Fluggesellschaften & Subventionen: Unsere Position

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fluggesellschaften & Subventionen: Unsere Position"

Transkript

1 Fluggesellschaften & Subventionen: Unsere Position Mythos Subventionen für Fluggesellschaften sind ein Problem in den Golfstaaten. FAKT Wettbewerbsverzerrende Subventionen und staatliche Unterstützungen gibt es leider überall auf der Welt. Mythos Emirates wird subventioniert. FAKT Emirates erhält keinerlei Subventionen. Emirates lehnt staatliche Hilfen für Fluggesellschaften entschieden ab. Mythos Emirates hat Zugang zu subventioniertem oder kostenlosem Kerosin. FAKT Falsch. Wir kaufen unser Kerosin in Dubai und weltweit bei BP, Shell und Chevron zu Marktpreisen. Mythos Airlines aus den USA und Europa haben zwar jahrzehntelang staatliche Hilfen erhalten, werden heute aber nicht mehr subventioniert. FAKT Staatliche Konkursschutz- und Rettungsmaßnahmen verzerren weiterhin den Markt.

2 Fluggesellschaften & Subventionen: Unsere Position Wir erleben das ja immer wieder: Jeder Verdacht, jeder Mythos, der nur oft genug wiederholt wird, gilt in der Öffentlichkeit irgendwann als Tatsache oder Wahrheit, auch wenn niemals stichhaltige Beweise dafür vorgelegt wurden. In dieser Broschüre legen wir unsere Ansichten über Subventionen in der Luftfahrt dar, erläutern das Geschäftsmodell von Emirates und korrigieren falsche Behauptungen über unsere Fluggesellschaft: Von angeblich subventioniertem Treibstoff über finanzielle Hilfen und den Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter bis hin zu Umweltvorschriften und Flughafengebühren. Emirates ist der Ansicht, dass IATA und ICAO gemeinsam transparente finanzielle Kriterien für die Feststellung von Subventionen entwickeln sollten, die dann für alle internationalen Fluggesellschaften gelten. eine Regierung einer Fluggesellschaft keine Kapitalspritzen, Kredite oder Refinanzierungsmittel zur Verfügung stellen sollte, und zwar unabhängig von den Eigentumsverhältnissen. alle Regierungen eine auf Open Skies ausgerichtete Luftverkehrspolitik verfolgen sollten um die größte aller Subventionen ein für alle Mal zu beenden den luftfahrtpolitischen Protektionismus. Tim Clark, President Emirates Airline 1

3 Inhalt Vorbemerkungen 4 Subventionen für Airlines: Aktuelle Beispiele 5 Rhetorischer Ringelpiez 6 Staatlicher Besitz = staatliche Unterstützung? 8 Staatliche Hilfen: Ein kurzer Blick in die Geschichte 9 Bieten nur börsennotierte Fluggesellschaften Transparenz? 10 Analysten bescheinigen Emirates Transparenz und Unabhängigkeit 11 Fairer Wettbewerb 12 Star Alliance und staatliche Hilfen 13 Unsere Finanzierung 14 Mythos Golf-Carrier 15 Arbitrage in der Luftfahrt: Kostenunterschiede rund um die Welt 16 Flughafengebühren 18 Flughafeninfrastruktur 19 Kerosin 22 Emirates und ihre Tochtergesellschaften - ganz transparent 24 Umweltpolitik 26 Fazit 27 3

4 Die Behauptungen von Airlines wie Lufthansa, Air France-KLM und Air Canada hinsichtlich eines unfairen Wettbewerbs sind nicht plausibel. Obwohl im Staatsbesitz, ist Emirates über all die Jahre seit ihrer Gründung profitabel gewesen mit der Ausnahme eines einzigen Jahres. Ihre schnell wachsende Flotte finanziert Emirates konventionell. Emirates bezahlt sowohl den gleichen Preis für Kerosin als auch die gleichen Gebühren an ihrem Heimatflughafen wie die anderen Airlines. The Economist Vorbemerkungen Trotz dem ernsthaften Streben der Luftverkehrsbranche nachhaltig und profitabel zu operieren, waren Fluggesellschaften ohne staatliche Subventionen oft gar nicht vorstellbar. In der vergangenen Dekade verloren die Fluggesellschaften weltweit rund 50 Mrd. US-Dollar. Eine traurige Tatsache, für die unterschiedlichste Gründe verantwortlich waren, die sich zum Teil sogar noch gegenseitig verstärkt haben. Einige der Gründe: Der 11. September, die hohen Kerosinpreise, nicht tragfähige Geschäftsmodelle, die globale Wirtschafts- und Finanzkrise, Wettbewerbsverzerrungen durch subventionierte und schlecht geführte Fluggesellschaften. In derart schwierigen Zeiten ist es wenig überraschend, dass einige Fluggesellschaften ihre Schulden nicht mehr bedienen konnten und bei ihren Regierungen zwecks Hilfen vorstellig wurden. Als rein marktwirtschaftlich agierendes profitables Unternehmen lehnt Emirates die staatliche Subventionierung von Fluggesellschaften strikt ab. Allerdings ist uns klar, dass es noch eine gewisse Zeit dauern wird, bis staatliche Hilfen in unserer Branche der Vergangenheit angehören werden. Wettbewerbsschädliche Subventionen können ganz unterschiedliche Formen annehmen: Die staatliche Korea Development Bank beispielsweise stundete Asiana Airlines im Jahr 2010 Schulden in Höhe von 3,76 Billionen Koreanischen Won (3,3 Mrd. US$). Ganz eindeutig eine Subventionierung. Gleiches gilt für die Mitgift in Höhe von 500 Mio. Euro, die Austrian Airlines im September 2009 von der österreichischen Regierung vor der Übernahme durch die Lufthansa erhielt. Steuervergünstigungen, die Übernahme von Kriegsrisiko-Versicherungen und einmalige Kredite von staatlichen Banken sind ebenfalls Formen von Subventionierung, selbst dann wenn sie durch Regierungen genehmigt werden. Auch wenn die Chapter-11-Insolvenzregelung in den USA zwar keine Subvention im eigentlichen Sinne ist, beeinflusst sie das Marktgeschehen ähnlich stark wie Subventionen. Chapter-11 ermöglicht die Reorganisation insolventer Airlines bei einem derart hohen Grad an Bestandsschutz, wie er in kaum einem anderen Markt anzutreffen ist. Die Star Alliance ist die weltgrößte Luftfahrtallianz. 13 ihrer Mitglieder und somit fast die Hälfte aller Mitglieder haben Subventionen und staatliche Hilfen im Wert von über 6,8 Mrd. Euro erhalten. Eine dieser Subventionen war die Zuführung von rund 800 Mio. Euro in den Lufthansa-Pensionsfonds durch die deutsche Bundesregierung im Jahr Sie ist ein Beispiel einer ganzen Reihe von Rettungsmaßnahmen in Europa, im Rahmen derer die nationalen Fluggesellschaften insgesamt mehr als 10 Mrd. Euro erhielten. Auch Air France, British Airways, TAP, Olympic Airways, Alitalia und Aer Lingus gehörten damals zu den Nutznießern. Ist heute von Subventionen in der Luftfahrt die Rede geht es vor allem um den Nahen Osten, also um eine der Regionen, die starke Wachstumsraten im Luftverkehr verzeichnen. Kaum haben die jungen Unternehmen aus dieser Region den Wettbewerb im internationalen Luftverkehr belebt sind ganze Salven von Kritik, Beschwerden und Vorwürfen zum Thema Subventionen zu hören, mit dem Ziel, die Marktposition einiger etablierter Marktteilnehmer von außerhalb des Nahen Ostens zu schützen. Emirates weiß, dass einige Fluggesellschaften aus Nahost staatlich subventioniert werden. Doch das heißt aber noch lange nicht, dass man alle Fluggesellschaften aus dieser Region über einen Kamm scheren darf. Emirates ist die größte und umtriebigste Fluggesellschaft aus der Region. Deshalb sind wir oft das Ziel von Kritik, obwohl das Unternehmen seit seiner Gründung 1985 mit der Ausnahme eines einzigen Jahres stets profitabel gewesen ist. Mit dieser Broschüre wollen wir belegen, dass unsere Erfolge ehrlich erarbeitet, transparent dokumentiert und auf die konsequente Ausrichtung auf ein nachhaltiges Wachstum zurückzuführen sind. Wir bei Emirates sehen viele positive Entwicklungen: In immer mehr Ländern setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein freier Zugang zum Luftraum für ihre Volkswirtschaften vorteilhaft ist und auf diese Weise ihren nationalen Interessen am besten gedient wird. Dennoch gibt es immer noch Märkte, in denen nationale Fluggesellschaften oder deren Allianzpartner mehr Wettbewerb verhindern, in dem sie falsche Behauptungen über ihre Konkurrenten verbreiten. Auch wir sind aufgrund unseres Erfolges zur Zielscheibe geworden und müssen erleben, dass einige Fluggesellschaften zur Verfolgung eigener Interessen ganz bewusst falsche Behauptungen über Emirates und Dubai einsetzen. Wir haben nichts zu verbergen und begrüßen jede Diskussion über unsere Aktivitäten. Tim Clark, President, Emirates Airline 4

5 Subventionen für Airlines: Aktuelle Beispiele Die Europäische Kommission stellte fest, dass die der staatlichen ungarischen Fluggesellschaft Malév zwischen 2007 und 2010 im Rahmen ihrer Privatisierung und Renationalisierung zur Verfügung gestellten Finanzierungen illegale staatliche Hilfen waren und wies die Regierung Ungarns im Januar 2012 an, knapp 100 Mrd. Forint (308 Mio. Euro) von Malév zurückzufordern. Alitalia profitiert seit über sieben Jahren von staatlichen Hilfen in Höhe von insgesamt 700 Millionen Euro, die im Rahmen des von der italienischen Regierung verabschiedeten Alitalia- Hilfspakets bereitgestellt werden. Das Programm sieht neben anderen Stützungsmechanismen auch eine Flughafensteuer in Höhe von 3 Euro pro Kopf für die Passagiere aller Fluggesellschaften vor, die Italien bedienen. Im November 2011 kritisierte der Verband der europäischen Billigfluggesellschaften (ELFAA) die Zahlung einer erneuten staatlichen Beihilfe in Höhe von 25 Mio. Euro an die spanische Fluggesellschaft Spanair. Damit belaufen sich die staatlichen Hilfen für Spanair auf insgesamt 120 Mio. Euro. Anfang 2010 erhielt JAL von der Japanese Enterprise Turnaround Initiative Corporation (einem staatlich kontrollierten Investmentfonds) frisches Kapital in Höhe von 350 Milliarden Yen und von mehreren Finanzinstituten, darunter die staatliche Development Bank of Japan, einen Kredit über 600 Milliarden Yen. Im Dezember 2011 beschloss die indische Regierung Air India staatliche Beihilfen im Umfang von über 11 Mrd. US-Dollar zu gewähren. Bestandteile dieses Hilfspakets sind ein von 14 Banken gewährter Kredit in Höhe von 5,7 Mrd. US-Dollar mit einer Laufzeit von zehn Jahren und Mittel in Höhe von 4,7 Mrd. US-Dollar zum Erwerb neuer Flugzeuge. Im März 2012 beschloss die indische Regierung der Fluggesellschaft im Haushaltsjahr 2012/2013 aus Bundesmitteln eine zusätzliche Finanzspritze in Höhe von 800 Mio. US-Dollar zu gewähren. Mit Verweis auf eine Marketingvereinbarung zwischen dem rumänischen Flughafen Temeswar und dem ungarischen Billigflieger Wizz Air eröffnete die Europäische Kommission im Mai 2011 eine Untersuchung wegen der Nichtzahlung von Flughafengebühren in Höhe von insgesamt 2,6 Mio. Euro und weiterer Vergünstigungen. Die Europäische Kommission hat eine Untersuchung des 2,5-Milliarden-Kronen-Kredits eingeleitet, den die tschechische Fluggesellschaft CSA (Czech Airlines) von dem Staatsunternehmen Osinek a.s im Jahr 2009 erhalten hatte und hat diese Untersuchung kürzlich auf weitere Restrukturierungsmittel, die an die CSA geflossen sind, ausgedehnt. Die Regierung Zyperns bewilligte im März 2011 Beihilfen in Höhe von 20 Mio. Euro zur Stützung der nationalen Fluggesellschaft Cyprus Airways. 5

