Das Perlflussdelta. Standorte - makroökonomische Daten - Wirtschaftskraft

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1 Das Perlflussdelta Standorte - makroökonomische Daten - Wirtschaftskraft

2 Impressum Bundesagentur für Außenwirtschaft Postfach , Köln Tel.: 0221/ , Fax: 0221/ Internet: German Industry and Commerce Ltd., Hong Kong, South China, Vietnam 3601 Tower One, Lippo Centre, 89 Queensway, Admiralty, Hong Kong Tel.: Fax: Internet: Ansprechpartner: Werner Kemper Tel.: 0221/ Ansprechpartner/-in: Wolfgang Ehmann Tel.: ahk.de German Industry and Commerce South China Representative Office 2915 Metro Plaza, Tian He North Road, Guangzhou , P.R. China Tel.: Fax: Internet: Verfasser: Dr. Roland Rohde (bfai, Hongkong) Redaktion: Werner Kemper Redaktionsschluss: Dezember 2007 Bestell-Nr ISBN x Preis: 29,- Euro Ansprechpartner/-in: Alexandra Voss Tel.: Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck - auch teilweise - nur mit vorheriger ausdrücklicher Genehmigung. Trotz größtmöglicher Sorgfalt keine Haftung für den Inhalt

3 Inhalt 3 1. Das Perlflussdelta Einführung Definitionen Guangdong und das Perlflussdelta Ökonomische Bedeutung Guangdongs und des Perlflussdeltas Guangdong: Das ökonomische Powerhouse Chinas Guangdongs Wirtschaftsstruktur (Anteil an der BIP-Entstehung in %) Perlflussdelta Exkurs: Das Pan-Perlflussdelta: Zukunftsmusik oder reale Chance? Die beiden Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau Standorte im Greater Pearl River Delta Östliches Perlflussdelta Shenzhen Guangzhou (Kanton) Dongguan Hongkong Westliches Perlflussdelta Zhuhai Zhongshan Jiangmen Macau (SVR) Industriestruktur im Perlflussdelta Leichtindustrie Elektronik und Elektrotechnik, IuK Textil, Bekleidung, Schuhe Kunststoffbranche und Spielwaren Schwerindustrie Chemieindustrie Kfz-Industrie

4 4. Spezielle Geschäfts- und Investitionsbedingungen im Perlflussdelta Logistik/Infrastruktur Arbeitsmarkt Probleme bei der Stromversorgung Das Perlflussdelta als Absatzmarkt Investitionsgüter Konsumgüter Bedeutung des "Freihandelsabkommens" CEPA Kontaktanschriften Ministerien, Behörden und staatliche Organisationen Landes-/ Provinzebene Stadt-/ Gemeindeebene Sonderverwaltungsregionen (SVR) Container- und Flughäfen Ausstellungen und Konferenzen Konsulate und Auslandshandelskammern

5 Das Perlflussdelta Das Perlflussdelta 5 Das Perlflussdelta 1. Das Perlflussdelta Das Perlflussdelta ist die "Exportschmiede" Chinas. Hier produzieren etwa 45 Mio. Menschen fast 30% der landesweiten Ausfuhren. Damit fertigen die Arbeiter des Deltas pro Kopf nahezu zehnmal mehr Exportgüter als der "Durchschnittschinese". Das Wirtschaftswunder am Perlfluss wurde entscheidend von Hongkonger Investoren mitgetragen. Sie verlagerten seit den späten 80er Jahren nahezu ihr gesamtes verarbeitendes Gewerbe aufs benachbarte Festland. 1.1 Einführung Im Jahr 2007 existierten im Perlflussdelta nach Einschätzung des halbstaatlichen Hongkong Trade Development Council (TDC) rund bis Fabriken im Besitz von Hongkonger Investoren. Andere Quellen sprechen von bis zu Fertigungsstätten. Im Gegenzug befindet sich in der Sonderverwaltungsregion (SVR) kaum noch Industrie. Dort trug das verarbeitende Gewerbe 2007 nur noch zu knapp 3% zur Bruttowertschöpfung bei. Ebenso haben Investoren aus Taiwan im Verlauf der 90er Jahre weite Teile ihrer Fertigung nach China verlagert. Da es keinen direkten Waren- und Personenverkehr zwischen der Insel und dem Festland gibt, müssen Unternehmer über Hongkong anreisen. Auch den Kapitaltransfer organisieren sie von der ehemaligen britischen Kronkolonie aus. Ihre Fabriken haben sie vorwiegend in unmittelbarer Nähe zur SVR angesiedelt. Die rund 80 km entfernte Stadt Dongguan ist inzwischen eine Art taiwanische Kolonie mit eigenen Krankenhäusern und Schulen. Die Wirtschaftsstruktur des Perlflussdeltas ähnelt daher stark derjenigen Hongkongs und Taiwans vor fünfzehn bis zwanzig Jahren. So dominiert in Südchina die exportorientierte Leichtindustrie. Hier befindet sich eines der weltweit größten Fertigungszentren für Computer und Computerteile, Waren der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, Lampen und Leuchten sowie Telekommunikationsprodukte. Daneben spielt die Bekleidungs- und Textilbranche sowie die Möbel-, Kunststoff- und Spielzeugindustrie eine bedeutende Rolle. Im Gegenzug war bis 2000 in der Region - insbesondere im Vergleich zum Norden des Landes - vergleichsweise wenig Schwerindustrie zu finden. Bei den meisten Betrieben des Sektors handelt es sich zudem um staatseigene Betriebe, die vorwiegend für den Inlandsbedarf produzieren und nur einen sehr geringen Beitrag zu den Exporten der Provinz beisteuern. Die Chemiebranche ist der mit Abstand bedeutendste Industriezweig der Branche. Daneben gibt es noch Stahlwerke, die sich teilweise in taiwanischer Hand befinden. Der Schiffbau spielt hingegen in der Küstenprovinz so gut wie keine Rolle. Die Schwerindustrie gewinnt jedoch an Bedeutung. Im Jahr 1999 steuerte sie nur zu 43% zum gesamten industriellen Output bei. Ihr Anteil stieg indes bis 2006 auf über 60%. Immer mehr Branchen der Leichtindustrie kehren Guangdong angesichts rasch steigender Löhne und Grundstückspreise den Rücken und verlagern ihre Produktion ins Landesinnere oder in Niedriglohnländer wie Myanmar, Kambodscha oder Laos. Kapitalintensive Branchen füllen die Lücke.

