Prozess-Synthese GTBE-Herstellung. CT1-Übung , 12:15-13:45 Jens Dreimann

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Prozess-Synthese GTBE-Herstellung. CT1-Übung3 23.04.2015, 12:15-13:45 Jens Dreimann E-Mail: Jens.Dreimann@bci.tu-dortmund.de"

Transkript

1 Prozess-Synthese GTBE-Herstellung CT1-Übung , 12:15-13:45 Jens Dreimann

2 Prozess-Synthese 1. Zielprodukte festlegen 2. Nebenprodukte klären 3. Physikalische Daten von Ziel- und Nebenprodukten 4. Alternative Syntheserouten mit allen chemischen Gleichungen 5. Stöchiometrische Bilanzierung 6. Rohstoff-Kostenschätzung (1. Stufe) 7. Festlegung des Reaktionsweges 8. Analyse der Trennprinzipien 9. Verfahrensfließbild Alternativen 10. Kapazitäts-Festlegung 11. Festlegung der Trennsequenz J. Dreimann 0415JD2 CT1 Übung3 2

3 Zielprodukte festlegen Glycerin-di-tert-Butyl-Ether Glycerin-tri-tert-Butyl-Ether Motivation: - Alternative zu Methyl-tert-Butyl-Ether - Verwendung als Antiklopfmittel für ttokraftstoff - Glycerin als günstiger Rohstoff aus der Verarbeitung natürlicher Fette J. Dreimann 0415JD3 CT1 Übung3 3

4 Grundbaustein Glycerin 12% Rohstoffe der chemischen Industrie 10% 2% Erdöl Nachwachsende Rochstoffe Erdgas Kohle Nachwachsende Rohstoffe in der chemischen Industrie 15% 1% 76% Fette/ Öle 19% Pflanzenextrakte Holzbestandteile Kohlenhydrate Proteine 25% 40% J. Dreimann 0415JD4 CT1 Übung3 4

5 Grundbaustein Glycerin Früher: synthetisch aus Propen über Epichlorhydrin Heute: Koppelprodukt der Biodieselproduktion 100 kg Glycerin pro Tonne Biodiesel Absatz an Biodiesel 2007: 3,3 Mio.t Biokraftstoffverordnung der EU, bis 2020: 10% des Kraftstoffbedarfs aus Biokraftstoffen H J. Dreimann 0415JD5 CT1 Übung3 5

6 Prozess-Synthese 1. Zielprodukte festlegen 2. Nebenprodukte klären 3. Physikalische Daten von Ziel- und Nebenprodukten 4. Alternative Syntheserouten mit allen chemischen Gleichungen 5. Stöchiometrische Bilanzierung 6. Rohstoff-Kostenschätzung (1. Stufe) 7. Festlegung des Reaktionsweges 8. Analyse der Trennprinzipien 9. Verfahrensfließbild Alternativen 10. Kapazitäts-Festlegung 11. Festlegung der Trennsequenz J. Dreimann 0415JD6 CT1 Übung3 6

7 Ether-Synthese nach Williamson +Na - H2 Na X NaX Ether-Synthese durch Kondensation X [H + ] H 2 J. Dreimann 0415JD7 CT1 Übung3 7

8 Ether-Synthese durch Addition an Isobuten [H + ] Mechanismus der Alkoholaddition an ein lefin +H + +R H R - H + R H H H J. Dreimann 0415JD8 CT1 Übung3 8

9 Synthesebaustein Isobuten Typische Petrochemikalie Aus C4-Schnitt des Steam- oder FCC-Crackers (26 w-%, bzw. 15 w-%) Keine realisierbaren Ansätze zur Herstellung aus NaWaRo Verwendung Treibstoffadditive Polyisobuten Dioctylphenol T-Butylamin J. Dreimann 0415JD9 CT1 Übung3 9

10 Reaktion von Glycerin mit Isobuten h-gtbe +H 2 + H H t-bu H t-bu t-bu t-bu H t-bu t-bu t-bu t-bu t-bu Reaktionsbedingungen (aus Literatur bekannt) m-gtbe d-gtbe t-gtbe Temperatur: C hne Lösungsmittel Druck: bar Isobuten/Glycerin: 4/1 Katalysator: 0,25-10 mol-% J. Dreimann 0415JD10 CT1 Übung3 10

11 Prozess-Synthese 1. Zielprodukte festlegen 2. Nebenprodukte klären 3. Physikalische Daten von Ziel- und Nebenprodukten 4. Alternative Syntheserouten mit allen chemischen Gleichungen 5. Stöchiometrische Bilanzierung 6. Rohstoff-Kostenschätzung (1. Stufe) 7. Festlegung des Reaktionsweges 8. Analyse der Trennprinzipien 9. Verfahrensfließbild Alternativen 10. Kapazitäts-Festlegung 11. Festlegung der Trennsequenz J. Dreimann 0415JD11 CT1 Übung3 11

12 Geeignete Katalysatoren nach Literaturangaben J. Dreimann 0415JD12 CT1 Übung3 12

13 Zeolithe J. Dreimann 0415JD13 CT1 Übung3 13

14 Katalysatorscreening p-toluolsulfonsäure liefert hohe Ausbeuten des Di-Ethers Phosphorwolframsäure und saure Ionenaustauscherharze liefern große Mengen an Nebenprodukten (ligomere des Isobutens) Zeolithe führen zu keiner Produktausbeute J. Dreimann 0415JD14 CT1 Übung3 14

15 Weitere Einflussgrößen T Die Temperatur hat Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit, das chemische Gleichgewicht und den Stofftransport. p Der Druck beeinflusst den Phasenzustand und die Löslichkeit des Isobutens. t Die Reaktionsdauer beeinflusst den Grad des Reaktionsfortschritts. v Das Eduktverhältnis von Isobuten/Glycerin beeinflusst die Geschwindigkeit und das Gleichgewicht der Reaktion. r Die Rührerdrehzahl beeinflusst den Stofftransport. K Die Katalysatormenge beeinflusst die Reaktionsgeschwindikeit, kann aber auch die Selektivität beeinflussen. J. Dreimann 0415JD15 CT1 Übung3 15

16 Niveaus für Parameteruntersuchungen Reaktorgröße Sicherheit, Energiekosten Katalysatorkosten Energieeintrag Sicherheit, Substratkosten J. Dreimann 0415JD16 CT1 Übung3 16