6 ...OPERATE WITH HUGELY SUBSIDISED FUEL COSTS!...T-SHIRTS MADE BY CHILD LABOUR...! Rhetorischer Ringelpiez Die Golf-Carrier können Märkte wie Kanada mit Kapazitäten fluten und die Tarife etablierter Fluggesellschaften wie Air Canada unterbieten, weil sie von ihren Regierungen nahezu unbegrenzt Subventionen und Beihilfen erhalten. Air Canada Webseite: Emirates die Folgen für die Branche Emirates plant seine Kapazitäten nach rein wirtschaftlichen Kriterien auf Grundlage von Nachfrage und Marktanalysen. Da Air Canada keine Verbindung Toronto Dubai anbietet, ist Emirates der einzige Anbieter dieser Route erzielten wir eine durchschnittliche Auslastung von 90 Prozent, ein deutlicher Beleg für die große Nachfrage nach dieser Verbindung. Emirates kann es sich nicht leisten, Verbindungen anzubieten, für die keine Nachfrage besteht. Und von Kapazitätsdumping halten wir auch nichts. Unsere Wettbewerber sind mit ihren Regierungen, mit ihren Regulierungsbehörden, mit ihren Flughäfen und den Servicegesellschaften institutionell verbunden Wettbewerbsregeln oder Verbraucherschutzgesetze, wie wir sie in Europa kennen, sucht man vergeblich wir können uns weder den Bodenverkehrsdienst noch den Caterer aussuchen, und Geschäfte dürfen wir nur mit Hilfe eines offiziell bestellten Handelsvertreters tätigen. Ulrich Schulte-Strathaus, Generalsektretär des Verbands europäischer Fluggesellschaften (AEA) Unserer Ansicht nach bietet Dubai das liberalste Wettbewerbsumfeld das es geben kann: Unbeschränkter Zugang für alle 150 Carrier, die derzeit das Emirat im Rahmen seiner Open-Sky-Politik anfliegen. Ginge es Ulrich Schulte-Strathaus wirklich um das Thema Einzelkonzessionen für Bodenverkehrsdienste und Catering müsste er neben vielen anderen Ländern - auch Singapur, Korea und Japan kritisieren und würde nicht ausschließlich Dubai attackieren. Diese Airlines werden ohne die finanziellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geführt, die in einer für alle Wettbewerber offenen Wirtschaft durch den Zwang zur Profitabilität gesetzt sind. Denn Profitabilität, ohne die kein Unternehmen in der Privatwirtschaft überleben kann, ist für diese Fluggesellschaften allenfalls von sekundärer Bedeutung. - Jean-Cyril Spinetta, Chairman Air France-KLM. Jean-Cyril Spinetta zeichnet hier ein wenig differenziertes Bild von der Golfregion das mit der Realität wenig zu tun hat. Dubai verfügt nicht über den Ölreichtum seiner Nachbarn. Daher setzte man in Dubai früh auf den Dienstleistungssektor beispielsweise mit Unternehmen wie Emirates. Für den Nahen Osten ist der Erfolg von Emirates einzigartig. Dank der stets konsequent an wirtschaftlichen Kriterien ausgerichteten Geschäftsführung waren wir stets profitabel. Diese Ausrichtung des Unternehmens gilt seit Unternehmensgründung im Oktober Profitabilität ist für uns nichts von sekundärer Bedeutung. Schließlich finanzieren wir unsere Expansion mit Krediten von Geldgebern aus der ganzen Welt. Diese Kredite können wir nur bedienen, wenn wir Gewinne erwirtschaften. Die Drehscheibe Dubai wird ohne Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit ausgebaut. Denn es geht ja, wie schon gesagt, um den Standort. Der Eigentümer ist der Gesetzgeber, der Regulator, besitzt die Airline, den Flughafen, hat die Luftraumüberwachung und ist der Treibstofflieferant. Geld spielt dabei keine Rolle. Obendrein gibt es in Dubai kein Arbeitsrecht und keine Umweltschutzbestimmungen. Das ist so ähnlich wie mit den T-Shirts aus Kinderarbeit. Peter Malanik, ehemaliger Co-CEO von Austrian Airlines Geld und Profitabilität sind für Emirates von ebensolcher Bedeutung, wie für jedes andere unabhängig geführte Unternehmen auch. Alle in der Luftfahrt tätigen Dubaier Unternehmen werden nach wirtschaftlichen Kriterien geführt. Genau aus diesem Grund wurden als Konsequenz aus der globalen Finanzkrise auch einige Investitionen für den Flughafenausbau um mehr als zehn Jahre aufgeschoben. Hätte sich Peter Malanik einmal die Realität bei Emirates etwas genauer angesehen, wäre ihm aufgefallen, dass Emirates exzellente Arbeitsbedingungen bietet. Nicht ohne Grund arbeiten mehr als Mitarbeiter bereits seit mindestens zehn Jahren für Emirates, sogar schon seit 20 oder mehr Jahren. Auch unsere Umweltbilanz kann sich sehen lassen. Emirates dokumentiert ihr Engagement und ihre umweltpolitischen Maßnahmen jedes Jahr in einem umfangreichen Umweltbericht und übertrifft auch in diesem Bereich den Branchenstandart deutlich. Unsere wichtigsten Treibstofflieferanten sind übrigens BP, Shell und Chevron und nicht die Regierung von Dubai. 6

7 Golf-Carrier haben keinen eigenen Markt und sind auf Passagiere aus anderen Märkten angewiesen. Emirates fliegt 56-mal wöchentlich von Dubai nach Deutschland, aber die bringen nicht ihre eigenen Gäste, sondern Passagiere etwa aus Indien. Zudem verfügen die Golf-Airlines über unbeschränkte Mittel, da sie sich als staatliche Airlines über die jeweiligen Emirate finanzieren, mit sehr niedrigen Infrastrukturkosten gefördert werden und teilweise sogar noch von Exportfinanzierungen aus Europa und den USA profitieren. Stephan Gemkow, Lufthansa Finanzvorstand Die wirtschaftlichen Vorteile von Wettbewerb im Luftverkehr liegen auf der Hand: Jede neue Route schafft neue Arbeitsplätze im Handel, im Tourismus, bei der Dienstleistern an den Flughäfen und eröffnet Exporteuren neue Möglichkeiten. Emirates hat den Eindruck, dass Lufthansa die deutsche Regierung bewegen möchte eine protektionistische Luftverkehrspolitik nach kanadischem Vorbild zu verfolgen und nicht eine liberale Luftverkehrspolitik nach US-amerikanischen Vorbild, die eigentlich viel besser zu Deutschland passt. Lufthansa verschweigt auch, dass der Transport von Transitreisenden nicht nur für Emirates und andere Fluggesellschaften, sondern auch für sie ein wichtiges Element ihres Geschäftsmodells ist. Die größte deutsche Fluggesellschaft transportiert jedes Jahr viele Hunderttausend kanadische Passagiere über ihr Drehkreuz Frankfurt nach Indien. Hinsichtlich der Exportkreditbürgschaften teilt Emirates die Auffassung, dass alle Fluggesellschaften den gleichen Zugriff auf die Finanzierungsinstrumente haben sollten. Daher hat Emirates die OECD- Entscheidung vom Februar 2011 befürwortet, durch die einige Formen der Finanzierung teurer geworden sind. Golf-Carrier wie Emirates sind Eigentümer der Flughäfen in ihren Ländern und sparen dadurch erheblich bei den Lande-, Terminal- und Flughafen- Gebühren. Die Emire, Könige und Prinzen besitzen zudem ein Großteil der weltweiten Ölreserven, was für die Fluggesellschaften ebenfalls ein großer Vorteil ist, da sie dadurch subventionierten Treibstoff erhalten. Paul Howes, Chef des Gewerkschaftsverbandes Australian Workers Union Angesichts der riesigen Ölvorkommen rund um Dubai fiel es unseren Kritikern leicht, uns wahrheitswidrig vorzuwerfen, wir würden Kerosin zu Preisen unter dem Marktniveau erhalten. Doch die Wahrheit ist einfach und für jedermann nachvollziehbar: Dubai verfügt nur über sehr begrenzte Ölvorkommen und nur über sehr geringe Raffineriekapazitäten für Kerosin. Deshalb beziehen wir unser Kerosin in erster Linie von westlichen Energiekonzernen, die uns dafür den marktüblichen Preis in Rechnung stellen....angesichts des rasanten Wachstums von Emirates ist es nur schwer vorstellbar, dass Emirates ohne die eine oder andere Form von finanzieller Unterstützung staatlicherseits profitabel sein kann. Shakeel Adam, Athena Aviation Emirates erhält keinerlei finanzielle Unterstützung von der Regierung Dubais. Unsere Bilanzen und Geschäftsberichte werden jedes Jahr von PwC geprüft, testiert und veröffentlicht. Wir können allen, die Subventionsvorwürfe gegen Emirates erheben, nur immer wieder empfehlen, unsere Geschäftsberichte, die wir seit knapp zwei Jahrzehnten veröffentlichten, gründlich zu studieren. 7

8 Staatlicher Besitz = staatliche Unterstützung? Fluggesellschaften galten lange Zeit als ein Schlüsselelement einer modernen Volkswirtschaft mit weltweiten Handels- und Geschäftsbeziehungen. Deshalb wurden die nationalen Fluggesellschaften, die Flag Carrier, von den Regierungen ihrer Heimatländer unterstützt. In den vergangenen Jahrzehnten wurden viele Airlines privatisiert, viele Flag Carrier sind jedoch noch in staatlichem Besitz. Wie an anderer Stelle in dieser Broschüre im Detail erläutert wird, haben die meisten der größten privatwirtschaftlich geführten Fluggesellschaften Europas von ihren Regierungen Subventionen und Unterstützungen erhalten - in einer Gesamthöhe von mehreren Milliarden Euro. Air France beispielsweise erhielt in den Jahren zwischen 1991 und 1994 drei Kapitalspritzen von der französischen Regierung in Höhe von insgesamt 3,8 Mrd. Euro. Knapp ein Jahr später stopfte die deutsche Regierung ein 800 Millionen Euro großes Loch im Lufthansa-Pensionsfonds. Emirates blickt auf eine gänzlich andere Geschichte zurück: Über die staatliche Investmentgesellschaft Investment Corporation of Dubai (ICD), die Beteiligungen in den Bereichen Transport, Energie, Finanzen und Immobilien hält, befindet sich Emirates im Besitz der Regierung von Dubai. Diese Starthilfe wurde durch die Dividendenzahlungen an den Staat bis dato 2,3 Milliarden US-Dollar mehr als nur zurückgezahlt. Die Regierung von Dubai und das Emirates-Management haben wiederholt betont, dass Emirates sowohl unabhängig als auch profitabel operieren muss. Dubais Verständnis vom Unternehmertum hat seine Ursprünge in Dubais historischer Rolle als Handelsdrehscheibe. Wesentliche Elemente dieses Verständnisses sind die Bejahung des Freihandels und die Befürwortung einer wettbewerbsorientierten, offenen Marktordnung. Trotz der engen Beziehung zwischen der Regierung und einer Reihe strategischer Unternehmen ist die Wirtschaft des Landes von ihrem Wesen her unternehmerischen Grundsätzen verpflichtet. Die Unternehmen sind unabhängig voneinander und haben eigene Renditeziele und operative Autonomie. Das gilt auch für Emirates und Dubai Airports. Vorreiter bei der Entwicklung solcher Wirtschaftsstrukturen war Singapur. Ähnliche Ansätze wurden später dann auch in anderen Teilen Asiens, wie z.b. in China, Hongkong und Taiwan verfolgt. Singapurs Erfolg hat viele Regierungen im Nahen Osten bei der Entwicklung eigener Wachstumsstrategien inspiriert. Dass sich Emirates in staatlichem Besitz befindet, wird regelmäßig von Fluggesellschaften aus anderen Staaten kritisiert. Dabei ist es sowohl nach europäischem Recht aus auch nach Auffassung der Europäischen Kommission vollkommen unerheblich, ob ein Unternehmen sich im staatlichem oder im privatem Besitz befindet, solange es keine wettbewerbsverzerrenden Subventionen erhält oder eine Eigentumsform von der Gesetzgebung bevorzugt wird. Die modernen Handels- und Finanzmetropolen Singapur, Hongkong und Dubai entstanden alle aus Handelsdrehscheiben 1985 stattete die Regierung von Dubai Emirates mit einem Startkapital von 10 Millionen US-Dollar aus und investierte weitere 88 Millionen US-Dollar in die Ausstattung. Zu letzterer zählten auch zwei Flugzeuge vom Typ Boeing 727 und das Emirates Training College. 8

