55. Österreichische Pflanzenschutztage

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1 Österreichische Arbeitsgemeinschaft für integrierten Pflanzenschutz W ien, Schauf le rgasse 6, 3.Stock G e s c h ä f t s f ü h r u n g : E s t e r h a z y s t r a ß e 1 5, E i s e n s t a d t T e l. : / o d e r / e - m a i l : s t e f a n. w i n t e l k - b g l d. a t 55. Österreichische Pflanzenschutztage und Schloss Seggau bei Leibnitz Zusammenfassung der Präsentationen

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3 Programm Mittwoch, 26. November 2014 Kongress-Saal Plenum Seite Vorsitz: Univ. Prof. DI Dr. Siegrid Steinkellner, Universität für Bodenkultur Wien 8:45 Uhr Eröffnung DI Dr. Josef Rosner, Präsident der ÖAIP Grußworte Ök.-Rat Franz Titschenbacher, Präsident der LK Steiermark Johann Seitinger, Agrarlandesrat Steiermark 9:10 Uhr Pflanzenschutz mit moderner Anwendungstechnik ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Steirischen Landwirtschaft LKR Maria Pein, Vizepräsidentin der LK Steiermark 9:30 Uhr Minimierung von Wirkstoffverfrachtungen Auflagen und Maßnahmen im 8 Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln Dr. Johann Kohl, AGES, Fachbereich Pflanzenschutzmittel 9:50 Uhr Mit intelligenter Applikationstechnik Umwelteintrag, Anwenderschutz und Wirksamkeit 8 optimieren Ralf Brune, Industriegruppe Pflanzenschutz 10:10 Uhr Pause Vorsitz: DI Dr. Matthias Lentsch, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wien 10:30 Uhr Ehrungen und Überreichung der Georg Prosoroff Preise :50 Uhr Mit innovativer Pflanzenschutz Gerätetechnik Wirkstoffverluste minimieren 9 W. Schutte, AMAZONE Werke, Deutschland 11:10 Uhr Praktische Auswirkungen des Forschungsprojektes "Gebläsemessung in Fahrt" 9 für den Obst- und Weinbau Mag. Karl Lind und Wolfgang Matzer, MSc, Fachgruppe Technik, Verband Steirischer Erwerbsobstbauern 11:30 Uhr Kontrolle von Pflanzenschutzgeräten von ÖPUL bis zur landesgesetzlichen Kontrolle 10 DI Günther Hütl, BLT Wieselburg/lfz Francisco Josephinum 11:50 Uhr Podiumsdiskussion 12:20 Uhr Mittagspause Sektion I: Ackerbau Kongress-Saal Vorsitz: Professor Dr. Volker Zinkernagel, TU München 14:00 Uhr Westlicher Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera virgifera LeConte: Mehrjährige Unter- 11 suchungen zur Eindämmung und Bekämpfung - Populationsdynamik - Wirtspflanzeneignung - Bekämpfungsschwellen - Bodenbearbeitung K. Foltin (1), J. Robier (2), A. Kahrer (3), St. Winter (4) (1) Agro DS Österreich, (2) Versuchsreferat Steiermark, (3) AGES Wien, (4) LK Bgld. 3

4 14:20 Uhr Pflanzenschutz und Pestizide - aus dem Blickwinkel einer österreichischen Umweltschutz- 16 organisation H. Burtscher, Global :40 Uhr Maiswurzelbohrer - Die Pest breitet sich aus - P. Klug, LK Steiermark 15:00 Uhr Aktuelle Diabrotica-Versuchsergebnisse der LK Steiermark 16 H. Fragner, LK Steiermark 15:20 Uhr Pause Vorsitz: DI Johannes Schmiedl, LK Niederösterreich 15:40 Uhr Diabrotica-Monitoring in der Südsteiermark - Käferzahl versus Ernteausfälle 17 H. Strasser, Universität Innsbruck, Institut für Mikrobiologie 16:00 Uhr Belem 0,8 MG - ein wichtiger Baustein gegen Maiswurzelbohrer und Drahtwurm - 18 Aktueller Zulassungsstand, Erfahrungen und Anwendungsempfehlungen J. Schlagenhaufen, Kwizda Agro 16:20 Uhr Ursachen von Befruchtungsschäden an Mais - A. Kahrer, K. Wechselberger, AGES 16:40 Uhr easyflow - Kontaminationsfreies Entnahmesystem für Pflanzenschutzmittel. Praxis- 19 erfahrungen 2014 F. Renner, agrotop GmbH 17:00 Uhr Phytobac: Ein wichtiger Baustein im Gewässerschutz zur Verhinderung von Punkteinträgen 19 H.-J. Duch, Bayer CropScience Deutschland GmbH 17:20 Uhr Zero Dust: Wirksame Maßnahmen zur staubfreien Aussaat von gebeiztem Saatgut 20 K. Neubauer, Bayer Austria GmbH 17:40 Uhr Gewässerschonender Metazachloreinsatz - Hintergründe und Empfehlungen 21 F. Bauer, BASF SE 18:00 Uhr Revive - eine innovative Bauminjektion gegen Kastanienminimiermotte und - Eichenprozessionsspinner K. Reiß und J. Luckhard, Syngenta Agro GmbH Sektion II: Obst-, Wein-, Gemüse-, Gartenbau Styria-Saal Vorsitz: DI Markus Tschischej, LK Kärnten 13:40 Uhr Stationäre Spritzanlage 22 R. Purkathofer und F. Prem, Fruit Security GmbH 14:00 Uhr Mehrjährige Trockenstressmessungen an Reben zur Planung von 24 gezielten Bewässerungs- und Bodenpflegemaßnahmen im Kremstal und der Wachau C. Gabler und E. Kührer, Wein & Obstbauschule Krems 14:20 Uhr Entwicklungsproblematik von Scaphoideus titanus im Burgenland 25 V. Klöckl, LK Burgenland 14:40 Uhr Neue potentielle Vektoren von Flavescence Doreé in Österreich 26 G. Strauß, AGES 15:00 Uhr Drosophila suzukii (Kirschessigfliege) in Österreich - Status Monitoring 27 und Bekämpfung C. Lethmayer und A. Egartner, AGES 4

5 15:20 Uhr Verbreitung und Diagnose von Erdbeerkrankheiten (EUPHRESCO-Projekt SPAT) 28 - Erste Projektergebnisse U. Persen, AGES 15:40 Uhr Stammcharakterisierung von European Stone Fruit Yellows und Pear Decline 28 Phythoplasma in Österreich B. Paleskiċ (1, 2), Monika Riedle-Bauer (2), Karl Bachinger (3), Judith Mörtel (2), C. Günter Brader (1) (1) Austrian Institute of Technology, Konrad-Lorenz-Straße 24, 3430 Tulln, Austria (2) Lehr- und Forschungszentrum für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, Wienerstraße 74, 3400 Klosterneuburg, Austria (3) NÖ Landes-Landwirtschaftskammer, Referat Obstbau, Wienerstraße 64, 3100 St. Pölten, Austria 16:00 Uhr Pause Sektion II/I: Ackerbau I Styria-Saal Vorsitz: DI Erich Roscher, LK Kärnten 16:20 Uhr Rhizoctonia in Winterweizen in Deutschland 29 I. Eikenberg, Georg-August-Universität, Göttingen, Deutschland 16:40 Uhr Vibrance Gold: Wurzelgesundheit - der Schlüssel für mehr Produktivität 29 P. Krennwallner, Syngenta Agro GmbH 17:00 Uhr Biathlon 4 D: Praxiserfahrungen aus 2014 mit dem neuen und breitwirksamen 30 Herbizid Biathlon 4 D im Getreide A. Auer, BASF Österreich GmbH 17:20 Uhr Zwei neue Ascochyta-Arten an Silphie und Soja - G. Bedlan, AGES 17:40 Uhr Pethoxamid, ein vielseitig einsetzbarer Boden - Herbizidwirkstoff - P. Eisel, Cheminova Austria GmbH Sektion I: Ackerbau Kongress-Saal Vorsitz: DI Hubert Köppl, LK Oberösterreich Donnerstag, 27. November :20 Uhr METRIC und LINGO - neue Herbizide im Kartoffelbau auf Basis des Wirkstoffes 31 CLOMAZONE H. Bergmann, Belchim Crop Protection Deutschland 8:40 Uhr Eine neue herbizide Wirkstoffkombination im Kartoffelbau - Stallion Synctec 32 M. Fünfkirchen, Kwizda Agro 9:00Uhr Carial Flex mehr Sicherheit gegen Phytophthora infestans in Kartoffeln - A. Vogler, Syngenta Agro GmbH 9:20 Uhr VALIPHENALATE - ein neuer Wirkstoff mit interessanten Möglichkeiten in der Kartoffel- 32 fungizidstrategie durch VALIS M H. Bergmann, Belchim Crop Protection Deutschland 9:40 Uhr Erfolgreiche Cercospora - Bekämpfung in Zuckerrübe - P. Eisel, Cheminova Austria GmbH 10:00 Uhr Pause 5

