteller der Heizungsanlage oder vom Erzeuger der Komponenten über die Anforderungen dieser ÖNORM hinausgehende Festlegungen getroffen, so sind diese einzuhalten. 2 Normative Verweisungen Die folgenden normativen Dokumente enthalten Festlegungen, die durch Verweisung in diesem Text Bestandteil dieser ÖNORM sind. Datierte Verweisungen erfassen spätere Änderungen oder Überarbeitungen dieser Publikationen nicht. Vertragspartner, die diese ÖNORM anwenden, werden jedoch aufgefordert, die Möglichkeit zu prüfen, die jeweils neuesten Ausgaben der nachfolgend angegebenen normativen Dokumente anzuwenden. Bei undatierten Verweisungen ist die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen normativen Dokuments anzuwenden. Rechtsvorschriften sind immer in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden. ÖNORM B 8131 Geschlossene Wasserheizungen Sicherheits-, Ausführungs- und Prüfbestimmungen ÖNORM H Verhütung von Frostschäden in geschlossenen Heizungsanlagen 3 Begriffe Für die Anwendung dieser ÖNORM gelten die folgenden Begriffe: 3.1 Ablagerungen Reaktionsprodukte, welche sich in den Anlagenteilen der Heizungsanlage absetzen Gipsausfällungen Ausfällungen mit anschließender Ablagerung von Calciumsulfat (Gips) bei geringem Carbonatgehalt Kesselstein Ausfällung mit anschließender Ablagerung, die vorwiegend Calciumcarbonat enthält und bei Kontakttemperaturen über 100 C (z.b. an der heizungswasserseitigen Oberfläche von Wärmebereitstellungssystemen) entsteht Metalloxidschlämme metallische Reaktionsprodukte aus Korrosionsvorgängen (z.b. Eisenoxid, Magnetit, Cu-Oxid) Silikatablagerungen Ausfällungen mit anschließender Ablagerung von Silikaten bei ungenügender Alkalität des Kreislaufwassers Wasserstein Ausfällung mit anschließender Ablagerung, die vorwiegend Calciumcarbonat enthält und bei Kontakttemperaturen unter 100 C entsteht. 3.2 Ausfällung Feststoff, der bei physikalischer oder chemischer Veränderung des Wassers aus diesem abgeschieden wird. 3.3 Betriebstemperatur Temperatur, die bei störungsfreiem Betrieb der Anlage am Vorlaufstutzen des Wärmebereitstellungssystems auftritt. 3.4 Ergänzungswasser Wasser, das zur Auffüllung der aus dem Betrieb sich ergebenden Wasserverluste dient.

4 Seite Füllwasser Wasser, mit dem die Heizungsanlage insgesamt oder in Teilen erstmalig oder nach Entleerung gefüllt wird. 3.6 Gesamthärte Gesamtkonzentration an Erdalkali-Ionen (überwiegend Calcium, Magnesium) Karbonathärte Konzentration von Erdalkalien, welche der Kohlensäure zuordenbar sind (überwiegend Calcium, Magnesium) Resthärte Anteil der Gesamtkonzentration an jenen Erdalkalien, welche bei Temperaturerhöhung bis 100 C nicht als Wasser- bzw. Kesselstein ausfallen. 3.7 Heizungswasser (Wärmeträger) strömendes Medium zur Weiterleitung oder Übertragung von Energie von Wärmebereitstellungssystemen über Wärmeleitung zum Wärmeabgabesystem. 3.8 Inhibitoren Schutzstoffe, die in der Lage sind, Steinbildung und Korrosionsvorgänge zu hemmen bzw. zu verzögern Biozide Schutzstoffe, die in der Lage sind, mikrobiologisches Wachstum zu verhindern bzw. zu verzögern. 