9 Staatliche Hilfen: Ein kurzer Blick in die Geschichte 160m A$ 1.4b m m 3b 1.8b m m 560m 2.7b US$ 1.5b 2.6b / 92 / / / 09 Viele Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa und Air France, haben in schweren Zeiten oder vor ihrer Privatisierung Finanzspritzen von ihren Regierungen erhalten. Hier eine kurze Liste der größten staatlichen Hilfsmaßnahmen. Aer Lingus Kapitalspritze der irischen Regierung in Höhe von 200 Millionen Euro im Jahr 1996 Air France Kapitalspritze der französischen Regierung in Höhe von 300 Millionen Euro (1991), 580 Millionen Euro (1992) und 3 Milliarden Euro (1994) Alitalia Kapitalspritze der italienischen Regierung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro (1997) bzw. 1,2 Milliarden Euro (2005) British Airways Erlass von Schulden in Höhe von 160 Millionen britischen Pfund durch die britische Regierung im Jahre 1981 im Vorfeld der Privatisierung Iberia Kapitalspritze der spanischen Regierung in Höhe von 560 Millionen Euro im Jahr 1996 Lufthansa 800 Millionen Euro staatliche Zuschüsse für den Lufthansa-Pensionsfonds im Jahr 1995 Olympic Airways Erlass von Schulden in Höhe von 2,6 Milliarden Euro durch die griechische Regierung in den Jahren 2008/09 Qantas Erlass von Schulden in Höhe von 1,4 Milliarden australischer Dollar durch die australische Regierung im Jahr 1992 TAP 1,8 Milliarden Euro umfassendes Hilfspaket der portugiesischen Regierung im Jahr 1994 Swiss Staatliche Beihilfen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar im Jahr

10 Bieten nur börsennotierte Fluggesellschaften Transparenz? In der aktuellen luftfahrtpolitischen Debatte wird immer wieder die Transparenz der in Staatsbesitz befindlichen Fluggesellschaften thematisiert. Einige unserer Wettbewerber, wie z.b. Lufthansa, erheben immer wieder den Vorwurf, Emirates werde in irgendeiner Form heimlich subventioniert. Diese Anschuldigungen werden jedoch nie durch Beweise untermauert. Stattdessen weisen Lufthansa und andere darauf hin, dass Emirates nicht börsennotiert sei, um damit anzudeuten, wir könnten etwas verbergen. Auch wenn Emirates nicht börsennotiert ist, sind solche Andeutungen im Zusammenhang mit Emirates völlig unangebracht, da wir unsere geprüften Jahresabschlüsse seit knapp zwanzig Jahren veröffentlichen. Jeder kann unsere Geschäftsberichte im Internet unter com abrufen. Die Geschäftsberichte stehen auch in gedruckter Fassung zur Verfügung. Unsere Abschlüsse werden stets nach Maßgabe der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, die man für die Aufstellung international vergleichbarer Jahresabschlüsse in mittlerweile über 100 Ländern nutzt. Eines der zentralen Ziele des International Accounting Standards Board, des unabhängigen, die Grundsätze definierenden Gremiums der IFRS-Stiftung ist es, weltweit gültige Rechnungslegungsstandards von hoher Qualität durchzusetzen. Emirates wird von Dubaier PricewaterhouseCoopers- Niederlassung (PwC) geprüft. Grundlage der Prüfung sind die von der International Federation of Accountants (IFAC) verabschiedeten Prüfungsgrundsätze, den International Standards on Auditing (ISA). Über 125 Länder verfahren bereits heute nach den ISA-Grundsätzen bzw. führen sie gegenwärtig ein. Die Abschlüsse von Emirates unterliegen also denselben Vorschriften, die auch für viele börsennotierte Unternehmen gelten. Ein nach ISA-Prüfungsgrundsätzen erstellter Abschluss muss auch die Qualitätsstandards der IFAC (International Standard on Quality Control - ISQC) erfüllen, die auch Regeln für die Bewertung der ethischen Grundsätze und des sozialen Engagements vorsehen. Geprüfte Jahresabschlüsse muss Emirates darüber hinaus auch an verschiedenen Börsen vorlegen, da wir unseren Finanzierungsbedarf zum Teil über Anleihen decken, die in London und Singapur zum Börsenhandel zugelassen sind. Unser äußerst transparentes Geschäftsgebaren und die Qualität unserer Geschäftsberichte findet Anerkennung: Im Dezember 2011 erhielt Emirates in der Kategorie MENA- Region vom Institute of Chartered Accountants of England and Wales die Auszeichnung Excellence in Financial Reporting. 10

11 Analysten bescheinigen Emirates Transparenz und Unabhängigkeit Ein häufig gegen Emirates erhobener Vorwurf lautet, die Fluggesellschaft profitiere von indirekten staatlichen Subventionen in Form von verbilligtem Kerosin, sehr niedrigen Landegebühren und günstigen Krediten zur Flottenfinanzierung. Tatsache ist, dass Emirates marktübliche Preise für Kerosin bezahlt und nur knapp 20 Prozent der Flotte über Exportkreditversicherer wie die US Export-Import Bank finanziert. Es stimmt, dass die Landegebühren in Dubai im Vergleich zu anderen Drehkreuzen niedrig sind. Aber auch die europäischen Legacy Carrier genießen ganz wesentliche Wettbewerbsvorteile, beispielsweise in der Form, dass sie rund die Hälfte der wertvollen Slots an ihrem jeweiligen Hub kostenfrei erhalten haben. Der größte Kostenvorteil von Emirates ist die höhere Produktivität der Mitarbeiter. Deutsche Bank Ein erster Blick in die geprüften Geschäftsberichte offenbart keine wesentlichen Überraschungen abgesehen von der Tatsache, dass es tatsächlich eine Fluggesellschaft gibt, die kontinuierlich Gewinne einfliegt... Die wichtigsten Wettbewerbsvorteile von Emirates sind das vergleichsweise geringe Alter (der Flotte und des Unternehmens), der Standort, die Effizienz des Drehkreuzes Dubai und das hervorragende Management. UBS Wir können in den Abschlüssen von Emirates keine Anzeichen dafür finden, dass das Unternehmen direkt oder indirekt subventioniert bzw. anderweitig unangemessen bevorzugt wird... Besonders positiv hervorzuheben ist das ungewöhnlich hohe Maß an Transparenz, das Emirates als nicht börsennotiertes Unternehmen bietet. JP Morgan Die Golf-Carrier sind und bleiben eine große strategische Herausforderung für die europäischen Legacy Carrier. Dass ihr Wachstum zwangsläufig zu einer Strukturkrise in der Branche führt, glauben wir nicht. Natürlich werden die europäischen Carrier weiterhin gegen die Vorteile der Konkurrenz aus der Golfregion lobbyieren Eine erfolgreichere Strategie für sie wäre es nach unserer Ansicht nach jedoch, ihre Entwicklung auf Routen zu konzentrieren, auf denen sie strukturelle geographische Vorteile gegenüber den Golf-Carriern haben, statt sich in Märkten zu tummeln, für die der Standort Dubai und das starke Netzwerk von Emirates signifikante Vorteile bieten. RBS 11

12 Fairer Wettbewerb Fairer Wettbewerb im internationalen Luftverkehr ist Regierungen und Fluggesellschaften ein wichtiges Anliegen. In jedem Luftverkehrsabkommen (Regierungsvereinbarung über die Regulierung des internationalen Flugverkehrs) gibt es daher Klauseln wie die folgende: Den bezeichneten Unternehmen jeder Vertragspartei wird in billiger und gleicher Weise Gelegenheit zum Betrieb.... Damit soll sichergestellt werden, dass alle Fluggesellschaften unter denselben Rahmenbedingungen wie ihre Mitbewerber operieren können, damit unfairer Wettbewerb ausgeschlossen ist. Allerdings muss man wissen, dass billig in diesem Zusammenhang nicht dasselbe bedeutet wie gleich. Es gibt keine Vorschrift für die Gleichheit von Luftverkehrsdiensten: Das war früher so, als die Preise, die Anzahl der Sitze und sogar die Speisen für die Fluggäste genau festgelegt waren. Mit in billiger und gleicher Weise ist nur gemeint, dass alle Fluggesellschaften diskriminierungsfrei behandelt werden müssen. Hinsichtlich Werbung, Steuern, Verbraucherschutz etc. gelten in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Regeln. Zur Harmonisierung dieser Vorschriften sind die Länder nicht verpflichtet. Die Klausel in billiger und gleicher Weise bedeutet vielmehr, dass landesspezifische Vorschriften für alle Carrier gelten sollen, die in dem jeweiligen Land tätig sind, und nicht nur für einige. Eine Regel ist nicht unfair, nur weil sie sich von den Vorschriften in einem anderen Land unterscheidet. Wurde in jüngerer Zeit über fairen Wettbewerb im internationalen Luftverkehr debattiert, ging es vor allem um Subventionen. In der EU gelten strenge Regeln für die Subventionierung angeschlagener Unternehmen, weil die Stützung eines Unternehmens mit staatlichen Mitteln unter Umständen Auswirkungen auf alle anderen Unternehmen der Branche haben kann. In einem gemeinsamen Markt ist es aber unfair, wenn ein Land eine Fluggesellschaft subventioniert, während andere Länder nicht die Ressourcen haben ihre Airlines in gleicher Weise zu unterstützen. Die Sorge um die Auswirkungen staatlicher Hilfen für Fluggesellschaften von außerhalb der EU führte zur Verabschiedung der Verordnung 868, die der Europäischen Kommission ein Eingreifen erlaubt, wenn ein subventionierter Carrier von außerhalb der EU die Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft ernsthaft zu schädigen droht. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sowie Länder wie die USA und Kanada fordern mittlerweile, dass Bestimmungen zur Klärung von Subventionsvorwürfen bzw. mögliche Vergeltungsmaßnahmen auch in die Luftverkehrsabkommen mit Drittstaaten aufgenommen werden. Emirates hat grundsätzlich keine Probleme mit solchen Klauseln hinsichtlich eines fairen Wettbewerbs und einige der Formulierungsvorschläge, die bislang von Drittstaaten vorgelegt wurden, erscheinen uns auch durchaus angemessen und vernünftig. Doch es gibt auch Vorschläge, die eindeutig über das Ziel hinausschießen und mit denen in Wahrheit ganz andere Ziele verfolgt werden: Vorschläge nämlich, die aus politischen Gründen absurde oder inakzeptable Formulierungen enthalten und deren begründete Ablehnung dann als Beweis für die Ablehnung eines fairen Wettbewerbs herhalten sollen. 12

