Vorgehen und Hemmnisse bei NGA-Vorhaben

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1 Vorgehen und Hemmnisse bei NGA-Vorhaben Ist Ihre Kommune schon bereit für Breitband? Regionalveranstaltung Münster Münster, STZ-Consulting Group Dr. Jürgen Kaack Erftstadt Dr. Jürgen Kaack Seite 1 STZ-Consulting Group Die Bedeutung von Breitband nimmt in allen Lebensbereichen stetig zu Über 58% aller Haushalte in Deutschland nutzen bereits Breitband, die Steigerungsrate liegt bei 1% p.a. Für Unternehmen ist die Nutzung von Breitband fast unerlässlich Breitband spielt bei Neuansiedlungen eine wichtige Rolle 40% der Haushalte nutzen Home-Office-Anwendungen Fachkräftemangel kann mit Telearbeit begegnet werden Cloud-Lösungen steigern den Datenkommunikationsbedarf Schüler und Studenten brauchen für die Ausbildung Internetzugang Für neue medizinische Anwendungen ist Breitbandzugang wichtig Wohnimmobilien ohne Breitbandzugang nur schwer zu vermieten Seniorengerechtes Wohnen benötigt zunehmend Breitband Dr. Jürgen Kaack Seite 2 STZ-Consulting Group

2 Das weltweite IP-Aufkommen wächst um jährlich 24% Anmerkung: 1 Exabyte entspricht 1 Milliarde Gigabyte Dr. Jürgen Kaack Seite 3 STZ-Consulting Group Heute gut versorgte Gebiete sind es schon in einigen Jahren für die Gbit/s-Gesellschaft nicht mehr VDSL erreicht mit Vectoring 100 Mbit/s die Grenzen des Machbaren Koaxialkabel ist leistungsfähig bis 450 Mbit/s, liegt aber eingeschottert im Straßenraum und Kunststoff-Bestandteile altern Verfügbare Funkfrequenzen reichen für das Datenvolumen nicht aus Für Glasfaser-Anschlussnetze müssen alle Straßen geöffnet werden Hohe Investitionen und lange Amortisationszeiten für passive Infrastrukturen (vergleichbar Kanal- oder Stromnetz) Dr. Jürgen Kaack Seite 4 STZ-Consulting Group

3 Dämpfung in Kupferdoppelader begrenzt die DSL-Technologien Dr. Jürgen Kaack Seite 5 STZ-Consulting Group Nur Glasfaser-Anschlussnetze schaffen nachhaltige Zukunftssicherheit Vorteile Technologie mit Zukunft: Lichtgeschwindigkeit nicht zu übertreffen Übertragungsrate fast unbegrenzt erweiterbar Auch über weite Strecken kaum Verluste Wegen optischer Übertragung keine Störstrahlungen; Glasfaser können parallel zu anderen Versorgungsleitungen verlegt werden Kaum aktive Netzkomponenten in der Infrastruktur erforderlich, geringe Betriebskosten, auch für dünn besiedelte Gebiete geeignet Durch offene Netzzugänge ( Open Access ) wird der Wettbewerb von der Infrastruktur auf die Dienste-Ebene verlagert Nachteile Bislang kaum Anschlüsse in Deutschland; Netze erst im Aufbau Hohe Kosten für Neuverlegung; Wirtschaftlichkeit wird erst mit Amortisationszeiten von 15 bis 20 Jahren erreicht Bei Verlegung im Beilauf(in Verbindung mit Sanierungsarbeiten) sinken die Investitionskosten auf 10 bis 15% Dr. Jürgen Kaack Seite 6 STZ-Consulting Group

