EIN KLEINES DIGITALES FOTO-ABC

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1 I h r O n l i n e F o t o l a b o r EIN KLEINES DIGITALES FOTO-ABC

2 Ein kleines digitales Foto-ABC A/D-Wandlung Bei der Analog/Digital-Wandlung werden die von den einzelnen Pixeln erzeugten elektrischen Spannungswerte in digitale Helligkeitswerte umgesetzt. Die Pixel können fast jeden Helligkeitswert darstellen. A Auflösung Die Auflösung einer Digitalkamera ergibt sich aus der Anzahl der Bildpunkte (Pixel) in Reihen x Zeilen, die auf dem Chip erfaßt werden. Je höher die Anzahl der Pixel desto schärfer wird das Bild und desto größer kann man es ausdrucken. Heute sind Kameras mit 3,3 Mio. Pixeln Standard. Bildbearbeitungs-Software Digitale Bilddateien können am PC zu Hause bearbeitet werden. Dazu braucht man eine Bildbearbeitungs-Software, wie zum Beispiel Photoshop o.a. B Bildübertragung Kamera-Computer Für die kleineren Datenmengen einer digitalen Kompaktkamera benötigt man in der Regel ein serielles oder USB-Kabel zur Datenübermittlung zwischen Kamera und Computer. Bit 1 Bit oder Binary digit ist die kleinste digitale Einheit. 8 Bits sind 1 Byte. Blooming Wenn auf ein Pixel eine Überdosis Licht fällt, wird dieses quasi überfüllt und erzeugt die maximale elektrische Spannung, die bei der A/D-Wandlung dann in Weiß übersetzt wird. Auf dem Bild entsteht so eine Fläche ohne Zeichnung. Diese Überladung überträgt sich auf benachbarte Pixel, so daß auch diese überfüllt werden. Besonders anfällig für Blooming Effekte sind stark reflektierende Motive wie Glas, Chrom oder verspiegelte Gegenstände. Bps Bps ist die Abkürzung für bits per second und bezeichnet die Übertragungsrate von Daten pro Sekunde. Diese Bezeichnung findet sich zum Beispiel bei Modems oder seriellen Schnittstellen. ISDN hat z.b. eine Übertragungskapazität von bits per second. Pixum 2007 Seite 2

3 CCD CCD ist die Abkürzung für Charge Coupled Device, eine Art Karte (oder Chip), die bei Digitalkameras oder Scannern statt eines lichtempfindlichen Films belichtet wird. Hier befinden sich die Sensoren des Chips und je mehr von ihnen vorhanden sind, desto höher die Auflösung einer Kamera oder eines Scanners. C CD-R CD-R ist die Abkürzung für Compact Disc Recordable, eine beschreibbare CD die von jedem Computer eingelesen und mit Hilfe eines CD-Brenners einmalig beschrieben werden kann. Die Speicherkapazität liegt, je nach Hersteller, zwischen 640 und 700 MByte. CompactFlash Card CD-RW Die CompactFlash Card ist der am weitesten verbreitete Wechselspeicher für Digitalkameras. Die Speicherkapazität liegt bei bis zu einem Gigabyte (=1024 Megabyte) z.b. bei der IBM CompactFlash Mini-Festplatte. CD-RW ist die Abkürzung für Compact Disc Rewritable. Diese CD kann im Gegensatz zur CD-R mehrfach beschrieben werden (zur Speichergröße vergleichen Sie auch CD-R). Digital Alles, was mittels Ziffern darstellbar ist, wird digital genannt. Bei einer Digitalkamera werden sämtliche aufgenommenen Daten in Form von binären Zahlencodes gespeichert. Das heißt jede Information wird durch eine Kombination von Nullen (Strom aus) und Einsen (Strom an) dargestellt. D DPI Dpi steht für dots per inch und ist eine Meßgröße für die Auflösung eines Bildschirms oder eines Ausdrucks. Je mehr dpi, desto höher ist die Auflösung eines Bildes. Druckgröße Die Auflösung vieler Kameras setzt dem Druckformat klare Grenzen. Je höher die Auflösung, desto größer kann gedruckt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Druckgröße ist die Kompression der Rohdaten. DSP DSP ist die Abkürzung für Digital Signal Processor. Diese Computerchips ermöglichen eine schnellere Bearbeitung von Bilddaten und entlasten den Hauptprozessor des Computers. Pixum 2007 Seite 3

4 Farbfilter Da die CCD-Sensoren ausschließlich auf Helligkeiten reagieren ist beim Farbfotografieren mit digitalen Kameras der Einsatz von Farbfiltern erforderlich. Durch verschiedene Methoden der Farbtrennung werden bei der Aufnahme die Helligkeitswerte für die drei Grundfarben rot, blau und grün erfaßt, aus denen sich neben der Helligkeit auch die Farbe eines betreffenden Bildpunktes bestimmen läßt. F Farbinterpolation Farbtiefe Farbtreue Flashpix Da bei der Farbermittlung mit normalen Farb-Flächensensoren pro Bildpunkt jeweils nur einer der drei für die Belichtung erforderlichen Farbwerte physikalisch erfaßt wird, muß die Kamera- Software die beiden fehlenden Farbwerte rechnerisch bestimmen (Interpolation). Als Basis dienen die von benachbarten Pixeln erfaßten Werte. Fehler bei dieser Schätzung machen sich später in Form eines verstärkten Rauschens auf dem Bild bemerkbar. Die Farbtiefe definiert die maximale Anzahl von Farben die eine Digitalkamera oder ein Scanner erfassen kann. Die meisten Kameras arbeiten mit 3 x 8 = 24 Bit, das entspricht 16,7 Millionen Farben. Neueste Profi-Kameras arbeiten mittlerweile mit 3 x 14 = 42 Bit. Mit Farbtreue bezeichnet man die möglichst natürliche Wiedergabe von Farben. Bei Digitalkameras übertrifft die Farbtreue häufig die Leistungen herkömmlichen Filmmaterials, das, je nach Hersteller, unterschiedliche Farbbesonderheiten aufweist. Flashpix ist ein neues Grafikformat für Digitalfotos, das auf Dauer einen neuen Industriestandard für Imaging-Hard- und Software etablieren soll. GIF GIF (Graphics Interchange Format) ist neben JPEG ein weitverbreitetes Standardformat für Bilder auf Web-Seiten. Die Bilder im GIF-Format werden komprimiert gespeichert und sind auf 256 Farben beschränkt. Mit GIF-Bildern sind auch Animationen möglich. Belichtungen von GIF-Daten sind nicht sinnvoll, weil diese auf 256 Farben beschränkt sind. G Pixum 2007 Seite 4

