Neuköllner Stolpersteine Stand: September 2008 Geordnet nach Verlegeorten (Straßennamen in alphabetischer Reihenfolge)

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1 Neuköllner Stolpersteine Stand: September 2008 Geordnet nach Verlegeorten (Straßennamen in alphabetischer Reihenfolge) 1-2 Donaustraße 11 Stolpersteine für Flora Mandelstamm und Felicia Drucker Flora Mandelstamm, geb. Sonnabend, wurde 1868 in Berlin geboren. Am wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Von dort aus kam sie am ins Vernichtungslager Treblinka, wo sie ermordet wurde. Felicia Drucker kam 1881 in Warschau zur Welt. Am wurde sie nach Riga deportiert, am in Riga ermordet. 3 Donaustraße 18 Stolperstein für Manfred Mendelsohn Verlegung: Manfred Mendelsohn, geb. am 27. April 1930 in Berlin, wurde zusammen mit seinen Eltern Erna, geb. Schwersenz, Jg. 1905, und Adolf Mendelsohn, Jg. 1899, mit dem 5. Transport am 14. November 1941 nach Minsk deportiert. Die Familie wohnte in der Donaustraße 18. (Recherchen: Günter Schubert) 4 Gielower Straße 32C Stolperstein für Rudolf Peter Rudolf Peter wurde 1889 in Podersam bei Saaz geboren und lernte Buchbinder. Er arbeitete im Deutschen Verlag und schloss sich hier einer illegalen Gewerkschaftsgruppe an und leistete Widerstandsarbeit, indem er u.a. Schriften des Nationalkomitees Freies Deutschland verteilte. Am wurde er verhaftet und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. In der Strafanstalt Brandenburg kam er ums Leben. (Q.: Ursel Hochmuth, Der Illegale KPD und Bewegung Freies Deutschland in Berlin und Brandenburg , S. 210.) 5 Gretelstraße 10 Stolperstein für Kurt Gärtner Kurt Gärtner, geb in Finsterwalde, war der Sohn eines Tuchmachers. Als Gewerkschafter und Sozialdemokrat zog er 1905 arbeitsuchend nach Berlin. Während des 1. Weltkrieges, den er als Soldat verbrachte, wurde er USPD-Mitglied Stadtverordneter von Neukölln Wiedereintritt in die SPD. Mitglied des Deutschen Freidenker Verbandes Stadtverordneter von Berlin. Verhaftung, Illegalität in der Tschechoslowakei, 1937 Rückkehr nach Berlin. Illegale Widerstandstätigkeit. Am Verhaftung und Verschleppung ins KZ Sachsenhausen, ermordet am (Q.: Vor die Tür gesetzt. Im Nationalsozialismus verfolgte Berliner Stadtverordnete und Magistratsmitglieder Verein Aktives Museum 2005.) 1

