Leuetatze. Sommerferien zu Hause und weit weg. «Horizont» neu belebt. Carl Roesch: eigenwillig angepasst. Tipps und Erlebnisse

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1 Personalzeitung der Kantonalen Verwaltung Nummer 4 August 2006 Leuetatze Sommerferien zu Hause und weit weg Tipps und Erlebnisse «Horizont» neu belebt Projektteam erarbeitet Grundsätze Carl Roesch: eigenwillig angepasst Retrospektive im Kunstmuseum

2 Schwerpunkt 2 4 Sommerferien-Tipps und -Erlebnisse Personalinfos 5 «sicher, gsund und fit»: betriebliches Gesundheits-Management Information 10 Staatsarchiv öffnet sich dem Publikum Kultur 14 In vino veritas Lehrlinge 17 Ausbildung erfolgreich abgeschlossen Vorletzte Seite 23 Nur Fliegen ist schöner Katia geniesst die Hängematte. Foto Stephan Roth Titelseite: Nach einer 14-Stunden-Wanderung in der Schwägalp eingetroffen: Andreas Notter, Markus Bernhardsgrütter, Werner Frischknecht und Markus Schwarz (v.l.n.r.), fotografiert von einem deutschen Touristen. 2 Schwerpunkt Drei Tipps für «Uhu»-Ferien Die absoluten Geheimtipps für spannende und erholsame Ferien zu Hause (ums Huus ume) waren gefragt. Die Ausbeute des in der letzten Leuetatze ausgeschriebenen Sommerwettbewerbs ist bescheiden, doch die Tipps sind sicher nachahmenswert: Vom Thurgau (fast) zum Säntis in einem Tag Nicht in den Bergen wandern, sondern zu den Bergen wandern dieses Unterfangen starteten Werner Frischknecht vom Amt für Informatik und Andreas Notter von der Kantonspolizei in den Sommerferien. Zusammen mit den beiden Kollegen Markus Bernhardsgrütter und Markus Schwarz brachen sie am 15. Juli um 23 Uhr in Schönenberg Richtung Säntis auf. Bei Tagesanbruch trafen die Wandersleute in Urnäsch ein, viereinhalb Stunden später, um Uhr, erklommen sie die Anhöhe zum Berggasthaus Schwägalp. Ferien am Strand? Reinste Zeitvergeudung... Andreas Notter, Kantonspolizei Mit Grillutensilien in den Wald Im Juli haben wir das Superwetter in der Region genossen, haben täglich mit den Grillutensilien einen schattigen Wald mit kühlem Bach aufgesucht und uns unter dem «grünen Dach» bestens erholt. Das Bild zeigt eine Bekannte von mir, Katia, die sich die Liegematte für eine halbe Stunde reserviert hatte. Mich freute besonders, dass auch die Jungen viel Spass an den «Ferien zu Hause» zeigten. Stephan Roth, Kantonspolizei Editorial Liegt es daran, dass ich die falsche Affirmation in meinem Kopf hatte, niemand Uhu- Ferien gemacht hat oder alle ihre Geheimtipps für sich behalten wollten? Wie auch immer, der grosse Ansturm auf unsere attraktiven Wettbewerbspreise blieb aus. Schade! Die drei einzigen Personen, die uns mit einem Beitrag beglückten, belohnen wir aber trotzdem mit je einem Sackmesser und einer Sigg-Bottle. Beides sind nützliche Dinge für den Grillplausch im Wald, die Schnitzeljagd und die Wanderung. So weit, so gut! Wie aber füllen wir die zwei fest eingeplanten Leuetatze-Seiten ohne Wettbewerbseinsendungen? Schnelle Ideen waren gefragt. Die Lösung lag nah. Weil wir sicher waren, dass fast alle Sommerferien verbrachten, fragten wir nach. Et voilà! Auf den folgenden Seiten lesen Sie das Resultat der kleinen Umfrage. Viel Vergnügen! Und wenn die Leuetatze wieder zum Wettbewerb einlädt, fassen Sie sich vielleicht doch ein Herz und etwas Zeit! Susanna Grüninger Denise Bantli hat den Schatz gefunden. Foto Markus Bantli «Schnitzeljagd» mit Satellitenunterstützung «Geocaching» ist ein Spass für die ganze Familie. Wandern in freier Natur wird verbunden mit Entdecken, Rätseln, Erleben und Kennenlernen von neuen Plätzen. Mit Hilfe von GPS- Geräten und den geografischen Koordinaten werden verborgene Schätze gesucht, die zuvor von anderen Geocachern versteckt wurden. Ein typischer Geocache-Schatz besteht meistens aus einer Tupper- oder Blechdose mit einem Logbuch sowie allerlei Krimskrams. (Infos: oder Denise Bantli, Informationsdienst

3 Bali und Hongkong. Fotos Hansueli Fehr Schwerpunkt 3 Wie haben Sie die Sommerferien verbracht? Hongkong und Bali Ich bin mit meinem Kollegen zuerst nach Hongkong geflogen, wo wir bei einem gemeinsamen Bekannten wohnen konnten. Er arbeitet seit einem Jahr dort und zeigte uns Hongkong von seinen besten Seiten. Obwohl die Stadt heute zu China gehört, wirkt sie keinesfalls kommunistisch und ist überaus sauber. Das hat mich sehr beeindruckt. Unsere Reise ging dann weiter nach Kutta auf Bali: Dort haben wir acht Tage Strand und Pool, Ausflüge, Surfen, Segeltouren und natürlich das Nachtleben genossen. Hansueli Fehr, Sportamt Oberengadin Wie seit vielen Jahren verbrachte ich die Sommerferien mit meiner Familie und Freunden in einem kleinen Dorf im Oberengadin. Das alte Bauernhaus aus dem 16. Jh. lässt mein Denkmalpflegerinnenherz höher schlagen. Früher war das Zifferblatt der Kirchturmuhr nur aufgemalt und wir Kinder durften um 20 Uhr den Glockenstrang ziehen; heute schlägt ein automatisches Geläut. Und doch scheint dort oben die Zeit manchmal still zu stehen. Für mich ist dann Zeit zum Heuen, Wandern, Kochen, Faulenzen oder Kulturgüter besichtigen. Höhepunkt der Ferien war wohl zumindest für meinen dreieinhalbjährigen Sohn eine lange Höhenwanderung bis nach Soglio (Bild rechts oben, Foto Nella Bizzini). Bettina Hedinger, Denkmalpflege Nordkap Dies ist ein Bild (rechts), das ich von einem Aussichtspunkt in Geiranger in Norwegen gemacht habe, das heisst hier sieht man das Ende des Geiranger Fjords. Das Schiff, das zu sehen ist, ist die AIDA blu, ein Kreuzfahrtschiff mit dem ich und meine Familie zwei Wochen gefahren sind, und Norwegen, Island, Dänemark und Schottland passiert haben. Am Nordkap waren wir auch, das ist der «A...» von Europa. Am Nordkap haben wir die Weltkugel gesehen und in Dänemark die kleine Meerjungfrau. Flora Hausammann (10 Jahre), Tochter von Oberrichter Peter Hausammann

4 St.Martin. Foto Andrea Gamma Steinfiguren am Necker. Foto Amina 4 Schwerpunkt Das waren unsere Sommerfeien St. Martin Nicht gerade idyllisch ist er, der Strand von St.Martin in der Karibik, aber ein Traum für alle Fliegerfanatiker. Aus einer leicht erhöhten Bar, wo der Flugfunkverkehr über Lautsprecher übertragen wird, beobachteten mein Mann und ich das rege Flugtreiben. Unter dem Gejohle des Publikums landen hier die Flugzeuge im Fünfminutentakt. Sie fliegen dabei vom Wasser her direkt auf den Strand zu. Vor allem bei windigem Wetter, wenn sie schaukelnd daherkommen, ist das ein mulmiges Gefühl. Andrea Gamma, BLDZ Untersee Ich kann nicht sein ohne See. Wenn man dieses Bild betrachtet, weiss man, warum. Deshalb bleibe ich in den Ferien oft zuhause in Steckborn. Schliesslich kommen andere eigens hierher, um Ferien zu machen. Das Bild entstand frühmorgens an einem Spätsommertag. Ich fuhr mit Kollegen des Ruderclubs Steckborn hinaus. Über dem See hatte sich ein leichter Nebel gebildet, der die aufgehende Sonne in einem sehr speziellen Licht erscheinen liess. Das ist Ruhe und Entspannung pur für mich. Rémy Eck, Amt für Geoinformation Necker Man muss nicht gleich auf die Osterinseln fliegen, um geheimnisvolle Steinfiguren zu erleben: An einem heissen Sommerabend entdeckte meine Familie auf einer Kiesbank des Neckers bei St. Peterzell diese Ansammlung von Steinmännchen. Wie uns jemand erklärte, hatte ein Ehepaar in tagelanger Arbeit das eindrückliche, aber wegen der häufigen Überschwemmungen wohl vergängliche Kunstwerk geschaffen. Das Bild wurde von meiner zehnjährigen Grossnichte Amina aufgenommen. Beatrice Müller, Hausdienst Regierungsgebäude Umfrage: Susanna Grüninger, Walter Hofstetter, Florian Stöckli Auf dem Untersee. Foto Rémy Eck