13 Star Alliance und staatliche Hilfen Einige Mitglieder der Star Alliance machen gern Andeutungen über angebliche staatliche Hilfen für Emirates. Schauen wir uns doch kurz einmal an, was Mitglieder dieser Allianz selbst so an Unterstützung erhalten haben: Fluggesellschaft Adria Airways Air Canada Staatliche Unterstützung Verluste in Höhe von 3,2 Mio. im Jahr 2008 und 13,9 Mio. im Jahr 2009 wurden durch die slowenische Regierung ausgeglichen. Im September 2011 beschloss die Regierung eine Kapitalspritze in Höhe von 50 Mio.. Kredit in Höhe von 250 Millionen kanadischen Dollar von der staatlichen Export Development Corporation (EDC) im Jahr 2009, davon 100 Millionen kanadische Dollar von einem speziellen, unter Kabinettskontrolle stehenden EDC-Konto. Air New Zealand Kapitalspritze in Höhe von 885 Millionen neuseeländischen Dollar im Jahr Asiana Austrian Airlines Brussels Airlines Schulden in Höhe von 3,76 Billionen Won bei der staatlichen Korea Development Bank wurden im Januar 2010 eingefroren. 500 Millionen österreichische Staatshilfe zum Abbau der Schulden im Vorfeld der Übernahme durch die Lufthansa im September zusätzlich zu einem staatlichen Kredit in Höhe von 200 Millionen. Kredit in Höhe von 125 Millionen an SN Airholding (Miteigentümer von SN Brussels Airlines) von der Federal Investment Company (FIM) im Jahr Croatia Airlines Staatshilfen in Höhe von insgesamt 195 Millionen kroatischen Kuna zwischen 2007 und Lufthansa 800 Millionen staatliche Zuschüsse für den Lufthansa-Pensionsfonds im Jahr SAS South African Airways Spanair Bemühte sich 2010 um eine erneute Kapitelspritze in Höhe von 4-5 Milliarden schwedischen Kronen, wovon die Hälfte von den Regierungen Schwedens, Norwegens und Dänemarks aufgebracht wurde. SAS hatte bereits 2009 eine ähnliche Kapitalspritze von diesen Geldgebern erhalten. Staatliches Darlehen in Höhe von 1,5 Mrd. Rand in den Jahren 2009/10 im Tausch gegen Aktien. Bereits 2008 hatte die Airline von der Regierung ein Darlehen in Höhe von 3 Mrd. Rand erhalten. Darlehen und Kapitalerhöhungen im Umfang von 120 Millionen von der katalonischen Regionalregierung in den Jahren 2010/11. Swiss Staatliche Beihilfen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2002 (entspricht 1,5 Milliarden ). Thai Airways Kredit über 23 Mrd. Baht von vier thailändischen Banken in den Jahren 2008/09, darunter auch eine staatliche Bank. Staatliche Hilfen für Konzerngesellschaften der Lufthansa Lufthansa 800 Millionen Austrian 700 Millionen Brussels Airlines 125 Millionen Swiss 1,5 Milliarden Gesamt 3,125 Milliarden 13

14 Unsere Finanzierung Emirates hat ihren Kapitalbedarf stets nach streng wirtschaftlichen Gesichtspunkten gedeckt und weder von der staatlichen Investmentgesellschaft Investment Corporation of Dubai (ICD) noch von der Regierung Dubais Finanzierungen erhalten. Während andere Airlines in der Golfregion von Staatsbürgschaften profitieren, bürgt die Regierung von Dubai für keinen einzigen der von Emirates aufgenommenen Kredite. Insgesamt hat Emirates in den vergangenen 15 Jahren Kapital in Höhe von 26 Milliarden US-Dollar finanziert, einerseits um Flugzeuge zu erwerben und andererseits um ihren darüber hinausgehenden Kapitalbedarf zu decken. Die Finanzierung der Flugzeuge wurde durch unterschiedlichste Finanzierungsinstrumente gesichert, u.a. Operating-Lease-Verträge, europäische bzw. US-amerikanische Exportkreditversicherungen, marktübliche durch Aktiva gesicherte Finanzierungen sowie unkonventionelle Instrumente wie islamische Anleihen 9% Export-Import Bank der USA 12% Anlagen und Kapital von japanischen, deutschen und anderen Investoren auf Basis von speziellen Leasing- Finanzierungen (tax-based cross border leveraged leases). Zu unseren weltweiten Geldgebern gehören unter anderem Kreditinstitute wie die US-amerikanische Citybank, die französische Credit Agricole und die japanische Sumitomo Mitsubishi. Die jüngste Debatte über Exportkreditbürgschaften und die so genannte Home Country Rule wurde von Emirates-Kritikern in Europa und den USA dazu missbraucht, unsere begrenzte Nutzung dieser Instrumente, mit denen wir knapp 25 Prozent unserer Flotte finanzieren, als marktverzerrende Subvention hinzustellen. In einem Fall wurde beispielsweise ein unzulässiger Vergleich zwischen Emirates und Delta Airlines aufgestellt. Der Vorwurf lautete, dass Delta zur Finanzierung von 27 Boeing-Flugzeugen nur 26 Mrd. US-Dollar wurden im Verlauf der letzten 15 Jahre finanziert Islamische Finanzierungsinstrumente Europäische 4% Exportkreditagenturen 13% Operating-Leases 43% ein Kredit zu unfair hohen Kosten erhalten hätte. Unzulässig war der Vergleich deshalb, da verschwiegen wurde, dass es dabei um den Erwerb älterer Jets der Baujahre 1999 und 2000 ging. Hier ging es also um ganz andere Anlagegegenstände und folglich um eine ganz andere Bewertung des Kreditrisikos. Zudem war auch Deltas Risikoprofil zu jener Zeit ganz und gar nicht mit dem von Emirates vergleichbar, da die US- Gesellschaft gerade erst ein Sanierungsverfahren nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts mit Entlassungen, Kostensenkungen und Umstrukturierungen abgeschlossen hatte. Es ist schlicht und einfach unwahr, dass amerikanische Airlines keine günstigen Finanzierungen erhalten. Deltas Wettbewerber Continental beispielsweise erhielt im März 2012 einen Kredit in Höhe von 892 Mil. US- Dollar zu einem Zinssatz von 4,38 Prozent. American Airlines nahm im September 2011 einen Kredit über 726 Mil. US-Dollar auf, zwar zu einem höheren Zinssatz, aber trotz der drohenden Insolvenz, die dann auch zwei Monate später tatsächlich eintrat. Das am 1. Februar 2011 auf OECD-Ebene in Kraft getretene Aircraft Sector Understanding (ASU) regelt die Rahmenbedingungen für die Übernahme von staatlichen Exportkrediten zur Finanzierung ziviler Flugzeuge neu. Dieses Abkommen sieht anders als vielfach gefordert keine Obergrenzen für die Inanspruchnahme von Exportfinanzierungen vor, verteuert aber einige Finanzierungsinstrumente. Im Dezember 2011 hat Air France mit Hilfe von Exportkreditgarantien erfolgreich einen ihrer A380 finanziert. Geschäftsbanken 19% 14

15 Mythos Golf-Carrier Es entspricht den Interessen einiger, alle Fluggesellschaften aus der Golfregion in einen Topf zu werfen - als wären die politischen Strategien, die Regierungen, Unternehmen und Individuen in dieser vielfältigen Region überall identisch. Der Grund dafür ist einfach: Konkurrierende Fluggesellschaften nutzen den Begriff Golf-Carrier für ihre Lobbyarbeit zur Durchsetzung ihrer protektionistischen Interessen. Viele Medien übernehmen diese Vereinfachung und verstärken damit die Wirkung dieser Negativkampagne, mit der beispielweise staatlicher Schutz vor lästigen Wettbewerbern eingefordert wird oder eine weitere Liberalisierung des Luftverkehrs verhindert werden soll. Die Golfregion ist aber keine monolithische Region. Dubai besitzt praktisch keine Öl- oder Gasvorkommen, dagegen verfügen Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi über großen Ölreichtum. Warum sollten also die Fluggesellschaften aus dieser Region alle gleich strukturiert sein und ähnlich agieren? Tatsächlich gibt es in Nahost über 35 Airlines, die sowohl untereinander als auch mit Fluggesellschaften aus anderen Regionen der Welt im Wettbewerb stehen. Am Persischen Golf allein gibt es 15 Airlines, darunter auch eine wachsende Zahl von Low-Cost-Carriern. Emirates ist stolz auf ihre Alleinstellungsmerkmale, die sie von Konkurrenten in Nahost und dem Rest der Welt abheben. Dies sind in erster Linie Profitabilität, Transparenz und Nachhaltigkeit. Wir sind die rentabelste Fluggesellschaft in der Region und konkurrieren mit Fluggesellschaften, die Verluste machen und Subventionen erhalten. Für das Geschäftsjahr 2010/11 wies Emirates einen Gewinn von 1,5 Mrd. US-Dollar aus. Im Geschäftsjahr 2010/11 erreichte Emirates kontinuierlich eine hohe Auslastung ihrer Flugzeuge, der durchschnittliche Sitzladefaktor betrug 80%. In unserem gesamten Streckennetz war die Nachfrage nach unseren Transportdienstleistungen groß, auch auf den transtasmanischen Routen zwischen Australien und Neuseeland betrug der durchschnittliche Sitzladefaktor 75,1 Prozent - obwohl einige unserer Kritiker die offiziellen australischen Verkehrsstatistiken falsch interpretierten und uns in Folge des Kapazitätsdumpings beschuldigten und vorwarfen nur mit halb-vollen Flugzeugen zu operieren. Dank der regelmäßigen Veröffentlichung ihrer geprüften Jahresabschlüsse und ihrer Umweltberichte gehört Emirates auch zu den transparentesten Fluggesellschaften. Die Entwicklung keiner anderen internationalen Fluggesellschaft aus der Region wurde genauer verfolgt als die Entwicklung von Emirates seit ihrer Gründung Was wir in den ersten 20 Jahren unseres Bestehens hinsichtlich Flottengröße und Streckennetz Schritt für Schritt erreicht haben, haben andere Airlines mit einer Koste was es wolle -Strategie in der Hälfte der Zeit geschafft. Auch wenn immer wieder fälschlicherweise das Gegenteil behauptet wird, Emirates erhält keinerlei staatliche Beihilfen, ist vollkommen unabhängig und schüttet jedes Jahr einen Teil des Gewinns an den Hauptanteilseigner, die staatliche Investment Corporation of Dubai, aus. Diese Gewinnausschüttungen belaufen sich mittlerweile auf insgesamt 2,3 Mrd. US-Dollar für die vergangenen 25 Jahre. Emirates operiert in Dubai in einem Open-Sky Umfeld, steht dort im Wettbewerb mit 150 ausländischen Fluggesellschaften, bedient Routen in extrem wettbewerbsintensive Märkte auf der ganzen Welt und erhält keinerlei Schutz vor Werbewerbern. 15

16 Arbitrage in der Luftfahrt: Kostenunterschiede rund um die Welt Mit wachsender gegenseitiger Abhängigkeit der Länder in einer globalisierten Wirtschaft nimmt auch der Wettbewerb der Fluggesellschaften aus den verschiedenen Regionen der Welt mehr und mehr zu. Einige Airlines haben sich im Rahmen der politischen Auseinandersetzung über fairen Wettbewerb darüber beklagt, dass die Betriebskosten bei manchen ihrer Konkurrenten deutlich geringer seien. Das lässt sich sicher nicht bestreiten. Emirates genießt einige Vorteile im Wettbewerb mit Airlines aus Europa und Nordamerika, denen höhere Lohnkosten entstehen. Gegenüber Singapore Airlines hat Emirates jedoch selbst einen Standortnachteil, denn die Lohnkosten von Singapore Airlines sind geringer als die von Emirates. Zudem verfügt die südostasiatische Fluggesellschaft über einen weiteren wichtigen Standortvorteil. Singapur ist der weltweit größte Produktionsstandort für Kerosin, daher sind die Kerosinpreise in Singapur die niedrigsten auf der Welt. Das ist die wirtschaftliche Realität. Emirates hat damit kein Problem und nimmt die Herausforderung, in diesem Umfeld wirtschaftlich erfolgreich agieren zu müssen, gerne an. Es gibt keine Ungereimtheiten in der Kostenstruktur von Emirates. Emirates ist von keinerlei Kosten bzw. Gebühren befreit, die im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit In Dubai anfallen und trägt die Kosten für ihre Unternehmenszentrale, für ihre technischen Einrichtungen wie auch andere unternehmenstypische Gemeinkosten. Diese Kosten sind in den testierten Geschäftsberichten ordnungsgemäß ausgewiesen. Es gibt keinerlei Vereinbarungen mit der Regierung von Dubai hinsichtlich einer kostenlosen Nutzung von Gebäuden oder anderer Liegenschaften. Europäische Airlines haben versucht, die Kostenstruktur von Emirates als Beleg dafür heranzuziehen, dass das Unternehmen Arbeitnehmer aus Nachbarländern, wie z.b. dem indischen Subkontinent, ausbeute. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch: Nicht ohne Grund arbeiten mehr als Mitarbeiter bereits seit mindestens zehn Jahren für Emirates, sogar schon seit 20 oder mehr Jahren. Von den indischen Staatsangehörigen, die bei Emirates beschäftigt sind, haben bereits ein Großteil Gratifikationen für ihre lange Betriebszugehörigkeit erhalten. Emirates erhält Monat für Monat durchschnittlich neue Bewerbungen. Für viele Bewerber übt die 1996 bei Emirates eingeführte Beteiligung der Mitarbeiter am Gewinn des Unternehmens eine hohe Anziehungskraft aus. Bisher wurden darüber insgesamt 653 Mio. US-Dollar an die Beschäftigten ausgeschüttet. Emirates fliegt kontinuierlich seit zwei Jahrzehnten Gewinne ein und bietet den Beschäftigten mit diesem Beteiligungsmodell die Möglichkeit, am Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Im Gegensatz zu anderen Airlines sind bei Emirates alle Beschäftigten am Erfolg beteiligt, nicht nur die Führungskräfte. In den Jahren beliefen sich die Ausschüttungen auf durchschnittlich fünf Wochenlöhne. Diese Mitarbeiterbeteiligung ist nur ein Grund für die überaus niedrige Fluktuation bei Emirates. Der größte Kostenblock für Emirates wie für andere Airlines auch sind die Treibstoffkosten mit einem Anteil von 34,4 Prozent an den Gesamtkosten (2010/11). Der zweitgrößte Posten sind die Personalkosten mit 16 Prozent. Emirates entstehen zudem Kosten für Sozialleistungen, die viele andere Fluggesellschaften gar nicht anbieten. Beispielsweise stellt Emirates Mitarbeitern aus dem Management, Piloten, Ingenieuren und anderen Mitarbeitern Wohnungen, trägt die Ausbildungskosten für ihre Kinder und gewährt betriebliche Gesundheitsleistungen. Die Kosten für diese Sozialleistungen belaufen sich auf mehr als 500 Mio. US-Dollar jährlich. 16

