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2 » Was für ein Start in den Tag! Heute lege ich wieder 36 Prozent zu. «Ihre Produktivität Wir bei Neudoerfler wissen, dass durch eine optimale Büroeinrichtung die Arbeitsleistung um bis zu 36 % gesteigert werden kann. Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie mit dem richtigen Bürokonzept leicht und gesund durch Ihren Arbeitsalltag kommen. Inhalt Arbeit neu erleben 08 Neudoerfler Büro-Ideen Einfach mehr Büro 38 Ergonomie 50 Farbe 64 Akustik 76 Open Space 90 Licht Service 104 Beratung 106 Standorte, Kontakt 107 Referenzen, Impressum

3 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 4 Jetzt geht s los! Willkommen in Ihrem zweiten Zuhause: dem Büro. Zu der Erkenntnis Was ich gerne mache, mache ich gut hat sich in den letzten Jahren immer mehr Wo ich mich wohl fühle, arbeite ich am Besten hinzugesellt. Lassen Sie sich überraschen, mit welch einfachen Mitteln Sie auch das Arbeitsklima, die Gesundheit, die Performance und die Kreativität Ihrer Mitarbeiter sowie letztlich den Output Ihres Unternehmens positiv beeinflussen. Erleben Sie Arbeit neu - wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken.

4 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 6 und bestens orientiert Kommunikation mit kurzen Wegen Neue Strukturen erfordern neuen Wege in der täglichen Zusammenarbeit und bringen die Mitarbeiter näher zueinander. Neudoerfler begegnet den veränderten Gewohnheiten mit cleveren Stauraum-Varianten und praktischen Doppelarbeitsplätzen, um Ihnen konzentriertes Arbeiten und notwendige Intimität zu sichern.

5 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 8 Meisterhaft! Die versperrbaren Stauraum-Lösungen bieten genug Platz für alle Unterlagen und verstauen sogar Ihre privaten Triumphe. links Motion Drehtürschrank in 5 OH, Korpus Buche Deco Hell, Front Muschel, Softgriff rechts Motion Arbeitstisch Fußgestell QP, Platte Aragon Eiche, organisierbare Pinnwand in Stoff Slip

6 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 10 Ordnung hat immer Vorfahrt Motion Rolloschrank in 2 OH, Korpus Weißgrau, Rollo Schwarz Kunststoff, Rollen feststellbar, versperrbar 2. Motion Arbeitstisch Fußgestell QP, Platte Weißgrau, organisierbare Pinnwand in Stoff Slip 3. Motion Rollcontainer Korpus Weißgrau, Front Basaltgrau, Utensilienschale versperrbar 4. Motion Doppelarbeitsplatz Fußgestell QP, Platte Weißgrau, organisierbare Pinnwand in Stoff Dollard Motion Rollcontainer Front Coconut, Korpus Weiß

7 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 12 auch wenn die Uhr halb zwölf zeigt links Motion Schiebetürschrank in 2 OH, Korpus Weißgrau, Front Aragon Eiche, versperrbar Motion Aufsatzschrank 1 OH, Korpus Weißgrau rechts Motion Schiebetürschrank in 3 OH, Korpus Weißgrau, Front Coconut, versperrbar Im Hintergrund Motion Arbeitstisch Fußgestell QP, Platte Aragon Eiche, organisierbare Pinnwand in Stoff Slip Motion Rollcontainer Korpus Weißgrau, Front Basaltgrau, versperrbar

8 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 14 Hier geht s lang Im Sitzen vorangehen In stürmischen Zeiten heißt es kühlen Kopf bewahren. Die Bürolösungen von Neudoerfler bieten hochwertige Materialien und clevere Extras wie die Schall absorbierende Akustik-Lösung bei Schränken, um den stressigen Arbeitsalltag in stilvollem Ambiente zu meistern. Ob in eleganten Holzdesigns oder modernen Trendfarben hier treffen Sie überlegt die richtigen Entscheidungen.

9 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 16 Immer nach vorne und nach oben links Motion Arbeitstisch Platte und Wange Nuss Melamin, Knieblende Lamelle in Silber rechts Motion Breitcontainer Nuss Melamin, integrierte Ladenelemente in Silber, Rollen feststellbar

10 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 18 Players are ready Bälle zuspielen In Konferenzen geht es oft heiß her: Es wird erklärt, diskutiert, gestritten und in den wichtigen Momenten geht es einfach darum, die Ideen des anderen aufzugreifen und daran gemeinsam weiterzuarbeiten. Dann lösen sich Probleme ganz rasch in Luft auf. Mit unsichtbarer Verkabelung, Beinfreiheit für bequemes Sitzen und modernen Mediensystemen erreichen Sie in Ihren Meetings einen klaren Punktesieg.

11 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 20 Quiet please? Kein Problem links Motion Schrankkombination in 3 OH, Korpus Silber, Akustik-Front in Nuss furniert und Satinato-Glas meet:table Konferenztisch mit T-Fuß, Compactplatte Nuss natur furniert Konferenzsessel Crossline Leder, Fußgestell weiß, mit Rollen rechts meet:table Konferenztisch mit T-Fuß, Compactplatte in Nuss natur furniert Motion Designsideboard in 2 OH, Korpus Schwarz, Front Weißgrau linear gefräst, Platte Glas Schwarz

12 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Unverzichtbare Mitspieler: Ergonomische Arbeitsplätze Gute Ideen kommen nicht immer zugeflogen: Um kreative Höchstleistungen zu bringen, benötigt es den geeigneten Spielraum. Übrigens: Wussten Sie, dass Sie in einem Berufsleben mehr als Stunden sitzen? Mit den ergonomischen Drehstühlen und den elektrisch höhenverstellbaren Arbeitstischen können Sie Ihre Ideen stehend oder sitzend auf Papier bringen, Ihre Leistungsfähigkeit verbessern und dabei auch viel für Ihre Gesundheit tun.

13 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 24 Ideen auf Augenhöhe links Motion E-Hebetisch elektrisch höhenverstellbar von 68 cm bis 134 cm, traversenfrei Stühle Capisco puls in Kunststoff grau und Capisco in Leder schwarz rechts move:it Caddy Korpus Weißgrau, Rollo Kunststoff Silber, Ladenfronten Limonengrün, Rollen feststellbar

14 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 26 Immer schön der Reihe nach Ordnung ist das ganze Leben Wo gearbeitet wird, da fallen Späne - mit intelligenten Stauraum-Lösungen und kreativen Möglichkeiten für Doppelarbeitsplätze schieben Sie dem Chaos für immer einen Riegel vor; und mit den Akustik-Pinnwänden sorgen Sie sogar noch für angenehme Atmosphäre im hektischen Alltag.

15 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 28 Plätze in der ersten Reihe links Motion Schrankkombination in 2 OH, Korpus Weißgrau / Lyon Esche, Front Weißgrau, Schiebetür versperrbar rechts Motion Doppelarbeitsplatz RD Platte Weißgrau, Anbau Lyon Esche Lampen Talak Tavolo LED Drehstuhl und Besucherstuhl Scope mit Netzrücken

16 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 30 Kleine Pause gefällig? Informelle Kommunikation als Ideenspender Wer viel arbeitet, braucht auch Platz, um seine Batterien wieder aufzuladen. Rückzugs-Orte im Büro müssen Mitarbeitern die nötige Energie wiedergeben, damit Sie die Seele baumeln lassen und kreative Höchstleistungen bieten zu können. Nehmen Sie Platz, schließen Sie die Augen und genießen Sie unsere Loungemöbel.

17 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 32 Spannendes zum Entspannen links Loungemöbel Molecule mit Hockern und passendem Tisch mit Tellerfuß, Stoff in Grau/Anthrazit und Magenta rechts Lounge-Sessel Folies hohe Rückenlehne mit schallabsorbierender Wirkung, Stoff in Grau und Magenta, Tellerfuß drehbar

18 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 34 lecker! links Motion uni:table Platte Weißgrau Stühle Rondo, Holzschale lackiert in Grün, Gelb und Violett Küche mit integrierten Geräten und cleverem Stauraum, Weißgrau rechts Tresentisch Panco Barhocker Kai und Lem, beide höhenverstellbar

19 » Das sieht ja schon ganz gut aus! Noch schöner wird s wenn es für mich passt. «Ihr Wohlbefinden Bei der Gestaltung Ihres Büros gibt es maßgebliche Dinge zu beachten. Damit Ihre Bürolösung optimal auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Mitarbeiter zugeschnitten wird, bietet Ihnen Neudoerfler die beste Beratung.

20 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 38 Passt! Ideales Verhältnis von Sitzen und Stehen während der Arbeitszeit 60 % Ergonomie Im Prinzip ist der Mensch ergonomisch perfekt. Man sieht das sehr deutlich an Hollywood-Stars wie Monica Bellucci oder George Clooney. Die ergonomische Herausforderung beginnt, wenn der Mensch in seiner prinzipiellen Perfektion auf die von ihm gestaltete Welt trifft. Da sollten dann bitte auch Fernbedienungen, Bürostühle oder Fahrkartenautomaten haptisch angenehm und formschön sein, ja und natürlich auch so intuitiv zu erfassen, wie eine Hollywood-Filmfigur. Aber dem ist nicht immer so. Da kann es schon mal passieren, dass die Küche im Katalog gut ausschaut, die Küchenarbeitsplatte sich aber im Alltag als zu niedrig erweist. Ergonomisch ist, was ohne un- auskommt. Ist es unübersichtlich, unpraktisch, unbequem und obendrein gar noch unschön, dann wurde bei der Konstruktion wahrscheinlich an Vieles gedacht, an Eines aber sicher nicht: an den Menschen. 40 % Wir von Neudoerfler haben die verrückte Vorstellung, dass es gar nicht um Möbel geht, sondern um Menschen. Unsere Berater erzählen uns zumindest andauernd davon, dass sie sich um die Bedürfnisse von Menschen und nicht um jene von Möbeln kümmern sollen. Deswegen ist Ergonomie auch ein so wichtiges Thema für uns weil wir unseren Beratern glauben, und damit schon viele gute Erfahrungen gemacht haben. Frau Bellucci, Herr Clooney, wenn Sie das hier lesen, unsere Berater stehen auch Ihnen gerne zur Verfügung. Weil Ergonomie mehr ist als One size fits all. Sitzen Stehen Quelle: Schweizerische Unfallversicherung Suva

21 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 40 Und kommen immer besser in Fahrt Peer-Oliver Wagner ist Leiter Ergonomie und Komfort bei BMW. Als eigenständige Funktionseinheit gibt es Ergonomie bei BMW seit Zur Historie der Abteilung sagt Peer- Oliver Wagner lachend: Übertieben formuliert kann man sagen: Früher wurde ein Modell gemacht und dann hat man mit dem Kunden am Hof eine Ehrenrunde gedreht. Korrekt formuliert müsste man sagen, es wurde viel in der Absicherung gemacht. Ergonomie hatte jedoch nicht den Stellenwert in der Entwicklung wie jetzt. Heute gibt es bei BMW für jede Fahrzeugneuentwicklung ein eigenes Ergonomieteam, das von der ersten Planungsphase bis zum Start der Serienproduktion in alle Aspekte und in jedem Ressort eingebunden ist. Einfach mehr Wissen No body is perfect. Ergonomie ist, wenn es passt! Gesundes Sitzen: eine Frage der Einstellung Sitzfläche voll ausnutzen. Nur so ist der Kontakt zur stützenden Rückenlehne gewährleistet. Rückenlehne anpassen. Die Wölbung in der Rückenlehne stützt die Wirbelsäule optimal im Lendenwirbelbereich. Armlehnen-Höhe einstellen. Arm- und Schultermuskulatur brauchen eine Stütze, vor allem bei intensiver Bildschirmarbeit. So einfach ist das. Aber dafür, dass es so einfach daherkommt, ist Ergonomie ein ziemlich komplexes Thema. Und das liegt ganz sicher nicht nur daran, dass Peer-Oliver Wagner, Leiter Ergonomie und Komfort in der BMW-Forschung darüber spricht. Wieso der Ergonomie gerade in der Arbeitswelt besondere Bedeutung zukommt, was mit der Authentizität des Sitzens gemeint ist und worin die Schwierigkeit in einen Rolls Royce einzusteigen besteht. Ein aufschlussreicher Besuch bei BMW.