6 Vorsitz: DI Peter Klug, LK Steiermark 10:20 Uhr BELVEDERE EXTRA - Ein neues Herbizid zur Bekämpfung von einjährigen 33 zweikeimblättrigen Unkräutern in Rüben H. Michlits, ADAMA Deutschland GmbH 10:40 Uhr Versuche zur Reduktion von Fusariosen und Mykotoxinen durch Fungizideinsatz in Mais 34 J. Rosner und K. Rosner, Abteilung Landwirtschaftliche Bildung Landwirtschaftliche Koordinationsstelle - LAKO 11:00 Uhr Retengo Plus - das erste Maisfungizid in Österreich: eine Bilanz 35 M. M. Lorenz, BASF Österreich GmbH 11:20 Uhr Neue Einsatzmöglichkeiten von Prosaro zur Reduktion von Mykotoxinen im Mais 35 K. Neubauer, Bayer Austria GmbH 11:40 Uhr Kulturhirsen - Eine Herausforderung für die Unkrautbekämpfung und 36 Ungrasbekämpfung im Anbau - wie auch im Folgejahr M. Schulte und P. Krennwallner, Syngenta Agro GmbH 12:00 Uhr Versuche zur Bekämpfung von Maiszünsler in Niederösterreich 37 W. Deix, Landwirtschaftliche Fachschule Tulln Donnerstag, 27. November 2014 Sektion II: Obst-, Wein-, Gemüse-, Gartenbau Styria-Saal Vorsitz: DI Wolfgang Weigl, LK Niederösterreich 8:40 Uhr 20 Jahre Verwendung der Wetterstationen in der österreichischen Landwirtschaft - Erfahrungsbericht B. Pacher, Adcon Telemetry GmbH 9:00 Uhr Erfahrungen mit dem Prognosemodell VitiMeteo im Österreichischen Weinbau 38 E. Kührer und C. Gabler, Land Niederösterreich, Weinbauschule Krems 9:20 Uhr VERIPHOS - phosphorige Säure als Fungizid 38 H. Michlits, ADAMA Deutschland GmbH 9:40 Uhr Oidiumkontrolle nach neuesten Erkenntnissen mit Talendo extra 39 J. Andert, Kwizda Agro 10:00 Uhr Erfahrungen und Empfehlungen mit dem neuen Wachstumsregler Novagib zur 40 Minderung der Berostung in Apfel. F. Kröll, Kwizda Agro 10:20 Uhr Pause Vorsitz: Ing. Josef Klement, LK Steiermark 10:40 Uhr Regalis Plus - Der Wachstumsregler als Nachfolger von Regalis Plus Pack 41 B. Tippler, BASF Österreich GmbH 11:00 Uhr Berostungsrisiko bei der Feuerbrandbekämpfung mit Blossom Protect? - S. Kunz, Bio-Protect GmbH 11:20 Uhr Faban - ein neues Schorffungizid mit Co-Kristall-Technologie 42 B. Tippler, BASF Österreich GmbH 11:40 Uhr LUNA Sensation - ein Neues Fungizid für den Erdbeer- und Gemüseanbau 43 A. Schweiger, Bayer Austria GmbH 6

7 Posterpräsentationen: Biochar und Kompost im Einsatz gegen Fusarium oxysporum f. sp. lycopersici 44 Akther, K. Hage-Ahmed und S. Steinkellner, Universität für Bodenkultur Wien, DNW, Abteilung Pflanzenschutz Das Europe Australasian Semiochemichals (EATS) Netzwerk 44 E. Koschier, Universität für Bodenkultur, Abteilung Pflanzenschutz Der zottige Rosenkaefer Epicometis (Tropinota) hirta in Winterraps zunehmende Schäden 45 I. Farkas, Regierungsamt Komitat Vas Directotat für Pflanzen- und Bodenschutz easyflow - Kontaminationsfreies Entnahmesystem für Pflanzenschutzmittel. Praxiserfahrungen F. Renner, agrotop GmbH Mykorrhizierung bei Tomate und Porree in Co-Kultur: Einfluss Pflanzenentwicklung und Pathogenbefall 47 M. Reichl, S. Steinkellner und K. Hage-Ahmed, Universität für Bodenkultur Wien, DNW, Abteilung Pflanzenschutz Ophraella communa - ein natürlicher Gegenspieler der Ambrosia 47 S. Follak, AGES Phytobac: Ein wichtiger Baustein im Gewässerschutz zur Verhinderung von Punkteinträgen - H.-J. Duch, Bayer CropScience Deutschland GmbH Populationsdynamik und Pear Decline Infektionsgrad der drei Birnblattsaugerarten Cacopsylla pyri, 48 Cacopsylla pyricola und Cacopsylla pyrisuga an verschiedenen Standorten in Niederösterreich C. Paleskiċ (1, 2), Günter Brader (1), Karl Bachinger (3), Martina Kieler (2), Eva-Maria Gantar (2), Judith Mörtel (2), Monika Riedle-Bauer (2) (1) Austrian Institute of Technology, Konrad-Lorenz-Straße 24, 3430 Tulln, Austria (2) Lehr- und Forschungszentrum für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, Wienerstraße 74, 3400 Klosterneuburg, Austria (3) NÖ Landes-Landwirtschaftskammer, Referat Obstbau, Wienerstraße 64, 3100 St. Pölten, Austria Stationäre Spritzanlage - R. Purkathofer und F. Prem, Fruit Security GmbH Wirkung von Zwischenfrüchten auf Sclerotinia sclerotiorum 49 P. Eutenneuer, J. Gundinger, K. Heiderer, B. Jost und S. Steinkellner, Universität für Bodenkultur Wien, DNW, Abteilung Pflanzenschutz Reaction of Lycopersicon esculentum MILL. To ToMV (Tomato mosaic virus) 49 E. Korbelová, O. Kudela, T. Roháčik, Zelseed spol. s r. o. Horná Potôň Epidemic of wheat yellow rust (Puccinia striiformis) in Slovakia in year T. Roháčik, D. Muchová, K. Hudec und J. Sokolovičová, Selekt Vyskumny a š'lachtitel'sky ustav a.s. Verzeichnis der Vorsitzenden, Fachreferenten und Autoren 51 Zeitplan 56 7

