Herzlich willkommen zum Kurs "Windows XP Home & Professional"

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1 Herzlich willkommen zum Kurs "Windows XP Home & Professional" 4 Die Programme von Windows XP Windows verfügt über eine Reihe von Programmen: Anwenderprogramme, den Windows Media Player, Systemprogramme und Spiele. Fast alle Programme, die Sie eventuell von der Vorgängerversion kennen, stehen zur Verfügung, zum Teil in geänderter Erscheinungsform. 4.1 Die Anwenderprogramme WordPad und Paint Im Rahmen dieses Seminars gehen wir auf die Textverarbeitung WordPad und das Malprogramm Paint ein. Wollen Sie zum Beispiel etwas über die Bedienung des Taschenrechners Rechner erfahren, so starten Sie dieses Programm über Start/Alle Programme Zubehör/Rechner und rufen über das Symbol in der Menüleiste die Hilfe auf. Der Rechner Hinweis: Sie kennen vielleicht das Programm Imaging, das im Lieferumfang von Windows 2000 und früheren Windows-Versionen erhalten war. Dieses ist im Lieferumfang von Windows XP nicht mehr enthalten. Im Internet werden kostenlose Bildbearbeitungsprogramme zum download angeboten, wie z. B. 20/20 (http://www.hotfreeware.com/). Beachten Sie dabei unbedingt die Hinweise unter Download Caution! (in englischer Sprache). Die Textverarbeitung WordPad Jede Art von Datei, die Sie auf Ihrem Computer erstellen, befindet sich im Arbeitsspeicher des Rechners. Der Arbeitsspeicher behält aber seine Informationen nur solange, wie er mit Strom Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 1 / 40

2 versorgt wird. Wenn Sie den Text zu einem späteren Zeitpunkt wieder verwenden wollen, müssen Sie den Text auf einem Festspeicher, in der Regel eine Festplatte oder eine Diskette, sichern Beispiel 79: Die im Lieferumfang von Windows XP enthaltenen Programme 1. Zum Lieferumfang von Windows XP gehören zahlreiche Programme für die Ausführung alltäglicher Aufgaben sowie Programme, die Sie für die Verwaltung und Problembehandlung Ihres Computers verwenden können. 2. In der Hilfe von Windows finden Sie, wofür Sie diese Programme nutzen und wie Sie diese starten können. 3. Wechseln Sie nach Start in Hilfe und Support und geben Sie in das Suchfeld als Schlüsselwort Programme ein. Drücken Sie (Return) oder klicken Sie auf den grünen Pfeil. 4. Sie finden in der Liste unter Programme den Eintrag Übersicht. Klicken Sie auf diesen Eintrag. 5. Auf der rechten Seite wird Ihnen erklärt, wie Sie ein Programm starten. So starten Sie mit Windows XP ein Programm. 6. Über das Symbol Zurück gelangen Sie zu Ihrer letzten Suche. 7. Als Anwenderprogramme stehen unter anderem die Textverarbeitung WordPad, das Malprogramm Paint und der Rechner zur Verfügung. 8. Als Unterhaltungsmedien können Sie einen Audiorecorder sowie den Windows Media Player für Videos oder Sounddateien nutzen. Die Mediaprogramme finden Sie unter Start/Alle Programme/ Zubehör/Unterhaltungsmedien. 9. Das Betriebssystem verdient besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Dem Anwender stehen verschiedene Dienstprogramme zur Seite, die ihm diese Aufgabe weitgehend vereinfachen. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 2 / 40