5 Arbeitssicherheit am Bildschirm und auf der Drehleiter. Fotos Susanna Grüninger «Sicher, gsund und fit»: Motto des betrieblichen Gesundheits-Managements Personalinfos 5 Gesundheit ist ein «Zustand des vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens», definiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gesundheit ist jedoch kein absoluter Zustand, er verändert sich laufend. Für unser Wohlbefinden müssen wir selber etwas tun! Die betriebliche Gesundheits-Förderung will dabei unterstützen und befähigen, die Kontrolle über die Einflussfaktoren der Gesundheit zu erhöhen und dadurch die Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern. «Sicher, gsund und fit!» lautet das Motto der Kantonalen Verwaltung zu diesem wichtigen Thema. Es ist gleichzeitig Titel der neuen Intranet-Broschüre (siehe Darin werden die Grundsätze von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung in der Kantonalen Verwaltung dargelegt und aufgezeigt, wie diese wirkungsvoll beeinflusst werden. Auch verschiedene Massnahmen und Weiterbildungsangebote dazu sind derzeit in Planung. Case Management damit «Fälle» nicht zur Falle werden Case Management ist ein Teil des betrieblichen Gesundheits- Managements. Um es gleich vorweg zu nehmen: Von Arbeitsunfähigkeit betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Case Management nicht zum «Fall» abgestempelt ganz im Gegenteil! Die berufliche und persönliche Situation arbeitsunfähiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Ausgangslage für eine individuelle Betreuung durch die künftige Gesundheitsberaterin oder den künftigen Gesundheitsberater (Case Manager) des Personalamtes. Das Ziel ist eine möglichst baldige Rückkehr an den Arbeitsplatz, wächst doch das Risiko des Arbeitsplatzverlustes und der Invalidität mit zunehmender Abwesenheitsdauer stark an. Wer hier passiv bleibt, läuft Gefahr, den Arbeitsplatz zu verlieren oder psychische Beeinträchtigungen zu erleiden. Der Regierungsrat hat deshalb ein entsprechendes Betreuungskonzept des Personalamtes genehmigt, das helfen soll, die negativen Folgen der Arbeitsunfähigkeit zu vermeiden. Gesundheitsberatung Durch intensive Betreuung von arbeitsunfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonalen Verwaltung wollen wir die Bewältigung von schwereren Gesundheitsproblemen unterstützen und begleiten. Bereits am vierten Abwesenheitstag soll der oder die Vorgesetzte mit der betroffenen Person abklären, ob und wie gegebenenfalls Unterstützung notwendig ist bzw. wie schwerwiegend der Absenzgrund ist. Je nach Schwere und Grund des Arbeitsausfalls kann bereits jetzt die Gesundheitsberaterin oder der Gesundheitsberater des Personalamts beigezogen werden. Spätestens jedoch nach einer dreiwöchigen Abwesenheit muss das Personalamt informiert werden. Daraufhin werden sämtliche Unterstützungsmöglichkeiten, die zur Genesung und zur baldigen Rückkehr an den Arbeitsplatz hilfreich sein könnten, geprüft und mit der arbeitsunfähigen Person besprochen. In diesem Prozess bedarf es je nach Schwere der Situation einer intensiven Zusammenarbeit von Patient, Ärzten, Spital, Arbeitgeber, Sozialarbeiter, Versicherungen und Angehörigen. Der Gesundheitsberater vernetzt die Beteiligten und sorgt für Gleichstand der Informationen. In jedem Fall von Arbeitsunfähigkeit sind die Einflussfaktoren anders gelagert und jedes Mal neu zu beurteilen eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir erwarten mit Freude und Ungeduld den Stellenantritt der Case Managerin oder des Case Managers im Herbst dieses Jahres, damit die Invaliditäts-Falle nicht mehr zuschnappen muss. Peter Handschin, betriebliches Gesundheits-Management, Personalamt

6 Das Projektteam «Horizont» an der Arbeit. Fotos Peter Handschin 6 Personalinfos Horizont lebt: Projektteam an der Arbeit 2004 gab der Regierungsrat dem Personalamt den Auftrag zum Kulturentwicklungsprozess in der Kantonalen Verwaltung Thurgau, denn seit der Erstellung des Verwaltungsleitbildes und der Führungsrichtlinien im Jahre 1979 waren 25 Jahre verstrichen. Höchste Zeit also, die Grundsätze der Zusammenarbeit einer Renovation zu unterziehen. «Horizont» war geboren. Was hat sich in 25 Jahren nicht alles verändert! Weder gab es zu jener Zeit einen PC, noch dachte jemand an ein Handy. Die Gurtentragepflicht im Auto wurde allmählich obligatorisch, Airbags und ESP mussten erst noch erfunden werden! Nachdem Bill Gates 1975 sein begonnenes Studium nicht ordnungsgemäss beendete und von der Schulleitung von Harvard entlassen wurde, war 1979 bereits das Jahr, als Microsoft seinen ersten Firmensitz in Europa eröffnete. Zurück ins Jahr 2004 und zum Projekt «Horizont» Das Projektteam ging daran, die Herausforderungen der sich immer schneller wandelnden Welt einer Analyse zu unterziehen, um ihre Auswirkungen auf den Berufsalltag der Führungskräfte und die Unternehmung Kantonale Verwaltung allgemein zu untersuchen. Werte und Normen der «guten, alten Zeit» mussten auf ihre Eignung für die Unternehmenskultur der Zukunft überdacht und renoviert werden. Ein neues Leitbild und moderne Führungsrichtlinien sollten die vorgängigen Überlegungen zusammenfassen und zum Leben erwecken. «Packen wirs an, es gibt viel zu tun!», lautete die Devise. Motto: «Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht alle den selben Horizont» (Konrad Adenauer). So durchleuchteten viele Mitwirkende unter der Leitung von Pius Lang die Grundlagen der Kantonalen Verwaltung hinsichtlich Unternehmensform, Kundenorientierung, Kooperationsfähigkeit, Führungskräfteverhalten und Mitarbeitererwartung. Ausgezeichnete Teilergebnisse der Arbeitsgruppen konnten im Herbst 2004 anlässlich des Vernetzungsworkshops im Arenenberg präsentiert und ausgetauscht werden. Für die geleistete Arbeit und den grossen Einsatz gebührt allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön! «Horizont» neu belebt Es wurde gute Arbeit geleistet, doch manchmal läuft die Zeit davon. So ist mittlerweile der damalige Projektleiter bereits einige Zeit im (Un-)Ruhestand und der Projekt-Horizont in etwas weitere Ferne gerückt. In Absprache mit der Regierung hat sich das Personalamt deshalb entschlossen, das Projekt wieder zu beleben und es gleichzeitig neu aufzusetzen. Schnell wurde klar, dass der Projektumfang zu Gunsten eines raschen Vorankommens reduziert werden musste. Die Anzahl der Mitwirkenden soll überschaubar, die Projektziele müssen erreichbar bleiben. Die äusserst wertvollen Ergebnisse der initiativen Teilprojektgruppen der ersten Stunde werden in die weiterführende Arbeit einfliessen. So hat dieses Frühjahr ein kleines Team, unter direkter Mitwirkung von Regierungsmitgliedern, die Arbeit wieder aufgenommen. Im Fokus ist die Neugestaltung und Aktualisierung der Führungsgrundsätze. Das Projektteam ist zur Überzeugung gelangt, dass mit der Ausrichtung auf neue Führungsgrundsätze die breiteste Wirkung erzielt werden kann. Erhalten bleibt weiterhin der langfristige Anspruch einer visionären, unternehmerischen Ausrichtung der Gesamtverwaltung. Die Schritte zur Umsetzung werden nach den Abschlussarbeiten folgen. Bereits liegen erste Ergebnisse aus dem Arbeitsteam vor. So wurde vereinbart, die zu formulierenden Grundsätze menschenorientierter Führung in drei Bereichen genauer zu beleuchten: Werte und Würde Das Verhalten als Führungskraft Wandlungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft Ohne bereits Details zu verraten, verspricht sich das neue Projektteam von einer gemeinsamen Ausrichtung auf diese Führungsgrundlagen grosse Nachhaltigkeit. Wir werden über den weiteren Fortschritt wieder berichten. Peter Handschin, Personalamt

7 Foto Agentur «kursiv» Der Frauentreff Frauenfeld auf Exkursion. Foto Silvia Frischknecht Personalinfos 7 Familienzulage Kürzung und Bekenntnis Mit deutlichem Mehr entschied der Grosse Rat am 16. August 2006 in der ersten Lesung die Familienzulage von 285 auf 225 Franken zu kürzen. Gleichzeitig erfolgte zumindest von Seiten des Regierungsrats ein deutliches Bekenntnis für die Familienzulage. Neu sollen zudem jene kantonalen Angestellten, die nicht mit ihren Kindern zusammenleben, trotzdem Familienzulage beziehen können. In der Vernehmlassung beim Regierungsrat im Dezember 2005 wehrte sich Personalthurgau gegen die vorgeschlagene Kürzung der Familienzulage. In kurzer Abfolge waren der automatische Teuerungsausgleich abgeschafft und die Lohnfortzahlung bei Mutterschaft gekürzt worden. Dass schon wieder im Bereich der Familien gespart werden sollte, stiess bei den Personalverbänden auf grosses Unverständnis. Unter Berücksichtigung der politischen Situation Bestand und Höhe der Familienzulage liegen in der Kompetenz des Parlaments erklärte sich Personalthurgau zu einem späteren Zeitpunkt mit dem regierungsrätlichen Vorschlag einverstanden. Die Voraussetzungen zur Akzeptanz der Kürzung waren jedoch, dass diese nicht grösser ist als die Erhöhung im 2002, dass es bei einer einmaligen Kürzung bleibt und dass die Familienzulage als solche nicht in Frage gestellt wird. Von Bedeutung war bei diesem Entscheid auch, dass der Regierungsrat erfreulicherweise von der Kürzung der Lohnfortzahlung bei Krankheit und Unfall Abstand genommen hatte und sich stattdessen auf ein Case Management konzentriert. Das Personal, seine Effizienz und sein Mittragen der diversen Massnahmen in den letzten Jahren wurde im Grossen Rat von verschiedenen Seiten ausdrücklich gelobt. Wenn trotz dieser Anerkennung der Leistungen, trotz steigendem Arbeitsdruck die Antwort eine Kürzung ist, darf als Reaktion Unmut und Unverständnis niemanden erstaunen. Nachdem in den letzten Jahren der Leistungsabbau im Vordergrund stand, sollte das nächste Signal ans Personal ein positives sein. Frauentreff an der Thur An diesem wunderschönen Fussballabend des 13. Juni 2006 trafen sich die Frauen der Kantonalen Verwaltung zur Thurexkursion. Zur Einstimmung informierte Marco Baumann, Leiter Abteilung Wasserwirtschaft/Wasserbau, über Hochwasser, Durchflussprofil, Ufervegetation, Lebewesen in der Thur und Auswirkungen der Thurkorrektion auf Flora und Fauna. Danach marschierte die Gruppe entlang der natürlichen und renaturierten Thur und bewunderte die einheimischen Pflanzen und den natürlichen Flusslauf. Auf der Kiesbank bei warmen Temperaturen und Abendsonne fühlten wir uns in die Ferien versetzt. Nach der zweistündigen Wanderung warteten am Ausgangspunkt bereits kühle Getränke und ein grosses Feuer auf die müde Gesellschaft. Bei Speis und Trank und wunderbar verwöhnt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Umwelt konnten wir den milden Abend ausgiebig geniessen. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Der nächste Frauentreff findet am 20. September 2006 statt zum Thema Frauenwelt in Frauenfeld. Bei diesem Rundgang werden weibliche Persönlichkeiten und ihr Umfeld sichtbar gemacht, die in den letzten 200 Jahren in Frauenfeld gelebt haben. Für das Frauentreff-Team: Silvia Frischknecht Mette Baumgartner, Geschäftsführerin Personalthurgau