17 Im Schaubild unten werden die durchschnittlichen Personalkosten je Mitarbeiter für Emirates und 13 anderen Airlines verglichen. Deutlich werden die Kostenunterschiede zwischen den Gesellschaften aus Europa, Nordamerika, Nahost und Asien. Während den fünf Airlines aus Europa und Nordamerika durchschnittlich Personalkosten in Höhe von US-Dollar je Mitarbeiter entstanden, betrugen diese bei den übrigen acht Fluggesellschaften etwa die Hälfte dieses Betrags ( US-Dollar) 1. Auch Cathay Pacific, die für eine asiatische Fluggesellschaft relativ hohe Personalkosten hat, lag noch knapp ein Drittel unter den fünf europäischen und nordamerikanischen Carriern. Der Standort ist also das ausschlaggebende Kriterium bei Personalkostenvergleichen. Außerhalb Europas und Nordamerikas sind die Personalkosten erheblich niedriger. Emirates und Singapore Airlines liegen mit und US-Dollar etwa auf gleichem Niveau. Beide Gesellschaften verfolgen ähnliche Geschäftsmodelle und rekrutieren zahlreiche Mitarbeiter aus dem Ausland. Singapore Airlines bietet seinen Mitarbeitern sogar eine ähnliche Gewinnbeteiligung wie Emirates. Trotz geringerer Personalkosten als bei den europäischen und nordamerikanischen Carriern verfügt Emirates über qualifiziertes Personal, dessen Produktivität über dem Branchendurchschnitt liegt. Die Kostenstruktur von Emirates mit 11,75 US-Cent pro Sitzplatzmeile ist vergleichbar mit denen anderer führender internationaler Fluggesellschaften wie Singapore Airlines oder Cathay Pacific. US-Cent pro verfügbarer Sitzplatzmeile Vergleich der Stückkosten ( ) EK TK SQ BA CX LH QF Treibstoff Ohne Treibstoff Quelle: Veröffentlichte Geschäftsberichte Personalkosten je Mitarbeiter (im 2010 abgeschlossenen Geschäftsjahr) Personalkosten je Mitarbeiter (in 1000 US-Dollar) Lufthansa Air France-KLM Qantas United Airlines American Airlines British Airways Cathay Pacific Thai Airways Emirates Singapore Airlines Malaysia Airlines Air India Jet Airways Sri Lankan Airlines 1 Gewichteter Durchschnitt für alle Airlines (Gewichtung nach Mitarbeitern), um die Größenunterschiede der verschiedenen Gesellschaften angemessen zu berücksichtigen. Quelle: Oxford Economics, Geschäftsberichte der Fluggesellschaften 17

18 18 Flughafengebühren An ihrem Heimatflughafen Dubai International entrichtet Emirates die veröffentlichten Landegebühren in voller Höhe ebenso wie die 150 anderen Fluggesellschaften, die Dubai anfliegen. Emirates bezahlt auch für die Fracht- und Passagierabfertigung an Dnata Airport Operations (ein Unternehmen der Emirates Group und der Bodenverkehrsdienstleister am Flughafen Dubai International) dieselben Gebühren wie jeder andere Airline-Kunde mit einem vergleichbaren Volumen bezahlen würde. Emirates bezahlt auch die weltweit üblichen Überfluggebühren, wie sie auch von anderen Fluggesellschaften erhoben werden, und entrichtet dieselben Zollgebühren wie alle anderen Fluggesellschaften in den VAE und anderswo. Das hält konkurrierende Airlines jedoch nicht davon ab, falsche Behauptungen über unsere Landegebühren zu verbreiten. So schrieb die Globe and Mail im Februar 2011: Um ihr Drehkreuz Frankfurt zu schützen, erheben die beiden Partner (Lufthansa und Air Canada) gegenüber Emirates den Vorwurf, der Carrier aus Dubai erhalte staatliche Subventionen in Form von reduzierten Landegebühren auf seinem Heimatflughafen. Ein Vorwurf den Emirates entschieden zurückweist. Eine von der IATA erstellte Übersicht zeigt, dass Dubai International sowohl bei den Start- und Landegebühren aber auch bei übrigen Gebühren wettbewerbsfähige Preise verlangt. Im Vergleich mit anderen internationalen Drehkreuzen in Nahost, Asien und Europa liegt Dubai International bei den Kosten an fünfter Stelle und ist teurer als beispielsweise Peking, Kuala Lumpur und Doha. Eine von Oxford Economics im Juni 2011 vorgelegte Studie mit dem Titel Explaining Dubai s Aviation Model kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Gebühren am Flughafen Dubai International sowohl sehr wettbewerbsfähig als auch nach wirtschaftlichen Kriterien kalkuliert sind und nahe am Durchschnittswert der größten Flughäfen der Welt liegen. Paul Griffiths, CEO von Dubai Airports, charakterisierte die Geschäftsstrategie von Dubai International kürzlich folgendermaßen so: Ziel sei wettbewerbsfähig bei den Gebühren zu sein, um mehr Fluggesellschaften und mehr Passagiere zu gewinnen, um so so Griffiths weiter die nicht luftfahrtsbezogenen Umsätze zu steigern. Deshalb bezahlt Emirates dieselben Gebühren wie alle anderen Carrier auch, betonte Griffiths und führte weiter aus: Diese Strategie berücksichtigt besser die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Luftfahrt als die herkömmlichen Modelle in den reiferen Märkten, wo Regulierung und Steuern die Kosten in die Höhe getrieben haben und das Wachstum behindern. Das Luftverkehrswachstum bringt dem Emirat vielfältige wirtschaftliche Vorteile, beispielsweise in Form von zusätzlichen Arbeitsplätzen und zusätzlichem Tourismus. Oxford Economics kommt in der Studie zu dem Ergebnis, dass die meisten der mit Dubai International vergleichbaren Flughäfen auch ähnliche Gebühren erheben. Zu dieser Gruppe gehören inkl. Dubai International elf Flughäfen, die alle weniger als 35 US-Dollar pro Passagier erheben. Mit 126 US-Dollar pro Passagier ist London Heathrow der teuerste unter den 96 größten Flughäfen der Welt. Gebühren am Flughafen Dubai International und 10 anderen internationalen Flughäfen* 11,000 10,000 9,000 8,000 7,000 6,000 5,000 4,000 3,000 2,000 1,000 - SIN BKK BOM IST DXB CAI AUH PEK KUL BAH DOH Terminal-, Start- und Landebahn-Gebühren Abfertigungsgebühren Sonstige Gebühren Quelle: IATA *B August 2011 (in US$)

19 Flughafeninfrastruktur Flughäfen rund um den Globus unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Finanzierung, ihrer Eigentümerstruktur und natürlich auch hinsichtlich ihrer Beziehung zum jeweiligen Home-Carrier bzw. zu ihrer jeweiligen Regierung. Der Flughafen Dubai International gehört Dubai Airports, einer staatlichen Betreibergesellschaft, die für alle Aspekte der Flughafenentwicklung in Dubai verantwortlich ist. Es ist nichts Ungewöhnliches, vielmehr wird es in der ganzen Welt praktiziert: Regierungen oder staatlich kontrollierte Institutionen tragen zur Finanzierung von Neu- oder Ausbau der Flughafeninfrastruktur bei, da sie diese als ein Schlüsselfaktor für Wirtschaftswachstum und unverzichtbar für die Anbindung an die weltweiten Verkehrsströme ansehen. Nach einer Studie des internationalen Flughafenverbands ACI waren 2010 knapp 78 Prozent der europäischen Flughäfen in öffentlicher Hand, an weiteren 13 Prozent war sie in unterschiedlichster Form beteiligt. Nach Angaben der ICAO waren 2007 etwa 70 Prozent der weltweit über 600 internationalen Flughäfen in öffentlichem Besitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann beispielsweise Australien ein großes Investitionsprogramm für den Bau und die Finanzierung von Flughäfen im ganzen Land, die dann anschließend ein halbes Jahrhundert in öffentlicher Hand blieben. Erst vor kurzem wurde damit begonnen Flughäfen zu privatisieren. Die vier Start- und Landebahnen des Pariser Flughafens Charles de Gaulle wurden von Aéroports de Paris gebaut. Aéroports de Paris war bis zur Teilprivatisierung im Jahr 2006 zu 100 Prozent in staatlichem Besitz. Nach wie vor hält der französische Staat eine Mehrheit an der Gesellschaft. Der Flughafen Wien war 50 Jahre lang in staatlichem Besitz und wurde in den 90er Jahren teilweise privatisiert, aber noch immer kontrolliert die öffentliche Hand 40 Prozent. Ganz ähnlich war die Entwicklung in München und Frankfurt. Der Flughafen Frankfurt (Fraport) ist heute zu gut 51 Prozent im Besitz des Bundeslandes Hessen und der Stadt Frankfurt. Lufthansa hält knapp 10 Prozent der Aktien und der Rest verteilt sich auf private Investoren. In den ersten fünfzig Jahren seines Bestehens war der Frankfurter Flughafen jedoch vollständig in öffentlicher Hand. Lufthansa gehört zu den europäischen Fluggesellschaften, die stets sehr lautstark die Eigentumsstrukturen der Flughäfen in Dubai und den anderen Ländern am Persischen Golf kritisieren, obwohl man selbst von staatlich finanzierten Flughäfen profitiert. Im April 2011 leitete die Europäische Kommission eine Untersuchung gegen den Flughafen Leipzig/Halle ein, um zu prüfen, ob der Betreiber dank staatlicher Fördermittel in Höhe von 225 Mio. Euro zur Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen die Flughafengebühren niedriger gestalten konnte, als es mit einer Finanzierung der Baumaßnahmen durch marktübliche Kredite möglich gewesen wäre. Lufthansa bedient etwa 30 Prozent aller Verbindungen vom Flughafen Leipzig/Halle und war damit der stärkste Profiteur dieser staatlichen Beihilfe. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Carrier oder eine Airline-Allianz ausschließlicher Nutzer eines bestimmten Bereiches ihres Heimatflughafens ist. Bekannte Beispiele hierfür sind British Airways in Terminal 5 auf dem Flughafen London Heathrow, Air France am Flughafen Paris Charles de Gaulle und Lufthansa im Terminal 2 am Flughafen München, an dessen Finanzierung die Kranichlinie außerdem maßgeblich beteiligt war. Auch Regierungen, die sich nach eigenen Bekundungen aus dem Flughafengeschäft zurückgezogen haben, finanzieren hin und wieder noch Flughafenprojekte. So stellte die kanadische Regierung seit 2006 insgesamt 65 Mio. kanadische Dollar für Projekte des Quebecer City Flughafens zur Verfügung. 19