6 Das Perlflussdelta 6 Das Perlflussdelta Dieser Trend wird vor allem von Investoren aus den Industrieländern vorangetrieben. So wollen japanische Automobilkonzerne Südchina zu einem weiteren Chinastandbein ausbauen. Sie haben seit 2003 mehrere Pkw- und Motorenwerke gebaut. Zugleich investieren kuwaitische, britische und US- Unternehmen Milliarden-US-Dollar-Beträge in den Aufbau des Petrochemiesektors. Der Einfluss der Hongkonger Kapitalgeber, die in den 90er Jahren noch die Region geprägt hatten, lässt im Gegenzug langsam aber stetig nach. Ebenso lassen sich Investoren aus Taiwan seltener in Südchina blicken. Sie engagieren sich zunehmend in technologieintensiven Branchen und konzentrieren sich stärker auf Shanghai und das Yangzi-Delta. 1.2 Definitionen Guangdong und das Perlflussdelta Offiziell existiert das Perlflussdelta gar nicht. Es handelt sich vielmehr um neun wohlhabende Kreise und Städte in der südchinesischen Provinz Guangdong, die in unmittelbarer Nähe zu Hongkong und Macau liegen. Wenn die beiden Sonderverwaltungsregionen mitgerechnet werden, spricht man vom Greater Pearl River Delta. Daneben hat sich der Begriff des Pan Pearl River Deltas herauskristallisiert. Dabei handelt es sich um neun chinesische Provinzen im Süden beziehungsweise Inneren des Landes. Während das Greater Pearl River Delta bereits eine funktionierende ökonomische Einheit bildet, ist das Pan-Perlflussdelta noch reine Zukunftsmusik. Begriffsdefinitionen Begriff Gebiet Einwohner (in Mio.) Guangdong Provinz im Süden Chinas über 100 *) Guangzhou (Kanton) Hauptstadt der Provinz Guangdong ca. 8 Pearl River Delta (Perlflussdelta) Neun an der Perlflussmündung gelegene Städte und rd. 45 Kreise in der Provinz Guangdong: Dongguan, Foshan, Huizhou, Guangzhou, Jiangmen, Shenzhen, Zhaoqing, Zhongshan, Zhuhai Greater Pearl River Delta Perlflussdelta plus Hongkong und Macau über 50 Pan Pearl River Delta Greater Pearl River Delta plus acht angrenzende chin. rd. 500 Provinzen: Sichuan, Fujian, Hunan, Jiangxi, Guangxi, Yunnan, Guizhou, Hainan. Östliches Perlflussdelta Die in der Nähe zu Hongkong gelegenen, besonders Ca. 25 wohlhabenden Kreise und Städte des Perlflussdeltas: Shenzhen, Dongguan, Guangzhou und Foshan Westliches Perlflussdelta Die in der Nähe zu Macau gelegenen, weniger entwickelten Ca. 20 Kreise und Städte des Perlflussdeltas: Zhuhai, Jiang- men, Zhongshan, Huizhou und Zhaoqing Hongkong (SVR) Ehemals britische Kronkolonie. Seit 1997 Sonderverwaltungsregion 7 mit eigener Währung, eigenem Rechtssy- stem und separater Grenzkontrolle zur VR China Macau (SVR) Ehemals portugiesische Kronkolonie. Seit 1999 Sonderverwaltungsregion 0,5 mit eigener Währung, eigenem Rechtssystem und separater Grenzkontrolle zur VR China *) Schätzungen gehen von 100 bis 110 Mio. Menschen aus Quelle: bfai

7 Das Perlflussdelta Ökonomische Bedeutung Guangdongs und des Perlflussdeltas Guangdong: Das ökonomische Powerhouse Chinas Guangdong gehört zu den reichsten Provinzen Chinas. Ihren Wohlstand verdankt sie ausländischen Investoren - insbesondere aus Hongkong und Taiwan - und den zahlreichen Wanderarbeitern aus dem Landesinneren. Mithilfe des Kapitals der beiden asiatischen Tigerstaaten sowie der billigen Arbeitskräfte konnte sich Guangdong zu einem der größten Industriezentren der Welt entwickeln. Wer einen Blick in die zahlreichen Fabriken des Landes wirft, findet oftmals das gleiche Bild vor: Der Manager bzw. Besitzer stammt aus Taiwan oder Hongkong, während es sich bei den Arbeitern zu rd. 90% um junge Frauen aus dem Landesinneren handelt, die für ein paar Jahre "schuften" und anschließend mit ihrem Ersparten in ihre Heimatprovinzen zurückkehren. Guangdongs Bruttoinlandsprodukt belief sich 2006 auf rd. 330 Mrd. US$. Mit ihren rund 100 Mio. Menschen gehört sie damit zur bevölkerungsreichsten und ökonomisch - mit weitem Abstand - wichtigsten Provinz des Landes. Über die Hälfte des BIP generiert der industrielle Sektor. Alleine zwischen 2001 und 2006 hat sich seine absolute Wertschöpfung mehr als verdoppelt. Die Landwirtschaft steuerte 2006 nur noch zu rd. 6% zur BIP-Entstehung bei. Überblick Provinz Guangdong 2006 Anteil an Gesamtchina (in %) Bevölkerung (in Mio.) *) 93,0 7,1 Erwerbstätige (in Mio.) 52,5 6,9 BIP (in Mrd. US$) 328,7 12,4 Pro-Kopf-Einkommen (in US$) Exporte (in Mrd. US$) 301,9 31,2 Importe (in Mrd. US$) 225,3 28,5 Industrieoutput (in Mrd. US$) 641,4 16,2 Ausländische Direktinvestitionen (in Mrd. US$) 14,5 20,9 *) offizielle Angaben Quelle: Guangdong und China Statistical Yearbook 2007 Das verarbeitende Gewerbe gehört zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftssektoren der Provinz. Seine Wertschöpfung wurde vor allem dank des Aufschwungs der Schwerindustrie sowie der technologieintensiven Sektoren in die Höhe getrieben. Ein Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft lässt sich erst in Ansätzen erkennen. Zwischen 2000 und 2006 verlor der Servicesektor sogar - relativ gesehen - an Bedeutung.

8 Das Perlflussdelta 8 Das Perlflussdelta Guangdongs Wirtschaftsstruktur (Anteil an der BIP-Entstehung in %) Im Vergleich zum Landesdurchschnitt ist die Industrie Guangdongs wesentlich stärker exportorientiert. Viele Betriebe - insbesondere diejenigen im Besitz von ausländischen Investoren - produzieren ausschließlich für den Exportmarkt. Im Jahr 2006 führte die Provinz Waren im Wert von über 300 Mrd. US$ aus, eine Steigerung von 27% im Vergleich zu Damit stammten mehr als 30% der gesamtchinesischen Ausfuhren aus Guangdong. Die Einfuhren beliefen sich auf 225 Mrd. $ (+19%). Guangdongs Außenhandel (in Mrd. US$, Anteil in %) 2006 davon von ausländischen Anteil Investoren Exporte 301,9 193,9 64,2 Importe 225,3 151,3 67,2 Gesamthandel 527,2 345,2 65,5 Die Wirtschaft Guangdongs wird von ausländischen Unternehmen dominiert. Neben den beiden Hauptinvestoren aus Hongkong und Taiwan sind auch zahlreiche Fertigungsstätten von japanischen und koreanischen Firmen anzutreffen. Während sich die Hongkonger Kapitalgeber vor allem auf die klassische Leichtindustrie wie Textilien, Lowtech-Unterhaltungselektronik oder Kunststoffwaren konzentrieren, dominieren taiwanische Investoren im Bereich von Computerhardware. Japanische und koreanische Konzerne sind in der Sparte Hightech-Unterhaltungselektronik aktiv. Sie produzieren zum Beispiel LCD-Fernseher oder MP3-Player. Laut offizieller Statistik waren Kapitalgeber aus Hongkong für rund zwei Drittel aller ausländischen Direktinvestitionen in der Provinz verantwortlich. In diesen Zahlen sind allerdings auch bedeutende Kapitalflüsse von Taiwan nach China enthalten. Die kumulierten realisierten Hongkonger Direktin-