17 Diskontinuierliche ptimierung J. Dreimann 0415JD17 CT1 Übung3 17

18 Substratverhältnis Isobuten/Glycerin Mit steigendem Isobuten- 80 Ausbeute h-gtbe 2,0 überschuss erreicht die 70 1,8 Konzentration der Di- bzw. Tri- Etherein Maximum (I/G=2,7) Maximal erreichbare Konzentration an Di- bzw. Tri-Ethern beträgt 1,8 mol/l Ausbeute [%] ,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 Konzentration h-gtbe [mol/l] 10 0,2 0 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 0,0 Einsatzverhältnis Isobuten/Glycerin J. Dreimann 0415JD18 CT1 Übung3 18

19 Prozessmodellierung (Reaktionskinetik) Glycerin + Isobuten k 1 k - 1 Mono - Ether Mono - Ether + Isobuten k 2 k - 2 Di - Ether Di - Ether + Isobuten k 3 k - 3 Tri - Ether J. Dreimann 0415JD19 CT1 Übung3 19

20 Reaktionsverlauf J. Dreimann 0415JD20 CT1 Übung3 20

21 Prozess-Synthese 1. Zielprodukte festlegen 2. Nebenprodukte klären 3. Physikalische Daten von Ziel- und Nebenprodukten 4. Alternative Syntheserouten mit allen chemischen Gleichungen 5. Stöchiometrische Bilanzierung 6. Rohstoff-Kostenschätzung (1. Stufe) 7. Festlegung des Reaktionsweges 8. Analyse der Trennprinzipien 9. Verfahrensfließbild Alternativen 10. Kapazitäts-Festlegung 11. Festlegung der Trennsequenz J. Dreimann 0415JD21 CT1 Übung3 21

22 Fließbildentwicklung (Grundfließbild) Isobuten Glycerin Monoether Isobuten Glycerin Reaktion Trennung Di-, Tri-Ether p-toluolsulfonsäure Destillative Trennung schwierig Höhere Ether in Wasser unlöslich Höhere Ether in Glycerin unlöslich J. Dreimann 0415JD22 CT1 Übung3 22

23 Laborverfahren Isobuten Wasser Isobuten Glycerin Reaktion C 20 bar Flash 20 C 1 bar Extraktion 20 C 1 bar Di-, Tri-Ether Wasser Glycerin p-toluolsulfonsäure Mono-Ether J. Dreimann 0415JD23 CT1 Übung3 23

24 Technische Verfahrensumsetzung Glycerin Isobuten Isobuten Reaktion C 20 bar Flash 40 C 1 bar Extraktion 40 C 1 bar Di-, Tri-Ether Glycerin p-toluolsulfonsäure Mono-Ether J. Dreimann 0415JD24 CT1 Übung3 24

25 Technische Verfahrensumsetzung Glycerin Isobuten Isobuten Reaktion C 20 bar Extraktion 40 C 20 bar Flash 40 C 1 bar Di-, Tri-Ether Glycerin p-toluolsulfonsäure Mono-Ether J. Dreimann 0415JD25 CT1 Übung3 25

26 Prozess-Synthese 1. Zielprodukte festlegen 2. Nebenprodukte klären 3. Physikalische Daten von Ziel- und Nebenprodukten 4. Alternative Syntheserouten mit allen chemischen Gleichungen 5. Stöchiometrische Bilanzierung 6. Rohstoff-Kostenschätzung (1. Stufe) 7. Festlegung des Reaktionsweges 8. Analyse der Trennprinzipien 9. Verfahrensfließbild Alternativen 10. Kapazitäts-Festlegung 11. Festlegung der Trennsequenz J. Dreimann 0415JD26 CT1 Übung3 26

27 Verfahrensfließbild J. Dreimann 0415JD27 CT1 Übung3 27

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik

6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1 6. Tag: Chemisches Gleichgewicht und Reaktionskinetik 1. Das chemische Gleichgewicht Eine chemische Reaktion läuft in beiden Richtungen ab. Wenn

Mehr

DBU Fachgespräch Stoffliche Nutzung von Abfallstoffen aus der Landwirtschaft. Verfahrenstechnische Herausforderungen

DBU Fachgespräch Stoffliche Nutzung von Abfallstoffen aus der Landwirtschaft. Verfahrenstechnische Herausforderungen DBU Fachgespräch Stoffliche Nutzung von Abfallstoffen aus der Landwirtschaft Verfahrenstechnische Herausforderungen Thomas Hirth Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik, Universität Stuttgart Fraunhofer-Institut

Mehr

Wissensspeicher Chemie

Wissensspeicher Chemie Wissensspeicher Chemie Sommer I Wünsch I Zettler SUB Hamburg A/541150 Volk und Wissen Verlag 1 Grundbegriffe der Chemie 9 Chemie und ihre Teilgebiete 9 Chemische Elemente und chemische Verbindungen 10

Mehr

Übungen zur VL Chemie für Biologen und Humanbiologen 05.12.2011 Lösung Übung 6

Übungen zur VL Chemie für Biologen und Humanbiologen 05.12.2011 Lösung Übung 6 Übungen zur VL Chemie für Biologen und Humanbiologen 05.12.2011 Lösung Übung 6 Thermodynamik und Gleichgewichte 1. a) Was sagt die Enthalpie aus? Die Enthalpie H beschreibt den Energiegehalt von Materie

Mehr

Schulinternes Curriculum im Fach Chemie des Dietrich-Bonhoeffer- Gymnasiums der Stadt Wiehl

Schulinternes Curriculum im Fach Chemie des Dietrich-Bonhoeffer- Gymnasiums der Stadt Wiehl Schulinternes Curriculum im Fach Chemie des Dietrich-Bonhoeffer- Gymnasiums der Stadt Wiehl Erstmals vorgelegt im Oktober 2005 Stand 11/2012 Inhalt Vorbemerkungen 2 Schulinternes Curriculum für die Sekundarstufe

Mehr

4.3 Reaktionsgeschwindigkeit und Katalysator

4.3 Reaktionsgeschwindigkeit und Katalysator 4.3 Reaktionsgeschwindigkeit und Katalysator - Neben der thermodynamischen Lage des chemischen Gleichgewichts ist der zeitliche Ablauf der Reaktion, also die Geschwindigkeit der Ein- Einstellung des Gleichgewichts,

Mehr

Lehrveranstaltung: Chemische Prozesstechnik (CPT)

Lehrveranstaltung: Chemische Prozesstechnik (CPT) Lehrveranstaltung: Chemische Prozesstechnik (CPT) Semester: Projektkurs: 1. Semester (Sommersemester) CEN Vorlesung: 3h ECTS: 5 Dozenten: Unterrichtssprache: Voraussetzungen: 2h Prof. Dr. A. König, Prof.