8 Elektromagnetische Strahlen werden nicht nur durch Antennen, sondern auch durch elektrische Geräte verursacht. Fotos Susanna Grüninger, Agentur «kursiv», Peter Rüegg 8 Personalinfos Präventiv gegen Elektrosmog Der Regierungsrat hat Richtlinien gegen elektromagnetische Strahlungen in der Kantonalen Verwaltung verabschiedet. Damit soll künftig präventiv gegen Elektrosmog vorgegangen werden. Neu ist die Liegenschaftenverwaltung zentrale Koordinationsstelle für die Elektrosmogprävention. In den neu erlassenen Richtlinien für die Elektrosmogprävention sind die Ziele, der Geltungsbereich, die Grundlagen und Standards, sowie die Zuständigkeiten und Finanzen festgelegt. Als Ziel ist formuliert, dass die elektromagnetischen und geomagnetischen Strahlungen und Felder der Bauten, Anlagen und der elektronischen Geräte für die Menschen auf ein tolerierbares Mass zu begrenzen seien. Im Minimum seien die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten. Mit geeigneten Massnahmen soll in der Kantonalen Verwaltung rechtzeitig, möglichst präventiv eingewirkt werden, um aufwendige nachträgliche Installationen und Sanierungen vermeiden zu können. Die Vorgaben gelten sowohl für eigene als auch für zugemietete Bauten, in denen Arbeitsplätze der Kantonalen Verwaltung untergebracht sind. Als Grundlage für die neuen Richtlinien dient das Umweltschutzgesetz, gemäss dem nichtionisierende Strahlung so weit begrenzt werden muss, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. Sie muss aber mindestens so weit begrenzt werden, dass sie für Mensch und Umwelt weder schädlich noch lästig ist. Für den Grundauftrag gemäss der Verordnung über die nichtionisierende Strahlung ist das Amt für Umwelt zuständig, für die Massnahmen am Bau das Hochbauamt oder die Liegenschaftenverwaltung und für die Massnahmen an Geräten und Mobilien das Amt für Informatik, die BLDZ oder die Liegenschaftenverwaltung. Letztere nimmt zudem die Funktion einer zentralen Koordinationsstelle wahr. Sie ist insbesondere Anlaufstelle bei Fragen im Zusammenhang mit der Elektrosmogprävention und sie klärt die Zuständigkeiten in Zweifelsfällen. (I.D.) Der genaue Wortlaut der neuen Richtlinien für die Elektrosmogprävention ist im Intranet (www.intranet.tg.ch) abrufbar. Elektrosmog gibt es auch zu Hause: Radiowecker, Funktelefon, Internet über Funk etc. Die kleine Broschüre der Ostschweizer Kantone und der Stadt St. Gallen «Elektrosmog im Alltag» informiert über Nichtionisierende Strahlung (NIS) und zeigt, wie man sie reduzieren kann. Sie ist gratis erhältlich beim Amt für Umwelt bitte Hauspostadresse angeben) oder als Download unter Formulare Thema NIS FALSCH RICHTIG

9 Blick in den Unterricht an der TSME an einem Mittwochabend. Fotos Susanna Grüninger Information 9 Bei der TSME ist fast alles etwas anders So kryptisch das Akronym TSME, so sperrig der ausgeschriebene Name: Thurgauisch-Schaffhauserische Maturitätsschule für Erwachsene. Doch das ist nicht der einzige Grund für die noch immer mangelnde Bekanntheit dieser in jeder Hinsicht speziellen Bildungsinstitution. So ist die TSME eine geradezu exemplarische interkantonale Einrichtung, die von den Kantonen Thurgau und Schaffhausen getragen und finanziert wird. Als solche ist sie nicht dem Departement, sondern einer mit grossen Kompetenzen ausgestatteten gemeinsamen Aufsichtskommission unterstellt. Und folgerichtig verfügt diese Schule im Gegensatz zu den anderen Maturitätsschulen über eine eigene Rechtspersönlichkeit und über eine eigene Rechtsstellungsverordnung. Doch trotz aller Eigenständigkeit: Die Anlehnung an den Kanton Thurgau ist ausgeprägt. So wird die Aufsichtskommission von Urs Schwager, dem Chef des Amtes für Mittelund Hochschulen, präsidiert, und die Rechnung der TSME wird im Auftragsverhältnis durch die kantonale Finanzverwaltung geführt. Und vor allem: Der Unterricht findet in den Räumlichkeiten der Kantonsschulen Frauenfeld und Romanshorn statt. Die TSME ist damit auch dies ist eine Besonderheit eine Schule ohne eigenes Schulhaus, was wohl der wichtigste Grund für die mangelnde Bekanntheit ist, auch 34 Jahre nach ihrer Gründung. Kostengünstige Schule Räumlich identifiziert werden kann die TSME bestenfalls mit dem Haus Erica, einem ehemaligen Wohnhaus südwestlich des Altbaus der Kantonsschule Frauenfeld, wo auf zwei Stockwerken die Schulleitung und die Schuladministration untergebracht sind. Damit ist gleichzeitig gesagt, dass der «Overhead» dieser Schule recht bescheiden ist: Rektor Dr. Rolf Lüdi, Prorektor Louis Räber und die Leiterin der Administration, Trudi Paillard. Dazu kommt, ebenfalls mit Teilpensum, die Schulortleiterin für Romanshorn, Sabrina Puto. Schlanke Verwaltung und fehlendes Schulhaus sind nicht die einzigen Gründe, dass die TSME eine verhältnismässig kostengünstige Schule ist. Da hier ausschliesslich Erwachsene ihre dreieinhalbjährige Ausbildung berufsbegleitend absolvieren, ist der Präsenzunterricht im ersten Semester auf den Samstag reduziert. In den restlichen sechs Semestern kommt lediglich der Mittwochabend dazu. Im Übrigen arbeiten die rund 280 Studentinnen und Studenten, davon zwei Drittel Frauen, im Selbststudium, für das rund zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden pro Tag einzusetzen sind. Anforderungsreiche Ausbildung Ein solches Programm stehen nicht alle durch. Rund ein Drittel scheidet nach dem ersten Semester aus, nach dem zweiten Semester nochmals ein Viertel. Die Wahrscheinlichkeit für das reguläre Durchhalten aller sieben Semester lag im Schuljahr 2005/06 bei 33,2 Prozent, unter Ausschluss des ersten Semesters bei 53,6 Prozent. Wer absolviert eine solch anforderungsreiche Ausbildung, für die überdies pro Semester an die 1000 Franken (Schulgeld und Lehrmittel) aus der eigenen Tasche zu zahlen sind? Ein Blick in die Liste der diesjährigen 66 Maturandinnen und Maturanden zeigt, dass sie aus den verschiedensten Berufen stammen, von der Arztgehilfin über den Landwirt und den Polizisten bis zum Werkzeugmaschinenmechaniker. Die dadurch bedingte Heterogenität der Studentinnen und Studenten im Alter zwischen 18 und 39+ (Durchschnittsalter bei Eintritt gut 27 Jahre) macht den Unterricht an der TSME für die rund 35 Lehrkräfte besonders herausfordernd und attraktiv. Rund die Hälfte des sehr konstanten Lehrkörpers sind Kantonsschullehrerinnen und -lehrer, die die Abwechslung zum Unterricht mit Jugendlichen schätzen. Die andere Hälfe unterrichtet ausschliesslich an der TMSE, nebst anderen Aufgaben, beispielsweise in der eigenen Familie. Kurzum: Ausser dem Abschluss, der schweizerisch anerkannten Matura, ist bei der TSME vieles etwas anders. Und gerade darum ist sie eine besondere Bereicherung unserer Bildungslandschaft. Martin Bächer

