Materialkompass Verbraucherbildung. Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung an Schulen.

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1 Materialkompass Verbraucherbildung Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung an Schulen Bewertetes Material: Handelsblatt macht Schule: Versicherungen Herausgeber/Autor: Handelsblatt macht Schule Gesamturteil: mangelhaft Die einzelnen Bereiche wurden folgendermaßen bewertet: Methodik & Didaktik: mangelhaft Fachlicher Inhalt: ausreichend Formale Gestaltung: befriedigend Eine Notenbremse wurde angewandt. 2

2 Die ausführliche befindet sich am Ende des Dokuments. Kurztext Das zu bewertende Material setzt das Thema Versicherungen in den Fokus von Praxiskontakten und begründet die Notwendigkeit damit, dass für "Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe [...] die freiwillige Selbstvorsorge durch private Versicherungen eine bedeutsame Rolle spielen [wird]" (S. 5). Dem kann uneingeschränkt zugestimmt werden, denn seit dem Erscheinungsjahr des Materials 2006 ist die Entwicklung diesbezüglich weiter fortgeschritten. Abgesehen von den teilweise nicht mehr zu gebrauchenden - weil veralteten - Daten, genügt das Produkt "Handreichung" jedoch nicht den Anforderungen einer methodisch-didaktisch durchdachten und in der Verbraucherbildung sofort durchführbaren Unterrichtseinheit/-reihe. Die formulierten Lernziele aus informationstheoretischer Perspektive stellen einen interessanten Ansatz dar, sie zeigen jedoch keinerlei Bezug zum Rest des Materials - ohne konkrete Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung, ohne Aufgabenstellungen, dafür aber mit sehr anspruchsvollen Texten für die Schülerinnen und Schüler. Das Material bleibt insgesamt auf einer abstrakten Meta-Ebene und kann in dieser Form im Unterricht nicht eingesetzt werden. Sagen Sie uns, wie es war! Wir freuen uns über Kommentare auf unserer Website. Konnten Sie von dieser Bewertung profitieren? Haben Sie Erfahrungen mit dem Material im Unterricht gesammelt und möchten diese teilen? 3

3 Bibliografie Titel Handelsblatt macht Schule: Versicherungen Verlag / Herausgeber Handelsblatt macht Schule Autor/in Gerd-Jan Krol, Dirk Loerwald, Derk Menebröcker, Andreas Zoerner (Institut für Ökonomische Bildung, Universität Münster) Direkter Link zum Material Link zur Übersichtsseite Link zu weiteren Informationen des Anbieters Schlagworte Versicherung, Risiken, Solidaritätsprinzip, Äquivalenzprinzip, Informationsasymmetrie Reihe prawis: Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in die Schule Preis kostenlos Erscheinungsjahr 2006 Materialformat Download Materialtyp und Hinweise für weiterführendes Arbeiten Informationen, Hintergrundinformationen für die Lehrperson, Angabe von Literatur, Referenzen und Quellen, Weiterführende Adressen / Fachstellen, Expliziter Bezug zu Curricula (Bundesland/Schulfach), speziellen didaktischen Theorien, Richtungen oder Schulen (REVIS, Bildungsstandards, Kompetenzmodelle etc.), die der Lehrkraft auch zur theoretischen Vertiefung dienen können, Anregungen für die Unterrichtsgestaltung, Unterrichtsbeispiele Weitere Ergänzungen Das Material ist ein Ergebnis von Praxiskontakten im Unterricht der Sek II an Gymnasien in NRW (Projekt PRAWIS lief von 2000 bis 2004) 4

4 Fach/Zielgruppe Fach/Fächer Betriebswirtschaft, Sozialkunde / Sozialwirtschaft / Gesellschaftslehre / Gemeinschaftskunde/ Politik / Politik und Wirtschaft, Verbraucherbildung, Wirtschaft / Wirtschaftslehre, Fächerübergreifend, Hauswirtschaft Zielgruppen 10. Klasse, 11. Klasse, 12. Klasse, 13. Klasse Inhalt Inhaltsangabe Das vorliegende Material "Versicherungen" steht in der Reihe von 14 Handreichungen, die als Ergebnisse des Projektes "Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in die Schule", welches von 2000 bis 2004 in Schulen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde, entstanden sind. Ziel war die Entwicklung einer Konzeption zur systematischen Einbindung von Praxisbegegnungen und -kontakten im Ökonomieunterricht (vgl. S. 3). Das hier zu bewertende Material richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sek. II und basiert mit seinen Themen auf dem Problem der fehlenden Transparenz auf dem Versicherungsmarkt. Inhaltsaspekte wie "Versicherungen als Gefahrengemeinschaften" und "Sozialversicherung und Individualversicherung" werden hier aufgegriffen und thematisiert. Dafür werden auf insgesamt 20 Seiten Informationstexte für die Lernenden sowie fachliche Hinweise, Lernziele, Hinweise zur unterrichtlichen Realisierung und Informationsquellen für die Lehrenden angeboten. Themenwahl Finanzkompetenz Versicherungen / Private Vorsorge Verbraucherrecht Verbraucherschutz 5