2 6 Hermannstraße 46 Stolperstein für Clara Raucher Verlegung: vor 2006 Clara Raucher, Jg. 1904, stammte aus Buczacz in Galizien und wohnte zuletzt in der Hermannstraße 46. Am 6. März 1943 wurde sie mit dem 35. Transport ins KZ Auschwitz deportiert und ist dort ermordet worden. Meine Mutter, Anna Schwanke, geb. 1903, war Tochter des Schulhausmeisters Ludwig Piske, Weisestraße 19/20. Der Vater von Mutters Freundin Clara Raucher hatte in der Nähe eine kleine Schneiderei. Wenn ich mich auch als Kind an Frau Raucher nur dunkel erinnern kann, wir lebten bis zur Pensionierung des Großvaters ebenfalls dort, so möchte ich doch im Andenken an die Freundschaft meiner verstorbenen Mutter mit ihrer umgekommenen Freundin für diese ein Zeichen des Erinnern an diese schreckliche Zeit setzen. (Q.:Dietrich Schwenke in einem Schreiben an das Kulturamt Neukölln, 2002) 7-8 Hermannstraße 48 Stolpersteine für Jenny Boas und Georg Boas Georg Boas, Bäcker und Kaufmann, und Jenny Boas, geb. Holländer, aus Posen und Pommern stammend, heirateten im Jahre Am wurde Georg Boas ins KZ Auschwitz deportiert. Am wurde Jenny Boas nach Theresienstadt verschleppt. Sie starb hier am (Q.: Gedenkbuch/Bundesarchiv/Persönliche Unterlagen von Angelika Kaphan-Herzfeld) 9 Innstraße 24 Stolperstein für Olga Benario Verlegung: Einweihung: Olga Benario, Jg. 1908, stammte aus München. Ihre Eltern waren der Rechtsanwalt und Sozialdemokrat Dr. Leo Benario und Eugenie Benario. Mit 17 Jahren zog Olga Benario nach Berlin und wurde eine sehr aktive und bekannte Funktionärin des KJVD (Kommunistischer Jugendverband Deutschlands) wurde sie zum ersten Mal verhaftet befreite sie ihren Lebensgefährten und Genossen Otto Braun aus dem Gerichtsaal des Untersuchungsgefängnisses Moabit und ging mit ihm in die Illegalität. In der Sowjetunion lernte sie Luis Carlos Prestes, Generalsekretär der KP Brasiliens, kennen und wurde seine Frau. Im September 1936 wurde Olga Benario in Rio de Janeiro verhaftet und an Nazideutschland ausgeliefert. Im Frauengefängnis Barnimstraße musste sie im November 1936 ihre Tochter Anita zur Welt bringen. Olga Benarios Leidensweg führte sie in die Konzentrationslager Lichtenburg und Ravensbrück. In den Gaskammern der Euthanasie-Anstalt Bernburg wurde sie im April 1942 ermordet. Ihre Tochter Anita wuchs bei der Schwiegermutter Donna Leocadia Prestes auf. (wikipedia) 2

3 10-11 Jonasstraße 4 Stolpersteine für Fritz und Margarete Wolff Einweihung: Der Jurist Dr. phil. Fritz Wolff war evangelisches Gemeindemitglied. Er wurde 1880 in Berlin geboren und seine Ehefrau Margarete, geb. Markwald, kam im Jahr 1900 in Wuppertal zur Welt. Seit 1933 wohnten sie in der Jonasstraße 4. Einen Tag nach der Beschlagnahmung ihres Vermögens, am 12. März 1943, wurden die Eheleute mit dem 36. Transport ins KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet. (Q.: Gedenkbuch/Bundesarchiv und BLHA, Rep. 36A, Oberfinanzpräsident, Akt.Nr ) Juliusstraße 39 Stolpersteine für Richard, Margot und Kurt Max Schaefer und Leo Cohn Verlegung: Dezember 2006 Einweihung: Der zwanzigjährige Kurt Schaefer und seine Eltern Margot, Jg. 1884, und Richard, Jg. 1881, lebten bis 1942 in der Juliusstraße 39. Sie wurden am nach Riga deportiert und dort ermordet. Leo Cohn, Jg. 1890, kam aus Ostpreußen nach Berlin. Er war Destillateur und Besitzer einer Sackhandlung in der Ziethenstraße 57 (heute Werbellinstraße). Im März 1942 zog Leo Cohn in die Juliusstraße 39 als Untermieter der Familie Fiedler. In dieser Zeit musste er schon als Zwangsarbeiter bei der Reichsbahn am Schlesischen Bahnhof arbeiten. Als einer von 351 Juden wurde er am 10. Januar 1944 ins KZ Theresienstadt deportiert und am 29. September 1944 nach Auschwitz. Hier ist er ermordet worden. (Q.: Gedenkbuch/Bundesarchiv und persön. Unterlagen Familie Schaefer und Regina Goeswald, Unterlagen Ray Wolff) Karl-Marx-Straße 76 Stolpersteine für Frieda Löwenthal und Jacob Löwenthal Frieda Löwenthal, geb. Henoch, kam im Jahre 1882 in Pleschen (Posen) zur Welt. Ihr Ehemann Jacob Löwenthal wurde im Jahre 1884 in Alexandria geboren. Beide wurden am nach Riga deportiert und am nach der Ankunft in Riga ermordet Maybachufer 8 Stolpersteine für Markus und Flora Goldstein Stolpersteine für Lucie und Selma Meyer Stolpersteine für Rosa Meyer und Georg Lichtenstein Verlegung: Markus Goldstein, geb in Kobylagors (Posen), war Kürschner und Sattler. Am Maybachufer hatte er Wohnung und Geschäft. Seine Ehefrau Flora Goldstein, Jahrg. 1877, stammte aus Schwerin/Mecklenburg. Das Ehepaar hatte eine Tochter, Dorothea. Sie emigrierte 1938 in die USA und verstarb 1972 in Cleveland, Ohio. Flora und Markus Goldstein wurden am nach Auschwitz deportiert und sind dort ermordet worden.(q.:joachim L. Brotzen, New York) 3