8 Minimierung von Wirkstoffverfrachtungen - Auflagen und Maßnahmen im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln KOHL Johann, Institut für Pflanzenschutzmittel, AGES, Wien Pflanzenschutzmittel werden überwiegend direkt in die Umwelt ausgebracht. Im Rahmen der gezielten Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln ist die Vermeidung bzw. stetige Minimierung von unerwünschten Wirkstoffverfrachtungen in die Umwelt ein wesentliches Element einer umweltschonenden und nachhaltigen Landbewirtschaftung und Nahrungsmittelproduktion. Basierend auf einer umfassenden Risikobewertung findet diese Zielsetzung insbesondere im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln Berücksichtigung. Der fulminante technische Fortschritt in der Analysentechnik und damit die Möglichkeit, bereits geringste Spuren einer Substanz nachweisen zu können, führt zu einer immer größeren Diskrepanz zwischen Expertenund Laieneinschätzung von Risiken in Verbindung mit positiven Befunden. Der Diskurs zu diesem Thema ist an der Schnittstelle zwischen Medien, Öffentlichkeit und Wissenschaft angesiedelt. Die hohe sachliche Komplexität der Thematik und das fehlende Nutzenerlebnis für die KonsumentInnen beeinflusst wesentlich die Risikowahrnehmung in der Öffentlichkeit. Damit stellt einerseits die weitere Minimierung von Wirkstoffverfrachtungen durch verbesserte Gerätetechnik, verfeinerte Risikomanagementmaßnahmen in Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln sowie verstärkte Bewusstseinsbildung bei den Verwendern und andererseits der öffentliche Diskurs über messbare Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in der Umwelt eine große Herausforderung für die Landwirtschaft in Österreich dar. Mit intelligenter Applikationstechnik Umwelteinträge minimieren, Anwenderschutz und Wirksamkeit optimieren Ralf Brune1, Jens Luckhard1, Ronald Wohlhauser2, Franz Brandl2, Christian Popp3 1Syngenta Agro GmbH, Am Technologiepark 1-5, Maintal 2Syngenta Crop Protection AG, Schwarzwaldallee 215, CH-4058 Basel 3Syngenta Crop Protection AG, Breitenloh 5, CH-4333 Muenchwilen Innovative application technique: minimize environmental entry and optimize operator protection and product efficacy In modern agriculture, the matter of application technique consists of more than just the application of plant protection products on different target areas. Quality parameters of formulations such as contact angle and dynamic surface tension provide crucial product information about the optimal adhesion and coverage on different target areas. The adhesion quality of products on target areas is not only determined by the formulation type. Other factors such as target organism, application conditions and application techniques essentially influence the adhesion quality as well. Syngenta pursues several projects with the objective of optimal product adhesion on surface areas to achieve optimal product efficiency. For this, recent projects in cooperation with different partners from product research and plant protection technology generated technical innovations in drift reduction for the application of plant protection products. Der Bereich der Applikationstechnik umfasst in der heutigen, modernen Landwirtschaft weit mehr als nur die Ausbringung eines Pflanzenschutzmittels auf einer Zielfläche mit Hilfe eines Ausbringungsgerätes. Applikationstechnik beginnt bei der Entwicklung von Produktformulierungen unter den Gesichtspunkten modernster Formulierungstechnologien. Qualitätsparameter wie Kontaktwinkel und dynamische Oberflächenspannung einer Formulierung geben Auskunft über die Fähigkeit einer optimalen Anlagerung und Benetzung des Produktes auf unterschiedlichen Zielflächen. Das gilt für Produkte im Ackerbau oder in den Spezialkulturen gleichermaßen wie für Saatgutbehandlungsmittel. Die Anlagerungsqualität von Produkten auf der Zielfläche wird aber nicht nur allein vom Formulierungstyp bestimmt, sondern ist von weiteren Faktoren wie dem Zielorganismus, den Anwendungsbedingungen und der Ausbringungstechnik maßgeblich beeinflusst. Das Ziel einer optimalen Anlagerung und Benetzung auf der Oberfläche und das Erreichen höchster Wirkungsgrade der Produkte verfolgt Syngenta in enger Kooperation mit Partnern aus der Produktforschung, der Pflanzenschutztechnik und der Praxis in Anlagerungsversuchen. Ein Beispiel dieser Kooperationen ist die Entwicklung und Anerkennung der Syngenta Vorauflaufdüse als erste 95% abdriftmindernde Düse im Ackerbau zur Verminderung von Abdrift auf Nichtzielpflanzen in 8

9 engen Koexistenzen von Ackerbau- und sensiblen Nachbarkulturen. Ein weiteres Projekt sind die Forschungsarbeiten an der emissionsreduzierten Aussaat von gebeiztem Saatgut. Im Rahmen dieser Studien werden neue, kleberoptimierte Beizrezepturen entwickelt und innovative technische Lösungen an vakuum-basierten Sägeräten vorangetrieben, rieben, die eine nahezu staubfreie Aussaat ermöglichen. Mit innovativer Pflanzenschutz Gerätetechnik Wirkstoffverluste minimieren W. Schutte, AMAZONE Werke, Deutschland Praktische Auswirkungen des Forschungsprojektes "Gebläsemessung in Fahrt" für den Obst- und Weinbau Mag. Karl Lind und Wolfgang Matzer, MSc, Fachgruppe Technik, Verband Steirischer Erwerbsobstbauern Bislang wurde der Gebläseluftstrom von Sprühgeräten nur stationär gemessen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes ( ) mit der TU Graz und der Fachgruppe Technik wurde erstmalig das Verhalten des Gebläseluftstromes während der Fahrt erforscht. Dabei zeigte sich, dass das Luftvolumen und die Behandlungshöhe nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit abnehmen, je schneller gefahren wird. Diese Messergebnisse werden nun für exakte Vorgaben zur Einstellung des Gebläseluftstromes in den Obst- und Weingärten verwendet. Damit die gewünschten positiven Effekte erzielt werden können, müssen folgende Punkte erfüllt werden: 1. Anschaffung eines es Sprühgerätes mit Querstrom-Luftverteilung und gemischter Düsenbestückung (Re duzierung der Abdrift- u. Abtropfverluste) 2. Überprüfung und Einstellung der Gebläseluft: Vorgabe ist die symmetrische Rechteck-Luftverteilung. Sie ist die absolute Voraussetzung für verlustarme Sprühtechnik 9

10 3. Die gemessene behandelbare Höhe (laut Messprotokoll) muss der max. Kulturhöhe am Betrieb entsprechen 4. Werden die Punkte 1 3 erfüllt, dann kann das Sprühgerät in der Kultur mit reduzierter Gebläsedreh zahl eingesetzt werden, damit kein Sprühnebel aus der zu behandelnden Reihe in die nächste Fahr gasse gelangt. Damit verringern sich Spritzmittelverluste, Lärmentwicklung, Kraftstoffaufwand und CO2-Emmissionen 5. Verwendung des Handy-Apps XComply für korrekte Einstellungen während der Fahrt, um die not wendigen Anpassungen in der Kultur (u.a. Fahrgeschwindigkeit und Gebläsedrehzahl in Abhängig keit der Reihenweiten) einfach und bequem vornehmen zu können Werden diese Punkte erfüllt, so können Spritzwolken und Gebläselärm verhindert und ein zielgenauer, umwelt- und ressourcenschonender Pflanzenschutz durchgeführt werden. Außerdem erhalten die Anwender die größtmögliche Sicherheit bei der Auswahl, Dosierung und Ausbringung ihrer biologischen oder konventionellen Pflanzenschutzmittel. Weitere Informationen dazu gibt es auf Kontrolle von Pflanzenschutzgeräten von ÖPUL bis zur landesgesetzlichen Kontrolle Dipl.-Ing. Günther Hütl, BLT Wieselburg/HBLFA Francisco Josephinum Die Kontrolle von Pflanzenschutzgeräten ist zur Zeit im Umbruch. Seit dem Jahr 2000 wurde im Rahmen der Förderungsrichtlinie ÖPUL des BMLFUW die periodische Überprüfung von Pflanzenschutzgeräten durchgeführt, dafür wurden von der BLT/Francisco Josephinum im Auftrag des BMLFUW fast 200 Werkstätten autorisiert. Diese Maßnahme läuft Ende 2014 aus. Parallel beginnt nun die neue wiederkehrende Gerätekontrolle auf landesgesetzlicher Basis. Die Grundlage dafür bietet die Richtlinie 2009/128/EG für die nachhaltige Verwendung von Pestiziden. Die nationale Umsetzung dieser Richtlinie erfolgt sowohl auf Bundesebene als auch die Umsetzung der entsprechenden Ausführungsgesetze und -verordnungen auf Länderebene. Die Pflanzenschutz-Ländergesetze sind bereits beschlossen, jedoch die Verordnungen, welche u.a. die Durchführung der Gerätekontrolle regeln, sind bei Redaktionsschluss noch nicht erlassen. Eine Kontrollanleitung für die Überprüfung von Pflanzenschutzgeräten wurde von der BLT Wieselburg/Francisco Josephinum gemeinsam mit der NÖ Landwirtschaftskammer und der Geräteindustrie erarbeitet und diese wird voraussichtlich in den Ausführungsverordnungen der Bundesländer als Grundlage für die Gerätekontrolle dienen. Gegenüber der bisherigen ÖPUL-Kontrolle wird das Ausmaß der landesgesetzlichen Kontrolle umfang- und detailreicher werden. Die Überprüfung nach ÖPUL beinhaltete die Messungen der Horizontal- bzw. die Vertikalverteilung, der Pumpenleistung, des Manometerdrucks, des Düsenvolumenstroms und die Sichtprüfung bezüglich Antrieb und Schutzvorrichtungen. In Zukunft sind für die gesetzliche Kontrolle zusätzliche Geräteteile zu überprüfen, wie z.b. Rührwerk, Leitungen, Schläuche, Filter, Flüssigkeitsbehälter, Kontrollsystem, Spritzgestänge, Gebläse, Düsen (gemäß Richtlinie 2009/128/EG Anhang II). Ferner wird durch die Länderverordnungen festzulegen sein, wie die Autorisierung der Prüfstellen durchzuführen ist, welche Anforderungen die Prüfstellen erfüllen müssen, welche Kontrolleinrichtungen verwendet werden dürfen bzw. welche Anforderungen das Prüfpersonal erfüllen muss. Die BLT Wieselburg hat sich diesbezüglich als Gutachter bzw. autorisierende Stelle angeboten. Eines steht definitiv fest, dass alle in Gebrauch befindlichen Pflanzenschutzgeräte spätestens bis zum 26. November 2016 überprüft werden müssen. Es bleibt zu hoffen, dass die neun Bundesländer im Sinne der Landwirte möglichst einheitliche Rechtsgrundlagen und Abwicklungsprozesse schaffen. 10