10 André Salathé und Jürg Schmutz führen die interessierten Leute durch die diversen Lokalitäten des Staatsarchivs. Fotos who 10 Information Das Staatsarchiv öffnet sich dem Publikum In diesem Jahr führt das Staatsarchiv regelmässig Führungen durch. Herr und Frau Thurgauer erhalten dabei Einblick in die Arbeit und vor allen in die Arbeitsräume. Nicht ganz ohne Hintergedanken, gilt es doch die Bevölkerung für die Anliegen des Staatsarchivs im Hinblick auf eine Abstimmung für einen Neubau zu sensibilisieren. Er wolle keine trockene Geschichtslektion halten, versprach Staatsarchivar André Salathé am Anfang der Führung und er hielt sich daran. Zwar zeigte er anhand von Beispielen aus der Thurgauer Geschichte, was das Staatsarchiv macht und wie es seine Arbeiten verrichtet. Mit seinen lebendigen Schilderungen stiess er dabei bei der zwölfköpfigen Gruppe auf grosses Interesse. Mit Verwunderung nahm sie zur Kenntnis, dass eine Führung durch das Staatsarchiv im Grunde genommen eine Führung durch die Stadt Frauenfeld ist. Das Staatsarchiv ist im Parterre des Regierungsgebäudes angesiedelt, umfasst aber zudem fünf Aussenstationen in Frauenfeld. Dass dieser Umstand ein Hindernis für die Arbeitsabläufe darstellt, verstand sich an diesem heissen Sommertag von selbst. Archivierung im elektronischen Zeitalter Anhand eines mehrhundertjährigen Pergaments, das heute noch so lesbar ist wie zur Zeit, als es geschrieben worden war, zeigte André Salathé, wo die Probleme der heutigen Archivierung liegen. Da sind zum einen die Dokumente aus den Jahren zwischen 1850 bis 1990, als die Papierindustrie immer häufiger mit chemischen Zusätzen arbeitete mit der Folge, dass sich dieses Papier schon nach relativ kurzer Zeit zu zersetzen beginnt. Hier behilft sich das Staatsarchiv damit, dass sie solche Dokumente in säurefreie Kartons verpackt. Als noch viel grössere Herausforderung bezeichnete er die elektronische Archivierung. So bringt die Industrie zwar in immer kürzeren Abständen neue Speichermedien hervor, doch sei weder sichergestellt, dass die neuen mit den alten kompatibel seien, noch wisse jemand, wie lange sie tatsächlich Bestand hätten im Vergleich mit dem Pergament, das auch in weiteren tausend Jahren noch lesbar sein wird. Kaum Sicherheit für alte Bestände Die «Stadtwanderung» führte von der alten Migros an der Bahnhofstrasse zum Bollag-Gebäude, von dort zum ehemaligen «Mobilias-Laden» bei der «Yellowbar» und dann ins Regierungsgebäude. Vor allem bei den ersten drei Stationen zeigte sich mit aller Deutlichkeit, was ein «Providurium» ist: Überall hat sich das Staatsarchiv zwar so gut als möglich eingerichtet, von modernen Archivräumen aber ist man weit entfernt. So leiden die Archivalien einerseits unter den klimatischen Bedingungen, die über das Jahr gesehen alles andere als ausgeglichen sind, andererseits sind sie kaum gegen Feuer oder Wasser geschützt. Ein Verlust von Archivmaterial wäre aber auch der Verlust eines Stücks Demokratie, sagt André Salathé: «Die Archivierung ist wichtig, weil damit nachvollziehbar bleibt, wie ein Staat gehandelt hat. Sie ist ein urdemokratisches Mittel für die Kontrolle des staatlichen Handelns.» Kompliment für Staatsarchiv Wenn es nach dem Willen der Erbauer des Ostflügels des Regierungsgebäudes gegangen wäre, hätte das Staatsarchiv heute kaum mit Platzproblemen zu kämpfen. Der gesamte Anbau aus dem Jahr 1937 war nämlich für Archivzwecke vorgesehen, nicht nur das Parterre, das heute einen Teil des Staatsarchivs beherbergt. «Kurz nach dem Bau begann die Kantonale Verwaltung aber so stark zu wachsen, dass dieser Flügel für Büros benötigt wurde», erklärte André Salathé. Trotz den schwierigen Arbeitsverhältnissen bekam das Staatsarchiv zum Schluss der Führung von einer Teilnehmerin ein dickes Lob. Sie staune über die Effizienz des Staatsarchivs und bedankte sich für die guten Dienstleistungen. Der Staatsarchivar nahm diese Lorbeeren gerne entgegen und freute sich über eine sichere Ja-Stimme im Hinblick auf die Volksabstimmung über ein neues Staatsarchiv, die voraussichtlich im Jahr 2007 stattfinden wird. Walter Hofstetter

11 Farbenfrohe Vorführungen am «Eidgenössischen». Turnfest-Helfer mit Messband und Schreibzeug im Einsatz. Fotos zvg Information 11 Einsatz am eidgenössischen Turnfest ETF07 Das Eidgenössische Turnfest 2007 in Frauenfeld soll sowohl für alle Teilnehmenden, als auch für die Organisatoren, den Kanton Thurgau und die Stadt Frauenfeld zu einem unvergesslichen Event werden. Auch dank des Helfereinsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonalen Verwaltung. Vom 14. bis 24. Juni 2007 werden im Rahmen des Eidgenössischen Turnfests (www.etf07.ch) rund Turnende sowie über Besucherinnen und Besucher in Frauenfeld erwartet. Für den optimalen Ablauf dieses Mega-Events braucht es insgesamt rund 7000 Helferinnen und Helfer. OK-Präsident Roland Eberle und ETF07-Personalchef Alois Dähler freuen sich bereits heute über die 4000 gemeldete Helferinnen und Helfer. Dähler: «Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Thurgauer Turnerschaft geschlossen hinter diesem Anlass steht.» Nun gilt es für die Organisatoren zusätzliches Personal zu rekrutieren, um die anfallenden Arbeiten vor, während und nach dem Fest bewältigen zu können. Der Regierungsrats-Beschluss vom 12. September 2005 soll dazu beitragen, die ehrgeizigen OK- Ziele zu erreichen. Mit seinem Beschluss unterstützt der Regierungsrat den Einsatz von verwaltungsinternen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Hilfskräfte am ETF07. Dabei haben die Amtsleiterinnen und Amtsleiter die Kompetenz für ETF- Einsätze bis maximal fünf besoldete Arbeitstage zu gewähren. Den Fähigkeiten entsprechende Einsätze Genauso vielseitig wie das Eidgenössische Turnfest 2007 sind auch die Einsatzmöglichkeiten der Helferinnen und Helfer. Sie werden in folgenden Bereichen tätig sein: Betreuung von Wettkampfanlagen, Festwirtschaft, Bau, Logistik, Infrastruktur, Administration, Info-Points usw. Barbara Frei vom Amt für Informatik, die die Koordination der Personal-Einsätze der Kantonalen Verwaltung übernimmt, betont aber: «Wir wollen die Leute möglichst ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzen. Es muss unser Ziel sein, die richtige Frau oder den richtigen Mann am richtigen Ort platzieren zu können.» Einmalige Festatmosphäre ETF07-Personalchef Alois Dähler baut auf die «kantonale Unterstützung» und verspricht, dass für alle Helferinnen und Helfer am Eidgenössischen Turnfest 2007 auch genügend Zeit bleibt, «in die einmalige Festatmosphäre einzutauchen». Schliesslich soll das ETF07 zu einem unvergesslichen Fest des Sports und Spiels werden, bei dem Gemütlichkeit, Begegnung, Fun und Unterhaltung ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler. Eine Herausforderung für alle Auch Linus Lüthold, Chef des Personalamtes, ist überzeugt, dass ein erfolgreiches Gelingen des Eidgenössischen Turnfests für den ganzen Kanton von grosser Bedeutung ist. «Ein solches Fest fördert das Image des Kantons, seiner Bevölkerung und auch seiner Verwaltung. Die Einsätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die erfolgreiche Organisation nicht nur von grösster Bedeutung, sondern stellen auch eine persönliche Abwechslung, Bereicherung und Herausforderung für die Helferinnen und Helfer dar.» Tatsächlich ist es für alle eine einmalige Gelegenheit, die individuellen Fähigkeiten in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen und zum guten Gelingen dieses grossen Events beizutragen. Patrik Ettlin, Medienverantwortlicher ETF07 Anmeldung als Turnfest-Helferin oder -Helfer In den nächsten Wochen wird allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kantonalen Verwaltung Thurgau ein Meldeformular zugesendet, auf dem mögliche Einsatzbereiche und die wichtigsten Informationen aufgezeigt sind. Die Organisatoren des Eidgenössischen Turnfests 2007 freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Kontakt, Informationen, Fragen: Barbara Frei, Amt für Informatik, Tel ,

12 Alexander Wehrli in seinem Arbeitsumfeld im Kantonalen Laboratorium und mit dem Fährboot auf dem Rhein bei Schaffhausen. Fotos Susanna Grüninger 12 Pingpong «Eine amtliche Verfügung zu schreiben, kann ebenso spannend sein» Rolf Hölzli, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, interviewte Alexander Wehrli, Wissenschaftlicher Sachbearbeiter im Kantonalen Laboratorium. Stimmt für dich die Chemie im Kantonalen Laboratorium (KLF)? Ja, das ist wirklich so. Ich arbeite in einem Betrieb mit einem sehr angenehmen Klima. Damit meine ich das persönliche Klima, denn am heutigen, schwülen Tag ist das physische Arbeitsplatzklima unter dem Flachdach wohl nur für passionierte Saunagänger angenehm. Von meinem Büro aus im Parterre ist die Aussicht zwar nicht so berauschend, aber dafür liegt die aktuelle Innentemperatur von 28 C hier noch etwas tiefer als in den Büros meiner Kolleginnen und Kollegen im Geschoss über uns. Die Betriebskultur ist freundschaftlich, ehrlich und respektvoll. Mit unserem neuen Amtschef ist gleichzeitig auch neuer Schwung in unsere Organisation gekommen. Ich habe eine fordernde Tätigkeit, die viel Flexibilität verlangt. Für meine Begriffe stimmt auch die Betriebsgrösse. Mit rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im KLF sind wir eine Gruppe, in der sich noch alle gegenseitig kennen. Ist das KLF deine erste Station beim Kanton? Zuerst habe ich nur partiell im KLF gearbeitet. Zu Beginn war ich zu 70 Prozent im Amt für Informatik angestellt und nur zu 30 Prozent beim KLF. Um das zu erklären, muss ich etwas ausholen. Ich arbeitete früher bei einem Gerätehersteller für chemische Analysegeräte. Dieser war auch Software- Lieferant für das vom Kanton Thurgau evaluierte Labor- Informationssystem (LIMS). Mein damaliger Arbeitgeber wechselte den Standort der Schweizer Niederlassung vom Zürichsee in die Innerschweiz. Da ich den Wohnort an meinem geliebten Rhein nicht verlassen wollte, nahm ich die Chance wahr und wählte die für mich bessere Variante, den Kanton Thurgau als Arbeitgeber. Am Anfang war ich mit der Bestandesaufnahme im KLF beschäftigt. Zuerst wurde mir damals ein dicker Bundesordner über (theoretische) Projektplanung in die Hand gedrückt. Danach waren das Definieren der Parameter des LIMS- Systems und die Anpassung an die Gegebenheiten des Kantons Thurgau meine nächsten Hauptarbeiten. Anschliessend ging es an die Implementierung des Gesamtsystems in die organisatorische und in die technische Umgebung. Das war vor zwölf Jahren und es läuft immer noch. Muss man dich an deinem Arbeitsplatz mit weissem Kittel, Reagenzglas und Pipette vorstellen? (Lacht) Den weissen Kittel ziehe ich nur an, wenn einmal das Büro schlecht geheizt ist. Nein im Ernst, meine Hauptgebiete sind die Informatik und das Lebensmittelrecht. Ich bin Informatik-Verantwortlicher im KLF und betreue primär die administrativen Systeme. Der zweite Hauptbereich ist das Lebensmittelrecht. In diesem Gebiet findet ein stetiger Wandel statt und ich bin oft mit Stellungnahmen und Umsetzungsarbeiten beschäftigt. Die EU-Gesetzgebung ist oft Antrieb für die Änderungen des schweizerischen Lebensmittelrechts. Berufsbegleitend durfte ich juristische Seminare besuchen, was sehr faszinierend war, als Naturwissenschafter auch Einblicke nicht nur in neue Materie sondern auch andere Denkweisen zu erhalten. Damit ich meine Wurzeln im Labor nicht ganz verliere, beschäftige ich mich noch mit Radioaktivitätsmessungen von spezifischen Lebensmitteln, zum Beispiel Messungen an Wildpilzen oder auch von Wildfleisch. Wolltest du schon von klein auf Chemiker werden? Ja, diese Richtung war eigentlich schon in meiner Kindheit klar. Mich faszinierten schon früh alle Bereiche der Naturwissenschaft. Zuerst war mein Favorit die Sparte Biologie. Ich war dann aber relativ schnell der Überzeugung, dass dieser Bereich keine grossen beruflichen Perspektiven aufzeigte, denn heute aktuelle Themen aus der Molekularbiologie oder Biotechnologie waren in den 70er Jahren noch keine verbreiteten Arbeitsgebiete. Ich studierte schliesslich an der ETH Zürich Chemie. Der grosse Bezug zur Praxis mit Laborarbeit während des Studiums gab dazu den Ausschlag. Im Rahmen meiner Diplomar-