4 Selma Meyer, geb. Gerson, geb in Wongrowitz, wurde zusammen mit ihrer Tochter Lucie Meyer, Jhg. 1910, am nach Riga verschleppt. Beide sind nach ihrer Ankunft am dort ermordet worden. Rosa Meyer, geb. Freud, geb in Güssig, wurde am nach Theresienstadt deportiert und ist hier am ermordet worden. Georg Lichtenstein, geb in Marienburg i. Westpreußen, wurde am in Piaski ermordet. 24 Nansenstraße 18 Stolperstein für Elias Radsanowicz Elias Radsanowicz wurde am in Sirpick geboren. Am 2. März 1943 erfolgte seine Deportation ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sich seine Spuren verlieren Rungiusstraße 33 Stolpersteine für Johanna Grand und Else Grand Die Schwestern Johanna und Else Grand, geb und 1893 in Ortelsburg, gingen am in den Freitod, um der Deportation zu entgehen. 27 Sonnenallee 137 Stolperstein für Willy Kolbe Willy Kolbe, geb in Berlin, war Schlosser. Er arbeitete als Revisor bei der Firma Loewe. Am Festnahme. Sein Leidensweg führte über die Haftanstalt Plötzensee ins Zuchthaus Halberstadt und ins Straflager Hausneindorf, Kreis Quedlinburg. Im April 1945 vermutlich während des Evakuierungsmarsches verstorben. (Q.: Ursel Hochmuth, Der Illegale KPD und Bewegung Freies Deutschland in Berlin und Brandenburg , S. 210.) Willy Kolbe gehörte zum Arbeiterwiderstand und wirkte 1943/44 in der Saefkow-Jacob- Bästlein-Gruppe, einer der größten Widerstandsorganisationen aus der Endzeit der Nazi- Diktatur. Er wurde in Berlin geboren und absolvierte eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer. Er war Mitglied des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes und sympathisierte mit der KPD. Nach der Beendigung der Lehre war er lange Jahre arbeitslos bis er 1934 in der Firma Ludwig Loewe & Co. in Berlin-Moabit - zuletzt als Revisor Beschäftigung fand. Dort schloss er sich einer illegalen Gruppe an, die den Widerstand in diesem Rüstungsbetrieb organisierte. Am wurde er verhaftet und kam in Untersuchungshaft ins Strafgefängnis Berlin- Plötzensee. Er wurde wegen Vorbereitung zum Hochverrat angeklagt und vom NS- Volksgerichtshof zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Am wurde er aus Plötzensee in das Zuchthaus Halberstadt und dessen Außenlager Hausneindorf bei Quedlinburg verlegt, wo er am auf dem Evakuierungsmarsch starb. (Recherchen Aktives Museum Berlin) 4