11 The control of plant protection equipment currently is in transition. Since 2000 the periodic inspection of plant protection equipment was conducted in the context of ÖPUL. This ÖPUL measures will be finished at the end of In parallel, the new recurring control begins at the legal basis of the federal states. The base for the control of the plant protection equipment is the European Directive 2009/128/EC. A control instructions for the inspection of plant protection equipment was developed by the BLT Wieselburg / Francisco Josephinum in common with the NÖ Chamber of Agriculture and the equipment industry and this is expected to serve in the regulations of the federal states as the basis for device control. One thing is definite that all plant protection equipment in use must be reviewed by 26 November 2016 at the latest. Westlicher Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera virgifera LeConte: Mehrjährige Untersuchungen zur Eindämmung und Bekämpfung - Populationsdynamik- Wirtspflanzeneignung Bekämpfungsschwellen Bodenbearbeitung 1 Foltin K.*, 2 Robier J., ² Eberdorfer, D. 3 Kahrer A, 4 Winter St. Firma/Institution: 1 Agro DS Österreich, 2 Versuchsreferat Steiermark, 3 AGES Wien, 4 LK-Burgenland Adresse: 1. Agro DS Österreich, Untere Hauptstrasse 22 A, A 7041 Wulkaprodersdorf 2. Versuchsreferat Steiermark, Hatzendorf 181, A 8361 Hatzendorf 3. Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH Spargelfeldstraße 191, A 1220 Wien 4. Österreichische Arbeitsgemeinschaft für integrierten Pflanzenschutz, Schauflergasse 6, 1014 Wien Co/ Burgenländische Landwirtschaftskammer, Esterhazy Strasse 15, A 7000 Eisenstadt Korrespondierender Autor* Summary Since the Western Corn Rootworm Diabrotica virgifera virgifera LeConte has invaded most areas of Austria only some few incidences of plant lodging occured. In 2014 however the lodging in monomaize areas reached desasterous dimensions. Moreover concerns grew on yield losses by silk clipping paired with eating damages in milky- to dough ripeness of maize grains late July. When seesing neonicotinoid seed dressings very few resp. no options for monomaize growers remain. In Styria on small field sizes an alternating crop rotation of maize and oil pumpkin is very common. Carry over of egg deposits by f s beetles into oil pumpkin plots which are neighbouring maize have been observed frequently. Although oil pumkin is defintely no hostplant numbers of beetles hatch in the consequent years maize. This phenomena has been examined by use of hatching cages. After 2 years of comparative experiments following numbers have been recorded: when maize is planted after maize hatching numbers are taken as basement of 100% about 35% of Diabrotica hatch in maize after pumpkin In other words: the suppression of the Diabrotica population is nil when maize is grown after maize, it is only 65 % when maize is grown after oil pumpkin and about 90 to 99% after cereals. It indicates that flowering pumkin with ist rech protein containing pollen is a strong attractant to Western Corn Rootworm. Furthermore any fresh green leaves from all kind of plants and crops are more attractive to beetles once the maize becomes a hard leaf surface in August and therefore unattractive for leaf mining activity after maize flowering stage. Similar result like in pumpkin could be obtained in experiments when maize altenates with soybean. However number of hatches declines by the distance to the previous years maize plot. In case of oil pumkin this decline is less obvious. Other experiments to control Diabrotica larvae by CaCN2 Calciumcyanamid had not achieved the desired results. The hatching rates could not be reduced by even high rates of CaCN2 in a series with hatching cages. 11

12 A further investigation project showed that shallow soil preparation methods can lead into maize demages (goose neck symptoms) when comparing to plough or deeper (> 20 cm) working cultivators. Recreativity of roots have been tested on several maize varieties. These were grown under dry and irrigated conditions and also with and without soil insecticide treatments. Results obtained after 2 years of tests so far are very promising. Particular the disastrous maize season 2014 showed very sharp different reaction in goose neck/ lodging symptoms by various maize hybrids grown in tests and practise plots. It concludes that variety breeding have probably the most important influence of safe yields in heavy Diabrotica infested maize growing areas. Ausbreitung und Entwicklung in Europa Ist-Situation in Österreich Die Maisbauflächen Mitteleuropas sind vom westlichen Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera virgifera befallen. Dank der Fruchtfolge- und Bekämpfungsdisziplin waren bisher nur einige wenige Fälle mit wirtschaftlichen Schäden bekannt. Im Kontrast dazu steht das Jahr 2014 wo es erhebliche Schadausmaße gab. Im Burgenland, an der Westbahn in Nieder- und Oberösterreich sowie der Südsteiermark wird vielfach Dauermais gebaut. Mit dem nicht gerade freiwilligen Moratorium bei Neonicotinoid-Beizen sind in diesen Fällen erwartungsgemäß ein Mehrfaches an Larvenfraß-Schäden zu erwarten sofern keine geeigneten Fruchtfolgemaßnahmen gesetzt werden. Das Jahr 2014 zeigte die Konsequenzen daraus in vollem Umfang speziell in der Südoststeiermark. Bekämpfungsmaßnahmen - Übersicht der derzeitig verfügbaren konventionellen bzw. biologischen Bekämpfungsmaßnahmen: Bekämpfungsmethode Aktueller Stand Saatgutbeizen Entfall der Neonikotinoide ab 2014 (bis 2016?) Saatrillenbehandlungen Derzeit wenig geeignete Insektizide zugelassen insektizide Granulate Käferbekämpfung Trotz vermehrter Verfügbarkeit geeigneter Geräte nur 1 Insektizid zugelassen. Die in Lieschen versteckten Käfer sind schwer zu erfassen. Starke Narbenhaar- und vor allem Körnerfraßschäden im milch- bzw. teigreifen Korn in 2014 zu verzeichnen. Auch wurden Nachbarkulturen stark in Mitleidenschaft gezogen. Saatrillenbehandlungen Einige gute Versuchsergebnisse jedoch noch wenig durch bakterienübertragende Praxiserfahrung bei verschiedenen Witterungsbedingungen Nematoden Kalkstickstoff Experimentalreihe brachte keine nachweisliche Wirkung Maiszüchtung hier sind am ehesten Innovationen zu erwarten jedoch sind keine konkreten Ergebnisse vorhanden Wurzelrobustheit bei Hybriden Eventuell auch Zuhilfenahme wurzelstärkender Mitteln/ root conditioners Bodenbearbeitungsmet Seichte Bodenbearbeitung zeigt verstärkte hoden Gänsehalssymptome Beregnungsgaben im Mäßige aber ausreichende Regengaben stärken das Trockengebiet Wurzelwachstum und kompensieren Wurzelfraßschäden. Satte Beregnungsgaben weichen Boden auf und können zu verstärkten Gänsehalssymptome führen 12