Mehr

Stoffliche Nutzung von Braunkohle Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland (ibi)

Stoffliche Nutzung von Braunkohle Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland (ibi) Stoffliche Nutzung von Braunkohle Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland (ibi) Prof. Dr.-Ing. Mathias Seitz, Hochschule Merseburg DECHEMA-Kolloquium, 24.11.2014, Merseburg Seite: 1 ibi

Mehr

Status Biotechnologische Herstellung und chemische Konversion von Bernsteinsäure. Folie 1 Fraunhofer UMSICHT

Status Biotechnologische Herstellung und chemische Konversion von Bernsteinsäure. Folie 1 Fraunhofer UMSICHT Status Biotechnologische Herstellung und chemische Konversion von Bernsteinsäure Folie 1 Projektübersicht Nachwachsender Rohstoff Fermentation Lösungsmittel THF g-butyrolacton Dialkylsuccinate H H Plattform

Mehr

Chemie im Realgymnasium mit LS, 6-stündig Themenbereiche für die Reifeprüfung

Chemie im Realgymnasium mit LS, 6-stündig Themenbereiche für die Reifeprüfung Chemie RG mit LS, Themenbereiche, Seite 1 von 5 Chemie im Realgymnasium mit LS, 6-stündig Themenbereiche für die Reifeprüfung 1. Atombau und Periodensystem Die geschichtliche Entwicklung der Atommodelle

Mehr

Grundlagen der Chemie Verschieben von Gleichgewichten

Grundlagen der Chemie Verschieben von Gleichgewichten Verschieben von Gleichgewichten Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Prinzip des kleinsten Zwangs Das

Mehr

Feuer/ Wasser/ Erde/Luft

Feuer/ Wasser/ Erde/Luft Curriculum Klasse 7(nw) Feuer/ Wasser/ Erde/Luft bzw. 8 Kompetenzen Genaues Beobachten und Protokollieren P1 - FEUER Auswerten von Experimenten Hefterführung Durchführen einfacher Versuche Beachten der

Mehr

4.3 Reaktionsgeschwindigkeit und Katalysator

4.3 Reaktionsgeschwindigkeit und Katalysator 4.3 Reaktionsgeschwindigkeit und Katalysator Neben der thermodynamischen Lage des chemischen Gleichgewichts ist der zeitliche Ablauf der Reaktion, also die Geschwindigkeit der Einstellung des Gleichgewichts,

Mehr

4. Chemische Reaktionen und Energieumsatz, Thermochemie

4. Chemische Reaktionen und Energieumsatz, Thermochemie Chemie RG mit LS, Themenbereiche, Seite 1 von 4 Chemie im Realgymnasium mit LS, 6-stündig Themenbereiche für die Reifeprüfung 1. Atombau und Periodensystem Die geschichtliche Entwicklung der Atommodelle

Mehr

Pflanzliche Öle und Zucker als Rohstoffe für wässrige 1K-, 2K-PU-, UV- und Acrylat- Holzbeschichtungen Stefan FRIEBEL, Olaf DEPPE Claudia PHILIPP

Pflanzliche Öle und Zucker als Rohstoffe für wässrige 1K-, 2K-PU-, UV- und Acrylat- Holzbeschichtungen Stefan FRIEBEL, Olaf DEPPE Claudia PHILIPP Pflanzliche Öle und Zucker als Rohstoffe für wässrige 1K-, 2K-PU-, UV- und Acrylat- Holzbeschichtungen Stefan FRIEBEL, laf DEPPE Claudia PHILIPP Fraunhofer-Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung,

Mehr

c C 2 K = c A 2 c B 2mol /l 2 0,5mol /l 2 4 mol /l K =4l /mol

c C 2 K = c A 2 c B 2mol /l 2 0,5mol /l 2 4 mol /l K =4l /mol Berechnungen zum Massenwirkungsgesetz 1/13 Jakob 2010 Fall 1a: Gegeben: Gleichgewichtskonzentrationen aller Stoffe; Gesucht: Gleichgewichtskonstante Die Reaktion 2A + B 2C befindet sich im Gleichgewicht.

Mehr

Chemie am Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium Hemer

Chemie am Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium Hemer Einführungsphase Unterrichtsvorhaben III Thema/Kontext: Methoden der Kalkentfernung im Haushalt Basiskonzepte (Schwerpunkt): Basiskonzept Chemisches Gleichgewicht / Basiskonzept Energie Schwerpunkte übergeordneter

Mehr

Grundkurs Chemie 1und 11

Grundkurs Chemie 1und 11 Arnold Arni Grundkurs Chemie 1und 11 Allgemeine, Anorganische und Organische Chemie für Fachunterricht und Selbststudium unter Mitarbeit von Klaus Neuenschwander @ WILEY YCH WILEY-VCH Verlag GmbH & Co.

Mehr

Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff zu Wasser, Energieinhalt,

Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff zu Wasser, Energieinhalt, Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Das Element Wasserstoff und seine Verbindungen Wasserstoffbrückenbindung, H 2 O, NH 3, HF, Wasserstoff im PSE, Isotope, Vorkommen, exotherme Reaktion mit Sauerstoff

Mehr

KULTUSMINISTERIUM DES LANDES SACHSEN-ANHALT. Abitur April/Mai 2002. Chemie (Grundkurs) Thema 1 Wasserstoff

KULTUSMINISTERIUM DES LANDES SACHSEN-ANHALT. Abitur April/Mai 2002. Chemie (Grundkurs) Thema 1 Wasserstoff KULTUSMINISTERIUM DES LANDES SACHSEN-ANHALT Abitur April/Mai 2002 Chemie (Grundkurs) Einlesezeit: Bearbeitungszeit: 30 Minuten 210 Minuten Thema 1 Wasserstoff Thema 2 Organische Verbindungen und ihr Reaktionsverhalten

Mehr

Biologie der Biogaserzeugung

Biologie der Biogaserzeugung Biologie der Biogaserzeugung Peter Institut für Technologie and Biosystemtechnik Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) ZNR Biogastagung, Bad Sassendorf-Ostinghausen, 02.04. 2003 Biologie der

Mehr

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I

Grundwissen Chemie. 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Grundwissen Chemie 8. Jahrgangsstufe, Gruppe I Stoffe, Experimente - Stoffe und Stoffgemische unterscheiden Stoffeigenschaften, Reinstoffe, Gemische, Trennverfahren - Teilchenmodell: Atome und Moleküle

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Zur direkten Veröffentlichung

PRESSEMITTEILUNG. Zur direkten Veröffentlichung Zur direkten Veröffentlichung Die FRIATEC AG - stellt auf der ACHEMA 2015 individuelle und standardisierte Pumpenlösungen für anspruchsvolle Förderaufgaben vor. Wiesbaden, Juni 2015. Für die sichere Förderung

Mehr

Organische Chemie I Chemie am 16.11.2012. Inhaltsverzeichnis Lewisformeln von Kohlenstoffverbindungen korrekt zeichnen!... 2