3 Die Systemprogramme Geplante Tasks, Datenträgerbereinigung und Systemwiederherstellung rufen Sie über Start/Alle Programme/Zubehör/ Systemprogramme auf. 10. Spielen ist eine der Hauptbeschäftigungen von Menschen am Computer. Sie finden die Patiencen Freecell und Solitär, das Flipperspiel Pinball sowie das Kombinationsspiel Minesweeper unter Start/Alle Programme/ Spiele. 11. Im Rahmen dieses Seminars werden wir kurz auf die Anwenderprogramme WordPad und Paint sowie die Unterhaltungsmedien eingehen. Ausführlicher werden wir uns mit den Systemprogrammen beschäftigen Beispiel 80: Die Textverarbeitung WordPad 1. Im Lieferumfang von Windows XP sind zwei Textverarbeitungsprogramme enthalten: Der Editor und WordPad. Für die Erstellung einfacher Dokumente sollten Sie den Editor verwenden, für komplexere Aufgaben WordPad oder ein anderes Textverarbeitungsprogramm, wie z. B. MS Word. 2. Starten Sie WordPad über Start/Alle Programme/Zubehör. 3. Sie erhalten ein leeres Dokument. Geben Sie Das ist mein erster Text ein. Die Textverarbeitung WordPad 4. Um die Datei zu speichern, wählen Sie Datei/Speichern unter. 5. Hinweis: WordPad speichert standardmäßig Ihre Texte im Format RTF (Rich Text Format). Das heißt: Sie können Dateien, die Sie in WordPad erstellen, in fast jeder Textverarbeitung öffnen und weiterverarbeiten. 6. Überschreiben Sie den im Feld Dateiname vorgeschlagenen Namen Dokument.rtf mit Erster Text.rtf. 7. Wählen Sie als Speicherort den Ordner Eigene Dateien. Klicken Sie dazu im linken Bereich auf das entsprechende Symbol. 8. Klicken Sie auf Speichern. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 3 / 40

4 Dialogbox Speichern unter 9. Die Datei wird unter Erster Text im Ordner Eigene Dateien gespeichert. Beenden Sie WordPad über Datei/Beenden. 10. Hinweis: Sie können WordPad auch mit einem Klick oben rechts in der Titelleiste auf die Schaltfläche X beenden. Wenn Sie einen längeren Text geschrieben haben, werden Sie feststellen, dass Sie bald eine Textgröße erreicht haben, die nicht mehr komplett auf dem Bildschirm angezeigt wird. Sie müssen sich also im Text bewegen können, wenn Sie eine weiter oben oder unten liegende Textstelle erreichen wollen. Dazu soll zuerst eine vorhandene Übungsdatei von der CD geöffnet werden Beispiel 81: Dateien in WordPad öffnen 1. WordPad ist gestartet. Klicken Sie auf Datei/Öffnen. 2. Um eine Datei von der CD aus dem Ordner Übungsdateien zu öffnen, klicken Sie im Feld Suchen in auf das CD-Laufwerk. Das ist im allgemeinen das Laufwerk d: oder e:. 3. Doppelklicken Sie in dem Feld, das die Ordner und Dateien auflistet, auf den Ordner Übungsdateien\Betriebssysteme\Windows XP\Übungsdateien. 4. Im Listenfeld Dateityp ist standardmäßig RTF-Format (*.rtf) eingetragen. Ändern Sie den Dateityp in Word für Windows 6.0 (*.doc). 5. Markieren Sie die Datei Bücher-Notizen und klicken Sie dann auf Öffnen. 6. Hinweis: Benutzen Sie gegebenenfalls die Bildlaufleisten, um alle Dateien einsehen zu können. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 4 / 40

5 Dialogbox Datei/Öffnen Beispiel 82: Mit WordPad arbeiten 1. In WordPad ist von der CD Übungs- und Lösungsdateien die Datei Bücher-Notizen geöffnet. 2. Mit den Pfeiltasten beweben Sie den Cursor im Text. 3. Schneller platziert ein Klick mit der linken Maustaste den Cursor an die Mauszeigerposition im Text. Der Cursor blinkt nun an dieser Stelle. 4. Um einen Textabschnitt zu löschen oder zu gestalten, muss er markiert werden. 5. Setzen Sie den Cursor an die Stelle, ab der markiert werden soll. Nutzen Sie nun bei gedrückter (Umschalt)-Taste die Pfeiltasten Rechts bzw. Unten, um Text zu markieren. Markierter Text wird blau unterlegt. 6. Gestalten Sie den Text mithilfe der Bearbeitungsleiste. Die Bearbeitungsleiste von WordPad 7. Wählen Sie für die Überschrift aus den Listenfeldern Schriftart und Schriftgrad Arial, 20 Punkt. 8. Formatieren Sie die Überschrift außerdem fett und kursiv. 9. Zum Löschen werden die Tasten (Entf) und (Rücklösch) verwendet. (Entf) löscht das Zeichen rechts vom Cursor, also vorwärts. (Rücklösch) löscht das Zeichen links vom Cursor, also rückwärts. Beide Tasten löschen auch markierte Texte. 10. Um eine Leerzeile einzufügen, setzen Sie den Cursor unmittelbar hinter den aktuellen Absatz oder an den Anfang des nächsten Absatzes und drücken dann (Return). Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 5 / 40