5 Methodik & Didaktik Indikatoren Erreichte Punkte Schüler- / Zielgruppenorientierung 0 Die Zugänge zum Lerngegenstand sind so gestaltet, dass sich möglichst viele Schüler/innen angesprochen fühlen. Die Erfahrungen und Interessen der Schüler/innen werden aufgenommen. Die Materialien ermöglichen die Anbahnung individueller Lernwege. Die Informationstexte, die für die Schülerinnen und Schüler vorgesehen sind, sind Auszüge aus wissenschaftlichen Fachbüchern und Artikel aus dem Handelsblatt. Offene Lernatmosphäre 0 Das Material bietet Ansätze für freie Arbeitsformen und ermöglicht es den Schüler/innen, eigene Bezüge und Bewertungen zum Lerngegenstand einzubringen. In Ermangelung konkreter Aufgabenstellungen und methodisch-didaktischer Hinweise für die Unterrichtsgestaltung bleibt die Ausgestaltung der Lernendenrolle den Lehrenden überlassen. Zielorientierung 2 Es werden Bildungsziele, Lernziele oder Bezüge zu Curricula formuliert und im Material sichtbar integriert. Lernziele werden formuliert. Ihnen fehlen jedoch konkrete Bezüge zu den einzelnen Materialien M1 bis M7 bzw. zu den Praxiskontakten. Es bleibt unklar, wie und wann und mithilfe welcher Materialien die Ziele erreicht werden sollen. Handlungsorientierung 2 Das Material sieht eigene Erfahrungen der Schüler/innen durch Phasen der Erprobung, Anwendung und Reflexion vor. Das Material basiert generell auf eigenen Erfahrungen bei Praxiskontakten z. B. in Form von Expertenbefragung und Erkundungen. Die konkrete Umsetzung bei der Verbindung von Theorie und Praxis sowie Handeln und Reflexion fehlt. Kompetenzorientierung 0 Die Aufgabenstellungen tragen den für die Verbraucherbildung maßgeblichen Kompetenzen Rechnung (insb. Wissen und Fertigkeiten sowie Handlungs-, Reflexions- und Urteilsfähigkeit). 6

6 Konkrete Arbeitsaufträge sind nicht Bestandteil des Materials. In der Zielformulierung S. 6 wird explizit aufgenommen, dass die Schülerinnen und Schüler "im Rahmen der Auseinandersetzung mit den [...] Problemstellungen Handlungsansätze/-alternativen für ihr eigenes Verbraucherverhalten entwickeln [sollen]". Der Weg dorthin jedoch bleibt offen bzw. obliegt der unterrichtlichen Ausgestaltung des Themas Versicherungen durch die Lehrkraft. Methodenorientierung 0 Die im Material enthaltenen Methoden, Lern- und Arbeitstechniken sind sinnstiftend und können lerngruppengerecht ausgestaltet werden. Sie tragen dazu bei, den Lerngegenstand angemessen erschließen zu können und befördern die Methodenkompetenz. Die Verwendung der Textmaterialien M1 bis M7 wird nicht in einen methodisch-didaktischen Zusammenhang gebracht. Für die Verwendung von Praxiskontakten werden Beispiele genannt; eine Konkretisierung für die tatsächliche Umsetzung im Unterricht bleibt aus. Sozialformen 0 Die im Materialbaustein enthaltenen Methoden sind vielseitig und beinhalten auch kooperative Arbeitsweisen. Fragen der Arbeitsteilung, Gruppendynamik und Koordination werden in die Arbeitsaufträge integriert. Konkrete Arbeitsaufträge sind nicht Bestandteil des Materials. Arbeitsaufträge 0 Die Arbeitsaufträge sind durchdacht, zur Erschließung des Lerngegenstandes geeignet, vielseitig und differenziert. Konkrete Arbeitsaufträge sind nicht Bestandteil des Materials. Didaktischer Begleittext 2 Das Material enthält einen Begleittext für Lehrkräfte, der eine tragfähige Hilfestellung darstellt. Die Materialauswahl wird begründet und Wege werden aufgezeigt, wie ein produktiver Umgang entlang eines roten Fadens mit ihnen erfolgen kann. Die Hinweise geben eine erste Übersicht, die Struktur und Inhalte der Materialien wird erläutert (S. 10). Dem Begleittext fehlt jedoch der konkrete Zusammenhang zwischen Informationstexten für Lernende, Zielstellungen und durchzuführende Praxiskontakte. Sonstiges auch bis zu 5 Punkte Abzug möglich 7