Organische Chemie I Chemie am 16.11.2012. Inhaltsverzeichnis Lewisformeln von Kohlenstoffverbindungen korrekt zeichnen!... 2 Organische Chemie I Inhaltsverzeichnis Lewisformeln von Kohlenstoffverbindungen korrekt zeichnen!... 2 Verstehen was Organische Chemie heisst und die Entstehung von Kohlenstoffverbindungen kennen!... 2

Mehr

2. Chemische Reaktionen und chemisches Gleichgewicht

2. Chemische Reaktionen und chemisches Gleichgewicht 2. Chemische Reaktionen und chemisches Gleichgewicht 2.1 Enthalpie (ΔH) Bei chemischen Reaktionen reagieren die Edukte zu Produkten. Diese unterscheiden sich in der inneren Energie. Es gibt dabei zwei

Mehr

Grundkurs (ch-2): Die Welt ist bunt Chemie am Menschen

Grundkurs (ch-2): Die Welt ist bunt Chemie am Menschen SCHULINTERNES CURRICULUM Chemie SEK II Grundkurs (ch-1): Von Atomen zu Makromolekülen Chemie im Menschen 1. Wiederholung der Stoffgruppen Alkanole, Alkanale, Alkansäuren und Ester 2. Polysaccharide Monosaccharide

Mehr

Vorlesung Anorganische Chemie

Vorlesung Anorganische Chemie Vorlesung Anorganische Chemie Prof. Ingo Krossing WS 2007/08 B.Sc. Chemie Lernziele Block 6 Entropie und Gibbs Enthalpie Gibbs-elmholtz-Gleichung Absolute Entropien Gibbs Standardbildungsenthalpien Kinetik

Mehr

Chemie Klausur #1 12.2

Chemie Klausur #1 12.2 Chemie Klausur #1 12.2 Chemisches Gleichgewicht Ein chemisches Gleichgewicht liegt bei allen Reaktionen vor, die umkehrbar sind. Dabei wird bei bestimmten Bedingungen vor allem die Synthese (Erstellung)

Mehr

i mittels Feststoff-Gasreaktionen

i mittels Feststoff-Gasreaktionen Energiespeicherung Thermochemische h h Energiespeicherung i mittels Feststoff-Gasreaktionen Antje Wörner und Henner Kerskes Frankfurt rt 01. Dezember ember 2011 Thermochemische Speicherung von Wärme Prinzip

Mehr

CHEMIE 7. Klasse - (Kernstoff) ORG. Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell

CHEMIE 7. Klasse - (Kernstoff) ORG. Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell 7. Klasse - (Kernstoff) ORG Bausteine der Stoffe: Aufbau der Atome Aufbau der Elektronenhülle Atommodelle: Dalton, Bohr Orbitalmodell Ordnung der Elemente: Aufstellung des Periodensystems Eigenschaften

Mehr

4. Reaktionsgeschwindigkeit und chemisches Gleichgewicht

4. Reaktionsgeschwindigkeit und chemisches Gleichgewicht Chemie RG mit DG, Themenbereiche, Seite 1 von 4 Chemie im Realgymnasium mit DG, 5-stündig Themenbereiche für die Reifeprüfung 1. Atombau und Periodensystem Die geschichtliche Entwicklung der Atommodelle

Mehr

Spezialfälle. BOYLE-MARIOTT`sches Gesetz p V = n R T bei T, n = konstant: p V = const. GAY-LUSSAC`sches Gesetz. bei V, n = konstant: p = const.

Spezialfälle. BOYLE-MARIOTT`sches Gesetz p V = n R T bei T, n = konstant: p V = const. GAY-LUSSAC`sches Gesetz. bei V, n = konstant: p = const. Spezialfälle BOYLE-MARIOTT`sches Gesetz p V = n R T bei T, n = konstant: p V = const. GAY-LUSSAC`sches Gesetz p V = n R T bei V, n = konstant: p = const. T Druck Druck V = const. Volumen T 2 T 1 Temperatur

Mehr

Konzeptbezogene Kompetenzen

Konzeptbezogene Kompetenzen Folgende Inhaltsfelder sind in der Jahrgangsstufe 9 zu thematisieren: 9.1 Saure und alkalische 9.2 Energie aus chemischen Reaktionen 9.3 Organische Chemie Kernlehrplan Chemie NRW Inhaltsfeld Richtlinien

Mehr

Aromastoffe. Kathrin Rupp, Patricia Triassi WS 2006/7 1

Aromastoffe. Kathrin Rupp, Patricia Triassi WS 2006/7 1 Aromastoffe WS 2006/7 1 Übersicht 1. Einführung 2. Trennung/Identifikation 3. Einfluss der Aromastoffstruktur & Synthesen 4. Aktueller Stand WS 2006/7 2 Übersicht Einführung - Unterteilung der Aromen -

Mehr

Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen und -Kompressoren zur Herstellung von Biokraftstoffen

Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen und -Kompressoren zur Herstellung von Biokraftstoffen Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen und -Kompressoren Biokraftstoffe: Nachwachsende Energieträger Der Energiebedarf unserer Gesellschaft steigt immer weiter, die Bestände an fossilen Brennstoffen sind jedoch

Mehr

Stöchiometrie. (Chemisches Rechnen)

Stöchiometrie. (Chemisches Rechnen) Ausgabe 2007-10 Stöchiometrie (Chemisches Rechnen) ist die Lehre von der mengenmäßigen Zusammensetzung chemischer Verbindungen sowie der Mengenverhältnisse der beteiligten Stoffe bei chemischen Reaktionen

Mehr

Flüssigkeiten. einige wichtige Eigenschaften

Flüssigkeiten. einige wichtige Eigenschaften Flüssigkeiten einige wichtige Eigenschaften Die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ist die zur Vergröß ößerung der Oberfläche um den Einheitsbetrag erforderliche Energie (H 2 O bei 20 C: 7.29 10-2 J/m

Mehr

Thermodynamik & Kinetik

Thermodynamik & Kinetik Thermodynamik & Kinetik Inhaltsverzeichnis Ihr versteht die Begriffe offenes System, geschlossenes System, isoliertes System, Enthalpie, exotherm und endotherm... 3 Ihr kennt die Funktionsweise eines Kalorimeters

Mehr

Flüchtige organische Säuren. Skript Kapitel 5.5.2, Seite 108

Flüchtige organische Säuren. Skript Kapitel 5.5.2, Seite 108 Flüchtige organische Säuren Skript Kapitel 5.5.2, Seite 108 201409_V1_#1 Schlammfaulung allgemein Die Schlammfaulung dient der Stabilisierung von Klärschlämmen Dazu wird eine anaerobe (sauerstofffreie)