6 Gestaltete Überschrift und eingefügte Leerzeile in der Datei Bücher-Notizen 11. Um eine Leerzeile oder einen Absatzumbruch zu löschen, setzen Sie den Cursor unmittelbar hinter den aktuellen Absatz und drücken dann (Entf). 12. Um die Datei zu drucken, klicken Sie auf das Symbol Drucken Beispiel 83: Paint starten, eine Grafikobjekt erstellen und Paint beenden 1. Klicken Sie auf Start/Alle Programme/Zubehör/Paint. Paint legt nach dem Start ein neues leeres Blatt mit dem Namen Unbenannt an. 2. Klicken Sie auf das Symbol Ellipse. Klicken Sie dann in den Bildbereich, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie bei gedrückter (Umschalt)-Taste einen Kreis auf. 3. Klicken Sie unten auf die Farbe Rot und dann auf das Symbol Farbfüller. Ein Klick in den Kreis füllt diesen mit Rot aus. 4. Um die Grafik zu speichern, wählen Sie Datei/Speichern. Geben Sie als Dateinamen Rote Sonne ein. Der Dateiname darf bis zu 255 Zeichen umfassen. 5. Im Feld Speichern in wählen Sie den Ordner, in dem die Datei abgespeichert werden soll. Standardmäßig wird der Ordner C:\Eigene Dateien\Eigene Bilder vorgeschlagen. 6. Im Feld Dateityp ist standardmäßig 24-Bit-Bitmap (*.bmp;*.dib) eingetragen. Akzeptieren Behalten Sie die Voreinstellung bei und klicken Sie auf Speichern. 7. In der Titelleiste erscheint der Dateiname. Beenden Sie Paint über Datei/Beenden. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 6 / 40

7 Die mit Paint erstellte Datei Rote Sonne Die mit Paint erstellte Datei Rote Sonne Hinweis: In der Dialogbox Datei/Speichern unter kann noch der Dateityp angegeben werden. Grundsätzlich wird das BMP-Format verwendet. Bei entsprechender Grafikkarte können Sie entscheiden, ob monochrom, 16-Farben, 256-Farben oder 24-Bit-Farben (16,7 Millionen Farben) gespeichert werden sollen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Farben, desto realistischer fällt das Bild aus; die Dateigröße wächst jedoch bei größerer Farbtiefe enorm an Beispiel 84: Die Werkzeuge von Paint kennen lernen 1. Starten Sie Paint. Sie erkennen am linken Rand eine Palette mit 16 Werkzeugen. 2. Der Stift ist das Standardzeichenwerkzeug. Sie zeichnen damit Freihandlinien, können also beliebige Formen auf die Fläche bringen. 3. Mit dem Pinsel können Sie dickere Striche ziehen. Sobald Sie dieses Werkzeug aktivieren, erhalten Sie unterhalb der Palette eine Auswahl der möglichen Pinselformen, die Sie durch Anklicken auswählen können. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 7 / 40

8 4. Mit Airbrush erzeugen Sie Graffiti-Effekte. Gesprüht wird mit der gewählten Umrissfarbe. Nach dem Anklicken des Werkzeugs erhalten Sie unterhalb der Palette eine Auswahl von möglichen Sprühstärken. Klicken Sie nun in den Bildbereich bzw. ziehen Sie die Sprühdose über den Bildbereich. 5. Es kann auch Text eingefügt werden. Dazu klicken Sie auf das Symbol Text. 6. Ziehen Sie einen Rahmen auf, in dem der Text stehen soll. Sobald Sie die Maustaste loslassen, erhalten Sie eine Formatierungsleiste, mit der Sie die Schrift einstellen können. Wenn Sie Texte eingeben, wandert der Textrahmen während des Schreibens automatisch mit. Er vergrößert sich, wenn der eingegebenen Text den unteren Rand erreicht. In der Breite ist der Rahmen fixiert und der Text wird umbrochen. Symbolleiste Format 7. Klicken Sie das Werkzeug Linien an, um Linien zu zeichnen. Unterhalb der Palette erhalten Sie dann eine Auswahl unterschiedlicher Linienstärken. Setzen Sie die Maus nach Anwahl des Werkzeugs auf den Anfangspunkt und ziehen mit gedrückter linker Maustaste bis zum Endpunkt. Halten Sie während des Ziehens die (Umschalt)-Taste gedrückt, so erhalten Sie horizontale, vertikale oder Linien unter einem Winkel von Rechtecke, Ellipsen und gerundete Rechtecke können Sie nach Auswahl der entsprechenden Symbole zeichnen. Setzen Sie mit einem Klick zunächst den linken oberen Punkt, und ziehen Sie dann mit gedrückter linker Maustaste das Zeichnungsobjekt bis zum unteren rechten Punkt. Halten Sie während des Ziehens die (Umschalt)-Taste gedrückt, so entstehen Quadrate oder Kreise. 9. Polygone zeichnen Sie mit dem Werkzeug Vielecke. Ziehen Sie zunächst eine Linie. Mit Mausklicks setzen Sie weitere Ecken, die automatisch verbunden werden. Den letzten Eckpunkt setzen Sie mit einem Doppelklick. 10. Um Zeichnungsobjekte zu löschen, zu verschieben oder zu kopieren, müssen diese zunächst markiert werden. Bildbereiche markieren Sie mit den Werkzeugen Freihandauswahl und Auswahl.. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 8 / 40