22 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 42 Erkenntnisse mit PS mehr Bilder unter neudoerfler.com Seien wir ehrlich: Der Mensch ist nicht perfekt. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass es hier zwickt und da zwackt. Wie gut, dass der Mensch, gerade wenn es um seinen Vorteil und seine Bequemlichkeit geht, ziemlich schlau ist. Im Laufe einiger tausend Jahre hat er viele Dinge erfunden, die körperliche Defizite mehr als nur ausgleichen. Damit diese tollen Erfindungen für uns funktionieren können, sollte der Faustkeil in die Faust von Max Ur-Mustermann passen, die Matratze sollte nicht nur Fakiren Freude bereiten und die Fernbedienung hat bitteschön selbsterklärend zu sein. Peer Oliver Wagner: Zunächst hat Ergonomie die Aufgabe, die Technik an den Menschen anzupassen. Wir machen technische Geräte und der Mensch sollte die auch bedienen können. Wir machen Möbel und der Mensch sollte sie im Wortsinn besitzen können. Wir machen Autos und die Kunden sollten verstehen, wie man mit ihnen umgeht. Der das sagt, weiß, wovon er spricht, denn dieses Anpassen der Technik an den Menschen ist sein täglich Brot. Evolution am Fließband Im BMW Forschungs- und Innovationszentrum kommt der Ergonomie eine erstaunlich große Bedeutung zu. Doch auch wenn hier permanent an der Zukunft gearbeitet wird: Soweit es den Menschen selbst betrifft, haben sich die ergonomischen Anforderungen seit Anbeginn der Menschheit in der afrikanischen Savanne bis zur letzten Generation des 7er BMW nicht wesentlich verändert. Verändert, und zwar gewaltig, haben sich die anzupassenden Produkte. Man unterscheidet zwei Formen von Ergonomie. Die eine ist die klassische Produktionsergonomie, die in jedem Unternehmen eine wichtige Rolle spielt. Über die richtige Bestuhlung, Tischhöhen, Beleuchtung etc. stelle ich sicher, dass der Mensch durch seine Tätigkeit nicht zu Schaden kommt. Das gilt natürlich auch in der Produktion. Bei BMW hebt heute zur Montage keiner mehr einen Reifen hoch. Da gibt es nur noch Handhabungsgeräte. Wir montieren in keinem Werk mehr über Kopf, wir schwenken einfach die Karosserien, genau um diese Belastungen wegnehmen zu können. Der Arbeitgeber schützt die Arbeitnehmer, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Nach 500 Kilometer frisch und munter Die Abteilung Ergonomie und Komfort bei BMW ist mit der anderen Form von Ergonomie befasst. Unser Revier ist die Produktergonomie. Das Produkt muss ergonomisch so durchdacht sein, dass der Kunde damit möglichst sorgenfrei leben kann. Für mich heißt das: Nach 500 Kilometer Fahrt in einem 5er BMW sollte ich nicht gezwungen sein mich erst eine halbe Stunde auf eine Parkbank setzen, um mich zu erholen. Ich kann direkt zum nächsten Geschäftstermin, da ich ausgeruht bin. Das funktioniert, weil ich dem Menschen, in diesem Fall dem Fahrer, nicht nur Raum zur Verfügung stelle, sondern mir überlegen muss, wie ich ihn während der Fahrt vitalisieren kann. Beispielsweise mit einer Massagesitzfunktion. Die ergonomische Gesellschaft Massagesitze stehen aber ganz sicher nicht am Anfang der Überlegungen zu einem neuen Produkt. Bei BMW beginnt die Planung zu einem neuen Modell mittels zweier verschiedener Aspekte der Gesellschaftsforschung. Der eine Aspekt ist die Anthropometrie. Wenn ein Modell, egal ob Tisch, Schuh oder Auto, für 95% aller Kunden passen soll, dann muss man natürlich erst einmal deren Körpermaße kennen. Dazu braucht es aktuelle Daten. Der zweite Aspekt ist eher soziologischer Natur: Der durchschnittliche BMW Erstkäufer ist 54 Jahre alt. Vor 10 Jahren hat ein 54 jähriger es noch geschafft, ohne Nutzung eines Computers durchs Leben zu kommen. Ein heute 54 jähriger hat mit Sicherheit Computererfahrung. Das nur als Beispiel dafür, wie sich die Vorraussetzungen permanent ändern. Ich muss also wissen, welchen Erfahrungshintergrund der Kunde mitbringt, um zu wissen, was noch okay ist und womit ich ihn überfordere. Ein Modell und seine 1000 Werte Auf Basis der anthroprometrischen und soziologischen Erkenntnisse erhält der Bereich Ergonomie, egal ob für einen neuen BMW, Mini oder Rolls Royce, dann erst einmal rund zehn Werte. Das ist etwa so, als ob man bei der Planung eines Büros sagte: Da sollen einmal 25 Mitarbeiter hinein, es braucht einen repräsentativen Empfang und einen Sicherheitsbereich. Aus diesen paar Werten können wir natürlich kein ganzes Fahrzeug aufbauen. Aber Dinge wie Kopffreiheit und Sitzposition lassen sich da schon festlegen. Zu den objektiven Werten kommen noch Charakterwerte. Da sprechen wir noch nicht über Design, nur über Proportionen. Ich muss anhand der Proportionen sehen können: das ist ein BMW. Im Interieur geht es zunächst um die Erreichbarkeit von Primärelementen, wie Lenkrad und Schalthebel. Primäre Bedienelemente müssen so angeordnet sein, dass ich entspannt sitzen und ohne Schulterverlagerung alles sicher bedienen kann. Erst nach Bestätigung der funktionalen und der äußeren Proportionen beginnen die Designer mit der Arbeit. Es gilt also das Primat der Ergonomie. Die Designer können nur noch umbauen, was ihnen die Ergonomen vorlegen. Übrigens: Ganz zum Schluss hat so ein Modell dann mehr als Werte.» Wenn der Kunde nur bekommt was er erwartet, sind wir Mainstream. Wir wollen aber einen Schritt weiter gehen und Innovation reinbringen mit der der Kunde gar nicht gerechnet hätte. «Die relative Toleranz des menschlichen Bewegungsapparates Das richtige Sitzen ist ein zentrales Thema für die Ergonomieabteilung eines Autoherstellers. Leider gibt es das richtige Sitzen nicht, sehr wohl aber falsches Sitzen und da sind die gesundheitlichen Folgen hinlänglich bekannt. Wenn Sie am Abend nach Hause gehen und sich auf die Couch setzen, da nehmen Sie mit Sicherheit eine sehr bequeme Sitzhaltung ein. Ob die auch immer ergonomisch korrekt ist, da bin ich mir nicht so sicher. Also braucht es zum einen eine bequeme Sitzhaltung, die aber zum anderen auch noch ergonomisch korrekt ist. Da gibt es zum Glück einige, weil, so Wagner, der menschliche Bewegungsapparat relativ tolerant ist. Zum Glück deshalb, weil der Charakter verschiedener Fahrzeuge verschiedene Sitzpositionen erfordert. Ergonomie hat nämlich auch eine psychologische Komponente, die ebenfalls an der Sitzhaltung gezeigt werden kann. In einem Roadster sitzt man anders als in einer Limousine oder in einem SUV, das gehört zur ergonomischen Gesamtwahrnehmung und damit zum Thema Authentizität. Richtig, im Sinne der haptischen Wahrnehmung, sitzt man sportlich, deutlich nach hinten geneigt im Roadster, bequem in der Limousine und souverän, fast senkrecht im SUV. Der Kunde erwartet das so. Dabei gilt es immer zu bedenken, dass bequem nicht einschläfernd sein darf und sportlich nicht mit unangenehm hart gleichzusetzen ist. Ergonomie ist so gesehen nicht weniger als die ständige Auflösung von Widersprüchen.» Man muss klar unterscheiden: Was findet der Kunde toll und was ist gut für ihn. Unter Umständen weiß der Kunde gar, nicht was er wirklich benötigt. «Rolls Royce für Einsteiger Das Anpassen der Maschine an den Menschen hat aber auch Grenzen. Beim Rolls Royce sind sie erreicht. Unser erster Rolls Royce, das Modell Phantom hat ja die so genannte Coach Door, also eine hinten angeschlagene, sich nach vorne öffnende Tür für die zweite Sitzreihe. Wir haben ein Modell gebaut und hier Versuchspersonen rekrutiert. Wenn jemand diese Einstiegsbewegung nicht gewohnt ist, dann kommt dabei nichts Vernünftiges heraus. In dieser ersten Phase mussten wir also tatsächlich Leute aus England holen. Die sind das gewohnt, mit denen konnten wir Ein- und Ausstieg aus einem Rolls Royce ausprobieren. Vielleicht gibt es irgendwann auch einen Einstiegsassistenten für Nicht-Briten. Denn ob im Auto oder im Büro, Assistenzsysteme sind die Zukunft. Mehr und mehr übernehmen sie die eigentliche Steuerung des Geschehens. Bei BMW ist dieser Paradigmenwechsel längst Alltag. In der Luftfahrt ist die Entwicklung bereits vollzogen. Der Pilot fliegt nicht, er kontrolliert, ob der Autopilot das Richtige macht oder ob er eingreifen muss. Jede Assistenzfunktion entlastet uns auf der aktiven Seite und bringt uns andererseits in eine Überwachungs- und Kontrollfunktion. Aber auch der überwachende und kontrollierende Mensch der Zukunft muss ergonomisch richtig sitzen. Sonst heißt es unter Umständen: Rückenschmerzen im Weltall und der nächste Arzt ist 5 Lichtjahre entfernt. Weiterführende Informationen finden Sie auf: Pole-Position fürs Büro gesucht? Finden Sie ergonomisch optimierte Sitzmöbel im Neudoerfler Sortiment, sowie weitere Einrichtungsangebote in den Bereichen Licht und Arbeitstische unter

23 Fabiana Pastorini geboren in Buenos Aires (Argentinien). Seit ihrem 9. Lebensjahr Tanzunterricht an der Nationalen Ballett Schule. (am College: Bachelor für Pädagogik). Tanzund Jusstudium (graduiert). Tänzerin in der modern company Quasars, dann New York, Deutschland traf sie Ismael Ivo und war seine Assistentin bei Tanzunterricht und choreographischen Arbeiten. Lebt seit 1992 in Wien, unterrichtet und choreografiert für das Ballett der Wiener Staatsoper, dem Konservatorium der Stadt Wien, für das Ballett Seminar Wolfsegg, Tanz für Europa in Wien, Bratislava und Györ, Impulstanz, die Wiener Tanzwochen und andere Tanzinstitute. Dance for Health ist eine von ihr selbst entwickelte Technik. mehr Bilder unter neudoerfler.com Den Körper nicht hängen lassen Von der Notwendigkeit, Haltung zu bewahren Was kann man mit seinem und für seinen Körper tun, um in Einklang mit den ergonomischen Notwendigkeiten zu leben? Damit hat sich die argentinische Tänzerin und Tanztherapeutin Fabiana Pastorini eingehend beschäftigt. In ihren Dance for Health Seminaren zeigt sie den Kursteilnehmern mit einer Kombination verschiedener Techniken und Maßnahmen wie sich physische und psychische Verspannungen abbauen lassen. Durch Zuhören. Fabiana Pastorini fühlt sich ganz offensichtlich wohl. Ihre Mimik, ihre Gestik, die ganze Art, wie sie ihren Körper bewegt, alles ist von fließender Eleganz. So würde man sich auch gerne bewegen können. Aber leider, das Leben ist kein Wunschkonzert. Im Alltag bleibt kaum Zeit sich um die Eleganz der Bewegung zu kümmern. Da sitzen wir in unseren Büros, häufig an Tischen aus dem letzten Jahrhundert und auf wackeligen Stühlen und denken an wichtigere Dinge. Aber irgendwann, nach Wochen, Monaten oder auch erst Jahren, ist man verspannt und fühlt sich schlapp. Wir sind bemüht, uns anzupassen. Dafür bekommen wir früher oder später die Rechnung von unserem Körper präsentiert. Es müsste gar nicht so weit kommen, denn unser Körper sagt uns ständig, was er jetzt möchte und was nicht. Aber wir hören nicht auf unseren Körper. Bis der Körper laut aufschreit. Dann geht man zu Fabiana Pastorini.» Man sollte tagsüber kurze Pausen machen, den Körper strecken oder bewegen, die Augen etwas anderes sehen lassen, den Kopf entspannen. Dann ein bisschen Wasser trinken, mal an nichts denken und den Atem spüren. «Rückenschmerzen sind Anpassungsprobleme Zu mir kommen Menschen hauptsächlich aufgrund von Schmerzen, die aus Verspannungen entstehen. Und die Verspannungen entstehen einerseits aus (auch sozialen) Anpassungsproblemen, andererseits durch Verletzungen der Seele. Soweit es die körperlichen Anpassungsprobleme betrifft: Es ist wichtig dass, ob privat, oder im Arbeitsalltag alles optimal auf einen abgestimmt ist. Auch wenn es eine Binsenweisheit ist, aber ich kann viel besser arbeiten, wenn ich keine Rückenschmerzen habe. Doch dazu muss ich ein bisschen aktiv werden. Wenn ständig alles passen würde, würden wir uns wahrscheinlich nicht mehr bewegen. Wenn uns Sauerstoff fehlt, atmen wir tiefer, wenn wir Hunger bekommen, essen wir das sind Bewegungen, die entstehen durch Mangel. Einen gewissen Mangel muss es geben, damit wir uns weiter bewegen. Und bewegen muss sich der Körper, um funktionieren zu können. Wenn jedoch der Mangel oder das Hindernis zu groß sind, dann funktioniert es nicht, weil unsere ganze Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist, das Hindernis zu überwinden. Das unbewusste Verständnis vom richtigen Sitzen Pastorini gibt Kurse, in denen sie Menschen lehrt, die Sprache des eigenen Körpers zu verstehen. Zugegeben, das Grundvokabular wie Gähnen = Müde beherrschen wir alle. Aber wie artikuliert der Körper sein Unbehagen über eine falsche Sitzhaltung? Es gibt ein unbewusstes, persönliches Verständnis der Wechselwirkung zwischen Psyche und Physe, aber auch der zwischen Innen und Außen und jener zwischen Mensch und Material. Mit Sachen, Möbeln zum Beispiel, haben wir keinen bewussten Umgang. Sie sind da und wir nutzen sie einfach. Aber da gibt es eine ständige materielle Verbindung. Je besser ein Sessel ist, desto länger kann ich darauf sitzen, ohne dass mir der Sessel als solches bewusst ist. Während ich also etwas ganz anderes mache, gibt es eine Art Kommunikation zwischen meinem Körper und dem Sessel. Man muss eben auf seinen Körper hören. Und was ganz wichtig ist: Das Leben muss Spaß machen, es muss Genuss geben Gesundheit hat auch mit Genuss zu tun. Bei diesen Worten sitzt schon ihr Sohn neben ihr, der gekommen ist um sie abzuholen. Auch er ist Tänzer, Profi, klassisches Ballett. Das Gespräch ist zu Ende, die Beiden verabschieden sich. Zahlreiche Blicke folgen ihnen, wie sie da gemeinsam die Straße entlang gehen. Diese Mühelosigkeit, diese kraftvolle Eleganz. Waren das die Gene oder die körperbewusste Erziehung? So oder so, es scheint sehr lohnenswert zu sein auf den eigenen Körper zu hören. Was sagt er? Mehr Bewegung im Büro und viel Genuss. Na das sollte doch zu schaffen sein! Weiterführende Informationen finden Sie auf: Sowie ab Seite 46 zum Thema Ergonomie

24 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 46 Sie halten sich ausgezeichnet! Immer locker bleiben! Neudoerfler Ergonomie Krankheitsbild bei Beschäftigten in Verwaltungsberufen 22,8 % Muskel-Skelett- Erkrankungen 47,8 % Schmerzen im Nacken üblicher Tagseablauf Sesshaft. Der Mensch von heute sitzt sich durch den Tag: bei der Arbeit, in der Freizeit und auf den Wegen dazwischen. idelealer Tagseablauf Bewegung. Kleinkinder sind klug: Sie bleiben nicht lange auf einem Stuhl sitzen. Nehmen wir uns ein Beispiel daran und machen wir Gebrauch von unserem Bewegungsapparat. So oft es geht und bei jeder Gelegenheit, die sich bietet. Ein Blick auf das wichtigste Arbeitsmittel der Welt. Quelle: Sedus Stoll Aktiengesellschaft, Neudoerfler 34,3 % Schmerzen im unteren Rückenbereich Open Space am Arbeitsplatz Gesetzmäßiger Einklang Laut Definition ist Ergonomie die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Gemeint ist die physikalische Definition von Arbeit im Sinne von Arbeit gleich Kraft mal Weg, und nicht die Müllererledigen-sie-das-sofort-Arbeit. Man könnte es auch etwas sphärischer formulieren und sagen, dass es um den Einklang zwischen Körper, Geist und Arbeitsmitteln geht. Egal ob sphärisch oder physikalisch, die Ergonomie ist ein Bereich der Arbeitswelt in dem es viel um Gesundheit und die Verantwortung dafür geht. Die beiden sind im Duo Pflicht/Kür die Pflicht. Die Kür setzt sich zusammen aus Wohlbefinden und Genuss. In der Praxis ist es wesentlich komplexer, denn es gibt reichlich Wissens- und Beachtenswertes: Beinlängen, Bildschirmhöhen und die Steh-Sitz-Dynamik. Jedes dieser Themen für sich allein ist schon ein Micro- Fachgebiet und dann kommen noch all die Wechselwirkungen hinzu! Sicher, Möbel sind angewandte Ergonomie, trotzdem werden unsere Berater von Neudoerfler regelmäßig geschult. Nur so können wir sicherstellen, dass die Erfahrung, die Neudoerfler im Laufe von Jahrzehnten in diesem Bereich gesammelt hat, verbunden mit den Erkenntnissen der aktuellen Forschung, sich zu der Kompetenz summiert, die Sie stets und zu Recht von unseren Beratern erwarten können. Verhaltensänderung Steh- versus Sitzarbeitsplätze Bezogen auf einen Arbeitstag 85 % Reiner Sitz-Arbeitsplatz Idealverhältnis: 60 % Stehen 40 % Sitzen Steh-Sitz-Dynamik Ideal ist ein Schreibtisch, der sich einfach und schnell zum Stehtisch verstellen lässt. So kann man die Arbeitshaltung jederzeit wechseln und sofort weiter arbeiten. 56 % Steh-Sitz-Arbeitsplatz Passgenau Die Arbeitsfläche des Stehtischs sollte auf Höhe der Ellenbogen eingestellt werden, ein Stehsitz entlastet bei längeren Stehphasen. 20 % 5 % 24 % 10 % Zeit im Sitzen Zeit im Stehen Zeit in Bewegung Stuhlanpassung Ergonomisch gute Bürostühle lassen sich in Höhe, Sitztiefe und Anlehndruck der Rückenlehne individuell einstellen. Sie bieten die Möglichkeit, eine fixe Position einzustellen, aber in einem Zug muss der Stuhl auch auf Knopfdruck eine Schaukelposition zulassen. Tischhöhe Die Unterarme sollten locker im rechten Winkel auf dem Tisch liegen; ideal ist ein individuell höhenverstellbarer Tisch. Bitte achten Sie dabei aber darauf, dass die Fußstütze über die gesamte Tischlänge reicht; sonst ist dieser Effekt wirkungslos. Fußstütze Im Bedarfsfall kann auch eine verstellbare Fußstütze eingesetzt werden. Bildschirmposition Der Bildschirm ist direkt im Blickfeld zu platzieren, um Fehlhaltungen des Kopfes zu vermeiden. Sehachse Praktische Faustregel: Die oberste lesbare Zeile sollte unterhalb der Augenhöhe liegen. Beobachtungswinkel Man sollte entspannt, mit leicht nach unten geneigtem Kopf lesen können. Sehabstand Er richtet sich nach der Bildschirmgröße, sollte aber mindestens 50 cm betragen.