13 Pingpong 13 beit wurde das Thema Informatik immer mehr zu einer meiner Leidenschaften. Ich übernahm nach der Ausbildung eine Assistenzstelle an der ETH. Nicht zuletzt durch mein immer grösseres Interesse an der Informatik wechselte ich schliesslich zu einem Hersteller von chemischen Analysegeräten. Von dort gelangte ich wie bereits erwähnt zur Kantonalen Verwaltung Thurgau. Du machst einen sportlichen Eindruck. Welche Sportart steckt dahinter? Da kommen schon ein paar zusammen. Bewegung ist für mich sehr wichtig. Ich wohne schon seit jeher am Rhein. Daher bin ich aktiver Pontonier-Sportler. Pontoniere sind Wasserfahrer mit Fährbooten. Ich bin aktives Mitglied im Verein «Pontoniere Schaffhausen». Eine weitere Passion von mir ist das Rennvelo. Ich unternehme ausgedehnte Touren, die meistens über die verschiedensten Schweizer Pässe führen. Mein Ziel ist die «Bezwingung» der 35 wichtigsten Alpenpässe. Mittlerweile habe ich etwa 18 Pässe abgespult. In den kühleren Jahreszeiten wechsle ich jeweils aufs Mountainbike. Im Winter: da habe ich vor ein paar Jahren vom Skifahren aufs Snowboarden umgestellt; (grinst) in den Snowboard-Softboots steht man bequemer an der Schneebar als in Skischuhen. Kannst du dir vorstellen, einmal was völlig anderes zu machen? Ich würde gerne anspruchsvolle und interessante Kinderbücher schreiben. Ich trage diesen Wunsch schon längere Zeit mit mir herum. Auch ein Konzept ist bereits gedanklich gereift. Ich stelle mir Kurzgeschichten oder auch Gute-Nacht- Geschichten vor. Ich schreibe einfach allgemein gerne, sogar amtliche Verfügungen zu schreiben, finde ich in gewisser Weise spannend. Es ist die Freude am Formulieren von Gedanken, was mich am Schreiben fasziniert. Welche drei Dinge würdest du auf die berühmte einsame Insel mitnehmen? Man ahnt es aus der vorherigen Frage bereits: Genug Schreibpapier, Malstifte und Pastellkreiden. Ich male und skizziere gerne, da würde ich die Zeit und damit eine allfällige Langeweile auf der Insel glatt vergessen. Wie sieht für dich die ideale Entspannung aus? An einem herrlichen Tag auf dem Gipfel oder einem Grat im Alpsteingebiet die absolute Ruhe zu geniessen und den Blick und die Gedanken in die Ferne schweifen lassen. Freizeit und damit verbundene Entspannung müssen für mich möglichst ab der Haustüre beginnen. Durch die halbe Welt zu jetten, ist weniger mein Ding. Eine andere Art von Entspannung ist auch eine Spritzfahrt mit meinem Cabrio mit ordentlich Dezibel aus der Stereoanlage. (Alex Wehrli erwähnt in seiner Bescheidenheit nicht, dass es sich beim Cabrio um einen Audi TT Roadster handelt.) Wenn die Entspannung aber unabhängig vom Wetter sein muss, dann bevorzuge ich die Variante «gedeckter Balkon» mit einem guten Glas Wein. Mit dem Blick auf die Dächer des Dorfkerns kann ich so richtig abschalten. Was für Ziele hast du dir für die nächste Zeit gesteckt? Ich bin mitten in den Vorbereitungen für die Prüfung zur Erlangung des Schweizerischen Lebensmittel-Chemiker- Diploms. Im August steht die vierwöchige praktische Prüfung auf dem Programm. Die theoretische Prüfung ist dann im 2007 an der Reihe. Das Prüfungsthema ist allerdings etwas Glückssache. So kann man zum Beispiel über die Herstellung von Senf befragt werden oder fast gleichviel über die Herstellung von Käse wissen müssen wie ein Käser an seiner LAP. Das hängt oft von den Präferenzen des Experten ab. Im privaten Bereich werde ich weiterhin das Möglichste tun, um körperlich und geistig in Form zu bleiben. Alex, für deine bevorstehenden Prüfungen wünsche ich dir viel Erfolg, und viel Spass bei deinen vielfältigen Hobbys. Ich danke dir für das interessante Gespräch. Im nächsten Pingpong: Kurt Mästinger, Leiter Informatik im Amt für Volksschule und Kindergarten

14 Weinlese-Darstellung auf Sigillataschüssel, 2. Jh. n.chr., Eschenz. Foto AATG. Einbau des neuen Biber-Dioramas durch Präparator Philipp Bauer. Foto Naturmuseum 14 Kultur In vino veritas Das Museum für Archäologie stellt mehrere Objekte aus, die Informationen über den römischen Weinkonsum in unserer Gegend liefern. Schon damals lohnte es sich, Jahrgang und Herkunft des Weines zu kennen... Bis heute fehlen direkte Nachweise von römischem Weinbau im Gebiet des Kantons Thurgau. Dagegen wurden viele Objekte ausgegraben, die Hinweise über das Weintrinken vom 1. bis 4. Jahrhundert n.chr. liefern. Verzierungen auf Gefässscherben zeigen etwa, wie die reifen Trauben geerntet und in geküferten Gefässen in die Kelterei transportiert wurden. Römische Keltereien sind zum Beispiel aus dem Moselgebiet nachgewiesen. Highlights im Museum für Archäologie sind allerdings zwei Holzfässer, die bei Ausgrabungen in Tasgetium dem römischen Eschenz zum Vorschein kamen. Auf den Weisstannenbrettern der Fassfront sind zahlreiche Graffiti und Brandstempel lesbar. Unter anderem die Produzentennamen GAIVS ANTONIVS SPENDIVS und LVCIVS CASSIVS IVCVNDVS. Leider wissen wir nicht, wo diese Winzer lebten. Denkbar wäre, dass der Wein aus Gallien, Italien oder vielleicht sogar aus unserer Region stammte. Die edelsten Tropfen wurden allerdings über weite Distanzen in Tonamphoren in das Gebiet des heutigen Thurgaus transportiert. Anhand von Stempeln, Beschriftungen und Form analog zu Bordeaux- und Burgunderflaschen, kann der Herkunftsort bestimmt werden. Ein spätantikes Amphorenbruchstück aus dem Kastell Ad Fines (Pfyn) belegt, dass im Offizierscasino Wein aus Palästina gezecht wurde! Grosse Becher, Spielsteine und Würfel wurden ebenfalls entdeckt... Manch betrunkener Weinkonsument torkelte wahrscheinlich auch auf die römische Latrine aus Eiche von Eschenz, die ebenfalls im Museum ausgestellt ist. Ihre Bauhölzer wurden im Jahr 77 n.chr. geschlagen. A me dulcis amica bibe, Urs Leuzinger Umbau Naturmuseum schreitet voran Nachdem das Naturmuseum letztes Jahr den neu gestalteten ersten Stock wieder eröffnete, sind nun die Einrichtungsarbeiten an der zweiten Etage in vollem Gange. Eröffnung ist am 29. September Weitere rund 200 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden neu eingerichtet. Zurzeit deutet allerdings wenig auf die Eröffnung hin. Wer den zweiten Stock betritt, sieht Farbtöpfe, Brettschablonen, Tierpräparate in Rückenlage oder abgedeckte Parkettböden. Doch die Arbeiten liegen gut im Zeitplan und schreiten zügig voran. Im Gegensatz zur ersten Etage, die sich einem Thema die Lebensräume des Thurgaus und ihre landschaftsgeschichtliche Entwicklung widmet und so eine Einheit bildet, werden im zweiten Stock einzelne thematische Ausstellungen gezeigt. Die Jahrmillionen alte Entstehungsgeschichte des Thurgaus, der Biber und sein Lebensraum, die Vielfalt der Insekten oder das Phänomen des Tarnens und Warnens im Tierreich werden in Szene gesetzt. In einem kleinen Museumskino wird zudem ein wechselndes Programm von Kurzfilmen gezeigt. Das modulartige Nebeneinander von kleineren thematischen Ausstellungen macht es möglich, einzelne Räume ohne grossen Aufwand immer wieder neu einzurichten. Teil dieses flexiblen Gestaltungskonzeptes ist auch ein kleiner Sonderausstellungsraum, der mehrmals jährlich mit Ausstellungen zu aktuellen Themen bespielt wird. Kompletterneuerung bis 2008 Die Wiedereröffnung des zweiten Stocks ist eine weitere wichtige Zwischenetappe auf dem Weg zur kompletten Erneuerung des Naturmuseum, die 2008 abgeschlossen sein wird. Noch ausstehend ist eine ausstellerische Aufwertung des Treppenhauses sowie die bauliche Sanierung und Neugestaltung des dritten Stockwerkes. Hannes Geisser, Konservator Naturmuseum