9 11. Klicken Sie dazu links oberhalb des Bildbereichs und ziehen Sie bei gedrückter Maustaste schräg nach unten zum Ende des Bildbereichs. 12. Markierte Flächen werden mit einer gestrichelten Linie umrandet. Über den Menüpunkt Bearbeiten können Sie die Bildbereiche dann löschen, verschieben oder kopieren. 13. Mit dem Radierer überstreichen Sie einen Bereich mit der Füllfarbe, die standardmäßig weiß ist. 14. Mit dem Farbfüller füllen Sie einen durch Linien fest umschlossenen Bildschirmbereich. Die Spitze des Farbeimers muss auf den zu füllenden Bildbereich zeigen. Beachten Sie: Schon bei der kleinsten Lücke läuft die Farbe aus und füllt die ganze Zeichnungsfläche aus. 15. Mit der Lupe vergrößern oder verkleinern Sie den Bildschirminhalt. Unterhalb der Palette erhalten Sie dann eine Auswahl unterschiedlicher Zoomgrößen Beispiel 85: Umrissfarbe und Füllfarbe in Zeichnungsobjekten 1. In Paint wurden einzelne Zeichnungsobjekte erstellt. 2. Bei Rechtecken, Vielecken, Ellipsen und gerundeten Rechtecken wird zwischen einer Füllfarbe und einer Umrissfarbe unterschieden. Sie stellen die Farben mit Hilfe der Farbpalette unterhalb des Zeichenfensters ein. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 9 / 40

10 Farbpalette für die Füll- und Umrissfarbe 3. Sie wählen in der Farbpalette die Farben durch Anklicken aus. Um die Umrissfarbe zu wählen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf die gewünschte Farbe. 4. Für die Wahl der Füllfarbe benutzen Sie die rechte Maustaste. An dem kleinen Symbol links neben der Farbpalette erkennen Sie, welche Farben für Füllung und Umriss gewählt sind. Als Standard wird mit Schwarz umrandet und mit Weiß gefüllt. 5. Wählen Sie als Umrissfarbe Rot und als Füllfarbe Hellblau. 6. Mit den 3 Symbolen unterhalb der 16 Werkzeugsymbole können Sie nun bestimmen, ob ein Zeichnungsobjekt nur die Umrissfarbe, Umriss- und Füllfarbe bzw. nur Füllfarbe erhält. 7. Zeichnen Sie nun ein Rechteck mit Umriss- und Füllfarbe. 4.2 Der Windows Media Player Für Unterhaltung durch Multimedia bietet Windows XP den Windows Media Player an. Die Multimediaprogramme finden Sie unter Start/Alle Programme/Zubehör/ Unterhaltungsmedien. Die Unterhaltungsmedien von Windows XP Wenn Ihr Rechner über ein CD-ROM-Laufwerk, Soundkarte und Aktivboxen bzw. Kopfhörer verfügt, können Sie damit auch Audio-CDs abspielen Beispiel 86: Audio-CDs abspielen 1. Schalten Sie die Aktivboxen ein und legen Sie eine Audio-CD in das CD-ROM-Laufwerk. 2. Nach dem Schließen des CD-ROM-Laufwerks werden Sie gefragt, wie mit Audio CDs verfahren werden soll. Wählen Sie Audio-CD wiedergeben mit Windows Media Player. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 10 / 40