9 Das Perlflussdelta 9 vestitionen in Guangdong (1979 bis 2005) beliefen sich auf 105 Mrd. US$. Etwa zwei Drittel des gesamten Industrieoutputs sowie der Warenexporte der Provinz stammen aus Fabriken im Besitz von ausländischen Kapitalgebern. Kumulierte ausländische Direktinvestitionen in Guangdong (1979 bis 2006, in Mrd. US$) Länder Summe Hongkong *) 112,2 Japan 6,9 Taiwan *) 6,5 USA 6,0 Singapur 4,5 Großbritannien 2,0 Niederlande 1,8 Korea (Rep.) 1,2 Deutschland 0,9 Frankreich 0,7 Andere 34,7 Insgesamt 177,4 *) Ein Großteil aller taiwanischen Direktinvestitionen in Guangdong wird über Hongkong abgewickelt. Die tatsächlichen Hongkonger Direktinvestitionen in Guangdong dürften daher wesentlich niedriger, die taiwanischen hingegen wesentlich höher liegen Die Aktivität ausländischer Kapitalgeber lässt leicht, aber kontinuierlich nach. So flossen 2005 und 2006 nur noch 21% aller in China getätigten Direktinvestitionen nach Guangdong. Zwischen 1979 und 2005 waren es im Jahresdurchschnitt 26%. Insbesondere Firmen aus Hongkong verlagern immer weitere Teile ihrer Leichtindustrie in die inneren Provinzen, während es taiwanische Unternehmen verstärkt in Richtung Shanghai zieht. Allerdings engagieren sich japanische und US-Firmen verstärkt in der Schwerindustrie, so dass sie den Abzug der Hongkonger und taiwanischen Investoren teilweise abfedern konnten. Guangdongs Industrie wird von Unternehmen der Elektronik- und IuK-Branche dominiert. Sie steuerten 2005 zu über 40% zum Ausstoß des verarbeitenden Gewerbes bei. Daneben spielten der Textil- und Bekleidungssektor sowie die Petrochemie eine bedeutende Rolle. Bis 2010 soll sich die Industriestruktur der Provinz allerdings deutlich wandeln. So wird die Textilbranche gemäß den Prognosen des "Guangdong Province Development Plan " stark an Bedeutung verlieren. Im Gegenzug werden Automobilbau, Petrochemie, aber auch der IT-Sektor deutlich hinzugewinnen.

10 Das Perlflussdelta 10 Das Perlflussdelta Perlflussdelta Das Perflussdelta ist die Exportschmiede der Provinz. Die neun Städte und Gemeinden sind für 95% des internationalen Warenhandels verantwortlich. Bei der Industrieproduktion liegt die Quote indes bei "nur" drei Vierteln. Im Hinterland Guangdongs produzieren Betriebe mit veralteter Technik vornehmlich für den Inlandsbedarf. Zudem spielt die Landwirtschaft noch eine große Rolle. In keiner anderen Provinz Chinas treten die Unterschiede zwischen reichen, modernen und rückständigen, armen Regionen derart krass zutage. In Shenzhen liegt das BIP-Pro-Kopf rund zehnmal so hoch wie in abgelegenen Kreisen, wie zum Beispiel Qingyuan oder Meizhou. Im Jahr 2007 dürfte der Betrag in der Grenzmetropole erstmalig US$ erreichen. Damit ist sie - noch vor Shanghai - die wohlhabendste Stadt im "Reich der Mitte". Perlflussdelta (Anteil an Guandong in %) 2006 Anteil an Guangdong Bevölkerung (in Mio.) 46,3 49,8 Erwerbstätige (in Mio.) 29,9 57,0 BIP (in Mrd. US$) 271,2 82,5 BIP pro Kopf (in US$) 5.860,0.. Exporte (in Mrd. US$) 288,7 95,6 Importe (in Mrd. US$) 218,2 96,8 Industrieoutput (in Mrd. US$) 490,3 76,4 Aber selbst zwischen den einzelnen Regionen des Perlflussdeltas gibt es starke Unterschiede. Wissenschaftler von der Hongkong University sprechen gerne vom "Mercedes-Faktor". Demzufolge sinkt der Wohlstand der südchinesischen Städte mit dem geografischen Abstand zur ehemaligen britischen Kronkolonie. Ein Hongkonger Investor möchte mit seinem Luxuswagen morgens zur Arbeit in seine Fabrik in China fahren, aber abends wieder zu Hause in seinem eigenen Bett schlafen. Daher sind die in der Nähe zu Hongkong gelegenen östlichen Gebiete des Perlflussdeltas wesentlich wohlhabender als der sogenannte westliche Teil, der an Macau grenzt.

11 Das Perlflussdelta 11 BIP-Pro-Kopf im Perlflussdelta 2005 (in US$) Stadt/Kreis BIP pro Kopf Shenzhen Guangzhou Zhuhai Foshan Zhongshan Dongguan Huizhou Jiangmen Zhaoqing Perlflussdelta Insgesamt China Insgesamt Die fünf Städte beziehungsweise Kreise Shenzhen, Huizhou, Dongguan, Guangzhou und Foshan bilden das östliche Perlflussdelta. Wichtigstes ökonomisches Zentrum im Osten ist die direkt an der Grenze zu Hongkong gelegene Metropole Shenzhen. Sie brachte es 2006 auf Ausfuhren von 136 Mrd. US$, das ist fast die Hälfte der gesamten Warenexporte des Pearl River Deltas. Die rund 150 km entfernte Provinzhauptstadt Guangzhou lebt wesentlich stärker vom Dienstleistungsgewerbe, während sich die Metropole Dongguan mit Hilfe von taiwanischen Investoren zu einer Elektronikfabrik entwickelt hat. Huizhou ist das sogenannte Hinterland Shenzhens. Dort haben sich vor allem Betriebe der Schwerindustrie angesiedelt. Größter ausländischer Investor ist Shell. Kennzahlen Perlflussdelta 2005 (in Mrd. US$) Stadt/Kreis Exporte Östliches Perlflussdelta 249,1 Shenzhen 136,0 Dongguan 47,4 Guangzhou 32,4 Foshan 21,1 Huizhou 12,3 Westliches Perlflussdelta 39,6 Zhongshan 15,6 Zhuhai 14,8 Jiangmen 7,4 Zhaoqing 1,8 Perlflussdelta Insgesamt 288,7