Mehr

Allgemeine Chemie für Biologen

Allgemeine Chemie für Biologen Universität Regensburg Allgemeine Chemie für Biologen Rudolf Robelek Vorlesungsübersicht Ü Übersicht über die Kapitel der Vorlesung Kapitel 1: Materie - Elemente, Verbindungen, Mischungen Kapitel 2: Elektronenhülle,

Mehr

Grundwissen Chemie Klasse

Grundwissen Chemie Klasse Grundwissen Chemie 8. 10. Klasse Grundwissen Chemie 8I Chemie Reinstoff und Gemisch Atome und Moleküle Chemische Reaktionen Analyse und Synthese Katalysatoren Luft Sauerstoff und Wasserstoff Redoxreaktionen

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 200/05 V2, Mi 10-12, S0 T01 A02 Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil : 03.11.200) MILESS: Chemie für Biologen 66 Chemische

Mehr

Schulcurriculum für die Qualifikationsphase im Fach Chemie

Schulcurriculum für die Qualifikationsphase im Fach Chemie Schulcurriculum für die Qualifikationsphase im Fach Chemie Fach: Chemie Klassenstufe: 11/12 Anzahl der zu unterrichtenden Wochenstunden: 3 Die Inhalte des Kerncurriculums wurden in Absprache mit den anderen

Mehr

Stoffliche Nutzung von Lignin Rohstoffe, Prozesse und Produkte

Stoffliche Nutzung von Lignin Rohstoffe, Prozesse und Produkte Stoffliche Nutzung von Lignin Rohstoffe, Prozesse und Produkte Thomas Hirth Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik, Stuttgart Gerd Unkelbach, Rainer Schweppe, Detlef Schmiedl Fraunhofer-Institut

Mehr

Allgemeine Chemie. SS 2014 Thomas Loerting. Thomas Loerting Allgemeine Chemie

Allgemeine Chemie. SS 2014 Thomas Loerting. Thomas Loerting Allgemeine Chemie Allgemeine Chemie SS 2014 Thomas Loerting 1 Inhalt 1 Der Aufbau der Materie (Teil 1) 2 Die chemische Bindung (Teil 2) 3 Die chemische Reaktion (Teil 3) 2 Definitionen von den an einer chemischen Reaktion

Mehr

Reaktionsscreening im Mikroreaktor zur Herstellung von Synthesebausteinen aus nachwachsenden Rohstoffen

Reaktionsscreening im Mikroreaktor zur Herstellung von Synthesebausteinen aus nachwachsenden Rohstoffen Reaktionsscreening im Mikroreaktor zur erstellung von Synthesebausteinen aus nachwachsenden Rohstoffen T. Türcke, S. Panić, D. Schmiedl, S. Löbbecke, B. Kamm*, T. Frank** Fraunhofer Institut für Chemische

Mehr

Bilanzgleichung der i-ten Komponente eines Systems mit r Reaktionen

Bilanzgleichung der i-ten Komponente eines Systems mit r Reaktionen 3.5 Die chemische Produktionsdichte Bilanzgleichung der i-ten Komponente eines Systems mit r Reaktionen und mit folgt Die rechte Seite der Gleichung wird als chemische Produktionsdichte bezeichnet: Sie

Mehr

Einführung in die Chromatographie

Einführung in die Chromatographie Einführung in die Chromatographie Vorlesung WS 2007/2008 VAK 02-03-5-AnC2-1 Johannes Ranke Einführung in die Chromatographie p.1/32 Programm 23. 10. 2007 Trennmethoden im Überblick und Geschichte der Chromatographie

Mehr

Lehrplan für das Grundlagenfach Chemie

Lehrplan für das Grundlagenfach Chemie (August 2011) Lehrplan für das Grundlagenfach Chemie Richtziele des schweizerischen Rahmenlehrplans Grundkenntnisse 1.1 Stoffliche Phänomene genau beobachten und mit Hilfe von Teilchenmodellen und Vorstellungen

Mehr

Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren

Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren Wilhelm Kleppmann Taschenbuch Versuchsplanung Produkte und Prozesse optimieren ISBN-10: 3-446-41595-5 ISBN-13: 978-3-446-41595-9 Leseprobe Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-41595-9

Mehr

LEHRPLAN CHEMIE SPORT- UND MUSIKKLASSE

LEHRPLAN CHEMIE SPORT- UND MUSIKKLASSE LEHRPLAN CHEMIE SPORT- UND MUSIKKLASSE STUNDENDOTATION GF EF 3. KLASSE 1. SEM. 2 2. SEM. 2 4. KLASSE 1. SEM. 2 2. SEM. 2 5. KLASSE 1. SEM. 2 2. SEM. 2 6. KLASSE 1. SEM. 2P 2. SEM. 7. KLASSE 1. SEM. 2 2.

Mehr

Lösungen (ohne Aufgabenstellungen)

Lösungen (ohne Aufgabenstellungen) Kapitel 1 Das chemische Gleichgewicht Lösungen (ohne Aufgabenstellungen) Aufgaben A 1 Die Hin- und die Rückreaktion läuft nach der Einstellung des Gleichgewichts mit derselben Geschwindigkeit ab, d. h.

Mehr

Themenpool Chemie Realgymnasium Matura 2015

Themenpool Chemie Realgymnasium Matura 2015 Themenpool Chemie Realgymnasium Matura 2015 STRUKTUREN UND MODELLBILDUNG 1. Themenbereich: Bindungsmodelle, Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften von Stoffen Der Kandidat/die Kandidatin kann

Mehr

Hegel-Gymnasium Stuttgart-Vaihingen. Klasse 8

Hegel-Gymnasium Stuttgart-Vaihingen. Klasse 8 24.September 2011 Hegel-Gymnasium Stuttgart-Vaihingen Curriculum Chemie Klasse 8 bis 10 Klasse 8 Kern- und Teilkompetenzen Kerncurriculum / Bildungsstandards / Teil der zentralen Jahrgangsarbeiten (ca.

Mehr

BIOÖKONOMIE HERAUSFORDERUNG UND CHANCE FÜR DIE DEUTSCHE (LAND-)WIRTSCHAFT

BIOÖKONOMIE HERAUSFORDERUNG UND CHANCE FÜR DIE DEUTSCHE (LAND-)WIRTSCHAFT 14.10.2015 BIOÖKONOMIE HERAUSFORDERUNG UND CHANCE FÜR DIE DEUTSCHE (LAND-)WIRTSCHAFT fnr.de Praxis der Biomassenutzung Schwentinental, 14.10.2015 Dr. Gabriele Peterek Übersicht Fachagentur Nachwachsende

Mehr

ExergySim - Fließschemasimulation in einem frühen Entwicklungsstadium mit dem Fokus auf Exergiebilanzen P. Frenzel, R. Hillerbrand, A.