11 Das Dialogfeld Aktion durchführen 3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen vor Immer die ausgewählte Aktion durchführen, wenn Sie in Zukunft nicht mehr gefragt werden möchten. 4. Hinweis: Wenn Sie eine Verbindung zum Internet haben, wird die CD in einer Datenbank gesucht und die Titel im Media Player angezeigt. Dazu müssen Sie allerdings unter Extras die Datenschutzbestimmungen ändern! 5. Fahren Sie mit der Maus über den oberen Rand des Fensters, so erscheint das komplette Fenster des Media Players. Der Windows Media Player Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 11 / 40

12 6. Sie sehen rechts die Titel der CD, die Sie durch anklicken auswählen können, in der Mitte das Infocenter. 7. Klicken Sie auf das kleine Symbol in der linken unteren Ecke, um eine so genannte Visualisierung, buntes Geflimmer zu Ihrer Unterhaltung, auszuwählen. 8. Bei bestehender Internetverbindung können Sie auch das Albumcover anzeigen lassen. Der Windows Media Player mit angezeigtem Albumcover 9. Tipp: Um zu verhindern, dass der Windows Media Player beim Abspielen automatisch Informationen über die von Ihnen abgespielten Inhalte über das Internet verschickt, sollten Sie im Menü Datei Offline arbeiten wählen. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 12 / 40

13 So arbeiten Sie offline. 10. Überprüfen Sie zudem unter Extras/Optionen im Register Player Ihre Einstellungen. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen vor Codecs automatisch downloaden. Codec ist eine Abkürzung für Compressor/Decompressor. Software oder Hardware, mit der digitale Medien komprimiert und dekomprimiert werden. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Windows Media Player Hilfe. 11. Deaktivieren Sie im Register Medienbibliothek das Kontrollkästchen vor Eigene Musikdateien durch Abrufen fehlender Medieninformationen aus dem Internet aktualisieren. 12. Deaktivieren Sie im Register Datenschutz unter Erweiterte Wiedergabefunktion sämtliche Optionen sowie die Option Eindeutige Player-ID an Inhaltsanbieter senden. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 13 / 40

14 Die Optionen zum Datenschutz 13. Im Register Sicherheit legen Sie fest, ob Skriptbefehle ausgeführt werden sollen. 14. Als Bedienungselemente stehen Wiedergabe bzw. Pause, Stopp, sowie nächster bzw. vorhergehender Titel zur Verfügung. 15. Schnell durch einen Titel können Sie mit dem langen Schieberegler "spulen". 16. Die Lautstärke regeln Sie über den kurzen Regler. Mit dem Knopf daneben können Sie die Wiedergabe stumm schalten. Über die verschiedenen Knöpfe regeln Sie die Wiedergabe. 17. Klicken Sie im Fenster des Media Players auf die Schaltfläche Minimieren. Es erscheint ein Fenster, in dem erläutert wird, wie Sie den Media Player im Miniplayermodus anzeigen. Probieren Sie dieses aus! Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 14 / 40

15 Anzeigen des Miniplayermodus Der Media Player im Miniplayermodus Beispiel 87: Audiodateien abspielen 1. Der von Windows XP Professional mitgelieferte Windows Media Player unterstützt die Wiedergabe von Audio-, Video- und gemischten Mediendateien. 2. Sie können beispielsweise Audio Dateien in den Formaten WAV, MP3 und WMA abspielen. 3. Wenn Sie mit der Maus an den oberen Rand des Media Players fahren oder auf das Symbol Menüleiste anzeigen klicken, erscheinen Menü- und Titelleiste wie bei einem normalen Fenster. 4. Wählen Sie nach Datei /Öffnen aus dem Verzeichnis Eigene Dateien/Eigene Musik/Beispielmusik Beethovens Symphonie Nr. 9. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 15 / 40

16 Der Media Player mit Menüleiste und geöffnetem Dateidialog Beispiel 88: Videos abspielen 1. Auch verschiedene Videoformate können Sie mit dem Media Player abspielen. 2. Hinweis: Unter Umständen ist dafür eine Aktualisierung aus dem Internet notwendig, die der Media Player automatisch vornehmen kann. 3. Öffnen Sie über Datei/Öffnen von der CD Übungs- und Lösungsdateien aus dem Ordner Übungsdateien/Betriebssysteme/Windows XP/Übungsdateien die Datei Intro.avi. 4. Der Videoclip wird gestartet. 5. Man kann die Medienwiedergabe wie einen klassischen Videorecorder mit Pause- und Stopptaste bedienen. Die Pausetaste wird zur Starttaste, wenn man das Video anhält. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 16 / 40

