Finanzierbarer Breitbandausbau in Stadt und Land. Johannes Bisping Geschäftsführer der Bisping & Bisping GmbH & Co. KG

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1 6. Wissenschaftstag Europäische Metropolregion Nürnberg Finanzierbarer Breitbandausbau in Stadt und Land Johannes Bisping Geschäftsführer der Bisping & Bisping GmbH & Co. KG Ihr Kommunikationsdienstleister und Carrier aus der

2 Agenda Kurzvorstellung bisping & bisping Breitbandausbau Ziele Stand Technik und Möglichkeiten Synergien und Wege Happurger Modell

3 Kurzvorstellung - bisping & bisping europaweit tätiger Kommunikationsdienstleister Firmengründung 1990 mit Werbe- und Kommunikationsdienstleistungen seit 1996 als lizensierter Telekommunikationsanbieter in den Bereichen Internet, Carrier- und TK-Dienste Inhabergeführtes Unternehmen mit solidem Wachstum Vertriebsstandorte in Nürnberg-Lauf, Essen-Oberhausen und Würzburg Tochter- und Partnerfirmen für TK-Wholesale-Lösungen und Mobilfunk-Lösungen deutschlandweit gesamt über 50 Mitarbeiter Derzeit über Gewerbe- und institutionelle Kunden in D, A und CH Dienste in den Bereichen Telekommunikation, Internet, Software, Werbung und Marketing

4 Infrastruktur und Netzwerk bundesweites eigenes Glasfaser- und Leerrohrnetz Glasfaser-Citynetze in Nürnberg, München, Frankfurt und Berlin Rechenzentrumstandorte Nürnberg, Frankfurt und Hannover Netzkopplungen an alle relevanten Netze in Deutschland Glasfaser- und Breitbandversorgungen Gewerbegebiete, -Parks Firmen, Institutionen, Messen, Behörden Hauptverteiler, KVZ, Funkstandorte Kommunen, Breitbandversorgung Mitgliedschaft bei De-Nic, RIPE, N-IX, NIK, etc. Zertifizierung und Lizenz von Bundesnetzagentur

5 Kunden und Referenzen

6 6. Wissenschaftstag Europäische Metropolregion Nürnberg Finanzierbarer Breitbandausbau in Stadt und Land

7 Breitbandversorgung - Ziele Keine digitale Spaltung der Gesellschaft! Firmen optimale Möglichkeiten geben Ihr Geschäft hier zu betreiben! Bereitstellung der Infrastruktur, welche in Zukunft nötig ist. Bandbreitenwachstum jährlich ca. 50 % Wandel und Weiterentwicklung der digitalen Kommunikation neue Aufgaben, wie z.b. Steuerung Energie durch Kommunikation Ziel der Bundesregierung bis 2014: 75 % der Haushalte sollen mit mindestens 50 MBit versorgt sein

8 Breitbandversorgung - Betrachtung Förderpolitik Politisch ausreichend? (langfristige und nachhaltige Ziele?) Markt muss betriebswirtschaftlich herangehen! Bedeutung und Fragestellungen Hat es die Bedeutung die es benötigt? Langt es kurzfristig 1-16 MBit bereit zu stellen? Helfen uns Shared Medien langfristig für ortsgebundene Nutzung weiter? Werden alle Möglichkeiten genutzt? Was ist mit unseren Gewerbegebieten, sind Einzellösungen sinnvoll?

9 Breitbandversorgung Stand Heute Breitband mit mind. 50 MBit (TÜV Rheinland, BMWI, Stand Ende 2011) Deutschland 48,2 % Metropolregion? Ziel 75 %! Technische Lösungen Funklösungen Wlan, UMTS, LTE Kabelgebundene Lösungen, FTTH, FTTC, Cable Projekte vielseitige Projektlandschaft von kleinen und großen Unternehmungen aber Einzelprojekte, wenn man die 50 MBit + betrachtet, sehr wenige!

10 Breitbandversorgung Funk-Lösungen Wlan - Netze schnelle und einfache Lösung für Sofortversorgung oftmals 1 6 MBit, keine SLAs etc. nicht für langfristige Versorgung geeignet Einsatz von Steuermitteln sinnvoll? 3G / 4G, UMTS - LTE Digitale Dividende, Kurzfristig schnelle Lösungen für das flache Land Shared Medium, kein Ersatz zu kabelgebundenen Lösungen

11 Breitbandversorgung Kabelgebundene Lösungen Langfristig wohl einzige nachhaltige Lösung Medien Kupferdoppelader ( m) Fernsehkabel (Coax) Glasfaser (LWL) Bestand Kupfer flächendeckend, Verteiler aber oft zu weit, Ergänzung durch LWL Fernsehkabel nicht flächendeckend Glasfaser fehlt meist in der Fläche

12 Breitbandversorgung Bedeutung Technik für heutigen Bedarf ist vorhanden Bedarf ist vorhanden Großer Bedarf Infrastruktur zu verlegen, aufzubauen und zu ergänzen Glasfaser zum Kabelverzweiger (KVZ / FTTC) alle m Glasfaser in das Haus (FTTH/FTTB) Glasfaser zum Funkturm Bis 2014! Oder wann auch immer?