3.9 Konservierung Schutz stillgelegter Heizungsanlagen vor Ablagerungen und/oder Korrosionen Nasskonservierung Schutzmaßnahme durch Beigabe geeigneter Schutzstoffe zum Heizungswasser, wobei das Heizungswasser im System verbleibt Trockenkonservierung Schutzmaßnahme durch Aufbringen eines Schutzfilmes während des Betriebes als Vorbereitung für die Entleerung der Heizungsanlage Korrosion chemische Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung der Werkstoffoberfläche bewirkt und zu einer Beeinträchtigung der Funktion eines metallischen Bauteiles oder eines ganzen Systems führen kann Außenkorrosion Korrosion wie in 3.10 beschrieben, an der nicht vom Heizungswasser berührten Oberfläche aller Bauteile Erosion mechanische Werkstoffabtragung durch hohe Wassergeschwindigkeit oder durch die schleifende Wirkung von Verunreinigungen an allen Bauteilen Fremdpartikel Partikel, welche durch das Füllwasser, das Ergänzungswasser oder bei der Installation eingebracht werden Innenkorrosion Korrosion wie in 3.10 beschrieben, an der heizungswasserseitigen Oberfläche aller Bauteile durch mikrobiologisches Wachstum verursachte Korrosion Korrosion wie in 3.10 beschrieben, beeinflusst durch Wachstum von Microorganismen im Heizungswasser Leitfähigkeit Maßzahl für den Salzgehalt des Wassers, die in Mikro-Siemens pro cm (µs cm -1 ) gemessen wird ph-wert Maßzahl für den Säure- bzw. Alkalitätsgehalt.

5 Seite 5 4 Planungs- und Ausführungshinweise 4.1 Allgemeine Planungshinweise Für die Beurteilung des Korrosionsverhaltens von Warmwasser-Heizungsanlagen sind zu berücksichtigen: die zu Verfügung stehende Wasserqualität die Verwendung der geeigneten Werkstoffe für die heizungswasserführende Seite der einzelnen Bauteile die Verträglichkeit der eingebauten Werkstoffe untereinander die vorgesehene Betriebsweise der Anlage (z.b. teilweise oder gänzliche Stilllegung) richtige Auslegung der Anlage ordnungsgemäße Ausführung Aufeinanderfolge von Fertigstellung, Druckprobe, Spülung und Inbetriebnahme ohne größere Intervalle Einhaltung der Anforderungen an das Heizungswasser, das Füll- und das Ergänzungswasser laufende Überwachung. 4.2 Verschmutzung Schmutz und jedwede andere Verunreinigung (Fremdpartikel) stellen beachtliche Korrosionsfaktoren dar. Bei Errichtung von Neuanlagen ist das Einbringen von Verunreinigungen in das Heizungssystem zu vermeiden. Schon bei der Planung der Anlage sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um das Einbringen der Verunreinigungen in das Heizungssystem zu vermeiden. Dies wird unter anderem durch die Verwendung von sauberen und normgerechten Rohrmaterialien (ohne Zunder, Rost und Innengrat sowie ohne Verunreinigungen), Armaturen und Geräten (Kessel, Wärmetauscher, Radiatoren, Konvektoren, Expansionsgefäßen u.a.) und durch saubere handwerkliche Fertigung (ohne Schweißperlen, Reste von Dichtungsmaterial oder Löthilfen, Grate, Metallspäne u.dgl.) erreicht. Es ist notwendig, die Bauteile einer Heizungsanlage vor ihrer Montage gründlich zu reinigen und vor einer nachträglichen Verunreinigung durch Ablagerungen und Korrosionen zu schützen. 