25 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 48 Guter (Seiten-) Wechsel! Bei der Neudoerfler-Ergoberatung wird die optimale Sitzposition und Körperhaltung mit modernsten Biofeedback-Geräten analysiert. Der beste Arbeitsplatz? Mit dem Ergonomie-Check zur optimalen Position Ergonomisch perfekt, höhenverstellbar und noch dazu ein stylischer Hingucker: Der Capisco Puls gilt als eine der besten Ergo-Stühle in Österreich exklusiv bei Neudoerfler erhältlich.» Sitzenbleiben ist bei Neudoerfler positiv besetzt. Wichtig ist nur, dass Sie regelmäßig Ihre Sitzposition verändern und somit Ihren Körper damit erneut aktivieren. «Ihre perfekte Sitzposition liegt uns ganz besonders am Herzen Sie wissen ja: ein ergonomisch an Ihrem Körper angepasster Stuhl reduziert nicht nur die Rückenschmerzen, sondern lässt Sie auch mit mehr Spaß und bis zu 30 % besserer Performance im Büro arbeiten. Mehr Gesundheit und mehr Leistung wer will das nicht selbst erleben? Damit Sie den perfekten Drehstuhl für Ihr individuelles Anwendungsgebiet finden, bieten wir Ihnen umfangreiche Beratung und einen Ergonomie-Check durch unsere Physiotherapeutin an. Unsere Berater empfehlen Ihnen aus unserer umfangreichen Auswahl an hochwertigen und formschönen Drehstühlen das passende Produkt und erklärt Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln dem Rückenschmerz, der Volkskrankheit Nummer Eins, vorbeugen können, u.a. mit dem Prinzip der Steh-Sitz-Dynamik in Kombination mit einem elektrisch höhenverstellbaren Arbeitstisch. Sie können den Stuhl direkt in Ihrem Büro testen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit oder kaufen Sie Ihre Schlafzimmer-Matratze aus dem Katalog? Auf Wunsch kommt unsere Physiotherapeutin in Ihr Büro und ermittelt durch Biofeedback-Messung die ideale Sitzposition für Ihre Tätigkeit, Ihr Arbeitsumfeld und Ihre Körpergröße. Gerne bieten wir Ihnen den Ergonomie-Check auch in einem unserer Showrooms an. Die Kontaktdaten für eine Terminvereinbarung finden Sie auf Seite 104. Bei Bedarf führen wir direkt in Ihrem Büro Mitarbeiterschulungen und Einweisungen durch. Wussten Sie, dass 45 % der Mitarbeiter die Einstellungen bei ihren Stühlen nie ändern? Da hilft selbst der beste Stuhl nichts gegen Rückenschmerzen und Konzentrationsprobleme. Cecile Ganz-Studer ist ausgebildete Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Katzelsdorf (NÖ) und für Neudoerfler als Expertin im Bereich Sitzen aktiv. Termine in einem unsere acht Ergonomie-Studios (in jedem unserer acht Schauräume in ganz Österreich) können Sie unter vereinbaren. Mehr Informationen ab Seite 104.

26 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 50 Jetzt wird s prächtig! Farbe Farben sind bunt, sagt die Kollegin. Farben sind ein Ausdruck der Persönlichkeit sagt die Modemacherin (siehe Seite 56). Dinge haben keine Farbe, sie machen sich farbig sagt die Kunstprofessorin (siehe Seite 52). Tiere sehen Farben anders als Menschen. Menschen verschiedener Kulturen empfinden Farben anders. In Europa steht Weiß (etwa bei Brautkleidern) für Unschuld, bei den Buddhisten ist es die Farbe der Trauer und im chinesischen kann Weiß sogar für Hinterlist stehen. Obwohl Weiß keine Farbe ist, jedenfalls nicht im engeren, im farbigen Sinn. Summa summarum sind Farben also so etwas wie eine Illusion die alle Menschen gemeinsam haben, die aber verschieden empfunden wird. Verschieden von Kultur zu Kultur, von Früher zu Heute, vom Einen zum Andern. Andererseits sind Farben aber auch ein Kommunikationsmittel, fragen Sie mal das Chamäleon oder die Ampel ihres Vertrauens. Nein, fragen Sie besser unsere Berater, die können Ihnen nämlich wirklich sagen was Farben alles sind und machen. Weil Farben eben doch mehr sind als nur bunt. Europa Indien USA Feng Shui Afrika Japan Die Farben der Liebe Farben die mit Liebe assoziiert werden Quelle: Colormatters.com, Brandcurve.com, About.com, Pantone, John Gage

27 Auch bei Frau ao.univ.-prof. Dr. phil. Mag. art. Marion Elias von der Universität für angewandte Kunst, genannt die Angewandte, in Wien dreht sich alles um Farbe. Mehr noch, sie lebt Farbe. Das tut sie in ihrer Funktion als Künstlerin, sowie als engagierte Lehrbeauftragte. Ein traumatisches Kindheitserlebnis Der Farbe verfallen ist Marion Elias schon seit frühester Kindheit. Wie anders wäre es zu erklären, dass ausgerechnet ein traumatisches Farberlebnis zu ihren frühesten Erinnerungen zählt. Bei der Aufnahmeprüfung für die Volksschule sollte die damals 5jährige Buntstifte ordnen. Das tat sie denn auch, natürlich der Farbe nach. Beginnend mit Gelb, schön aufsteigend, wie sich das gehört. Darauf regte sich der Direktor fürchterlich auf und sagte: Der Größe nach. Auf diese Idee wäre ich nie gekommen. Ich weiß noch, es lag das Rot neben dem Grün und schlimmer noch, das Rosa neben dem Braun. Unerträglich. Rosige Aussichten: Angenehme Stimmung im Büro durch individuelle Farbberatung unserer Experten. Mehr Informationen ab Seite 104» Ich frage mich, ob sich alle Leute vorher vorstellen können, wie ein Raum hinterher in einer gewissen Farbe aussieht; und wenn man sich dauernd in dem Raum aufhält, wie wirkt das? Gefällt es einem? «Eine kleine Anekdote, die das innige Verhältnis, welches Marion Elias zu Farben hat, deutlich macht. Dabei lässt sich schon allein die Frage, was Farbe ist, mit der Malerin, die auch eine philosophische Ausbildung absolviert hat, ausgiebig diskutieren. Denn wenn Rot immer Rot wäre, dann müsste es das auch für alle Lebewesen sein. Nun weiß man aber von vielen Tieren, dass sie Farben, wenn überhaupt, dann zumindest ganz anders wahrnehmen. Also: Was ist eigentlich Rot? Die Farbe entsteht im Auge des Betrachters Wer an Farbe denkt, denkt selten an Farbe an sich, sondern meistens an farbige Dinge, an einen satt-roten Sonnenuntergang, oder einen knallig-roten Sportwagen. Quer durch alle Lebensbereiche spielt Farbe in unserem Leben eine Rolle, wenn auch meistens eine Nebenrolle. Nur in der Kunst, da spielt Farbe die Hauptrolle. Existiert Farbe überhaupt? Farbe entsteht beim Betrachter. Wir Menschen können von dem, was sichtbar ist, nur ein gewisses Spektrum erkennen. Wir glauben etwas ist rot, dabei macht es sich für uns rot. Wenn ich sage: dieser Deckel ist orange, dann ist das eine Übereinkunft, kein Faktum. Beschränken wir uns also soweit es Farbe betrifft auf den Menschen. Allein da gibt es genug Gründe zur Konfusion. Denn, so sollte man meinen, wenn es eine Übereinkunft ist, so ist es immerhin eine globale. Sieht denn nicht jeder Mensch, wenn er nicht gerade farbenblind ist, Rot als Rot? Das immerhin scheint unstrittig zu sein. In Bezug auf die Farbbezeichnung ist die Übereinkunft kulturübergreifend. Sehr kulturspezifisch wird es, sobald es um die Bedeutung der Farbe geht. Dazu gehört auch das Phänomen, dass es in einigen Sprachen für eine bestimmte Farbe mehrere oder keine Worte gibt. Im Vietnamesischen gibt es beispielsweise kein Wort für Blau. Für ein wenig Verwirrung reicht es schon, wenn wir in unserem Kulturkreis bleiben. Der Versuch, dass ein paar Leute sich einigen: Wann ist etwas türkis, wann ist es grün-blau und wann ist es blau? Unmöglich. Das ist schon sehr individuell, bereits innerhalb einer ganz kleinen Gruppe. Jeder sieht ein anderes Rot Diese Farb-Individualität erschwert den professionellen, genormten Umgang mit Farben. Um dem abzuhelfen, gibt es ja diverse Farbskalen. In der Praxis würde aber wohl niemand auf die Frage nach seiner» Wir sollten uns mit Dingen umgeben, die wir wirklich mögen. «

28 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 54 Rosa Aussichten! Lieblingsfarbe mit RAL3027 (Himbeerrot) antworten. Man sagt Rot und jeder sieht ein anderes Rot vor seinem inneren Auge. Der persönliche Zugang zu Farben ist bei den meisten Menschen eine Zu- oder Abneigung bestimmten Farben gegenüber. Andererseits heißt es, dass Farben generelle Wirkungen haben. Blau kühlt ab, Grün beruhigt, Gelb stimmt positiv usw. Für Marion Elias sind solche Zuschreibungen nur eine unzutreffende Verallgemeinerung. Die Frage der Farbwahl wird gerade im Zusammenhang mit Raumgestaltung immer wieder aufgeworfen. Als Kunstpraktikerin und theoretikerin, also als Malerin und Philosophin muss ich hinterfragen, ob das stimmt. Man sagt, dass Arbeitsräume oder Räume, die besonders hell wirken sollen, weiß gestrichen werden sollten. Dafür gibt es einen einzigen Grund. Licht wirkt länger hell in einem weißen Raum. Zum Malen brauche ich das, persönlich aber, fühle ich mich in einem weißen Raum nicht wohl. Meiner Erfahrung nach stimmen Gruppen in ihrer Farb-Beurteilung nie überein. Es gibt immer große individuelle Unterschiede.» Ein Raum besteht nicht nur aus Wänden sondern auch aus Möbeln. Diese sollten eine gewisse Kombination zueinander haben, die positiv ist. «Farbe denken, fühlen und leben Aufgekratzt sitzt sie da inmitten ihres mit allerlei Skulpturen, Bildern, Farben und Staffeleien voll geräumten Ateliers. Sie spricht sehr schnell, denkt offenbar noch schneller und führt den Zuhörer mit so viel Liebe und Engagement durch ihre Farbenwelt, dass man sich unwillkürlich fragt, wie man es bislang mit seinem Menschsein vereinbaren konnte, so im Wortsinne oberflächlich mit dem Thema Farbe umgegangen zu sein. Wie intensiv ihr Farbverhältnis ist, wird an dieser Aussage deutlich: Wenn Sie mir einen Farbklecks an die Wand machen, kann ich die Farbe sofort nachmachen. Mein Kopf zerlegt sie automatisch in ihre Bestandteile. Außerdem merke ich mir Farben sehr gut. Ich kann die Farbe abrufen, die das Meer an der Stelle hat, wenn Sie vom Tronchetto, vom Parkhaus nach Venedig hineinkommen. Wenn es noch sonnig ist, hat das Wasser dort ein blasses, leuchtendes glasartiges Grün. Das könnte ich Ihnen sofort mischen. Es ist es nur logisch, dass einer Person, die so sehr Farbe denkt, fühlt und lebt, weiße Wände ein langweiliges Ärgernis sind. Elias schwärmt von mediterraner Farbpracht, aber auch von englischen Herrenhäusern, in denen die Antwort auf die Frage nach dem Aufenthaltsort des Hausherren wahlweise: Im grünen, roten oder blauen Zimmer lauten kann. In meinem Büro an der Universität konnte ich meine Mitarbeiter davon überzeugen, den Raum nicht weiß, sondern mittelgrau zu streichen. Die Wände treten ein wenig zurück und alle fühlen sich wohl. Auf dieses Problem angesprochen, lacht sie und erzählt die Geschichte zweier russischer Künstler, die Menschen weltweit befragt haben, wie das ideale Bild aussehen soll. Das Ergebnis der Umfrage haben sie dann gemalt. Gefallen hat es allerdings niemandem. Ein klarer Fall von: Everybody s darling is evrybody s fool. Es können sich auch nicht alle Leute im Vorfeld vorstellen wie ein Raum in einer gewissen Farbe tatsächlich aussieht, geschweige denn wie das dann wirkt wenn man dauernd in dem Raum ist. Ein Raum besteht nicht nur aus Wänden. Da kommen ja noch andere Dinge hinein und das sollte ein gewisse Kombination haben zueinander, die positiv ist. Dann sollte es praktisch sein, und jetzt sage ich etwas das gegen meinen eigenen Geschmack geht es sollte auch so unpersönlich wie möglich sein. Denn wenn sie alle Mitarbeiter befragen, will der eine einen Barockschreibtisch und der andere einen aus Stahl und Glas. Das geht nicht. Aber über das gemeinsame Arbeiten und das tägliche Wahrnehmen: Das sind die Möbel unserer Firma, ergibt sich auch eine gewisse Identifikation mit der Einrichtung. Da ist die Farbexpertin dann mitten in ihrer professionellen Schizophrenie, denn wenn es um das persönliche Lebensumfeld geht, klingt das bei Marion Elias so: Wir sollten uns mit Dingen umgeben, die wir wirklich mögen. Das Mädchen im Farbengeschäft Halbgares mag sie nirgends. Auch bei ihren StudentInnen stört es sie, wenn Wollen und Handeln nicht auf einem gesicherten Fundament ruhen. Studenten, die sie im Urlaub anrufen, weil sie sich nicht gemerkt haben, wie man eine Farbe ordentlich anrührt, oder andere, die Bilder mit Neonfarben malen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, wie schnell die ihre knallige Wirkung verlieren. Marion Elias lebt Farbe und sie hat einen Traum aus Farbe: Als 16 jähriges Mädchen habe ich Florenz besucht. Dort entdeckte ich ein Farbgeschäft in einer kleinen Gasse beim Dom. In diesem Laden steht, denn das Geschäft gibt es immer noch, ein Regal. Das ist sicher drei Meter hoch und mehr als sechs Meter breit, voll mit Gläsern voller Farbpigmente. In diesem Geschäft über Nacht eingeschlossen zu sein, besser noch, dort eines Tages beerdigt zu werden, das ist mein Traum. Weiterführende Informationen finden Sie auf: ao.univ.-prof. Dr. phil. Mag. art. Marion Elias geboren in Wien, studierte Malerei und Graphik, dann Doktoratsstudium der Philosophie. Habilitation in Kunst-Philosophie 2008, außerordentliche Universitätsprofessorin am IKKK der Angewandten (Institut für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung); Leiterin des Gender Art Laboratory; Lehrveranstaltungen in den Bereichen Philosophie, Ästhetik, Gender Studies, Maltechnologie; Zahlreiche internationale Preise und Publikationen zur Kunst. Das ideale Bild Nun ja, sie ist die Chefin und ein Energiebündel obendrein, vielleicht fühlt sich ja auch der eine oder die andere nur bei dem Gedanken unwohl, Unwohlsein zu bekunden. Sehr wahrscheinlich ist das bei einer so grundsympathischen Person nicht, aber das Problem, dass eine Entscheidung getroffen werden muss, gibt es in jeder Familie, in jeder Firma. Die passende Farbe im Büro kann viel bewirken: Steigerung von Wohlbefinden und Produktivität. Farben und Ihre Wirkung ab Seite 60 mehr Bilder unter neudoerfler.com

29 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 56 und die ist alles andere als farblos Ein Ausdruck der Persönlichkeit Der bewusste Einsatz von Farben Bestimmte Farben mag man, andere nicht. Und obendrein ist der Gebrauch von Farben auch noch dem steten Kommen und Gehen der Moden unterworfen. Sandra Thaler ist Modemacherin. Gemeinsam mit Annette Prechtl ist sie Gründerin und Inhaberin des Modelabels Elfenkleid. In ihren Kollektionen setzen die Beiden nur wenige Akzente mit kräftigen Farben. Wieso?