12 Das Perlflussdelta 12 Das Perlflussdelta Das westliche Perlflussdelta leidet vor allem unter seiner ungünstigen verkehrstechnischen Anbindung. So verfügen selbst Hafenstädte wie Zhuhai, aber auch Macau über keinen Tiefseehafen. Die Ware muss daher in den benachbarten Containerhäfen in Shenzhen oder Hongkong auf Lkw oder Binnenschiffe umgeladen werden, was die Transportkosten und -zeit in die Höhe treibt. Ebenso gibt es im "Westen" keine Flughäfen mit interkontinentalen Passagier- oder Frachtflugverbindungen. Zudem ist es nach Angaben von ausländischen Investoren extrem schwierig, qualifiziertes Personal zu bekommen. So stehen zwar ungelernte Arbeiter kostengünstig und in ausreichender Menge zur Verfügung. Fachkräfte, Ingenieure oder Manager stellen jedoch echte Mangelware dar. Wer eine gute Ausbildung besitzt, zieht nach Shanghai oder Shenzhen. Standorte wie Zhongshan, Zhuhai oder Jiangmen werden hingegen als Karrierekiller angesehen. Zudem gibt es weit und breit keine internationalen Schulen oder Krankenhäuser, das Kulturleben liegt darnieder. Allerdings bieten die westlichen Regionen einen wesentlichen Kostenvorteil. In Shenzhen oder Dongguan werden Arbeit sowie Grund und Boden immer teurer. T-Shirts, Radios und andere klassische "Billigwaren" der Leichtindustrie lassen sich dort nicht mehr wettbewerbsfähig herstellen. Zahlreiche Firmen wandern daher in Richtung Westen ab. In Zhongshan oder Jiangmen wird zwar mengenmäßig immer mehr produziert. Es handelt sich jedoch um Waren mit einem vergleichsweise geringen Wert. Shenzhens und Dongguans Industrien haben sich derweil höher positioniert und auf Hightech spezialisiert. Insofern verharrte der Exportanteil des Westlichen Perlflussdeltas zwischen 2000 und 2006 auf einem niedrigen Niveau. Exportentwicklung im Perlflussdelta (in Mrd. US$) östliches Perlflussdelta westliches Perlflussdelta ,7 11, ,8 14, ,1 25, ,1 39,6, bfai-berechnung Die westlichen Regionen hoffen auf die Verwirklichung eines der größten Infrastrukturprojekte des Südens. So soll laut Vorstellungen der zuständigen Regierungen eine Y-förmige Brücke zwischen Macau beziehungsweise Zhuhai und Hongkong gebaut werden. Mit Hilfe der knapp 30 km langen Verbindungen läge das westliche Perlflussdelta schlagartig im Herzen des wirtschaftlichen Geschehens. Container könnten mit Hilfe von Lkw kostengünstig in wenigen Stunden vom Hafen in Hongkong nach Zhuhai, Jiangmen oder Zhongshan befördert werden. Ob das Vorhaben jemals realisiert wird, steht zum Jahresende 2007 in den Sternen. Hauptproblem ist nicht so sehr die Finanzierung. So verfügt der Fiskus Hongkongs über hohe finanzielle Reserven und wäre bereit, sich zu engagieren. Es gibt aber Uneinigkeiten zwischen den beteiligten Lokalregierungen. Shenzhen beobachtet die Entwicklung mit Argusaugen und hat sogar eine Konkurrenzstrecke weiter im Norden ins Spiel gebracht.

13 Das Perlflussdelta 13 In der Zwischenzeit holt das östliche Perlflussdelta verkehrstechnisch weiter auf. Der Containerhafen in Shenzhen jagt der Konkurrenz in Hongkong aufgrund seiner günstigen Kosten bei nahezu gleich schneller Abfertigung immer mehr Marktanteile ab. Spätestens 2009 dürfte er die die SVR überholt haben. Die Terminals in Guangzhou (Nansha) erzielten derweil zwischen 2002 und 2007 Wachstumsraten von jährlich 30 bis 40%. Zugleich bietet der 2004 eröffnete internationale Flughafen der Provinzhauptstadt Entwicklungspotenzial. Derzeit dient er vor allem als Drehkreuz im innerchinesischen Passagierverkehr. Er dürfte jedoch in Zukunft stärker an Bedeutung im internationalen Frachtgeschäft gewinnen. So will beispielsweise Fedex 2007/08 sein Asienhub von den Philippinen nach Guangzhou verlegen Exkurs: Das Pan-Perlflussdelta: Zukunftsmusik oder reale Chance? Im Sommer 2004 riefen die Regierungen von neun Provinzen sowie von zwei Sonderverwaltungsregionen (SVR) das sog. Pan-Perlflussdelta ins Leben. Es umfasst das Gebiet von Hongkong, Macau sowie der neun Provinzen Guangdong, Sichuan, Fujian, Hunan, Jiangxi, Guangxi, Yunnan, Guizhou und Hainan. Offizielle Stellen sprechen daher gerne von "9+2". Die Behörden in Beijing heißen die Pläne für gut, weil mit ihrer Hilfe ihre "Go West"-Politik Unterstützung aus dem wohlhabenden Süden bekommt. Die elf zuständigen Regierungschefs trafen sich im Spätsommer 2005 in Chengdu, um die Kooperation genauer zu umreißen. Die Unterschiede zwischen den beteiligten Provinzen könnten kaum größer sein. Auf der einen Seite befinden sich die beiden SVR, deren Pro-Kopf-Einkommen auf dem Niveau von Industrieländern liegen und die fast ausschließlich von Dienstleistungen leben. Ihnen stehen die stark industrialisierten Provinzen Guangdong und - mit gewissen Abstrichen - Fujian gegenüber. Die Provinzen im Landesinneren sind vor allem landwirtschaftlich geprägt und bisher nur ansatzweise in die Weltwirtschaft integriert. Ihre Exporte bewegen sich im niedrigen einstelligen Milliarden-US-Dollar-Bereich und ihre Pro-Kopf-Einkommen befinden sich teilweise auf dem Niveau von klassischen Entwicklungsländern. Kennzahlen der elf Regionen des Pan-Perlflussdeltas 2006 (Exporte in Mrd. US$, BIP pro Kopf in US$) Regionen BIP pro Kopf Exporte Macau (SVR) ,6 Hongkong (SVR) ,5 Guangdong ,5 Fujian ,7 Hainan ,3 Hunan ,5 Jiangxi ,0 Sichuan ,7 Guangxi ,9 Yunnan ,1 Guizhou 730 1,4 Quelle: China Statistical Yearbook 2007