5 Anforderungen und Maßnahmen hinsichtlich der Wasserbeschaffenheit 5.1 Anlagenprotokoll Für jede Anlage ist bei der Erstinbetriebnahme und der Überprüfung ein Anlagenprotokoll, Inhalt wie in Anhang A beschrieben, zu erstellen. Alle Protokolle sind aufzubewahren und stellen einen Teil des Anlagenbuches dar. In den Folgeprotokollen sind insbesondere die Veränderungen zu dokumentieren. 5.2 Wasser Das Wasser sollte ohne Schwebstoffe, klar und frei von sichtbaren Verunreinigungen sein. Die Farbe und der Geruch dürfen durch den Einsatz von Zusatzstoffen verändert sein Spülwasser Das zur Spülung vor Erst- oder Wiederinbetriebnahme verwendete Wasser muss klar, farb- und geruchlos, frei von Schwebstoffen und vorfiltriert (Porenweite 25 µm), sein Füllwasser Als Füllwasser ist filtriertes (Porenweite 25 µm) Wasser einzusetzen, wobei die wasserchemischen Parameter den Festlegungen gemäß 5.2 bis 5.7 zu entsprechen haben Ergänzungswasser Als Ergänzungswasser sollte filtriertes (Porenweite 25 µm) Wasser verwendet werden, wobei die wasserchemischen Parameter den Festlegungen gemäß 5.2 ff. zu entsprechen haben Heizungswasser Das Wasser muss ohne Schwebstoffe, klar und frei von sichtbaren Verunreinigungen sein. Die Farbe und der Geruch dürfen durch den Einsatz von Zusatzstoffen verändert sein. Das Heizungswasser muss den Spezifikationen gemäß 5.3 bis 5.8 entsprechen. 5.3 Gesamthärte In Abhängigkeit von der Gesamtleistung der Wärmeerzeuger sollten folgende Richtwerte der Gesamthärte nicht überschritten werden: bis 150 kw über 150 kw bis 1000 kw über 1000 kw 17 dh 3 dh 0,5 dh

6 Seite 6 Wenn wesentliche Anlagenteile oder die Gesamtanlage wiederholt gefüllt werden, so ist bei Anlagen mit einer Gesamtleistung bis 150 kw das Füllwasser auf 3 dh zu enthärten. Wenn diese Werte nicht eingehalten werden können, so sind geeignete Enthärtungsanlagen (z.b. Ionenaustauscher) vorzusehen. 5.4 Chloride Falls ein Chloridgehalt über 30 mg/l vorliegt, ist mit einem verstärkten Korrosionsverhalten zu rechnen. Besondere Schutzmaßnahmen sind vorzusehen. 5.5 Ammoniumsalze Heizungswasser darf nicht mehr als 0,1 mg Ammoniumsalze pro Liter (gemessen als NH 3 ) enthalten. 5.6 ph-wert Bei Anlagen ohne Aluminium-Werkstoffe sollte ein ph-wert-bereich von ca. 8 bis 9,5 angestrebt werden. Bei Anlagen mit Aluminium-Werkstoffen sollte der ph-wert im Bereich von 8 bis 8,5 liegen. Geeignete Inhibitoren sind in der Lage, bei geringfügigen Abweichungen von den ph-toleranzen einen ausreichenden Korrosionsschutz zu bieten. 5.7 Schutzstoffe, Inhibitoren Bei Einsatz von Schutzstoffen ist auf die Einhaltung des zulässigen Konzentrationsbereichs des Heizungswassers zu achten: zulässige Konzentration an Phosphaten, berechnet als P 2 O 5 : zulässige Konzentration an Polysilikaten, berechnet als SiO 2 : zulässige Konzentration an aliphatischen Polyaminen: zulässige Konzentration an Sulfit, SO 3 : zulässige Konzentration an Molybdat, MoO 4 : 5 mg/l bis 30 mg/l 20 mg/l bis 60 mg/l 10 mg/l bis 50 mg/l 10 mg/l bis 30 mg/l 150 mg/l bis 500 mg/l Schutzstoffe und Inhibitoren sind in Übereinstimmung mit dem Anlagenhersteller und dem Schutzstoff- und Inhibitorenhersteller bzw. nach dessen Anweisungen einzusetzen. 