13 Rolle der Fruchtfolgen als tauglichstes Mittel mit hohem Wirkungsgrad Untersuchungen J. Robier, K. Foltin Mehrjährige Versuchsserien zur Charakterisierung von Wirts- und Feindpflanzen des Maiswurzelbohrers wurden evaluiert. In speziell angefertigten Isolier-/bzw. Schlupfkäfigen wurden in Fruchtfolgen Mais nach Mais im Vergleich Mais nach Ölkürbis bzw. Sojabohnen in Gebieten mit hohem Maisanteil evaluiert. Beide Kulturen Ölkürbis bzw. Sojabohnen sind keine Wirtspflanzen in welchen eine Vermehrung des Maiswurzelbohrers nicht möglich sein sollte. Dennoch werden in der Praxis auch in Mitteleuropa immer wieder deutliche Randeffekte beobachtet. Speziell in kleinflächigen Ackerbaustrukturen sucht der Maiswurzelbohrer immer wieder Nachbarfelder auf wo er Futter wie z.b. eiweißreichen Blütenpollen oder auch frisches Blattgrün (2014 sogar Kopfsalat) für seinen Reifefraß sucht. Dabei ist nicht auszuschließen bzw. sehr wahrscheinlich dass der weibliche Käfer seine Eier auch hier ablegt. Eine nachfolgende Maiskultur startet mit einem beträchtlichen Besatz an Diabrotica-Eiern. In 2014 war selbst Getreidevorfrucht vor dem Eiereintrag aus Mais im Nachbarschlag 2013 nicht gefeit, Gänsehalssymptome waren auch hier zu finden sofern der Populationsstand von Maiswurzelbohrer im Gebiet sehr hoch war. Sojabohnen: Beobachtungen aus den USA wonach in alternierender Fruchtfolge Mais-Soja-Mais-Soja-Mais die Käfer auch in der Soja Eier ablegen, können derzeit aus Europa (noch) nicht berichtet werden. Dennoch ist es wahrscheinlich dass eine Eiablage in der Nachbarkultur des Maises stattfindet. Dies wurde 2013 und 2014 auch in Isolier- bzw Schlupfkäfigversuchen in Mais nach Sojabohnen in der Steiermark bestätigt. Wenn gleich es sich dabei um Randeffekte handelt, muß in kleinstrukturierten Ackerbauflächen mit erklecklicher Anzahl an Käferschlupfen gerechnet werden genannte Versuche auch zeigten. Ölkürbis: Ölkürbisblüten zeigen im Spätsommer starken Besuch durch vorwiegend weiblichen Käfer aus benachbarten Maisbeständen. Die Diabrotica-Weibchen fressen den für sie hoch attraktiven Blütenstaub. Eiablage konnte auch hier nachgewiesen werden. In nachfolgendem Mais konnte erhebliche Schlupfraten festgestellt werden durchschnittlich 30 % im Vergleich zu Mais auf Mais. Risikofall: Migrationsverhalten in alternierende Maisfruchtfolgen Spezieller Risikofall: Mais - Ölkürbis Mais Ölkürbis? Anders als bei der Sojabohne ist die Blüte des Kürbis hoch attraktiv. Es ist anzunehmen dass nur noch ein Teil der trächtigen Weibchen den Weg zurück in das benachbarte Maisfeld dem es entstammt mehr findet. Erfolgt also die Eiablage im Ölkürbis und im Folgejahr wird Mais gebaut ist der Kreislauf perfekt. Eine Reihe quantitativer Untersuchungen dazu erfolgten 2011, 2012 sowie 2013 und Im Herbst wurden Bodenproben bis zu einer Tiefe von 20 cm gezogen, welche aus in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Ölkürbis- und Maisschlägen entstammten. Die jeweilige Anzahl der abgelegten Eier/Liter Erdboden wurde erhoben um eine Risikoabschätzung des Maiswurzelbohrerbefalls im Mais des Folgejahres treffen zu können. Auch wenn die Eiablage in benachbarten Kürbisschlägen deutlich geringer war, also ca. 10 % dessen als im benachbarten Maisschlag, reicht diese Menge aus um hohe Populationsdichten im Mais des Folgejahrs hervorzurufen welche mittels Isolierkäfigen = Anzahl schlüpfender Käfer ermittelt wurden. Nach letzten Erhebungen stellt der Ölkürbis in 2012 ein ca. 30 fach (in fach) höheres Risiko zur Vermehrung des Käfers dar als Getreidefruchtfolgen. 13

14 ,75 87, ,25 Käferschlupfe in Isolierkäfigen mit 4- facher Wiederholung am Standort Altneudörfl/Bez. RA Referenzfläche Mais auf Mais Standort 1 und 2 42,5 19,25 22,75 9,25 3,25 Mais auf Ölkürbis 1 Mais auf Ölkürbis 2 Käferfänge Käferfänge Abbildung 1: Käferfänge in Isolierkäfigen in 4 WH am Standort Altneudörfl , ,75 Referenzfläche Mais auf Mais Standort 1 Käferschlupfe in Isolierkäfigen mit 4 Wiederholungen am Standort Dietzen/ Bez. RA 33 33,5 Käferfänge Käferfänge Käferfänge Mais auf Soja Abbildung 2: Käferfänge in Isolierkäfigen in 4 WH am Standort Dietzen Weitere Experimentalarbeiten 2013 und 2014 zum Thema der Unterdrückung des Maiswurzelbohrers Kalkstickstoff CaCN2 zur Larven-/Käferbekämpfung - Untersuchungen J. Robier, D. Eberdorfer Versuchreihen 2013 und 2014 in 3 facher Wiederholung mit Schlupfkäfigen in Dauermais mit unterschiedlichen ichen Gaben von Kalkstickstoff 300 und 500 kg /Ha brachten keine Unterschiede im Vergleich zur unbehandelten Kontrollvariante. Bodenberarbeitungsmethoden zur Unterdrückung von Larven und Käfern - Untersuchungen K. Mayer, K. Foltin Versuchreihen in 3 facher Wiederholung mit Plug und Grubber zeigen im Dauermais bei der Käferunterdrückung keine signifikanten Unterschiede was sich in den Käferfangzahlen auf Klebfallen als auch in der Bewertung der Maispflanzen auf Gänsehalssymptome wiederspiegelt (Graphik). Lediglich die Minimum tillage/strip till Variante zeigt höhere Häufigkeiten bei der Bewertung auf Gänsehalssymptome auf, welche auch bereits in 2012 gefunden wurden. Diese korrelieren allerdings nicht mit den festgestellten Käferzahlen in transparenten Klebfallen ohne Pheromonköder (Beobachtungen 2013). In 2014 wurden an einem Standort nach 4 Jahren Mais nur wenige Käfer gefunden, während an einem andern Standort mit Mais im 2. Jahr sehr viele Käfer in den Fallen gefangen. Demzufolge waren auch die Gänsehals- und echten Lagerungschäden am letzteren Standort deutlich ausgeprägt. Während die Ernteergenisse für 2014 noch erwartet werden, waren die Erträge in 2012 und 2013 bei Pflug und Grubbern ähnlich, während Strip till ertraglich deutlich abfiel. 14