14 Das Perlflussdelta 14 Das Perlflussdelta Ausländische Kapitalgeber hielten sich bislang stark zurück. Die inneren Provinzen liegen aufgrund von Defiziten in der Verkehrsinfrastruktur weitab von einer effizienten Logistikkette. Der Warentransport von den internationalen Containerhäfen in Hongkong, Shenzhen und Shanghai nach Sichuan oder Yunnan beansprucht mehrere Tage. Bei schweren Regenfällen kann es zu unvorhergesehen Verzögerungen kommen. "Just in Time" ist unter diesen Bedingungen nur bedingt realisierbar. Wie Insider jedoch betonen, bieten die Unterschiede zahlreiche Kooperationschancen. So verfügen die inneren Provinzen nicht nur über ein großes Heer von billigen Arbeitskräften sowie über ausreichend günstigen Grund und Boden für die Ansiedelung von Fabriken. Sie haben zudem Elektrizität, Wasser und viele andere Bodenschätze im Überfluss anzubieten. Unternehmen, die eine Fertigung in Guangxi, Guizhou oder Sichuan aufbauen wollen, kommen zudem in den Genuss von Investitionsfördermitteln im Rahmen der "Go West"-Initiative. Ein weiterer strategischer Vorteil der westlichen Provinzen wie Yunnan oder auch Guangxi besteht in ihrer Nähe zu den Ländern des Mekongdeltas. China benötigt dringend Rohstoffe aus den Nachbarstaaten. Auf der anderen Seite stellen die schnell wachsenden Volkswirtschaften wie zum Beispiel Vietnam einen attraktiven Absatzmarkt für chinesische Konsumprodukte und Anlagegüter dar Die beiden Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau Hongkong hat einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Perlflussdeltas geleistet. Ohne die immensen Kapitalflüsse und den Transfer technologischen Wissens aus der ehemaligen britischen Kronkolonie hätte sich die Region deutlich langsamer entwickelt. Die SVR hat seit den 90er Jahren im Prinzip ihre gesamte Produktion nach Guangdong verlagert und sich als Handels-, Logistik- und Finanzdrehscheibe etabliert. Die drei Branchen trugen 2007 zu rund 50% zur Entstehung des Bruttoinlandsproduktes bei. Von Hongkong aus steuern die Kapitalgeber ihre Fabriken im Perlflussdelta. Dort lassen sie zwar produzieren, wichtige Funktionen wie Einkauf, Vertrieb, Rechnungslegung, Finanzierung und dergleichen bleiben allerdings oftmals in der Sonderverwaltungsregion. Nach Einschätzung des TDC beziehen beziehungsweise verschicken die Fertigungsstätten im Delta rund 80% ihrer Vorprodukte und Fertigwaren über den Hafen der SVR oder einen in Hongkong ansässigen Händler.

15 Das Perlflussdelta 15 Hongkongs Außenhandel (in Mrd. US$) *) Hochrechnung auf Basis der ersten drei Quartale Quelle: Census and Statistics Department Immer mehr Fabriken in Guangdong versenden zwar ihre Fertigwaren direkt über die Containerhäfen in Shenzhen oder in Guangzhou. Zugleich wächst aber der sogenannte Offshore Trade: jener Teil des Außenhandels, der nicht über das Territorium der SVR, aber unter Einschaltung eines Hongkonger Händlers abgewickelt wird. Inoffiziellen Schätzungen zufolge dürfte er 2007 bei rd. 250 bis 350 Mrd. US$ gelegen haben. Hongkong wird daher auch in Zukunft die Schaltzentrale des Perlflussdeltas bleiben. Standortkriterien Hongkong Ökonomisch Rechtlich Sonstige Niedrige Steuersätze, keine Zölle (abgesehen Britisches Rechtssystem garantiert Hohe Lebensqualität von wenigen Ausnahmen) hohe Rechtssicherheit Freie Konvertierbarkeit der Währung (HK$), kaum Kapitalverkehrskontrollen Kulturelle und geografische Nähe zum chinesischen Markt Hervorragende Infrastruktur, Flug- und Containerhafen ermöglichen schnellen Transport Hohe Kosten für Büromieten Hohe Kosten für Privatunterkünfte Quelle: bfai Effiziente und weitgehend "saubere" Bürokratie Closer Economic Partnership Arrangement (CEPA) bietet Vorteile Schnelle und einfache Unternehmensgründung möglich Kein funktionierendes Wettbewerbsrecht Kein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland Sehr niedrige Kriminalitätsrate Hohe Internationalität Englisch wird weitgehend praktiziert Steigende Luftverschmutzung Zu wenig Plätze an internationalen Schulen

16 Das Perlflussdelta 16 Das Perlflussdelta Macau spielte im Gegensatz zu Hongkong bei der Entwicklung des Perlflussdeltas so gut wie keine Rolle. Die winzige Sonderverwaltungsregion mit gerade einmal knapp einer halben Mio. Einwohnern hat sich im wesentlichen auf das Glücksspiel konzentriert, das zu etwa der Hälfte zur Entstehung ihres Bruttoinlandsproduktes beisteuert. Nach der Aufhebung des 50jährigen Kasinomonopols im Jahre 2002 investierten US-Gesellschaften zweistellige US$-Milliarden Beträge in die ehemalige portugiesische Kolonie. Das Pro-Kopf-Einkommen ihrer Einwohner hat sich zwischen 2000 und 2007 verdoppelt und liegt nun in etwa auf gleicher Höhe mit Hongkong.

17 Standorte im Greater Pearl River Delta Standorte im Greater Pearl River Delta 2.1 Östliches Perlflussdelta Das östliche Perlflussdelta ist von den beiden Metropolen Shenzhen und der rd. 100 km entfernten Provinzhauptstadt Guangzhou geprägt. Die beiden bilden jedoch keine direkten Konkurrenten. Während sich Shenzhen auf moderne Industrien, Hightech sowie Forschung und Entwicklung konzentriert, lebt das ehemalige Kanton vornehmlich vom Dienstleistungsgewerbe sowie von den aufstrebenden Branchen der Schwerindustrie, allen voran des Automobil- und Petrochemiesektors. Zwischen den beiden Metropolen befindet sich Dongguan. Die Stadt wird auch als "taiwanische Kolonie" bezeichnet. Investoren aus der Inselrepublik haben hier weite Teile ihrer Computerindustrie angesiedelt. Taiwanische Restaurants, Krankenhäuser und - von Beijing offiziell anerkannte Schulen - prägen das Stadtbild. Weiter westlich von Guangzhou - schon fast an der Grenze zum westlichen Perlflussdelta - liegt Foshan, die am stärksten industriell geprägte Stadt des Deltas. Ihre Betriebe fertigen jedoch vornehmlich Lowtechprodukte und sind nur wenig exportorientiert Shenzhen Shenzhen ist die wichtigste Exportschmiede Chinas. Seine rund 10 Mio. Einwohner - das sind weniger als 1% der gesamtchinesischen Bevölkerung - produzierten 2006 rund ein Achtel der gesamtchinesischen Exporte. In dem ehemaligen Fischerdorf, das vor 30 Jahren auf keiner Landkarte zu finden war, werden schon längst nicht mehr nur einfache Plastikspielzeuge oder Baumwollsocken gefertigt. Der größte Teil der Produktion von sogenannten "Billigwaren" ist bereits ins Hinterland Guangdongs abgewandert. Ökonomische Kennzahlen zu Shenzhen (in Mrd. US$, Bevölkerung in Mio.) 2006 Bevölkerung 8,5 BIP 72,9 Exporte 136,0 Importe 101,3 Industrieoutput 149,6 Ausländische Direktinvestitionen 3,3

