Die neuen Dienstleistungszentren

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1 Die neuen Dienstleistungszentren

2 Das Projekt DLZ stellt sich vor Eine moderne Bundesverwaltung bringt Vorteile für uns alle. Die Bundesregierung hat daher mit dem Regierungsprogramm Zukunftsorientierte Verwaltung durch Innovationen Grundsätze, Ziele und Maßnahmen zur weiteren Modernisierung der Bundesverwaltung beschlossen. Der Aufbau und Ausbau von Kompetenz- und Dienstleistungszentren (Shared Services Center) für die Bundesbehörden gehört dazu. Ziel des Projektes DLZ ist es, standardisierbare verwaltungsinterne Dienst leistungen in Dienstleistungszentren (DLZ) zu bündeln und so die teilnehmenden Bundesbehörden zu entlasten. Diese können sich dann auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Der nachhaltige Ausbau von Dienstleistungszentren auf Bundesebene ermöglicht eine Steigerung der Effizienz (insbesondere bei Personalund Sachkosten) wie auch der Qualität (insbesondere der Prozess- und Servicequalität) von Querschnittsaufgaben zum Nutzen aller Bundesministerien und ihrer nachgeordneten Behörden. >> Arbeitsprozesse werden optimiert, automatisiert und in Dienstleistungszentren gebündelt! Was sind Dienstleistungszentren? Dienstleistungszentren sind Organisationseinheiten, die gleichartige unterstützende Aufgaben in den Bereichen Personal, Haushaltswesen, Beschaffung, IT und Innere Dienste für andere Behörden durchführen. Um den Bedürfnissen und Wünschen ihrer Kunden, den Bundesbehörden, zu entsprechen, werden Dienstleistungsvereinbarungen (Service-Level-Agreements) geschlossen, die Leistungsumfang und Leistungsqualität regeln. >> Wichtig ist: Die Entscheidungen verbleiben in den einzelnen Bundesbehörden!

3 Warum bündeln wir Querschnittsaufgaben? Erfahrungen mit bestehenden Dienstleistungszentren auf Bundesebene, aus vergleichbaren Projekten in der öffentlichen Verwaltung anderer EU-Staaten (z. B. Großbritannien) und aus ersten Untersuchungen im Projekt DLZ zeigen, dass der Ausbau von Dienstleistungszentren zahlreiche Vorteile für die Bundesverwaltung eröffnet. Wir bündeln Querschnittsaufgaben aus folgenden Gründen: Der Anteil an auslagerungsfähigen Prozessen und Teilprozessen in der Bundesverwaltung ist groß. Das Optimierungspotenzial durch standardisierte Aufgabenwahrnehmung und das Automatisierungspotenzial bei zahlreichen Prozessen in den Bereichen Personal, Beschaffung und Haushalt sind hoch. So lassen sich die Qualität der Leistungen, etwa gemessen an rückläufigen Fehlerquoten und kürzeren Bearbeitungszeiten, und die Effizienz verbessern. >> Eine Standardisierung von Prozessen und Informationstechniken bietet Potenziale, die es zu nutzen gilt! Welche Vorteile bieten Dienstleistungszentren? Die Qualität der Dienstleistung wird verbessert. gleichmäßige Rechtsanwendung vertragliche Fixierung der Kundenwünsche und Festlegung klarer Qualitätskriterien vertragliche Qualitätssicherung

4 Die Qualität der Prozesse wird verbessert. Optimierung, Standardisierung und Automatisierung von Prozessen und Applikationen klare Steuerungsgrößen für Prozesse (z. B. Fehlerquoten, Bearbeitungszeiten) Konsistenz der Daten und Informationen für die Steuerung Mitarbeiterkapazitäten können besser genutzt werden. höhere Flexibilität in den Querschnittsfunktionen Konzentration der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf fachliche Kernaufgaben Kosten werden transparent und können gesenkt werden. laufende Kosten für Leistungen (Stückpreis) und für den Bund insgesamt reduzierte Kosten bei der zukünftigen Implementierung neuer Abläufe und Systeme Wer ist am Projekt DLZ beteiligt? Das ressortübergreifende Team des Projekts DLZ setzt sich aus dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesministerium der Finanzen, die gemeinsam die Projektleitung innehaben, sowie dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundesministerium für Wirtschaft zusammen. >> Weitere Ressorts können am Projekt teilnehmen und von den Vorteilen gemeinsamer Dienstleistungszentren profitieren!

5 Wie sieht der Zeitplan aus? Alle Bundesministerien und ihre Geschäftsbereiche sollen bis Ende 2009 die Möglichkeit erhalten, verwaltungsinterne Dienstleistungen, soweit diese unterstützende Tätigkeiten und nicht Entscheidungskompetenzen umfassen, in hoher Qualität und kostengünstig von Dienstleistungszentren zu beziehen. Die ersten beiden der insgesamt vier Projektphasen sind bereits erfolgreich abgeschlossen. Stand der Projektphasen: Phase 1: Ist-Analyse & Benchmarking Phase 2: Definition Soll-Zustand & Masterplan Phase 3: Feinplanung & Umsetzung der Maßnahmen (ab dem 2. Quartal 2008) Phase 4: Stabilisierung >> Im Herbst 2008 beginnt die Pilotphase des Projekts in der Bundesverwaltung! Bewährung in der Praxis Zahlreiche Behörden der Bundesressorts haben mit Dienstleistungszentren schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Im Bundesministerium des Innern ist die Entscheidung für eine flächendeckende Einführung gefallen. Wie sind wir organisiert? Im Projekt arbeiten Fachteams für Grundsatzfragen (Personalwirtschaft, Steuerung, Grundsatz, IT) sowie für die Prozessbereiche Personal, Haushalt und Be schaffung zusammen.

6 Nutzen Sie die Chance! Das Projekt DLZ bietet Vorteile für die gesamte Bundesverwaltung. Nutzen Sie die Möglichkeit, am Erfolg teilzuhaben. Wir bieten attraktive Angebote für alle Ressorts! Und es gilt: Je mehr Behörden diese Angebote nutzen, desto größer sind die Vorteile für alle! Ihre Vorteile auf einen Blick: professionelle Planung und Vorbereitung des Projekts Praxistest durch Pilotprojekte Berücksichtigung der Wünsche und Erwartungen der Kunden kontinuierliche Evaluation und Optimierung Aktuelle Informationen über die weiteren Entwicklungen des Projekts erhalten Sie: auf Informationsveranstaltungen per Internet über und per Intranet über per Newsletter in der Fachpresse auf Kongressen und Messen Ihre Anregungen und Ihre Mitwirkung am Projekt DLZ sind uns wichtig! Falls Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gern persönlich oder über die Projekt- -Adresse zur Verfügung. Impressum Herausgeber: Bundesministerium des Innern, Referat O 2 Alt-Moabit 101 D, Berlin Gesamtgestaltung: MEDIA CONSULTA Deutschland GmbH Foto: Getty Images Stand: September 2008

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