30 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 58 In der Farbe liegt die Kraft Elfenkleid ist das Modelabel der beiden Designerinnen Sandra Thaler und Annette Prechtl. Beide studierten am Kolleg für Mode- und Bekleidungstechnik in Wien. Dort lernten sie sich auch kennen und starteten 2001, nach Beendigung ihrer Ausbildung Elfenkleid. Mit ihrer ersten Kollektion gewannen sie den Pierre Lang Fashion Award. Seit 2007 sind ihre Kollektionen auch außerhalb Österreichs erhältlich. mehr Bilder unter neudoerfler.com Gerade in der Stadt ist man ständig mit Farben konfrontiert. Im Straßenbild, in Werbungen und Leuchtreklamen. Da kommt bei mir schon das Verlangen nach farblicher Ruhe auf. «Intereassnte Ideen zum Thema Farbe am Arbeitsplatz finden Sie ab Seite 60 oder vereinbaren Sie direkt einen Termin bei Ihrem Neudoerfler-Berater, Kontakt Seite 106. Anfänglich haben wir den sparsamen Gebrauch von Farbe in unseren Kollektionen gar nicht so bewusst gehandhabt. Es hat sich aus unseren Persönlichkeiten und somit aus unserem Modeverständnis so ergeben. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir auf Farbe ganz verzichten. Wir integrieren immer einzelne Farben in unsere Kollektionen. Manchmal braucht es für ein gelungenes Gesamtbild einfach einen markanten Akzent, einen Farbtupfer. Das trägt letztendlich zur Harmonie bei. Nun wird Harmonie ja oftmals mit Reizarmut verwechselt. Tatsächlich aber kann Harmonie durchaus auch mit scharfen Kontrasten arbeiten, solange die sich dann im Gesamtbild zu einem harmonischen Ganzen verbinden. Fakt ist, dass der Einsatz von Farben immer auch Signalwirkung hat. Farben kommen und gehen Welches Signal senden starken Farben also aus? Ich glaube, dass Farbe etwas Emotionales ist, generell ein starker Stimmungsparameter. So spiegelt etwa das Tragen eines bunten Kleidungsstücks sicher auch die Persönlichkeit wider. Andererseits sind natürlich auch in dieser Hinsicht Moden und Medien prägend für einzelne Personen und somit für ganze Gesellschaften. Man sieht wie die vorherrschenden Farben auch bei Autos oder Innenausstattungen mit den Jahren kommen und gehen. Farben haben immer eine gewisse Zeit. Das ändert sich mit den Moden. Es ändert sich aber auch in Bezug auf Stimmungen, sprich, je nachdem, wie man sich selber gerade fühlt und sieht. In ihren Sätzen, die Sandra Thaler oft mit ich glaube beginnt und dann in der Mitte noch ein also für mich jetzt hinzufügt, ist häufig auch ein Suchen und Tasten. So wägt sie ab, relativiert und ist dann doch entschlossen, klar in der Aussage. Die Indiviualität der Persönlichkeit Sandra Thaler ist ebenso kalkulierende Businesslady wie intuitive Künstlerin; Sie ist die welterfahrene Metropolenbewohnerin, aber immer auch noch das träumerische, junge Mädchen aus Tirol, das sie einmal war. Und wie sie da in ihrem Geschäft so sitzt, auf einem schwarzen Hocker, der einen markanten Kontrast zum hellen Holzboden bildet, an den weißen Wänden die Kleider der aktuellen Kollektion, da zeigt sich ganz klar, dass der gezielte, wenn auch sparsame Einsatz von Farbe auch abseits modischer Fragen der Persönlichkeit von Sandra Thaler entspricht. Mir sind am liebsten weiße Räume und da sind Farbtupfer manchmal schon sehr schön. Allerdings müssen sie auswechselbar sein. Sobald ein (Farb-)Element den Raum dominiert, ist mir das auf die Dauer zu anstrengend. Auch im Einrichtungsbereich funktioniert eine Farbe für mich meistens nur für eine gewisse Zeit. Ich halte meine Umgebung so neutral wie möglich und hole mir die Farben mit anderen Dingen. Im Straßenbild ist eh schon alles so wahnsinnig überladen. Man ist ständig mit Farben konfrontiert, durch Leuchtreklamen beispielsweise. Dadurch entsteht bei mir das Verlangen, meine Lebens- und Arbeitsumgebung (farblich) ruhig zu halten. Die Balance macht es: Anregend, aber nicht aufregend, modern, aber nicht modisch, farbig, aber nicht grellbunt: Und die Authentizität macht es: Gerade bei unserem Label sieht man es eh, an unseren Kleidern, an uns, wie wir sind, wie wir ausschauen, was wir leben, und das macht ES dann schlussendlich auch aus denke ich.

31 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 60 Da kommt Stimmung auf Farben sind mehr als nur bunt Neudoerfler Farbe» Quelle: Licht und Farbe: Ordnung und Funktion der Farbwelt von Eckart Heimendahl Lebensenergie fördert die körperliche Arbeit und Bewegung Intuition regt geistig an und fördert das Gespräch Kommunikation stimuliert und strahlt Wärme aus Mystik wirkt melancholisch und magisch Stabilität wirkt beruhigend und robust Ruhe unterstützt die Ausgeglichenheit und Entspannung Befriedigung gilt als Quelle der Kreativität Stärke strahlt Seriosität und Eleganz aus Farben und ihre Wirkung Reinheit scheint unerreichbar und neutral Sachlichkeit wirkt unauffällig und ausgleichend Bewusst und auch oft unbewusst beurteilen Menschen viele Produkte zunächst über die Farbe, bevor wir uns weitere Gedanken über den Einsatz und die Anwendung von Produkten machen. «Farbe am Arbeitsplatz Die Sprache der Farbe Farben sind ein Ausdruck des persönlichen Charakters und oftmals auch durch Modeströmungen beeinflusst. Sie wirken auf Menschen, aber nicht bei Jedem auf dieselbe Art und Weise. So weit, so unklar. Angesichts derart vieler variabler Parameter stellt sich natürlich die Frage, wie Farben in Büroräumen eingesetzt werden sollen. Wobei Neudoerfler unter dem Überbegriff Farbe nicht nur Farben im engeren Sinne versteht. Präziser beschreibt es wohl das Wort Oberflächenwirkung. Diese geht in der Hauptsache sehr wohl von der Farbe aus, aber auch Materialien spielen eine wesentliche Rolle. Leder- oder Stoffsessel, Tischplatten aus hellem oder dunklem Holz, oder gar Glas oder Kunststoff? Und dann sind ja da noch die Wechselwirkungen. Ein Schrank mit Nussholzfront mag schön sein, aber man sollte sich nicht dafür entscheiden bevor man die Frage beantwortet hat mit welchen Materialien und Farben sich das dunkle Holz geschmackvoll kombinieren lässt, ohne dass der Raum insgesamt zu dunkel wird. Eingedenk der relativ langen Zeitspanne, die man normalerweise mit den Farben (den farbigen Möbeln, Teppichen, Wänden) verbringt, sollten eben möglichst alle Eventualitäten bedacht sein. Bedenken Sie deshalb auch: Farbe ist eine Sprache, die unsere Berater fließend sprechen. Gerne unterstützen sie Sie dabei Ihre persönlichen Vorstellungen in ein stimmiges Farbkonzept zu übersetzen. Zu ihrer farbigsten Zufriedenheit. Klaus-Dieter Monhoff ist Leiter Dekormanagement bei Egger Holzstoffwerke und gilt als der Dekorpapst in Österreich und Deutschland.

32 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 62 Gleich wechseln wir den Beat Weißgrau Silber Grau Burgund Basalt Weißgrau Highland Eiche Lyon Eiche Graphit Basalt Graphit Burgund Silber Mokka Ein Büro wie gemalt Material- und Farbkombinationen Sie wissen ja: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Damit Sie aber im Büro immer die optimale Farb-Tonalität wieder finden, unterstützen Sie unsere Berater bei der Farbauswahl und dem besten Mix unserer Materialien. Holen Sie sich bei diesen Vorschlägen aus unserer Palette bereits einen Vorgeschmack auf die aktuellen Trendfarben und Kombinationsmöglichkeiten. Limonengrün Burgund Weiß Weißgrau Graphit Weißgrau Narbonne Eiche Aragon Eiche Basalt Mokka Muschel Mokka Muschel Basalt

33 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 64 In diesem Kapitel ist Musik drin Auswirkungen von Lärm auf die Produktivität Akustik Quelle: Gesellschaft Arbeit und Ergonomie - online e.v. Hörenswert. Das sollte das Kriterium sein. Was muss man nicht alles hören, auch wenn es in keiner Weise hörenswert ist. Rund um die Uhr liefern die Ohren dem Gehirn Informationen zur Bearbeitung. Manches davon ist reiner Genuss. Meeresrauschen am Strand; die Stimme eines geliebten Menschen; tolle Musik. Manches davon braucht man einfach. Die Informationen aus dem Meeting, das Piep-Geräusch der Einparkhilfe und dieses komisch Plätschern das einem mitteilt: Die Badewanne läuft über, JETZT! Und dann gibt es noch unglaubliche Mengen überflüssiger, nervtötender Klänge. Wer will schon gerne seinen Kollegen bei dessen lautstarken Verkaufsgesprächen am Telefon zuhören täglich acht Stunden. Wer möchte sein Büro neben dem Proberaum einer talentlosen aber hoch motivierten Geigerin haben? Über all diese Dinge haben Sie schon nachgedacht, haben wir schon nachgedacht. Ihnen sind Sie bewusst, für uns ist das unser täglich Brot. Profitieren Sie davon. Weil Akustik mehr ist, als das was man hört.

34 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Peter Androsch ist Akustikexperte, Musiker und Komponist. Er ist Gründer von Hörstadt, einem international arbeitendem Labor für Akustik, Raum und Gesellschaft und hat an der Universität für Gestaltung in Linz den Lehrauftrag für Raum und Akustik. Androsch leitete die Musikabteilung der europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009 und ist Verfasser der Linzer Charta, die sich um akustische Belange in Städtebau und Architektur kümmert. Alle mal herhören Akustik ist eine Funktion des Raumes Der Mensch ist ein Ohrenwesen. Was man alles hört und was das für Auswirkungen auf Geist und Körper hat, damit beschäftigt sich Akustikexperte Peter Androsch. Ein Gespräch über die Notwendigkeit von Reflexionen in Räumen und warum leise manchmal schlimmer ist als laut.

35 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 68 unerhört Interessantes Peter Androsch umweht stets eine Aura leichter Gequältheit. Nicht, dass seine Freundlichkeit, gar seine Höflichkeit darunter leiden würde. Auch Anzeichen von Nervosität sind nicht festzustellen. Aber es macht ihm schon ein wenig zu schaffen, dieses Leben in der Lärmwelt. Um es gleich vorneweg zu sagen: Selbst Schuld! Schließlich hat er sich sein Leiden mühsam erarbeitet. Seit Jahren beschäftigt sich Peter Androsch intensiv mit Akustik, genauer gesagt mit Ursache und Wirkung akustischer Gegebenheiten auf den Menschen. Als Zivilisationsmensch des 21. Jahrhunderts ist man häufig so genannter akustischer Umweltverschmutzung ausgesetzt. Das ohrenbetäubende Nageln von Presslufthämmern bei Straßenbauarbeiten ist dabei nicht das große Problem. Presslufthämmer sind extreme Ausnahmen.» Es gibt zwei heilige Kühe der Raumakustik, das sind die Nachhallzeit und die Lautstärke. Beide sind höchst problematisch. «Das Gegenteil von Ausnahmen ist der Alltag und dort, im täglichen Leben lauern, Peter Androschs Befund zufolge, zunehmend akustische Gefahren. Es sind Gefahren, gebaut aus gedankenloser Architektur und ausgestattet mit falschen Materialien, denn Akustik ist eine Funktion des Raumes. Die Innengestaltung des Raumes definiert die akustischen Verhältnisse, so Androsch. Diese Erkenntnis kam ihm im Zuge einer akustischen Installation, die er in seiner anderen Funktion als Komponist gestaltete. Die Erkenntnis veränderte sein Leben. Seit diesem Aha-Moment engagiert er sich in der von ihm gegründeten Initiative Hörstadt um in der Öffentlichkeit, aber auch bei Politikern, Architekten, Bauherren und Arbeitgebern ein Bewusstsein für die politische und gesellschaftliche Bedeutung von akustischen Phänomenen zu schaffen. Problematische Akustik ist kein Randgruppenproblem, denn aktuellen Zahlen zufolge ist mindestens ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung (zumindest leicht) hörbehindert. Wie alles zu reflektieren begann Wir sitzen im Gastgarten des Volkshaus Dornach in Linz. Drinnen rieselt das gutlaunige Gedüdel eines Radiosenders aus in Rigipsdecken verborgenen Lautsprechern. Gleich hinter der Hecke hält ein Transporter mit laut brummendem Kühlaggregat, aus der Führerkabine klingt Musik eines anderen Senders. Rumms, Tür auf Tür zu. Es ist ein ziemlich indifferentes Klangbild; im Kontext einer Stadt vergleichsweise leise. Androsch erzählt jetzt davon, wie die Menschen dereinst in die Städte gezogen sind und ihre dörflichen Gewohnheiten mitgebracht haben. Die Nachttöpfe hat man damals auf die Strasse entleert und sich über die gesundheitlichen Folgen keine Gedanken gemacht. Man hat halt erst lernen müssen, auf so engem Raum zusammenzuleben. Die Folge des Lernprozesses waren Kanalisation und Hygienebewusstsein. Wir haben eine ähnliche Situation, bei weitem nicht so dramatisch, aber vergleichbar. Heute zwingen uns neue Techniken und Baumaterialien Neues zu lernen. Der Mensch, das Ohrenwesen Tatsache ist, dass der Mensch ein Ohrenwesen ist. Das Ohr ist um den Faktor 10 sensibler als das Auge. So kann man zwar feinste Tonhöhenabweichungen problemlos erkennen, nicht aber vergleichbare Farbveränderungen. Das Ohr ist aber auch das Sinnesorgan des Menschen, dem nie eine Pause gegönnt ist. Von der Geburt (und eigentlich schon vorher) bis zum Tod (dann ist aber wirklich Schluss) ist das Gehör permanent auf Empfang. Einen Großteil dessen, was die Ohren so auffangen, hört man gar nicht bewusst. Das bedeutet aber nun nicht, dass Kopf und Körper davon nichts mitbekommen, ganz im Gegenteil. Jetzt ist Androsch ganz in seinem Element: Der Körper ist ununterbrochen mit der unglaublichen Leistung der Sinnesintegration beschäftigt. Sie sorgt dafür, dass alle Informationen der Sinne, vom Seh- über Geruchs- und Tastsinn, bis hin zu Gleichgewicht, Orientierung und Hören, zu einem vernünftigen Gesamtbild der Situation zusammen gerechnet werden. Müssen nun auf Dauer widersprüchliche Informationen integriert werden, ist das eine Stressbelastung. Weiterer Stress entsteht, weil das Gehör uns auch vor Gefahren warnen soll. Es reagiert auf Frequenzen, die üblicherweise mit Gefahren verbunden sind. Das sind meistens Frequenzen, die sehr hoch sind oder sehr tief. Genau in diesem Bereich surren die Geräte. Das führt dazu, dass der Körper Stresshormone ausschüttet, weil er glaubt, uns vor einer Gefahr warnen zu müssen. Und da sitzen wir täglich acht Stunden. Das ist arbeitsmedizinisch, durch die Messung des Stresshormons im Urin belegt. Ist man so einer Situation länger ausgesetzt, ist es wahrscheinlich, dass sie sich in Herz-Kreislauf-Erkrankungen manifestiert. Akustischer Stress als Herzinfarkt-Auslöser Das deutsche Bundesamt für Umweltschutz führt ein Drittel aller Herzinfarkte auf akustischen Stress zurück. Nicht auf Lautstärke wohlgemerkt, sondern auf akustischen Stress. Vom unbewussten Unwohlsein bis zum Herzinfarkt ist es ein weiter Weg, aber es ist ein Weg, der gerade im Arbeitsleben mit zunehmendem Verlust von Konzentration und, daraus resultierend, Motivation einhergeht. Der brummende Transporter ist weitergefahren, irgendwer hat das Deckenradio leiser gestellt. Androsch blinzelt in die Sonne und möchte dem Ganzen eine positive Wendung geben. Weil es eben nicht nur darum gehe, was alles nicht funktioniere. Wenn wir akustische Verhältnisse optimieren, dann optimieren wir auch die Raumqualität und die Arbeits- und die Lebensqualität. Die vier Schrauben Das Volumen Die Materialien Die Form Die Oberflächen Das sind die vier Schrauben, an denen man zur akustischen Gestaltung eines Raumes drehen kann. Ist eine Schraube schon eingestellt, etwa, wenn das Bürogebäude schon gebaut wurde, bleiben noch drei. Sind Haustechnik, Decken, Boden und Wände schon gegeben, was ja ebenfalls oft der Fall ist, bleiben noch zwei Schrauben. Nun kann man nur noch über Materialien und Möbel akustisch gestalten. Auch bei Neubauten gibt es oft Konfliktsituationen selbst wenn alle guten Willens sind. Was tun, wenn verschiedene Werte einander entgegenstehen? Zum Beispiel Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer und gute akustische Verhältnisse. Oder visuelle Vorstellungen des Architekten widersprechen zum Teil den optimalen akustischen Verhältnissen. Da braucht es eben Kompromisse. Den Idealzustand gibt es im Leben nie. In der Praxis muss man sich auf die noch verbleibenden Parameter konzentrieren. Und das sind meistens Material und Oberflächen. Bei einem späten Innenausbau gibt es noch Möglichkeiten, die Form zu bearbeiten. Wandsysteme können ja durchaus auch schräg aufgestellt werden.» Das Ohr ist um den Faktor 10 sensibler als das Auge. «All das ist in der Raumakustik schon lange bekannt, wurde aber bislang für die Arbeitswelt viel zu wenig berücksichtigt. In Theatern, wo Sprachverständlichkeit sehr wichtig ist, gibt es keine parallelen Wände. Und die Schuhschachtel Goldener Saal im Musikverein funktioniert, weil die akustischen Anforderungen für Musik ganz andere sind. Das Zauberwort heißt: Vielfalt Androsch und sein Hörstadt-Team bemühen sich darum, dass bei der Gestaltung von Arbeitsräumen nicht nur an Absorption, sondern auch an Diffusion gedacht wird. Nur der richtige Maßnahmenmix sorgt für vielfältige Reflexionen. Eine besondere Bedeutung haben dabei Akustik-Möbel, Wandbespannungen und Teppiche. Denn der Orientierungssinn wertet die Reflexionen aus. Wenn ich in der Lage bin, einen Raum mit vielen kleinen Reflexionen zu versehen, dann ist das wichtiger, als das es leise ist. Also: Je größer deren Vielfalt, desto größer das Wohlbefinden. Leise klingelt der Kaffeelöffel in der Tasse, in Verbindung mit dem Blätterrascheln der Hecke ein sehr angenehmes akustisches Signal. Das Interview ist schon beendet, wir haben noch ein wenig geplaudert. Plötzlich lächelt Peter Androsch leicht verschmitzt. Er hat noch einen heißen Tipp für die Arbeitsplatzgestaltung: Es gibt eine Theorie, die besagt, dass alte Damen ihre Wohnungen deswegen mit Nippes voll stellen, weil sie unbewusst über Jahrzehnte an der perfekten akustischen Umgebung arbeiten. Ich glaube, da ist was dran. Somit haben Sie eine gute Ausrede: Nein Chef, mein Büro ist kein Saustall, es ist nur akustisch optimiert! Weiterführende Informationen finden Sie auf: Jeder Arbeitsplatz ist anders. Unsere Akustik- Experten beraten Sie gerne, wie Sie die akustischen Verhältnisse in Ihren Räumlichkeiten optimieren können. Mehr Informationen und Kontakte ab Seite 104