15 Bodenbearbeitungsversuch 2013 in Oberlimbach (Bezirk: Hartberg) Anzahl/Häufigkeit der Gänsehalssymptome/ 800 Pflanzen am ,0 7,3 7,0 6,0 5,0 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0 1, ,3 0,7 5,0 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 2,3 4,3 Note 2 bis 30 Neigung Note 3 über 30 Neigung Note 4 = Pflanze lagert Horsch Tiger Vogel & Noot Terracult Pflug Grubber Hatzenbichler StripTill Prüfung auf Wurzelrobustheit, Wurzelrekreation der Maispflanzen unter Beregnungs- und Minimalberegnungsvarianten: Extra angelegte Sortenprüfungsversuche in einem von Diabrotica stark befallenen Gebiet in Dauermais lieferten interessante Ergebnisse. Hierbei wurde parallel die Wirksamkeit von den zu dem Prüfungszeitpunkt noch zugelassenen Insektizide bewertet. Erwartungsgemäß brachten die Insektizidvarianten bessere Wurzelboniturwerte und Gänsehalsbewertungen. Die Anlage von Sekundärwurzeln zeigte in der trockenen Variante höhere Werte bzw. Ausbildungsgrade. Überdies zeigten sich deutliche Unterschiede im Gänsehalswuchs bei den unterschiedlichen Maizhybriden in den Prüfungen Fazit Fruchtfolge: weder Ölkürbis noch Soja sind selbst Wirtspflanzen doch möglicherweise spielen sie eine wichtige Rolle in der Verbreitung des polyfagen Käfers : Attraktivität der Blüten und frisches Grün sind wichtige Attraktanten Randeffekte in kleinstrukturiertem Ackerbau auch bei anderen zum Käferflug blühenden Kulturen Bei Pollenspendern (blühender Ölkürbis) ist Eiablage nachgewiesen Bei Unkrauthirse ist prinzipiell eine Larven- und Käferentwicklung wenn auch vergleichsweise geringe rem Umfang möglich Ideale Fruchtfolgen müssen mehrgliedrig sein und weniger als 50% Mais enthalten um den Maiswur zelbohrer nachhaltig einzudämmen Bei kleinen Ackerflächen mit hohen Käferpopulationen können gutgemeinte Fruchtfolgen nur mäßigen Erfolg erwirken, da der Käfer-Einflug aus Mais Nachbarschaft auch Eiablage mit allen damit verbunde nen Risiken für eine allfällige Nachfolgekultur Mais mit sich bringt Bodenbearbeitung: Tiefgründige Bodenbearbeitung hilft den Westlichen Maiswurzelbohrer besser zu unterdrücken Direkte Bekämpfungsmaßnahmen: Nematoden: Kosten zur Nachrüstung für Spritzung in die Saatrille sowie Kosten, Haltbarkeit und Feuchtigkeitsansprüche des eingesetzten Präparates sind Fragen die nur durch den Praxiseinsatz ge klärt werden Derzeit fehlende Zulassung chemischer Wirkstoffe mit einer Ausnahme brachten tatsächlich die er warteten hohen Schäden im Dauermais in

16 Pflanzenschutz und Pestizide - aus dem Blickwinkel einer österreichischen Umweltschutzorganisation DI Dr. Helmut Burtscher, Global 2000 Am 24.Juni 2014 titelte die renomierte britische Tageszeitung The Guardian: Insecticides put world food supply at risk und erregte damit über Großbritannien hinaus erhebliches Aufsehen. Eine Gruppe von 29 Wissenschaftern kam nach vier Jahren Forschung zu dem Ergebnis, dass sich systemische Pestizide aus der Gruppe der Neonikotinoide im Boden und im Wasser und damit in fast allen Lebensräumen anreichern. Dies führe zu einem Rückgang von Bienen, wasserlebenden Insekten, insektenfressenden Vögeln, Würmern und anderen Bodenorganismen. Da drei Viertel der Pflanzen von Bestäubern abhängig sind und überdies auch Organismen geschädigt werden, die für die Bodengesundheit bedeutend sind, gefährde der Einsatz dieser Pestizide die weltweite Lebensmittelproduktion - und damit die Welternährung. Diese Aussage ist insofern bemerkenswert, als dass Pflanzenschutzmittel- hersteller seit Jahrzehnten genau Gegenteiliges verkünden. Nämlich, dass moderne Pestizide die Welternährung sicherten, wohingegen der von Umweltschützern, Konsumentenschützern und manchmal auch vom Gesetzgeber - Beispiel Neonikotinoide & Fipronil - eingeforderte Verzicht auf Pestizide diese sogar gefährden würde. Aber was stimmt denn nun? Genau diese Frage stellte sich 2004 der Weltagrarrat. Dieser setzte sich aus der Welternährungsorganisation FAO, der Weltgesundheitsorganisation WHO, 45 Regierungen, 86 Nichtregierungs- organisationen und mehreren internationalen Konzernen zusammen. In Anbetracht weltweiter Unterernährung und Armut hatte der Weltagrarrat die Aufgabe festzustellen, wie die Weltbevölkerung bei erwarteten steigenden Bevölkerungszahlen nachhaltig ernährt werden kann: Nach vier Jahren interdisziplinärer Forschungsarbeit veröffentlichte der Weltagrarrat 2008 sein mit großer Spannung erwartetes, viele hunderte Seiten starkes Abschlussdokument, den Weltagrarbericht: Dieser sieht die gegenwärtige Abhängigkeit der Landwirtschaft von Agrochemie, grüner Gentechnik und patentiertem Saatgut kritisch, und empfiehlt stattdessen die Förderung kleinbäuerlicher Strukturen und biologischer Produktionsmethoden. Doch nicht alle waren mit diesem Ergebnis einverstanden: Die USA, Kananda und Australien äußerten Vorbehalte und zählen daher nicht zu den Unterzeichnern des Berichts. Die Agrarunternehmen Monsanto, Syngenta und BASF hatten sich bereits vorzeitig aus der Mitarbeit am Bericht zurückgezogen. Die Landwirtschaft steht weltweit an einer Weggabelung. Gerade Österreichs kleinstrukturierte Landwirtschaft hat großes Potzential wieder zum europäischen Vorreiter einer umweltgerechten Produktionsweise zu werden. Vielleicht kann eine offene und vorurteilsfreie Diskussion im Rahmen des vom BMLFUW ins Leben gerufenen Strategieprozesses Pflanzenschutz helfen, diesen Weg zu finden? Aktuelle Diabrotica-Versuchsergebnisse der LK Steiermark Dipl.-Ing. Harald Fragner Landwirtschaftskammer Steiermark Der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera virgifera) ist seit der Jahrtausendwende eine riesige Herausforderung im steirischen Maisbau. Mittlerweile hat sich der Schädling zu einer Landplage entwickelt, die nur mehr über einen gut organisierten Stufenplan in Griff zu bekommen ist. Seine Ausbreitungsgeschwindigkeit konnte zwar durch gezielte Bekämpfungsmaßnahmen (Fruchtfolge, Saatgutbeize, etc.) über Jahre eingedämmt werden, doch eine Auflockerung der verpflichtenden Bekämpfung und der Verbot der Neonicotinoide ermöglichte seine enorme Ausbreitung. So gilt mittlerweile die gesamte Steiermark als Befallsgebiet und Schäden treten von der Südoststeiermark bis in die Obersteiermark auf. Inwieweit der Käfer selbst durch seine Fraßtätigkeit die Befruchtung der Maiskolben beeinflusst hat ist schwer abzuschätzen. Aber auch dazu gibt es Maisflächen, die kaum Körner auf den Kolben haben. 16