5.8 Sauerstoff Bei Stahl und Grauguss sowie bei Mischinstallation führt Luft (Sauerstoff) zu Korrosion. Diesem Vorgang kann durch konstruktive Maßnahmen (Dimensionierung des Ausdehnungsgefäßes, richtiger Anlagendruck, Systemtrennung) und/oder Einsatz von Inhibitoren vorgebeugt werden. 6 Anforderungen an die Werkstoffe und Werkstoffkombinationen 6.1 Korrosionsverhalten von Werkstoffen und Werkstoffkombinationen Unlegierte und niedriglegierte Stähle und Gusseisen Beim Einsatz verzinkter Teile kann es zu Störungen durch die Entwicklung von Gaspolstern (Wasserstoff) und zur Bildung und Ablagerung von Korrosionsprodukten kommen Nicht rostende Stähle, Kupfer und Kupferlegierungen Werkstoffgerecht gefertigte Anlagenteile aus geeigneten nicht rostenden Stählen, sauerstofffreiem Kupfer und Kupferlegierungen weisen bei Beachtung der Herstellerhinweise und des Abschnittes 5 gute Korrosionsbeständigkeit gegenüber Heizungswasser auf Aluminium und Aluminiumlegierungen Aluminium und für den Heizungsbau geeignete Aluminiumlegierungen sind auch in Kombination mit anderen im Heizungsbau verwendeten Werkstoffen gegen Heizungswasser beständig, wenn die Anforderungen gemäß Abschnitt 5 eingehalten werden. Die vom Hersteller angegebene höchstzulässige Strömungsgeschwindigkeit darf nicht überschritten werden Organische Werkstoffe wie Kunststoff, temperaturbeständige Gummimischungen u.ä. Einsatz: z.b. für Membranen von Ausdehnungsgefäßen, für die Verrohrung von Niedertemperaturheizungen. Anforderungen: (1) Kunststoff-Werkstoffe haben unter gegebenen Systemvoraussetzungen eine Temperaturbeständigkeit von mindestens 60 C aufzuweisen. (2) Besondere Inhibierung ist vorzusehen (siehe Abschnitt 5).

7 Seite Dichtungsmaterial Alle Dichtungsmaterialien, ausgenommen Verschleißteile, sollten so beschaffen sein, dass sie während der Standzeit der Anlage bei ordnungsgemäßem Betrieb keine Veränderung erfahren, die die Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt Werkstoffkombinationen Kombinationen unterschiedlicher Werkstoffe sind zulässig, wenn das Heizungswasser und die Betriebsbedingungen den Abschnitten 4 und 5 entsprechen und eine Verträglichkeit der Werkstoffe untereinander gegeben ist. 7 Anforderungen und Maßnahmen hinsichtlich Installation und Betriebsweise 7.1 Allgemeine Anforderungen Die Errichtung und der Betrieb einer Heizungsanlage haben so zu erfolgen, dass der Zutritt von Luft in das geschlossene Heizungssystem bestmöglich unterbunden wird Bei Erstinbetriebnahme ist die Heizungsanlage mit der zumindest 2-fachen Menge des Anlageninhaltes durchzuspülen. Danach ist in das Heizungssystem klares filtriertes (Porenweite 25 µm) Füllwasser in entsprechender Wasserqualität (siehe Abschnitt 5) einzubringen. Die Heizungsanlage muss 24 Stunden unter Betriebsbedingungen in Betrieb bleiben, um die gleichmäßige Durchmischung des Heizungswassers mit den Inhibitoren zu erzielen. Altanlagen sind vor dem Befüllen chemisch zu reinigen und anschließend mit Wasser zu spülen Das teilweise oder gänzliche Entleeren des Heizungssystems für eine längere Zeitperiode ohne Konservierung ist zu vermeiden, da es sonst zu verstärkten Korrosionsvorgängen im System kommt Die Sollwerte für das Heizungswasser nach Abschnitt 5 sind unabhängig vom Betriebszustand (ein/aus-betrieb) einzuhalten Technische Voraussetzungen Spülstutzen Bis DN 50 sind die Spülstutzen im Vorlauf und im Rücklauf in der Leitungsdimension auszuführen Feinfilter Dem Füllstutzen (Spülstutzen) im Vorlauf ist bei Befüllung ein Feinfilter mit Porenweite 25 µm in Verbindung mit einem Wasserzähler vorzuschalten. 