18 Das Perlflussdelta 18 Standorte im Greater Pearl River Delta Kapital- und technologieintensive Branchen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Nach Angaben des TDC bestanden 2007 fast die Hälfte aller Warenexporte Shenzhens aus Hightechprodukten. Allerdings sind darin auch Produkte wie Computer, Handys oder LCD-Fernseher enthalten. Bei nur einem kleinen Bruchteil dürfte es sich um Hochtechnologie im engeren Sinne handeln. Dennoch mausert sich die Metropole zur Hightech-City des Landes. Immer mehr ausländische Unternehmen - zu denen beispielsweise auch der deutsche Siemenskonzern gehört - gründen in der Sonderwirtschaftszone Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Laborpersonal und Chemiker sind in Shenzhen deutlich billiger als in Hongkong, Taiwan oder Singapur. Die Produktionskosten in Shenzhen dürften auch in Zukunft weiter in die Höhe schnellen. Die gesetzlichen Mindestlöhne lagen 2007 bei rund 120 US$. Zusammen mit den Lohnnebenkosten sowie den Überstundenzuschlägen ist die 200-US$-Marke schnell überschritten. Auch die Mieten steigen rasant an und liegen beinahe auf dem Niveau der benachbarten Hongkonger Grenzorte. Die Grundgebühr für Taxis ist in Shenzhen bereits deutlich teurer als in den New Territories der SVR. Allerdings bietet die Stadt dafür auch eindeutige Vorteile. So liegt die Arbeitsproduktivität auf einem für chinesische Verhältnisse hohem Niveau. Manager und Ingenieure sind relativ einfach aus Hongkong zu bekommen. Wirtschaftliche Entwicklung Shenzhens (in Mrd. US$) Zugleich kann die Stadt mit ihrer Infrastruktur punkten. Der Containerhafen der Stadt gehört zur Gruppe der weltweit zehn größten Terminals. Die Umsatzzahlen steigen stetig weiter, in wenigen Jahren könnte Hongkong überholt werden. Die in Shenzhen produzierten Waren können daher schnell und relativ kostengünstig verschifft werden. Viele Unternehmer der Leichtindustrie schrecken daher vor einer Verlagerung ihrer Produktion zurück. So muss man im Hinterland oder in anderen Ländern Südostasiens zwar deutlich geringere Löhne und Grundstückspreise zahlen, dafür fallen allerdings merklich höhere Logistikkosten an.

19 Standorte im Greater Pearl River Delta 19 Die Löhne machen allerdings oft nur 20 bis 30% der Gesamtkosten aus, während die Quote bei den Logistikkosten etwa gleich hoch liegt. Zahlreiche Unternehmen fahren daher eine Doppelstrategie: Sie lassen beispielsweise T-Shirts in Vietnam oder Kambodscha nähen, während sie in Shenzhen die Qualitätswaren herstellen lassen. Über kurz oder lang wird aber auch dieser Teil der Produktion abwandern. Im Gegenzug werden Branchen des IuK-Sektors an Bedeutung gewinnen. Bestand bislang ein Großteil der Exporte Shenzhens aus Mikrowellengeräten, Radios, einfachen Computerteilen und dergleichen, dürfte in Zukunft der Anteil hochwertiger Unterhaltungs- und Haushaltselektronik wie LCD-Fernseher oder Elektroherde ansteigen. Auch werden mehr Notebooks oder Mobiltelefone von den Bändern laufen Guangzhou (Kanton) Das ehemalige Kanton ist bereits seit Jahrhunderten ein wichtiges Wirtschafts- und Handelszentrum. Im Gegensatz zu Shenzhen wo fast ausschließlich "Hinzugezogene" wohnen, stammt ein Großteil der in der Provinzhauptstadt lebenden Einwohner aus alteingesessenen Familien. Während in Shenzhen vielfach Hochchinesisch (Mandarin) gesprochen wird, ist in Guangzhou oft noch der kantonesische Dialekt zu hören. Ökonomische Kennzahlen zu Guangzhou (in Mrd. US$, Bevölkerung in Mio.) 2006 Bevölkerung 9,8 BIP 76,2 Exporte 32,4 Importe 31,4 Industrieoutput 91,3 Ausländische Direktinvestitionen 2,9 Die Stadt bietet nach Ansicht von vielen ausländischen Managern allerdings zu wenig Lebensqualität. Es gibt nur wenige ausländische Schulen. Das erste Fünf-Sterne Hotel nach westlichem Standard eröffnete jedoch 2007 seine Tore. Weitere Konkurrenten werden zwischen 2008 und 2010 folgen. Auch gehört die Stadt zu einer der Kriminalitätshochburgen des Landes. Während man sich in Beijing nachts sicher auf der Straße bewegen kann, ist in Guangzhou Vorsicht angesagt. Die Infrastruktur ist insbesondere im Vergleich zu Shenzhen jedoch moderner. Der 2004 eröffnete Flughafen stellt nicht nur ein wichtiges Drehkreuz im innerchinesischen Verkehr dar. Er bietet auch tägliche Verbindungen nach Paris und Frankfurt. Ab 2008 wird San Francisco angesteuert. Die Hafen in Nansha - noch vor wenigen Jahren bedeutungslos - dürften 2007 bereits einen Umschlag wie Hamburg realisieren.

20 Das Perlflussdelta 20 Standorte im Greater Pearl River Delta Wirtschaftliche Entwicklung Guangzhous (in Mrd. US$) Die Wirtschaft Guangzhous wird bislang von Dienstleistungsbranchen dominiert. Ein Großteil des verarbeitenden Gewerbes hat sich in den benachbarten Städten angesiedelt. Die Industrieproduktion und die Warenexporte der Provinzhauptstadt sind daher im Vergleich zu Shenzhen und Dongguan gering. Dies dürfte sich jedoch nach Einschätzung von Landeskennern in Zukunft rasch ändern. Das ehemalige Kanton entwickelt sich zu einem Zentrum der kapitalintensiven Schwerindustrie. So haben sich rund um die Stadt zahlreiche japanische Automobilbauer angesiedelt. Firmen wie Nissan, Toyota und Honda und die einheimische Guangzhou Automotive Industries produzierten in der Stadt 2007 nahezu eine Mio. Pkw. Die japanischen Kapitalgeber haben aus der Metropole ein führendes Zentrum des chinesischen Automobilbaus gemacht. Auch deutsche Zulieferer bekommen den Aufschwung zu spüren und freuen sich über volle Auftragsbücher. Die Stadt entwickelt sich neben Shanghai zu einem zweiten "Detroit Chinas". Daneben dürfte sich die Petrochemie zu einer weiteren wichtigen Stütze der Wirtschaft entwickeln. So investieren ausländische Gesellschaften Milliarden US$-Beträge in den Aufbau von Raffinerien. Auch die Provinzregierung unterstützt die Branche und will insbesondere Guangzhou zu einem Zentrum der Petrochemie ausbauen. Ihre Wertschöpfung dürfte in Zukunft diejenige der Automobilbauer sogar noch übertreffen Dongguan Die "taiwanische Kolonie" liegt zwischen Shenzhen und Guangzhou. Unternehmen aus der Inselrepublik haben die Stadt praktisch erst zu dem gemacht, was sie heute ist: die Computerschmiede Asiens. Ein Großteil aller in den USA sowie in Europa verkauften Notebooks, Bildschirme, Scanner und anderer Computerteile kommt aus der südchinesischen Metropole. Daneben werden dort aber noch große Mengen an Lowtechgeräten wie Taschenrechner, Batterien und dergleichen produziert.