ExergySim - Fließschemasimulation in einem frühen Entwicklungsstadium mit dem Fokus auf Exergiebilanzen P. Frenzel, R. Hillerbrand, A. ExergySim - Fließschemasimulation in einem frühen Entwicklungsstadium mit dem Fokus auf Exergiebilanzen P. Frenzel, R. Hillerbrand, A. Pfennig AVT Thermal Process Engineering, RWTH Aachen Department of

Mehr

Referat: Katalytische Hydrierungen

Referat: Katalytische Hydrierungen Referat: Katalytische Hydrierungen Inhalt 1.1 Allgemein über Hydrierungen (Anlagerung von Wasserstoff) Seite 3 Die chemische Reaktion, katalytische Hydrierung 1.2 Die Beeinflussung der Hydrierdauer Seite

Mehr

Übung 4. SS 2013 Übung - Einführung in die Verbrennung - Methling, Özuylasi 1

Übung 4. SS 2013 Übung - Einführung in die Verbrennung - Methling, Özuylasi 1 Ziel: Grundlagen der chemischen Reaktionskinetik verstehen Verstehen qualitativer Reaktionsverläufe Aufstellung des Zeitgesetzes Umgang mit nicht reagierenden Stoßpartner (M) Berechnung Geschwindigkeitskoeffizient

Mehr

Chemisches Gleichgewicht in homogenen Systemen I Seminarvortrag SoSe 08

Chemisches Gleichgewicht in homogenen Systemen I Seminarvortrag SoSe 08 Chemisches Gleichgewicht in homogenen Systemen I Seminarvortrag SoSe 08 Sebastian Meiss 14. Mai 2008 1 Historischer Einstieg Erstmals wurde das Massenwirkungsgesetz 1867 von dem norwegischen Mathematiker

Mehr

5-HMF aus Inulinpflanzen und Lignocellulosen

5-HMF aus Inulinpflanzen und Lignocellulosen 5-HMF aus Inulinpflanzen und Lignocellulosen David Steinbach*, Dominik Wüst #, Andrea Kruse #, * *Karlsruher Institut für Technologie (KIT), # Universität Hohenheim, Institut für Agrartechnik Gruppe Plattformchemikalien

Mehr

4. Wässrige Lösungen schwacher Säuren und Basen

4. Wässrige Lösungen schwacher Säuren und Basen 4. Wässrige Lösungen schwacher Säuren und Basen Ziel dieses Kapitels ist es, das Vorgehenskonzept zur Berechnung von ph-werten weiter zu entwickeln und ph-werte von wässrigen Lösungen einprotoniger, schwacher

Mehr

Richtung von spontanem Prozeßablauf und Veränderung der G in Abhängigkeit vom Vorzeichen der Enthalpie und der Entropie

Richtung von spontanem Prozeßablauf und Veränderung der G in Abhängigkeit vom Vorzeichen der Enthalpie und der Entropie Richtung von spontanem Prozeßablauf und Veränderung der G in Abhängigkeit vom Vorzeichen der Enthalpie und der Entropie H S G= H-T S Prozeß 1. (-) (+) (-) immer exergonisch, erfolgt spontan bei allen Temperaturen

Mehr

EP 2 500 335 A1 (19) (11) EP 2 500 335 A1 (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG. (43) Veröffentlichungstag: 19.09.2012 Patentblatt 2012/38

EP 2 500 335 A1 (19) (11) EP 2 500 335 A1 (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG. (43) Veröffentlichungstag: 19.09.2012 Patentblatt 2012/38 (19) (12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG (11) EP 2 00 33 A1 (43) Veröffentlichungstag: 19.09.2012 Patentblatt 2012/38 (1) Int Cl.: C07C 41/8 (2006.01) C07C 43/04 (2006.01) (21) Anmeldenummer: 121936.0 (22)

Mehr

Vorwort. 1. Chemischer Aufbau und Eigenschaften des schweren Erdöls

Vorwort. 1. Chemischer Aufbau und Eigenschaften des schweren Erdöls Vorwort 1. Chemischer Aufbau und Eigenschaften des schweren Erdöls 1.1. Trennmethoden 1.2. Analytische Strukturaufklärung 1.3. Chemische Zusammensetzung und Struktur 2. Vorbereitung des Rohstoffs zur Verarbeitung

Mehr

Das Haber-Bosch-Verfahren

Das Haber-Bosch-Verfahren Das Haber-Bosch-Verfahren 3 + 2 NH 3 H = - 92 kj/mol Ammoniak, NH 3 - Eigenschaften - farbloses Gas - charakteristischer, stechender, zu Tränen reizender Geruch, - Sdp.: - 33 C - gutes Lösungsmittel für

Mehr

Das Chemische Gleichgewicht

Das Chemische Gleichgewicht Das Chemische Gleichgewicht Geschwindigkeit der Hinreaktion: v hin = k hin c(a 2 ) c(x 2 ) Geschwindigkeit der Rückreaktion: v rück = k rück c 2 (AX) Gleichgewicht: v hin = v rück k hin c(a 2 ) c(x 2 )

Mehr

Chemie Zusammenfassung KA 2

Chemie Zusammenfassung KA 2 Chemie Zusammenfassung KA 2 Wärmemenge Q bei einer Reaktion Chemische Reaktionen haben eine Gemeinsamkeit: Bei der Reaktion wird entweder Energie/Wärme frei (exotherm). Oder es wird Wärme/Energie aufgenommen

Mehr

Kleines Wasserlexikon

Kleines Wasserlexikon Kleines Wasserlexikon Lösung von Kohlenstoffdioxid. Kohlenstoffdioxid CO 2 ist leicht wasserlöslich und geht mit manchen Inhaltsstoffen des Wassers auch chemische Reaktionen ein. In einem ersten Schritt

Mehr

Anhang zum Sonderkontaktbrief 2010 Chemie

Anhang zum Sonderkontaktbrief 2010 Chemie Anhang zum Sonderkontaktbrief 2010 Chemie Kompetenzbereiche der Bildungsstandards und der EPA Die Bildungsstandards und die EPA für Chemie verwenden für die vier Kompetenzbereiche teilweise unterschiedliche

Mehr

Katalyse. höhere Reaktionsgeschwindigkeit bei derselben Temperatur! Achtung: Gleichgewicht der chemischen Reaktion wird nicht verschoben

Katalyse. höhere Reaktionsgeschwindigkeit bei derselben Temperatur! Achtung: Gleichgewicht der chemischen Reaktion wird nicht verschoben Katalyse Ein Katalysator setzt Aktivierungsenergie einer Reaktion herab, indem er einen anderen Reaktionsweg ermöglicht, so dass der geschwindigkeitsbestimmende Schritt der nicht-katalysierten Reaktion