20 Es steht außer Frage, dass Emirates am Flughafen Dubai International über einen großen Marktanteil verfügt. Es lohnt sich aber einen Blick auf einige andere große Hubs zu werfen und zu vergleichen, über welche Marktanteile der dortige Home-Carrier und die jeweils führende Airline-Allianz verfügen bzw. wie wettbewerbsintensiv das Umfeld ist, in dem sie operieren. Top 20 Flughafen Internationale Passagiere 2011 (in Millionen) Anteil des Home-Carriers an allen Starts (April 2012) Anteil der stärksten Allianz an allen Starts (April 2012) Anteil der 3 Allianzen an allen Starts (April 2012) Internationale Carrier (Anzahl, April 2012) 1 London Heathrow 64,69 British Airways - 43% oneworld - 48% 83% 91 2 Paris Charles de Gaulle 55,67 Air France - 54% SkyTeam - 62% 80% Hong Kong International 52,75 Cathay Pacific - 29% oneworld - 31% 57% 92 4 Dubai International 50,19 Emirates - 46% Star - 4% 8% Amsterdam Schiphol 49,68 KLM - 57% SkyTeam - 67% 79% 93 6 Frankfurt 49,48 Lufthansa - 61% Star - 76% 86% Singapore Changi 45,43 Singapore Airlines - 35%* Star - 30% 41% 70 8 Bangkok Suvarnabhumi International 35,01 Thai Airways - 28% Star - 36% 53% 93 9 Incheon International 34,54 Korean Airlines - 33% SkyTeam - 46% 84% Madrid Barajas 32,45 Iberia - 40% oneworld - 45% 72% London Gatwick 29,92 British Airways - 18% oneworld - 18% 23% München 27,88 Lufthansa - 63% Star - 75% 84% Narita International 26,33 Japan Airlines - 17% Star - 38% 88% Kuala Lumpur 25,92 Malaysia Airlines - 28% SkyTeam - 5% 11% Fiumicino Airport (Rom) 24,45 Alitalia - 28% SkyTeam - 38% 63% New York John F Kennedy 24,16 Delta Air Lines - 18% oneworld - 28% 64% Istanbul Atatürk 23,83 Turkish Airlines - 73% Star - 78% 85% Zürich 23,63 Swiss - 54% Star - 67% 77% Taiwan Taoyuan International 23,14 China Airlines - 28% SkyTeam - 39% 58% Barcelona 21,66 Iberia - 9% Star - 18% 42% 66 * Einschließlich Silk Air Quellen: ACI, OAG, FG Pro und Dubai Airports ( Internationale Carrier schließt auch Fracht- und Charterfluggesellschaften ein) 20

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Übersicht unserer Partner

Übersicht unserer Partner Übersicht unserer Profitieren Sie von einem der größten netzwerke weltweit! www.avis.de Mobilität mit Mehrwert! Mieten Sie bei uns ein Fahrzeug und profitieren Sie von einem der größten netzwerke weltweit.

Mehr

Austrian Equity Day 29. Oktober 2013 Die Bedeutung des österreichischen Kapitalmarkts für die heimische Wirtschaft

Austrian Equity Day 29. Oktober 2013 Die Bedeutung des österreichischen Kapitalmarkts für die heimische Wirtschaft Austrian Equity Day 29. Oktober 2013 Die Bedeutung des österreichischen Kapitalmarkts für die heimische Wirtschaft Mag. Henriette Lininger Abteilungsleiterin Issuers & Market Data Services Status quo des

Mehr

ETIHAD REGIONAL IN DER SCHWEIZ LANCIERT

ETIHAD REGIONAL IN DER SCHWEIZ LANCIERT 16. Januar 2014 ETIHAD REGIONAL IN DER SCHWEIZ LANCIERT Das erste Etihad Regional Flugzeug wurde in Zürich enthüllt Das erweiterte Streckennetz bietet Fluggästen mit 34 Destinationen viel mehr Auswahl

Mehr

Von Billig-Airlines abhängig

Von Billig-Airlines abhängig Informationen aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Regionalflughäfen 14.01.2016 Lesezeit 4 Min Von Billig-Airlines abhängig Um ihre Kapazitäten auszulasten, sind die Regionalflughäfen auf die

Mehr

Sonderregelungen Bei Flügen in oder aus den USA oder Kanada gilt eine Gepäcksregelung von 2x 23 kg (Economy), bzw. 2x 32 kg (Business)

Sonderregelungen Bei Flügen in oder aus den USA oder Kanada gilt eine Gepäcksregelung von 2x 23 kg (Economy), bzw. 2x 32 kg (Business) Air Berlin ( www.airberlin.com) Economy: 20 kg Business: 30 kg Bei Flügen in oder aus den USA oder Kanada gilt eine Gepäcksregelung von 2x 23 kg (Economy), bzw. 2x 32 kg (Business) Für Inhaber der "topbonus

Mehr

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung Die Größe und Menge des gewährten Freigepäcks und des Handgepäcks unterscheiden sich je nach gebuchter Fluggesellschaft. Die wichtigsten Informationen hierüber haben wir für Sie zusammengefasst. Bord-Verpflegung:

Mehr

Finanzierung von Flughäfen Nutzerfinanzierung oder Subventionierung?

Finanzierung von Flughäfen Nutzerfinanzierung oder Subventionierung? Finanzierung von Flughäfen Nutzerfinanzierung oder Subventionierung? Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer Flughafenverband ADV 20. Januar 2015 1 Das deutsche Flughafensystem Polyzentrisch Seit dem 2. Weltkrieg

Mehr

Ab heute buchbar: Neue Low-Cost-Flüge von Hamburg nach Spanien

Ab heute buchbar: Neue Low-Cost-Flüge von Hamburg nach Spanien Oslo/Fornebu, Norwegen, 14. Mai 2013 Norwegian expandiert auf dem deutschen Markt Ab heute buchbar: Neue Low-Cost-Flüge von Hamburg nach Spanien Norwegian Air Shuttle setzt ihre Europa-Expansion fort:

Mehr

Institutionelle Investoren

Institutionelle Investoren Institutionelle Investoren Vermögen in abs. Zahlen, Anteile am Vermögen nach Regionen/Staaten in Prozent, 1980, 1990 und 2005 Vermögen in abs. Zahlen, Anteile am Vermögen nach Regionen/Staaten in Prozent,

Mehr

Golfgepäckbestimmungen diverser Airlines

Golfgepäckbestimmungen diverser Airlines Golfgepäckbestimmungen diverser Airlines Air Berlin www.airberlin.de Freigepäck 23 Kg Golfgepäck bis max. 23 Kg (110x50x50cm): 70 EUR pro Weg: (Kurz- und Mittelstrecke: Europa, Dubai, Ägypten, Nordafrika,

Mehr

«Wir wollen keine Subventionen, wir wollen einen funktionierenden Markt»

«Wir wollen keine Subventionen, wir wollen einen funktionierenden Markt» «Wir wollen keine Subventionen, wir wollen einen funktionierenden Markt» Interview: Lukas Meyer-Marsilius. Ist die Schweiz ein «Urheberrechts-Guantánamo»? Das behauptet der Verein Musikschaffende Schweiz.

Mehr

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Wellenreiter-Kolumne vom 02. November 2014 Ein Hypothekendarlehen mit 10jähriger Laufzeit ist in Japan für 1,3 bis 1,5 Prozent zu haben. Daran hat sich in den letzten

Mehr

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014. des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014. des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN LANDTAG MECKLENBURG-VORPOMMERN Drucksache 6/3144 6. Wahlperiode 14.08.2014 KLEINE ANFRAGE des Abgeordneten Jürgen Suhr, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Auswirkungen des Dienstleistungsabkommens TiSA auf

Mehr

Währungsreserven und Devisenumsatz

Währungsreserven und Devisenumsatz Währungsreserven und Devisenumsatz In absoluten Zahlen, 1980 weltweit bis 2007 1980 bis 2007 Währungsreserven 3.500 3.250 3.000 3.210 3.543 Devisenumsatz 3.500 3.250 3.000 2.750 Devisenumsatz pro Handelstag,

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt betrugen im April 214 6,4 Milliarden Euro und erreichten damit einen neuen 12-Monats-Rekord. Damit waren sie fast

Mehr

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft. Rede. Michael Glos, MdB. Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Globalisierung und Soziale Marktwirtschaft Rede Michael Glos, MdB Bundesminister für Wirtschaft und Technologie anlässlich der Veranstaltung zum 60. Jahrestag der Währungsreform am 16. Juni 2008 um 10:00

Mehr

Daten und Fakten. Cirrus Airlines. Luftfahrtgesellschaft mbh Postfach 23 16 31 85325 München-Flughafen. Germany. Gründungjahr: 1995

Daten und Fakten. Cirrus Airlines. Luftfahrtgesellschaft mbh Postfach 23 16 31 85325 München-Flughafen. Germany. Gründungjahr: 1995 Daten und Fakten Cirrus Airlines Luftfahrtgesellschaft mbh Postfach 23 16 31 85325 München-Flughafen Germany Gründungjahr: 1995 Airline-Designator: C9 Aufnahme des Linienflugbetriebs: 16. März 1998 Heimatflughafen:

Mehr

Neue Strategien für die

Neue Strategien für die Neue Strategien für die Geschichtliche Eckdaten 1957 Gründung der Austrian Airlines Geschichtliche Eckdaten 1957 Gründung der Austrian Airlines 1998 Übernahme der Tyrolean Airways Geschichtliche Eckdaten

Mehr

Daten, Zahlen, Fakten. Verkehrszahlen

Daten, Zahlen, Fakten. Verkehrszahlen C Daten, Zahlen, Fakten Verkehrszahlen 2006 2016 H Vorwort Düsseldorf Airport DUS Der Düsseldorfer Airport ist Nordrhein-Westfalens Tor zur Welt und der größte Flughafen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes.

Mehr

www.geld-ist-genug-da.eu

www.geld-ist-genug-da.eu www.geld-ist-genug-da.eu - Geld ist genug da. Zeit für Steuergerechtigkeit Wir wollen ein Europa, in dem jeder Mensch Arbeit findet und davon in Würde leben kann. Wir wollen ein Europa, in dem erwerbslose,

Mehr

Leitlinien für einen fairen Wettbewerb im Luftverkehr

Leitlinien für einen fairen Wettbewerb im Luftverkehr Zusammenfassung der Leitlinien für einen fairen Wettbewerb im Luftverkehr Februar 2013 Leitlinien für einen fairen Wettbewerb im Luftverkehr INHALT Die neue Wettbewerbslage Folien 3-5 Die Folgen für die

Mehr

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Regionalbüro Kultur- & Kreativwirtschaft - Netzwerker.Treffen Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Eröffnungsrede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,

Mehr

Stefan Klingenstein Ökonomische Analyse der Start und Landerechte auf europäischen Großflughäfen. Möglichkeiten einer Reform in Europa

Stefan Klingenstein Ökonomische Analyse der Start und Landerechte auf europäischen Großflughäfen. Möglichkeiten einer Reform in Europa Stefan Klingenstein Ökonomische Analyse der Start und Landerechte auf europäischen Großflughäfen. Möglichkeiten einer Reform in Europa IGEL Verlag Stefan Klingenstein Ökonomische Analyse der Start und

Mehr

Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz

Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz S Finanzgruppe Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz Information für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Sparkassen in Deutschland werden durch einen

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 25.09.2012

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 25.09.2012 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier

Regionale Entwicklungsbanken. Bora Imeri und Marc Hansmeier Regionale Entwicklungsbanken Regionale Entwicklungsbanken Inhalt : 1. Überblick über Entwicklungsbanken 2. Afrikanische Entwicklungsbank ( AfDB ) 3. Entwicklungsbanken in der Kritik 4. Fazit 5. Quellen

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA DEZEMBER 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nur begrenzte Flüsse zeigte der europäische ETF-Markt im November 215. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 3,7 Milliarden Euro und

Mehr

DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ

DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ Donnerstag, 25. April 2013, 10.00 Uhr DIE BILANZ- PRESSE- KONFERENZ www.hypo.at Wir schaffen mehr Wert. durch Nachhaltigkeit und Stabilität. SEHR GUTES GESCHÄFTS- JAHR 2012 Die HYPO Oberösterreich blickt

Mehr

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung Die Größe und Menge des gewährten Freigepäcks und des Handgepäcks unterscheiden sich je nach gebuchter Fluggesellschaft. Die wichtigsten Informationen hierüber haben wir für Sie zusammengefasst. Bord-Verpflegung:

Mehr

Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele

Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele VDMA Mitgliederversammlung NRW Workshop 2: Mittel- und langfristige Finanzierungslösungen für Ihre Außenhandelsgeschäfte mit den BRIC(S) Ländern - aktuelle Entwicklungen & Beispiele Ralph Lerch, Head Export

Mehr

Direktflüge durch Emirates zwischen Deutschland und den USA

Direktflüge durch Emirates zwischen Deutschland und den USA Direktflüge durch Emirates zwischen Deutschland und den USA Eine wirtschaftliche Potenzialanalyse unter Beachtung rechtlicher und operativer Rahmenbedingungen Richard Klophaus Competence Center Aviation

Mehr

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011 STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD KONZERNUMSATZ 2,44 MRD KONZERN-EBIT 2 EINFACH WACHSEN Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL ist überzeugt, dass die konsequente Umsetzung der Strategie 2015 Früchte

Mehr

Die Idee: Partnerschaft auf Augenhöhe

Die Idee: Partnerschaft auf Augenhöhe Die Idee: 2013 spezialisierte sich die Regio Capital AG auf die Finanzierung des Autohandels. Fahrzeuge werden an den Autohandel über große Auktionshäuser versteigert und als Gebrauchtfahrzeuge wieder

Mehr

Ebenfalls positiv entwickeln sich die Transaktionskosten: Sie sanken im zweiten Quartal um fast 9 Prozent.