17 6. Hinweis: Zum Abspielen von DVDs braucht der Media Player die Unterstützung eines schon installierten DVD Abspielprogamms Beispiel 89: Internetradio hören 1. Wenn Sie einen Internetanschluss haben, können Sie mit dem Media Player auch Radio hören. 2. Klicken Sie in der Taskleiste links auf Radioempfänger. 3. Entfernen Sie in Datei das Häkchen vor Offline arbeiten. 4. Wählen Sie einen Sender aus und klicken Sie auf Wiedergabe. Die Seite des Senders öffnet sich im Internet Explorer. Die verfügbaren Sender im Media Player Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 17 / 40

18 5. Suchen Sie auf der entsprechenden Webseite nach dem Link, der das Radio im Real- oder Media Player öffnet. Klicken Sie auf der Website des Senders DeutschlandRadio auf den Link Live-Stream. Der Mediaplayer als Radiogerät Beispiel 90: Mit dem Audiorecorder Geräusche aufnehmen 1. Mit Hilfe des Audiorecorders können Sie Sounds, die in Dateiform auf Ihrem Rechner vorliegen, abspielen bzw. Sounds digitalisieren, d.h. in Dateien ablegen. 2. Um einen Sound aufzunehmen, müssen Sie die Quelle (Mikrofon, Radio,...) an den Eingang der Soundkarte anschließen. Stellen Sie sicher, dass ein Mikrofon an Ihrem Computer angeschlossen ist. 3. Bevor Sie mit der ersten Aufnahme beginnen können, muss geklärt werden, von wo aufgenommen wird. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Lautstärkeregler in der unteren rechten Ecke der Taskleiste und wählen Sie aus dem Kontextmenü Audioeigenschaften einstellen. 5. Wechseln Sie in das Register Audio und klicken Sie im Bereich Soundaufnahme auf die Schaltfläche Lautstärke. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 18 / 40

19 Bestimmung der Aufnahmequelle 6. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen für die Aufnahmequellen, von denen Sie aufnehmen wollen. 7. Rufen Sie den Audiorecorder über Start/Alle Programme/Zubehör/Unterhaltungsmedien auf. 8. Der Audiorecorder wird mit den vom Kassettenrecorder gewohnten Tasten bedient. Um die Aufnahme zu starten, klicken Sie auf das Symbol Aufnehmen. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 19 / 40

20 9. Legen Sie eine Audio-CD ein, um den CD-Player zu starten, oder sprechen Sie in das Mikrofon. 10. Im Fenster des Audiorecorders sehen Sie den Aufnahmepegel und die aktuelle Dauer der Aufnahme. 11. Um die Aufnahme zu beenden, klicken Sie auf das Symbol Wiedergabe beenden. 12. Über Datei können Sie Ihre Aufnahme in eine Datei speichern. Audioaufnahmen werden als Wavedateien (*.wav) gespeichert. 13. Spielen Sie Ihre gespeicherte Aufnahme über das Symbol Wiedergabe des Audiorecorders oder mit dem Windows Media Player ab. 14. Hinweis: Sie können vor der Aufnahme einer Audiodatei über Bearbeiten/Audioeigenschaften die Standard-Tonqualität festlegen. 4.3 Sicherung Dokumente, Ordner etc. werden auf der Festplatte abgespeichert. Die Festplatte ist damit das wichtigste Speichermedium Ihres Computers. Von daher verdient die Festplatte bzw. deren Inhalt besondere Aufmerksamkeit und Pflege, da sie die Leistung des Systems erheblich bremsen kann. Dem Anwender stehen die Festplattenhelfer Datenträgerbereinigung, Defragmentierung und Sicherung zur Verfügung. Dialogbox Sicherungs- oder Wiederherstellungs-Asistent Eine der wichtigsten, aber trotzdem am häufigsten vernachlässigten Tätigkeiten während der Arbeit mit Computern ist das Sichern von Dateien, die auf der Festplatte stehen, auf ein anderes Speichermedium. Dies ist erforderlich, da Daten auf Festplatten nicht allzu beständig sind. Man kann Sie aus Versehen löschen, die Festplatte kann kaputtgehen, irgendein defektes Programm oder ein Computervirus kann Daten auf der Platte zerstören oder löschen. In solchen Situationen ist man vorbehaltlos bereit, die Segnung einer Sicherheitskopie auf Diskette oder Band anzuerkennen. Im täglichen Büroalltag bringen allerdings nur wenige die Disziplin auf, konsequent wenigstens die wichtigsten ihrer Daten an zwei Orten zu speichern. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 20 / 40

