Jahresbericht 2014 Das Internet für alle Menschen nutzbar machen Dafür arbeiten wir

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1 Jahresbericht 2014 Das Internet für alle Menschen nutzbar machen Dafür arbeiten wir

2 Jahresbericht 2014 Auch im Jahr 2014 stiegen die Besucherzahlen sowie der Bekanntheitsgrad unseres Internetcafés deutlich an Personen suchten unsere Einrichtung auf, was verglichen mit 2013 einer Steigerung von 18% entspricht. Mindestens 21 Besucher fanden dank unseres Angebotes mit selbst verfassten Bewerbungen eine Arbeitsstelle. Rund 15 Prozent der Besucher nutzten unser Angebot für die Stellen- und Wohnungssuche, zur Erledigung von Korrespondenz und zum Lernen. Dabei handelte es sich um Erwerbslose, Ausgesteuerte und Armutsbetroffene aus Stadt und Region Bern. Ein grosser Teil, nämlich rund 80 Prozent der Besucher, waren asylsuchende Frauen, Männer und Kinder, welche unser Gratisangebot primär für Sozialkontakte nutzten. Für sie ist das Internetcafé Power-Point oft die einzige Möglichkeit, mit ihren Angehörigen in Kontakt zu treten. Details zu den Besucherzahlen sind aus der Statistik ersichtlich. Für nicht wenige unserer Gäste nimmt der regelmässige Aufenthalt bei uns einen festen Platz in ihrer Tagesstruktur ein. Dies ist eine gute Voraussetzung für soziale Kontakte zwischen Schweizern, Migranten und Asylsuchenden. Das Internetcafé Power-Point war im Berichtsjahr an 225 Tagen geöffnet und betreut. 10 Personen haben an unserem Computer-Anfängerkurs teilgenommen. Damit sind sie nun in der Lage, selbstständig einen Computer zu bedienen. Gleichzeitig wurden alle KursteilnehmerInnen mit einer -Adresse ausgestattet und in der Benutzung geschult. Verschiedene soziale Institutionen machen auf unser Angebot aufmerksam. Zum Beispiel Caritas, die Heilsarmee, die Beratungsstelle Triio, die Passantenhilfe, die kirchliche Gassenarbeit Bern, Pinto, Pro Infirmis, die Winterhilfe sowie die Sozialämter und RAVs der Region Bern. Im Berichtsjahr konnten zwei zu gemeinnütziger Arbeit verurteilte Personen im Internetcafé ihren Arbeitseinsatz leisten. Diese Zusammenarbeit mit der Abteilung «Bewährungshilfe und alternativer Strafvollzug» besteht seit dem Jahr So positiv sich die Besucherzahlen auch entwickelt haben, so knapp bleibt allerdings weiterhin unser Budget. Nach wie vor sind wir dringend auf mehr Spenden und öffentliche Beiträge angewiesen. KABBA und das Internetcafé Power-Point leisten mit ihrem Angebot seit vier Jahren einen sinnvollen und wichtigen Beitrag zur Linderung der wachsenden Armut in der Region Bern. Weitere Infos: Bern, 1. März 2015 Thomas Näf Geschäftsführer Beilagen: Besucherstatistik 2014 Rechnung, Bilanz und Revisionsbericht 2014 / Budget 2015

3 Besucherstatistik bis Besucher Tätigkeit Monat Asyl Sozialhilfe ALV Sonstige (prekär Beschäftigte IV Bezüger usw.) Total Tages Ø Stellensuche Wohnungssuche Korrespondenz Lernen Sozialkontakte Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Total: % 79.83% 11.97% 3.30% 4.90% 6.33% 3.13% 1.27% 3.90% 85.38% Internetcafé Power-Point, Monbjoustrasse 16, Postfach 6950, 3001 Bern, , 1/2

4 Besucherstatistik bis Besucher Besucher Tagesdurchschnitt Anzahl Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember 0 Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Internetcafé Power-Point, Monbjoustrasse 16, Postfach 6950, 3001 Bern, , 2/2

5 Rechnung 2014 Erträge Einnahmen Ausgaben Mitgliederbeiträge Spender- und Gönnerbeiträge 10' Öffentliche Beiträge 4' Verkauferlöse Zinsen 1.40 Einnahmen Bar-Kasse Total Erträge 15' Aufwendungen Entschädigung Geschäftsführer 7' Sachversicherungen Betriebsversicherung (UVG) Miete (inklusive Nebenkosten und Strom) 6' Unterhalt/Reparaturen Hardware/Bürokleingeräte Software Telekommunikation (Tel./Internet) Marketing/Werbung Fahrspesen Spesen Büromaterial Reinigungsmaterial 0.30 Drucksachen Installationsarbeiten Rechts- & Buchführungsspesen Beiträge (KMU-Verband/Mieterverband/SKOS) Bank -& Postgebühren Aktivitäten KABBA Abschreibungen Total Aufwendungen Ausgabenüberschuss 19' ' Rechnung, Bilanz und Revisionsbericht 2014 / Budget /4

6 Bilanz per 31. Dezember 2014 Aktiven Passiven Umlaufvermögen Fremdkapital Bank Coop 1' Kreditoren Postfinance 1' Kasse Debitoren ' Anlagevermögen Eigenkapital Sachanlagen 2' ' Verlust -3' Eigenkapital 8' ' ' ' Rechnung, Bilanz und Revisionsbericht 2014 / Budget /4

7 Rechnung, Bilanz und Revisionsbericht 2014 / Budget /4

8 Budget 2015 Erträge Einnahmen Ausgaben Mitgliederbeiträge Spender- und Gönnerbeiträge Öffentliche Beiträge 26' Verkauferlöse Zinsen 0.00 Einnahmen Bar-Kasse Total Erträge 26' Aufwendungen Entschädigung Geschäftsführer 12' Sachversicherungen Betriebsversicherung (UVG) Miete (inklusive Nebenkosten und Strom) 6' Unterhalt /Reparaturen / Renovationen (Anstrich Boden) 1' Bürokleingeräte / Hardware (Server für Administration) Software Telekommunikation (Tel./Internet) Marketing/Werbung Fahrspesen Spesen Büromaterial Reinigungsmaterial Drucksachen Installationsarbeiten Rechts- & Buchführungsspesen Beiträge (KMU-Verband/Mieterverband/SKOS) Bank - & Postgebühren Aktivitäten KABBA Abschreibungen 2' Total Aufwendungen 26' Einnahmenüberschuss Rechnung, Bilanz und Revisionsbericht 2014 / Budget /4

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