Tarif CR. Ausgangssituation. Ihre private Altersvorsorge in der PK

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1 Ausgangssituation zukünftige Unsicherheit der umlagefinanzierten Renten: jüngere Generationen erhalten maximal eine Grundversorgung. demographische Entwicklung: immer weniger Beitragszahlern stehen immer mehr Leistungsempfänger und länger lebende Menschen gegenüber (Fortschritte der Medizin = Längerlebigkeitsrisiko für Versicherungen). Problem der gesetzlichen Rentenversicherung: lt. Berechnungen des Instituts für Altersvorsorge wird der typische Rentner schon im Jahr 2030 (heute 40-jähriger AN) mit der staatlichen Rente nicht mehr 70% seines früheren Nettogehalts erhalten, sondern nur die Hälfte. Aktuellere Studien vergleichbarer Institute gehen davon aus, dass das gesetzliche Rentenniveau deutlich unter 50% sinken wird. Eigenvorsorge:» nötig zur Kompensation der Versorgungslücke im Alter» 3. Säule der Alterssicherung Ihre private Altersvorsorge in der PK Variante: Riester-Rente. beitrags- und leistungsorientiert (Rentenbausteinprinzip analog Tarif B). Die Rentenhöhe ist abhängig von Dauer und Höhe der eingezahlten Beiträge. sofortige Unverfallbarkeit (Rentenanspruch) ab der ersten Einzahlung. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist eine Weiterzahlung oder eine Übertragung des Deckungskapitals auf einen neuen Versorgungsträger möglich. Der Gesetzgeber ist mit dem AVmG ergänzt durch das AltEinkG seit und dem Fördergesetz zur zusätzlichen Altersvorsorge zur Schließung der Versorgungslücke im Alter einen Schritt in die richtige Richtung gegangen: => Förderung der privaten Altersvorsorge durch steuer- und sozialversicherungsfreie Entgeltumwandlung ( Eichel ) oder Zulagenförderung ( Riester ) in der PK.

2 Was ist das? Der Gesetzgeber fördert die private Altersvorsorge durch staatliche Zulagen. Die Pensionskasse des BDH, VVaG bietet diese Form der Altersvorsorge uneigennützig und daher günstig an (keine Abschlussgebühren, keine Vertriebskosten, kein Marketing, etc.). Die Verwaltungsintensität der Riester-Rente (Zulagenförderung) wurde im Laufe der Jahre mit Einführung des AltEinkG (2005) und mit dem Gesetz zur zusätzlichen Altersvorsorge (2007) reduziert. Die Riester- Rente wurde insoweit attraktiver:» Dauerzulagenantrag» Möglichkeit der Kapitalabfindung von 30% bei Rentenbeginn» Berufseinsteigerbonus» Erhöhte Kinderzulagen für ab dem Jahr 2008 geborene Kinder (von 185 auf 300)

3 Wie geht das? Effektive Zahlung: Mindestsparleistung abzüglich der Zulagen anteilige Zulagenkürzung bei Verfehlen der Mindestsparleistungen zunächst volle Besteuerung, anschließend wiederum Entsteuerung durch Zulagenzahlung Rente unterliegt voll der nachgelagerten Besteuerung besonders reizvoll für Personen mit durchschnittlichem Einkommen, da die Zulagen die effektive Eigenleistung drücken, Kindern, aber auch für Besserverdienende interessant, da diese zusätzlich zu den Zulagen eine Steuererstattung in Höhe ihres Grenzsteuersatzes erhalten. (Alle Werte in und p. a.) seit 2008 Mindestsparleistung (vom rentenversicherungspflichtigen Jahresgehalt des Vorjahres) 4% maximal Mindesteigenleistung (Sockelbetrag) 60 Grundzulage 154 Berufseinsteigerbonus bis zum 25. Lebensjahr, einmalig bei Vertragsabschluss 200 Kinderzulage pro Kind 185 für ab dem geborene Kinder 300