21 4.3.1 Beispiel 91: Vorüberlegungen, um Sicherungen vorzunehmen 1. Eine der wichtigsten, aber trotzdem am häufigsten vernachlässigten Tätigkeiten während der Arbeit mit Computern ist das Sichern von Dateien, die auf der Festplatte stehen, auf ein anderes Speichermedium. 2. Dies ist erforderlich, da Daten auf Festplatten nicht allzu beständig sind. Man kann Sie aus Versehen löschen, die Festplatte kann kaputtgehen, irgendein defektes Programm oder ein Computervirus kann Daten auf der Platte zerstören oder löschen. 3. Sie können auf ein beliebiges Medium sichern. Die Vorgehensweise ist prinzipiell immer gleich, unabhängig davon, ob Sie auf Band, auf Diskette oder auf eine andere Festplatte sichern. 4. Sie können eine Komplettsicherung des gesamten Systems vornehmen, bei dem alles, was Sie benötigen, um den derzeitigen Zustand des Systems komplett zu rekonstruieren, gespeichert wird, oder aber eine selektive Sicherung der Dateien, die einem besonders am Herzen liegen. 5. Im Allgemeinen ist der zweite Weg sinnvoller, denn es macht nicht unbedingt Sinn, die Anwendungsprogramme zu sichern, da man diese ja im Ernstfall auch wieder von der CD einspielen kann. 6. Klicken Sie auf Start/ Programme/ Zubehör/Systemprogramme/Sicherung und wechseln Sie in den erweiterten Modus. 7. Im Register Willkommen können Sie sich vom Sicherungs-Assistenten helfen lassen, im Register Sichern direkt die Ordner und Dateien wählen, die gesichert werden sollen. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 21 / 40

22 Dialogbox Sicherungsprogramm, Register Sichern 8. Je nach Wichtigkeit der Daten führt man eine tägliche, wöchentliche oder monatliche Sicherung durch. 9. Gewöhnlich fährt man mit dem dreistufigen so genannten "Großvater-Verfahren" am besten. Man hat immer drei Bänder oder Diskettensätze in Benutzung: Sohn, Vater und Großvater. Diese werden reihum für die Sicherung verwendet, auf jedes Band/jedem Diskettensatz kommt immer nur ein Backup! Damit hat man auch für den Fall, dass ein Band reißt oder eine Diskette beschädigt wurde, immer noch die Version von der vorletzten und vorvorletzten Sicherung Beispiel 92: Ausgewählte Laufwerke, Ordner und Dateien sichern 1. Mehrere formatierte Disketten liegen bereit. Starten Sie die Sicherung über Start/Alle Programme/ Zubehör/Systemprogramme. 2. Überblättern Sie den Willkommen-Bildschirm mit Weiter. 3. Aktivieren Sie den Kontrollkreis Dateien und Einstellungen sichern und gehen Sie Weiter. 4. Wählen Sie Elemente für die Sicherung selbst auswählen und gehen Sie Weiter. 5. Öffnen Sie im linken Bereich mit einem Klick auf das Plus-Zeichen den Arbeitsplatz und dann die Festplatte C:. Markieren Sie im Ordner Dokumente und Einstellungen/Ihr Benutzername/Eigene Dateien den Ordner Eigene Texte. 6. Klicken Sie im linken Bereich auf das Kontrollkästchen vor dem Ordner Eigene Texte, können Sie im rechten Bereich bestimmen, welche darin befindlichen Unterordner und Dateien gesichert werden sollen. Standardmäßig sind alle markiert. Gehen Sie Weiter. 7. Überschreiben Sie den vorgegeben Sicherungsnamen backup.bkf mit einem sinnvollen Namen, etwa Eigene Texte. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 22 / 40

23 Auswahl der zu sichernden Dateien Festlegung des Ordners Eigene Texte 8. Legen Sie eine leere Diskette ein. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 23 / 40

