Weiterbildung und Organisationsentwicklung

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1 Weiterbildung und Organisationsentwicklung in Bereichen der hospizlichen und palliativen Begleitung von Menschen mit einer geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigung Foto: Barbara Hartmann Foto: Barbara Hartmann

2 Institut für Hospizkultur und Palliative Care Barbara Hartmann Am Altwasser Berglern Tel.:

3 Angebot A: Aspekte zur palliativen Begleitung von Menschen mit einer geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigung Ziel: Teilnehmende wissen um Voraussetzungen für eine Begleitung im vertrauten Umfeld. Setzen erste Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten um. 1. Tag/8 UE*: Gibt es einen Unterschied zwischen Hospiz - und Palliative Care? Was steckt hinter diesen Begriffen? Was brauchen erkrankte, Angehörige, Mitbewohnerinnen, Mitbewohner und Mitarbeitende im Fall einer palliativen Situation? Wer kann uns helfen? Wie können wir Wertvorstellungen erfassen und Krisen vorbeugen?? 2. Tag/8 UE: Wie können wir Sterben erkennen? Wie können wir im Sterben lindern? Sollen wir Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung die Wahrheit sagen? Und wenn "Ja", wie? Wie gehen wir mit Verstorbenen um? Zielgruppe: Pädagogische und pflegerische Mitarbeitende in der Assistenz von Menschen mit einer geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigung; Eltern, Personen aus der Leitungs- und Führungsebene, sowie aus der Qualitätssicherung; Mitarbeitende aus der Seelsorge und den therapeutischen Bereichen; Mitarbeitende aus der Hauswirtschaft und der Reinigung; Dauer: (8-16 UE) Maximale Teilnehmerzahl: (Siehe unter Tipp) Tipp: Der erste Tag Angebot eignet sich als Inhouse-Schulung oder als Auftaktveranstaltung für einen Implementierungsprozess. Daher ist der erste Tag ohne begrenzte Teilnehmerzahl möglich. Im Anschluss kann eine Ist- und Sollanalyse für eine weitere Organisationsentwicklung durchgeführt werden. Empfohlen wird, das Angebot A mit weiteren drei Tagen für Mitarbeitende in den Wohngruppen als Zertifizierungskurs zu kombinieren. Siehe Angebot B. *1UE/ 45 Minuten

4 Angebot B): PalliativeCareAnsatz mit 40UE* Ziel: Mitarbeitende haben Kenntnisse in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Bewohnerinnen und Bewohnern, sowie deren Zugehörigen. Sie können Bedürfnisse erkennen, erste lindernde Maßnahmen umsetzen und Zugehörige im Abschiednehmen begleiten. Sie erkennen eigene Grenzen und vernetzen sich mit internen und externen Diensten. Inhalte: Grundlagen des hospizlichen und palliativen Gedankens Bedürfnisse von Erkrankten, deren Zugehörigen und der Mitarbeitenden im Fall einer palliativen Begleitung Unterstützungsmöglichkeiten durch spezialisierte Organisationsformen Umgang mit der Wahrheit bei Menschen mit einer geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigung Ethische Grundlagen anhand von Ernährung und Flüssigkeit am Lebensende Biographische Werteerfassung Möglichkeiten der Schmerzerkennung Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit Wahrnehmung und Kommunikation Sterben erkennen, Sterben anerkennen und im Sterben lindern Lagerungstechniken Umgang mit Injektionen Umgang mit Verstorbenen und Organisation im Todesfall Begleitung von Angehörigen, Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern Dieser Kurs ist zertifiziert: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin Zielgruppe: Mitarbeitende in der Assistenz von Menschen mit einer geistigen und/oder psychischen Beeinträchtigung Dauer: 5 Tage oder Tage Maximale Teilnehmerzahl: 20 Tipp: Deutscher Hospizund PalliativVerband 1-3 Mitarbeitende (je nach Größe der Einrichtung) können nach diesen 40 UE in die zweite Woche(von gesamt 4 Wochen = 160 UE) des Palliative Care Kurses für Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe an der Christophorus Akademie am Klinikum der Universität München, Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, einsteigen. Ziel: Mitarbeitende haben schulende, koordinierende und beratende Kompetenz; Sie sichern die Nachhaltigkeit von Implementierungsprozessen. Nähere Informationen auf der Homepage des Institutes Hospizkultur und Palliative Care. Anmeldung und Informationen unter *1UE entspricht 45 Min.

5 Angebot C) Begleitung von Implementierungsprojekten Ziel: Sicherung einer effizienten, effektiven und nachhaltigen Organisationsentwicklung Unter Einhaltung folgender Grundprinzipien: Berücksichtigung von Vorhandenem Einbeziehung der Mitarbeitenden Nach Erkenntnissen der modernen Organisationsentwicklung Die Vorgehensweise richtet sich nach dem Konzept von B.Hartmann Sterben, wo ich zu Hause bin Implementierung einer lebendigen Hospizkultur und palliativen Kompetenz in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Kostenloser Download unter Erstes Beratungsgespräch kostenfrei Ihre Investition richtet sich nach Ihrem Bedarf Angebot D) Themen für Tagesfortbildungen 8 UE*: 1. Schmerz bei Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung: Wie kann ich Schmerzen erfassen? Was kann ich dagegen tun? Wie kommuniziere ich diese dem Arzt? 2. Umgang mit der Wahrheit bei der Überbringung von schlechten Nachrichten: Wie viel und was soll ich sagen? 3. Vorausschauende Planung und Verfügung. Durchführung von ethischen Fallbesprechungen: Wie gehen wir vor? 4. Ablehnung von Essen und Trinken in der letzten Lebensphase: Was können wir tun? Wie beraten und dokumentieren wir richtig? Sowie Inhalte aus den oben genannten Themenbereichen A und B *1UE entspricht 45 Min.

6 Angebot E) Vom Unbekannten zum Bekannten Vom Fremden zum Vertrauten Eine Fortbildung für Pflegende, Ärzte, Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter, Mitarbeitende aus therapeutischen, pädagogischen und seelsorgerischen Berufsgruppen, in der Begleitung von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung Anbieter aus ambulanten und stationären Organisationsformen beobachten in den letzten Jahren eine Zunahme von Anfragen bzw. Aufnahmen zur Behandlung und Begleitung von Menschen mit einer geistigen und umfassenden Beeinträchtigung. Viele Fragen tun sich dabei auf: Was ist in der Begleitung von Menschen mit diesen Beeinträchtigungen anders? Wie soll ich mit diesen Menschen umgehen? Welches Verständnis besteht im Bereich Sterben und Tod? Wie gehe ich hier mit der Wahrheit um? Wie kann ich herausfinden, was sie brauchen? -Eingliederungshilfe-? Was ist das überhaupt? Was erwarten Angehörige und Mitarbeitende von mir? Was können/ dürfen Mitarbeitende in den Einrichtungen und was nicht? Wer hat hier eine Entscheidungsbefugnis? Ziel: Wissen über individuelle Begleitungsmöglichkeiten von Menschen mit einer leichten und komplexen Beeinträchtigung, Instrumente zur Schmerzerfassung und Hilfreiches, um Angehörige und Mitarbeitende in den Einrichtungen zu unterstützen. Dauer: 8 UE* *1UE entspricht 45 Min.

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