7 Erreichte Punktzahl 6 von 50 Dieser Bewertungsbereich wird mit mangelhaft bewertet. Fachlicher Inhalt Indikatoren Erreichte Punkte Sachrichtigkeit 4 Der Lerngegenstand wird sachlich richtig dargestellt und bietet zugleich ausreichend Potenzial für eine tiefergehende Auseinandersetzung. Potenzial für tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand ist nicht gegeben. Lebensweltbezug 0 Der Lerngegenstand wird so dargestellt, dass Verknüpfungen zur Lebenswelt der Schüler/innen eindeutig ersichtlich sind. Verknüpfungen zur Lebens- und Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II werden nicht explizit hergestellt. Kontroversität / Pluralität / Multiperspektivität 2 Unterschiedliche fachliche und normative Perspektiven werden verdeutlicht. Sie lassen sich zueinander in Beziehung setzen und können entsprechend verglichen, abgewogen und kritisch beleuchtet werden. Die Informationstexte geben Hinweise auf Kontroversität. Sie müssen jedoch von der Lehrkraft in Form von Aufgabenstellungen gezielt herausgearbeitet werden. Handlungsmöglichkeiten / Veränderbarkeit 3 Der Lerngegenstand wird nicht als gegeben und starr, sondern als gewachsen und prinzipiell gestaltbar dargestellt. Entwicklungen und Diskussionen u. a. in den Bereichen Internetkommunikation und -vertrieb, Gentests, Rating von Versicherungen, Produktkontrolle durch Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest werden aufgenommen bzw. sind erkennbar. Eine Aufforderung zu einem eigenständigen, kritischen Urteil hinsichtlich der Notwendigkeit der Selbstvorsorge usw. ist kaum möglich. Es geht um die Vermittlung von Wissen zu Informationsasymmetrien. 8

8 Wertorientierung 3 Das Material stellt Fragen nach Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeit in einen gesellschaftlichen Kontext. Wertorientierung ist nicht nur eine individuelle, sondern auch eine strukturell (verbraucher)politische Anforderung. Die Frage nach den Handlungsalternativen für eigenes Verbraucherverhalten wird in der Formulierung der Ziele aufgenommen. Zur Verringerung von Informationsasymmetrien werden z. B. Ratings von Versicherungen, Produktkontrolle durch Verbraucherzentralen und Stiftung Warentest diskutiert bzw. thematisiert. Eine 2-Klassen-Gesellschaft aber, die im System von Sozial- und Individualversicherung entsteht, wird nicht thematisiert. Sachgerechte Darstellung / Analyse 3 Die fachlichen Perspektiven auf den Lerngegenstand ermöglichen eine angemessene Untersuchung. Die jeweils entscheidenden Aspekte und Informationen werden vollständig und nicht verzerrend dargeboten. Sie sind auch mit Blick auf die Quellen korrekt und aktuell. Die Informationstexte bieten Perspektiven aus dem Bereich Medien und Internet, Ethik und Datenschutz. Aus heutiger Sicht sind Quellen u. a. von 1998, 2000 und 2005 als auch Internetseiten veraltetet und teilweise nicht mehr zu gebrauchen. Doch auch zum Veröffentlichungszeitpunkt 2006 wurde vermutlich auf Material aus dem Zeitraum der Projektdurchführung zurückgegriffen und nicht mehr aktualisiert. Einflussnahme / Lobbyismus 0 Das Material beinhaltet keine (versteckte) Werbung für Produkte, Unternehmen, Parteien sowie wissenschaftliche oder politische Richtungen, sondern benennt sie vergleichend und unparteiisch. Namentliche Herausstellung und Empfehlung der Westfälischen Provinzial Versicherung als Praxiskontaktpartner. Unklar bleibt, was "das aktuellere Beispiel Mannheimer Versicherung" ausmacht (S. 15, S. 17), zu dem die Schüler/innen Informationen auf einer (veralteten) ZDF-Website finden sollten. Inhaltliche Strukturierung 2 Das Material weist eine schlüssige Unterteilung auf, sodass der Aufbau auch für die Schüler/innen nachvollziehbar ist und ein kumulativer Lernprozess möglich ist. Die Struktur bietet genügend Raum für didaktische Anpassungen. Der Zusammenhang zwischen den einzelnen Materialien wird im Begleittext für die Lehrkraft beschrieben. Für die Schüler/innen ist er nicht ohne weiteres nachzuvollziehen, da keine Verweise oder Einbettungung erfolgen. Sonstiges 9