7.2 Systempflege Um einen einwandfreien Betrieb der Anlage sicherzustellen, sind die Vorschriften gemäß den Abschnitten 4, 5 und 7 einzuhalten. 7.3 Wartung Bedienungsanweisung Der Anlagenerrichter ist verpflichtet, den Betreiber der Anlage anhand einer ausführlichen und verständlichen, beim Betreiber verbleibenden Bedienungsanweisung, welche spezielle Angaben zur Wartung enthalten muss, mit dem Betrieb der Anlage vertraut zu machen. Schutzstoffe und Inhibitoren-Konzentration unterliegen einem Verbrauchsprozess und sind deshalb regelmäßig zu überprüfen und allenfalls ist eine Korrektur vorzunehmen Anlagenbuch Heizungswasser Ein Anlagenbuch Heizungswasser ist zu führen, um die Ergebnisse der Überprüfung und der Wartung zu dokumentieren. Das Anlagenbuch bildet einen integrierten Bestandteil der Bedienungsanweisung Überprüfungsintervalle Für Heizungsanlagen mit einem Wasserinhalt bis 1500 Liter ist eine Überprüfung alle 2 Jahre, für solche über 1500 Liter mindestens einmal jährlich durchzuführen Durchführung der Überprüfung Für die Durchführung der Überprüfung des Zustandes des Heizungswassers ist der Betreiber der Heizungsanlage verantwortlich. Bei Arbeiten an der Heizungsanlage, die mit einem Wasserverlust verbunden sind oder eine Veränderung des Anlageninhaltes nach sich ziehen, ist im Zeitraum von 4 bis 6 Wochen nach Wiederinbetriebsetzung eine Überprüfung des Heizungswassers durch den Betreiber durchzuführen oder durchführen zu lassen.

8 Seite 8 Wenn der Verlust bzw. die Veränderung kleiner ist als der Inhalt des Druckausdehnungsgefäßes, kann die Überprüfung entfallen Überprüfungsergebnis Der Überprüfer des Heizungswassers hat dem Betreiber bzw. dem Auftraggeber schriftlich (innerhalb von 4 Wochen) das Untersuchungsergebnis vor allem mit der Feststellung: a) korrosionsfrei oder nicht korrosionsfrei, b) mikrobiologisches Wachstum vorhanden oder nicht mitzuteilen. Ist das Heizungswasser korrosiv oder ist mikrobiologisches Wachstum vorhanden, ist der Betreiber der Heizungsanlage auf die dadurch notwendige Nachbehandlung hinzuweisen. Im Zuge der Wartung ist zu kontrollieren, ob die Heizungsanlage hinsichtlich der beigegebenen Zusatzstoffe zur Verhinderung von Korrosionsvorgängen und mikrobiologischem Wachstum deutlich gekennzeichnet ist (z.b. mit Aufkleber am Kessel). Ein Beispiel für die Gestaltung eines Messprotokolls zeigt Anhang A. 7.4 Bestimmung und Messgenauigkeit Die Probenentnahme hat so zu erfolgen, dass die Analyse des Heizungswassers repräsentative Werte ergibt ph-wert Messgenauigkeit: ± 0,1 ph-einheiten. Der ph-wert ist bei einer Wassertemperatur von ca. 20 C zu ermitteln Härte Messgenauigkeit für den Bereich bis 2,8 dh: ± 0,1 dh über 2,8 dh: ± 0,5 dh Chloride Messgenauigkeit: ± 5mg/l Schutzstoffe, Inhibitoren gemäß Herstellerangaben Eisen-, Kupfer- und