15 Carl Roesch: Zwei Knaben, Öl auf Leinwand, 1918 (Ausschnitt) Carl Roesch vor einem Mosaik. Foto Eric und Bruno Bührer Kultur 15 Ein Künstlerleben im Spannungsfeld zwischen Provinz und Avantgarde Unter dem Titel «Carl Roesch: eigenwillig angepasst» zeigt das Kunstmuseum Thurgau in der Kartause Ittingen eine grosse Retrospektive über den Künstler. Anhand von Hunderten von Originalwerken und Dokumenten wird ein Künstlerleben erschlossen. Parallel zur Ausstellung gibt es in seiner Heimatstadt Diessenhofen zwei weitere, kleinere Ausstellungen. Im Ortsmuseum «Oberes Amtshaus» wird Carl Roeschs Beziehung zur jungen Schaffhauser Kunstszene der 60er und 70er Jahre mit Fotografien von Eric und Bruno Bührer dokumentiert. Bis Ende 2006 wird auch das ehemalige Atelier des Künstlers für das Publikum zugänglich gemacht. Die Karriere von Carl Roesch ( ) ist eine wahre Erfolgsgeschichte. Niemand hätte dem Handwerkersohn aus Diessenhofen bei seiner Geburt vorausgesagt, dass er zu einem erfolgreichen Künstler werden würde, dessen Werke nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Frankreich ausgestellt und geschätzt werden. Niemand hat geahnt, dass der erst während des ersten Weltkriegs eingebürgerte Deutsche die Schweiz an der Weltausstellung 1937 in Paris mit einem grossen Mosaik im Schweizer Pavillon vertreten sollte oder dass er nach dem Krieg als eine der herausragenden Thurgauer Künstlerpersönlichkeiten Anerkennung finden würde. Die bekanntesten Arbeiten von Carl Roesch sind seine von hinten gesehenen Frauenfiguren auf dem Feld. In diesen fast bis zur vollständigen Abstraktion vorangetriebenen Personengruppen erarbeitete sich der Künstler in den 60er Jahren eine eigenständige Ausdrucksform, mit der ein Hauptthema der ländlichen Schweiz das Arbeiten auf dem Feld eine ebenso moderne wie zeitlose Umsetzung erfährt. Eine in den letzten Jahren betriebene Aufarbeitung des Nachlasses von Carl Roesch zeigt nun, dass der Künstler neben diesen bekannten Werkgruppen ein vielfältiges und reiches Schaffen hinterlassen hat. Deutlich sichtbar sind seine vielschichtigen Auseinandersetzungen mit den Entwicklungen der Avantgarde. Immer wieder hat Carl Roesch sein Schaffen an Werken von Cézanne, van Gogh oder den deutschen Expressionisten und Picasso überprüft. Er hat aber auch eigenständige und manchmal eigenwillige Ausformulierungen modernen Gestaltens geliefert. Bis ins hohe Alter ist Carl Roesch künstlerisch tätig geblieben, so dass es in der Ausstellung im Kunstmuseum Thurgau auch ein reiches und experimentelles Alterswerk zu entdecken gibt. Markus Landert, Konservator Kunstmuseum Persönliche Erinnerungen an Carl Roesch von Urs Roesch, Neffe des Künstlers Im frühesten Bild, das ich gerade noch abrufen kann vierjährig war ich da etwa verschmelzen Tante Margrit und Onkel Carl mit der Stimmung des von ihnen erfüllten Hauses «zum Frohsinn» in Diessenhofen. Statuen in einem geheimnisvollen, kleinen, schattigen Garten, Appenzellerschränke, Staffeleien, ein Webstuhl und überall leiser Geruch nach Terpentin und Farbe, die vielen Bilder: Es war einfach ganz anders als in meinem gewohnten Umfeld. Im Atelier gab es Papier und Farbstifte, soviel ich wollte. Nur Anleitung bekam ich nicht. «Die Fantasie eines Kindes muss sich frei entfalten können», das war das Credo bei Roeschs. Onkel Carl malte immer allein. Ich sah ihn meist nur beim Essen. Die Essenszeiten wurden bei Roeschs stilvoll zelebriert, von Gesprächen begleitet. Teetrinken war fast eine heilige Handlung. Später, nach dem Umzug ins selbst gebaute Atelierhaus war die Roesch'sche Rheinterrasse ein beliebter Treffpunkt. An schönen Sommertagen fanden sich oft spontan oder eingeladen grössere Gesellschaften zusammen, Leute, die ich sonst nie bei Carl sah, aber auch Auftraggeber, Architekten, Mäzene, Malerkollegen: Bekanntschaften, die bei Roeschs ihr Rheinbadezentrum errichteten. An Geburtstagen war die mir sonst unbekannte Schaffhauser Kunstszene geladen: die Schachenmanns, Frauenfelder, Hasslers mit Fräulein Reinfried, Gnädinger und viele andere.

16 Führung mit Christa Gross auf dem Arenenberg. Fotos sgh «Löwentaufe» im Plättli-Zoo. Foto zvg 16 LT unterwegs Rückblick Leben im Schloss vor 100 Jahren Die letzte «Leuetatze-unterwegs» führte ins Napoleonmuseum, das zu seinem 100-jährigen Jubiläum eine Spezialausstellung über das Leben auf dem Schloss vor hundert Jahren zeigt. Die schönsten Sonnenuntergänge gebe es über dem Untersee, sagte schon Königin Hortense, die Stieftochter von Napoleon I. Über zwanzig Jahre lebte sie auf Schloss Arenenberg, zusammen mit ihrem Sohn, Napoleon III, dem letzten Kaiser Frankreichs. Um den Ausblick auch vom Hausinnern zu geniessen, liess sie im Parterre des Schlosses eine grosse Fensterfront nach englischem Vorbild einbauen. Auf dem Arenenberg profitierte man schon vor hundert Jahren von den technischen Errungenschaft der damaligen Zeit, von der Warmluftheizung bis zum Badezimmer. Selbst die Magd durfte Annehmlichkeiten wie Bidet und Toilettentisch in ihrem Zimmer geniessen. Anfang des 19. Jahrhunderts liess Königin Hortense rund um das Schloss auch einen weitläufigen Landschaftspark nach den Idealen Jean-Jacques Rousseaus anlegen. Im Jahr 1906 schenkte die französische Kaiserin Eugénie dem Kanton Thurgau das Schloss Arenenberg, wo ihr Mann, Kaiser Napoleon III, Kindheit und Jugend verlebt hatte. Christa Gross führte die interessierten «Leuetätzler» durch die Museumsräume, erzählte von der Familie Bonaparte und deren Leben auf Schloss Arenenberg. Über die zahlreichen amüsanten Anekdoten liess sich danach beim erfrischenden Apéro im Bistro Napoleon plaudern, bis das herannahende Donnerwetter zum Aufbruch drängte. Susanna Grüninger Die Welt der Zootiere erkunden Tierisch zu und her geht s bei der nächsten «Leuetatze unterwegs». In die Höhle des Löwen wagen wir uns nicht ganz, obwohl sie ganz neu ist. Wohl hätten die drei jungen Löwenkinder kaum etwas dagegen, doch Mama schon! Nicht nur diese Attraktion werden wir auf unserem von Charles Maurer, Ehrenpräsident des Fördervereins Pro Plättli-Zoo, geführten Rundgang bewundern können. Der auf der Anhöhe von Frauenfeld gelegene Tierpark beherbergt nach eigenen Angaben rund fünfzig verschiedene Tierarten aus aller Welt. Vor allem Kinder, aber auch Erwachsene schätzen die familiäre Atmosphäre im Plättli-Zoo. Seit April 1999 setzt sich der Förderverein «Pro Plättli Zoo» dafür ein, dass die Tiere möglichst artgerecht untergebracht und gepflegt werden können. Gründungsmitglied und langjähriger Präsident des Vereins ist Charles Maurer, alt Staatsschreiber des Kantons Thurgau. Unter seinem Präsidium wurden im Zoo in den vergangenen Jahren bereits über Franken investiert aus Mitgliederbeiträgen, Spenden und Leistungen der Wirtschaft sowie der öffentlichen Hand. Nachdem der Verein den Bau einer neuen Löwen- und Tigeranlage ermöglichte, ist nun ein neues, grosszügiges Papageien-Haus mit Innen- und Aussenräumen für Grosspapageien projektiert. Charles Maurer wird uns auf einen Rundgang durch den Plättli-Zoo mitnehmen und nicht nur Tiergeschichten zu erzählen wissen. Kommen Sie mit! Die Leuetatze offeriert die Eintrittskosten. Datum: Mittwoch, 13. September 2006 Zeit: Uhr Treffpunkt: Eingang zum Zoo Anreise: per Bus Nr. 3 ab Bahnhof SBB oder individuell (Wegweiser Plättli-Zoo/Oberkirch) Anmeldung: Bitte bis spätestens Montag, 11. September 2006, an oder Telefon Wir freuen uns auf einen tierisch guten Abend! Susanna Grüninger

17 Gruppenbild vom Lehrabschlussapéro, v.l.n.r.: Sara Semeraro, Helen Stahel, Daniela Strübi, Andrea Romer, Raffaela Neukomm, Michael Signer, Jennifer Hugelshofer, Claudio Bianchi, Dario Capaldo, Martin Oberhänsli, Melanie Prudente, Barbara Pfister. Fotos Susanna Grüninger Lehrlinge 17 Zwölf neue Kaufleute aus der Verwaltung Die kaufmännischen Lernenden der Kantonalen Verwaltung Thurgau haben ihre Ausbildung erfolgreich bestanden. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen allen einen guten Start ins Berufsleben und weiterhin alles Gute! Patricia Zuber und Natalie Brechbühl, Lehrlingsverantwortliche Zentralverwaltung Vorname Name Lehrbetrieb Tätigkeit nach der Lehre Claudio Bianchi Zentralverwaltung noch offen Dario Capaldo Zentralverwaltung Finanzverwaltung Jennifer Hugelshofer Zentralverwaltung Bildungszentrum für Gesundheit, temporär Raffaela Neukomm Zentralverwaltung BMS (Berufsmaturität) Martin Oberhänsli Grundbuchamt Frauenfeld 50% GBA Frauenfeld, 50% AfI Barbara Pfister Zentralverwaltung Amt für Umwelt Melanie Prudente Grundbuchamt Sirnach Grundbuchamt Sirnach Andrea Romer Grundbuchamt Felben-Wellhausen Grundbuchamt Felben-Wellhausen Sara Semeraro LBBZ Arenenberg LBBZ Michael Signer Grundbuchamt Affeltrangen GBA Eschenz u. Tägerwilen, je 50% Helen Stahel Strassenverkehrsamt Strassenverkehrsamt Daniela Strübi Grundbuchamt Romanshorn GBA Arbon u. Bischofszell, je 50% Natalie Brechbühl (rechts) und Patricia Zuber gratulieren den jungen Berufsleuten und überreichen das LAP-Geschenk.