9 auch bis zu 5 Punkte Abzug möglich Erreichte Punktzahl 17 von 45 Dieser Bewertungsbereich wird mit ausreichend bewertet. Formale Gestaltung Indikatoren Erreichte Punkte Gesamtform 5 Die äußere Form des Materialbausteins entspricht dem Lerngegenstand und dem didaktischen Konzept. Sie trägt auch durch strukturierende Elemente wie Überschriften und Inhaltsverzeichnis zur Erschließung des Materialbausteins bei und weist dadurch eine eingängige Struktur auf. Abbildungen 2 Grafiken, Tabellen, Fotos, Bilder und Illustrationen ergänzen das Material. Ihr inhaltlicher Bezug zum jeweiligen Themenfeld ist eindeutig erkennbar. M2 besteht aus 3 Abbildungen zum Thema Sozial- und Individualversicherungen. Typografie / Seitengestaltung / Informationsdesign 2 Die Aufteilung der Seiten sowie die Verwendung von Schriftarten, -größen, -formen und -farben folgen einem ebenso erkennbaren wie stringenten Konzept. Die Verwendung grafischer Elemente (Linien, Rahmen, Formen, Icons etc.) unterstützt die inhaltliche Struktur des Materials in sinnvoller Weise. Die Seiten sind durchgängig einheitlich gestaltet. Dabei sind einzelnen Materialien - mit Ausnahme M2 - allerdings sehr textlastig. Grafische Elemente werden nur sehr sparsam eingesetzt (Linien, Kasten). Adressatenbezug 0 Die gesamte formale Gestaltung erfolgt alters- bzw. jahrgangsstufengerecht, ohne zu eng auf eine einzelne Zielgruppe (z. B. ein bestimmtes soziales Milieu) zugeschnitten zu sein. 10