36 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 70 Das klingt natürlich gut Von Bäumen in Räumen Der Werkstoff Holz und seine Besonderheiten Aus ein paar Stücken Holz wird eine wundervolle Gitarre. Vorausgesetzt der Gitarrenbauer ist gut. Und vorausgesetzt das Holz ist gut. Ein Besuch in der Werkstatt des Gitarrenbauers und Gitarristen Gottfried Gfrerer. Einfach mehr Wissen Akustisch gestalten heißt nicht Schallwellen erzeugen, sondern Räume gestalten. Der Mensch nimmt die Mehrzahl von Schallwellen über Reflexionen wahr. Den größten Einfluss hat die Gestaltung von Böden, Wänden und Decken. Das ist das eigentliche Sounddesign. Also sind der Architekt, der Baumeister und der Innenraumgestalter die größten Sounddesigner. Gottfried Gfrerer ist einer der besten Slide- Gitarristen Europas und einer der ganz wenigen in Europa tätigen Resonatorgitarrenbauer. Er entwirft jede Gitarre maßgeschneidert für die Bedürfnisse des Musikers und baut sie ausschließlich von Hand. Als Gitarrist und Songwriter ist er dank seiner Virtuosität und Musikalität international erfolgreich. mehr Bilder unter neudoerfler.com Unter einer Gitarrenbauwerkstatt stellt man sich einen recht vollgerümpelten, mit Holzspänen überzuckerten Raum vor. So gesehen ist die Werkstatt von Gottfried Gfrerer eine echte Enttäuschung. Hier sieht es eher aus wie in einer k. u. k. Arztpraxis für Gitarren. Das liegt zum einen daran, dass er mit seiner Werkstatt Untermieter in einer Altbauwohnung ist, die wirkt, als lebe dort jemand, dessen Kalender das Jahr 1912 zeigt. Der andere Grund ist, dass Gfrerer ein ordnungsliebender Mensch auf einer ganz besonderen Mission ist: Die Resonatorgitarre mit dem bestmöglichen Klang zu bauen.» Man ist am Tag nicht lange fähig Klang zu beurteilen. In der Früh hört man wenig Bässe, dafür mehr Höhen und Mitten. Im Laufe des Tages kehrt sich das um. «Jeder Raum klingt mit Wer kennt das nicht? Man freut sich darauf endlich seine Lieblingsmusiker live zu erleben und dann versinkt alles in einem unidentifizierbaren Soundbrei. Sicher, guter Raumklang ist nicht alles, aber ohne guten Raumklang ist alles Nichts. Guter Klang ist zwar physikalisch erklärbar, aber derart komplex, dass man mit Bauchgefühl und Erfahrung besser fährt, als mit Berechnungen. Es gibt Räume, in denen ein Instrument entsetzlich klingen muss, weil das Instrument ein bestimmtes Frequenzspektrum aussendet, das mit dem Raum nicht kommuniziert. Andererseits kann ein sehr gutes Instrument in einem guten Raum schlecht klingen, weil es dann wie übersteuert, eben hyperfein klingt. Es ist ein allgegenwärtiges Phänomen über das man sich normalerweise keine Gedanken macht. Als Gitarrenbauer und Musiker macht Gfrerer sich darüber sehr viele Gedanken, aber er meint es keinesfalls resignativ wenn er sagt: Klang ist eben immer eine Mischung aus Raum- und Instrumentenklang. Denn gleich fügt er energisch hinzu: Es gibt immer zahlreiche Wege um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Die anspruchsvollen Holzwege Die meisten dieser Wege sind, nunja, Holzwege, anspruchsvolle obendrein. Auch im Instrumentenbau ist die Arbeit mit diesem vielseitigen Werkstoff sehr anspruchsvoll, denn jedes Stück Holz ist anders. Es gibt Fichtenholz mit 10 Jahren auf einem cm Länge, während bei anderen die Jahresringe so eng aneinander liegen, dass ich sie kaum noch sehen kann. Das ist natürlich ein Riesenunterschied in der Elastizität. Deswegen ist die Holzauswahl und -bearbeitung so wichtig. Zwar kann man aus so ziemlich allen Holzarten eine tolle Gitarre bauen, aber je nach Bauweise und Auswahl der einzelnen Hölzer können sich die Klangeigenschaften der Hölzer stark verändern. Auch wenn die Regel besagt, dass Mahagoni die Mitten betont und Palisander die Bässe, entscheidend ist, was ich damit mache. Das Wissen um die akustischen Problemzonen Mehr als 20 Jahre jagt Gfrerer nun schon den guten Klang. Um den Punkt zu finden, an dem der Gitarrenklang zu schweben scheint und in perfekter Ausgewogenheit den Raum auskleidet, kann es vorkommen, dass er eine Gitarre 300 Mal auseinander nimmt, ein winziges Detail ändert, und sie dann wieder zusammensetzt. Mittlerweile weiß Gfrerer natürlich um die akustischen Problemzonen der Instrumente. Früher aber hat er manchen Fehler erst im Nachhinein erkannt. Schuld waren nicht seine Fähigkeiten als Gitarrenbauer, sondern seine Werkstatt, die mit 4 Meter hohen Decken und viel Holz (Gitarren, Parkett und Möbel) zu gut klingt um akustische Defizite aufzuzeigen. Für akustische Raumgestaltung ist Gfrerer kein Experte. Aber er hat einen entsetzlich klingenden Kellerraum. Dort muss nun jede Gitarre ihre Qualität unter Beweis stellen. Guter Klang ist eben erst komplex und dann immer noch Geschmackssache. Weiterführende Informationen finden Sie auf:

37 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 72 Sound Know-How Wir sind ganz Ohr Neudoerfler Akustik Das A Z des guten Tons: Besser verstehen Quelle: Gesellschaft Arbeit und Ergonomie - online e.v. 5 db Neudoerfler Showroom bei Nacht 10 db Atmen 25 db Cornflakes in Milch 30 db Flüstern 40 db Radio Grenzwert für konzentrieres Arbeiten 50 db Laserdrucker db Normale Unterhaltung Grenzwert für Arbeit mit geistigen Anforderungen 75 db elektronischer Rasierer 85 db Piano Grenzwert für Routinearbeiten 90 db LKW 100 db Disco Gesundheitsgefahr, Gehörschädigung 115 db Musik über Kopfhörer leise laut unerträglich Immer auf Empfang: Unseren Augen können wir jederzeit eine Pause gönnen, unser Gehör hingegen ist permanent akustischen Reizen ausgesetzt. In unserer Graphik zeigen wir Ihnen Beispiele bekannter Geräuschquellen und ihre Vergleichbarkeit. Und noch ein Tipp für eine angenehme Atmosphäre im Büro und gegenseitige Rücksichtnahme: Reden, Radiohören und das Rattern des Druckers addieren sich schnell zu einem störenden Soundmix. Wir wünschen aber natürlich auch weiterhin guten Appetit beim Genuss von Cornflakes. Akustik am Arbeitsplatz Gute Akustik ist eine wichtige Vorausetzungen für ein gesundes und produktives Arbeitsklima. Die Bedeutung der Akustik im Büroarbeits-Kontext wird oft unterschätzt. Tatsache ist, dass schlechte akustische Verhältnisse und ein hoher Lärmpegel zu Überreizungen führen. Andererseits sorgen unprofessionell ausgeführte Schallschutzmaßnahmen zu widersprüchlichen Sinneseindrücken. Beides hat ein deutliches Abfallen der Konzentration zur Folge. Bereits einige klug arrangierte Möbel von Neudoerfler können ausreichend sein, um ein akustisch angenehmes Arbeitsumfeld zu schaffen. Das sorgt für Wohlbefinden und wirkt sich nachweislich positiv auf Konzentration und Produktivität aus. 130 db Rockkonzert Schmerzgrenze, gesundheitsschädigend 140 db Flugzeug Mit Hilfe einer Akustik-Messung von Neudoerfler ist es möglich festzustellen, wie und mit welchen Maßnahmen auch in Ihren Büroräumen die akustischen Verhältnisse optimiert werden können. Wir beraten Sie gerne. A D E F G H Absorber Es gibt zwei Arten: Poröse Absorber aus leichtem Material mit offenporiger Oberfläche, besonders wirksam bei hohen Tönen. Und Resonanzabsorber mit Masse-Feder- System. Dabei schwingt die Platte und nimmt so die Schallwellen auf, besonders bei tiefen Tönen wirksam. Dezibel Das Bel (B) ist eine nach Alexander Graham Bell benannte Hilfsmaßeinheit zur Kennzeichnung von Pegeln und Maßen. In der Praxis ist die Verwendung des zehnten Teils eines Bels (Dezibel, Zeichen db) üblich. Eigengeräusche Unter Eigengeräusche zählt man alle Lärmquellen, die im Büroraum entstehen. Dazu zählen u.a. Sprache, Radio, Drucker. Fremdgeräusche Sind die ins Gebäude eindringende Außengeräusche (z.b. Straßenverkehr) und die im selben Gebäude erzeugten und über die Baustruktur weitergeleiteten Störgeräusche, wie beispielsweise Belüftungssysteme. Frequenzbereiche Infraschall (0 Hz 16 Hz) Normalschall (16 Hz Hz), Ultraschall ( Hz bis 1 Mio. Hz) Grenzwerte In Räumen, in denen überwiegend geistige Tätigkeit ausgeübt wird, soll ein Grenzwert von 50db(A) nicht überschritten werden. Für einfach Bürotätigkeit sind 65db(A) der Grenzwert. Hörbarkeit Das menschliche Gehör besitzt die erstaunliche Eigenschaft, wichtige Informationen von unwichtigen zu trennen. So können trotz Maschinenlärm menschliche Stimmen erkannt werden. Diese Tatsache hat zur Folge, dass neben einer Hörbarkeit eines Schalls auch der Informationsgehalt störend wirken kann. Man spricht deshalb von einer Hörbarkeitsund einer Verstehbarkeitsgrenze. K N S T W Körperschall Schall, der sich in festen Körpern (z.b. Decken oder Wänden eines Gebäudes) fortpflanzt. Je elastischer ein Stoff ist, desto langsamer breitet sich die Schallwelle aus. Nachhallzeit Die Nachhallzeit ist die Zeit, die ein Geräusch braucht um im Raum unhörbar zu werden. Ihr Wert ist Indiz für die akustische Ausstattung eines Raumes. Nutzen Sie unseren Service und lassen Sie die Nachhallzeit in Ihrem Büro von unserem Akustik-Experten messen. Schall Mechanische Schwingungen und Wellen, die sich in gasförmigen, flüssigen und festen Stoffen ausbreiten. Schallabsorption Schallabsorption vernichtet innerhalb eines Raumes Schallenergie, wodurch die Lautstärke von Geräuschen herabgesetzt und Lärm leiser gemacht wird. Schallbrücken Schallbrücken entstehen z.b. durch Fassaden-, Boden und Deckenanschlüsse, Hohlraumböden, Heizungsrohre, Brüstungskanäle und durchgehende Fußböden Schalldruck / Schallempfinden Da der Schall über das Trommelfell und die Gehörknöchelchen in Art einer Hebelwirkung zum Innenohr übertragen wird, empfinden Menschen eine Erhöhung des Schalldrucks um 10 db (A) als subjektive Schallverdopplung. Tonhöhe Die Tonhöhe (Frequenz) wird in Hertz angegeben. Hertz = Anzahl der Schwingungen pro Sekunde (1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde). Wahrnehmung Das menschliche Gehör erkennt Frequenzen im Bereich von 16 bis Hz. Zum Vergleich: Die Frequenzen der menschlichen Stimme liegen zwischen 300 und Hz. Im Bereich von 500 bis Hz ist das menschliche Gehör besonders empfindlich.

38 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 74 und drehen weiter auf» Akustisch optimierte Büromöbel und Trennelemente tragen wesentlich dazu bei, den Schallpegel im Büro zu senken und die Kommunikation zu verbessern. Sie können Raum und Kosten sparend eine optimale Arbeitsumgebung schaffen, ohne die ökonomischen Vorteile eines Mehrpersonen-Büros zu gefährden. « Die unsichtbaren Lärmdämpfer: Mit dem akustisch wirksamen Wandbild der Serie Mooia schaffen Sie perfekte Raumakustik und werten Ihr Büro optisch auf 2. Schrankkombination mit Fronten aus Nuss mit Akustik-Lochbohrung und satiniertem Glas 3. Schrankfront mit Akustik-Bohrung Akustik-Pinnwand für Schreibtische und organisierbare Akustik-Stellwand aus Rollen Thorsten Rohde ist Inhaber von Rohde-BeSB Noise + Vibration GmbH, Ingenieurbüro für Akustik, in Graz und als einer der führenden Akustikexperten in Österreich beratend für Neudoerfler tätig.