Mehr

Handreichungen zum Lehrplan Chemie

Handreichungen zum Lehrplan Chemie Die vorliegenden Handreichungen geben die im Lehrplan für jede Jahrgangsstufe angegebenen Themen wieder. Ebenso ist die tabellarische Anordnung der verbindlichen Unterrichtsinhalte/Aufgaben, aus dem Lehrplan

Mehr

Versuchsplanung. Inhalt. Grundlagen. Faktor-Effekt. Allgemeine faktorielle Versuchspläne. Zweiwertige faktorielle Versuchspläne

Versuchsplanung. Inhalt. Grundlagen. Faktor-Effekt. Allgemeine faktorielle Versuchspläne. Zweiwertige faktorielle Versuchspläne Inhalt Versuchsplanung Faktorielle Versuchspläne Dr. Tobias Kiesling Allgemeine faktorielle Versuchspläne Faktorielle Versuchspläne mit zwei Faktoren Erweiterungen Zweiwertige

Mehr

Reaktionskinetik. Geschwindigkeitsgesetze

Reaktionskinetik. Geschwindigkeitsgesetze Reaktionskinetik Geschwindigkeitsgesetze Lernziele: Thermodynamische Beschreibung chemischer Reaktionen Berechnen und Beschreiben von Reaktionsordnungen Kinetische Beschreibung von Reaktionsmechanismen

Mehr

Basiskenntnistest - Chemie

Basiskenntnistest - Chemie Basiskenntnistest - Chemie 1.) Welche Aussage trifft auf Alkohole zu? a. ) Die funktionelle Gruppe der Alkohole ist die Hydroxygruppe. b. ) Alle Alkohole sind ungiftig. c. ) Mehrwertige Alkohole werden

Mehr

endotherme Reaktionen

endotherme Reaktionen Exotherme/endotherme endotherme Reaktionen Edukte - H Produkte Exotherme Reaktion Edukte Produkte + H Endotherme Reaktion 101 Das Massenwirkungsgesetz Das Massenwirkungsgesetz Gleichgewicht chemischer

Mehr

Chem. Grundlagen. ure-base Begriff. Das Protonen-Donator-Akzeptor-Konzept. Wasserstoff, Proton und Säure-Basen. Basen-Definition nach Brønsted

Chem. Grundlagen. ure-base Begriff. Das Protonen-Donator-Akzeptor-Konzept. Wasserstoff, Proton und Säure-Basen. Basen-Definition nach Brønsted Der SäureS ure-base Begriff Chem. Grundlagen Das Protonen-Donator-Akzeptor-Konzept Wasserstoff, Proton und Säure-Basen Basen-Definition nach Brønsted Wasserstoff (H 2 ) Proton H + Anion (-) H + = Säure

Mehr

Titration. Weiterbildung für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte

Titration. Weiterbildung für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte Titration Weiterbildung für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte Chromatografi e von Blattfarbstoffen Destillation von Rotwein Zerlegung der Verbindung Wasser Herstellung von Natronlauge Öltröpfchen versuch

Mehr

Musterklausur 1 zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie

Musterklausur 1 zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie Musterklausur 1 zur Allgemeinen und Anorganischen Chemie Achtung: Taschenrechner ist nicht zugelassen. Aufgaben sind so, dass sie ohne Rechner lösbar sind. Weitere Hilfsmittel: Periodensystem der Elemente

Mehr

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden.

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. -I B.1- B C H E M I S C H W ISSENWERTES 1 Säuren, Laugen und Salze 1.1 Definitionen von Arrhénius Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. Eine Säure

Mehr

Verflüssigung von Gasen / Joule-Thomson-Effekt

Verflüssigung von Gasen / Joule-Thomson-Effekt Sieden und Kondensation: T p T p S S 0 1 RTSp0 1 ln p p0 Dampfdrucktopf, Autoklave zur Sterilisation absolute Luftfeuchtigkeit relative Luftfeuchtigkeit a ( g/m 3 ) a pw rel S ps rel 1 Taupunkt erflüssigung

Mehr

1. Abschnitt der pharmazeutischen Prüfung

1. Abschnitt der pharmazeutischen Prüfung Agenda Alogliptin Molekül der Woche 1. Abschnitt der pharmazeutischen Prüfung Ether Carbonsäuren und Carbonsäurederivate 1 Agenda Molekül der Woche - Alogliptin Fragen aus dem ersten Abschnitt der pharmazeutischen

Mehr

Inhalt. Atombau und Periodensystem ein untrennbarer Zusammenhang... 1. Chemische Bindung wie Teilchen zusammenhalten... 25

Inhalt. Atombau und Periodensystem ein untrennbarer Zusammenhang... 1. Chemische Bindung wie Teilchen zusammenhalten... 25 Inhalt Vorwort Atombau und Periodensystem ein untrennbarer Zusammenhang... 1 1 Vorstellung über den Bau der Atome... 1 1.1 Erste Atommodelle Entwicklung aus Grundgesetzen und Versuchen... 1 1.2 Atomkern

Mehr

Einführung in die Biochemie Wirkungsweise von Enzymen

Einführung in die Biochemie Wirkungsweise von Enzymen Wirkungsweise von en Am Aktiven Zentrum kann ein nur in einer ganz bestimmten Orientierung anlegen, wie ein Schlüssel zum Schloss. Dieses Prinzip ist die Ursache der spezifität von en. Dies resultiert

Mehr

Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland

Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland Kurzübersicht Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland Biodiesel hat einen Marktanteil von ca. 6% am deutschen Dieselkraftstoffmarkt. Produktion in Deutschland: 2,6 Mio. t/jahr; Kapazität 4,8 Mio. t/jahr.