24 Eingabe eines sinnvollen Namens Jetzt kann es mit der Sicherung losgehen. 9. Nach Weiter erhalten Sie eine Zusammenfassung. 10. Mit Fertig stellen wird der Sicherungsvorgang gestartet. 11. Über den Verlauf der Sicherung werden Sie informiert. Ist die Diskette voll, erhalten Sie die Aufforderung, eine neue Diskette einzulegen. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 24 / 40

25 Aufforderung, eine neue Diskette einzulegen Die Statusanzeige des Sicherungsvorgangs Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 25 / 40

26 Ende der Datensicherung 12. Ist die Sicherung abgeschlossen, können Sie über die Schaltfläche Bericht einen Überblick über den Sicherungsvorgang erhalten. Bericht der Sicherung Im Falle eines Datenverlustes können Sie die gesicherten Daten wieder auf den Computer zurückübertragen Beispiel 93: Zerstörte Dateien/Ordner wiederherstellen 1. Die Datei Wunder im Ordner C:\Eigene Texte wurde aus Versehen endgültig gelöscht und soll wiederhergestellt werden. 2. Wechseln Sie nach Start/Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme/Sicherung im Willkommen-Bildschirm in den Erweiterten Modus. 3. Im Register Medien wiederherstellen und verwalten klicken Sie im linken Bereich auf das Pluszeichen neben Datei und dann auf das Pluszeichen des Sicherungsmediums, auf das Sie zugreifen wollen. 4. Klicken Sie auf das Pluszeichen vor der Festplatte C:. Öffnen Sie den Ordner Eigene Texte, indem Sie nacheinander auf die Pluszeichen vor den Ordnern klicken und dann auf den Ordner Eigene Texte. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 26 / 40

27 Gelöschte oder korrupte Dateien werden im Register Wiederherstellen wiederhergestellt. Zusammenfassung der Wiederherstellung 5. Klicken Sie im rechten Bereich auf das Kontrollkästchen der wiederherzustellenden Datei Wunder. Es erhält ein Häkchen. 6. Klicken Sie auf Wiederherstellung starten und dann auf OK. 7. Hinweis: Legen Sie nach Aufforderung auch die anderen Sicherungsdisketten ein. 8. Nach OK wird mit der Wiederherstellung begonnen. Sie werden dabei über den Status der Wiederherstellung informiert. 9. Zum Schluss erhalten Sie eine Zusammenfassung des Wiederherstellungs-Vorgangs. Über Bericht können Sie detaillierte Informationen über die Sicherung erhalten. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 27 / 40

28 10. Schließen Sie die Dialogbox und dann das Sicherungsprogramm. Überprüfen Sie im Explorer, ob die Datei Wunder wiederhergestellt wurde. Das Betriebssystem hat eine Menge wichtige Aufgaben. Es muss zwischen der Hardware (dem Computer) und den Programmen, den Anwendungen vermitteln. Wenn es dem Computer nicht gut geht oder eine Installation misslingt war es bisher schnell der Fall, dass der ganze Rechner in Mitleidenschaft gezogen wurde. Hier ein paar Werkzeuge von Windows XP, die helfen, Ärger zu vermeiden. 4.4 Systemwiederherstellung Sie haben ein neues Programm, das Sie zu gerne ausprobieren würden. Aber Sie wissen nicht, ob es sich mit den übrigen Programmen verträgt und Sie wissen auch nicht, ob sich das Programm spurlos deinstallieren lässt, wenn es Ihnen nicht gefällt. Bei diesen Problemen hilft die Systemwiederherstellung. Dieses Programm erstellt automatisch oder auf Ihren Wunsch so genannte Systemwiederherstellungspunkte. Wenn Sie ein Programm installieren, das den Betrieb des Computers stört, können Sie zu einem Wiederherstellungspunkt zurückkehren, den Sie vor der Installation angelegt haben und somit das Desaster ungeschehen machen. Daten, also von Ihnen erzeugte Dokumente, werden bei diesen Aktionen nicht berührt Beispiel 94: Wiederherstellungspunkt anlegen 1. Starten Sie nach Start/Alle Programme/Zubehör/Systemprogramme die Systemwiederherstellung. 2. Wählen Sie Einen Wiederherstellungspunkt erstellen und klicken Sie auf Weiter. Die Systemwiederherstellung 3. Geben Sie dem Punkt einen aussagekräftigen Namen. Klicken Sie auf Erstellen. Grundlagen Windows XP Programme von XP P.Mölders Seite: 28 / 40

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