5 JPEG Die Abkürzung JPEG steht für Joint Photographic Experts Group. Fast alle kompakte Digitalkameras arbeiten mit dem JPEG-Format. Dieses Dateiformat erlaubt eine hohe Kompression von Bilddaten und damit eine schnellere Übertragung. Allerdings geht ein geringer Teil der Bilddaten verloren, was jedoch nicht stark ins Gewicht fällt. Es gibt die Möglichkeit, Bilddateien auch stufenweise zu komprimieren. Kompression Kompression bezeichnet ein Verfahren zur Verkleinerung der Datenmengen von Text-, Audio- und Bilddateien durch verschiedene Algorithmen. Ziel der Kompression ist es, Speicherplatz einzusparen und/oder auf Web-Seiten Ladezeiten zu verringern. J K Lpi Die lines per inch oder lpi sind eine Maßeinheit für die Auflösung von Druckbildern (Punktzeilen pro Inch, 1Inch = 2,54 cm). L Megapixel 1 Megapixel sind 1 Million Pixel. M Microscanning Moiré Durch das mehrfache Verschieben eines kleinen Flächensensors während der Aufnahme wird eine besonders hohe Auflösung erreicht. Durch Überlagerung der Motivstrukturen kann ein störendes Muster auf der Aufnahme entstehen, das sich mit geeigneter Bildbearbeitungs-Software wieder entfernen läßt. PC-Card Die PC-Card ist ein Wechselspeichermedium für Digitalkameras. Da die meisten Kameras eine Standardformatierung der Karten verwenden, lassen sich diese über ein entsprechendes Kartenlaufwerk von jedem Computer aus wie eine normale Festplatte zur Bildübertragung verwenden. Die maximale Speicherkapazität liegt mittlerweile bei 1200 MByte. P Pixel Jede Digitalkamera zerlegt das Bild mittels der CCD-Sensoren bei der Aufnahme in Bildpunkte, sogenannte Pixel (Picture Element). Je mehr Pixel ein Bild enthält, desto schärfer wirkt es und desto größer kann man es ausdrucken (vergleichen Sie dazu auch Druckgröße). Pixum 2007 Seite 5

6 Rauschen Scanner Unter Rauschen versteht man das Auftreten von in ihrer Farbe oder Helligkeit abweichenden Pixeln in einem an sich homogenen Motivbereich. Dieses Phänomen erzeugt im Bild einen ähnlichen Effekt wie grobes Filmkorn. Rauschen kann zum Beispiel durch Fehlinterpretation bei der Farbinterpolation entstehen. Ein Scanner liest analoge Daten ein und wandelt sie bei der A/D-Wandlung in digitale Daten um. Diesen Vorgang nennt man digitalisieren oder scannen. R S Schnittstellen Fast alle Profikameras verwenden die SCSI-Schnittstelle von Macintosh oder PC für die Bildübertragung. Preiswerte Digitalkameras übertragen ihre Aufnahmen über die Standardschnittstellen (seriell oder USB) beim PC und über Drucker- oder Modemimport beim Mac. Serienfotografie/Serienbildfunktion Super CCD Der Serienbildmodus einer Digitalkamera ermöglicht das Belichten mehrerer Bilder hintereinander zum Dokumentieren von Bewegungsabläufen. Gute Kameras schießen dabei bis zu 2 Bilder pro Sekunde. Die Länge einer Bildserie hängt im wesentlichen von der Zwischenspeicher-Kapazität der Kamera ab. Bei der Super CCD wird durch eine achteckige Form der CCD eine noch höhere Auflösung der Bilddaten erzielt. TIFF TIFF ist die Abkürzung für Tagged Image File Format, einem weiteren Format der digitalen Bildbearbeitung. Im TIFF-Format wird nicht komprimiert, so kommt es zu keinem Bilddatenverlust wie beim JPEG-Format und die Qualität der Daten bleibt erhalten. T Web-Publishing Ein wichtiges Einsatzgebiet für digitale Kameras ist die Produktion von Bildern für Internet-Seiten. Für das Web-Publishing ist keine hohe Auflösung erforderlich, was den Einsatz preiswerter Digitalkameras ebenfalls gut möglich macht. Das wichtigsten Bildformat im Internet ist JPEG, da es die Datenmenge von Bildern auf eine übertragungsfreundliche Größe reduziert. W Weißabgleich Es hängt von der Farbtemperatur des Lichts ab, wie natürlich die Farben auf einem digital aufgenommenen Foto erscheinen. Um eine möglichst natürliche Farbwiedergabe zu ermöglichen, paßt die Kamera die Farbkanäle an die jeweilige Farbtemperatur, zum Beispiel Tageslicht, Kunstlicht oder Neonlicht an. Pixum 2007 Seite 6

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