18 Reproduktionen einer Postkarte vom Bodensee. 18 Pensionierte «Uhu»-Ferien am Bodensee Für die Agenda Ohne zu ahnen, dass «Ferien zu Hause» das Schwerpunkt-Thema dieser Leuetatze wird, hat mein Gatte zu Beginn der Sommerferien vorgeschlagen, dass wir ausnahmsweise einmal Ferien «ums Huus ume» machen, was wir seither Uhu-Ferien nennen. Für uns ist dies vor allem die Bodensee-Gegend für mich ganz besonders stark, da mein Vater Bodensee-Kapitän war und See und Schiffe praktisch täglich unsere Gesprächsthemen waren. Obersee Untersee Rhein Der Bodensee bietet sehr viele und sehr unterschiedliche Reise- und Ferienziele an. In diesem Sommer war unter anderem Schaffhausen auf dem Wasserweg unser Ziel. Dabei haben wir, nicht wie sonst üblich, nur den Obersee, sondern vor allem den Untersee und dann noch ein Stück Rhein genossen. Faszinierend und ganz anders als von meinem Wohnort Romanshorn, wo das Schwäbische Meer am breitesten ist, war der Blick auf die naheliegenden, malerischen Ufer. Dazu war die «Zick-Zack-Fahrt» Schweiz-Deutschland sehr abwechslungsreich. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir in dieser Gegend anstelle eines Ausflugziels einmal ein Uhu-Ferienziel wählen werden. Für Gross und Klein, für Jung und Alt Schon mehrmals waren der Bodensee und seine Umgebung das Ziel für meine traditionellen «Enkel-Geburtstags- Reisli». Drei Beispiele: Am Gnadensee, einer deutschen Abzweigung vom Untersee, liegt Allensbach und dort gibt es einen erlebnisreichen Wild- und Freizeitpark. Der Rundgang durch diese eindrückliche Anlage ist für Natur- und Tierfreunde nicht nur faszinierend, sondern vor allem für die Kinder auch sehr lehrreich. Beeindruckt waren meine Enkel auch einmal vom Schulmuseum in Friedrichshafen. Sie staunten über die alten Schulstuben, z.b. aus dem Jahre 1850, wo sie mir aber klar machten, dass ihnen die Tierpark-Reisli viel wichtiger sind. Es war also klar, dass ich mich bei der nächsten Gelegenheit für den Besuch des Affenbergs in Salem in der Nähe des Überlingersees entschied, wo es sogar möglich war, die Tiere zu streicheln. Bei einer nächsten Gelegenheit werde ich mit ihnen auf dem Pfänder bei Bregenz landen, denn dort gibt es eine einzigartige Greifvogel-Flugschau. Konnte ich Sie «gluschtig» machen für Uhu-Ferien am Bodensee? Marlene Dual Mayer Gruppe Wanderungen Dienstag, 12. September 2006 Für die Wanderung von Fischingen über die Höll zum höchsten Punkt des Kantons und dann nach Allenwinden benötigt man wegen der Steigung etwas Kondition. Die Wanderung dauert etwa drei Stunden. Sie beginnt um Uhr beim Kloster Fischingen. Rückfahrt nach Fischingen mit Kleinbus nach dem Zvierihalt in Allenwinden. Ende ca. um Uhr. Anmeldung an René Züst, Haldenstrasse 10, 8274 Tägerwilen, Tel Gruppe Gesellige Anlässe Kegeln: Jeden 2. Freitag im Monat, bis Uhr im Restaurant Wiesental in Niederwil bei Frauenfeld. Jassen: Jeden Freitag ab Uhr im Café des Alters- und Pflegeheims an der Zürcherstrasse 84 in Frauenfeld. Gruppe Seeregion «Höck»: Jeden ersten Donnerstag im Monat ab Uhr im Hotel Restaurant Hecht in Münsterlingen. Kegeln: Jeden letzten Donnerstag im Monat ab Uhr in der Psychiatrischen Klinik in Münsterlingen.

19 Kultur-Ausflug in die Stadt Überlingen. Fotos Alfred Stiefel Pensionierte 19 Rückblick Höhenwanderung An den von René Züst gut vorbereiteten Wanderungen vom 15. und 22. Juni beteiligten sich 27 und 28 Personen. Bei stabilem Juniwetter starteten allesamt am Bahnhof Berlingen. Frohen Mutes ging es gleich bergauf über die «Langenägete», parallel zum Untersee und oberhalb von Steckborn. An mehreren kleinen Zwischenhalten genossen alle die fantastische Weitsicht. In Gruppen traf man gegen die Mittagszeit im Jochental bei der Besenbeiz, einem Familienbetrieb der Lamperts, zur Verpflegung ein. Das Essen war vielseitig, kräftig und auch preiswert. Aufgeschlossen und gestärkt ging es durch das untere Jochental über Rebengelände und steile Treppen zurück nach Berlingen. Ziel war das bekannte Dietrich-Haus. Hier wurde das Leben und Schaffen des Malers Adolf Dietrich ausführlich und hautnah von Bettina Huber aus Frauenfeld geschildert. Nach der interessanten Hausführung und einer Vesperpause löste sich die heitere Gesellschaft von rüstigen Pensionierten auf. Bruno Laager Im Zickzack nach Diessenhofen Dieses Jahr hatte sich die Gruppe «Seeregion» entschlossen, am 6. Juli eine Rundreise mit Schiff und Bahn nach Diessenhofen zu machen. Bei sommerlichen Temperaturen fuhr das Schiff «Untersee und Rhein» um Uhr von Kreuzlingen Hafen ab und steuerte dem Konstanzer Hafen zu. Das Oberdeck war schon voll besetzt mit Passagieren. Das Unterdeck war zu diesem Zeitpunkt noch leer, wo einige Passagiere der Gruppe «Seeregion» Hunger spürten und sich vom freundlichen Servicepersonal ein feines Mittagessen servieren liessen. Das Schiff legte einmal auf der deutschen Seite an und steuerte wieder dem Schweizer Ufer zu. So erreichten wir Diessenhofen nach drei Stunden abwechslungsreicher Fahrt. Im Café des Katharinentals konnten wir unsern Durst stillen. Einige Mitglieder benutzten die Bahn und der Rest der Gruppe das Schiff zurück nach Kreuzlingen, wo wir zufrieden und ausgeruht ankamen. Schifffahrt nach Überlingen Der Ausflug der Gruppen «Besichtigungen» und «Kultur» vom 25. Juli war als Schifffahrt angekündigt, aber schliesslich auch ein Kultur-Ausflug. Was hätte man an diesem heissen, schönen Sommertag Besseres machen können? Von Konstanz aus legte das Schiff ab in Richtung Meersburg, wo uns bereits das nächste Schiff nach Überlingen erwartete. Nach der Landung und dem Beginn der Führung durch die Kunsthistorikerin des Tourismusbüros wurde schnell klar, dass Überlingen nicht nur eine sehr schöne Stadt am See ist, sondern dass sie eine bemerkenswerte Vergangenheit und Zeiten grosser wirtschaftlicher Blüte hinter sich hat. Davon zeugen das Rathaus mit einem prächtigen Ratssaal, der viel über die Geschichte von Überlingen aussagt, und auch die sehr schöne Kirche St. Nikolaus sowie das gut erhaltene Stadtbild mit behäbigen Riegelhäusern. Man wundert sich, dass einem ein solches Kleinod in nächster Nähe nicht besser bekannt ist. Die Quellen des früheren Wohlstandes sind weitgehend versiegt, doch der blühende Tourismus sorgt dafür, dass die Stadt Überlingen nicht in einen Dornröschenschlaf versinkt. Allfällige alte Vorurteile über deutsche Gastronomie kann man übrigens vergessen. In Überlingen hat man gelernt, in dieser Hinsicht der Schweiz Konkurrenz zu machen. Wer wollte, konnte es sich nach dem Stadtrundgang in einem der schön gelegenen Restaurants am Seeufer gemütlich machen, bis es Zeit war, mit dem Schiff über Mainau Meersburg wieder an den Ausgangspunkt Konstanz zurükkzukehren. Alfred Stiefel Jacques Tanner

20 Ernst Fischbacher 20 Leute Ehrungen 40 Dienstjahre Ernst Fischbacher Ernst Fischbacher trat am 1. August 1966 der Kantonspolizei Thurgau bei. Neben den allgemeinen Polizeiaufgaben in den Stationen Kreuzlingen und Berlingen befasste er sich auch mit Signalisationen und Verkehrsführungen. Diese Voraussetzungen ermöglichten es ihm, im Jahre 1971 zum Tiefbauamt zu wechseln und die Stelle als Ressortleiter Signalisationen/Markierungen zu übernehmen. Durch das grosse Verkehrsaufkommen im Laufe der vielen Jahre haben sich seine Tätigkeiten stark verändert. So ist die Planung und Koordination der Markierungs- und Signalisationsarbeiten auf den Kantonsstrassen aufwendiger und komplizierter geworden. Die Anordnungen bei Verkehrsumleitungen und Sperrungen bedürfen vermehrter Abklärungen und Informationen. Durch seine langjährige Erfahrung wird Ernst Fischbacher nicht nur im Tiefbauamt sondern auch bei Gemeinden und Verbänden als Fachexperte geschätzt. Als Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit erholt er sich bei der Waldarbeit oder bei sportlichen Tätigkeiten wie Velo fahren, Wandern und Skifahren. Seine Leidenschaft ist die Jagd, bei der er viele Stunden verbringt. Lieber Ernst, im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiefbauamtes gratuliere ich dir zu deinem Jubiläum. Wir danken dir für deine langjährige Mitarbeit und wünschen dir bis zur Pensionierung noch viele schöne Stunden im Berufsleben. Kurt Bitzer, Leiter Strassenunterhalt, Tiefbauamt Wir gratulieren Ernst Dubach, Sachbearbeiter beim Betreibungsamt Sulgen, und Bernhard Millhäusler, Sekretär beim Friedensrichter- und Betreibungsamt Arbon, haben in den Jahren 2003 bis 2006 die vom Verband der Gemeindeammänner und Betreibungsbeamten des Kantons Zürich organisierten höheren Fachkurse im Schuldbetreibungs- und Konkursrecht sowie in ausgewählten Gebieten des Zivilrechts (ZGB und OR) während fünf Semestern besucht und die Semester- und Schlussprüfungen mit Erfolg bestanden. Wir gratulieren den beiden Mitarbeitern herzlich zu ihrer Leistung und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg in ihrer Arbeit. Walter Häberlin, Chef Konkursamt und Betreibungsinspektorat Nathalie Bläsi, Mitarbeiterin der Arbeitslosenkasse im Amt für Wirtschaft und Arbeit, hat ihre Ausbildung zur dipl. Sozialversicherungsexpertin erfolgreich abgeschlossen. Georg Patrik Lattenberg, Mitarbeiter der Arbeitslosenkasse im Amt für Wirtschaft und Arbeit, hat seine Ausbildung zum Sozialversicherungs-Fachmann mit eidg. Fachausweis, erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg! Edgar Georg Sidamgrotzki, Chef Amt für Wirtschaft und Arbeit