21 Standorte im Greater Pearl River Delta 21 Ökonomische Kennzahlen zu Dongguan (in Mrd. US$, Bevölkerung in Mio.) 2006 Bevölkerung 6,7 BIP 32,9 Exporte 47,4 Importe 36,8 Industrieoutput 60,7 Ausländische Direktinvestitionen 1,8 Im Gegensatz zu Shenzhen, wo zahlreiche kleine und mittelständische Firmen eine Vielzahl von Produkten der unterschiedlichsten Branchen herstellen, ist Dongguan stärker von großen multinationalen Firmen geprägt, die sich auf einige wenige Branchen konzentrieren. Besonders aktiv sind japanische Konzerne. Sie haben vor allem in die Fertigung von digitalen Kameras sowie von anderen Produkten der Unterhaltungselektronik investiert. Firmen wie Sanyo, NEC, TDK, Minolta, Pioneer, Hitachi, Ricoh und Nikon haben sich in der Stadt angesiedelt. Hinzu kommt die Konkurrenz von Samsung, Thomson, Nokia, Philipps, General Electric und Duracell. Wirtschaftliche Entwicklung Dongguans (in Mrd. US$) Viele der in Dongguan ansässigen multinationalen Firmen haben die Stadt allerdings nicht als Hauptquartier gewählt. Sie verfügen zumeist noch über weitere Produktionskapazitäten oder Labore in Shenzhen. Philipps und NRC haben darüber hinaus auch eine eigenständige Entwicklungsabteilung

22 Das Perlflussdelta 22 Standorte im Greater Pearl River Delta im Hongkonger Science Park, wo insbesondere sensible Forschungsschritte unternommen werden. Deutsche Firmen sind in Dongguan kaum anzutreffen Hongkong Nachdem Hongkong im Laufe der 90er Jahre nahezu sein gesamtes verarbeitendes Gewerbe nach China und insbesondere ins Perlflussdelta verlagert hatte, konzentrierte sich die Sonderverwaltungsregion auf ihre Rolle als Handels- und Finanzdrehscheibe. Wertschöpfungsintensive Dienstleistungen gewinnen im Rahmen der Strategie immer stärker an Bedeutung, während zum Beispiel das Hotel- und Gaststättengewerbe oder der Einzelhandelssektor in den Hintergrund treten. Ökonomische Kennzahlen zu Hongkong 2007 *) Bevölkerung (in Mio.) 6,9 BIP (in Mrd. US$) 200,0 BIP pro Kopf (in US$) Exporte (in Mrd. US$) 345,0 Importe (in Mrd. US$) 365,0 Arbeitslosenquote (in %) 2) 4,0 Inflation (in %) 2,5 *) Hochrechnung Quelle: Census and Statistics Department Völlig anders sieht die Lage jedoch in der Luftfrachtsparte aus. Der Airport Hongkongs ist zwar einige Jahre älter als der nagelneue Flughafen in Guangzhou. Er bietet dafür aber eine besonders rasche und reibungslose Abfertigung. Im Gegensatz zum Containergeschäft, wo vor allem der Preis zählt, steht bei der Luftfracht der Service im Vordergrund. Auf diesem Gebiet ist die SVR nach Angaben von Brancheninsidern nach wie vor unschlagbar und dürfte auch auf lange Sicht - vor Shanghai - die wichtigste Luftverkehrsdrehscheibe Chinas bleiben. Auch das Export-/Importgeschäft gewinnt an Bedeutung. In der SVR gab es zur Jahresmitte 2007 nach Angaben des TDC ungefähr Handelsgesellschaften, die rund eine halbe Mio. Menschen beschäftigten. Bei der Mehrzahl von ihnen handelt es sich um kleine Firmen, die sich ausschließlich auf das Reexportgeschäft konzentriert haben. Zugleich gewinnen aber große Gesellschaften, die zusätzliche Serviceleistungen anbieten, an Bedeutung. Sie lassen beispielsweise im Auftrag in China fertigen, helfen dem chinesischen Produzenten bei der Finanzierung oder dem Design und besitzen teilweise eigene Fabriken im Perlflussdelta. Hongkongs Außenhandel dürfte in den nächsten Jahren weiter kräftig wachsen. Im Jahr 2007 sollte die 700-Milliarden-US-Dollar-Marke deutlich überschritten werden. Bei über 95% aller Ausfuhren handelt es sich um Reexporte.

23 Standorte im Greater Pearl River Delta 23 Wirtschaftsstruktur Hongkongs (Beitrag zur BIP-Entstehung in %) 2006 Landwirtschaft 0,1 Industrie, davon 8,2 Bauwirtschaft 2,4 verarbeitendes Gewerbe 3,1 Dienstleistungen, davon 87,2 Import- und Exporthandel 22,3 Banken und Versicherungen 13,8 Transport und Lagerhaltung 8,0 Einzel- und Großhandel 3,4 Quelle: Census and Statistics Department Der Finanzsektor befindet sich ebenfalls im Aufschwung. Immer mehr Banken und Versicherungen in Asien restrukturieren ihr Geschäft. Sie schließen teilweise Filialen an Standorten wie Korea (Rep.), Japan oder Singapur und konzentrieren ihre Aktivitäten in Hongkong, das über den freiesten Kapitalmarkt Asiens verfügt. Die Arbeitnehmer der Finanzbranche erwirtschaften pro Kopf eine dreimal so hohe Wirtschaftsleistung wie ihre Kollegen im Außenhandelssektor. 2.2 Westliches Perlflussdelta Ursprünglich war die Entwicklung des Perlflussdeltas von den westlichen Regionen ausgegangen. Die an der Grenze zu Macau gelegene Küstenstadt Zhuhai war 1979 eine der ersten Sonderwirtschaftszonen des Landes. Im Zuge des Booms in Shenzhen und des dortigen Engagements von Hongkonger Kapitalgebern verlagerte sich das Geschehen jedoch rasch in Richtung Osten. Weiter nördlich bzw. im Landesinneren liegen die Kreise bzw. Städte Jiangmen und Zhongshan, die sowohl Betriebe der traditionellen Schwerindustrie als auch aus den östlichen Gegenden abgewanderte Firmen der Leichtindustrie beherbergen. Die Zeit in Huizhou und Zhaoqing scheint hingegen ein wenig stehen geblieben zu sein. Sie haben bislang verhältnismäßig wenig am Wirtschaftsboom teilhaben können. Die Pro-Kopf-Einkommen der dort lebenden Bevölkerung liegen zwar im Vergleich zum Landesdurchschnitt deutlich höher. Ihr Industrieoutput sowie ihre Warenexporte sind jedoch gering Zhuhai Die Stadt Zhuhai wird von Besuchern oft als leicht verschlafene Küstenstadt wahrgenommen. Zwar konnte sie im Laufe der 80er und frühen 90er Jahre zahlreiche Investoren anziehen. Seitdem haben sich die meisten Kapitalgeber jedoch in Richtung Shenzhen und Dongguan orientiert. Von ihrem Status als Sonderwirtschaftsregion profitiert die Metropole aber noch heute. So haben sich dort wesentlich mehr europäische Großunternehmen angesiedelt als in anderen Regionen des westlichen Perlflussdeltas. Einer der größten deutschen Investoren Südchinas - MTU - ist beispielsweise mit einem