4 Geeignete Geschäftsmodelle: Ausbau durch Stadtwerke, Motivation von Betreibern und Verlegung bei Sanierung Ausbau durch Stadtwerke: Ausbau und Betrieb des passiven Netzes Infrastrukturaufbau unter Nutzung von Synergien: Erstellung eines Masterplans, Verlegung im Beilauf z.b. bei Sanierungsmaßnahmen, Kooperation mit Infrastrukturbetreibern: Aufbau des Anschlussnetzes durch Infrastrukturbetreiber und Vermietung an Netzbetreiber Motivation von Netzbetreibern: Analyse von Versorgungssituation, Infrastrukturen und Bedarf, Erstellung Masterplan, Unterstützung der Betreiber mit PR, Standortsicherung und Genehmigungen Dr. Jürgen Kaack Seite 7 STZ-Consulting Group Vorgehen hin zu einer nachhaltigen Ausbau von Glasfaser-Anschlussnetzen Festlegung von langfristigen Zielen für den Breitbandausbau Prüfung der Zusammenarbeit mit Infrastrukturbetreibern, oder Auswahl / Aufbau einer Institution für den Infrastrukturbetrieb Erstellung eines Masterplans (technischer Netzplan) Nutzung von Synergien (z.b. Sanierungsvorhaben) für den mittelfristigen Aufbau eines Leerrohrnetzes bis zum Hausanschluss Auswahl geeigneter Kooperationspartner für das Geschäftsmodell (Betrieb aktiver Netzkomponenten, Dienste-Bereitstellung, Vertrieb, Kundenmanagement) Dr. Jürgen Kaack Seite 8 STZ-Consulting Group

5 Rechtliche Aspekte bei Analysen und Konzeptentwicklung Zulässige Geschäftsaktivitäten von Kommunen und Kreisen bei NGA- Vorhaben? Dürfen NGA-Infrastrukturen gebaut werden, wenn Vectoring oder Kabelnetze vorhanden sind? Können als Überbrückungslösung Deckungslücken zum Ausbau in solchen Gebieten gewährt werden, in denen mehr als 2 Mbit/s verfügbar sind? Lässt sich durch Ausschreibung einer NGA-Konzession Investitionssicherheit schaffen? Unter welchen Bedingungen machen Public-Private-Partnerships Sinn? Welche Wegerechte kann eine kommunale Infrastrukturgesellschaft nutzen?... Dr. Jürgen Kaack Seite 9 STZ-Consulting Group STZ-Consulting Group Dr. Jürgen Kaack Seite 10 STZ-Consulting Group

6 Erfahrungen aus vielen Breitband-Projekten für Kreise, Kommunen und Stadtwerke Auszug aus durchgeführten Projekten: Kreis Heinsberg (NGA-Konzept) Stadtwerke Arnsberg (NGA-Ausbau in Gewerbegebieten, Richtfunknetze) Stadt Bad Homburg (FttC-Breitbandausbau) Stadt Ennepetal (FttC-Ausbau) Stadt Erftstadt (FttC-Ausbau an 32 KVz-Standorten) Stadt Friedrichshafen (Breitband-Innovationsprojekt T-City) Stadt Haltern-am-See (FttC-Ausbau mit Versorgungsunternehmen) Gemeinde Philippsthal (Kabel-TV Ausbau) Gemeinde Rheurdt (FttC-Breitbandausbau Stadtwerke Sigmaringen (Konzept für regionales Zuführungsnetz) Stadtwerke Nettetal (NGA-Konzept) Stadtwerke St. Ingbert (Geschäftsmodell für NGA) M Dr. Jürgen Kaack Seite 11 STZ-Consulting Group Das Profil Dr. rer. nat. Jürgen Kaack Jahrgang 1955, Studium der Physik in Köln 30 Jahre Erfahrung im Telekommunikationsund High Tech-Markt Erfahrungen als Marketing- und Vertriebsleiter Restrukturierungen und Sanierungsprojekte im TKund IT-Bereich Gründung und Aufbau von Unternehmen (debitel, mcn tele.com,...) Langjährige Erfahrung als Management-Berater und Unternehmer Mitglied im Lenkungskreis von Breitbandconsulting.NRW Vorträge bei internationalen Veranstaltungen Dr. Jürgen Kaack Seite 12 STZ-Consulting Group

7 Kontaktdaten Dr. Jürgen Kaack STZ-Consulting Group Erftstadt Tel.: Fax.: Dr. Jürgen Kaack Seite 13 STZ-Consulting Group

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