17 Um eine Aussage über Wirkung von verschiedenen Larvenbekämpfungsmethoden zu erhalten, wurde im Jahr 2014 zahlreiche Versuche angelegt. Einerseits wurden zwei Kleinparzellenversuche mit 10 Varianten, 2 Anbauterminen, 3 Wiederholungen und jeweils mit und ohne Käferbehandlung angelegt, die ebenso auf Kornertrag ausgewertet wurden. Andererseits wurden auch von einigen Landwirten Praxisversuche durchgeführt, um die Wirkung der zur Verfügung stehenden Präparate großflächig zu testen. Die viel versprochenen alternativen Bekämpfungsmethoden (sowohl biologisch als auch chemisch) wiesen in den meisten Versuchen heuer keine zufriedenstellenden Ergebnisse auf. Welche Bekämpfungsmöglichkeiten nun in Zukunft zur Verfügung stehen, um den Käfer in die Enge zu treiben, wird sich zeigen. Eines steht jedoch fest: Die Fruchtfolge alleine kann den Schädling bei uns durch die kleinstrukturierte Landwirtschaft nicht ausreichend bekämpfen. Nur eine Kombination von Maßnahmen, wie Fruchtfolge, Einsatz von Bodengranulaten als auch die Behandlung der adulten Maiswurzelbohrer können die hohe Käferpopulation in den kommenden Jahren eindämmen. Diabrotica-Monitoring 2014 in der Südsteiermark - Käferzahl versus Ernteausfälle Hermann Strasser1, Hannes Rauch1,2 & Roland Zelger2 1 BIPESCO Team Innsbruck, Institut für Mikrobiologie, Universität Innsbruck, Technikerstrasse 25, A Innsbruck, Österreich, 2 Land- und Forstwirtschaftliches Versuchszentrum Laimburg, Laimburg 6, I Pfatten/Auer, Italien, Das Öko-Innovationsprojekt INBIOSOIL (Agreement No ), Akronym für Innovative Biologische Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Bodenschädlingen, wurde 2012 gestartet mit dem Ziel, neue wirksame und umweltfreundliche Technologien zu entwickeln, um nachhaltig die Larven des Maiswurzelbohrers zu bekämpfen. Integrierte Pflanzenschutzkonzepte wurden zur Anwendung gebracht und innovative biologische Pflanzenschutzmittel auf Basis insektentötender Pilze und Nematoden wurden gemäß EPPO Standards PP 1/212 (1) und PP 1/274 (1) geprüft. In Zusammenarbeit mit sechs INBIOSOIL Partnern aus fünf EU Mitgliedsländern, der Landwirtschaftskammer Steiermark, der Genossenschaft ALWERA sowie mit betroffenen Landwirten aus dem Bezirk Bad Radkersburg wurde das Maiswurzelbohrerproblem analysiert und über einen Zeitraum von drei Jahren beobachtet und untersucht. Erste wichtige Ergebnisse aus der großangelegten INBIOSOIL-Wirkungsstudie sollen nun zum ersten Mal einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden, wobei auf die dramatische Diabrotica Entwicklung in der Region Südsteiermark im Besonderen Bezug genommen wird. Diabrotica-Monitoring 2014 in South of Styria beetle density versus crop failure Hermann Strasser1, Hannes Rauch1,2 & Roland Zelger2 The eco-innovation project INBIOSOIL (Grant Agreement No ) is a timely project initiated in 2012, which proposes novel eco-efficient environmentally friendly technologies substantially contributing to the reduced input of conventional chemical pesticides for the control of Diabrotica larvae. This has been accomplished through the generation of new formulations of biological control agents (BCAs) based on entomopathogenic fungi and nematodes which are tested within integrated pest management strategies based on EPPO standards PP 1/212 (1) and PP 1/274 (1). Six INBIOSOIL partners from five EU member state countries have collaborated with the Agricultural Chamber of Styria, the cooperative ALWERA and concerned farmers from the district Bad Radkersburg and have analysed, observed and studied the western corn rootworm damages for the last three years. First results from this large-scale INBIOSOIL efficacy study will be presented to a general public by reflecting the dramatically increase of Diabrotica population in southern Styria. This work is supported by the European Community's Seventh Framework Programme grant (FP7_ENV ECO-INNOVATION, INBIOSOIL, Grant Agreement No ). 17

18 Belem 0,8 MG ein wichtiger Baustein gegen Drahtwurm und Maiswurzelbohrer Erfahrungen und Anwendungsempfehlungen Josef Schlagenhaufen Kwizda Agro GmbH, Universitätsring 6, 1010 Wien Belem 0,8 MG, Pfl.Reg.Nr ist eine insektizides Mikrogranulat zur Saatfurchenbehandlung mit Erdabdeckung in den Reihenkulturen Mais, Hirse und Sonnenblume zur Verhinderung von Wurzelschäden durch Larven des Maiswurzelbohrers und des Saatschnellkäfers (Drahtwurm). Belem 0,8 MG hat eine reguläre Zulassung erhalten, daher keine Flächeneinschränkung. Das Produkt ist neben der Fruchtfolge und der Käferbekämpfung ein Baustein im Rahmen der Gesamtstrategie gegen Schäden durch den Maiswurzelbohrer. Wirkstoff: Das Mikrogranulat auf Basis Calciumcarbonat enthält 8 g/kg Cypermethrin, und weißt ein sehr gutes ökotoxikologisches Profil auf. Dadurch werden weder Bienen noch Regenwürmer gefährdet. Mit der Aufwandmenge 12 kg/ha werden 96 g des Kontaktwirkstoffes ausgebracht. Da Cypermethrin weder systemisch ist noch über eine nennenswerte Dampfphase verfügt, ist die gleichmäßige Verteilung des Granulates in der Saatfurche entscheidend für die gute Wirkung. Indikationen: Streuen als Saatreihenbehandlung mit Erdabdeckung (1 malige Anwendung von 12 kg /ha) 1. Maiswurzelbohrer in Mais 2. Drahtwurm in Mais, Sorghumhirse und Sonnenblume (Ackerbau) 3. Drahtwurm in Zuckermais (Gemüsebau) Hinweise: Keine Anwendung im Direktsaatverfahren. Keine Anwendung auf abtragsgefährdeten Flächen. Gewässerabstand 10 m. Es ist sicherzustellen, dass Belem mit Erde bedeckt ist auch am Ende der Reihen. Die Anwendungsempfehlungen speziell der Einsatz und die richtige Montage der Diffusoren (Verteilerplättchen) sind zu beachten, da die Wirkungsgrade essentiell davon abhängen. Von sehr frühen Maisanbauterminen sollte beim Einsatz von Belem 0,8 MG Abstand genommen werden, da die Wirkungsdauer sonst nicht in allen Situationen ausreicht (besonders bei späterem Auftreten der Larven). Ergebnisse: Ergebnisse aus Exaktversuchen und von Praxisanwendungen werden im Vortrag ebenso wie Hinweise zur richtigen Montage und Verwendung der Verteilerplättchen (Diffusoren) präsentiert. Summary: Belem 0,8 MG is a micro granulated soil insecticide based on the active Cypermethrin (0,8 g/kg). The product now is registered in Austria with a dose rate of 12 kg/ha against larvae of diabrotica and wireworm. Application during sowing into the seed furrow of corn, sunflower and sorghum. Microgranulators have to be equipped with special diffusers for good dispensation of Belem granules in the seed furrow in order to guarantee high efficacy. Trial results and experiences with Belem in 2014 will be presented as well as recommendations for use. 18