39 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 76 und erweitern Ihren Horizont Bürofläche pro Mitarbeiter in m 2 Open Space Open Space. Riesige Raumgefüge. Wüsten, Ozeane, Urwälder, die (Ant)Arktis. Faszinierend in ihrer Größe, erschreckend in ihrer, im Wortsinne, Unfassbarkeit. Der Mensch braucht Struktur. Immer und Überall. Ein leerer Raum schreit nach Einrichtungsgegenständen. Der Mensch sagt im leeren Raum so Sätze wie: Was machen wir mit der Wand? oder: Wir brauchen noch etwas für die Ecke. Schon allein der Gedanke an eine nackte Ecke Pfui! Im Arbeitsumfeld kommt zum Element des Sinnlichen noch das des Sinnhaften. Es soll Berufe geben, denen man von einem Barhocker an einem Cafe-Stehtisch aus nur suboptimal nachgehen kann. Und schon stellen sich Fragen nach dem Verhältnis von Firmen-, Raum- und Arbeitsplatzstruktur; nach dem Verhältnis von Immobilien und Flexibilität... und ehe man sich versieht, poppen noch einige Dutzend weitere Fragen auf. Wie gut, dass in so einem Fall die Berater von Neudoerfler jederzeit bereit stehen, Ihren Büroräumen Sinn und Sinnlichkeit zu geben. Weil Büroraumplanung mehr als nur das Arrangieren von Möbeln ist. Es ist ein Erfolgsfaktor. Hongkong London Tokio Wien 9,5 m 2 10 m 2 12 m m 2 Quelle: M.O.O.CON

40 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 78 läuft doch alles nach Plan Ein Raum, viele Möglichkeiten Raumplanung eine architektonische Herausforderung Die einen denken an die Kleinigkeiten daran, wie ein Zimmer beschaffen sein muss, damit es passt. Die anderen denken an die großen Dinge daran, wie eine Stadt beschaffen sein muss, damit sie funktioniert. Rüdiger Lainer ist seit fast 30 Jahren als Architekt, Generalplaner und Städteplaner tätig. Er denkt über- all das nach, vom einzelnen Raum bis zur ganzen Stadt.

41 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 80 da bleibt keine Frage offen Schachtel. Dort hat er alles, was er zum Arbeiten braucht. Für mich ist das die Renaissance-Version dessen, was ein Büro-Arbeitsplatz in dem Sinne können sollte: Größtmögliche Individualität bei größtmöglicher Kommunikationsfähigkeit. ND Ist das nicht eher eine Frage der Inneneinrichtung, als der Architektur? RL Damit die unterschiedlichen Nutzungsformen wie Open Space, geteilter Space, Shared Space, wie auch immer, möglich sind, brauche ich eine relativ neutrale Gebäudestruktur, die nicht zu tief ist, damit sie nicht dunkel ist, aber doch tief genug, damit sie verschiedene Nutzungen erlaubt. Andererseits ist auch wichtig, dass die Gebäudestruktur durch die Art, wie sie die Erschließung ermöglicht, durch die Art der Freiräume, der Öffnungen, nicht einfach nur ein neutrales Behältnis ist, sondern ein Behältnis, das wieder einen gewissen Reichtum an Erlebnisfähigkeit bietet. ND Jetzt haben Sie ja nicht nur junge, wilde Auftraggeber. Ist das Gros Ihrer Kunden offen für Neues oder müssen Sie gelegentlich Überzeugungsarbeit leisten, damit neue Wege beschritten werden können? RL Was neue Wege betrifft, so kann man kann eher bei Erschließungsflächen und Kommunikationsflächen ansetzen. Das heißt, es geht nicht um den einzelnen Büroraum, sondern darum, viele informelle Treffpunkte oder auch eine Fülle an Sichtbeziehungen zu schaffen, damit die informelle Kommunikation intensiviert wird. Man lotet die Möglichkeiten aus, kleine, externe Sitzplätze, Rückzugszonen, Kommunikationszonen zu schaffen. Das sind die Dinge, die man eher versucht, um mit dieser Sekundärfläche den Raum zu intensivieren. So geht die Arbeit leichter von der Hand: Informationen zu unserer individuellen Büroraumplanung finden Sie ab Seite 104 Rüdiger Lainer ist seit fast 30 Jahren als Architekt, Generalplaner und Städteplaner tätig seit 2005 in Partnerschaft mit Oliver Sterl. Rüdiger Lainer + Partner arbeiten an Projekten verschiedenster Größenordnung und Thematik. Die Palette reicht dabei von der Erneuerung eines Stadthauses, über Wohnhausanlagen, bis zum konzeptionellen, städtebaulichen Projekt für das Flugfeld Aspern. Rüdiger Lainer war bei zahlreichen wichtigen Ausstellungen vertreten und hat mehrere Preise erhalten, darunter den Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs (1991, 1995, 2001 und 2006), den Best architects award 2010 in Gold, sowie zuletzt den X World Architecture Community Award. ND Das nehmen die Auftraggeber leichter an? Neudoerfler Herr Lainer, derzeit erregt eine neue Generation von Bürobauten Aufmerksamkeit. Eine junge, kreative Industrie verlangt nach neuen Raumlösungen. Wie schaut das architektonisch aus, was genau wollen die jungen Wilden und wie kann man moderne Büroarbeit mit Architektur unterstützen? Rüdiger Lainer Ich glaube, man kann die Arbeit am besten unterstützen, wenn man zwei Prinzipien beachtet. Das eine ist die Neutralität, dass also eine Fülle von Nutzungsmöglichkeiten gegeben ist. Das andere ist eine gewisse Spezifität, sprich, dass die Leute, die dort arbeiten, sich mit ihrer Arbeitsumgebung identifizieren können; mehr noch, dass sie ein gewisses Selbstbewusstsein auch aus ihrer Arbeitsumgebung beziehen. ND Wie sieht diese Neutralität konkret aus? RL Im Detail geht es bei der Neutralität darum, in den Räumlichkeiten die verschiedensten Büroformen Formen von deren Existenz oder Notwendigkeit die meisten Firmen selber noch nichts wissen zu ermöglichen. Ich muss also eine Struktur schaffen, die sowohl ein Zellenbüro erlaubt, als auch ein Kombi-Büro, ein Team-Büro, einen Open Space oder auch kleine Einheiten. Wir haben schon vor Jahren versucht, kleine Einheiten zu entwickeln, die irgendwie auch in größeren Räumen stehen und die sozusagen die Verbindung von kleiner Individualzelle zum kommunikativen Element darstellen. Mein Lieblingsbild ist diesbezüglich Der heilige Hieronymus. Der sitzt inmitten eines großen Raumes in so einer kleinen fast RL Da zeigt die Erfahrung, dass die Leute meistens sagen: Super, das ist eigentlich gut für uns. Wesentlich dabei ist, dass wir sagen können: Diese Innenraumteilung kann in 10 Jahren vollkommen anders sein. Etwa, weil sich die Firmenstruktur geändert hat. Es ist entscheidend, dass ich mit geringen Mitteln, mit geringem Aufwand einen Shared Space in ein Zellenbüro verwandeln kann und umgekehrt. Das gilt auch für die Einrichtung, sprich die Elemente im Raum sollten mehrfach und vielseitig verwendbar sein. ND Andererseits üben offenbar gerade historische Gebäude aus der Gründerzeit eine große Faszination aus. Auch Ihr Büro ist in einem Gründerzeitgebäude. Kann diese Architektur den modernen Anforderungen überhaupt noch gerecht werden? RL In den Gründerzeitgebäuden haben die einzelnen Blöcke eine ganz klare, neutrale Struktur, aber sie schaffen eine Vielfalt an unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten. Da habe ich eine tragende Außenwand, eine tragende Innenwand und dazwischen kann ich, wie man es auch hier sieht, alle Zwischenwände rausnehmen, kann einen großen Raum machen, kann einen Kindergarten hinein bauen, oder Wohnungen, kleinere, größere; kann ein Architektur-Büro einbauen. Dabei ist we-

42 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 82 mehr faszinierende Antworten sentlich, dass die Strukturen neutral sind, eben damit sie verschiedene Nutzungen aufnehmen können und damit langlebige Möglichkeiten für die Zukunft bieten. Demgegenüber müssen sie spezifisch genug sein, damit sie eine gewisse Identifikations- und Orientierungsmöglichkeit bieten. Ob bei einem Altbau oder bei einem Neubau, beide Bereiche müssen zusammen passen: Neutralität und Spezifität. ND Wie gehen Sie architektonisch an die Themen Schall und Licht heran? RL Schall ist ein ganz wesentlicher Faktor. Da ist Holz sehr wichtig für uns. Im Bürobau ist eine Möglichkeit, mit Holzdecken oder Holzwänden zu arbeiten, die dann fein perforiert und dadurch Schall schluckend sind. Eine andere Möglichkeit ist mit Elementen zu arbeiten, die Schall schlucken. Bei der Möbelauswahl, im Besonderen bei Kombi-Büro Zwischenzonen, versuche ich, weichere Materialien, Stoffe zu nehmen, die für sich wiederum Schall schlucken. Da braucht man dann auch nicht immer überall eine Akustik-Decke, sondern je nach Bereich kann ich mit Ziegeln oder mit Einzelelementen die verschiedenen Räume auf ihre akustischen Notwendigkeiten hin adaptieren. ND Und beim Licht? RL Einerseits soll möglichst viel Licht in den Raum hinein kommen. Auf der anderen Seite geht es natürlich auch darum, die ganzen Probleme mit Blendung und Überhitzung zu reduzieren. Da gibt es verschiedene Ansätze. Jetzt machen wir gerade ein Projekt mit einem fixen Sonnenschutz, integriert in den Fensterrahmen. Damit kann man die Sonneneinstrahlung um bis zu 70% reduzieren, ohne immer irgendwelche Jalousien oder Rollos runterlassen zu müssen. Mir persönlich sind große Öffnungen nach außen am Liebsten. Die ermöglichen mir viel Ausblick, trotzdem bin ich gleichzeitig so geschützt, dass ich nicht dauernd Sonneneinstrahlung habe und damit gezwungen bin, mich irgendwie abzuschirmen. Also muss ich mir im Vorfeld die Frage stellen: Wie kann ich größtmögliche Offenheit bei größtmöglichem Schutz für den Raum entwickeln. ND Zum Schluss, was ist Ihre fachliche Meinung zum berühmten Torberg Tante Jolesch-Zitat: Alle Städte sind gleich, nur Venedig is e bissele anders? Wie die richtige Büroakustik Ihre Performance im Büro steigern kann, lesen Sie ab Seite 64 oder holen Sie sich Tipps von unseren Beratern. Mehr Experten-Wissen zum Thema Licht und Ausleuchtung finden Sie ab Seite 90. Einfach mehr Wissen Die Gestaltung eines Büros sollte die Nutzer weden unter- noch überfordern. Konsens ist das Zauberwort für eine gelungen Planung. So genannte Infrastrukturbereiche eignen sich sehr gut als kreative Spielwiese: Räume, in denen sich Mitarbeiter nur kurz aufhalten (Teeküchen, Meetingsräume, Empfang) sind somit perfekt für auffällige optische Kontrapunkte.»Wie kann ich größtmögliche Offenheit bei größtmöglichem Schutz für den Raum entwickeln? «mehr Bilder unter neudoerfler.com RL (schmunzelt) Da widerspreche ich entschieden. Wobei das natürlich ein spannender Ansatz ist. Die Frage ist nämlich: Wie nehme ich eine Stadt wahr, um sie unterschiedlich zu machen? Der Unterschied liegt in der Wahrnehmung. Insofern ist das meiner Meinung nach ein wenig Zynismus von Torberg über unreflektierte Wahrnehmung. Das viele Leute überall durch die Städte gehen, aber nichts sehen. Ich glaube, er hat nicht sagen wollen, dass alle Städte gleich sind, eher dass die Leute nicht offen genug sind, um Unterschiede wahrzunehmen. ND Herr Lainer, vielen herzlichen Dank für das Gespräch. Weiterführende Informationen finden Sie auf:

43 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 84 noch mehr Erleuchtung folgt Das Wort Architektur kommt aus dem griechischen und setzt sich aus arche -Ursprung, Anfang und techne -Kunst, Handwerk zusammen. Ob Landschaft oder Gebäude, das Bauen ist die Mutter allen Handwerks, aber auch der Kunst. Es verbindet den Menschen mit der Welt. Philipp Rode, der gemeinsam mit Helge Schier das Wiener Landschaftsarchitekturbüro zwopk gegründet hat: Durch gezielte Gestaltung bekommt Landschaft einen (Nutzungs-) Mehrwert. Wir gehen einen Schritt weiter und versuchen, nicht nur gestaltete-, sondern auch sinnstiftende Landschaft zu erarbeiten. Und zwar eine, die für die Leute funktioniert, die mit den Leuten funktioniert, so Ein Vorplatz wird Lebensraum Landschaftsarchitektur ist die Open Air Variante durchdachter Arbeitsund Lebensraumplanung. Im Mittelpunkt stehen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. So wie bei dem Miniprojekt (Schier) Stubenbastei. Es geht um einen 800 m 2 großen Vorplatz zwischen Lebensministerium und Gymnasium im ersten Wiener Gemeindebezirk. Die Frage ist, wie geht man mit einem kleinen Platz, der einen so hohen Nutzerdruck hat, um. Klare Antwort: Es geht darum das soziale Miteinander der Schüler positiv zu unterstützen. Die Stadt braucht vor allem Kommunikations-und Begegnungsräume. ZwoPK ist ein Büro für Landschaftsarchitektur, gegründet von DI Dr. Philipp Rode und DI Helge Schier (beide: Absolvent Studium Landschaftsplanung an der Universität für Bodenkultur). Bisherige Projekte (Auswahl): Zwischennutzung Seestadt aspern, Schichtgründe-Floridsdorf, Mautner-Markhofgründe, Kalvarienbergplatz Eisenstadt, greenlab am Mühlengrund. Geplantes Miteinander Von der Gestaltung des sozialen Raumes Natur als solche wurde nicht erschaffen, damit sie für den Menschen funktioniert. Deshalb haben Menschen immer schon Landschaften für ihre Bedürfnisse umgestaltet. Die architektonischen Erfordernisse für Gebäudekomplexe, Büroetagen oder Parks sind einander recht ähnlich. Es muss gut ausschauen und besser funktionieren. Ein 800 m 2 großer Einblick in die Welt der Landschaftsarchitektur. mehr Bilder unter neudoerfler.com» Damit Raum für jene die dort leben und arbeiten funktioniert, braucht es prozessorientierte Planung. «Notwendige Fragen und Antworten Das geht nicht allein mit ästhetischen Verbesserungen. Der Erkenntnis, dass die Gestaltung des beruflichen Umfeldes immer Auswirkungen auf die Arbeit, in diesem Fall auf die Lehr/Lerntätigkeit selbst hat, folgen dann in einem zweiten Schritt die praktischen Maßnahmen. zwopk nennen das: Den sozialen Raum begreifen, was, stark vereinfacht, soviel bedeutet wie obige Frage präziser zu stellen und dann auch noch Antworten darauf zu finden: Was sind die lokalen Gegebenheiten? Wer macht dort wann was? Wie kann man das verbessern? Eine besonders wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist: Was für langfristige Folgen werden sich aus den Maßnahmen ergeben? Beziehungsweise ist der Ort alterungsfähig und in einem weiteren Schritt veränderbar? Stichwort Flexibilität. Die echten Bedürfnisse In diesem Fall ist es so, dass der Platz selbst, aber auch darauf befindliche Möbel aus robusten Materialien gebaut sein müssen. Eine Blumenwiese mit Strohmatten, so sehr sie auch dem schwärmerischen Geist der Jugend entsprechen könnte, sähe nach wenigen Tagen aus wie ein Militärübungsplatz. Und dann, ganz wichtig, sollten die Nutzer (hier: die Schüler) sich mit dem Platz auch noch identifizieren können, ihn mögen, sich gerne dort aufhalten. Auch die Landschaftsarchitektur hat die Aufgabe, aufbauend auf das räumliche Potential klare und nutzungsoffene Strukturen zu schaffen. Bei dem Vorplatz sind das etwa drei Elemente: eine ruhige Grundfläche, ein Infrastrukturstreifen und mobile Holzboxen. Es geht darum, die wirklichen Wünsche, die echten Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen und dabei das vorhandene räumliche Potenzial zu nutzen. Weiterführende Informationen finden Sie auf:

44 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 86 und nutzen B + H + T optimal Ein Raum, unendlich viele Möglichkeiten Neudoerfler Open Space Beispiel für ein Open Space Einrichtung (ca. 29 x 11 m) 1 Empfang 8 Doppel-Arbeitsplatz 2 15 Doppel-Arbeitsplatz 3 Open Space am Arbeitsplatz 2 Seminarraum 9 Konferenzraum 16 Desksharing-Arbeitsplatz Der Raum und seine Funktion Jeder Mitarbeiter hat genau definierte Aufgaben in seiner Funktion. Jeder Gegenstand im Büro hat eine Funktion. So funktioniert ein Unternehmen. Dann gibt es da noch die Räumlichkeiten, die haben natürlich auch eine Funktion, eine sehr wichtige obendrein. Gute Raumgestaltung ist unabdingbar für die Produktivität der Beschäftigten und hat nicht nur deswegen auch entscheidenden Einfluss auf die Qualität der geleisteten Arbeit. Das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die bestmöglichen Voraussetzungen zum Erledigen der Arbeitsaufgaben sind im gesamten Arbeitsprozess zwei bedeutende positive Faktoren, die sich gegenseitig verstärken. Neudoerfler unterstützt Sie dabei, die räumlichen Ressourcen in Ihrem Unternehmen bestmöglich zu gestalten und zu nutzen. Unsere Berater erstellen unter Berücksichtigung aller aktuellen Normen, Regeln und Gesetze ein individuelles Raumfunktionskonzept für Sie Telefon-Boxen Vierer-Arbeitsplatz 1 Vierer-Arbeitsplatz 2 Recreation-Area Doppel-Arbeitsplatz Vierer-Arbeitsplatz 3 Vierer-Arbeitsplatz 4 Einzel-Arbeitsplatz 1 Einzel-Arbeitsplatz 2 Working Bench Wartebereich/Meetingzone Mittelzone/Kopierer Mittelzone/Archiv

45 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 88 und entdecken neue Welten Belebende Inseln Oder wie wir Wohlfühl-Experten sagen: Open Space Beispiel für eine 3D-Ansicht unserer Büroplanung In der sich schnell verändernden Arbeitswelt ist Flexibilität das wichtigste Planungselement. Denn die Arbeitsabläufe in Firmen und Büros verändern sich, nicht zuletzt durch technologische Entwicklungen, in immer kürzeren Zeitabständen. Die Raumplanung via Neudoerfler Open Space ermöglicht es diesen Prozess aktiv zu gestalten. Standpunkte und Blickwinkel mögen sich verändern, was meist bleibt ist der Raum. Unser Open Space Konzept sorgt dabei für die notwendige räumliche Flexibilität. Dadurch werden neue Arbeitsformen möglich, Arbeitsformen, die Arbeitnehmer teilhaben lassen am Großen Ganzen. nachhaltig, ökonomisch und intelligent sind Kommunikation und Konzentration nicht nur als Gegensätze begreifen in der Lage sind die Unternehmenskultur zu unterstützen. Um das zu erreichen braucht es mehr als nur Produkte und Normen. Es braucht das Wissen darüber und die Erfahrung damit inhaltlichorganisatorische Anforderungen in eine räumliche Sprache zu übersetzen. Wir bei Neudoerfler haben also die Erfahrung, die passenden Büromöbel, Planungsmodule und vor allem Antworten auf Ihre Fragen. Die erste lautet oft: Was genau bedeutet Open Space? Das konventionelle Großraum- oder Gruppenbüro hat sich zum Open Space weiterentwickelt. Der scheinbar hohen Effizienz und Kostenersparnis des Großraums wurden hochmotivierende gestaltete Arbeitsbereiche entgegengesetzt. Dem demotivierenden Arbeitsumfeld einer anonymen Großraumumgebung wurden offene Zonen mit verschieden gestalteten Arbeitsplätzen eingegliedert. Da gibt es Zwischenbereiche, Besprechungsinseln, Rückzugsbereiche zur Einzel- oder Teamarbeit und eigene selbstständige Bereiche. Kurz: Open Space bietet eine lebendige Infrastruktur mit einer Vielzahl an Möglichkeiten in Bezug auf Farben, Möbel, Licht und Materialien.» Das konventionelle Großraum- oder Gruppenbüro hat sich zum Open Space weiter entwickelt. Es hat sich gemausert, ist virtuoser und abwechslungsreicher geworden. Jeder Bereich hat Regeln, und die ganze Infrastruktur ist durchzogen von einer lebendigen und sich unterscheidenden Innenarchitektur in Bezug auf Farben, Möbel, Licht und Materialien. «Gerne erarbeiten wir das optimale Open Space Konzept auch für ihre Arbeits- und Bürosituation. Weil unser Geschäft ist, dafür zu sorgen, dass Sie für ihres die besten Voraussetzungen haben. DI-Ing (FH) Michael Stoz ist Innenarchitekt, Architekt, Vorstand der Partner AG und wurde 2010 unter die Top 12-Innenarchitekten in Deutschland gewählt und berät Neudoerfler.

46 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 90 Ganz schön helle Licht Ideale Lichtverteilung am Arbeitsplatz Mehr Licht!, das sollen die letzten Worte Goethes gewesen sein. Ob er von der Helligkeit im Raum sprach, ob er bereits das herannahende Paradies sah, oder ob es ihm gar um die Aufklärung ging? Egal was gemeint war, er hatte Recht. Zugegeben, Goethe war eine ganz besondere Leuchte, die Zeit ihres Lebens im Rampenlicht stand, weil sie viel Erhellendes von sich gegeben hat. Ergo: Licht ist gut. Das hat sich auch sprachlich in vielfältiger Weise manifestiert. Licht ist Leben. Um Leben zu können brauchen wir Licht, Luft, Nahrung und sie sei der Vollständigkeit halber erwähnt natürlich Liebe. 70% indirekt Geht es um Ernährung, so weiß man, dass jeden Tag Pizza & Pommes dem Körper nicht bekommt. Ist Luft das Thema, so ist allen klar, dass schlechte Luft schädlich ist. Angesichts der existentiellen Bedeutung von Licht ist es schon verwunderlich, wie wenig wir etwa mit dem Begriff Lichtqualität anfangen können. Solange wir wach sind umgibt uns Licht, meist Kunstlicht. Nun wissen wir zwar, dass Licht lebenswichtig ist, wissen auch dass wir überwiegend von maschinell erzeugtem Licht bestrahlt werden, doch welche Paradoxie: Dessen Wirkung auf Körper und Psyche liegen für uns Normalverbraucher im Dunkeln. Bislang. Nun bringen unserer Berater Licht in die Angelegenheit, denn diese sind wahre Leuchten. Weil Licht mehr ist als nur Helligkeit. 30% direkt Quelle: Neudoerfler

47 Die Sonne und ihre irdischen Verwandten Grundsätzliches über Licht und seine praktische Anwendung Licht ist das, was hell macht. Deswegen ist es notwendig. So weit so richtig. Aber Licht ist noch viel mehr. Es ist ein zwitterhaftes Mysterium, über das wir uns kaum Gedanken machen; ganz im Gegenteil zu Prof. Karl Fischer, dessen Denken und Handeln ums Licht kreist. Er weiß, warum genau es ein wichtiger Faktor in unserem Dasein und ein faszinierendes Gestaltungselement ist. Karl Albert Fischer, Prof. Mag.art. und Dipl.Graphiker, studierte an der Universität Wien Germanistik, Philosophie und Sprachwissenschaften sowie an der Akademie der bildenden Künste Malerei und Kunstpädagogik. Er unterrichtete an der Universität für angewandte Kunst. Neben Seminar- und Vortragszyklen, sowie neben zahlreichen Forschungsarbeiten hat er als Licht- und Farbdesigner 40 öffentliche und betriebliche Bauten mitgestaltet. Fischer war auch Mitbegründer der Baubiologie und -ökologie in Österreich.

48 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 94 hier geht Ihnen mehr als ein Licht auf Es bedarf nur eines winzigen Stichworts und schon sprudelt das Licht-Wissen aus Prof. Karl Fischer hervor. Denn Fischer beschäftigt sich schon seit vielen Jahren intensiv mit den biologischen, medizinischen, aber auch ästhetischen Aspekten von Licht. Soweit es die Theorie betrifft, hält er zahlreiche Seminare und Vorträge und hat diverse Forschungsarbeiten veröffentlicht. Praktisch hat Prof. Fischer dieses Wissen bislang genutzt um als Licht- und Farbdesigner einige Dutzend öffentliche und betriebliche Gebäude mitzugestalten. Kurz, zum Thema Licht hat der Mann allerhand Erhellendes mitzuteilen. Es begann mit der Beherrschung des Feuers Ab wann der Mensch wirklich Mensch war, wird wohl nie so ganz geklärt werden. Weitgehend unumstritten ist hingegen die Geburtsstunde menschlicher Kultur: Das war jener Moment, in dem es gelang, das Feuer zu beherrschen. Kultur entstand quasi mithilfe von Hitze und Licht. Aus der Hitze und dem netten Zusammensitzen haben sich im Laufe der Jahrtausende die Kochshows entwickelt. Aber das ist ein anderes Thema. Heute ist Licht immer und überall verfügbar. Man verwendet es in der Regel ohne darüber nachzudenken, geht zum Lichtschalter. Klick. Hell. Fertig. Welch intime Beziehung wir eigentlich zum Licht haben, zeigt ein Blick auf die großen Geschichten der Menschheit. Prof. Fischer: Licht hat in der gesamten Mythologie des Menschen, in allen Religionen, immer einen hohen Wert. Bereits bei den alten Ägyptern waren die Pharaonen Lichtgötter. Licht ist immer etwas Gutes und immer etwas sehr Angestrebtes, Heiliges. Das Paradies wird nie als finstere Höhle dargestellt, es hat immer eine strahlende Lichtfülle. Dementsprechend ist neben: ruhig hell das wichtigste Eigenschaftswort in Immobilienanzeigen. Was ist Licht? Licht ist ein seltsames Zwitterwesen. Es ist einerseits eine elektromagnetische Welle und gleichzeitig besteht es aus Photonenteilchen (die aber keine Masse haben). Soweit es den sichtbaren Teil der Welle, das In Lichtgeschwindigkeit zur idealen Beleuchtung. Kontaktieren Sie unsere Experten alle Informationen ab Seite 104. Einfach mehr Wissen Biorhythmus. Wie ist das mit dem Licht als Taktgeber? Was genau taktet das Licht denn da? Die Hormonausschüttungen. Tagsüber entwickeln wir auch durch Lichteinfluss Serotonin. Das ist das so genannte Glückshormon, das auch für Wachheit und Konzentrationsfähigkeit zuständig ist. Wenn im Körper genug Serotonin gesammelt wird, dann kann in der Nacht aus diesem Serotonin das Melatonin erzeugt werden. Das wiederum ist das ideale Anti-Aging-Hormon. Wer bei Tag nicht genug Tageslicht oder gutes Kunstlicht bekommt und deshalb zu wenig Serotonin aufbaut, der hat in der Nacht ein Schlafproblem und anderntags ein Konzentrations- und Motivationsproblem. was wir Licht nennen, betrifft, liegt deren Bereich auf dem Frequenzband, das von seeehr laaaaang bis gnz krz reicht, irgendwo in der Mitte zwischen Radioaktivität und Radioempfang. Hauptlichtquelle ist die Sonne. Sie liefert auch die für Flora und Fauna beste Lichtqualität, was wahrscheinlich nur daran liegen dürfte, dass das irdische Leben natürlich auf die Sonne geeicht ist. Sonnenlicht umfasst das gesamte sichtbare Frequenzband recht gleichmäßig, strahlt aber wesentlich breiter. Nach links/lang hin zur Radioaktivität hinein in den Röntgenbereich, nach rechts/kurz noch über die UV- Strahlung hinaus.» Licht steuert über das vegetative Nervensystem unsere Tageskonzentration, -leistung und -stimmung. «Moderne Lichtberatung Seit den 1980er Jahren ist Prof. Fischer in Sachen Licht unterwegs. Bei mehr als vierzig Büro- und Industriegebäuden, bei Banken, Botschaften, Ministerien, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, sowie Siedlungs- und Wohnprojekten hat er bislang als Lichtberater fungiert. Die Summe seiner Erfahrungen komprimiert er für die moderne Lichtberatung auf drei Punkte: 1. Licht ist Zeit, Rhythmus und Wandel. Daher sollte man nach Möglichkeit mit Lichtsteuerungen arbeiten die dem Tagesrhythmus folgen. Ein ganz großer Luxus wäre eine Lichtsteuerung im Jahresrhythmus. 2. Licht ist Farbe. Fürs menschliche Wohlbefinden braucht es alle Farben des Spektrums. Unbedingt das richtige Leuchtmittel wählen und, noch wichtiger, schädliche vermeiden. 3. Licht ist Szene im Raum, man muss nicht alles gleich hell ausleuchten. Eine gewisse Helligkeits-Dunkelheits-Abfolge ist für das Auge gut. Es ist sinnvoll zu überlegen wie man mit Licht Szenen im Raum gestalten kann. Ja, und natürlich: Blendung vermeiden. 1. Licht ist Rhythmus Dass der Tagesrhythmus des Menschen auch vom natürlichen Lichtrhythmus gesteuert wird ist ebenso klar wie allgemein unbekannt. Den Großteil des Lebens wird der Mensch heutzutage von Kunstlicht beschienen und das kümmert sich meist nicht um Lichtrhythmen. Das Kunstlicht in unserer heutigen technologischen Entwicklungshöhe könnte den natürlichen Lichtrhythmus komplett nachspielen. Dieser Rhythmus wurde uns in 5 Millionen Jahren Evolution anerzogen und dadurch genetisch festgelegt. Wir brauchen den Tag und die Nacht und wir brauchen bestimmte Lichtqualitäten zu bestimmten Tageszeiten. Biologisch ist es so, dass mit dem ersten Lichtstrahl, der unser Auge in der Früh trifft, der Körper den Tagesrhythmus beginnt. Daraufhin finden gewaltige Umstellungen statt. Im Zuckerspiegel, im Wasserhaushalt, im Blut, im ganzen Körper ändern sich zahlreiche Parameter. Der Körper springt auf Morgenlicht, das ein nicht sehr helles und jedenfalls warmfarbiges Licht ist, geradezu an. Im Laufe des Tages zieht das Sonnenlicht dann eine Kurve über die Mittagszeit in den Abend hinein, bei der sich die Lichtqualität verändert, sowohl in der Helligkeit, als auch in der Lichtfarbe. Dabei gibt das Licht dem Körper ständig Impulse. Das Licht steuert unsere Tageskonzentration, -leistung, -gemütsstimmung. Bekanntestes Beispiel für die Lichtwirkung ist wohl die so genannte Winterdepression. 2. Licht ist Farbe Ganz logisch also, dass gegen Winterdepression Weißlicht eingesetzt wird, etwa im Rahmen einer Lichttherapie im Wiener AKH. Manche Firmen bieten ihren Mitarbeitern neuerdings Lichtinseln, an. Dort kann man sich mit Licht aufladen. Leute, die im Tunnelsystem arbeiten müssen, gehen anschließend unter die Lichtdusche. Soweit ein kurzer Ausflug in die Welt des Weißlichts. Jeder einzelne Teil des Weißlichtes ist Farbe. Nehme ich einzelne Farben mit einem Filter heraus, dann tritt der farbpsychologische Effekt des Lichtes ein. Wir wissen, dass alle Warmfarben den Nervus Sympathikus erregen, also den Nerv, der für Konzentration, Reaktion und Wachheit zuständig ist. Wenn beim Autofahren der Vordermann bremst und ich das rote Bremslicht sehe, dann aktiviert sich auch durch die Farbe Rot die Nervenkraft, die Pupille verengt, die Atmung wird schneller, die Reaktionsbereitschaft wird größer diese ganzen aufbauenden, anregenden Funktionen kommen aus den rötlich-gelben Lichtern. Der entspannende Teil, Blau und Grün lässt den Nervus Sympathikus völlig in Ruhe und spricht den Nervus Parasympathikus an. Es entsteht Ruhe, Entspannung, Ausgeglichenheit. Abgesehen davon kann farbiges Licht auch einfach nur schön, bzw. interessant sein. Auch nicht schlecht. 3. Licht ist Szene im Raum Der nächste Punkt, das gleiche Stichwort: Konzentration. Stark simplifiziert gesagt: Das Auge schaut gerne. Sind die äußeren Umstände ungünstig, z.b. bei Stroboskoplicht, ermüdet das Auge. Gibt es nix zu schauen ist dem Auge schnell langweilig. Präsentiert man den Sehnerven hingegen etwas Interessantes in angenehmer Umgebung, wird man mit Aufmerksamkeit und Konzentration belohnt. Licht am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, in der richtigen Dimensionierung, hebt das Verkaufsinteresse, z.b. in Geschäftslokalen. Es hebt aber auch die Motivation und die Konzentration. Dazu muss das Licht natürlich die richtige Zusammensetzung (möglichst das gesamte sichtbare Spektrum) haben und es sollte interessante Lichtszenen geben. Die dunkle Höhle und der paradiesische Palast Bei Verkaufsräumen haben sich dabei zwei verschiedene Strategien herauskristallisiert. Das ist zum einen die Inszenierung als im übertragenen Sinne formuliert knisternde, spannungsgeladene Höhle. In der Höhle treten einzelne Warengruppen oder einzelne Kommunikationsbereiche aus der relativen Dunkelheit durch Lichteffekte mit zielgerichteten Spots hervor. Der Lichtpalast ist die andere Art von Inszenierung. Man kommt ins Lichtparadies, alles ist hell, und das zuviel an Helligkeit hat etwas Strahlendes. Das ist dieses Paradiesische. Auch wenn sich jetzt Manchen noch immer nicht das Paradiesische eines Baumarktes oder das Spannungsgeladene eines höhlenartigen Kurzwarengeschäfts erschließt, so ist doch eines ganz klar: Mit Licht kann man wesentlich mehr machen als es nur einzuschalten. Weiterführende Informationen finden Sie auf:

49 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 96 Spot an! mehr Bilder unter neudoerfler.com Ob für Shows, TV-Sendungen oder auch große Firmeninszenierungen, die Lichtshow macht Andreas Ratz mit seiner Firma Puls Multimedia Productions. Ein Beruf der, wie er findet, einen gewissen Allerwelts- Aspekt hat: Alles ist Licht und jeder, arbeitet damit. Schon wenn man für ein romantisches Abendessen Kerzen auf den Tisch stellt, ist das Lichtdesign. Und genau das mache ich, nur in etwas größerem Rahmen. Das Licht macht die Stars! Lichtinszenierungen für Showbühne und täglichen Gebrauch Licht ist unsichtbar, aber ohne Licht nichts sichtbar. Mithilfe einer Lampe schnell etwas sichtbar zu machen, ist einfach. Mithilfe von Licht verführerische Bilderwelten zu schaffen, ist da schon schwieriger. Was die Arbeitswelt in Bezug auf Licht vom Showbusiness lernen kann. Der Life Ball Wien ist so ein größerer Rahmen. Zunächst muss der Einzug der bunten Gästeschar in Szene gesetzt werden. Der beginnt schon am Nachmittag und so lange die Sonne noch scheint, hat sogar das Defilee der Paradiesvögel etwas überraschend Bodenständig. Erst wenn dann allmählich die Sonne hinter dem Rathaus untergeht und die Scheinwerfer den roten Teppich in gleißendes Kunstlicht hüllen, stellt sich funkelnder Bühnen-Glamour ein. Das Licht macht die Stars.» Es geht darum dass das Produkt hervorgehoben werden soll und nicht darum, dass sich der Lichtdesigner selber in Szene setzt. «Damit das funktioniert braucht es zunächst einmal viel Weißlicht. Das sind verschiedene Scheinwerfer mit farblosem Licht, die diese etwas überirdisch anmutende Grundhelligkeit erzeugen. Später dann, für die Bühne im Rathaus, auf der dann auch die Modenschau zu sehen sein wird, braucht es zusätzlich zum Weiß auch viel buntes Effektlicht. Das Licht macht die Stars, das Effektlicht macht die Show. Die ganze Welt ist eine Bühne Wie eng Show und Licht miteinander verbunden sind, sieht man auch an Redewendungen wie im Rampenlicht, respektive im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit stehen. Aber Licht im Showbusiness hat, wie Ratz Firmenpartner Andreas Brandl erklärt, unterschiedliche Aufgaben: Auf Showbühnen ist Licht ein Effekt. Für Kino und TV soll Licht kein Effekt, sondern ganz im Gegenteil, weitgehend unsichtbar sein. Beim Film ist Licht notwendig, um die Natur nachzubilden. Auch am

50 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 98 let me entertain you Puls Multimedia Productions: geleitet wird die Firma von den Gründern Andreas Ratz und Andreas Brandl. Die Firma arbeitet im Eventbereich. Zu ihrem Portfolio zählen: Multimediashows, Video/DVD Produktion, 3D Animation, Visualisierung, Raumgestaltung, Messestände, Bühnenbild, Beschallung. Refernzen: Wiener Gasometer Eröffnung, Nespresso, Flughafen Wien, SAP, Österreich Werbung, etc. Beginn des 21. Jahrhunderts ist (sogar) das menschliche (und nicht nur das Adler) Auge den Kameras weit überlegen. Damit die von einer Kamera aufgenommenen Bilder auf den Betrachter normal wirken, muss man eben dazuleuchten. Normales Sonnenlicht reicht da nicht. Sonnenlicht reicht auch abseits der Showbühne, im normalen Leben, oft nicht, um die gewünschte Stimmung zu erzeugen. Schließlich wusste schon Shakespeare: All the world s a stage. Das Licht soll unterstützen, es darf die Performance nicht übertönen. Das gilt immer und überall. Egal ob bei einer Show, für einen Messestand, oder um Räume wirkungsvoll mit Licht in Szene zu setzen, Sinn und Zweck von Lichtdesign ist es die Hauptsache zu betonen. Licht macht Stimmung Für den Schatz zu Hause mögen da drei, die Scampis wohlwollend umflackernde Kerzen, reichen. Im professionellen Bereich, und dazu zählen genau genommen alle nicht rein privat genutzten Räumlichkeiten, braucht es schon ein wenig mehr Know How. Gerade wenn man bedenkt, dass in den letzten Jahren zahlreiche neue Beleuchtungstechniken (Stichwort LED-Lampen) entwickelt wurden. Die Möglichkeiten zur Gestaltung von Räumen mit Licht haben zugenommen, aber das Groß der Leute denkt bei Beleuchtung an zweckmäßiges Erhellen und aus. Einem Profi wie Andreas Ratz fällt dieser Umstand besonders deutlich auf: Gerade in Zusammenhang mit Architektur ist das Lichtdesign oft sehr, er macht eine bedeutungsvolle Pause, zweckmäßig. Da fehlt den Räumen oft ein bisserl die Stimmung. Das ist ja auch nachvollziehbar, Elektriker beschäftigen sich im Allgemeinen nicht mit Themen wie Lichtbildern und Farbtemperatur. Einfach mehr Wissen LED. Die Vorteile der LED-Leuchten gegenüber Halogen-Leuchten liegen vor allem in der höheren Energieeffizienz (bis zu 50%), in den unterschiedlichen Farbtönen und im Wegfallen der UV-Anteile. Weniger vom Unnützen (UV/Zerstörbarkeit) und mehr vom Guten (Energieeffizienz/Lebensdauer) machen also die Vorteile der neuen Technologie für den Büroeinsatz aus. Was die Anschaffungskosten betrifft, liegen die Alleskönner am Lichtsektor zwar deutlich über den Halogenlampen. Beim gezielten Einsatz von Wand- und Deckenstrahlern sind die reinen Kosten der Leuchtmittel aber nicht allzu gewichtig. Die durchschnittliche Leuchtdauer bei LED-Lampen beträgt ca Stunden. Was ist gutes Lichtdesign? Für ihn zeichnet sich gutes Lichtdesign dadurch aus, dass die Lösungen aus den Anforderungen hervorgehen. In einer Produktionshalle mag eine rein funktionelle Beleuchtung sinnvoll sein. Aber schon in einem guten ich betone guten Möbelgeschäft ist die Couch, die man kaufen soll, in angenehmes Licht gerückt. Es macht einen elementaren Unterschied, ob ich einen Wellnessbereich, einen Verkaufsraum oder eine Empfangshalle mit Licht ausstatte. Also muss ich Fragen stellen wie: Welche Stimmung will ich erzeugen und was für Lampen brauche ich dazu? Aus welcher Richtung strahlen die wie wohin? Wo genau montiere ich sie demzufolge?» Man muss sich die Frage stellen: Welche Stimmung will ich erzeugen und welche Leuchtmittel benötige ich dazu. «Aber vielleicht sollte man die Fragen ein wenig personalisieren: In welchem Licht sehe ich am Besten aus? Wie gebe ich dem Bereich um meinen Schreibtisch eine geheimnisvoll leuchtende Aura der Macht? Letztlich ist eben doch jedermann ein kleiner Lichtdesigner. Weiterführende Informationen finden Sie unter: Jeden Tag Highlights im Büro: unsere große Auswahl an Lampen finden Sie unter

51 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 100 garantiert keine Schattenseite Wir bringen Licht ins Dunkel Neudoerfler Beleuchtung Beleuchtungskonzepte im Vergleich Direktbeleuchtung die Arbeitsflächen werden von der Seite und direkt von oben beleuchtet. Nachteilig sind etwaige Reflexblendungen auf den Arbeitsmitteln, zu starke und harte Schatten, unausgewogene Verhältnisse von vertikaler und horizontaler Beleuchtungsstärke auch auf Gesichtern Tipps die zusätzlich zu beachten sind Lampe muss blendfrei sein Nutzer darf nicht direkt in ein Lichtmittel blicken einfach und schnell zu bedienende Verstelleinrichtungen eindeutig zu erkennenden und benutzende Anzeigen und Bedienelemente geringe Geräuschentwicklung 6 Begrenzungen der Wärmeabgabe 7 keine störenden Lichtreflexe durch Gehäuse/Oberflächen Verkaufszahlen Indirektbeleuchtung die Arbeitsflächen werden über Lichtreflexionen an der Decke, den Wänden usw. beleuchtet. Nachteilig sind die diffuse und schattenarme Lichtatmosphäre (monotoner Raumeindruck) sowie eine zu hohe Deckenleuchtdichte. Wirkungsgrad Glühbirne Neonröhre Energiesparlampe LED-Lampe Direkt-/Indirektbeleuchtung die Arbeitsflächen werden zu einem Teil direkt und zu einem Teil indirekt über die Decke und andere reflektierende Flächen beleuchtet. Vorteilhaft sind die weitgehend unabhängige Aufstellung der Arbeitsplätze und die verbesserten Leuchtdichteverhältnisse. Licht am Arbeitsplatz Die Komplexität guter Beleuchtung Eine schöne Lampe kaufen, sie auf den Schreibtisch stellen, einstecken und anschalten, das kann wirklich jeder. Doch was für den heimischen Schreibtisch zu genügen scheint, ist im Arbeitsumfeld auf jeden Fall ungenügend. Die Beleuchtungsfrage ist nämlich wesentlich komplexer. Und dieser Komplexität kann man nur mit profunder Sachkenntnis beikommen. Wussten Sie beispielsweise, dass die gesetzlich festgelegte Lichtstärke am Arbeitsplatz 500 Lux beträgt? Dass aber von vielen Büroangestellten auch Bereiche mit etwas gemütlicheren 300 Lux gewünscht werden? Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Thema Beleuchtung ist selbstverständlich die richtige Lichtqualität. Es sollten unterschiedliche Leuchtmittel, respektive der richtige Mix verschiedener Leuchtmittel für einzelne Arbeitsbereiche ausgewählt werden. Dabei darf man nicht vergessen die Leuchtkraft der Bildschirme mit einzuberechnen. Im Gegenzug gilt es Blendungen zu vermeiden, sowohl direkte auf die Person, als auch auf den jeweiligen Bildschirm. Gesetzt den Fall die Sonne scheint vormittags von vorne durch die Fenster und fällt nachmittags nur indirekt von der anderen Seite durch eine Milchglasscheibe in den Raum. Das sind nur einige wenige von vielen möglichen Problemstellungen, mit denen man sich in Beleuchtungsfragen konfrontiert sehen kann. Um die vielen Einzelfragen richtig einschätzen und zueinander ins bestmögliche Verhältnis setzen zu können, braucht es viel Sachkenntnis. Die haben unsere Berater. Die haben sie einerseits aufgrund jahrelanger Erfahrung, aber auch durch zahlreiche Schulungen. Wenn auch Sie ihre Räumlichkeiten ins rechte Licht setzen wollen, unsere Berater stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Direkt-/Indirektbeleuchtung mit Arbeitsplatzleuchte die Arbeitsflächen werden zusätzlich zur Direkt-/Indirektbeleuchtung mit einer Arbeitsplatzleuchte beleuchtet; Vorteile: die weitgehend unabhängige Aufstellung der Arbeitsplätze, die verbesserten Leuchtdichteverhältnisse und ein hohes Maß an Individualisierbarkeit der Beleuchtungssituation. Quelle: Philips

52 Arbeit neu erleben Einfach mehr Büro Service Sie sind auf Seite 102 nur noch 5, schade oder? Im Brennpunkt: Schonung der Ressourcen Lichtreduktion und gezielter Einsatz Wir beraten Sie bei der optimalen Lichtauswahl und erstellen eine 3D-Planung nach dem aktuellen Stand der Technik. Die Zukunft erhellen Die dunkelsten Keller sind erhellt, die tiefsten Schluchten ausgeleuchtet. In der Industrie arbeitet man rund um die Uhr und eine LED- Taschenlampe ist handlich genug um auch auf Bergtouren zu hohen Gipfeln mitgeführt zu werden. Da ist es nur selbstverständlich und folgerichtig, dass Licht sich als wesentliche Komponente in der Architektur etabliert hat. Raumplanung ist eben immer auch Lichtplanung. Dafür gibt es aufwändige Berechnungsprogramme, welche dabei helfen die Anforderungen an Beleuchtungsstärke, Biodynamik, Licht, Farbe und Material in Räumen zu quantifizieren. Als Lichtplaner haben wir bei Neudoerfler die Raumwirkung ebenso im Blick wie die technischen Faktoren. Neueste Lichttechnologien ermöglichen sogar einen Effekt, der als Verschmelzung von Licht und Raum wahrgenommen wird.» Mit den neuen Lichttechnologien sind wir so weit, dass eine Verschmelzung von Licht und Raum stattfinden darf. Die Lichtquelle minimiert sich und verschwindet. Die Erhellung des Raumes kann gezielt und bis zur Perfektion hin «erfolgen. Die Lichtquelle minimiert sich und verschwindet. Wie das im Einzelnen aussehen kann, bleibt nun nicht mehr ihrer Phantasie überlassen. Mit unserem 3D-Computerrendering, können Sie sich das Ergebnis der Lichtplanungen in ihren Büroräumlichkeiten am Bildschirm vorab anschauen. Sie sehen was sie sehen werden. Anders gesagt: Mit Neudoerfler sehen Sie in die Zukunft. DI-Ing (FH) Michael Stoz ist Innenarchitekt, Architekt, Vorstand der Partner AG und wurde 2010 unter die Top 12-Innenarchitekten in Deutschland gewählt und berät Neudoerfler.

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