5 28-29 Steinbockstraße 23 Stolperstein für Lucie und Arthur Hecht Verlegung: Lucie Hecht, geb. Kayser, Jg. 1888, und Dr. jur. Arthur Hecht, Jg. 1883, wohnten bis zu ihrer Deportation am 28. März 1942 ins Ghetto Piaski in der Steinbockstraße 23. Arthur Hecht war im Ersten Weltkrieg Soldat und wie seine Frau christlich getauft. Lange Jahre war er als Amtsgerichtsrat am Amtsgericht Neukölln tätig. Das Paar hatte eine Tochter, Gerda, Jg reisten die Hechts nach New York und brachten ihre Tochter bei Verwandten in Sicherheit. So retteten sie ihr das Leben. Sie besuchten sie noch einmal in den Staaten, kehrten jedoch nach Deutschland zurück. Gerda hielt bis zu ihrem Tod im Jahr 2003 Briefkontakt zu ihrer Neuköllner Schulfreundin Ruth Krügel, geb. Kadler. (Recherchen Dr. Ruth Hörnle) Weichselstraße 28 Stolpersteine für Curt Ebstein, Erna Ebstein, Ilse Ebstein, Ruth Ebstein, Bertha Ebstein, Max Ebstein, Georg Weigert Der aus Oberschlesien stammende Syndikus Curt Ebstein bewohnte zusammen mit seiner Frau, der Mutter Bertha und den in Berlin geborenen Kindern Ilse, Ruth und Max eine 3 ½ Zimmer Wohnung in der Weichselstraße. Wahrscheinlich seit 1942, evtl. auch schon früher, wohnte Georg Weigert zur Untermiete in einem teilmöbliertem Zimmer bei den Ebsteins. Der Sohn Max Ebstein verstarb im Alter von vier Jahren am an Tuberkulose und Herzschwäche im Jüdischen Krankenhaus. Die Mutter Bertha Ebstein, geb. Skaller, verstarb mit 78 Jahren am ebenfalls im Jüdischen Krankenhaus. Die übrigen Familienmitglieder wurden am nach Auschwitz deportiert und sind dort ermordet worden. Vor der Deportation musste Curt Ebstein als Zwangsarbeiter arbeiten. (Q.: Gedenkbuch/Bundesarchiv/ BLHA, Rep. 36a, Oberfinanzdirektion, Nr. 7687) Weichselstraße 52 Stolpersteine für Erna und Dagobert Schlesinger Verlegung: Juli 2007 Einweihung: Dr. med. Dagobert Schlesinger, Jg. 1876, war praktischer Arzt und Facharzt für Lungenkrankheiten; Erna Schlesinger, geb. Apolant, Jg. 1891, war staatlich geprüfte Heilmasseurin. In der Weichselstraße 52 praktizierte Dr. Schlesinger bis zur Aberkennung seiner Approbation und seiner Zulassung als praktischer Arzt durch die Berliner Reichsärztekammer im September Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde er gezwungen, seine Praxis an einen Parteigänger der Nazis abzugeben ging er in den Freitod. Seine Ehefrau Erna Schlesinger wurde am 12. Januar 1943 mit dem 26. Transport vom Sammellager Große Hamburger Straße in das KZ Auschwitz deportiert und dort am 13. Januar 1943 von den Nazis ermordet. (Recherchen Robert Depuis) 5

6 39-40 Weserstraße 54 Stolpersteine für Reinhold Hermann und Hugo Kapteina Hugo Kapteina gehörte zum Arbeiterwiderstand und wirkte 1943/44 in der Saefkow-Jacob- Bästlein-Gruppe, einer der größten Widerstandsorganisationen aus der Endzeit der Nazi- Diktatur. In Gelsenkirchen wurde er als Sohn eines Bergmanns geboren. Zwischen 1924 und 1928 studierte er an verschiedenen Universitäten; seinen Lebensunterhalt verdiente er sich mit Gelegenheitsarbeiten. Er übersiedelte 1928 nach Berlin und schrieb als freier Mitarbeiter u.a. für die Welt am Abend und den Simplizissimus. Er sympathisierte mit der KPD ohne ihr anzugehören schied er aus der gleichgeschalteten NS-Schrifttumskammer aus. Er arbeitete als Zeitungsbote und Anstreicher. Nebenher studierte er an der TU im Abendstudium und war nach 1943 als Konstrukteur in der Firma Alkett in Berlin-Borsigwalde beschäftigt. Dort baute er eine Widerstandsgruppe auf, die sich an der Verbreitung illegaler Schriften und an der Störung der Kriegsproduktion des Betriebes beteiligte. Er unterstützte ausländische Zwangsarbeiter und bemühte sich, diese in die illegale Arbeit mit einzubeziehen. Er gab Flugschriften der Widerstandsgruppe weiter und verfasste selbst das Manuskript Die Gesellschaft. Nach seiner Verhaftung am und grausamen Verhören gelangt es ihm, aus der Untersuchungshaft zu fliehen. Im Februar 1945 erneut verhaftet, wurde er am vom NS-Volksgerichtshof wegen Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung zum Tode verurteilt. Am starb er unter dem Fallbeil im Zuchthaus Brandenburg-Görden. (Recherchen Aktives Museum Berlin) 6

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