10 Die Materialien sind (mit Ausnahme von M2) Auszüge aus wissenschaftlichen Fachbüchern oder Artikeln ohne ergänzende Abbildungen. Die Komplexität ist daher auch für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Sek.II sehr hoch. Modulare Verwendung 5 Das Material kann auch auszugsweise im Unterricht eingesetzt werden (keine übermäßigen technischen oder rechtlichen Einschränkungen der Vervielfältigung). Sonstiges auch bis zu 5 Punkte Abzug möglich Erreichte Punktzahl 14 von 30 Dieser Bewertungsbereich wird mit befriedigend bewertet. Ausführliche Das Material "Versicherungen" steht in der Reihe von 14 Handreichungen, die als Ergebnisse des Projektes "Praxiskontakte Wirtschaft - Wirtschaft in die Schule" entstanden sind. Ziel war die Entwicklung einer Konzeption zur systematischen Einbindung von Praxisbegegnungen und -kontakten im Ökonomieunterricht (vgl. S.3). Das zu bewertende Material richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sek. II und basiert mit seinen Themen auf dem Problem der fehlenden Transparenz auf dem Versicherungsmarkt. In der Tat ist insbesondere dieser Markt von Intransparenz und Informationsasymmetrien gekennzeichnet. Der informationstheoretische Ansatz, der sich in den Lernzielen und den Texten widerspiegelt, ermöglicht einen interessanten Zugang zu dieser Problematik. Denn nicht nur die Verbraucher, auch die Versicherungen haben Informationsdefizite, was dazu führt, dass jede Seite immer wieder neue Instrumente kreiert und einsetzt, um diese Informationsdefizite zu verringern oder gar zu beseitigen. Die Chancen, die sich daraus für einen verbraucherorientierten Unterricht ergeben, werden allerdings total vertan. Dies liegt insbesondere an dem Produkt "Handreichung", welches auf einer eher abstrakten Meta-Ebene bleibt und damit für einen handlungsorientierten Unterricht gravierende Defizite hinsichtlich der methodisch-didaktischen als auch der fachlichen Aufbereitung aufweist. So sind die Informationstexte für die Schülerinnen und Schüler bloße Auszüge aus wissenschaftlichen Fachbüchern und ausgewählte Artikel aus dem Handelsblatt. Doch auch angehenden Abiturienten sollte mehr geboten werden, z. B. eine visuelle Aufbereitung des Inhalts, um sie in ihren Lernprozessen zu unterstützen. Was die Verwendung der Materialien und Texte im Unterricht zusätzlich erschwert, ist das Fehlen jeglicher konkreter Aufgabenstellungen. Was sollen die Schülerinnen und Schüler tun - außer Lesen? Die Ausgestaltung des Unterrichts diesbezüglich und hinsichtlich der Methodik bleibt den Lehrenden überlassen. In diesem Zusammenhang bleiben auch die formulierten Lernziele ohne Bezug zum Rest der Handreichung. Es ist völlig unklar, wie und wann und mithilfe welcher Materialien die Ziele erreicht werden sollen. Die Hinweise für die Lehrenden geben zwar eine erste Übersicht, 11

11 und die Struktur und Inhalte der Materialien werden erläutert (S. 10). Dem Begleittext fehlt jedoch der Zusammenhang zwischen den Informationstexten für Lernende, den Zielstellungen und den durchzuführende Praxiskontakte. Insbesondere zum Einsatz von Praxiskontakten, die ja im Fokus des Projekts PRAWIS standen, werden nur Beispiele genannt; eine Konkretisierung für die tatsächliche Umsetzung im Unterricht bleibt aus. Mit dem Thema Versicherung wird ein Gegenstand gewählt, der i. d. R. weder bei Jugendlichen noch bei Erwachsenen großes Interesse auslöst. Richtigerweise wird dennoch die Notwendigkeit für Schülerinnen und Schüler dargestellt, sich damit auseinanderzusetzen und "Handlungsansätze/-alternativen für ihr eigenes Verbraucherverhalten [zu] entwickeln" (S. 6). Wie das geschehen soll und wie diese Ansätze aussehen können, wird leider nicht erwähnt. Unabdingbar dafür wäre eine Verknüpfung zur Lebens- und Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler sowie die Einbeziehung ihrer Interessen und Erfahrungen. Problematisch ist das Erscheinungsjahr des Materials (2006). Aus heutiger Sicht sind Quellen u. a. von 1998, 2000 und 2005 als auch Internetseiten veraltetet und teilweise nicht mehr zu gebrauchen. Doch auch zum Veröffentlichungszeitpunkt wurde vermutlich auf Material aus dem Zeitraum der Projektdurchführung zurückgegriffen und nicht mehr aktualisiert. So ging beispielsweise bereits 2005 die BfA per Gesetz in die Deutsche Rentenversicherung Bund auf. Schlussendlich verärgert die namentliche Herausstellung und Empfehlung zweier Versicherungsunternehmen als Praxiskontaktpartner bzw. als Beispiel, zu dem die Schüler/innen Informationen auf einer (veralteten) ZDF-Website finden sollen - zumal ein Hinweis gleich doppelt gegeben wird. Insgesamt bietet das Material einen interessanten Ansatz, das Thema Versicherung aus einer anderen Perspektive und in Verbindung mit der Praxis anzugehen. Aus den aufgeführten Gründen sollte bzw. kann es jedoch im Unterricht nicht eingesetzt werden. 12