Aluminiumgehalt Messgenauigkeit Eisen: ± 0,05 mg/l Messgenauigkeit Kupfer: ± 0,05 mg/l Messgenauigkeit Aluminium: ± 0,1 mg/l (wenn im System vorhanden) Ammonium Ammonium gilt als Indikator für biologisches Wachstum. Messgenauigkeit Ammonium: ± 0,05 mg/l 8 Konservierung stillgelegter Anlagen 8.1 Trockenkonservierung Die Trockenkonservierung wird durch das Aufbringen einer Schutzschicht erreicht, welche nach Systementleerung längerfristig einen Korrosionsschutz sichergestellt. 8.2 Nasskonservierung Bei Nasskonservierung muss die Anlage durch Beigabe geeigneter Schutzstoffe konserviert und das Wasser periodisch (ca. alle 6 Monate) so lange umgewälzt werden, bis eine vollständige Durchmischung des Heizwassers erfolgt ist. 8.3 Konservierung während der Frostperiode Bei Stilllegung der Anlage während einer zu erwartenden Frostperiode muss die Anlage frostgeschützt werden. Zu diesem Zweck muss dem Heizungswasser Frostschutzmittel beigesetzt werden (siehe auch ÖNORM H ). Dieses Heizungswasser-Frostschutzmittel muss mit allen Komponenten des Systems verträglich sein.

9 Seite 9 Anhang A (normativ): Anlagenprotokoll Heizungswasser

10 Seite 10 Anhang B (informativ): Hinweise zur Durchführung der periodischen Heizungswasserüberprüfung

11 Seite 11 Anhang C (informativ): Literaturhinweise ÖNORM B 8130 Offene Wasserheizungen Sicherheitseinrichtungen ÖNORM EN Fußboden-Heizung Systeme und Komponenten Teil 1: Definitionen und Symbole ÖNORM EN Fußboden-Heizung Systeme und Komponenten Teil 2: Bestimmung der Wärmeleistung ÖNORM EN Fußboden-Heizung Systeme und Komponenten Teil 3: Auslegung ÖNORM EN ISO 8044 Korrosion von Metallen und Legierungen Grundbegriffe und Definitionen (ISO 8044:1999) ÖNORM M 7550 Zentralheizungskessel bis 100 C Begriffe, Anforderungen, Prüfungen, Normkennzeichnungen DIN Korrosion der Metalle Korrosion metallischer Werkstoffe im Innern von Rohrleitungen, Behältern und Apparaten bei Korrosionsbelastung durch Wässer Allgemeines DIN Korrosion der Metalle Korrosion metallischer Werkstoffe im Innern von Rohrleitungen, Behältern und Apparaten bei Korrosionsbelastung durch Wässer Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit unlegierter und niedriglegierter Eisenwerkstoffe DIN Korrosion der Metalle Korrosion metallischer Werkstoffe im Innern von Rohrleitungen, Behältern und Apparaten bei Korrosionsbelastung durch Wässer Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit unlegierter und niedriglegierter Eisenwerkstoffe DIN Korrosion der Metalle Korrosion metallischer Werkstoffe im Innern von Rohrleitungen, Behältern und Apparaten bei Korrosionsbelastung durch Wässer Beurteilung der Korrosionswahrscheinlichkeit unlegierter und niedriglegierter Eisenwerkstoffe VDI 2035 Blatt 1 Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizanlagen Steinbildung in Wassererwärmungs- und Warmwasserheizanlagen VDI 2035 Blatt 2 Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizanlagen Wasserseitige Korrosion VDI 2035 Blatt 3 Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizanlagen Abgasseitige Korrosion A21OS00061 Begriffe der Haustechnik Volltext-CD

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