Ebenfalls positiv entwickeln sich die Transaktionskosten: Sie sanken im zweiten Quartal um fast 9 Prozent. Schweizer PK-Index von State Street: Dank einer Rendite von 5.61 Prozent im zweiten Quartal erreichen die Pensionskassen eine Performance von 3.35 Prozent im ersten Halbjahr 2009. Ebenfalls positiv entwickeln

Mehr

www.pwc.at PwC Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare

www.pwc.at PwC Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare www.pwc.at Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare Inhalt Die Ergebnisse Die Evolution Die Revolution Was bedeutet das für Sie? 2 Die Ergebnisse 3 Status Quo Weltweit gilt es, neue Finanzierungsquellen

Mehr

Kreditkarte: 37% der Schweizer besitzen zwei verschiedene Kreditkarten

Kreditkarte: 37% der Schweizer besitzen zwei verschiedene Kreditkarten Kreditkarte: 37% der Schweizer besitzen zwei verschiedene Kreditkarten In der Schweiz benutzt die Mehrheit der Kreditkarteninhaber mindestens einmal pro Woche dieses Zahlungsmittel. Wie und wo setzen die

Mehr

Staaten mit der höchsten Anzahl an Migranten USA 13,5. Russland 8,7. Deutschland 13,1. Saudi-Arabien. Kanada. Frankreich 10,7 10,4.

Staaten mit der höchsten Anzahl an Migranten USA 13,5. Russland 8,7. Deutschland 13,1. Saudi-Arabien. Kanada. Frankreich 10,7 10,4. Migration Nach Aufnahmestaaten, Migranten in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und Anteil und an Anteil der Bevölkerung an der Bevölkerung in Prozent, in 2010 Prozent, * 2010* Migranten, in abs. Zahlen

Mehr

QUÉBEC: IHR NÄCHSTER GESCHÄFTSSTANDORT

QUÉBEC: IHR NÄCHSTER GESCHÄFTSSTANDORT QUÉBEC: IHR NÄCHSTER GESCHÄFTSSTANDORT QUÉBEC QUÉBEC: IHR NÄCHSTER GESCHÄFTSSTANDORT ENTSCHEIDEN SIE SICH FÜR QUÉBEC UND ENTDECKEN SIE INNOVATION UND KREATIVITÄT Stockholm TALENTIERTE ARBEITSKRÄFTE London

Mehr

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung Die Größe und Menge des gewährten Freigepäcks und des Handgepäcks unterscheiden sich je nach gebuchter Fluggesellschaft. Die wichtigsten Informationen hierüber haben wir für Sie zusammengefasst. Bord-Verpflegung:

Mehr

Haftungsverbund hat sich bewährt

Haftungsverbund hat sich bewährt Haftungsverbund hat sich bewährt Die Sparkassen-Finanzgruppe ist ein wesentlicher Stabilitätsanker am Finanzplatz Deutschland. Als öffentlich-rechtliche Unternehmen sind Sparkassen nicht vorrangig darauf

Mehr

Positive Aussichten trotz verhaltenem Neugeschäft

Positive Aussichten trotz verhaltenem Neugeschäft Positive Aussichten trotz verhaltenem Neugeschäft Frankfurt, 05. August 2009: Standard Life Deutschland blickt auf ein eher durchwachsenes erstes Halbjahr 2009 zurück. Im Bestand konnte das Unternehmen

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MAI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Nach einem sehr starken ersten Quartal 215 waren die Zuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt im April 215 moderat. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 4,5 Milliarden

Mehr

Ihr Steuerberater in Luxemburg. Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung

Ihr Steuerberater in Luxemburg. Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung Ihr Steuerberater in Luxemburg Steuerprüfung - Wirtschaftsberatung Buchführung Gehaltsabrechung VEREINIGUNG DER STEUERBERATER (OEC) Eingetragenes Mitglied I. Definitionen 11. Mai 2007: Gesetz über die

Mehr

Restrukturierung der globalen Luftfahrtindustrie. Präsentation im Rahmen der Übung zu Organisation Lisa Mayer und Matthias Hepfer

Restrukturierung der globalen Luftfahrtindustrie. Präsentation im Rahmen der Übung zu Organisation Lisa Mayer und Matthias Hepfer Restrukturierung der globalen Luftfahrtindustrie Präsentation im Rahmen der Übung zu Organisation Lisa Mayer und Matthias Hepfer 15. Dezember 2004 Agenda smarkt im smarkt im der Luftfahrtindustrie über

Mehr

Öffentliche Finanzen in Griechenland. Dafür was sich ein Land konsumtiven Ausgaben leisten kann, ist das BIP pro Kopf ein guter Maßstab.

Öffentliche Finanzen in Griechenland. Dafür was sich ein Land konsumtiven Ausgaben leisten kann, ist das BIP pro Kopf ein guter Maßstab. Öffentliche Finanzen in Griechenland Dafür was sich ein Land konsumtiven Ausgaben leisten kann, ist das BIP pro Kopf ein guter Maßstab. Das wären dann für Griechenland in etwa 52 % an konsumtiven Ausgaben

Mehr

Fluggesellschaften - Glutenfrei über den Wolken

Fluggesellschaften - Glutenfrei über den Wolken Fluggesellschaften - Glutenfrei über den Wolken Empfehlung: Eine Sondermahlzeit sollte bereits bei der Buchung bestellt werden. Bitten Sie Ihr Buchungsbüro um die Anforderung einer Bestätigung für die

Mehr

Private Equity meets Interim Management. Frankfurt, 14. Februar 2013

Private Equity meets Interim Management. Frankfurt, 14. Februar 2013 Private Equity meets Interim Management Frankfurt, 14. Februar 2013 Agenda Die DBAG stellt sich vor Private Equity im Überblick Wie können wir zusammenarbeiten? 3 6 14 2 Die Deutsche Beteiligungs AG auf

Mehr

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung

JT Touristik. Gepäckinformation / Bordverpflegung Die Größe und Menge des gewährten Freigepäcks und des Handgepäcks unterscheiden sich je nach gebuchter Fluggesellschaft. Die wichtigsten Informationen hierüber haben wir für Sie zusammengefasst. Bord-Verpflegung:

Mehr

Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent.

Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent. Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent. Ebenfalls enttäuschend entwickeln sich die Transaktionskosten: Sie erhöhten sich im ersten

Mehr

Geschlossenes Fondsgeschäft mit Privatanlegern bricht um knapp 40 Prozent gegenüber Vorjahr ein

Geschlossenes Fondsgeschäft mit Privatanlegern bricht um knapp 40 Prozent gegenüber Vorjahr ein FERI Gesamtmarktstudie der Beteiligungsmodelle 2014: Geschlossenes Fondsgeschäft mit Privatanlegern bricht um knapp 40 Prozent gegenüber Vorjahr ein Einführung des KAGB hat den Markt der geschlossenen

Mehr

Berenberg Bank wächst auch 2008

Berenberg Bank wächst auch 2008 PRESSE-INFORMATION 2.2.2009 Berenberg Bank wächst auch 2008 - Eigenkapitalrendite trotz schwierigen Umfeldes bei 37,5 % - Kernkapitalquote in der Gruppe bei 12,0 % - Assets under Management + 5 % auf 20,3

Mehr

Die Ein- und Ausfuhr von Ägyptischen Pfund ist auf 5.000 EGP beschränkt.

Die Ein- und Ausfuhr von Ägyptischen Pfund ist auf 5.000 EGP beschränkt. Ägypten Ägyptische Pfund / EGP Die Ein- und Ausfuhr von Ägyptischen Pfund ist auf 5.000 EGP beschränkt. Mitnahme von EURO-Bargeld oder Reiseschecks, da der Umtausch in Ägypten ca. 10% günstiger ist. Ein

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA FEBRUAR 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Januar 215 einen neuen 3-Jahres-Rekord erreichen. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 1,9 Milliarden Euro und lagen damit um 5%

Mehr

Wirtschaftstag Zentralasien

Wirtschaftstag Zentralasien Wirtschaftstag Zentralasien Susanne Heinssen, PricewaterhouseCoopers AG WPG Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des

Mehr

Aus der Flut der Informationen jene herausfiltern, die zur richtigen Investitionsentscheidung führen.

Aus der Flut der Informationen jene herausfiltern, die zur richtigen Investitionsentscheidung führen. Aus der Flut der Informationen jene herausfiltern, die zur richtigen Investitionsentscheidung führen. 30 Fast wichtiger als die Beherrschung von Analyseinstrumenten ist das tiefe Verständnis für Geschäftsmodelle

Mehr

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP

Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens. Informationen zu TTIP Die Bedeutung des Transatlantischen Freihandelsabkommens Informationen zu TTIP Aufbau der Präsentation I. Darum geht es bei TTIP II. Das haben wir alle von TTIP III. Darum ist TTIP für Deutschland wichtig

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA OKTOBER 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt verzeichnete im September 215 vergleichsweise geringe Zuflüsse. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 1,9

Mehr

Zurich teilt die erfolgreiche Placierung von Capital Notes über USD 500 Millionen mit

Zurich teilt die erfolgreiche Placierung von Capital Notes über USD 500 Millionen mit Mitteilung Zurich teilt die erfolgreiche Placierung von Capital Notes über USD 500 Millionen mit Zürich, 11. Januar 2012 Zurich Financial Services Group (Zurich) hat heute die erfolgreiche Placierung von

Mehr

P&R Container- Investitions-Programm

P&R Container- Investitions-Programm P&R - Investitions- Investitions Einfach. Ertragreich. Sicher. Vorwort Einfach. Ertragreich. Sicher. Einfach. Ertragreich. Sicher. Wenn es das ist, was Sie von einer Kapitalanlage erwarten, bietet Ihnen

Mehr

Privatisierung von FIuc

Privatisierung von FIuc larkus Janße Privatisierung von FIuc London fcieathrow, Frankfurt/Main und Los Angeles VDM Verlag Dr. Müller Privatisierung von Flughäfen im internationalen Vergleich: London Heathrow, Frankfurt und Los

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA APRIL 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Zuflüsse auf den europäischen ETF-Markt hielten auch im März 215 an. Die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 8,1 Milliarden Euro und lagen damit fast 48%

Mehr

Jahresbericht Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung 2014 sowie Vorstellung der Initiative amtlich einfach Staat der kurzen Wege

Jahresbericht Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung 2014 sowie Vorstellung der Initiative amtlich einfach Staat der kurzen Wege Pressekonferenz Jahresbericht Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung 2014 sowie Vorstellung der Initiative amtlich einfach Staat der kurzen Wege Am 23. April 2015 in Berlin Statement von Staatsminister

Mehr

VI Internationale Politik und globale Fragen Beitrag 17. Deutschland und die Weltwirtschaft Warenströme und Handelspartner VORANSICHT