12 Erläuterungen zur Punkte- und Notenvergabe Jeder einzelne Bewertungsindikator kann mit 0-5 Punkten bewertet werden. Pro Bereich gibt es außerdem die Möglichkeit bis zu 5 Sonderpunkte zu vergeben oder abzuziehen. Punktevergabe 5 Punkte: Kriterium ist vollständig erfüllt 4 Punkte: Kriterium ist weitestgehend erfüllt 3 Punkte: Kriterium ist nur teilweise erfüllt 2 Punkte: Kriterium ist kaum erfüllt 0 Punkte: Kriterium ist nicht erfüllt Für den Bereich "Didaktik & Methodik" ist eine max. Punktzahl von 50 ( Sonderpunkte) möglich. Für den Bereich "Fachlicher Inhalt" ist eine max. Punktzahl von 45 ( Sonderpunkte) möglich. Für den Bereich "Gestaltung" ist eine max. Punktzahl von 30 (25+ 5 Sonderpunkte) möglich. Gewichtung Die Bereiche "Didaktik & Methodik" und "Fachlicher Inhalt" gehen mit jeweils 42 %, der Bereich "Formale Gestaltung" mit 16% in die Gesamtnote ein. Die Gesamtbewertung erfolgt also in Prozentpunkten. Notenbremsen Ein didaktisch oder inhaltlich als mangelhaft bewertetes Material wird auch in der Gesamtbewertung mit dieser Note bewertet. Wenn ein Material didaktisch und inhaltlich mit ausreichend bewertet wird, kann es auch durch eine gute formale Gestaltung nicht die Gesamtnote befriedigend erhalten, sondern wird insgesamt mit ausreichend bewertet. Die Bewertung der formalen Gestaltung kann die Gesamtwertung um maximal eine Stufe verändern. Beispielrechnung Beispielrechung max. Punktzahl Gewichtung Teilbereich erreichte Punktzahl Prozentpunkt Didaktik 50 42% 34 28,56 gut Fachinhalt 45 42% 25 23,33 befriedigend Gestaltung 30 16% 9 4,80 ausreichend Gesamt % 68 56,69 befriedigend Notenschlüssel Finale Aufteilung der Noten Gesamtnote Prozentpunkte von Prozentpunkte Bis sehr gut ,57 Note 13

13 gut 82,53 64,88 befriedigend 64,85 47,18 ausreichend 47,15 35,39 mangelhaft 35,38 0,00 Die Noten im Einzelnen Ein Material gilt dann als sehr gut (4 Sterne) wenn es die Kriterien nahezu oder vollständig erfüllt. Einwände liegen dann nur in sehr geringem Umfang vor. Eine gute (3 Sterne) Bewertung erfolgt, wenn Einwände nicht mehr nur vereinzelt und marginal vorliegen, aber auch einen bestimmten Umfang nicht überschreiten im Gesamturteil ist es trotz bestimmter Kritikpunkte in weiten Teilen empfehlenswert. Ein Material wird als befriedigend (2 Sterne) eingestuft, wenn einerseits Kritikpunkte zu umfangreich für eine weitgehende Empfehlung sind und andererseits das Material in seinen anderen Teilen eine lohnensund empfehlenswerte Qualität aufweist. Die Lehrkraft sollte prüfen, welche Auszüge des Materials verwendet werden können oder welche Anpassungen nötig sein könnten. Wenn die Einschränkungen des Materials so umfangreich und schwerwiegend vorliegen, dass die guten und empfehlenswerten Bestandteile des Materials zwar durchaus vorhanden sind, dies aber nicht mehr in einem größeren Umfang, wird das Material als ausreichend (1 Stern) betrachtet. Ein Material ist mangelhaft (0 Sterne), wenn die Kriterien insgesamt so mangelhaft erfüllt werden, dass ein guter inhaltlicher Kern kaum oder gar nicht erkennbar ist. 14

14 Impressum Verbraucherzentrale Bundesverband e.v. Markgrafenstraße Berlin Die Bewertung des Materials erfolgte im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderten und vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) durchgeführten Projektes innerhalb der Bildungsinitiative Verbraucherkompetenz ( ). Das Bewertungsraster basiert auf den Bewertungskriterien zur Bewertung von Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung, den Forschungsergebnissen des Modellprojektes zur Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen (Revis) und wurde nach Kriterien der sozialwissenschaftlichen Fachdidaktik 2012 evaluiert und modifiziert. Alle Bewertungen werden durch ein im Themengebiet beheimatetes Expertenteam aus Wissenschaftlern/innen, Pädagogen/innen und Fachreferenten/innen der Verbraucherzentralen vorgenommen. Weitere Informationen finden Sie unter 15

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