13 Breitbandversorgung Finanzierung Kostenaufteilung ca. 80 % Kosten für Tiefbau meist unter 20 % für aktive Infrastruktur T Euro je km Verlegekosten Glasfaser Neubau Ziele / Hintergrund Wirtschaft muss kostendeckend arbeiten Bürger und Firmen erwarten bezahlbare Lösungen Wie viele Steuergelder sollen eingesetzt werden?

14 Breitbandversorgung Möglichkeiten Nur durch Synergie und gemeinsame Herangehensweise möglich Masterplan und Runde Tische in den Regionen und Kommunen Pilotprojekte zeigen es geht! Große Unternehmen wie Deutsche Telekom zeigen es Regionale Projekte und kleinere Marktteilnehmer zeigen es ebenso Erfolgreiche Projekte meist durch Zusammenarbeit verschiedener Partner Informationen müssen branchenübergreifend bereit gestellt werden

15 Breitbandversorgung Möglichkeiten Infrastruktur Es ist einige Infrastruktur vorhanden Bahn, Ver- und Entsorger, Verkehrsleitsysteme, Energieleitungen, u.v.m. Oft aber (noch) nicht nutzbar Bestands- und Spartendenken Exklusivitäten Fehlende politische Strategie und Durchsetzung

16 Breitbandversorgung Möglichkeiten Mitverlegung von Leerrohren Mitverlegung wenige Euro statt bis zu 100 Euro je Meter Mehrkosten zum Straßenbau relevant? Weniger Bauarbeiten Diskriminierungsfrei, Open Access möglich und nötig Alle 15 Jahre (?) wird jeder Haushalt/jede Straße neu erschlossen/aufgegraben? Warum werden heute in Bayern und in der Metropolregion diese Möglichkeit flächendeckend kaum bis gar nicht genutzt? (siehe BW)

17 Gemeinde Happurg Ein Beispiel Gemeinde Happurg Wunderschön in der Frankenalb im Nürnberger Land gelegen Haushalte verteilt in 14 Ortsteile DSL nach Einzel-Förderung von 0 bis 3 MBit versorgt Ausbau mit 16 MBit für Telekom und andere nicht rentabel möglich Selbst nicht mit Breitbandprogramm

18 Gemeinde Happurg Ein Beispiel Runder Tisch Gemeinde mit NIK (Nürnberger Initiative für Kommunikationswirtschaft) Fachleute aus Region, Betreiber, Kommune, Hersteller Gemeinsame Analyse Entwicklung des Happurger Modell Innovative Nutzung von neuen aber vorhandenen Technologien Innovativer Einsatz aller möglichen Synergien ohne Spartendenken

19 Happurg Modell Ablauf und Begleitung Entwicklung von Gesamtkonzept und Masterplan Begleitung von Kommune, Bürgermeister und Bauamt Regelmäßige Abstimmung aller Projektpartner aller Sparten Einsatz innovativer Techniken Verlegung von Glasfaserleitungen in Ortsgebiet durch Microtrenching Verlegung in Abwasserleitungen Verlegung Microtubes

20 Happurg Modell Synergien Mitverlegung bei Straßenbau Mitverlegung bei Kanalsanierung und neubau Nutzung von öffentlichen Gebäuden zur Verteiler und Technik Mitnutzung von Kraftwerksleitungen des Wasserkraftwerkes Mitverlegung bei Kraftwerksleitungen Mitverlegung bei Stromleitungen für Windkraftanlage Vorbereitung für Bahntrassenanbindung Mitnutzung von TV Kabelnetz von Fernsehverein Nutzung von aufgelassenem Hochbehälter Eigene Hausanschlüsse durch ländliche Anlieger möglich

21 Happurg Modell Resultat Haushalte werden nun noch 2012 mit mindestens 50 MBit versorgt Lösung mit VDSL, Glasfaser, Fernsehkabel je nach bester Gegebenheit Privatanschlüsse bis zu 100 MBit Gewerbeanschlüsse bis zu MBit Technische Grundlage für Grundlage für MBit und mehr je Haushalt statt 2,5 Mio Euro, Gesamtförderbedarf 500 T Euro davon durch Gewinn von Wettbewerb des BMWI noch 90 % Förderung

22 Resultat Breitbandausbau ist nötig und eine wichtige Herausforderung Sie kann finanzierbar sein, wenn zusammen gearbeitet wird nachhaltige Ziele verfolgt werden Spartendenken überwunden wird neue Wege gegangen werden... und das für die gesamte Bevölkerung sowie auch für unsere Firmen.

23 Vielen Dank! Bleiben Sie mit mir in Verbindung oder befreunden wir uns doch virtuell: Johannes Bisping Web BISPING&BISPINGGMBH&CO.KG Ihr Kommunikationsdienstleister und Carrier aus der

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