Mehr

Bewertung der Umweltverträglichkeit chemischer Reaktionen

Bewertung der Umweltverträglichkeit chemischer Reaktionen NP Bewertung der Umweltverträglichkeit chemischer Reaktionen 93 Prozent Ausbeute im Vergleich zu 60 Prozent - der Fall scheint klar zu sein: Will man mittels Friedel-Crafts Acylierung 4-Methoxyacetophenon

Mehr

,,Effizienzsteigerung bei der stofflichen Nutzung von Braunkohle - Etablierung einer Stoffveredelungskette''

,,Effizienzsteigerung bei der stofflichen Nutzung von Braunkohle - Etablierung einer Stoffveredelungskette'' ,,Effizienzsteigerung bei der stofflichen Nutzung von Braunkohle - Etablierung einer Stoffveredelungskette'' Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland (ibi) Martin Naundorf InfraLeuna GmbH

Mehr

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III)

Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) 07.03.2012 14.00 Uhr 17.00 Uhr Moritz / Pauer Klausur Physikalische Chemie für TUHH (Chemie III) Die folgende Tabelle dient Korrekturzwecken und darf vom Studenten nicht ausgefüllt werden. 1 2 3 4 5 6

Mehr

Alte Technologien für innovative Verfahren zur Wasserstofferzeugung und Verwendung

Alte Technologien für innovative Verfahren zur Wasserstofferzeugung und Verwendung Alte Technologien für innovative Verfahren zur Wasserstofferzeugung dena Jahrestagung 2016 Dr. Steffen Schirrmeister Motivation Systemübergreifende Technologie Quelle: dena 2 Wasserstofferzeugung Produktionsmengen

Mehr

Allgemeine Chemie für Studierende mit Nebenfach Chemie Andreas Rammo

Allgemeine Chemie für Studierende mit Nebenfach Chemie Andreas Rammo Allgemeine Chemie für Studierende mit Nebenfach Chemie Andreas Rammo Allgemeine und Anorganische Chemie Universität des Saarlandes E-Mail: a.rammo@mx.uni-saarland.de innere Energie U Energieumsatz bei

Mehr

aus Methan und CO 2 (DMEEXCO2)

aus Methan und CO 2 (DMEEXCO2) Integrierte Dimethylethersynthese aus Methan und CO 2 (DMEEXCO2) BASF SE, Linde AG, hte Aktiengesellschaft, Technische Universität München, MPI für Kohlenforschung, Fraunhofer UMSICHT im Rahmen der Fördermaßnahme

Mehr

Fällungsreaktion. Flammenfärbung. Fällungsreaktion:

Fällungsreaktion. Flammenfärbung. Fällungsreaktion: 2 Fällungsreaktion: 2 Fällungsreaktion Entsteht beim Zusammengießen zweier Salzlösungen ein Niederschlag eines schwer löslichen Salzes, so spricht man von einer Fällungsreaktion. Bsp: Na + (aq) + Cl -

Mehr

Grundlagen der Chemie für Nichtchemiker AUFGABENSAMMLUNG

Grundlagen der Chemie für Nichtchemiker AUFGABENSAMMLUNG AUFGABENSAMMLUNG 1. Chemische Grundlagen: Masse -Berechnungen 1-1. Berechnen Sie die molaren Massen folgender Stoffe: a)caco 3 ; b)caso 4 2H 2 O; c)agcl; d)al 2 O 3 ; e)phenol C 6 H 5 OH; f)magnesiumammoniumphosphat-

Mehr

Kernlehrpläne ab Schuljahr 2014/15 Schuleigener Lehrplan / FMG / Sekundarstufe II CHEMIE

Kernlehrpläne ab Schuljahr 2014/15 Schuleigener Lehrplan / FMG / Sekundarstufe II CHEMIE CHEMIE EINFÜHRUNGSSPHASE Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben Unterrichtsvorhaben I: Vom Alkohol zum Aromastoff Sequenzierung inhaltlicher Aspekte Isolierung von Aromastoffen Verbindliche Absprachen

Mehr

Katalyse. Martin Babilon 14/07/2011. Katalyse. Martin Babilon Universität Paderborn. 14 Juli Montag, 18. Juli 2011

Katalyse. Martin Babilon 14/07/2011. Katalyse. Martin Babilon Universität Paderborn. 14 Juli Montag, 18. Juli 2011 Katalyse Universität Paderborn 14 Juli 2011 1 Übersicht Motivation & Einleitung Katalyse-Zyklus homogene Katalyse heterogene Katalyse 2 Motivation 3 Geschichte der Katalyse 6000 v. Christus: Alkoholvergärung

Mehr

Aufgabe 1 : (10 + 6 + 4 = 20 Punkte)

Aufgabe 1 : (10 + 6 + 4 = 20 Punkte) Aufgabe 1 : (10 + 6 + 4 = 20 Punkte) Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Als Jungingenieur arbeiten Sie in einer mittleren Firma an der Auslegung eines neuen Produktionsprozesses. Bei der Planung haben Sie

Mehr

Lehrabschlussprüfungs Vorbereitungskurs Rauchfangkehrer. Brennstoffe. Wir Unterscheiden grundsätzlich Brennstoffe in:

Lehrabschlussprüfungs Vorbereitungskurs Rauchfangkehrer. Brennstoffe. Wir Unterscheiden grundsätzlich Brennstoffe in: Lehrabschlussprüfungs Vorbereitungskurs Rauchfangkehrer Wir Unterscheiden grundsätzlich in: Feste Flüssige Gasförmige Biomasse Feste Torf Holz Kohle Brikett Koks Anthrazit Holz: Anwendung: Kachelofen,

Mehr

Chemie. Leitthema: Ablauf und Steuerung chemischer Reaktionen in Natur und Technik. Ein technischer Prozess Stoffkreislauf in Natur und Umwelt

Chemie. Leitthema: Ablauf und Steuerung chemischer Reaktionen in Natur und Technik. Ein technischer Prozess Stoffkreislauf in Natur und Umwelt Chemie Jahrgangsstufe 11 Leitthema: Ablauf und Steuerung chemischer Reaktionen in Natur und Technik Themenfeld A Themenfeld B Themenfeld C Reaktionsfolge aus der organischen Ein technischer Prozess Stoffkreislauf

Mehr

Elektrolyte. (aus: Goldenberg, SOL)

Elektrolyte. (aus: Goldenberg, SOL) Elektrolyte Elektrolyte leiten in wässriger Lösung Strom. Zu den Elektrolyten zählen Säuren, Basen und Salze, denn diese alle liegen in wässriger Lösung zumindest teilweise in Ionenform vor. Das Ostwaldsche

Mehr

6. Salze (starke Säure / starke Base) z.b. NaCl In Wasser, ph 7; stets ph = 7

6. Salze (starke Säure / starke Base) z.b. NaCl In Wasser, ph 7; stets ph = 7 6. Salze (starke Säure / starke Base) z.b. NaCl In Wasser, ph 7; stets ph = 7 (Wenn das benutzte Wasser sauer reagiert, dann ph dieses Wassers.) Qualitative Argumentation 1: (Betrachtung der Ionen) NaCl

Mehr

Untersuchungsbericht Zirbe01: VOC- und Extrakt- Analyse von Zirbenholz

Untersuchungsbericht Zirbe01: VOC- und Extrakt- Analyse von Zirbenholz H&R HandelsgmbH Bayernstrasse 12 A- 5411 Oberalm z.h.: Ing. Herbert Rettenbacher Kompetenzzentrum Holz GmbH St. Peter Straße 25 A- 4021 Linz DI Daniel Stratev c/o TU- Wien, Institut für Verfahrenstechnik

Mehr