VI Internationale Politik und globale Fragen Beitrag 17. Deutschland und die Weltwirtschaft Warenströme und Handelspartner VORANSICHT Welthandel 1 von 32 Deutschland und die Weltwirtschaft Warenströme und Handelspartner Dr. Peter Kührt, Nürnberg Zeichnung: Thomas Plassmann Dauer: Inhalt: 3 bis 6 Stunden Weltwirtschaft, Rolle des Exports

Mehr

Union Investment startet zwei neue Rentenlaufzeitfonds

Union Investment startet zwei neue Rentenlaufzeitfonds Union Investment startet zwei neue Rentenlaufzeitfonds UniRenta Unternehmensanleihen EM 2021 UniRenta EM 2021 Frankfurt, 29. September 2014 Union Investment bietet ab sofort die Rentenlaufzeitfonds UniRenta

Mehr

Kapitel V. Öffentliche versus private Produktion

Kapitel V. Öffentliche versus private Produktion Kapitel V Öffentliche versus private Produktion Teil V/1 Fragestellung: Soll der Staat überhaupt Güter und Dienstleistungen selbst produzieren oder Produktionsunternehmen besitzen, oder soll die Produktion

Mehr

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs

LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs LS Servicebibliothek 3: FONDSHANDEL/ETFs/ETCs Handeln Sie über 250 Fonds ohne Ausgabeaufschläge! 50 britische Pfund: Queen Elizabeth II. (*1926) Warum sollten Privatanleger Fonds über Lang & Schwarz außerbörslich

Mehr

Pro-Bench-Reg-Air: Benchmarking der Produktivität von 44 Airlines

Pro-Bench-Reg-Air: Benchmarking der Produktivität von 44 Airlines Pro-Bench-Reg-Air: Benchmarking der Produktivität von 44 Airlines - eine empirische Längsschnittanalyse mit Pro-Bench-Reg von Philipp Demmler und Prof. Dr. Dietram Schneider Mit der Studie Pro-Bench-Reg-Air

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

East India Company. Referat im Rahmen der Veranstaltung Economic History of Europe before the Industrial Revolution.

East India Company. Referat im Rahmen der Veranstaltung Economic History of Europe before the Industrial Revolution. East India Company Referat im Rahmen der Veranstaltung Economic History of Europe before the Industrial Revolution Martina Domani 20.Juni 2008 East India Company 1 Agenda: Historischer Überblick Finanzierung

Mehr

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen

Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Die EU und die einzelnen Mitglieds-Staaten bezahlen viel für die Unterstützung von ärmeren Ländern. Sie bezahlen mehr als die Hälfte des Geldes, das alle

Mehr

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand

Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha. Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand Geschäftsmöglichkeiten heute und morgen in Thailand/Kambodscha Benjamin Leipold Kommissarischer Geschäftsführer AHK Thailand 1. Thailand Thailand Hauptstadt: Bangkok Währung: Thai Baht (THB) ca 1:42 Fläche:

Mehr

Sorgenfrei Handel treiben mit Sicherheit

Sorgenfrei Handel treiben mit Sicherheit Sorgenfrei Handel treiben mit Sicherheit Im Fortschritt liegt immer auch ein Risiko. Frederick B. Wilcox Was lässt Sie nachts nicht schlafen? Sorgen über Zahlungsausfälle? Zugang zu Bankkrediten? Liquiditäts-Probleme?

Mehr

Der Versicherungsplatz Bayern im Dialog mit Europa: Die Versicherungswirtschaft vor tief greifenden Neuerungen ihrer regulatorischen Rahmenbedingungen

Der Versicherungsplatz Bayern im Dialog mit Europa: Die Versicherungswirtschaft vor tief greifenden Neuerungen ihrer regulatorischen Rahmenbedingungen Präsentation der Finanzplatz München Initiative in Brüssel 27. Juni 2007 Der Versicherungsplatz Bayern im Dialog mit Europa: Die Versicherungswirtschaft vor tief greifenden Neuerungen ihrer regulatorischen

Mehr

Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements

Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements Botschaft von Japan. Neues aus Japan Nr. 71 Oktober 2010 Der Handel mit Dienstleistungen und der Personentransfer im Rahmen von Economic Partnership Agreements Seit Japan 2002 erstmals ein Economic Partnership

Mehr

VKB-Bank: Solides Rekordwachstum und beste Kernkapitalquote

VKB-Bank: Solides Rekordwachstum und beste Kernkapitalquote VKB-Bank: Solides Rekordwachstum und beste Kernkapitalquote Das Thema Sicherheit hat in der VKB-Bank Tradition. Kunden der VKB-Bank wissen diese Sicherheit zu schätzen. Die starke Eigenmittelbasis der

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JULI 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt konnte im Juni 215 wieder Nettomittelzuflüsse in Höhe von 1,5 Milliarden verzeichnen, nach einem negativen Monat mit Rückflüssen von 13

Mehr

Islamic Finance - Modell der Zukunft? Dr. iur. Bettina Oertel

Islamic Finance - Modell der Zukunft? Dr. iur. Bettina Oertel Islamic Finance - Modell der Zukunft? Dr. iur. Bettina Oertel Übersicht Was ist Islamic Finance? Wesentliche Grundgedanken von Islamic Finance Bedeutung von Islamic Finance in Deutschland und Europa Probleme

Mehr

DIENSTLEISTUNGEN VON ALLGEMEINEM INTERESSE : SCHLÜSSEL FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

DIENSTLEISTUNGEN VON ALLGEMEINEM INTERESSE : SCHLÜSSEL FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG DIENSTLEISTUNGEN VON ALLGEMEINEM INTERESSE : SCHLÜSSEL FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG Ein Positionspapier der Grünen/EFA 12. Mai 2006 Alain Lipietz und Pierre Jonckheer LEISTUNGSFÄHIGE DIENSTLEISTUNGEN

Mehr

Informationen für Eurodiaconia-Mitglieder: Sozialdienstleistungen und staatliche Beihilfen

Informationen für Eurodiaconia-Mitglieder: Sozialdienstleistungen und staatliche Beihilfen 06-08 Informationen für Eurodiaconia-Mitglieder: Sozialdienstleistungen und staatliche Beihilfen I. Einführung und Überblick Als staatliche Beihilfe gilt jede Art von Förderung durch die Regierung, die

Mehr

Warum Deutschland eine Alternative braucht

Warum Deutschland eine Alternative braucht Roland Klaus Warum Deutschland eine Alternative braucht Die drei Phrasen der Volksverdummung Deutschland ist der größte Profiteur des Euro Das Ende des Euro ist das Ende Europas Deutschland ist finanziell

Mehr

Emirates und Qatar Airways fliegen auf die UEFA-Champions-League

Emirates und Qatar Airways fliegen auf die UEFA-Champions-League PRESSEMITTEILUNG Emirates und Qatar Airways fliegen auf die UEFA-Champions-League Köln, 10. April 2015 Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten dominieren das Trikotsponsoring der Fußballvereine, die ab

Mehr

Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer

Die Umsetzung der Verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Finanztransaktionsteuer Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer Eigenschaften, Auswirkungen, Beispiele Wien, 14 März 2013 1 Teil I: Das Verfahren der "Verstärkten Zusammenarbeit"

Mehr

Von der Globalisierung profitieren das Geschäftsmodell der HSH Nordbank. Hans Berger Business Lunch, HWWI 27. Februar 2008

Von der Globalisierung profitieren das Geschäftsmodell der HSH Nordbank. Hans Berger Business Lunch, HWWI 27. Februar 2008 Von der Globalisierung profitieren das Geschäftsmodell der HSH Nordbank Hans Berger Business Lunch, HWWI 27. Februar 2008 Geschäftsmodell fokussieren Wachstumschancen strategisch nutzen Banken in der Kritik

Mehr

Schutz vor Forderungsausfall

Schutz vor Forderungsausfall Euler Hermes Deutschland Schutz vor Forderungsausfall Kurzinformation zur Kreditversicherung Für große Unternehmen Kreditversicherung Es geht um viel Geld. Und um die Zukunft Ihres Unternehmens Jedes Jahr

Mehr

SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013

SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 Medienmitteilung 28. August 2013 SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 SIX Selnaustrasse 30 Postfach 1758 CH-8021 Zürich www.six-group.com Media Relations: T +41 58 399 2227

Mehr

Einleitung und Gang der Untersuchung

Einleitung und Gang der Untersuchung Einleitung und Gang der Untersuchung I. Einleitung Europäische Agenturen erfüllen immer mehr Aufgaben und sind ein Bestandteil des Institutionengefüges der Europäischen Union (EU), der nicht mehr wegzudenken

Mehr

Informationsveranstaltung zur weiteren Entwicklung von DEW21

Informationsveranstaltung zur weiteren Entwicklung von DEW21 Informationsveranstaltung zur weiteren Entwicklung von DEW21 02.09.2013, Werkssaal DSW21 1 Fragen / Antworten 1 Vorschlag 3a Reduzierung der RWE Anteile auf 25,1%. Einfluss auf Geschäftstätigkeit? 2 Beschluss

Mehr

Wo in Grönland der Eisbär steppt

Wo in Grönland der Eisbär steppt Leseprobe aus: Dirk Lehmann Wo in Grönland der Eisbär steppt Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf rowohlt.de. Copyright 2009 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg SIE WOLLEN EIN HOTEL ERÖFFNEN?

Mehr

Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz

Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz S Finanzgruppe Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe Stabilitätsanker am deutschen Finanzplatz Information für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Die Sparkassen in Deutschland werden durch einen

Mehr

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur von einer Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir vollziehen einen echten Systemwechsel in der Finanzierung unserer Infrastruktur

Mehr

Staatliche Beihilfe N 81/2008 Österreich Bürgschaftsregelung für Kleinunternehmen in Oberösterreich

Staatliche Beihilfe N 81/2008 Österreich Bürgschaftsregelung für Kleinunternehmen in Oberösterreich EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 02.VII.2008 K(2008)3396 Betr.: Staatliche Beihilfe N 81/2008 Österreich Bürgschaftsregelung für Kleinunternehmen in Oberösterreich Sehr geehrte Frau Bundesministerin!

Mehr

Das Ziel ist Ihnen bekannt. Aber was ist der richtige Weg?

Das Ziel ist Ihnen bekannt. Aber was ist der richtige Weg? FOCAM Family Office Das Ziel ist Ihnen bekannt. Aber was ist der richtige Weg? Im Bereich der Finanzdienstleistungen für größere Vermögen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter und Lösungswege.

Mehr

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Mandanteninformation Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Die Börsenzulassung Ihrer Gesellschaft ermöglicht es Ihnen, Kapital über die Börse zu akquirieren. Neben dem klassischen

Mehr

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich

Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Konrad-Adenauer-Stiftung Washington Gemeinnützige Organisationen im internationalen Vergleich Susanne Granold Washington, D.C. März 2005 Konrad-Adenauer-Stiftung Washington 20005 Massachussetts Avenue,

Mehr

buildup Die beste Lösung findet nur, wer alle Optionen kennt.

buildup Die beste Lösung findet nur, wer alle Optionen kennt. buildup Die beste Lösung findet nur, wer alle Optionen kennt. www.buildup.ch buildup ist die unabhängige, zentrale Plattform für alle Akteure der Schweizer Bauwirtschaft. Netzwerk Visionäre treffen auf

Mehr

Fundamente gießen Durch Netzwerke Finanzierungen erschließen Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Hannover

Fundamente gießen Durch Netzwerke Finanzierungen erschließen Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Hannover Fundamente gießen Durch Netzwerke Finanzierungen erschließen Dörte von Kittlitz, Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, Hannover Referat anlässlich der 33. Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen

Mehr

Geschäftsplan / Business Plan

Geschäftsplan / Business Plan Qualifizierung für Flüchtlinge Datum:... Geschäftsplan / Business Plan Wir bitten Sie, das Formular so ausführlich wie möglich auszufüllen. Wenn notwendig, kontaktieren Sie bitte Ihre Verwandten oder Freunde

Mehr

Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken

Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken Thailand als Exportmarkt Chancen und Risiken GIZ, Berlin, 05. März 2012 Maximilian Butek Head of DEinterantional AHK Thailand Agenda 1. Der thailändische Markt im Überblick 2. Standortvor- und Nachteile

Mehr