24 Das Perlflussdelta 24 Standorte im Greater Pearl River Delta Werk zur Überholung von Triebwerken vertreten. Ebenso lässt die Bosch GmbH dort Sicherheitstechnik herstellen. Der Swatchkonzern produziert mit rund Mitarbeitern Uhren und Produkte für die Kfz-Industrie. Ökonomische Kennzahlen zu Zhuhai (in Mrd. US$, Bevölkerung in Mio.) 2006 Bevölkerung 1,4 BIP 9,4 Exporte 14,8 Importe 18,0 Industrieoutput 24,5 Ausländische Direktinvestitionen 0,8 Wie ansässige Unternehmen berichten, seien die Lebensbedingungen in Zhuhai im Vergleich zu Metropolen wie Shenzhen oder Guangzhou wesentlich besser. Dennoch hätten sie große Probleme, qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Insbesondere chinesische Manager und Ingenieure zieht es nur sehr selten in die Stadt, die als eine Art Karrierefalle angesehen wird. Ausländisches Personal, insbesondere mit Familienanhang, empfindet die Stadt jedoch als durchaus lebenswert. Die Pro-Kopf-Einkommen sind hoch, ebenso der Einzelhandelsumsatz. Als einzige Stadt im Perlflussdelta übersteigen die Warenimporte die -exporte bei weitem. Ein weiterer Nachteil besteht in der mangelnden verkehrstechnischen Anbindung. Zhuhai verfügt zwar über einen eigenen Flughafen und auch über einen kleinen Containerhafen. Beide dümpeln allerdings in Bedeutungslosigkeit vor sich hin. Die täglichen Starts und Landungen am Airport kann man, so ein Kenner der Szene, im Prinzip an zwei Händen abzählen. Zur besseren Auslastung wird er daher zu Trainingszwecken genutzt. Expressgut kann man unter diesen Bedingungen nicht versenden. Der Containerhafen ist zudem nicht für größere Schiffe ausgelegt. Gespannt wartet die Stadt daher auf den Bau der Hongkong-Macau-Zhuhai Brücke. Zum Jahresende 2007 ist es aber nach wie vor ungewiss, ob das Projekt jemals realisiert wird. Möglicherweis kommt es auch zu einer anderen Verbindung zwischen Shenzhen und Zhongshan. Mithilfe der neuen Strecke würden Zhuhai - aber auch andere Städte im westlichen Perlflussdelta - nach Einschätzung von Landeskennern zahlreiche neue Investoren anziehen und den Rückstand gegenüber den östlichen Regionen aufholen.

25 Standorte im Greater Pearl River Delta 25 Wirtschaftliche Entwicklung Zhuhais (in Mrd. US$ Zhongshan Die Heimatstadt des ersten Präsidenten Chinas - Dr. Sun Yat-sen - ist von der Leichtindustrie geprägt. Dort haben sich die verschiedensten Industriecluster angesiedelt. So werden rund ein Viertel aller in China produzierten Schlösser im Kreis Zhongshan hergestellt. In der kleinen Gemeinde Guzhen befindet sich die "Light City" des Landes. Auf einer Fläche von rd. 50 qkm existieren mehrere tausend Fabriken und Einzelhandelsgeschäfte, die Leuchten und Lampen in allen Größen beziehungsweise für alle Zwecke anbieten. Ökonomische Kennzahlen zu Zhongshan (in Mrd. US$, Bevölkerung in Mio.) 2006 Bevölkerung 2,5 BIP 13,0 Exporte 15,6 Importe 7,5 Industrieoutput 34,6 Ausländische Direktinvestitionen 0,7 Auch die Möbelindustrie Chinas hat hier ein wichtiges Standbein. Ein Großteil der im "Reich der Mitte" produzierten Einrichtungsgegenstände stammt aus einer der zahlreichen in Zhongshan angesiedelten Fabriken. Für ausländische Investoren insbesondere aus Europa, den USA und Japan ist die Region derzeit noch von geringem Interesse. So gibt es Fabriken von Toshiba sowie einige mittelständische, aber weitgehend unbekannte Firmen.

26 Das Perlflussdelta 26 Standorte im Greater Pearl River Delta Zhongshan ist jedoch noch vor Shenzhen die am schnellsten wachsende Stadt des gesamten Perlflussdeltas. Ihr Industrieoutput hat sich zwischen 2000 und 2006 mehr als verfünffacht, während die Exporte um nahezu das Dreieinhalbfache gestiegen sind. Die Anzahl der registrierten Unternehmen ist im selben Zeitraum um 250% gewachsen, in Guangzhou registrierte das Statistikamt lediglich eine Zunahme von insgesamt 15%. Sowohl in der Provinzhauptstadt als auch in Shenzhen ging die Zahl der statistisch erfassten Unternehmen zwischen 2004 und 2006 sogar zurück. Wirtschaftliche Entwicklung Zhongshans (in Mrd. US$) Jiangmen Die Reise nach Jiangmen ist beschaulich, dauert aber lange. Von Hongkong aus ist die Stadt mit der Fähre in rund zweieinhalb Stunden zu erreichen. Trotz ihrer Abgeschiedenheit konnte sie mehrere internationale Großinvestoren anlocken. Mitsubishi Heavy Industries, Panasonic, BP, ABB und Hyundai sind die Bedeutendsten unter ihnen. Sie konnten von den günstigen Grundstückspreisen und speziellen Investitionsbedingungen in einem der zahlreichen und kaum belegten Industrieparks des Kreises profitieren.

27 Standorte im Greater Pearl River Delta 27 Ökonomische Kennzahlen zu Jiangmen (in Mrd. US$, Bevölkerung in Mio.) 2006 Bevölkerung 4,1 BIP 11,8 Exporte 7,4 Importe 3,4 Industrieoutput 22,0 Ausländische Direktinvestitionen 0,7 Die Stadt hat sich unter anderem auf die Produktion von Haushaltselektrogeräten spezialisiert. Etwa 40% aller in Guangdong hergestellten Waschmaschinen stammen aus Jiangmen. Auch bei anderen Produkten wie Chemiefasern und Motorrädern kommt sie auf eine ähnlich hohe Quote. Daneben ist sie für ihre Stahlprodukte bekannt. Der größte Papierproduzent Chinas hat sich ebenfalls hier niedergelassen. Im "Investment Climate and Competitiveness"-Report der Weltbank, der 23 chinesische Städte hinsichtlich ihrer Investitionsbedingungen untersucht, erzielte Jiangmen 2003 ein "A Ranking", die Beste von fünf zu vergebenden Noten. Trotz seiner Erfolge in einigen Branchen, der Ansiedlung von berühmten ausländischen Firmen und der guten Investitionsbedingungen hat sich Jiangmen im Vergleich zu anderen Städten im westlichen Perlflussdelta ökonomisch wenig entwickelt. Im Jahr 2000 war ihr Industrieoutput noch größer als derjenige von Zhuhai beziehungsweise Zhongshan. Inzwischen sind die beiden Städte aber an Jiangmen vorbeigezogen. Auch bei den Exporten konnte die Stadt einen nur geringen Erfolg vorweisen. Während ihre Ausfuhren zwischen 2000 und 2006 um das zweieinhalbfache zulegten, vervierfachten sie sich sowohl in Zhuhai als auch in Zhongshan. Im Jahr 2006 lag der Anteil Jiangmens an den gesamten Ausfuhren des Perlflussdeltas bei nur zweieinhalb Prozent. Während die Nachbarregionen wesentlich mehr für den Export fertigen, konzentrieren sich die Betriebe Jiangmens stärker auf den einheimischen Bedarf.

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