4 Beispiel 1 Frau Schnell ist verheiratet, verdiente ,21 im Jahr 2011 und hat 2 Kinder (vor 2008 geboren). Mindestsparleistung 2012: 4 % von ,21 = 1.486,13./. Grundzulage: 1 x 154 =./. 154,00./. Kinderzulage: 2 x 185 =./. 370,00 Eigensparleistung (effektiver Eigenbeitrag) 2012: 962,13 Hier werden ca. 35% der Beiträge bei Erbringung des Mindesteigenbeitrags staatlich gefördert. Beispiel 2 Frau Saubermann ist ledig, verdiente im Jahr 2011 und hat 1 Kind (in 2010 geboren). Mindestsparleistung 2012: 4 % von ,00 = 800,00./. Grundzulage: 1 x 154 =./. 154,00./. Kinderzulage: 1 x 300 =./. 300,00 Eigensparleistung (effektiver Eigenbeitrag) 2012: 346,00 Hier werden ca. 57% der Beiträge bei Erbringung des Mindesteigenbeitrags staatlich gefördert. Merke: Je höher die staatliche Zulage für den Anleger, umso höher ist die Rendite auf die erbrachte Eigenleistung.

5 Fiktiver Rentenplan im Tarif CR für Frau Uschi Schnell, geb zu Beispiel 1 2 Kinder, geb und Beginn: Ende: ,00% KJ Alter Gehalt 1 % Mindestsparleistung gem. %-Satz zulage 3 zulage 3 beitrag 4 gem. Tarif C * bausteine beteiligung 1 Beitrag Grund- Kinder- Eigen- Steig.betrag erw. Renten- Überschuß- Vorjahr ,00 2% 700,00 76,00 184,00 440,00 11,67 5,13 0, ,00 3% 1.060,50 114,00 276,00 670,50 11,35 10,56 0, ,50 3% 1.071,11 114,00 276,00 681,11 9,67 10,36 0, ,54 4% 1.442,42 154,00 370,00 918,42 9,41 12,31 0, ,14 4% 1.456,85 154,00 370,00 932,85 9,16 13,34 0, ,35 4% 1.471,41 154,00 370,00 947,41 8,91 13,11 1, ,21 4% 1.486,13 154,00 370,00 962,13 8,68 12,90 1, ,74 4% 1.500,99 154,00 370,00 976,99 8,44 12,67 0, ,18 4% 1.849,81 154,00 0, ,81 4,80 8,88 0, ,64 4% 1.868,31 154,00 0, ,31 4,65 8,69 0, ,71 4% 1.886,99 154,00 0, ,99 4,49 8,47 0, , , ,30 332,15 4,20 Ermittlung der Rente nach 30 Dienstjahren: Zusammensetzung der Rente: Summe der Rentenbausteine = 332,15 EUR zzgl. Überschußbeteiligung 1 = 4,20 EUR Zahlbare monatliche Rente ab 01. Mai 2035: 336,35 EUR 1 Das Gehalt wurde fiktiv um 1,0 % p.a. angehoben. Ab 2013 fand eine Überschussbeteiligung aus Gründen der Vorsicht zunächst keine Berücksichtigung. 2 Die Mindestsparleistung beträgt den angegebenen %-Satz vom rentenversicherungspflichtigen Verdienst des Vorjahres. 3 Es wird davon aus gegangen, das s für die Kinder fiktiv bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld gezahlt wird. Die Grund- und Kinderzulage werden erst im darauffolgenden Jahr (nach ZfA-Zahlung) als Rentenbaustein berücksichtigt. 4 Der Eigenbeitrag ist die Mindestsparleistung abzgl. Zulagenbeträge (weder Min./Max.-Grenzen waren zu berücksichtigen). * Ab dem gelten neue Steigerungsbeträge in den Tarifen B und C für alle Neu- und Altverträge.

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