21 Foto Susanna Grüninger Leute Ehrungen 21 Die anderen runden Zahlen 20 Dienstjahre Josef Erb, Kontrollbeamter, Steuerverwaltung Hans Braun, Verkehrsexperte, Strassenverkehrsamt Peter Badertscher, Schlossermeister, Massnahmenzentrum für junge Erwachsene Kalchrain Brigitte Kopp, Sekretärin, Friedensrichter- und Betreibungsamt Kreuzlingen Beatrice Bisaccia, Reinigungmitarbeiterin, Bildungszentrum für Technik Frauenfeld/Arbon Willi Walter, Verkehrsexperte, Strassenverkehrsamt Ernst Möckli, Bezirksrichter, Bezirksgericht Diessenhofen Maria Keller, Hauswartmitarbeiterin, Kantonales Laboratorium 30 Dienstjahre Hans-Ulrich Grauer, Bezirksgerichtspräsident, Bezirksgericht Kreuzlingen 35 Dienstjahre Max Sahli, Steuerkommissär, Steuerverwaltung 40 Dienstjahre Heinz Iseli, Vizestatthalter, Bezirksamt Bischofszell Peter Diethelm, Polizei-Oberleutnant, Kantonspolizei Fritz Schaller, Bezirksamtsschreiber, Bezirksamt Weinfelden 45 Dienstjahre Guido Rupper, Grundbuchverwalter/Notar, Grundbuchamt und Notariat Fischingen Kommen und Gehen Austritte Judith Bischof, Sachbearbeiterin, Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen Jasmin Fuchs, Kundenberaterin, Strassenverkehrsamt Edith Hörler, Schulpsychologin, Amt für Volksschule und Kindergarten Rolf Kirsch, Schulpsychologe, Amt für Volksschule und Kindergarten Armin Kleger, Zeichner, Amt für Archäologie Marilena Sammartin, Veranlagungsbeamtin, Steuerverwaltung Christiane Trinkl, Sozialpädagogin, Massnahmenzentrum für junge Erwachsene Kalchrain Irene Vollenweider, juristische Sachbearbeiterin, Generalsekretariat DFS Dorothea Waeber, Sekretärin, Migrationsamt Pensionierungen Alfred Eggmann, Unterhaltsarbeiter, Tiefbauamt/Unterhalt Bruno Gschwend, Gruppenführer, Tiefbauamt/Unterhalt Ursula Holenstein, Sachbearbeiterin, Amt für AHV und IV Alois Kolb, Steuerkommissär, Steuerverwaltung Armin Neuweiler, Aufseher Kantonalgefängnis, Generalsekretariat DJS Hedy Schlumpf, Berufsberaterin, Amt für AHV und IV Ulrich Schmid, Unterhaltsarbeiter, Tiefbauamt/Unterhalt Marianne Venzo, Sachbearbeiterin, Friedensrichter- und Betreibungsamt Amriswil Otto Wieland, Adjunkt, Amt für Wirtschaft und Arbeit Marianne Winiger, Sekretariatsleiterin, Naturmuseum Übertritte Sibel Cirillo, Sachbearbeiterin, Hochbauamt Manuela Olgiati, Sachbearbeiterin/Sekretariat, Naturmuseum, Kulturamt

22 Foto dfp 22 Leute Ehrungen Eintritte Kuno Baumann, Leiter Arbeitsmarktkontrolle, Amt für Wirtschaft und Arbeit Maja Hungerbühler, Aufseherin, Straf- und Massnahmevollzug DJS Christina Kuhn, Studienberaterin, Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Andrea Maurhofer, Sachbearbeiterin Logistik, Amt für Informatik Urs Ambühl Sachbearbeiter, Amt für Raumplanung Babette Arnold Berufsberaterin, Amt für AHV und IV Roman Bader Haustechniker, Massnahmenzentrum für junge Erwachsene Kalchrain Michael Boller Sachbearbeiter, Amt für Geoinformation Simone Bösch Berufsberaterin, Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Rolf Bolt Personalberater, Amt für Wirtschaft und Arbeit Max Geiger Unterhaltsarbeiter, Tiefbauamt/Unterhalt Regina Hugentobler Juristische Sachbearbeiterin, Staatskanzlei Thomas Müller Wissenschaftlicher Sachbearbeiter, Amt für Umwelt Daniela Perone Case Coordinatorin, Amt für AHV und IV Siegfried Reber Leiter Reinigungsdienst, Massnahmenzentrum für junge Erwachsene Kalchrain Esther Spinas Schulinspektorin, Amt für Volksschule und Kindergarten Philipp Sterki Case Coordinator, Amt für AHV und IV Daniela Theus Personalberaterin, Amt für Wirtschaft und Arbeit Gabriela Thurnherr Personalberaterin, Amt für Wirtschaft und Arbeit Rahel Weibel Sachbearbeiterin, Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen Esther Wyss Sekretärin, Büromaterial-, Lehrmittel- und Drucksachenzentrale

23 Absprung in den Sitterdorfer Himmel mit der Schleppkamera. Foto Felix Meier Hier fing alles an: Felix Meier vor dem Pilatus Porter der Fallschirmgruppe Sitterdorf. Foto zvg Vorletzte Seite 23 Springen und fliegen aus Leidenschaft «Es gibt nichts Schöneres, als an einem prachtvollen Sommerabend mit dem Gleitschirm im Alpsteingebiet herumzufliegen», sagt Felix Meier, Polizist in Wängi, und studiert die Wolkenformation im Westen. «Wenn sich das Wetter so weiter entwickelt, könnte es heute Abend für einen Flug noch reichen.» Der sportliche Polizeibeamte muss es wissen: Zwar ist er erst dreissig Jahre alt, aber beim Gleitschirmfliegen und Fallschirmspringen kann ihm so schnell keiner mehr etwas vormachen. Einige Tausend Sprünge und Flüge dürfte er hinter sich haben, genaue Angaben sind ihm nicht zu entlocken. «Ich möchte nicht als Angeber gelten. Für mich zählt in erster Linie das Erlebnis und nicht die Menge.» In Wilen bei Wil als mittlerer von fünf Knaben aufgewachsen, lagen ihm zwar die Hügel des Hinterthurgaus und des Toggenburgs zu Füssen, aber von einem Flugplatz war keine Spur. Die Faszination für das Fliegen befiel ihn als Vierjährigen bei seiner Gotte in Hohentannen. «Von der Kletterstange des Schulhauses aus konnte man die Fallschirmspringer aus Sitterdorf beobachten.» Der Knabe war so begeistert, dass ihn die Gotte jeden Tag auf den Flugplatz fuhr. Heimlich die Hinterthurgauer Hügel abgeklappert Als der ältere, ebenfalls flugbegeisterte Bruder Mitte der 80er Jahre einem bekannten Springer-Ass aus der Region einen alten Gleitschirm abkaufte, wusste Felix genau, wo der Schirm aufbewahrt wurde. Aber der Vater verbot dem Elfjährigen strikt, ihn zu benutzen. Was diesen nicht daran hinderte, einige Jahre später, mit beim Zeitungsaustragen verdientem Geld, selber einen gebrauchten Gleitschirm in der «Fundgrube» zu erwerben. «Damit haben wir dann die Hinterthurgauer Hügel abgeklappert», schmunzelt Felix Meier und wundert sich noch heute, dass, bis auf einige blaue Flecken, damals alles gut ging. Die Eltern erfuhren von den aviatischen Abenteuern erst im fortgeschrittenen Stadium, als die Jungs bereits mit dem Postauto ins Appenzellerland reisten und von der Hundwiler Höhe aus starteten. Dann ging es Schlag auf Schlag: Mit 16 Jahren erwarb Felix Meier das Gleitschirmflieger-Brevet, mit 17 Jahren, nach der Absolvierung des ersten Teils der fliegerischen Vorschule für Fallschirmgrenadiere, das Brevet für Fallschirmspringer in Sitterdorf. Parallel dazu machte er bei Sulzer in Winterthur eine Lehre als Maschinenmechaniker und bestand die Berufsmatura. Sich nur dem Springen gewidmet «Ich habe mein Hobby intensiv ausgeübt», blickt Felix Meier zurück. So intensiv, dass er sich eine Zeitlang nur dem Springen widmete. Zugute kam ihm dabei, dass er bald als idealer «Kamera-Flyer» für die Dokumentation der Absprünge galt. Um spektakuläre Bilder aus der Luft zu erhalten, installierte er eine Videokamera und/oder eine Fotokamera auf dem Helm. Seine Kenntnisse als Maschinenmechaniker erlaubten ihm immer ausgeklügeltere Vorrichtungen, die neue Perspektiven erschlossen. Die Resultate überzeugten: Bald konnte er sich vor Engagements für die Aufzeichnung von Einzel- oder Gruppenabsprüngen nicht mehr retten. Die Aufwendungen dafür spielten für die Auftraggeber eine untergeordnete Rolle. Vollends auf seine Kosten kam Felix Meier, als er in den USA das Freeflyen erlernte. Eine freakige Version des Fallschirmspringens, die als Trendsportart Mitte der 90er Jahre in Nordamerika ihren Höhepunkt erlebte. Er war einer der ersten, der das Freeflying in der Schweiz beherrschte und gab an Orten Kurse, wo man springen konnte, so oft man wollte. Der Entritt in die Polizeischule im Jahr 2004 änderte die Situation, das Springen trat in den Hintergrund. «Mir ist das recht so, ich habe die Phase damals intensiv genossen und lasse gerne den Jungen den Vortritt», sagt Felix Meier. «Zudem kann ich mir als Polizist momentan keinen abwechslungsreicheren Beruf vorstellen. Und für das Gleitschirmfliegen, das ich lange vermisst habe, bleibt mir doch noch Zeit.» Florian Stöckli

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