19 easyflow kontaminationssicheres Entnahmesystem für Kleingebinde Erfahrungen und Meinungen aus der Praxis Franz Renner agrotop GmbH, D Obertraubling Einfach und sicher in der Anwendung hat easyflow im ersten Einsatzjahr bei Landwirten, Obstbauern und Winzern überzeugt. Als erstes geschlossenes und kontaminationssicheres Entnahmesystem können flüssige Pflanzenschutzmittel in die Spritze dosiert und leere Behälter gespült werden. Ebenso möglich sind auch Teilentnahmen mit anschließender Zwischenspülung der Adapterflächen. Begeisterung beim Landwirt löst vor allem der Öffnungsmechanismus für die Siegelfolie aus. Hier entfällt der Griff zum Messer oder das Herausziehen bzw. Hineindrücken der Siegelfolie per Hand. Die gesiegelten Behälter werden vom Kanisteradapter vor der Entnahme automatisch entsiegelt. Eine integrierte Kanisterspüldüse zum Spülen der Kanister löst die gleiche Begeisterung beim Anwender aus. Das lästige Laufen zum Wasserhahn oder zur Brause bleibt aus und easyflow reinigt auch Kanister mit starkem Bodensatz schnell und selbsttätig. Hierzu wird einfach ein Schlauch vom Wasserhahn am easyflow angeschlossen und bei Bedarf gespült. Neben der Zeitersparnis bei der Reinigung gibt es auch keine Spritzer aus dem Spülwasser oder auch aus dem konzentrierten Produkt, die den Anwender treffen können. Bei der Entnahme einer Teilmenge werden einfach die Adapterflächen im geschlossenen System gespült und können anschließend voneinander entkoppelt werden. easyflow wird seit Mai 2014 als Serienteil produziert und am Markt eingeführt. Vorrangig geht der Vertrieb momentan an Winzer, Obstbauern und Landwirte mit Klein- oder Altgeräten, an denen keine Einspülschleuse vorhanden ist. easyflow ermöglicht hier als Ersatz für Einspülschleusen größtmögliche Anwendersicherheit und zusätzlichem Umweltschutz mit kleinsten Einbaumaßen. Das System wird auf den Spritztank montiert und passt auf jedem Behälter. Die Befüllung der Spritze mit flüssigen Pflanzenschutzmitteln über dem Domdeckel entfällt und kann über easyflow im geschlossenen System passieren. Die Benutzung des easyflow - Systems ist sehr einfach und bedienerfreundlich meinen die Praktiker. Benötigt werden vom Landwirt lediglich ein Tankadapter, der oben am Gerätetank montiert wird und als Gegenstück zur Montage am Kanister einen Kanisteradapter. easyflow als Entnahmesystem ist dann komplett. Vom Kanisteradapter werden in Abhängigkeit der Anzahl an Kulturen und unterschiedlichen Spritzungen mehrere gebraucht, da sobald restliches Pflanzenschutzmittel im Kanister verbleibt der Adapter bis zur Komplettentleerung nicht runtergeschraubt werden darf. Durch die integrierte Spülfunktion von easyflow werden Kanister und Kanisteradapter bei der kompletten Entleerung gespült und der Adapter für den nächsten Kanister frei. Die Adapter werden einzeln oder in Starterkits mit einem Tank- und 3 bzw. 5 Kanisteradaptern verkauft. Kurzum easyflow vereint als Entnahmesystem für den Anwender größtmögliche Sicherheit im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln, bietet arbeitswirtschaftliche Vorteile, bringt zudem noch Vorteile für die Umwelt und ist mit einem Preis unter 200 absolut praxistauglich. Phytobac: Ein wichtiger Baustein im Gewässerschutz zur Verhinderung von Punkteinträgen H.J. Duch, Bayer CropScience Deutschland Ges.m.b.H., Langenfeld Lebendige Flüsse und Seen, intakte Grundwasservorkommen, eine gesicherte und funktionierende Wasserver- und Abwasserentsorgung sind Grundvoraussetzung für eine umweltgerechte und wirtschaftliche Entwicklung. Wir haben uns bei Bayer verpflichtet, Strategien und Lösungsansätze für ein nachhaltiges Wassermanagement zu entwickeln. Hierzu gehören insbesondere drei Schwerpunkte: Empfehlungen zum Befüllen und Reinigen der Spritzgeräte sowie sicherer Umgang mit Restmengen vermeiden Punkteinträge von Pflanzenschutzmitteln in Oberflächengewässer. 19

20 Maßnahmen zur Verbesserung der Applikationstechnik, gemeinsam mit den Herstellern der Pflanzenschutzgeräte für optimierte Lösungen zur Abdriftreduzierung werden unterstützt. Entwicklung von Maßnahmen, die helfen, Run Off, d.h. die oberflächige Abschwemmung von Substanzen, zu reduzieren. Das Bewusstsein beim Anwender die Problematik zu entschärfen ist der erste Schritt zu einem effizienten Gewässerschutz. Dabei muss sich die Strategie an den Arbeitsprozessen in der Praxis orientieren. Noch immer stellen Punktquellen das Haupteintragsrisiko von Pflanzenschutzmittelrückständen in Gewässer dar. Das innovative Phytobac -Konzept ist ein wichtiger Baustein im Gewässerschutzdenn durch sein geschlossenes Kreislaufsystem werden nachhaltig Einträge durch Punktquellen verhindert. Die Idee, Verunreinigungen zu reduzieren, die beim Befüllen oder Reinigen der Spritze oder durch falsche Handhabung von Restflüssigkeiten entstehen, kommt ursprünglich aus Schweden. Die Außenreinigung der Spritze findet hierbei nicht auf dem Feld statt, sondern an einer speziell dafür präparierten Stelle des Hofes. Dort versickert das Reinigungswasser in einem belebten Boden und die dort lebenden Mikroorganismen bauen die Pflanzenschutzmittel im Reinigungswasser ab. In Frankreich ist das Prinzip zu einem geschlossenen System mit dem geschützten Bayer CropScience-Markennamen Phytobac weiterentwickelt worden. Das Spritzenreinigungswasser wird über eine Waschplatte aufgefangen und in einem Tank gesammelt. Von dort aus wird das Wasser periodisch in einem überdachten Phytobac-Behälter verregnet. In Frankreich hat sich dieses System mittlerweile weit verbreitet. In Deutschland findet die Innen- und Außenreinigung der Pflanzenschutzspritze grundsätzlich auf dem Feld statt. Dennoch kann das Phytobac -System eine sinnvolle Ergänzung darstellen und zwar immer dann, wenn der Hochdruckreiniger direkt am Hof benutzt werden soll. Der Landwirt erhält so die Möglichkeit seine Arbeitsabläufe zu optimieren, indem er das Phytobac als nachhaltige Befüll- und Reinigungsstation nutzt. Es wird ausschließlich Regenwasser zur Reinigung und zur Spritzenbefüllung genutzt. Überschüssiges Regenwasser versickert in einem Biotop. So wird die Ressource Wasser noch nachhaltiger genutzt. Im Vortrag werden Funktionsweise und Arbeitsabläufe erläutert. Das Thema Gewässerschutz weiter in den Köpfen der Anwender zu festigen, sehen wir bei Bayer als besonders wichtige bzw. wertvolle Aufgabe an. Es ist wie beim Trinkwassergrenzwert Nulltoleranz beim Gewässerschutz. Zero Dust: Wirksame Maßnahmen zur staubfreien Aussaat von gebeiztem Saatgut K. Neubauer, Bayer Austria Ges.m.b.H., Bayer CropScience, Wien Die Saatgutbeizung ist eine der effektivsten und gezieltesten Pflanzenschutzmaßnahmen. Hochleistungswirkstoffe kommen exakt dort hin, wo sie gebraucht werden. Nach dem Beizvorgang gelangen sie mit dem Saatgut in den Boden, wo sie ihre Wirkung zum Schutz des Saatgutes, der Keimlinge oder der Jungpflanzen entfalten. Während des Beizvorganges werden in Beizgeräten die Beizmittel in der Regel in flüssiger Form auf das Saatgut aufgebracht und bilden nach der Trocknung eine dünne und gleichmäßige Schicht, bestehend aus Wirkstoffpartikel, Haftmittel und anderen Komponenten auf der Saatgutoberfläche. Trocknungsprozesse können günstige Effekte hinsichtlich möglicher Produktmengen, Sicherung guter Keimfähigkeit oder zur Staubreduktion bewirken. Die Staubbildung von gebeiztem Saatgut und die Freisetzung in Ökosysteme muss minimiert werden. Staub kann mehrere Ursachen haben: Unzureichende Saatgutreinigung vor der Beizung (organischer Staub) Nicht optimierte Beizmittel oder Haftmittel Nicht optimierte Beizprozesse Verpackung, Lagerung und Saatguttransport mit mangelnder Sorgfalt Unzureichende Praxis bei der Saat des gebeizten Saatgutes Um konsequent Fortschritte in der Staubreduktion zu bewirken, muss die gesamte Prozesskette von gebeiztem Saatgut beachtet werden. 20

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